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DE1805119A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Merzerisieren von Textilgut - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Merzerisieren von Textilgut

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Publication number
DE1805119A1
DE1805119A1 DE19681805119 DE1805119A DE1805119A1 DE 1805119 A1 DE1805119 A1 DE 1805119A1 DE 19681805119 DE19681805119 DE 19681805119 DE 1805119 A DE1805119 A DE 1805119A DE 1805119 A1 DE1805119 A1 DE 1805119A1
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DE
Germany
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compartment
caustic
textile material
liquid
lye
Prior art date
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Application number
DE19681805119
Other languages
English (en)
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DE1805119B2 (de
Inventor
Fleissner Dr Heinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vepa AG
Original Assignee
Vepa AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Vepa AG filed Critical Vepa AG
Priority to DE19681805119 priority Critical patent/DE1805119B2/de
Priority to FR6936463A priority patent/FR2024796A7/fr
Publication of DE1805119A1 publication Critical patent/DE1805119A1/de
Publication of DE1805119B2 publication Critical patent/DE1805119B2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/32Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/36Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond with oxides, hydroxides or mixed oxides; with salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/38Oxides or hydroxides of elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table
    • D06M11/40Oxides or hydroxides of elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table combined with, or in absence of, mechanical tension, e.g. slack mercerising
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Verfahren und Vorrichtung zum Merzerisieren von Textilgut
Me Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Merzerisieren von Geweben und anderen Textilbahnen aus Baumwolle oder die Baumwolle enthalten, bei dem das Textilgut mit Natronlauge unter Spannung behandelt, danach die Natronlauge, insbesondere durch Waschen und gegebenenfalls einem Dampfentlauger, entfernt wird.
Es ist bekannt, durch Merzerisieren bei Baumwoll-Geweben einen Glanz zu erzielen. Unter Merzerisieren versteht man die Behandlung mit starker Natronlauge unter Spannung. Beim Merzerisieren nimmt die Dichte und Festigkeit der Baumwollfasern zu und das Farbstoffaufnahmevermögen wird gesteigert. Die bekannten Merzerisier-Maschinen haben ein Laugier- bzw. Imprägnierabteil, ein Stabilisier-Abteil, einen Dampfentlauger und anschließend eine Waschmaschine. Im Laugierabteil sind eine Vielzahl von Rollen vorgesehen, die vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet sind. Über diese Rollen wird das Gewebe unter Spannung geführt und dabei in die Natronlauge getaucht. Durch die Einwirkung der Natronlauge ist das Gewebe bestrebt zu schrumpfen. Ein Schrumpfen des Gewebes wird jedoch durch die Auflage des Gewebes unter hoher Spannung auf den Rollen vermieden.
Durch die feste Anlage des Materials an den Rollen unter hoher. Spannung, ist ein rasches Durchnetzen der Baumwollgewebe oder der Mischgewebe, die Baumwolle enthalten, nicht gegeben. Da derartige Maschinen z. Z. mit 4o - 6o.m/min, laufen und Ge-
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schwindigkeiten von 1oo m/min, und mehr angestrebt.werden, so muß das Laugierabteil wie auch das Stabilisierabteil entsprechend groß und mit einer entsprechenden Anzahl von Walzen ausgerüstet werden»
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine.Merzerisiermöglichkeit zu schaffen, bei der bei äußerst gleichmäßigem Effekt die Laugierzeit und überhaupt die Behandlungszeiten verkürzt werden können,
φ Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch gelöst^ daß die Gexvrebe bzw. Textilbahnen wenigstens "während eines Teiles und zwar des ersten Teiles der Laugierbehandlung, von Natronlauge durchströmt werden» Hierbei kommt jede einzelne Faser intensiv mit Natronlauge in Berührung, so daß eine schockartige und vollständig gleichmäßige Netzung erfolgt» Da vor allem bei billigen Qualitäten im allgemeinen' das gesengte Rohgewebe merzerisiert wird, i\relches schlecht netzfähig ist, so bringt das neue Verfahren ein@ wesentliche Verbesserung» Aber auch bei entschlichteten Geweben ist das neue Verfahren von Vorteil.
■ ·
^ Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es auch, nunmehr mehrere Bahnen übereinander gleichzeitig über die Merzerisiermaschine zu fahren» ·
Bei Mischgeweben, z, B0 Baumwolle -und Zellwolle oder "Baumwolle und Polyamid-Fasern ist es besonders wichtig, daß die Natronlauge aus den. Geweben möglichst schlagartig auf eine Konzentration von ca, S0 Be im Stabilisierabteil gesenkt wird. Eine schlagartige Senkung der Laugen-Konzentration kann auch hier wiederum durch Einsatz' des Durchströropfinzipes erreicht werden^ indem z. B. heißes Wasser durch di© Gewebe geleitet wird0"
Außer 'Geweben können auch Wirkwaren,, Non-Wovens und dergleichen mit diesem Verfahren merzerisiert werden*. -
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Eine rasche weitere Entlaugung ergibt sich durch Verwendung eines üampfontlaugers und anschließend durch Anwendung des Durchströiaprinzipes beim Auswaschen auf der Waschmaschine.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll deshalb hu Laugierabteil in bekannter Weise, vorzugsweise zwei Reihen von versetzt zueinander angeordneten Walzen besitzen, wobei wenigstens eine Walze am Anfang des Laugierabteils flüssigkeitsdurchlässig, z, B- perforiert ist, und von der Natronlauge durchströmt wird.
Die aus dieser V/alze an einer oder beidenStirnseiten ausströmenden Flotte kann dabei in einen. Auffangbehälter fließen, in dem eine Pumpe angeordnet ist, die die Flotte in das Laugierabteil zurückpumpt.
Sind mehrere flüssigkeitsdurchlässige bzw, perforierte Walzen vorgesehen, so ist es günstig, hierfür einen gemeinsamen Auffangbehälter vorzusehen, mit einer Pumpe zum Rückführen der Lauge in das Bad.
Das Stabilisierabteil ist bei der srzi ,.-· ..»;Ag. ge^äP.en Vorrichtung entsprechend wie das Laugierabteil mit wenigstens einer von Flot'te durchströmten, flüssigkeitsdurchlässigen V/alze versehen, so daß mittels dieser Walze die Entlaugung des Gutes auf ca. S0 B6 schlagartig zu Beginn des Stabilisierabteiles durchgeführt werden kann.
Der anschließende Dampfentlauger, sofern gexrtinscht, kann in der bisher üblichen Weise aufgebaut sein.
Zum restlosen Entfernen der Lauge aus dem Textilgut ist es zweckmäßig, eine Waschmaschine mit unter Saugzug stehenden Siebtrommeln zu verwenden, bzw. eine Waschmaschine, die nach dem Durchströmprinzip arbeitet.
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Der Wascheffekt beim Entfernen der Lauge ist dabei so gut, daß mit einer fünfbädrigen Waschmaschine der gleiche •.Auswascheffekt erzielt wird wie bisher mit einer zehnbädrigen bekannten Kufenwaschmaschine.
Anschließend kann die Ware getrocknet werden.
Im allgemeinen \\rird einem der Bäder in bekannter Weise etwas Säure zum Absäuern und neutralisieren der Lauge zugesetzt.
^ Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigen: Figur 1 einen Längsschnitt durch die
Vorrichtung und Figur 2 einen Querschnitt durch das Laugierabteil.
Die gezeigte Vorrichtung besteht aus einem Laugier- bzw. Imprägnierabteil 1, einem Stabilisierabteil 2 und einer fünfbädrigen Waschmaschine 3. Zum Halten des Gewebes ist am Anfang ein Presswerk 4 vorgesehen, anschließend wird das Gewebe im Laugierabteil über Walzen S geführt. Die beiden ersten Walzen 6 der unteren Reihe sind perforiert und werden von Flüssigkeit von außen nach innen durchströmt. Die Flüssigkeit strömt bei dieser Vorrichtung an den beiden P Stirnseiten aus der Walze heraus in seitliche Auffangbehälter 7, von wo sie über Pumpen 8 in das Bad über die Verteilerkasten 9 zurückgepumpt wird. In vielen Fällen genügt jedoch ein einseitiger Flüssigkeitsaustritt.
Beim Übertritt der Textilbahn 1o vom Laugierabteil 1 in das Stabilisierabteil 2 wird die Textilbahn To durch eine weitere Presse 4 entwässert.Das Stabilisierabteil 2 ist ähnlich wie das Laugierabteil 1 aufgebaut und besitzt zwei von Flüssigkeit durchflossene perforierte Walzen 6. Die Anzahl der Walzen in Laugier- und Stabilisierabteil sind nur beispielsi^eise gewählt, es kann auch jede andere Anzahl von Walzen vorgesehen werden.
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Wie aus Figur 2 zu ersehen, sind die Pumpen 8 über eine Pumpenwelle Π direkt mit den Pumpenmotor 12 verbunden. Diese Teile bilden zusammen eine leicht auswechselbare Einheit.
Im Anschluß an das Stabilisierabteil ist eine fünfbädrige Waschmaschine gezeigt, in jedem Bad ist \vriederum eine perforierte, von Flüssigkeit durchströmte Walze 6 vorgesehen, auch bei diesen Bädern fließt die Flotte in seitliche Auffangabteile, von wo sie über eine Pumpe in das Bad zurückgefördert wird. Der Aufbau dieser Bäder ist ähnlcih wie in Figur 2 gezeigt.
Zwischen den einzelnen Bädern sind Pressen 4 vorgesehen. Dadurch, daß die Textilbahn an den perforierten Walzen von der Waschflotte durchströmt wird, ist eine außerordentlich intensive üntlaugung gegeben. Zwischen Stabilisierabteil 2 und Waschmaschine 3 kann, sofern gewünscht, ein bekannter Dampfentlauger zwischenseschaltet werden.
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Claims (6)

VEPA AG V 3o4 Basel, Parkweg 35 Ö 23-1ο-Ί968 Schweiz Patentansprüche
1. Verfahren zum kontinuierlichen !Merzerisieren von Geweben und anderen Textilbahnen aus Baumwolle oder die Baumwolle enthalten, bei dem das Textilgut mit Natronlauge unter Spannung behandelt, danach die Natronlauge, insbesondere durch Via sehen,
P entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgut wenigstens während eines Teiles der Laugierbehandlung von Natronlauge durchströmt wird.
2. Verfahren, insbesondere nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entfernen der Natronlauge das Textilgut mit Wasser und gegebenenfalls mit Dampf und Säurelösung durchströmt wird.
3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorherigen Ansprüche mit wenigstens einem Laugierabteil, in dem vorzugsweise 2 Reihen von Walzen versetzt zueinander angeordnet sind, über die das Textilgut unter Spannung geführt und mit
t Natronlauge getränkt \tfird und mit einer Waschmaschine und gegebenenfalls mit einem Dampfentlauger zum Entfernen der Lauge aus dem Textilgut, dadurch gekennzeichnet, daß im Laugierabteil wenigstens eine Walze perforiert bzw. flüssigkeitsdurchlässig ist und von Lauge durchströmt
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigkeitsdurchlässige Walze mittels Niveauunterschied von außen nach innen durchflossen wird und daß die aus der Walze an einer oder beiden Stirnseiten ausströmende Flotte in einen Auffangbehälter fließt, in dem eine Pumpe angeordnet ist, die, die Flotte in das Bad zurückpumpt.
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5. Vorrichtung nach.Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
.ein Auffangbehälter für mehrere perforierte bzw. flüssigkeitsdurchlässige Walzen vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem dein Laugierabteil ein Stabilisierabteil nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stabilisierabteil wenigstens eine von Flotte durchströmte, flüssigkeitsdurchlässige Walze angeordnet ist.
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DE19681805119 1968-10-25 1968-10-25 Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen merzerisieren von textilgut Granted DE1805119B2 (de)

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DE69027605T2 (de) * 1990-12-05 1996-10-31 Gesma Spa Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Mercerisieren
IT1262155B (it) * 1993-06-30 1996-06-19 Gesma Spa Procedimento di mercerizzo in continuo di fibre di poliestere e relativo impianto

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