DE1800285A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kupferdraht - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von KupferdrahtInfo
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Description
- Für diese Anmeldung wird die Priorität aua der britischen Patentanmeldung Nr. 44 697/67 vom 2. OKt. 1967 beansprucht.
- Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kupferdraht.
- Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Kupferdraht und insbesondere auf die Herstellung eines Kupferstabes, aus welchem ein Kupferdraht durch das Verfahren erzeugt wird, bei welchem der Stab durch Matrizen von aufeinanderfolgend abnehmendem Durchmesser gezogen wird, um seine Länge zu vergrößern und seine querschnittsfläche zu reduzieren.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, bei welchem ein Kupferstab von hoher Feinheit, der sich zum Ziehen in einen Draht eignet, als kontinuierliches Verfahren aus Kupfer hergestellt werden kann, welches nicht völlig verfeinert ist, zum Beispiel Rohkupfer und/oder Kupferschrott, im Wachfolgenden der Einfachheit halber als teilweise verfeinertes Kupfer" bezeichnet.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Kupferstab von einer Form und Konstitution, die sich für das Ziehen in einen Draht eignet, in einem kontinuierlichen Verfahren völlig durch elektrolytisches Fällen bzw. Galvanisierung hergestellt, und zwar dadurch, daß ein langgestreckter Bauteil durch elektrolytischen Niederschlag auf einer Kathodenoberfläche kontinuierlich gebildet wird, die sich durch ein Bad aus einem Elektrolyten in der Nähe einer oder mehrerer Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer bewegt, und daß der Bauteil von der Kathodenoberfläche kontinuierlich abgeStreift und durch das gleiche oder ein anderes Bad aus Elektrolyt in der Nähe weiterer Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer hindurchgeleitet wird, um seine Dicke auf diejenige auf-zubauen, die für das Ziehen erforderlich ist.
- Der längliche Bauteil kann anfänglich auf die Kathodenoberfläche als ein Blech oder breiter Streifen, beispielsweise in einer Dicke von 0,076 - 0,102 mm, niedergeschlagen und anschließend in eine Anzahl von schmaleren Streifen geschnitten werden, wenn er vom einen Teil des Bades zum anderen oder von einem Bad zum anderen verläuft oder wenn er das Einzelbad oder das letzte Bad einer Reihe von Bädern verläßt, wobei die Querschnittsfläche jedes Streifens diejenige ist, welche für das Ziehen erforderlich ist, oder auf diejenige aufgebaut wird, die für das Ziehen erforderlich ist, zum Beispiel 6,45 - 32,26 mm2. Alternativ kann er auch anfänglich als schmaler Streifen niedergeschlagen werden, der keine nachfclgende Längsaufteilung während oder nach dem Niederschlagverfahren erfordert. Um zwischen diesen Alternativen zu unterscheiden, wird im Nachfolgenden der breite Streifen als Blech und werden die schmalen Streifen als Streifen bezeichnet.
- Der oder die länglichen Bauteile können anfänglich auf eine rotierende Trommel oder einen sich kontinuierlich bewegenden Gurt niedergeschlagen werden, die bzw. der teilweise in ein Elektrolytbad eingetaucht ist, wobei der Gurt oder die Trommel aus leitendem Material besteht oder zumindest eine leitende Oberfläche hat, auf welche das Kupfer aus dem Elektrolyten dadurch niedergeschlagen wird, daß eine Differenz im Potential zwischen der Oberfläche und einer oder mehrerer Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer aufrechterhalten wird, welche in den Elektrolyten in der Nähe der leitenden Oberfläche eingetaucht ist bzw. sind.
- Nach dem Abstreifen von der leitenden Oberfläche kann das Blech oder können alle Streifen auf einem gewundenen Weg kontinuierlich zwischen und/oder uia weitere Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer herum, die in das gleiche oder ein anderes Elektrolytbad eingetaucht sind, geführt werden, wobei der Weg vorzugsweise ein Zickzackweg ist, auf welchem das Blech oder jeder Streifen abwechselnd vertikal nach unten und vertikal nach oben zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar einer Reihe von in Abstand angeordneten länglichen Anoden verläuft, die im Bad vertikal und parallel zueinander angeordnet sind.
- In einer oder mehreren Zwischenstufen des Verfahrens kann das Blech oder können die Streifen aus dem Bad heraus durch eine Glüh- bzw. Anlaßvorrichtung und dann zurück in das Bad laufen, wobei das Glühen bzw. Anlassen beispielsweise durch Induktionserwärmung erfolgt.
- Einige oder alle der Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer, aus welchem däs Kupfer auf die sich bewegende Oberfläche der Trommel oder des Gurtes oder auf die sich bewegende Obeffläche des Bleches oder der Streifen, das bzw. die von der Trommel oder dem Gurt abgestreift wird bzw. werden, niedergeschlagen wird, können poröse Behälter sein, die mit kleinen Stücken von Kupferschrott gefüllt sind und während des Verfahrens fortlaufend nachgefüllt werden können. Sie können beispielsweise starre Kästen aus perforiertem Titan oder Beutel sein, die aus einem korrosionsbeständigen Plastikmaterial gewebt sind, wie beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen oder starres Polyvinylchlorid0 Alternativ können sie auch einen Innenbehälter aus perforiertem Metall, z.B.
- Titan, aufweisen, der von einem Überzug aus einem porösen Polyäthylen, Polypropylen oder starrem Polyvinylchlorid umgeben ist.
- Die Erfindung wird nunmehr anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung eine Kupferstabes in einer Form und Konstitution, die für das Ziehen in einen Draht geeignet ist, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine teilweise Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Schnittrollen, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht einer Ausführungsform von Trommel mit einer Vielzahl von separaten leitenden Umfangsflächen, während Fig. 4 eine teilweise schematische Seitenansicht einer Ausführungsform von Anode aus teilweise verfeinertem Kupfer wiedergibt.
- Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist eine zylindrische Edelstahltrommel 5 um eine horizontale Achse drehbar gelagert, wobei deren unterer Teil (vorzugsweise zumindest die Hälfte der Trommel) in einen Elektrolyten 2 eingetaucht ist, der in einem Bad 1 gehalten wird. Eine gebogene Anode 5 aus teilweise verfeinertem Kupfer ist parallel und in geringem Abstand von im wesentlichen dem gesamten eingetauchten Teil der Oberfläche der Trommel angeordnet. Die Oberfläche der Edelstahltrormnel 3 bildet eine Kathodenoberfläche, die sich kontinuierlich durch den Elektrolyten 2 bewegt und auf der ein Blech 7 aus Kupfer durch elektrolytischen Niederschlag bzw. Galvanisierung kontinuierlich gebildet wird.
- Das auf diese Weise gebildete Kupferblech 7 wird kontinuierlich von der Oberflache der Trommel 3 abgestreift und auf einem Zickzackweg abwechselnd über leitende Führungsrollen 8, vertikal abwärts und um kunststoffisolierte Führungsrollen 9 herum und vertikal aufwärts zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar einer Reihe von in Abstand angeordneten flachen Anoden 10 aus teilweise verfeinertem Kupfer geführt, die vertikal im Elektrolyten 2 und parallel zueinander angeordnet sind. Beimuatritt zwischen dem Endpaar von Anoden 10 läuft das Kupferblech 7 über eine Führungsrolle 11 und in eine Glüh- bzw. Anlaßkammer 12, von der aus es zwischen einem Paar von Schneidrollen 14 verläuft, welche das Blech in eine Anzahl von Streifen 15 aufschneidet, von denen jeder in Wicklungen aufgenommen oder auf Trozneln (nicht dargestellt) in einer Form aufgewickelt wird, die sich für das Zuführen in eine herkömmliche Drahtziehvorrichtung nach jeder weiteren Behandlung, wie beispielsweise Glühen, Beizen und Häuten, die notwendig sein kann, eignet.
- Um Schlamm aus dem Raum 4 zwischen der Oberfläche der Edelstahltrommel 3 und der gebogenen Anode 5 zu beseitigen, wird der Elektrolyt 2 über ein Rohr 6 in den Raum unter Druck eingeführt, und zwar in einer Umfangsrichtung entgegengesetzt derjenigen, in welcher die Trommel gedreht wird. Durch eine erzwungene Zirkulation des Elektrolyten 2 kann auch eine Beseitigung des Schlamms aus den Schleifen des Bleches 7 ermöglicht werden, welches um die Führungsrollen 9 und neben den Anoden 10 verläuft.
- Die Anoden 10 aus teilweise verfeinertem Kupfer weisen je einen flachen starren Kasten aus perforiertem Titan auf, der mit kleinen Sticken Kupferschrott gefüllt ist und während des Verfahrens kontinuierlich aufgefüllt werden kann. die bereits erwähnt, können die Kästen jeweils von einem Überzug aus porösem korrosionsbeständigem Plastikmaterial umgeben sein. Alternativ können die Anoden 10 auch eine feste Form haben und können aus Schrott- oder Rohkupfer durch? ein kontinuierliches Gießverfahren hergestellt werden, wie es beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung P 15 33 440.4 beschrieben ist.
- Die Schneidrollen 14 haben je eine Reihe von sich in Umfangsrichtung erstreckenden Nuten 20, und zwischen benachbarten Nuten ist eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Messerkante 21 vorgesehen, deren Seitenflächen in einem Winkel von annähernd 600 zur Achse der Rolle geneigt sind. Die Messerkanten 21 der Rollen 14 arbeiten zusammen, um das Blech 7 in eine Anzahl von separaten Streifen 15 von im wesentlichen sechseckigem Querschnitt aufzuschneiden, aus denen jeweils ein Draht durch Ziehen gebildet werden kann0 An der Längskante des Bleches 7 werden normalerweise breitere Streifen 16 abgeschnitten und verschrottet.
- Anstelle des Schneidens des Bleches 7 aus Kupfer in separate Streifen 15, nach dem es die Glüh- bzw. Anlaßkammer verlassen hat, kann das Blech alternativ auch kontinuierlich mittels rotierender Schneidwerkzeuge in Streifen geschnitten werden, während es sich noch auf der Oberfläche der Trommel 3 befindet oder unmittelbar nachdem es von der Drow uel abgestreift worden ist, oder in irgendeiner entsprechenden Stufe, während es auf einem Zickzackweg zwischen den Anoden 10 verläuft.
- Bei einem Alternativverfahren zur Herstellung eines Kupferstabes, der sich zum Ziehen in einen Draht eignet, wird die Trommel bei der Vorrichtung nach Fig. 1 durch e ine Trommel ersetzt, deren Oberfläche in schmale leitende Umfangsstreifen durch schmale Zwischenumfangsstreifen aus isolierendem Material unterteilt ist, so daß eine Anzahl von separaten Kupferstreifen anfänglich kontinuierlich auf der Trommel gebildet wird. Ein Teil der Oberfläche einer bevorzugten Ausführungsform einer solchen Trommel ist in Fig. 3 dargestellt0 Bei dieser Trommel ist die glatte zylindrische leitende Oberfläche 24 mit schmalen Umfansnuten versehen, die mit isolierendem Material 25 gefüllt sind, um zwischen den Nuten schmale nichtisolierte Umfangsstreifen 26 übrig zu lassen, auf denen das Kupfer niedergeschlagen wird0 Bei einem weiteren Verfahren, bei welchem das Kupfer anfänglich auf eine Trommel in Borm von separaten Streifen niedergeschlagen wird, kann die Oberfläche der Trommel so geformt sein, daß sie abwechselnde Umfangsrippen und -nuten von einer solchen Gestalt bildet, daß das Kupfer in Form von separaten Streifen oder als ein Blech niedergeschlagen wird, welches schwache längsstellen hat, die ein leichtes Trennen in eine Anzahl von Streifen während des Abstreifens ermöglichen.
- Wenn das Kupfer anfänglich als Streifen niedergeschlagen wird oder wenn es als ein Blech niedrgeschlagen wird, das in Streifen getrennt oder geschnitten wird, bevor es auf einem gewundenen Weg zwischen den weiteren Anoden 10 aus teilweise verfeinertem Kupfer hindurchläuft, wird es vorgezogen, die Anordnung so zu treffen, daß Kupfer auf den Streifen in solcher leise niedergeschlagen wird, daß diese in eine Form aufgebaut werden, die sich weitgehend einem runden Querschnitt nähert.
- Eine solche Formgebung kann dadurch bewirkt werden, daß der Elektrolyt zirkuliert und vorzugsweise auf einige eile der sich bewegenden Streifen gerichtet wird, und zwar dadurch, daß die effektive Oberfläche der Anoden 10 aus teilweise verfeinertem Kupfer so geformt wird, daß das Kupfer vorzugsweise auf ausgewählten Teilen jedes Streifens niedergeschlagen wird, oder dadurch, daß die Streifen axial verdreht werden, wenn sie zwischen den Anoden durchlaufen. Wenn besonders geformte Anoden verwendet werden, ist es zweckmäßig, die Anoden mit entsprechend geformten Bohrungen zu versehen, durch welche die Streifen hindurchlaufen.
- Eine bevorzugte Ausführungsform einer geformten Anode ist in Fig. 4 dargestellt und weist einen ringförmigen Behälter 28 aus perforieftem Titan auf, der zumindest auf seinen inneren und äußeren UmCangsflächen mit einem Überzug 29 aus porösem korrosionsbeständigem Plastikmaterial versehen und mit kleinen Stücken 30 aus Kupferschrott gefüllt ist.
- Das axiale Verdrehen der Streifen kann dadurch bewirkt werden, daß die Stäbe, wenn sie das Bad oder das letzte Bad einer Reihe von Bädern verlassen, auf Aufnahmetromileln oder Aufwicklern aufgenonimen werden, die an Käfigen sitzen, welche langsam um Achsen gedreht werden, die mit der Aufnahmerichtung der Stäbe zusammenfallen, und im rechten Winkel zu den Trommel-oder Aufwicklerspindeln liegen.
- Ein Alternativverfahren, durch welches Stäbe von einer Querschnittsform, die der runden yuerschnittsform sehr nahe kommt, erhalten werden können, besteht darin, daß zwei oder mehr der Streifen miteinander verbunden werden. Beispielsweise können zu einer entsprechenden Stufe in dem Verfahren, welche eine Zwischenstufe oder eine Endstufe sein kann, zwei oder mehr der Streifen als ein Stapel zwischen Druckwalzen oder durch eine Matrize hindurchgeführt werden, durch welche die Streifen veranlaßt werden, unter Druck zusammenzuschweißen.
- Die Erfindung betrifft auch Abänderungen der im beiliegenden Patentanspruch 1 umrissenen Ausführungsform und bezieht sich vor allem auch auf sämtliche Erfindungsmerkmale, die im einzelnen -- oder in Kombination -- in der gesamten Beschreibung und Zeichnung offenbart sind.
- Patentansprüche
Claims (30)
- Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung eines Kupferstabes von einer h'orm und Konstitution, die sich für das Ziehen in einen Draht eignet, dadurch gekennzeichnet, daß ein langgestreckter Bauteil (7) kontinuierlich durch elektrolytisches Niederschlagen bzw. Galvanisieren auf einer Kathodenoberfläche gebildet wird, die sich durch ein Bad (1) aus einem Elektrolyten (2) in der Nähe einr oder mehrerer Anoden (5) aus teilweise verfeinertem Kupfer bewegt und daß der Bauteil kontinuierlich von der Kathodenoberfläche abgestreift und durch das gleiche oder ein anderes Bad aus Elektrolyt in der Nähe weiterer Elektroden (10) aus teilweise verfeinertem Kupfer geführt wird, bis seine Dicke auf diejenige gebracht ist, die für das Ziehen erforderlich ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der langgestreckte Bauteil als Blech kontinuierlich gebildet ist und daß das Blech, wenn es vom einen Teil des Bades zum anderen oder vom einen Bad zum anderen verläuft oder das einzelne Bad oder das Endbad einer Reihe-von Bädern verläßt, in eine Anzahl von Streifen (15) geschnitten wird, wobei die Querschnittsfläche jedes Streifens diejenige ist, die für das Ziehen erforderlich ist, oder auf diejenige, die für das Ziehen erforderlich ist, gebracht wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von separaten Streifen anfänglich, gleichzeitig und kontinuierlich durch elektrolytischen Niederschlag auf der Kathodenoberfläche gebildet wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenoberfläche durch eine rotierende Trommel (3) gebildet oder auf dieser oder einem sich kontinuierlich bewegenden Gurt getragen wird, wobei die Trommel oder der Gurt aus leitendem Material besteht oder zumindest eine leitende Oberfläche hat und teilweise in das Elektrolytbad eingetaucht wird, und daß der langgestreckte Bauteil, das Blech oder die Streifen anfänglich auf der Kathodenoberfläche aus dem Elektrolyten dadurch niedergeschlagen wird bzw werden, daß eine Differenz im Potential zwischen der Oberfläche und einer oder mehreren Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer aufrechterhalten wird, welche in den Elektrolyten in der Nähe der Oberfläche eingetaucht werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der langgestreckte Bauteil das Blech oder die Streifen, je'nacbdem, nachdem er, es bzw. sie von der Kathodenoberfläche abgestreift worden ist bzw. sind, kontinuierlich auf einem gewundenen ;Ffeb zwischen und/oder um weitere Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer, die in das gleiche oder ein weiteres Elektrolytbad eingetaucht werden, geführt wird bzw. werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gewundene Weg des langgestreckten Bauteile, des Bleches oder der Streifen ein Zickzack-Weg ist, auf welchem der bauteil, das Blech oder die Streifen abwechselnd vertikal abwärts und vertikal aufwärts zwischen jedem aufeinander-folgenden Paar einer Reihe von in Abstand angeordneten länglichen Anoden geführt wird bzw. werden, die vertikal im Bad und parallel zueinander angeordnet sind.
- 7. Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch Jekennzeichnet, daß der elektrolyt in den Raum zwischen der Kathodenoberfläche und deren zugeordnete Anode oder Anoden unter Druck und in einer Richtung eingeführt wird, die derjenigen entgegengesetzt ist, in welcher die Kathodenoberfläche sich bewegt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine gezwungene Zikulation des Elektrolyten im Bad oder in jedem der Bäder bewirkt wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupfer auf die Streifen in einer solchen Weise niedergeschlagen wird, daß sie in eine Form gebracht werden, die dem rundem Querschnitt so nahe wie möÕlich kommt.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt im Bad oder in einigen oder allen der Bäder zirkuliert und vorzugsweise auf ausgewählte Teile der sich bewegenden Streifen gerichtet wird.
- 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die effektiven Oberflächen der Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer so geformt werden, daß Kupfer vorzugsweise auf ausgewählten Teilen jedes Streifens niedergeschlagen wird.
- 12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen axial verdreht werden, wenn sie zwischen den weiteren Anoden aus teilweise verfeinertem Tupfer laufen.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das axiale Verdrehen der Streifen dadurch bewirkt wird, daß die Streifen, wenn sie das Bad oder das letzte Bad einer Reihe von Bädern verlassen, auf Aufnahmetrommeln oder Äufwicklern aufgenommen werden, die auf Käfigen sitzen, die langsam um Achsen gedreht werden, welche mit der Aufnahmerichtung der Streifen zusammenfallen und in rechten Winkeln zu den Trommel- oder Aufwicklerspindeln liegen.
- 14. Verfahren nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr der streifen miteinander verbunden werden, un einen Stab zu bilden, der einen annähernd kreisrunden Querschnitt hat.
- 15. Verfahren nach Anspruch 1 1g, dadurch gekennzeichnet, da? in einer Zwischen- oder endstufe im Vcrfahren zwei oder mehr der Streifen als stapel zwischen Druckwalzen oder durch eine Natrize hindurch geführt werden, durch welche die Streifen veranlaßt werden, unter Druck zusammenzuschweißen.
- 16. Verfahren nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einer oder mehreren Zwischenstufen des Verfahrens der langgestreckte Bauteil, das Blech oder die Streifen, je nachdem, aus dem Bad heraus durch eine Glüh- bzw. Anlaßvorrichtung läuft bzw. laufen und daß er, es oder sie zurück in das Bad und/oder beim endgültigen Verlassen des Bades oder Cß letzten einer Reihe von Bädern durch eine Glüh- bzw. Anlaßvorrichtung (12) auf dem Weg in Richtung zur Aufnahmevorriohtung oder einer anderen Behandlungseinrichtung läuft bzw. laufen.
- 17. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung eines Kupferstabes von einer Form und Eonstitution, die sich zum Ziehen in einen Draht eignet, bestehend aus einem Elektrolytbad, aus einer oder mehreren Anoden, die in den Elektrolyten eingetaucht sind, aus einer Kathodenoberfläche, die durch den Elektrolyten in der Nähe der oder den Anoden bewegbar ist und auf der ein langgestreckter Bauteil durch elektrolytischen Niederschläg kontinuierlich gebildet werden kann, und aus weiteren Anoden, die in das gleiche oder ein anderes Elektrolytbad eingetaucht sind und.in deren N.ihe der langgesbreckte Bauteil vorbeigeführt wird, nachdem er von der Kathodenoberfläche abgestreift worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß alle Anoden (5, 10) aus teilweise verfeinertem Kupfer bestehen.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle der Anoden aus teilweise verfeinertem Kupfer je in Form eines porösen Behälters vorgesehen sind, der mit kleinen Sicken (30) aus Kupferschrott gefüllt ist.
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 1S, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem starren Kasten aus perforiertem Titan besteht.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem Beutel besteht, der aus einem korrosionsbeständigen Ylastikmaterial gewebt ist0
- 21. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter einen inneren perforierten Behälter (28) aus Metall aufweist, der von einem Überzug (29) aus einem porösen, korrosionsbeständigen Plastikmaterial umgeben ist.
- 22. Vorrichtung nach Anspruch 17 bis 21, bei welcher der langgestreckte Bauteil anfänglich auf der Kathodenoberfläche in Blechform niedergeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung außerdem rotierende Schneidwerkzeuge (14) aufweist, durch welche das Blech in Streifen aufgeteilt wind, bevor es von der Kathodenoberfläche abgestreift wird, unmittelbar nachdem es von der Kathodenoberfläche abgestreift worden ist, in einer Zwischenstufe auf seinem Weg an den weiteren Anoden vorbei, oder nachdem es endgültig das Bad oder das letzte Bad einer Reihe von Bädern verläßt.
- 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden Schneidwerkzeuge so angeordnet sind, daß sie das Blech in Streifen schneiden, nachdem es endgültig das Bad verlassen hat, und daß diese so geformt sind, dald sie das Blech in Streifen aufteilen, deren Quersofmitt demjenigen eines reises nahejcommt.
- 24. Vorrichtung nach Anspruch 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche einer rotierenden Trommel in schmale gleitende Umfangestreifen aufgeteilt ist, die Kathodenoberflächen durch schmale Umfangszwischenstreifen aus isolierendem Material bilden, derart, daß anfänglich eine Vielzahl von separaten Streifen auf der Trommeloberfläche niederzuschlagen ist.
- 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (24) der Trommel mit schmalen Umfangsnuten versehen ist, die mit isolierendem Material (25) gefüllt sind, um zwischen den Nuten schmale unisolierte Umfangsstreifen (26) übrigzulassen, auf welchen das Kupfer niedergeschlagen wird.
- 26. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 21, bei welcher die Kathodenoberfläche durch die Oberfläche einer rotierenden trommel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, da.! die Trommeloberfläche so geformt ist, ca: sie abwechselnde Umfangsrippen und -nuten von einer solchen Enorm bildet, da des tupfer in Form von separaten Streifen oder als ein Blech niedergeschlagen wird, welches schwache Längsstellen aufweist, derart, daß es leicht in eine Anzahl von Streifen während des Abstreifens von der Trommel zu trennen ist.
- 27. Vorrichtung nach Anspruch 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem eine Vorrichtun£: (6) zu: Einführen des Elektrolyten in den Raum zwischen der Kathodenoberfläche und ihrer zugeordneten Anode o:ler Anoden unter Druck und in einer Richtung aufweist, welche derjenigen entgegengesetzt ist, in welcher die Kathodenoberfläche bewegt wird.
- 28. Vorrichtung nach Anspruch 17 bis 21 und 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle der weiteren Anoden rohrförmig ausgebildet sind und eine Bohrung von solcher Form haben, daß das Kupfer vorzugsweise auf ausgewählten Teilen eines hindurchlaufenden Streifens niedergeschlagen wird.
- 29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle der weiteren Anoden in Form eines ringförmigen porösen oder perforierten Behälters (28) ausgebildet.sind, der mit kleinen Stücken (30) aus Kupferschrott gefüllt ist,
- 30. Vorrichtung nach Anspruch 17 und 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle der weiteren Anoden eine feste Form haben und aus Schrott oder Rohkupfer durch kontinuierliches Gießen hergestellt sind.
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