DE1897037U - Schienenbefestigungsvorrichtung. - Google Patents
Schienenbefestigungsvorrichtung.Info
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Description
.3Ö215W5A64
PATENTANWALT n ο«·-, -,^h
Dr. Andrejewski (2^90/It)'
Essen, KettwigerStr.36
(Am Hauptbahnhof · Iiditburg)
Telefon 25802
Telefon 25802
Gebrauchsmusteranmeldung
der Firma Wilhelm Scheidt
Kettwig,
der Firma Wilhelm Scheidt
Kettwig,
Schienenbefestigungsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenbefestigungsvorrichtung,
deren mit einer klauenartigen Umbiegung versehene, den Schienenfuß einseitig umfassende Unterlagsplatte
an ihrem der Umbiegung gegenüberliegenden Rand eine nach eben gerichtete leistenartige Abbiegung aufweist.
Der Schienenfuß ist von einer Klemmplatte übergriffen,
die an ihrem schienenseitigen Rand und den dazu senkrechten beiden Rändern einen zusammenhängenden, nach oben konvexen
Hohlwulst aufweist und die durch einen die Unterlags- platte durchsetzenden Schienennagel oder Schienenschraube
niedergehalten wird.
Bei einer bekannten Schienenbefestigung ist die Unterlagsplatte in dem Bereich, in dem ihre senkrecht zur Schiene
verlaufenden Ränder von den Schenkeln der Hohlwulste der Klemmplatte übergriffen werden, als ebene Platte ausgeführt,
Die Führung und Arretierung der Klemmplatte erfolgt also
nur durch die freien Schenkel der Hohlwulste. Auch bildet die Unterlagsplatte kein Bett mit beidseitigen Führungen
für den Schienenfuß* Die auftretenden Kräfte werden daher, sofern sie in Richtung auf die Klemmplatte zu verlaufen,
allein von der Klemmplatte aufgenommen, deren Schienennagel oder Schwellenschraube folglich erheblichen Beanspruchungen
ausgesetzt ist.
Bei einer anderen Schienenbefestigung ist es zwar bekannt,
quer zur Schiene gerichtete Horizontalkräfte von der Klemmplatte dadurch fernzuhalten, daß die neben dem Schienenfuß
liegenden Ränder der Unterlagsplatte nach oben abgebogen sind, wobei die so gebildeten Leisten den Schienenfuß mit
ihren Enden seitlich abstützen. Da jedoch die freien Ränder des neben dem Schienenfuß gelegenen Teiles der Unterlagsplatte
zu einem geschlossenen Bord aufgebogen sind, kann in den Raum zwischen Klemmplatte und Unterlagsplatte
eingedrungenes Wasser nur schlecht^abfließen, was zu schneller
Korrosion führt. Auch weist die nur mit einem aufgebogenen Rand versehene Klemmplatte eine bezüglich der auftretenden
Beanspruchungen ausreichende Steifigkeit nicht auf.
Zur Beseitigung der vorstehend aufgezeigten Mangel ist
schon eine Schienenbefestigungsvorrichtung vorgeschlagen
worden, deren senkrecht zur Schiene verlaufende, neben dem Schienenfuß liegende Unterlagsplattenrander nach oben abgebogene/Leisten
bilden, die mit ihren Enden den Schienenfuß führen und die Klemmplatte abstützen, die einen auch
schienenseitig durchgeführten Hohlwulst aufweist. Derartige
Schienenbefertigungsvorrichtungen haben sich in der Praxis gut bewährt, sie halten hohen Beanspruchungen stand,-wie
sie insbesondere bei Grubenbahnen auftreten. Sie sind jedoch noch der Verbesserung fähig.
Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung vor, eine Schienenbefestigung
der eingangs, erwähnten Gattung in der Weise auszugestalten, daß die schienenparallele leistenartige
Abbiegung des Unterlagsplattenrandes als schräge Abstutζ-fläche
ausgebildet und die mit Langloch versehene Klemmplatte an gleichzeitig das Schienenbett begrenzenden Randsicken
der Unterlagsplatte geführt ist.
Dadurch wird erreicht, daß beim Pestziehen der Klemmplatte
auf der Unterlagsplatte eine auf den Schienenfuß hin gerichtete-, verklemmende Anzugswirkung auftritt. Die mit Langloch
versehene Klemmplatte gestattet es darüber hinaus, einen Verschleiß des Schiennnfußes im Bedarfsfalle auszugleichen.
Die Randsicken verleihen der' Unterlagsplatte eine
besonders hohe Stabilität und ergeben ein Schienenfußbett, das alle entstehenden Querkräfte aufnimmt.-Klemmplatte und
Schienenschraube werden daher nur auf Zug Belastet; Verbiegungskräfte
werden vermieden. - " ·
Zweckmäßig ist der Hohlwulst der Klemmplatte so gestaltet,
daß seine freie Planke die Randsicken seitlich übergreift. Um die Zugkräfte der Schwellenschrauben weitgehend auf den
Schienenfuß zu übertragen und auf diesem eine gute Auflagefläche zu erzielen, empfiehlt es sich, daß der Hohlwulst
der Klemmplatte über die Länge deren schienenseitigen Randes
überwiegend geradlinig verläuft, wobei die Schwellenschraube unmittelbar vor den Schienenfuß zu liegen kommt,
die Klemmplatte ist in Draufsicht vorzugsweise rechteckig,
wobei lediglich die schienenseitigen Ecken etwas abgerundet sind.
Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind insbesondere
in der verbesserten Anziehwarkung der Klemmplatte durch
deren gleitende Auflage an der schrägen Abstützfläche der Unterlagsplatte und in der erhöhten Stabilität des Schienenfußbettes
zu sehen. Dadurch wird eine besonders hohe Aufnahmefähigkeit für die Kräfte erreicht, wie sie insbesondere
beim Entgleisen von Zügen auftreten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausfuhrüngsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert;
es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf die Unterlagsplatte der Schienenbefestigungsvorriehtung
nach der Erfindung,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Klemmplatte,
Fig. 3 ein Schnitt längs der Linie III-III durch die Klemmplatte
nach Fig. 2 und ...
Fig. 4 eine Seitenansicht der Unterlagsplatte nach Fig. 1
mit eingesetzter Klemmplatte nach Fig. 2 und Schienenfuß. . ■ ■ - ■
Die in den Fig. dargestellte Schienenbefestigungsvorrichtung ist im Ausführungsbeispiel aus Stahlblech gepreßt.
Die im folgenden beschriebene Gestaltung läßt sich Jedoch auch mit anderen Fertigungsmethoden verwirklichen; beispielsweise
können die Einzelteile im Gesenk geschlagen sein Die Schienenbefestigungsvorrichtung besteht aus einer Unterlagsplatte
1 und auf dieser gegen Verschiebung in Schienenlängsrichtung gesicherter Klemmplatte 2. Beide Platten
1 und 2 sind mittels eines durchgeführten Schienennagels
oder einer Schienenschraube mit der Schwelle verbunden. Die Unterlagsplatte 1 weist einseitig eine klauenartige Umbiegung
4 auf, die den Schienenfuß 5 lauenartig umgibt, und ist an ihrem der Umbiegung gegenüberliegenden schienenparat·
lelen Rand mit einer nach oben gerichteten, leistenartigen
Abbiegung 6 versehen, die als schräge Abstützfläche für
die Klemmplatte 2 ausgebildet ist. Die Klemmplatte ist mit einem Langloch 7 versehen und wird an das Schienenbett
gleichzeitig begrenzenden Randsicken 8 der Unterlagsplatte
1 dadurch geführt, daß die freie Flanlfce des Hohlwulstes 9
der Klemmplatte die Randsicken seitlich übergreift. Der Hohlwulst der Klemmplatte verläuft über die Länge des
schienenseitigen Klemmplattenrandes Io überwiegend geradlinig, wobei die Klemmplatte 2 in Draufsicht rechteckig ist
und lediglich an ihren schienenseitigen Ecken 11 Abrundungen aufweist.
Die Unterlagsplatte 1 hat beispielsweise eine Materialstärke von 9 mm und eine Breite von etwa 75 mm. Dadurch ergibt
sich eine satte Auflage auf der Schwelle, so daß eine Gefahr
des Eindrückens der Unterlagsplatte in die Schwelle nicht besteht. Im Bereich des Schienenfußbettes sind zwei
Längsrippen 12 vorhanden, die gegenüber der Unterlagsplatte 1 eine Neigung von etwa 1:20 aufweisen und so eine Schräglage
der Schiene bewirken. Die Rippen 12 sind als Sicken in die Unterlagsplatte eingepreßt.
A_n_s_p._r_ü_c_h_e_
Claims (1)
- Schutzansprüche:1* Schienenbefestigungsvorrichtung, bestehend aus einer den Schienenfuß einseitig mit einer klauenartigen Umbiegung umfassenden Unterlagsplatte, die an ihrem der Umbiegung gegenüberliegenden Rand eine naeh oben gerichtete leistenartige Abbiegung aufweist, und aus einer den Schienenfuß übergreifenden Klemmplatte, die durch eine beide Teile durchdringende Schiener schraube oder einen Schienennagel niedergehalten wird und die an ihrem schienenseitigen Rand und den dazu senkrechten beiden Rändern einen zusammenhängenden, nach oben konvexen Hohlwulst aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die leistenartige Abbiegung (6) als schräge Abstützfläche ausgebildet und die mit Langloch (7) versehene Klemmplatte (2) an gleichzeitig das Schianenbett begrenzende Randsieken (8) der Unterlagsplatte (l) geführt ist,2* Sehienenbefestigungsvorrichtung naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Flanke des Hohlwulstes (9) der Klemmplatte (2) des Randsicken (8) seitlich übergreift.3* Schienenbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlwulst (9) der Klemmplatte (2) über die Länge deren schienenseitigen Randes (lo) überwiegend geradlinig verläuft*4« Schienenbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 3# dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (2) in Draufsicht rechteckig ist mit Abrundung der schienenseitigen Ecken (11).Patentanwalt Dr« Andrejewski
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964SC035834 DE1897037U (de) | 1964-04-25 | 1964-04-25 | Schienenbefestigungsvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1964SC035834 DE1897037U (de) | 1964-04-25 | 1964-04-25 | Schienenbefestigungsvorrichtung. |
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Family Applications (1)
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| DE1964SC035834 Expired DE1897037U (de) | 1964-04-25 | 1964-04-25 | Schienenbefestigungsvorrichtung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1897037U (de) |
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1964
- 1964-04-25 DE DE1964SC035834 patent/DE1897037U/de not_active Expired
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