DE1899545U - Transportable verkleidung fuer dauerbrandoefen od. dgl. - Google Patents
Transportable verkleidung fuer dauerbrandoefen od. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine transportable Verkleidung
für Dauerbrandöfen od. dgl·, die je einen im Bodenhöhe
sowie oberhalb des Ofens verlaufenden horizontalen Metallrahmen
und sieh von oben nach unten erstreckende Metallstäbe bzw. ·
Metallgitter oder beides aufweist. Derartige Verkleidungen
sollen einen Ofen oder Heiakörper, welcher nicht immer eingeschmacklich
vorteilhaftes Aussehen hat, aur tf-lnae umschließen,
ohne daß die erforderliche Luftzirkulation verhindert wird. Bei einer bekannten Verkleidung der genannten Art sind die
insbesondere vertikal und parallel zueinander, angeordneten, gegebenenfalls nach der Ofenfora nach auSon oder innen ausgebogenen
Ketall'nt'ibe in den horizontalen Rahmen, entweder eingehängt
oder mit ihnen starr verbunden * Inneneeitig ist in der
gesamten Länge ein Gitter eingeflochten oder angelegt und
der obere horizontale Rahmen ißt meist mit Keramik- oder
Marmorglasplatten auegölegt.
Ea bat sich nun geneigt» daß derartige einteilige
Verkleidungen wegen ihrer Sperrigkeit nur schlecht tranaportiert worden können« Ferner sind solche Konstruktionen unhandlich
und nur schwer zu emaillierenι zu verkupfern oder
sonst zu bearbeiten. - .
Zur Vermeidung dieser Mangel wird erfindungsgeraäß
vorgeschlagen* die Metallstäbe bzw. Gitter- für sich in mehreren
Metallrahmen zu Einheiten zu fassen und diese Einheiten mittels
einer Verriegelung lößbar mit den horizontalen Rahmen, zu verbinden.
Diea hat den Vorteil, daß die horizontalen Rahmen und die einzelnen Seile der vertikalen Verkleidung flache, leicht
zu verpackende Elemente darstellen, die auch leicht bearbeitet •werden können·
Gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung kann die Verriegelung aus mit einer federnd gelagerten
Nase als Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen versehenen Bolzen bestehen, die an einem der zu verbindenen Rahmen angeordnet
sind und beim ZuDammensotzen in eine Gegenbohrung
am anderen Rahmen eingreifen· Diese Maßnahme ermöglicht es, die einzelnen Teile der Verkleidung rasch zusammenzusetzen'
und gegebenenfalls voneinander zu trennen«.
Bei einer derartigen Verkleidung umschließt der obere . horizontale Halimen im allgemeinen eine ein- oder zweiteilige
Platte^ beispielsweise aus Marraorglas. Es zeigte sich, daß .
durch diese Abdeckung baw· durch das dichte Maschengitter
den vertikalen feilen die entstehende Warmluft am Zirkulieren
gehindert wird· Zur Vermeidung dieses lachteils wird erfindungs«
genaß vorgeschlagen» den oberen horizontalen Metallrahmen
oder eine an dessen Stelle tretende Abdeckung,,ζ, B. aus am
Band tuägebördeltein, emailliert es Blech, mit mehreren Distanzbolzen
zu versehen, welche in Bohrungen der vertikalen K&hmen
eingreifen.
Diese Maßnahme schafft zwischen den vertikalen und
den horizontalen Verkleidungsteilen einen Spalt von zweckmäßig
etwa 4 cm Höhe, durch den die vom öfen erzeugte Warmluft
ungehindert nach außen dringen kann*·
Die Erfindung wird nachstehend an in den Zeichnungen dargeatellten Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert % wobei
Pig· 1 die aus mehreren Seilen bestehende-Verkleidung zeigt·
Pig· 2 veranschaulicht den Verriegelungsbolzen, 3?ig-· 3 ist
ein Schnitt nach der Linie HI-III in Fig. 2. Pig. 4 veranschaulicht
in Seilansicht ein weiteres 'Ausfuhrungsbeispiel,
Pig. 5 ein Detail desselben»
In. "der Pig* 1 ist mit 1 der hox'izorrtalö obere Rahmen
der Verkleidung bezeichnet, wobei es sich um eine Verkleidung
handelt, die einen in die Ecke eines Baumes gestellten Ofen verdecken soll. Der aus Ϊ-Eisen bestehende Rahmen trägt awei
Platten 2, beispielsweise axxa Mariaorglas und ein Gitter 3 aus
Streckmetall· Mit 4 sind die vertikalen Seitenteile ä<sr Ver~
kleidung bezeichnet, welche aus einem Eahiaen 5 bestehen) der
mit vertikal verlaufenden Lnngsstäben 6 oder einem Gitter 7
versehen ist· An den ctit den horizontalen Rahmen 1 und 8
verbindenden vertikalen H&hmen 5 sind mehrere Bolzen 9 angeordnet,
die in Bohrungen 10 in den 'horizontalen Raftßien 1 und 8
eingreifen» Zur Sicherung geg&n eine unbeabsichtigte Lösung
ist eine federnd gelagerte Hase.11 vorgesehen, die in einer
Ausfräsung 12 des Bolzens gelenkig eingesetzt 1st·
Zwischen den beiden Seitenteilen 4 ist eine 2ür 13
in üblicher Weise angeordnet und in den horizontalen E&hqen 1
und 8 drehbar gelagert· - .
Es ist- zu erkennen, daß alle Seil© der Verkleidung
nur eine geringe Quererstreckung aufweisen., also flächig sind, und demnach leicht transportiert Jbzw. bearbeitet v/erden können.
Die Verkleidung kann jedoch mit wenigen Handgriffen leicht zusammengesetzt werden und ist dann ausreichend steif un& fest«,
In ähnlicher Weise kann eine Verkleidung hergestellt
.sein» die nicht aur Aufstellung in der Ecke sondern an der Wand
eines ßauiaes dienen soll· " ·
krfindungsgeraäß könnan die vertikalen Seitenteile 4
so ausgebildet sein» daß sie nicht nur an die horizontalen
Rahmen 1 und β, sondern auch an einen in der Zeichmmg nicht ■
dargestellten Hittelteil lösbar anschlieSbar sind.
Anhand der Pig* 4 und 5 wird nunmehr ein zweites
Ausführungofc-eispiel näher erläutert· Hit Xr ist eine horizontale,
emaillierte Blechabdeckung bezeichnet, welche am Rand
nach unten und innen umge-fcördert ist» An der Innenseite der
Bördölung aind kurze Winkelstücke 22 befestigt, an deren horizontalen'
Schenkel 23 vertikale Distanzboljsen 14 angeschweißt
sind·
,. ■" / Pas untere £nd© aiesex Bolaen H istfiait eineui Bund
15 versehen und unterhalb · dieses Bundes ist eil® 'g
.element eine Base 16 gelenkig in "einer Hut 17 eingebe test· .Sine
Peeler.' 18 stützt di© ülase "nachgieMg in der Hut ob·
Die zu Einheiten, ausamraeagefaßten vertikalen Verkleidungsteile
sind la übrigen wie beim ersten Beispiel beschrieben ausgeführt· Bie h'orisontalen oberen Rahmenteile 19 '
dieser Einheiten- weisen Bohrungen 10f auf, die hinsichtlich
ihrer Verteilung der Anordnung der DiatnnKbolzen H entsprechen,
Es ist zu ersehen, da!2 die Verkleidung auch, in diesem Fall
ohne jede Mühe suoarasaöngesetjst bsw,_ .auseiaandergenoaise'n' v^er- '-
den kann, und daß durch die' Anordnung der Diotanabolsen der ■■
erforderliche Spalt aur Srleichterung <l®r Luftzirkulation geschaffen iat, . . ;
Die Befestigung der vertikalen Verklei&ungsteile am
■ unteren horizontalen Rahmen ist ebenfalls sou wie beim ersten
Beispiel beschrieben cusgefUiirt, Auch ist ersichtlich j diU'i "man
die Distansbolzon an &ΰη vertikalen Verkleidungsteilen anordnen
und die v>egenbohrurigen fur diese Bolaen atioh in der Rand~
bördelung des Abdeckbleches vorsehen· könnte«, , .-., . .".
Claims (1)
- -6— ■■" ~ ■ V ■ I■ : - JSc. hutrzanspriiche: j1· !Transportable Verkleidung für Dauerbrandöfen od. dgl*, die je einen in Bodenhöhe sowie oberhalb des Ofens · verlaufenden horizontalen Metallrahmen, und sich 'von oben nach unten erstreokende lietallstiibe bzw, Metallgitter- oder beides aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstäbe · (6) bzv» Gitter (7) für sich in mehreren Metallrahmen (5) zu Einheiten gefaßt und diese Einheiten mittels einer Yerriege-r lung (9-12) lösbar mit den horizontalen Rahmen (1,8) verbunden sind*2* transportable Verkleidung für Dauerbrandöfen od, dgl« nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung aus mit einer federnd.gelagerten läse (ii) als Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen versehenen Bolzen 09) besteht, die an. einem der zu verbindenen Rahmen (1*5»8) angeordnet sind und in eine Gegenbohrung (iö) am anderen Hahnen eingreifen. ■ .3· transportable Verkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere horizontale Metallrahmen (T) oder eine an dessen Stelle angeordnete Abdeclcung (1·), z. 33« aus am Rand usigebördeltem, emailliertem Blech, mit mehreren Sistanzbolzen (14-) versehen ist, .,welche in Bohrungen (10*) der •vertikalen Rahmen eingreifen·Dipl.-Ing. Conrad KodjjfePatentanwaf
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT313361A AT224304B (de) | 1961-04-20 | 1961-04-20 | Transportable Verkleidung für Dauerbrandöfen od. dgl. |
| AT180362 | 1962-03-05 |
Publications (1)
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| DE1899545U true DE1899545U (de) | 1964-08-27 |
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ID=33300471
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|---|---|---|---|
| DE1962W0028001 Expired DE1899545U (de) | 1961-04-20 | 1962-03-21 | Transportable verkleidung fuer dauerbrandoefen od. dgl. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1899545U (de) |
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1962
- 1962-03-21 DE DE1962W0028001 patent/DE1899545U/de not_active Expired
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