[go: up one dir, main page]

DE2658410A1 - Schnell aufzuschlagende pferdeboxen - Google Patents

Schnell aufzuschlagende pferdeboxen

Info

Publication number
DE2658410A1
DE2658410A1 DE19762658410 DE2658410A DE2658410A1 DE 2658410 A1 DE2658410 A1 DE 2658410A1 DE 19762658410 DE19762658410 DE 19762658410 DE 2658410 A DE2658410 A DE 2658410A DE 2658410 A1 DE2658410 A1 DE 2658410A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stand
roof
eaves
horse
stalls according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762658410
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762658410 priority Critical patent/DE2658410A1/de
Publication of DE2658410A1 publication Critical patent/DE2658410A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0094Animal shelters or barns especially adapted for keeping horses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G7/00Connections between parts of the scaffold
    • E04G7/30Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements
    • E04G7/302Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members
    • E04G7/306Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are fixed at several bars or members to connect
    • E04G7/307Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are fixed at several bars or members to connect with tying means for connecting the bars or members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G7/00Connections between parts of the scaffold
    • E04G7/30Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements
    • E04G7/32Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements with coupling elements using wedges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/18Tents having plural sectional covers, e.g. pavilions, vaulted tents, marquees, circus tents; Plural tents, e.g. modular
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/34Supporting means, e.g. frames
    • E04H15/44Supporting means, e.g. frames collapsible, e.g. breakdown type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H5/00Buildings or groups of buildings for industrial or agricultural purposes
    • E04H5/08Buildings or groups of buildings for agricultural purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Schnell aufzuschlagende Pferdeboxen
  • Die Erfindung betrifft schnell aufzuschlagende Pferdeboxen, welche sich nach Gebrauch leicht in Einzelelemente zerlegen lassen, die während des Auf- und Abbaus einfach zu handhaben sind und für den Transport und die Lagerung übersichtlich und raumsparend zusammengestellt werden können. Solche Pferdeboxen sollen Stellplätze für bis zu einigen hundert Pferden bieten und in ihrem Umfang dem jeweiligen Bedarf angepaßt werden können. Sie bleiben anläßlich eines Furniers oder einer ähnlichen Veranstaltung während einiger Wochen stehen und werden dann wieder abgebaut, um zu gegebener Zeit bei einem anderen ähnlichen Anlaß an einem anderen Ort wieder aufgebaut zu werden.
  • Solche Pferdeboxen werden erfindnngsgemäß aus folgenden Elementen aufgebaut: a) Einem Traggerüst, bestehend aus senkrechten, in Abständen mit scheibenartigen, verschieden geformte Öffnungen enthaltenden Anschlußflanschen versehenen, vorzugsweise rohrförmigen Ständern und an diesen über die scheibenförmigen Flansche angeschlossenen waagerechten Riegeln.
  • b) Einer Satteldachkonstruktion aus mit dem Traggerüst trennbar verbundenen Metallprofilen.
  • c) Als Außen- und Trennwände dienenden, an dem Traggerüst lösbar befestigten Platten aus Holz, Preßholz oder Kunststoff.
  • d) Einer Dachabdeckung mittels aus einem biegeschlaffem Werkstoff bestehenden Planen.
  • Diese Pferdeboxen werden im allgemeinen auf unebenem Gelände, z.B. einem Rasengrund, errichtet. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, Niveau-Unterschiede mittels in die Ständerrohre von unten eingreifender Schraubspindeln, wie solche beispielsweise aus dem Gerüstbau bekannt sind, auszugleichen.
  • Die in bestimmten Abständen an den Ständerrohren angeordneten Anschlußflansche sind als kreisringförmige Scheiben ausgebildet, die das Ständerrohr umfassen und an diesem vorzugsweise durch Schweißen befestigt sind.
  • Sie weisen in an sich bekannter Weise vier längsovale Öffnungen auf, deren Längsachsen sich in der Längsachse des Ständerrohres rechtwinklig schneiden sowie vier zwischen diesen Öffnungen angeordnete breite Öffnungen, deren Abmessungen in Radialrichtung denen der längs ovalen Öffnungen entsprechen, in tangentialer Richtung aber ein Mehrfaches von deren Abmessungen aufweisen.
  • Die waagerecht angeordneten Riegel sind an ihren Enden mit Anschlußschuhen versehen, die einen sich nach der Stirnseite öffnenden waagerecht verlaufenden Schlitz aufweisen und den in diesen eingeführten Anschlußflansch von oben und unten her umfassen. Die Festlegung des Riegels am Ständer erfolgt mittels eines in zwei lotrechten Durchbrüchen des hnschlußschuhs geführten Keiles, der durch eine der Öffnungen des Anschlußflansclies greift und die Stirnfläche des Anschlußschuhs gegen die Außenfläche des Ständerrohres preßt. Der Keil ist vorteilhafterweise unverlierbar in den Durchbrüchen angeordnet, beispielsweise mittels eines an seinem schmalen Ende vorgesehenen Niets.
  • Die Satteldachkonstruktion kommt dadurch zustande, daß längs der Mittelachse der aus paarweise aneinander anschließenden Einzelboxen bestehenden Gesamtanlage Mittelständer angeordnet sind, die höher sind, als die beiderseits von ihnen befindlichen Seitenständer. Während die MittelstEnder durch Firstriegel miteinander verbunden sind, laufen von ihnen jeweils beidseitig pfettenartig Dachbinder schräg abwärts zu den entsprechenden Seitenständern, über die sie um einen gewissen Betrag hinausragen. Die überstehenden Enden dieser Dachbinder sind jeweils mit den der folgenden Ständeranordnung zugehörigen durch Traufenriegel verbunden.
  • Die Außenwände sowie die Trennwände der einzelnen Stellplätze werden durch Platten gebildet, die an den Riegeln des Traggerüstes so eingehängt sind, daß sie durch die Bewegungen der Pferde nicht aus der Verbindung gelöst werden. Die Platten bestehen vorzugsweise aus Holz, beispielsweise Sperrholz, können aber auch aus einem anderen geeigneten Werkstoff hergestellt sein, etwa aus Preßholz oder einem Kunststoff. Sie müssen so bemessen sein, daß sie auch durch Hufsohläge nicht zerstört werden. Vorteilhafterweise können sie so ausgebildet sein, daß sie, mit entsprechenden Beschlagteilen versehen, auch als Tür verwendbar sind.
  • Als Dachabdeckung werden Planen aus einem biegeschlaffem Werkstoff, beispielsweise einem wasserdichten imprägnierten-Gewebe oder einer Kunststoff-Folie verwendet, die über die Firstriegel von Traufenriegel zu raufenriegel laufen und dort etwas überhängen. Der Überhang kann dann am Traggerüst festgezurrt werden, um ein Verfangen des Windes zu verhindern. Um bei Regen die Bildung von Wasserlachen zu vermeiden, muß ein entsprechend steiler Dachwinkel gewählt werden, was bei der Ausbildung der Satteldachkonstruktion zu berücksichtigen ist.
  • Zur Erhöhung der Standfestigkeit der Pferdeboxen ist es selbstverständlich möglich, auch Diagonalstreben einzusetzen. Während die die rechtwinklig zueinander stehenden Außen- und Trennwände tragenden Riegel vorteilhafterweise mittels der längsovalen Öffnungen der Anschlußflansche an diesen festgelegt werden, da die Anordnung und Dimensionierung dieser Öffnungen die gegenseitige einwandfrei rechtwinklige Anordnung der Riegel ohne die Durchführung zeitraubender und komplizierter Vermessungsarbeiten gewährleisten, können die zur Aussteifung dienenden Diagonalstreben mittels der zwischen den längs ovalen Öffnungen vorgesehenen breiteren Öffnungen angeschlossen werdenFuf diese Weise wird erreicht, daß Pferdeboxen an beliebiger Stelle rasch aufgeschlagen und nach Gebrauch wieder aufgebaut werden können. Die einzelnen Bauelemente, wie Ständer, Riegel, Diagonalstreben, Dachkonstruktionsteile, Wandplatten und Abdeckungsplanen lassen sich leicht handhaben, sind einfach zu befördern und können übersichtlich und raumsparend gelagert werden. Der Zusammenbau ist einfach und erfolgt dank der Verwendung der unverlierbaren Keile ohne komplizierte und zeitraubende Verschraubungen. Dabei sind gerade die Keilverbindungen besonders robust und daher den zu erwartenden mechanischen Beanspruchungen, etwa durch unruhige und nervöse Pferde, gewachsen.
  • Eine Anlage von Pferdeboxen gemäß der Erfindung ist beliebig erweiterungsfähig und kann den unterschiedlichsten Anforderungen hinsichtlich der gewünschten Zahl von Standplätzen, von geringen Belegungszahlen bis zu mehreren Hundert, angepaßt werden. Die einzelnen Boxen sind bezogen auf die Mittelständer beiderseits der durch diese bestimmten Mittellinie paarweise symmetrisch angeordnet derart, daß jeweils zwei Boxen durch eine unterhalb des Firste verlaufende Trennwand voneinander geschieden sind, wobel sich die durch eine Tür verschließbaren Eingänge auf den einander entgegengesetzten Xraufenseiten befinden. Giebelseitig schließt sich dann das nächst Boxenpaar in gleicher Anordnung an. Es ist also ohne weiteres möglich, durch Anbau weiterer an der Giebelseite anschließender Boxenpaare die Anlage beliebig zu verlängern. Ein solcher Anschluß eines weiteren Boxenpaares wird durch die Verwendung der kreisscheibenförmigen Anschlußflansche wesentlich vereinfacht.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes sollen im folgenden anhand eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen: Figur 1: in rein schematischer Darstellung die Teilansicht einer durch den Zusammenbau einer größeren Zahl von paarweise angeordneten Pferdeboxen entstandenen Anlage; Figur 2: den konstruktiven Aufbau von Traggerüst und Satteldachkonstruktion; Figur 3 und Figur 4: den Anschlußflansch in Draufsicht und in Seitenansicht, letztere im Schnitt; Figur 5: den Anschluß der Riegel an einem Anschlußflansch in Seitenansicht; Figur 6: den Anschluß der Riegel und Diagonalstreben an einem Anschlußflansch in Draufsicht; Figur 7: einen Mittelständer in Seitenansicht; Figur 8: das obere Ende dieses Mittelständers in Seitenansicht, in vergrößertem Maßstab, mit Anschluß eines Dachbinders; Figur 9: die Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 8; Figur 10. einen Außenständer in Seitenansicht; Figur 11: das obere Ende dieses Außenständers in Seitenansicht, in vergrößertem Maßstab, mit Anschluß eines Dachbinders und eines Xraufenriegels; Figur 12: die Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 11; Figur 13: einen Zwischenständer in Seitenansicht; Figur 14: das obere Ende dieses Zwischenständers in Seitenansicht, in vergrößertem Maßstab, mit Anschluß an einen Längsriegel; Figur 15: die Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 14; Figur 16: einen Dachfirstriegel in Seitenansicht; Figur 17: diesen Dachfirstriegel in Draufsicht; Figur 18: einen Dachbinder in Seitenansicht; Figur 19: diesen Dachbinder in Draufsicht; Figur 20: einen Dachtraufenriegel; Figur 21: eine first- oder giebelseitige Wandplatte in Vorderansicht; Figur 22: dieselbe Wandplatte, von der Kante gesehen, in eingehängtem Zustand, in größerem Maßstab; Figur 23: die Außenwand einer Boxe in Vorderansicht; Figur 24: die Draufsicht auf einen Teil dieser Außenwand, in größerem Maßstab; Figur 25: ein Doppelscharnier zur Befestigung dieser Außenwand, in Seitenansicht und Figur 26: in Draufsicht.
  • Der grundsätzliche Aufbau der Pferdeboxen gemäß der Erfindung und die Art der Erweiterung zu einer größeren Anlage geht aus der rein schematischen Darstellung der Fig. 1 hervor. In dieser Darstellung sind die entlang angeordneten der Längsachse A-B der Anlage Mittelständer mit 2, die Außenständer mit 3, die Längsriegel mit 8 und die Querriegel mit 9 bezeichnet. Jeweils zwei Mittelständer 2 und vier Außenständer 3 bilden die Eckbegrenzungen für zwei mit den Rückseiten zu einem Boxenpaar zusammengeschlossene Boxen 1a und 1b. Die Mittelständer 2 sind oben und unten durch Längsriegel 8 miteinander und durch Querriegel 9 jeweils mit den Außenständern 3 verbunden, während die Außenständer 3 unter sich nur oben durch Längsriegel 8 verbunden sind. Die in dieser Weise miteinander verbundenen Ständer 2, 3 und Riegel 8, 9 bilden das Traggerüst. Der Anschluß der Riegel an die Ständer erfolgt in der weiter unten erläuterten Weise über die ringscheibenförmigen Anschlußflansche 21 (vgl. Fig. 2).
  • Auf dem Traggerüst ist die Dachkonstruktion aufgesetzt.
  • Vorzugsweise ist diese als Satteldachkonstruktion ausgeführt. Sie besteht für jedes Boxenpaar aus einem an den nach oben verlängerten Mittelständern 2 befestigten Firstriegel 5. Von den Befestigungsstellen dieses Firstriegels 5 an den beiden Mittelständern 2 sind beiderseits jeweils nach den entsprechenden Außenständern 3 die Dachbinder 6 geführt und an diesen festgelegt. Diese Dachbinder 6 ragen um einen gewissen Betrag über die Anschlußstellen an den Außenständern 3 heraus. Ihre Enden sind durch Traufenriegel 7 miteinander verbunden.
  • Durch den Überstand der Dachbinder wird vermieden, daß bei Regen Wasser in das Innere der Boxen eindringt. Die Art und Weise des Zusammenbaus von Traggerüst und Dachkonstruktion wird im folgenden noch im einzelnen dargestellt werden. Desgleichen werden die Zwischenständer 4 und die Traversen 11 weiter unten besprochen werden.
  • Die Fig. 2 zeigt den konstruktiven Aufbau von Traggerüst und Dachkonstruktion von der Giebelseite her gesehen. Die Ständer 3 und 4 bestehen aus Rundrohrprofilen, wie sie auch im Baugerüstbau verwendet werden. Das untere Ende dieser Rohrprofile wird auf Schraubspindeln (Gerüstspindeln) 10 aufgesetzt, um eine Anpassung an Bodenunebenheiten zu ermöglichen. Alle Ständerrohre sind in gleichen Abständen von ihrer Unterkante in an sich bekannter Weise mit Anschlußflanschen 21 versehen, die vorzugsweise durch Schweißen an den Rohrprofilen befestigt sind und zwar jeweils am unteren Ende des Ständers sowie in einem der Länge der Außenständer 3 entsprechenden um einen kleinen Betrag geringeren Abstand von der Unterkante des Ständers. Zwischen diesen beiden Anschlußflanschen 21 ist etwas oberhalb der Mitte der von ihnen begrenzten Strecke noch ein dritter Anschlußflansch 21' vorgesehen, dessen Bestimmung weiter unten erläutert werden soll.
  • Die Form dieser Anschlußflansche 21, 21' ist aus Fig. 3 und 4 zu entnehmen. Der als ringförmige Scheibe ausgebildete Anschlußflansch, der aus Metall, beispielsweise aus Gußeisen, besteht, ist mit acht Durchbrüchen oder Öffnungen versehen. Hiervon haben vier Öffnungen 22 jeweils eine längsovale Porm und sind so angeordnet, daß ihre Längsachsen X und Y sich in ihrer Verlängerung in der vertikalen Symmetrieachse C des Ständerrohres, z.B. des Mittelständers 3, rechtwinklig schneiden. Da die Abmessungen dieser Öffnungen 22 so gewählt sind, daß sie genau den entsprechenden Abmessungen der Befestigungsmittel, z.B. Keile, der anzuschließenden horizontalen Riegel 8, 9 entsprechen, wird durch diese Anordnung erreicht, daß diese Horizontalelemente selbsttätig, das heißt ohne umständliche meßtechnische Maßnahmen nach dem Anschließen miteinander fluchten, bzw.
  • rechtwinklig zueinander stehen.
  • Jeweils zwischen zwei dieser längs ovalen Öffnungen sind breite, in tangentialer Richtung durch Kreisbogen begrenzte Öffnungen 23 vorgesehen, die also die Form von Kreisringsektoren aufweisen und deren Breite oC in tangentialer Richtung ein mehrfaches der Breite der längsovalen Öffnungen 22 beträgt, während ihre Abmessungen u' in radialer Richtung den entsprechenden Abmessungen u der längsovalen Öffnungen 22 gleich sind.
  • Der mittlere Radius r der Öffnungen 22 und 23 ist gleichfalls gleich. Diese breiten Öffnungen 23 dienen dem Anschluß zusätzlicher Bauelemente, beispielsweise von Diagonalstreben 4, falls solche benötigt werden.
  • Der Anschluß der gleichfalls aus Rundrohrprofilen bestehenden Riegel und Diagonalstreben erfolgt in der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Weise. Die horizontalen Riegel 8, 9 sind an ihren Enden jeweils mit einem Anschlußschuh 31 versehen, der mit einem Zapfen 31a in das Rohrprofil des Riegels 8, 9 eingreift und mit diesem verschweißt ist. Von der am Rohrprofil anliegenden Stirnseite her ist ein waagerecht verlaufender Schlitz 32 in den Anschlußschuh eingebracht, dessen lichte Weite etwas größer ist als die Dicke b des Anschlußflansches 21 (Fig. 4). Durch den Schlitz 32 wird der Anschlußschuh 31 in eine obere Backe 33 und eine untere Backe 34 unterteilt. Zum Anschluß des Riegels 8, 9 wird der Anschlußschuh 31 so über den Anschlußflansch 21 geschoben, daß dieser zwischen den Backen 33 und 34 in den Schlitz 32 zu liegen kommt. In dieser Stellung befestigt wird er mittels eines Keiles 3 der in einer Führung gleitet, die aus einem entsprechend bemessenen Durchbruch 35 in der oberen Backe 33 und einem ähnlichen Durchbruch 36 in der unteren Backe 34 besteht. Der Anschlußschuh 31 wird so auf den Anschlußflansch 21 aufgebracht, daß die Keilführung 35/36 mit einer längsovalen Öffnung 22 fluchtet und durch Einschlagen des Keiles 37 festgelegt. Der Keil 37 ist, beispielsweise durch den an seinem schmalen Ende befindlichen Blindniet 38, in der Keilführung 35/36 unverlierbar eingesetzt. Sowohl die längsovale Öffnung 22, als auch die Führung 35/36 des Keils 37 im Anschlußkopf sind so angeordnet und bemessen, daß nach dem Festschlagen des Keils 37 die Stirnfläche des Anschlußschuhs 31 fest gegen die Außenfläche des Rohrprofils 2, 3 gepreßt wird und so eine sehr feste Vereinigung der beiden Bauelemente bewirkt.
  • Die Diagonalstreben 11, die bei Bedarf Verwendung finden, werden in den breiten Öffnungen 23 des Anschlußflansches 21 festgelegt, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist. Der Anschlußschuh 31' der Diagonalstrebe 11 ist genauso ausgebildet, wie die Anschlußschuhe 31 der waagerechten Bauelemente. Die gleichfalls aus einem Rundrohrprofil bestehende Diagonalstrebe 11 ist an ihren beiden Enden zu einer flachen Lasche 26 gepreßt, die bei 27 über den Zapfen 39a an dem prismatischen Zwischenstück 39 verschwenkbar angelenkt ist, das die Verbindung zwischen der Diagonalstrebe 11 und dem Anschlußschuh 31' herstellt. Das Gelenk 27 gestattet eine beliebig schräge Anordnung der Diagonalstrebe 11, bezogen auf die Horizontale. Die Anordnung einer solchen Diagonale ist in Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie angedeutet.
  • In den Figuren 7, 8 und 9 ist ein Mittelständer 2 dargestellt und zwar in Fig. 7 als Ganzes in Seitenansicht, während Fig. 8 das obere Ende des Mittelständers 2 von der Seite und Fig. 9 von oben gesehen jeweils in grösserem Maßstab zeigen. Im Hinblick auf die Dachkonstruktion und den Umstand, daß es sich dabei um ein Satteldach handelt, ist der Mittelständer 2 oberhalb des oberen Anschlußflansches 21 gegenüber den Außenständern 3 um einen gewissen Betrag 2' nach oben verlängert. Das obere Ende ist mit den zum Einsetzen der Dachkonstruktion bestimmten Vorrichtungen versehen. Diese bestehen aus der Firstplatte 41 mit den Firstriegelbolzen 43 sowie aus der Haltelasche 42 für die Dachbinder. Die Firstplatte 41 ist beiderseits in Richtung zur Traufe hin nach unten entsprechend dem gewünschten Dachwinkel längs der beiden parallel zur Firstlinie verlaufenden Geraden g nach unten abgewinkelt, so daß die beiden geneigten Flächen 41" als Auflage für die Dachbinder 6 dienen können, wie dies in Fig. 8 und 9 angedeutet ist. Der mittlere Teil 41' der Firstplatte 41 ist waagerecht und erstreckt sich in Richtung der Firstlinie. Er trägt beiderseits je einen der Bolzen 43 zum Einhängen des Firstriegels. Oberhalb der Firstplatte ist die sich jeweils in Richtung zu den Traufen erstreckende Haltelasche 42 für die Festlegung der Dachbinder vorgesehen, deren Aufgabe weiter unten erläutert wird.
  • Ein Außenständer 3 ist in Fig. 10 in Seitenansicht dargestellt, sein oberes Ende in Seitenansicht in Fig. 11 und in Draufsicht in Fig. 12, jeweils in größerem Maßstab. Der Außenständer 3 ist oben durch eine entsprechend dem Dachwinkel geneigte, als Auflage für den entsprechenden Dachbinder 6 dienende viereckige Platte 44 abgeschlossen, auf der ein senkrecht zu deren Fläche angeordneter Bolzen 45 befestigt ist, der zur Festlegung des Dachbinders 6 dient. Aus Fig. 11 und 12 ist außerdem zu erkennen, wie der untere Teil des Dachbinders 6 an dem Außenständer 3 angeschlossen und mit dem Traufenriegel 7 verbunden ist.
  • Zur Herstellung der Verbindung zwischen den einzelnen Ständern 2, 3 sind Riegel 8 und 9 vorgesehen, die, wie anhand der Fig. 5 und 6 bereits beschrieben, aus Rundrohrprofilen bestehen und an beiden Enden mit Anschlußschuhen 31 versehen sind. Die Länge dieser Riegel ist so bemessen, daß sie der Länge, bzw. der Breite der einzelnen Boxen Ia, Ib entspricht. Die Ständer sind jeweils an den Ecken der Boxen angeordnet. Die Mittelständer 2 sind dabei sowohl unter sich, als auch mit den entsprechenden Außenständern 3 jeweils durch zwei Riegel 8, bzw. 9 verbunden, von denen der eine an dem oberen und der andere an dem unteren Anschlußflansch 21 festgelegt ist. Für die Verbindung der beiden Außenständer unter sich ist eine solche Lösung jedoch nicht möglich, da der Zugang zu den Boxen nicht durch einen in Bodennähe verlaufenden Riegel versperrt werden darf, um den Pferden einen ungehinderten Zugang zu ermöglichen. Die beiden Außenständer 3 einer jeden Boxe sind daher nur durch einen an den oberen Anschlußflanschen festgelegten durchgehenden Riegel 8 verbunden. Zugleich wird die traufenseitige Außenwand durch einen besonderen, diesem Zweck angepaßten,im folgenden näher beschriebenen Zwischenständer 4 derart unterteilt, daß ein Teil als Zugang dient, der gegebenenfalls in der weiter unten dargestellten Weise durch eine Tür geschlossen werden kann, während der andere Teil durch eine ähnlich dieser Tür ausgebildete Wandplatte abgeschlossen ist. Die Anordnung eines solchen Zwischenstärndelsist in Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie angedeutet.
  • Ein solcher Zwischenständer 4 ist in Fig. 13 in Seitenansicht abgebildet. Er ist unten und im mittleren Teil im gleichen Abstand von seiner Unterkante wie die Mittel-und Außenständer mit Anschlußflanschen 21 versehen. An seinem oberen Ende besitzt er einen B-förmigen Aufnahmebügel 47, wie in Fig. 14 in Seitenansicht und in Fig. 15 in Draufsicht jeweils in vergrößertem Maßstab dargestellt ist. Nach oben ist dieser Bügel 47 mit einem Keil 48 versehen, der dank dem Blindniet 49 unverlierbar eingesetzt ist. Die Länge des Zwischenständers 4 ist so gewählt, daß der durchgehende obere Riegel 8 zwischen den beiden Außenständern 3 in der angedeuteten Weise gerade in den AufnahmebUgel 47 zu liegen kommt und mittels des Keiles 48 festgelegt werden kann.
  • Der Dachfirstriegel 5, der zwischen zwei benachbarten Mittelständern 2 verläuft, besteht aus einem Rechteckrohr. Er ist in Fig. 16 in Seitenansicht und in Fig. 17 in Draufsicht gezeigt. An beiden Enden befindet sich ein Loch 51, das dazu dient, den Dachfirstriegel auf die Bolzen 43 der Mittelständer 2 aufzusetzen (vgl. auch Fig. 8 und 9).
  • Die vom Dachfirst jeweils beidseitig zur Traufe verlaufenden Dachbinder 6 bestehen gleichfalls aus einem Rechteckrohr. In Fig. 18 ist ein solcher Dachbinder 6 in Seitenansicht und in Fig. 19 in Draufsicht dargestellt. Für den Zusammenbau der Dachkonstruktion wird der Dachbinder 6 in der aus Fig. 8 und 9 ersichtlichen Weise mit seinem Ende 6' auf den leicht nach unten abgewinkelten Auflageteil 41" der Firstplatte 41 aufgelegt und zwar derart, daß seine Schmalseite auf der oberen Fläche dieses geneigten Teiles 41" zu liegen kommt, wobei die Haltelasche 42 in den Hohlraum des Vierkantrohres eingreift und ein Abheben des Dachbinders 6 nach oben verhindert.
  • Das traufenseitige Ende des Dachbinders 6 ragt um einen gewissen Betrag über das obere Ende des Außenständers 3 hinaus und ist mit einer Platte 53 versehen, die wesentlich breiter ist als der Dachbinder 6 und zu beiden Seiten des Endes des Dachbinders jeweils mit einem Befestigungsbolzen 54 versehen ist, der zur Anbringung des Traufenriegels 7 dient (vgl. Fig. 11 und 12). In einer dem Abstand des Dachbinders 6 entsprechenden Entfernung von dieser Platte 53, bzw. dem traufenseitigen Ende des Dachbinders ist das Loch 52 vorgesehen, mit dem der Dachbinder auf dem Bolzen 45 des Außenständers 3 festgelegt wird.
  • Die Dachkonstruktion wird traufenseitig durch den in Fig. 20 dargestellten Traufenriegel 7 abgeschlossen, der aus einem Rundrohrprofil besteht und an beiden Enden jeweils ein Loch 55 aufweist, in das jeweils der infrage kommende Bolzen 54 des Dachbinders 6 eingreift, wie dies in Fig. 11 und 12 gezeigt ist.
  • Das Traggerüst sowie die Dachkonstruktion werden also mit Hilfe der vorbeschriebenen Bauelemente in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise zusammengesetzt. Eine nochmalige ins einzelne gehende Beschreibung dürfte sich erübrigen, da die für die einzelnen Elemente gemachte Angabe einerseits und die Darstellung der Figuren 2, 8, 9, 11 und 12 andererseits ausreichen dürften, um eine klare Vorstellung über den Zusammenbau zu vermitteln.
  • Zur Dachabdeckung dienen Planen aus einem biege schlaffem Werkstoff, die über den First von Traufe zu Traufe verlaufen und um einen gewissen Betrag über die Traufenriegel 7 überhängen. Um ein Abheben der Dachabdeckung durch den Wind zu verhindern, sind etwa an der längs der Traufenriegel 7 verlaufenden Linie der Planen an deren Innenseite Befestigungsmittel, beispielsweise elastische Seile, vorgesehen, mit deren Hilfe sie durch Festzurren an den oberen Längsriegeln 8 festgelegt werden können.
  • Der Überhang selbst ist so bemessen, daß die oberhalb der auf der Traufenseite vorgesehenen Tür, bzw. Außenwand, befindliche Öffnung durch die Planen noch bedeckt werden kann; die Kanten der Planen können dann an den die Türen tragenden Außen- oder Zwischenständern mittels entsprechender Seile festgelegt werden. Die Dachneigung muß so gewählt werden, daß auch bei dem unvermeidlichen Durchhang der Planen ein sicheres Ablaufen von Regen wasser gewährleistet ist und die Bildung von Lachen auf der Oberfläche der Dachabdeckung vermieden wird. Die seitlichen, vom First nach der Traufe verlaufenden Ränder der Planen sind in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß die aneinander anschließenden einzelnen Planen derart übereinandergreifen und miteinander verbunden werden können, daß ein Eindringen von Regenwasser vermieden wird.
  • Um die einzelnen Boxen voneinander zu trennen sowie zum Abschluß der Giebelseiten dienen Platten 61 aus Sperrholz, deren Abmessungen jeweils den Längen der Längsriegel 8, bzw. der Querriegel 9 einerseits und der Höhe bis zu den oberen Längs- und Querriegeln andererseits entsprechen. Zur Festlegung dieser Platten an den Längs-oder Querriegeln sind besondere Einhängevorrichtungen vorgesehen, die nicht fest mit den Platten verbunden sind, um deren Stapelfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.
  • In Fig. 21 ist eine solche Platte 61 in eingehängtem Zustand in Vorderansicht dargestellt, während Fig. 22 dieselbe Platte von der schmalen Vertikalkante her gesehen in größerem Maßstab wiedergibt und insbesondere die Art der Aufhängung erkennen läßt. Die Platte 61 ruht mit ihrer unteren waagerechten Kante in mindestens zwei aus Flachmaterial bestehenden, etwa S-förmig gebogenen, breiten Haken 64, die von oben her in den unteren der infrage kommenden Riegel eingehängt sind. Die obere waagerechte Kante der Platte ist mittels mindestens zweier, gleichfalls aus Flachmaterial bestehenden Vorrichtungen 62 an dem oberen der beiden infrage kommenden Riegel festgelegt. Eine solche Vorrichtung 62 umgreift hakenartig die obere waagerechte Kante der Platte 61 und besitzt an ihren nach unten weisenden verlängerten Schenkel der Vorrichtung 62 einen rechtwinkligen Ansatz 65, der zusammen mit dem nach unten weisenden Schenkel eine sich nach unten öffnende U-förmige Klaue 66 bildet, die von oben her den Riegel 8/9 umfaßt. Um ein Ausheben dieser Klaue 66 zu verhindern, wird ihre nach unten weisende Öffnung durch einen in waagerechte Längslöcher eingeführten verschwenkbaren, mit einer Verriegelung 63' versehenen Stekker 63 verschlossen.
  • Insoweit diese Wandplatten 61 lediglich als Zwischenwände zwischen den einzelnen Boxen verwendet werden, bleibt der Raum oberhalb des oberen Längs- oder Querriegels bis zum Traufenriegel, bzw. dem entsprechenden Dachbinder, frei.
  • Lediglich an den Giebelseiten wird das freibleibende Dreieck durch eine entsprechend geformte Plane abgedeckt, um eine geschlossene Außenwand zu bilden.
  • Die traufenseitigen Außenwände sind abweichend von den vorstehend beschriebenen Innen- und Giebelwänden ausgebildet. In diesem Falle werden Platten aus Sperrholz verwendet, deren Länge dem Zwischenraum zwischen einem Außenständer und einem Zwischenständer entspricht und deren Höhe lediglich etwa der Höhe des im mittleren Teil der Ständer vorgesehenen Anschlußflansches 21' angepaßt ist. Diese Platten sind so ausgebildet, daß sie zugleich als Türen verwendet werden können und sind aus diesem Grunde beiderseits jeweils oben und unten mit einem Fischband versehen. Zu ihrer Befestigung dienen Doppelscharniere , die aus einem Anschlußschuh bestehen, der anstelle des zur Befestigung am Riegel dienenden Zapfens 31a nur eine ebene Fläche aufweist, an der nebeneinander beiderseits der verlängerten Mittelebene der Keilführungsdurchbrüche je eine Scharnierhülse angebracht ist. Die Fig. 23 zeigt eine traufenseitige Außenwand einer Boxe von vorne gesehen, Fig. 24 einen Schnitt durch diese Außenwand längs der strichpunktierten Geraden XXIV in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 25 ein Doppelscharnier 73 in Seitenansicht und Fig. 26 das gleiche Doppelscharnier in Draufsicht.
  • In der Zeichnung ist mit 71 die die Türe oder Außenwandung bildende Platte aus Sperrholz bezeichnet, an der beidseitig jeweils oben und unten die Bänder 72 angebracht sind. Das Doppelscharnier 73 ist mit Hilfe des Anschlußschuhs 31 an dem jeweils entsprechenden Außenständer 3 oder Zwischenständer 4 über den Anschlußflansch 21 angeschlossen und zwar so, daß die beiden Scharnierhülsen 74 nach außen (bezogen auf die betreffende Boxe) weisen.
  • Die Bänder 72 sind an den Holzplatten 71 so angebracht, daß die oberen Bänder 72 jeweils von unten her an die Scharnierhülsen 74 anschließen, während die unteren Bänder 72 an die unteren Scharnierhülsen von oben her anschließen.
  • Die ränder werden mit den Scharnierhülsen durch einen entsDrechend ausgebildeten in der Zeichnung nicht dargestellten Stift verbunden. Auf diese Weise dient die Platte 71 einerseits als feste Außenwand, die oberhalb ihrer oberen Kante bis zum entsprechenden Längsriegel 8 einen freien Raum offen läßt. Anaererseits kann jede derartige Außenwand 71 gleichzeitig als Türe verwendet werden, indem die Scharnierstifte auf einer Seite aus dem oberen und unteren Scharnier herausgezogen werden, so daß die Platte 71 um die an ihrer gegenüberliegenden Seitenkante befindlichen Scharniere verschwenkt werden kann. Der oberhalb der Platten 71 jeweils verbleibende freie Raum, der gewissermaßen die Funktion eines Fensters übernimmt, kann, wie bereits oben erwähnt, dadurch geschlossen werden, daß der Überhang der Dachabdeckung an den Ständern 3 bzw. 4 festgebunden wird. Hierzu können beispielsweise die breiten Öffnungen 23 der betreffenden Anschlußflansche 21' dienen.

Claims (22)

  1. Ansprüche Schnell aufzuschlagende Pferdeboxen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) ein Traggerüst bestehend aus senkrechten, in Abständen mit scheibenartigen, verschieden geformte Öffnungen (22,23) enthaltenden Anschlußflanschen (21) versehenen, vorzugsweise rohrförmigen Ständern (2,3) und an diesen iiber die scheibenförmigen Flansche (21) angeschlossenen waagerechten Riegeln (8,9), g) eine Satteldachkonstruktion aus mit dem Traggerüst trennbar verbundenen Netallprofilen (5,6,7), c) als Außen- und Trennwände dienende an dem Traggerüst lösbar befestigte Platten (61,71) aus Holz, Preßholz oder Kunststoff, d) eine Dachabdeckung mittels aus einem biegeschlaffem Werkstoff bestehender Planen.
  2. 2. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer (2,3,4) aus Kreisprofilrohren bestehen und die an ihnen vorgesehenen Anschlußflansche (21) als kreisringförmige, die Rohrprofile umgreifende und an ihnen durch Schweißen oder in anderer geeigneter Weise befestigte Scheiben ausgebildet sind, in denen vier längsovale Oeffnungen (22) vorgesehen sind, deren Längsachsen sich in der längssymmetrieachse des Ständers (2,3,4) rechtwinklig schneiden.
  3. 3. Pferdeboxen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußflansche (21) jeweils zwischen zwei längsovalen Öffnungen (22) eine weitere Offnung (23) aufweisen, deren Abmessung in Tangentialrichtung ein Mehrfaches der entsprechenden Abmessung der längsovalen Öffnungen (22) beträgt.
  4. 4. PSerdeboxennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer (2,3,4) oben, in ihrem Mittelbereich sowie unten in einem bei allen Ständern gleichen Abstand von der Unterkante des Ständers jeweils einen Anschlußflansch (21) besitzen.
  5. 5. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelständer (2) oberhalb des oberen Anschlußflansches (21) um einen gewissen, der gewünschten Dachneigung entsprechenden Betrag (2') verlängert sind und an ihrem oberen Ende eine jeweils nach den Traufenseiten hin entsprechend dem Dachwinkel abgewinkelte Firstplatte (41) aufweisen, an der in Richtung des Firstriegels (5) beiderseits der Mittelachse die zur Festlegung des Firstriegels dienenden Firstriegelbolzen (43) angebracht sind.
  6. 6. Pferdeboxen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Firstplatte (41) eine Haltelasche (42) vorgesehen ist, die in die auf der Firstplatte (41) aufliegenden Dachbinder (6) eingreift und deren Abheben verhindert.
  7. 7. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenständer (3) an ihrem oberen Ende mit einer dem Dachwinkel entsprechend geneigten Auflageplatte (44) versehen sind, an der ein rechtwinklig zu ihr angeordneter Bolzen (45) zur Festlegung des Dachbinders (6) vorgesehen ist.
  8. 8. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenständer (4) vorgesehen sind, die an ihrem oberen Ende statt eines Anschlußflansches einen U-förmigen Auflagebügel (47) aufweisen, in den ein durchgehender Längsriegel (a) eingelegt ist, daß ferner der Längsriegel durch einen in entsprechenden Schlitzen des Auflagebügels (47) geführten Keil (48) festgelegt ist, und daß die Gesamthöhe des Zwischenständers (4) so bemessen ist, daß der entsprechende Längsriegel (8) gerade in den U-förmigen Aufnahmebügeln (47) zu liegen kommt.
  9. 9. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus einem Vierkantrohr bestehender Firstriegel (5) vorgesehen ist, der an beiden Enden jeweils ein zu seiner Befestigung an der Dachfirstplatte (41) mittels der hierfür bestimmten Bolzen (43) dienende Löcher (51) aufweist und dessen Länge etwa dem Abstand der Mittelachsen zweier aufeinanderfolgender Mittelständer (2) entspricht.
  10. 10. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits von der Firstplatte (41) eines Mittelständers (2) zu der Dachbinderauflageplatte (44) des entsprechenden Außenständers (3) jeweils ein Dachbinder (6) verläuft, der aus einem Vierkantrohr besteht und mit seinem oberen Ende derart auf dem abgewinkelten Teil (41) der Firstplatte (41) aufliegt, daß die Haltelasche (42) in das Innere des Vierkantrohres eingreift.
  11. 11. Pferdeboxen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Dachbinders (6) so gewählt ist, daß er um einen gewissen Betrag über den Außenständer (3) herausragt, und daß das herausragende Ende mit einer Platte (53) versehen ist, die die beiden zur Befestigung des Traufenriegels (7) dienenden Bolzen (54) trägt, und daß außerdem an der der Auflage auf dem Außenständer (3) entsprechenden Stelle ein Befestigungsloch (52) eingebracht ist.
  12. 12. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus einem Rundrohr bestehender Traufenriegel (7) vorgesehen ist, dessen Länge etwa dem Abstand der Mittelachsen der entsprechenden Außenständer (3) entspricht und an dessen Enden jeweils ein Befestigungsloch (55) eingebracht ist, in das die Bolzen (54) des jeweiligen Dachbinders (6) eingreifen.
  13. 13. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dachabdeckung Planen aus einem biegeschlaffem Werkstoff dienen, die über den First hinweg von Traufe zu Traufe verlaufen und deren Länge so bemessen ist, daß jeweils ein genügend großer Überhang über die Traufe hinaus entsteht, um die in der Außenwandung vorgesehenen Öffnungen abdecken zu können.
  14. 14. Pferdeboxen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Nähe der Traufenriegel (7) Befestigungsleinen an der Innenseite der Dachabdeckung vorgesehen sind, mit deren Hilfe sie am Traggerüst oder der Dachkonstruktion festgezurrt werden können.
  15. 15. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Boxen und an den Giebelaußenseiten aus entsprechend bemessenen Platten, vorzugsweise Sperrholzplatten, bestehende Trenn- bzw. Abschlußwände (61) eingesetzt sind, die an den oberen und unteren Längsriegeln (8), bzw. Querriegeln (9) durch entsprechend geformte Haltevorrichtungen (62,64) festgelegt sind.
  16. 16. Pferdeboxen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Raum zwischen der die Giebelaußenwand bildenden Platte (61) und den äußersten Dachbindern (6) durch Planen aus biegeschlaffem Werkstoff verschlossen wird.
  17. 17. Pferdeboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der traufenseitigen Außenwand jeweils in der Mitte zwischen den eine Boxe begrenzenden Außenständern (3) noch ein Zwischenständer (4) angeordnet ist, und daß zwischen den Außenständern (3) wddem Mittelständer (2) vorzugsweise aus Sperrholz bestehende Platten (71) angeordnet sind, deren Breite jeweils dem Abstand zwischen einem Außenständer (3) und dem Zwischenständer (4) entspricht und deren Höhe so bemessen ist, daß zwischen ihrem oberen Rand und dem traufenseitigen Längsriegel (8) ein freier Raum bleibt.
  18. 18. Pferdeboxen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der die Außenwandung bildenden Platten (71) Fischbänder (72) dienen, die jeweils oben und unten an der Platte (71) derart befestigt sind, daß das obere Band (72) direkt unterhalb des mittleren Anschlußflansches (21) und das untere Band (72) unmittelbar oberhalb des unteren Anschlußflansches (21) der Ständer (3,4) zu liegen kommt.
  19. 19. Pferdeboxen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß an den zur Befestigung der Außenwandung (71) dienenden Ständer (3,4) jeweils am mittleren und am unteren Anschlußflansch (21) ein Doppelscharnier (73) mittels eines Anschlußschuhs (31) festgelegt ist, und daß die Befestigung der die Außenwandung bildenden Platten (71) dadurch erfolgt, daß durch die Scharnierhülsen (74) der Doppelscharniere (73) und die mit diesen fluchtenden Scharnierhülsen der Fischbänder (72) ein Scharnierstift gesteckt ist.
  20. 20. Pferdeboxen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daf die Längs- und Querriegel (P,9) sowie die Diagonalstreben (11) an ihren boden mit Anschlußschuhen (-,1,31') versehen sind, die einen sich nach der Stirnseite öffnenden waagerechten Schlitz (32) aufweisen, dessen lichte Weite um einen geringen Betrag größer ist als die Dicke (b) des Anschlußflansches (21).
  21. 21. Pferdeboxen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußflansch (21) der Ständer (2,3) in den im Änschlußschuh (31,31') der Riegel (8,9) oder Diagonalstreben (11) vorgesehenen waagerechten Schlitz (32) eingreift und durch einen in einer vertikalen in dem Anschlußschuh vorgesehenen Führung (35;36) verschiebbaren und durch eine der Öffnungen (22,23) des Ansci:lußfiansches (21) hindurchgreifenden geil (37) fest mit dem Riegel (8,9) oder der Diagonalstrebe (11) verbunden ist.
  22. 22. Pferdeboxen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daL der Anschlußscliuii (31') an den Enden der Diagonalstreben (11) über ein Zwischenstück (39) verschwenkbar unter einem Winkel angebracht ist.
DE19762658410 1976-12-23 1976-12-23 Schnell aufzuschlagende pferdeboxen Ceased DE2658410A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762658410 DE2658410A1 (de) 1976-12-23 1976-12-23 Schnell aufzuschlagende pferdeboxen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762658410 DE2658410A1 (de) 1976-12-23 1976-12-23 Schnell aufzuschlagende pferdeboxen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2658410A1 true DE2658410A1 (de) 1978-07-06

Family

ID=5996385

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762658410 Ceased DE2658410A1 (de) 1976-12-23 1976-12-23 Schnell aufzuschlagende pferdeboxen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2658410A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009680A1 (de) * 1978-10-02 1980-04-16 Gerhard Dobersch Stahlrohrgerüst
FR2606806A1 (fr) * 1986-05-30 1988-05-20 Marcerou Abri mobile compose de stalles demontables
EP0276487A3 (en) * 1987-01-24 1989-01-25 Ruth Langer Geb. Layher Scaffolding with connecting devices
DE29809475U1 (de) 1998-05-27 1998-09-10 Krämmer, Christian, 84034 Landshut Freitragende fliegende Halle und stehende Giebelstütze hierfür
EP1213409A3 (de) * 2000-12-08 2003-11-12 Wilhelm Layher Vermögensverwaltungs-GmbH Verstärkungseinrichtung für den Anschlussbereich eines Gerüstes

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009680A1 (de) * 1978-10-02 1980-04-16 Gerhard Dobersch Stahlrohrgerüst
FR2606806A1 (fr) * 1986-05-30 1988-05-20 Marcerou Abri mobile compose de stalles demontables
EP0276487A3 (en) * 1987-01-24 1989-01-25 Ruth Langer Geb. Layher Scaffolding with connecting devices
DE29809475U1 (de) 1998-05-27 1998-09-10 Krämmer, Christian, 84034 Landshut Freitragende fliegende Halle und stehende Giebelstütze hierfür
EP1213409A3 (de) * 2000-12-08 2003-11-12 Wilhelm Layher Vermögensverwaltungs-GmbH Verstärkungseinrichtung für den Anschlussbereich eines Gerüstes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3685949T2 (de) Bausystem.
DE2811410A1 (de) Formgeruest fuer ein gebaeude mit einer skelett- oder rahmenkonstruktion
DE3542727A1 (de) Demontierbarer erweiterbarer schutzbau
DE1559410A1 (de) Vorgefertigte Gebaeudekonstruktion
DE2146701A1 (de) Mehrstockige Gebäudekonstruktion aus vorgefertigten Baueinheiten und Verfahren zur Errichtung derselben
DE19511847A1 (de) Tragstruktur-Element-Anordnung eines Gerüstes
DE2109088C3 (de) Räumliches Bauelement zur Bildung von bezüglich ihrer Ausdehnung ein Vielfaches der größten Kantenlänge des Bauelementes aufweisenden, auf Biegung beanspruchbaren Trag- und Stützwerken
DE2031168A1 (de) UEberdachung fuer Baustellen
DE2658410A1 (de) Schnell aufzuschlagende pferdeboxen
DE3922722C2 (de)
DE4404042C1 (de) Arbeitsgerüst für Bauwerke
AT302598B (de) Überdachung für Baustellen
DE3107416A1 (de) "tragkonstruktion fuer auf- und abbaubare ueberdachungen oder hallen"
DE19612537A1 (de) Gerüst
DE2626601B2 (de) Verfahren zum Ersetzen der senkrechten Pfosten von Portalsparren durch eine pfostenfreie Unterstützung und Dreigelenkrahmen zur Durchführung des Verfahrens
DE1609530A1 (de) Zwischenbodenteil fuer ein Fertighaus
DE1509054A1 (de) Traeger und Traegerkonstruktionen
DE1509056A1 (de) Bauelemente fuer Dachkonstruktionen
AT294400B (de) Dachdeckerschutzwand
DE2717275A1 (de) Bausatz fuer ein transportables fertighaus, insbesondere wohnhaus
DE816151C (de) Tragvorrichtung fuer Deckenformen
DE2903169A1 (de) Zeltdach
DE1862988U (de) Wiederverwendbare schalungsform fuer den bau von gebaeuden.
DE6914945U (de) Schutzdach fuer gerueste, vorzugsweise stahlrohrgerueste
DE2009813A1 (de) Schalungsträger

Legal Events

Date Code Title Description
OAM Search report available
OC Search report available
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection