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DE2249970C3 - Vorrichtung zum Überbrücken und Abdecken von Dehnungsfugen an Brücken und ähnlichen Bauwerken - Google Patents

Vorrichtung zum Überbrücken und Abdecken von Dehnungsfugen an Brücken und ähnlichen Bauwerken

Info

Publication number
DE2249970C3
DE2249970C3 DE19722249970 DE2249970A DE2249970C3 DE 2249970 C3 DE2249970 C3 DE 2249970C3 DE 19722249970 DE19722249970 DE 19722249970 DE 2249970 A DE2249970 A DE 2249970A DE 2249970 C3 DE2249970 C3 DE 2249970C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge profile
clamping gap
expansion
bridges
lamellas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722249970
Other languages
English (en)
Other versions
DE2249970A1 (de
DE2249970B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Sollinger Hütte GmbH, 3418 Uslar
Filing date
Publication date
Application filed by Sollinger Hütte GmbH, 3418 Uslar filed Critical Sollinger Hütte GmbH, 3418 Uslar
Priority to DE19722249970 priority Critical patent/DE2249970C3/de
Publication of DE2249970A1 publication Critical patent/DE2249970A1/de
Publication of DE2249970B2 publication Critical patent/DE2249970B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2249970C3 publication Critical patent/DE2249970C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überbrücken und Abdecken von Dehnungsfugen von Brük ken und ähnlichen Bauwerken mit in Fugenrichtung verlaufenden Randprofilträgern und gegebenenfalls einer oder mehreren Lamellen sowie mit einen hutartigen Querschnitt aufweisenden elastischen Dehnkörpern, deren Schenkel in an den Randprofilträgern und gegebenenfalls den Lamellen ausgebildeten, nach oben offenen Nuten eingesetzt und zur Sicherung gegen Herausziehen widtrhakenförmig ausgebildet sind.
Um bei einer solchen Vorrichtung die Dehnkörper ohne Schwierigkeiten einsetzen und auswechseln zu können, werden zur Bildung der Nuten gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 2 202 352 an die Randprofilträger bzw. die Lamellen ungleichschenklige Winkelprofilstücke oder Blechstreifen angeschweißt. Die lotrechten Schenkel der im wesentlichen hutförmig ausgebildeten Dehnkörper haben ein tannenzapfenartiges Profil, so daß sie einerseits leicht in die Nuten einführbar und andererseits durch das Widerhaken darstellende Profil darin auch gehalten sind. Bei dieser Art der Halterung des Profils besteht jedoch die Gefahr, daß infolge von Herstellungstoleranzen des Dehnkörpers sein Einbau gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt oder daß auf Grund von im eingebauten Zustand auf den Dehnkörper wirkenden Einflüssen und Kräften der Dehnkörper allein durch seine Elastizität und das widerhakenartige Profil nicht ausreichend gehalten ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Montage und das Auswechseln noch mehr zu erleichtern und irn eingebauten Zustand den Dehnkörper trotzdem besser zu halten.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Nut als Klemmspalt ausgebildet ist und ihre dem Randprofilträger bzw. der Lamelle abgewandte Seite aus einer federnd ausgebildeten Klemmleiste besteht, deren oberes Ende mit einer den Klemmspalt verengenden Abkröpfung versehen ist.
Im Gegensatz zu der Ausführung gemäß der DT-OS 2 202 352 liegt die Bedeutung des Anmeldungsgegenstandes zunächst darin, daß nicht nur die Dehnkörper, sondern auch die Nuten als Klemmspalte federnd und elastisch ausgebildet werden und auch von seiten des Klemmspaltes her durch die Anordnung einer Abkröpfung eine weitere Sicherheit gegen das unbeabsichtigte Herausrutschen der Fortsätze der Dehnkörper aus den Nuten gewonnen wird. Gleichzeitig läßt diese Abkröpfung, die ja federnd am oberen Ende der Klemmleiste angeordnet ist, eine leichte Montage und Demontage der Dehnkörper />i.
Die Dchnkörper erhalten einen festeren Sitz im Klemmspalt, der sich insofern günstig bemerkbar mach!, daß auch Abknickungen bis etwa 15 bei einem Übergang Straße/Gehweg ermöglicht werden. Selbst bei derartigen Abknickungen rutschen die Fortsätze der Pehnkörper nicht aus dem Klcmmspalt heraus.
Als weiterer Vorteil wird ein Toleranzausgleich erreicht. Bekanntlich können die aus Gummi oder einem anderen elastischen Material bestehenden Dehnkörper nur in vergleichsweise großen Toleranzen hergestellt werden. Hierauf ist es auch zurückzuführen, daß durch die Querschnittswahl der Fortsätze der Dehnkörper (vgl. tannenzapfenartiges Profil) verschiedene Anstrengungen unternommen wurden, um hier einen Toleranzausgleich und einen festen Sitz der Dehnkörper in der Nut zu erzielen. Durch die Erfindung wird nun zum ersten Male die Maßnahme aufgegriffen, nicht nur den Dehnkörper, sondern vielmehr zusätzlich auch die Nut federnd zu machen. Dadurch, daß auch die Nut federnd ist, können sich herstellungsbedingte Toleranzen der Dehnkörper nicht in der Weise nachteilig bemerkbar machen, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist.
Der Dehnkörper kann auch mehrteilig ausgebildet sein, wodurch seine Montage weiter erleichtert wird.
Die Randprofilträger und die Lamellen können an ihrem oberen und/oder unteren Rand die Breite des Klemiiispaltes überdeckende Vorsprünge aufweisen. Damit ist sichergestellt, daß selbst hei einer relativ kleinen Spaltweite eine Zerstörung der Klemmspultc ausgeschlossen ist. Bei der Anordnung der Vorsprünge am oberen Rand der Metallamellen wird der Dehnkörper im Bereich der Flanke der Metallamellen zusätzlich geschützt.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung für kleine Bewegungen in der Dehnfuge,
F i g. 2 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung für größere Bewegungen in der Dehnfuge,
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung für kleine Spaltweiten und
F i g. 4 eine weitere Ausführungsform für größere Dehnwege.
Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung ist symmetrisch zu dem Widerlager 1 und dem Überbau 2 ausgebildet. Die Übergangskonstruktion weist jeweils einen Randprofilträger 4 auf, der mit einem horizontalen Schenkel 3 im Beton verankert ist.
Zur Bildung von Klemmspalten 6 sind federnd ausgebildete Klemmleisten 7 vorgesehen. Sie sind im unteren Bereich mit den vertikalen Flanken 5 det Randprofilträger 4 verbunden, beispielsweise angeschlossen oder angeschraubt. Im Bereich der Verbindungen sind zwischen Klemmleiste 7 und Randprofilträger 4 Dichtun-
<f
gen 8 angeordnet.
Wesentlich ist, daß die Klemmspalte 6 in etwa veriikal angeordnet und nach oben hin offen ausgebildet sind, so daD der Dehnkörper 9 von der Fahrbahn her direkt in die Klemmspalte 6 eingeführt werden kann Der Dehnkörper 9 weist zu diesem Zweck eine besondere Formgebung auf, die im Querschnitt hutariig ist. L:r hat einen Mittelstreifen 10 und beiderseits in den Klemmspalt 6 reichende Fortsatze 11, die mit Spreizlippen 12 ausgestattet sein können. Im in Fig. 1 dargestellten Ausiührungsbeispiel weist der Dchnkörper 9 auch nach oben gerichtete Verlängerungen 13 auf, so daß die Anlage des Dehnkörpers 9 an den Flanken 5 der Randprofilträger 4 vergrößert wird.
Die Klemmleisten 7 haben an ihren oberen F.nden Abkröpfungen 14, die den Klcmmspjli 6 an dieser Stelle verengen. Die Abkröpfungen 14 bilden somit eine Arretierung bzw. eine Arretierschwelle für den Dehnkörper 9.
In Fig.2 ist die Ausbildung einer Überbrückungskonstruktion für eine Dehnfuge mit größerem Bewegungsspiel dargestellt. Zwischen den beiden Randprofilträgern 4 ist hier eine Lamelle 4' eingefügt, die zwei Flanken 5 hat. Es versteht sich, daß auch mehrere Lamellen 4' angeordnet sein können. Die Lamellen 4' werden vorzugsweise über eine nicht dargestellte Zwangssteuerung geführt.
Der Dehnkörper ist hier in zwei verschiedenen Aus-S führungsmöglichkeiten dargestellt. Er kann als mehrstückiger Dehnkörper 9, 9' ausgebildet sein. Diese mehrteilige Ausbildung vereinfacht die Montage noch mehr.
Zusätzlich sind beim Aufbau der Vorrichtung gemäß ίο F i g. 2 am oberen und am unteren Rand der Randprofilträger 4 und der Lamelle 4' Vorsprünge 15 und 16 vorgesehen, die die Klemmspalte 6 in ihrer Breite überdecken und damit schützen.
In den F i g. 3 und 4 sind zwei Ausbildungsmöglichkeiten mit verschieden gestalteten Randprofilträgern 4 bzw. Lamellen 4', jedoch gleichen Klemmleisten 7 dargestellt.
Auch der Dehnkörper 9 stimmt in seinem Profil überein. Auch dieser Dehnkörper 9 hai hutartigen Querschnitt und weist beiderseits Fortsätze 11 auf, die eine Spreizlippe 12 haben. Die Klemmleisten 7 können in verschiedener Höhe, je nach der besonderen Ausbildung der Randprofilträger 4 bzw. der Lamellen 4'. mit den Flanken 5 verbunden werden.
Hier/u 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Überbrücken um .,-'decken von Dehnungsfugen von Brücken und ähnlichen Bauwerken mit in Fugenrichtung verlaufenden Randprofilträgern und gegebenenfalls einer oder mehreren Lamellen sowie mit einen hutartigen Querschnitt aufweisenden elastischen Dehnkörpern, deren Schenkel in an den Randprofilträgern und gegebenenfalls den Lamellen ausgebildeten, nach oben offenen Nuten eingesetzt und zur Sicherung gegen Herausziehen widerhakenförmig ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet daß die Nut als Klemmspalt (6) ausgebildet ist und ihre dem Randprofilträger (4) bzw. der Lamelle (4') abgewandte Seite aus einer federnd ausgebildet·;) Klemmleiste (7) besteht, deren oberes Ende mit einer den Klemmspalt (6) verengenden Abktöpfung (14) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dehnkörper (9, 9') mehrteilig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randprofilträger und die Lamellen an ihrem oberen und/oder unteren Rand die Breite des Klemmspaltes (6) überdeckende Vorsprünge (15 bzw. 16) aufweisen.
DE19722249970 1972-10-12 Vorrichtung zum Überbrücken und Abdecken von Dehnungsfugen an Brücken und ähnlichen Bauwerken Expired DE2249970C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19722249970 DE2249970C3 (de) 1972-10-12 Vorrichtung zum Überbrücken und Abdecken von Dehnungsfugen an Brücken und ähnlichen Bauwerken

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DE19722249970 DE2249970C3 (de) 1972-10-12 Vorrichtung zum Überbrücken und Abdecken von Dehnungsfugen an Brücken und ähnlichen Bauwerken

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2249970A1 DE2249970A1 (de) 1974-04-25
DE2249970B2 DE2249970B2 (de) 1974-10-03
DE2249970C3 true DE2249970C3 (de) 1977-12-08

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