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DE2034342A1 - Metalldachdeckung - Google Patents

Metalldachdeckung

Info

Publication number
DE2034342A1
DE2034342A1 DE19702034342 DE2034342A DE2034342A1 DE 2034342 A1 DE2034342 A1 DE 2034342A1 DE 19702034342 DE19702034342 DE 19702034342 DE 2034342 A DE2034342 A DE 2034342A DE 2034342 A1 DE2034342 A1 DE 2034342A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
fastening
arms
rib
mounting plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702034342
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Beecroft New South Wales Scrivener (Australien)
Original Assignee
Comalco Ltd , Melbourne, Victoria (Australien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Comalco Ltd , Melbourne, Victoria (Australien) filed Critical Comalco Ltd , Melbourne, Victoria (Australien)
Publication of DE2034342A1 publication Critical patent/DE2034342A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/361Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets
    • E04D3/363Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets with snap action
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/24Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/3607Connecting; Fastening the fastening means comprising spacer means adapted to the shape of the profiled roof covering

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Dipi.-ing. Walter Meissner Dipi.-ing. Herbert Tischer
■ ENLIN.CHUNIWALD MQMSHffM. ,
8 München 2, d«n 10. Juli 19?o T«i7i /
Pwnapr. 980067
OOMALCO LIMIITED
Melbourne/Victoria, Australien
Metalldachdeckung
Die Erfindung betriff ti? eine Metalldachdeckung oder auch sonstige Abdeckungen, Wandbekleidungen usw.
Es sind Metalldachdeckungen und andere Abdeckungen mit Blechtafeln bekannt, die auf einem Dachstuhl oder einem sonstigen Gestell USWo befestigt werden können, ohne daß zu diesem Zweck Löcher in die Blechtafeln gebohrt werden müssen und ohne daß die Befestigungsmittel äußerlich sichtbar sind.
Die bekannten Konstruktionen dieser Art mit nicht sichtbaren Befestigungsmitteln haben gegenüber früheren Metalldachdeckungen Vorteile. Jedoch sind die Befestigungsklemmen, die zum Anbringen der Blechtafeln benutzt werden, in vielen lallen unzuverlässig, insbesondere halten sie die Blechtafeln gegenüber den auf sie einwirkenden wechselnden Windkräften nicht ausreichend genug fest.
Zusätzlich führt die Einwirkung von Windkräften gleicher Stärke (Wind von gleichbleibender Geschwindigkeit) oder von
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plötzlichen Windstößen (Böen) zu Wellenbewegungen in den Metalldachdeckungen. Biese Wellenbewegungen können eine /. solche Periode oder Amplitude haben, daß die unter, den Blechtafeln liegenden Befestigungsklemmen oder die Auskehlungen,. . die in Hippen der Blechtafeln vorgesehen sind, überlastet werden und sich die Blechtafeln abläsen. .
Zur Befestigung von Dachdeckungen oder Wandbekleidungen usw. mit unsichtbaren Befestigungsmitteln müssen Befestigungsklemmen an den Pfetten oder Sparren von Dächern oder an Wand-, gerüsten angebracht werden, auf die die Blechtafeln od. dgl. aufgedrückt werden, um sie festzulegen. Pie Befestigungs— klenmen müssen in genau richtiger Lage sitzen, was eine sorgfältige ließ- und Anreißarbeit erfordert. ,...
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Metalldachdeckung usw. mit Blechtafeln und unsichtbaren Befestigungsmitteln zu schaffen, die eine absolut sichere Befestigung der Blechtafeln gewährleistet und dabei keinen hohen Aufwand in der Herstellung und Montage erfordert. :
Diese Aufgabe wird erfindungsg@mäß dadurch gelöst, daß bei einer Metalldaehdeekung mit Blechtafeln, die wenigstens eine nach oben ragende, im Querschnitt U-förmige Rippe aufweisen, auf beiden Seiten der Rippe neben der Blechtafelebene je ein© Auskehlung vorgesehen ist, in die je ein Arm einer Befestigungsklemme eingreift und die so ausgebildet ist, daß sie einer Annäherung der beiden Arme und einem Aufweiten der Rippe entgegenwirkt·
Die Erfindung ist insbesondere benutzbar mit Blechtafeln, die in an sich bekannter Weise an einem Rand eine Hohlrippe und am gegenüberliegenden Rand eine in diese passende Einlegerippe aufweisen.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die BefestiguBgsklemme becherförmig ausgebildet ist und ein Paar Arme zur Befestigung auf einer Montageplatte sowie ein Paar Arme aufweist, die unter einem bestimmten Winkel schräg nach auswärts verlaufen und mit ihren freien Enden in die Auskehlung der Blechtafeln eingreifen.
Gemäß der Erfindung wird ferner eine Montageplatte vorgesehen, die zur Anbringung einer Anzahl von Befestigungsklemmen mit in Abstand liegenden Paaren von Längsschlitzen versehen ist, durch die an Armen der Befestigungsklemmen befindliche Zungen durchgesteckt sind.
Vorzugsweise ist die Montageplatte mit einer Federung versehen, um die Blechtafeln in festem Kontakt mit den freien ■landen der Arme der Befestigungsklemmen zu halten. .
Die Länge der Montageplatte beträgt vorzugsweise ein Mehrfaches des Abstands zwischen aufeinander folgenden Befestigungsklemmen.
Sie Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil einer Blechtafel für Metalldachdeckungen, sonstige Abdeckungen, Wandbekleidungen usw.;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Blechtafel nach Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführung der Blechtafel;
Fig. 4- einen Schnitt durch eine Rippe der Blechtafel in größerem Maßstab;
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Befestigungsklemme;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Montageplatte;
Fig. 7 und 8
perspektivische Ansichten von zwei Ausführungsformen der Montageplatte ;
Fig. 9 eine Draufsicht wie Fig. 6 in größerem Maßstab mit angebrachten Befestigungsklemmen ;
Fig.io einen Querschnitt nach der Linie 1o-1o in Fig. 9;
Fig.11 einen Längsschnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 9.
Die in der Praxis bevorzugte Blechtafel 1o gemäß der Erfindung hat eine effektive Abdeckbreite von entweder 0,6 oder 0,9 m (2 oder 3 Fuß) und kann eine beliebige Länge haben, Bei der in Fig. 1 dargestellten Blechtafel 1o ist eine Breite von o,9 m (3 Fuß) angenommen. An einem Längsrand der Blechtafel 1o entlang ist eine Hohlrippe 12 ausgebildet, die etwa U-förmigen Querschnitt hat und aus der Ebene der Blechtafel 1o nach oben herausragt. Der freie Hand der Hohlrippe 12 ist nach innen abgebogen und bildet eine Art Haken 14. Am gegenüberliegenden Hand der Blechtafel 1o ist eine Einlegerippe 16 ausgebildet, die ebenfalls etwa U-förmigen Querschnitt hat, Jedoch oben im Steg des "U" eine Eindrückung 18 aufweist, so daß dieser Steg vom Steg der Hohlrippe 12, in die die Einlegerippe 16 eingreift, in Abstand liegt, wodurch eine Kapillarwirkung verhindert wird, durch die bei Regenwetter Wasser eingezogen werden könnte. Die Mittellinien der beiden Rippen
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12,16 sind bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung o,9 m (36 Zoll) voneinander entfernt.
Zwischen den Rippen 12,16 an den Rändern der Blechtafel 1ο weist diese noch zwei weitere Rippen 2o auf, deren Mittellinien voneinander und von den Rippen 12,16 jeweils o,3 m (12 Zoll) entfernt sind, Jede Rippe 2o hat wieder einen etwa ü-förmigen Querschnitt. Vor der Hauptebene der Blechtafel 1o sind die Seitenwände der Einlegerippe 16 und die Seitenwände der mitteleren Rippen 2o unter einem kleinen Radius und über einen Winkel von etwa 180° hinweg, nach innen gekrümmt, so daß eine äußere Schulter 22 vorhanden ist· Die Größe des Winkels ist nicht von besonderer Bedeutung· Wichtig ist.nur, daß mittels der Abbiegung eine innere Auskehlung 24 gebildet wird, in die sich ein Schenkel einer Befestigungsklemme einlegen -■ kann, wie weiter untern noch beschrieben wird.
Die Innenwand (in bezug auf die Rippe 12 bzw« 16 betrachtet) der Auskehlung 24· geht etwa in der Ebene der Blechtafel in einen mit kleinem Radius ausgeführten Wulst 26 über. Hierdurch erhalten die Rippen 12,16,2ο eine Eingangsweite, die etwas kleiner ist als'die Gesamtweite der Rippen»
Gegebenenfalls können zwischen aufeinander folgenden Rippen ein oder mehrere flache, d.h. nicht sehr tiefe, Längsnuten 28 vorgesehen werden, um die Steifheit der Blechtafel zu erhöhen und ein Verbiegen der Blechtafel 1ο zwischen den Rippen 12,16,2o zu verhindern. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind drei solche Längsnuten 28 zwischen je zwei Rippen 12,2o bzw» 2o,2o bzw. 2o,16 vorgesehen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist zwischen zwei aufeinander folgenden Rippen 12,2o,16 eine weitere Rippe 3o vorhanden, die in der Form etwa den Rippen I2,2o,16
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entspricht, jedoch ohne die Auskehlungen 24 für die Befestigungsklsmmen a,usgebildet ist·
Die in Fig. 5 dargestellte, vorzugsweise benutzte Befestigungsklemme 32 zum Anbringen der beschriebenen Blechtafeln 1o auf einem Dachstuhl oder einer sonstigen Tragkonstruktion besteht aus Blech, vorzugsweise aus Alumniniumblecho
Es wird zunächst ein etwa kreuzförmiges Blechstück ausgeschnitten bzw. -gestanzt, bei dem zwei gegenüberliegende Arme 36 an den Enden eine kleine Zunge 34 aufweisen. Das Blechstück wird dann in eine Presse gelegt und zu einer etwa becherförmigen Gestalt gepreßt, wobei die beiden mit der Zunge 34- versehenen Arme 36 etwa parallel zueinander liegen, während die beiden anderen einander gegenüberliegenden Arme unter einem bestimmten Winkel schräg nach auswärts verlaufen, vgl. Fig. 5.
Die freien Enden 4o der Arme 38 werden so nach innen umgebogen, daß diese Enden 4o parallel zur Längsrichtung der Arme 38 liegen·
Der Boden des becherförmigen Blechkörpers (dieser Boden liegt bei montierter Befestigungsklemme 32 oben) weist eine Eindrückung 42 mit einem mittleren Loch 44 auf, durch das eine Schraube, ein Bolzen od. dgl. zum Anbringen der Befestigungsklemme 32 durchgesteckt werden kann·
Die beschriebene Befestigungsklemme 32 kann zur Einzelanbringung in bestimmten Abständen an den Pfetten eines Dach» Stuhls benutzt werden, jedoch wird vorzugsweise eine Anzahl von Befestigungsklemmen gemeinsam auf einer Montageplatte angeordnet, die eine weitgehend beliebige Form haben kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform bestellt die Montageplatte
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(Fig. 6 und 7) aus einer Schiene aus Blech, vorzugsweise Aluminiumblech, deren einer Längsrand um 9o° abgekantet ist, so daß ein Winkelquerschnitt mit einem längeren Schenkel 4β und einem kürzeren Schenkel 5o gebildet wird, der einen Flansch darstellt.
In bestirnten Abständen ist der Schenkel 48 der montageplatte 46 mit Paaren von Schlitzen 52 versehen, die je eine Zunge 34 einer Befestigungsklemme 32 aufnehmen« Wie schon beschrieben, sind die Rippen 12,2o,16 der Blechtafel 1o, die mit den Befestigungsklemmen 32 zusammenwirken, in eines Abstand von o,3 η (12 Zoll) angeordnet. Der Abstand zwischen den aufeinander folgenden Befestigungsklemmen 32 muß genauso groß sein. Demgemäß beträgt bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Abstand zwischen den Paaren von Schlitzen 52 ebenfalls o,3 m (12 Zoll). Die Montageplatte 46 hat vorzugsweise eine Länge von 1,8 κ (6 Fuß) und jedes an ihren Enden liegende Paar von Schlitzen 52 ist o,15 πι (6 Zoll) von den Enden entfernt« Dar Abstand zwischen den Schlitzen 52 jedes Paares ist gleich den Abstand zwischen den freien Enden der Arme 36, die Bit den Zungen 34 versehen sind, so daß jeweils eine Befestigungskleame 32 auf der Montageplatte 46 einfach durch Einstecken der Zungen 34 in ein Paar Schlitze 52 und anschließendes Umbiegen der Zungen 34 angebracht werden kann·
Zwischen den Schlitzen 52 jedes Paares ist in die Montageplatte 46 ein Loch 54 gebohrt (ausgestanzt), das mit dem mittleren Loch 44 der an der Montageplatte 46 angebrachten Befestigungsklemme 32 fluchtet. Von einer Stelle aus, die dicht an der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Schlitze 52 liegt, erstreckt sich ein Paar parallele Längsschlitze 56 im Schenkel 48 der Montageplatte 46 und zwar liegt jeder Langsschlitz 56 in einer Entfernung von beispielsweise o,12 m (4,75 Zoll) auf jeder Seite von der Mittellinie der Schlitze 52 entfernt.
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Zwischen den Paaren von Längsschlitzen 56 ist das Material der Montageplatte 46 nach oben aus der Ebene des Schenkels 48 herausgedrückte Der Zweck dieser Maßnahme wird weiter unten noch erläutert.
Eine andere Form der Montageplatte ist in Pig. 8 dargestellt· Hier sind auch Paare von Schlitzen 52 und gebohrte Löcher 54 wie bei der bereits beschriebenen Ausführungsform vorgesehen, jedoch sind die Paare von parallelen Längsschlitzen 56 durch Paare von Schlitzen 58 ersetzt, die miteinander konvergieren und am äußeren Ende durch einen halbkreisförmigen Schlitz 6o verbunden sind« Hierdurch wird erreicht, daß das herausgedrückte Materialstück die Form einer an einem Ende gehalterten Blattfeder 62 hat. ·
Durch Anbringen einer Keihe von Befestigungsklemmen 32 mittels der Zungen 34 an der Schiene 46 gemäß Fig. 7 oder 8 entsteht die fertige Montageschiene 64 gemäß Fig. 9·
Diese Montageschienen 64 ermöglichen zusammen mit den Blechtafeln 1o ein schnelles, genaues und sicheres Verlegen ^i3 Metalldachdeckung.
64
Wenn die Montageschienen\/genau 1,8o m (6 Fuß) lang oder
ein anderes Mehrfaches von o,3 m (1 Fuß) lang gemacht und die Befestigungsklemmen 32 auf der Montageschiene 64 genau in Abständen von o,3 m (1 Fuß) angebracht werden, könnet;die Montageschienen 64 in Stoßanlage längs einer Pfette eines Dachstuhls verlegt und darauf befestigt werden, ohne daß es, notwendig ist, Meß- und Anreißarbeit zu leisten. Die sich hieraus ergebende Zeitersparnis gleicht die Kosten des zusätzlichen Metallmaterials, was für die hier benutzten Befestigungsklemmen gegenüber früheren Befestigungsklemmen benötigt wird, mehr als aus. .
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Nachdem die Montage schienen 64· angebracht worden sind, werden die Blechtafeln 1o auf die Befestigungsklemmen 32 gelegt, wobei die Hippen 2o,16 fluchtend auf die Befestigungsklemmen 32 ausgerichtet werden und erforderlichenfalls eine Überlappung an den Enden der Blechtafeln Ίο vorgesehen wird. Das Gewicht eines Arbeiters, das auf die Oberseite der Blechtafeln 1o ausgeübt wird, genügt, um die Einlegerippe 16 und die mittleren Rippen 2o mit den Befestigungsklemmen 32 in Eingriff zu bringene
Bei Wandverkleidungen (und gewünschtenfalls auch bei Dachdeckungen) wird das Auf klemmen der Blechtafeln 1o auf den Befestigungsklemmen 32 durch auf die Bippen mittels eines Gummihammers ausgeübte Schläge bewirkt.
Das nach oben herausgedrückte Material zwischen den Schlitzen 56 bzw. 58 wirkt bei allen Ausführungsformen der Montageplatten bzw. -schienen als Feder, die die Blechtafeln 1ο nach oben drückt und dadurch ihre Auskehlungen 24 in festen Eontakt mit den freien Enden der Arme 38 bringt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Montageschiene 64 ist der kurze Schenkel 5o weggelassen und die Schlitze 56 bzw. 58 fehlen. Stattdessen ist die volle Breite des Materials der Montageschiene 64 zwischen den einzelnen Befestigungsklemmen nach oben gedrückt, um die Auskehlungen 24 in den Blechtafeln Io mit den Enden der Arme 38 der Befestigungsklemmen 32 in Anlage zu bringen·
Weitere Blechtafeln 1o werden mit der Hohlrippe 12 am Rand überlappend auf die Einlegerippe 16 am Rand der anliegenden Blechtafel 1o gelegt. Die relativen Abmessungen der Einlegerippen 16 und der Hohlrippen 12 werden so gewählt, daß die Einlegerippe 16 gut in der Hohlrippe 12 sitzt und der Haken 14
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- 1o -
der Hohlrippe 12 sich über die Schulter 22 legt, die außen an der Einlegerippe 16 gegenüber der Auskehlung 24 vorhanden ist. Das Gewicht eines Arbeiters reicht aus, um die Hohlrippe 12 mit der Einlegerippe 16 in Eingriff zu bringen·
Die beschriebene Anordnung ergibt eine sehr feste und stabile Dachbefestigung. Einem Abheben der Blechtafeln 1o von den Befestigungsklemmen 32 durch Naturkräfte wird stark entgegengewirkt, weil die Montageschienen 64 eine Federkraft ausüben, durch die die Blechtafeln 1o mit den Befestigungs- . klemmen 32 in Eingriff gehalten werden. Die Form der Auskeh-Ä lung 24 verhindert, daß sich die unteren Enden der Arme 38 der Befestigungsklemmen 32 einander nähern und daß sich die Hippen 2o,16 aufweiten, wenn die Arm© 38 in die Auskehlungen 24 eingerastet sind. Alle Kräfte, die die Blechtafeln 1o von den Pfetten des Dachstuhls abheben wollen, werden von den Armen 38 der Befestigungsklemmen 32 aufgenommen· Diese Arme 38 haben infolge der becherförmigen Gestalt der Befestigungsklemmen 32 eine hohe festigkeit, die sich durch den gekrümmten Querschnitt der Arme 38 ergibt· Die Q,ia©rschnittskrümaung nimmt von oben her zn ä®n vmt@n@n freiem Eadan der Arme 38 allmählich ab und die freiem Enden sind im wesentlichen gerade, so daß sie dementsprechend auch gut in die Auskehlungen 24 der Blechtafel 1o einrasten könnenο
Die Erfindung ist gegebenenfalls auch benutzbar mit Tafeln aus Kunststoff.
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Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Λ,J Metalldachdeckung mit Blechtafeln, die wenigstens eine nach oben ragende, im Querschnitt etwa U-förmige Rippe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Innenseiten der Rippe (16,2o) neben der Blechtafelebene je eine Auskehlung (24) vorgesehen ist, in die je ein Arm (38) einer Befestigungsklemme (32) eingreift und die so ausgebildet ist, daß sie einer Annäherung der beiden Arme (38) und einem Aufweiten der Rippe (16,2o) entgeg®a« wirkt.
  2. 2. Metalldachdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechtafeln .(1ο). in an sich bekannter Weise an einem Rand eine Hohlrippe (12) und am gegenüberliegenden Rand eine in diese passende Einlegerippe (16) aufweisen·
  3. 3· Metalldachdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Eintrittsöffnung der Auskehlung (24-) unter einem Winkel zur Horizontalen nach oben gerichtet ist.
  4. 4. Metalldachdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k β η η ζ e i c h η e t, daß die Befestigungsklemme (32) becherförmig ausgebildet ist und ein Paar Arme (36) zur Befestigung auf einer Montageplatte (46) od. dgl. sowie ein Paar Arme (38) aufweist, die unter einem bestimmten Winkel schräg nach auswärts verlaufen und mit ihren freien Enden in die Auskehlung (24) der Blechtafeln (1ο) eingreifen,
  5. 5· Metalldachdeckung nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η ζ ei c-h-n e t, daß die Montageplatte (46) zur Anbringung einer Anzahl von Befestigungsklemmen (32) mit in
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    Abstand liegenden Paaren von Schlitzen (52) versehen ist, durch die an Armen (36) der Befestigungskieminen (32) befindliche Zungen (34) durchgesteckt sind.
  6. 6. Metalldachdeckung nach Anspruch 5» dadurch gekennze ichne t, daß die Montageplatte (46) mit einer Federung (62) versehen ist, um die Blechtafeln (1o) in festem Kontakt mit den freien Enden der Arme (38) der Befestigungsklemmen (32) zu halten.
    ■ 7· Metalldachdeckung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Montageplatte (46) ein Mehrfaches des Abstands zwischen aufeinander folgenden Befestigungsklemmen (32) beträgt·
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DE19702034342 1969-07-10 1970-07-10 Metalldachdeckung Pending DE2034342A1 (de)

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AU5775569 1969-07-10

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