DE2034342A1 - Metalldachdeckung - Google Patents
MetalldachdeckungInfo
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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Description
■ ENLIN.CHUNIWALD MQMSHffM. ,
8 München 2, d«n 10. Juli 19?o
T«i7i /
Pwnapr. 980067
OOMALCO LIMIITED
Melbourne/Victoria, Australien
Melbourne/Victoria, Australien
Metalldachdeckung
Die Erfindung betriff ti? eine Metalldachdeckung oder auch
sonstige Abdeckungen, Wandbekleidungen usw.
Es sind Metalldachdeckungen und andere Abdeckungen mit
Blechtafeln bekannt, die auf einem Dachstuhl oder einem sonstigen Gestell USWo befestigt werden können, ohne daß zu diesem
Zweck Löcher in die Blechtafeln gebohrt werden müssen und ohne
daß die Befestigungsmittel äußerlich sichtbar sind.
Die bekannten Konstruktionen dieser Art mit nicht sichtbaren Befestigungsmitteln haben gegenüber früheren Metalldachdeckungen
Vorteile. Jedoch sind die Befestigungsklemmen, die zum Anbringen der Blechtafeln benutzt werden, in vielen lallen
unzuverlässig, insbesondere halten sie die Blechtafeln gegenüber den auf sie einwirkenden wechselnden Windkräften nicht
ausreichend genug fest.
Zusätzlich führt die Einwirkung von Windkräften gleicher Stärke (Wind von gleichbleibender Geschwindigkeit) oder von
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plötzlichen Windstößen (Böen) zu Wellenbewegungen in den
Metalldachdeckungen. Biese Wellenbewegungen können eine /.
solche Periode oder Amplitude haben, daß die unter, den Blechtafeln
liegenden Befestigungsklemmen oder die Auskehlungen,. . die in Hippen der Blechtafeln vorgesehen sind, überlastet werden und sich die Blechtafeln abläsen. .
Zur Befestigung von Dachdeckungen oder Wandbekleidungen
usw. mit unsichtbaren Befestigungsmitteln müssen Befestigungsklemmen
an den Pfetten oder Sparren von Dächern oder an Wand-,
gerüsten angebracht werden, auf die die Blechtafeln od. dgl.
aufgedrückt werden, um sie festzulegen. Pie Befestigungs—
klenmen müssen in genau richtiger Lage sitzen, was eine sorgfältige
ließ- und Anreißarbeit erfordert. ,...
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Metalldachdeckung usw. mit Blechtafeln und unsichtbaren Befestigungsmitteln zu schaffen, die eine absolut sichere Befestigung der
Blechtafeln gewährleistet und dabei keinen hohen Aufwand in der Herstellung und Montage erfordert. :
Diese Aufgabe wird erfindungsg@mäß dadurch gelöst, daß
bei einer Metalldaehdeekung mit Blechtafeln, die wenigstens
eine nach oben ragende, im Querschnitt U-förmige Rippe aufweisen,
auf beiden Seiten der Rippe neben der Blechtafelebene je ein©
Auskehlung vorgesehen ist, in die je ein Arm einer Befestigungsklemme
eingreift und die so ausgebildet ist, daß sie einer Annäherung der beiden Arme und einem Aufweiten der Rippe
entgegenwirkt·
Die Erfindung ist insbesondere benutzbar mit Blechtafeln, die in an sich bekannter Weise an einem Rand eine Hohlrippe
und am gegenüberliegenden Rand eine in diese passende Einlegerippe
aufweisen.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß
die BefestiguBgsklemme becherförmig ausgebildet ist und ein
Paar Arme zur Befestigung auf einer Montageplatte sowie ein
Paar Arme aufweist, die unter einem bestimmten Winkel schräg
nach auswärts verlaufen und mit ihren freien Enden in die
Auskehlung der Blechtafeln eingreifen.
Gemäß der Erfindung wird ferner eine Montageplatte vorgesehen,
die zur Anbringung einer Anzahl von Befestigungsklemmen mit in Abstand liegenden Paaren von Längsschlitzen
versehen ist, durch die an Armen der Befestigungsklemmen befindliche
Zungen durchgesteckt sind.
Vorzugsweise ist die Montageplatte mit einer Federung
versehen, um die Blechtafeln in festem Kontakt mit den freien
■landen der Arme der Befestigungsklemmen zu halten. .
Die Länge der Montageplatte beträgt vorzugsweise ein
Mehrfaches des Abstands zwischen aufeinander folgenden Befestigungsklemmen.
Sie Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil einer Blechtafel für Metalldachdeckungen, sonstige Abdeckungen, Wandbekleidungen
usw.;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Blechtafel nach Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgeänderten
Ausführung der Blechtafel;
Fig. 4- einen Schnitt durch eine Rippe der Blechtafel in größerem Maßstab;
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer
Befestigungsklemme;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Montageplatte;
Fig. 7 und 8
perspektivische Ansichten von zwei Ausführungsformen der Montageplatte ;
Fig. 9 eine Draufsicht wie Fig. 6 in größerem Maßstab mit angebrachten Befestigungsklemmen ;
Fig.io einen Querschnitt nach der Linie 1o-1o
in Fig. 9;
Fig.11 einen Längsschnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 9.
Die in der Praxis bevorzugte Blechtafel 1o gemäß der Erfindung hat eine effektive Abdeckbreite von entweder 0,6
oder 0,9 m (2 oder 3 Fuß) und kann eine beliebige Länge haben, Bei der in Fig. 1 dargestellten Blechtafel 1o ist eine Breite
von o,9 m (3 Fuß) angenommen. An einem Längsrand der Blechtafel
1o entlang ist eine Hohlrippe 12 ausgebildet, die etwa U-förmigen Querschnitt hat und aus der Ebene der Blechtafel
1o nach oben herausragt. Der freie Hand der Hohlrippe 12 ist nach innen abgebogen und bildet eine Art Haken 14. Am gegenüberliegenden
Hand der Blechtafel 1o ist eine Einlegerippe 16 ausgebildet, die ebenfalls etwa U-förmigen Querschnitt hat,
Jedoch oben im Steg des "U" eine Eindrückung 18 aufweist, so
daß dieser Steg vom Steg der Hohlrippe 12, in die die Einlegerippe
16 eingreift, in Abstand liegt, wodurch eine Kapillarwirkung verhindert wird, durch die bei Regenwetter Wasser eingezogen
werden könnte. Die Mittellinien der beiden Rippen
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12,16 sind bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
o,9 m (36 Zoll) voneinander entfernt.
Zwischen den Rippen 12,16 an den Rändern der Blechtafel 1ο weist diese noch zwei weitere Rippen 2o auf, deren Mittellinien
voneinander und von den Rippen 12,16 jeweils o,3 m
(12 Zoll) entfernt sind, Jede Rippe 2o hat wieder einen etwa
ü-förmigen Querschnitt. Vor der Hauptebene der Blechtafel 1o
sind die Seitenwände der Einlegerippe 16 und die Seitenwände der mitteleren Rippen 2o unter einem kleinen Radius und über
einen Winkel von etwa 180° hinweg, nach innen gekrümmt, so daß eine äußere Schulter 22 vorhanden ist· Die Größe des Winkels
ist nicht von besonderer Bedeutung· Wichtig ist.nur, daß mittels
der Abbiegung eine innere Auskehlung 24 gebildet wird, in die sich ein Schenkel einer Befestigungsklemme einlegen -■
kann, wie weiter untern noch beschrieben wird.
Die Innenwand (in bezug auf die Rippe 12 bzw« 16 betrachtet)
der Auskehlung 24· geht etwa in der Ebene der Blechtafel in einen mit kleinem Radius ausgeführten Wulst 26 über. Hierdurch erhalten die Rippen 12,16,2ο eine Eingangsweite, die
etwas kleiner ist als'die Gesamtweite der Rippen»
Gegebenenfalls können zwischen aufeinander folgenden
Rippen ein oder mehrere flache, d.h. nicht sehr tiefe, Längsnuten
28 vorgesehen werden, um die Steifheit der Blechtafel
zu erhöhen und ein Verbiegen der Blechtafel 1ο zwischen den
Rippen 12,16,2o zu verhindern. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind drei solche Längsnuten 28 zwischen je
zwei Rippen 12,2o bzw» 2o,2o bzw. 2o,16 vorgesehen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist zwischen
zwei aufeinander folgenden Rippen 12,2o,16 eine weitere
Rippe 3o vorhanden, die in der Form etwa den Rippen I2,2o,16
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entspricht, jedoch ohne die Auskehlungen 24 für die Befestigungsklsmmen
a,usgebildet ist·
Die in Fig. 5 dargestellte, vorzugsweise benutzte Befestigungsklemme
32 zum Anbringen der beschriebenen Blechtafeln
1o auf einem Dachstuhl oder einer sonstigen Tragkonstruktion besteht aus Blech, vorzugsweise aus Alumniniumblecho
Es wird zunächst ein etwa kreuzförmiges Blechstück ausgeschnitten bzw. -gestanzt, bei dem zwei gegenüberliegende
Arme 36 an den Enden eine kleine Zunge 34 aufweisen. Das
Blechstück wird dann in eine Presse gelegt und zu einer etwa becherförmigen Gestalt gepreßt, wobei die beiden mit der
Zunge 34- versehenen Arme 36 etwa parallel zueinander liegen,
während die beiden anderen einander gegenüberliegenden Arme unter einem bestimmten Winkel schräg nach auswärts verlaufen,
vgl. Fig. 5.
Die freien Enden 4o der Arme 38 werden so nach innen umgebogen,
daß diese Enden 4o parallel zur Längsrichtung der Arme 38 liegen·
Der Boden des becherförmigen Blechkörpers (dieser Boden
liegt bei montierter Befestigungsklemme 32 oben) weist eine
Eindrückung 42 mit einem mittleren Loch 44 auf, durch das eine
Schraube, ein Bolzen od. dgl. zum Anbringen der Befestigungsklemme 32 durchgesteckt werden kann·
Die beschriebene Befestigungsklemme 32 kann zur Einzelanbringung
in bestimmten Abständen an den Pfetten eines Dach»
Stuhls benutzt werden, jedoch wird vorzugsweise eine Anzahl von Befestigungsklemmen gemeinsam auf einer Montageplatte angeordnet,
die eine weitgehend beliebige Form haben kann. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform bestellt die Montageplatte
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(Fig. 6 und 7) aus einer Schiene aus Blech, vorzugsweise
Aluminiumblech, deren einer Längsrand um 9o° abgekantet ist,
so daß ein Winkelquerschnitt mit einem längeren Schenkel 4β
und einem kürzeren Schenkel 5o gebildet wird, der einen Flansch darstellt.
In bestirnten Abständen ist der Schenkel 48 der montageplatte
46 mit Paaren von Schlitzen 52 versehen, die je eine
Zunge 34 einer Befestigungsklemme 32 aufnehmen« Wie schon beschrieben, sind die Rippen 12,2o,16 der Blechtafel 1o, die
mit den Befestigungsklemmen 32 zusammenwirken, in eines Abstand
von o,3 η (12 Zoll) angeordnet. Der Abstand zwischen
den aufeinander folgenden Befestigungsklemmen 32 muß genauso groß sein. Demgemäß beträgt bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Abstand zwischen den Paaren von Schlitzen
52 ebenfalls o,3 m (12 Zoll). Die Montageplatte 46 hat vorzugsweise
eine Länge von 1,8 κ (6 Fuß) und jedes an ihren Enden
liegende Paar von Schlitzen 52 ist o,15 πι (6 Zoll) von den
Enden entfernt« Dar Abstand zwischen den Schlitzen 52 jedes
Paares ist gleich den Abstand zwischen den freien Enden der
Arme 36, die Bit den Zungen 34 versehen sind, so daß jeweils
eine Befestigungskleame 32 auf der Montageplatte 46 einfach
durch Einstecken der Zungen 34 in ein Paar Schlitze 52 und
anschließendes Umbiegen der Zungen 34 angebracht werden kann·
Zwischen den Schlitzen 52 jedes Paares ist in die Montageplatte 46 ein Loch 54 gebohrt (ausgestanzt), das mit dem
mittleren Loch 44 der an der Montageplatte 46 angebrachten
Befestigungsklemme 32 fluchtet. Von einer Stelle aus, die dicht
an der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Schlitze 52 liegt, erstreckt sich ein Paar parallele Längsschlitze 56 im
Schenkel 48 der Montageplatte 46 und zwar liegt jeder Langsschlitz
56 in einer Entfernung von beispielsweise o,12 m
(4,75 Zoll) auf jeder Seite von der Mittellinie der Schlitze
52 entfernt.
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Zwischen den Paaren von Längsschlitzen 56 ist das Material der Montageplatte 46 nach oben aus der Ebene des
Schenkels 48 herausgedrückte Der Zweck dieser Maßnahme wird weiter unten noch erläutert.
Eine andere Form der Montageplatte ist in Pig. 8 dargestellt·
Hier sind auch Paare von Schlitzen 52 und gebohrte Löcher 54 wie bei der bereits beschriebenen Ausführungsform
vorgesehen, jedoch sind die Paare von parallelen Längsschlitzen 56 durch Paare von Schlitzen 58 ersetzt, die miteinander
konvergieren und am äußeren Ende durch einen halbkreisförmigen Schlitz 6o verbunden sind« Hierdurch wird erreicht,
daß das herausgedrückte Materialstück die Form einer an einem Ende gehalterten Blattfeder 62 hat. ·
Durch Anbringen einer Keihe von Befestigungsklemmen 32
mittels der Zungen 34 an der Schiene 46 gemäß Fig. 7 oder 8
entsteht die fertige Montageschiene 64 gemäß Fig. 9·
Diese Montageschienen 64 ermöglichen zusammen mit den Blechtafeln 1o ein schnelles, genaues und sicheres Verlegen
^i3 Metalldachdeckung.
64
Wenn die Montageschienen\/genau 1,8o m (6 Fuß) lang oder
Wenn die Montageschienen\/genau 1,8o m (6 Fuß) lang oder
ein anderes Mehrfaches von o,3 m (1 Fuß) lang gemacht und die
Befestigungsklemmen 32 auf der Montageschiene 64 genau in Abständen
von o,3 m (1 Fuß) angebracht werden, könnet;die Montageschienen
64 in Stoßanlage längs einer Pfette eines Dachstuhls
verlegt und darauf befestigt werden, ohne daß es, notwendig ist, Meß- und Anreißarbeit zu leisten. Die sich hieraus
ergebende Zeitersparnis gleicht die Kosten des zusätzlichen Metallmaterials, was für die hier benutzten Befestigungsklemmen
gegenüber früheren Befestigungsklemmen benötigt wird, mehr als aus. .
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Nachdem die Montage schienen 64· angebracht worden sind,
werden die Blechtafeln 1o auf die Befestigungsklemmen 32 gelegt, wobei die Hippen 2o,16 fluchtend auf die Befestigungsklemmen 32 ausgerichtet werden und erforderlichenfalls eine
Überlappung an den Enden der Blechtafeln Ίο vorgesehen wird. Das Gewicht eines Arbeiters, das auf die Oberseite der Blechtafeln 1o ausgeübt wird, genügt, um die Einlegerippe 16 und
die mittleren Rippen 2o mit den Befestigungsklemmen 32 in Eingriff
zu bringene
Bei Wandverkleidungen (und gewünschtenfalls auch bei Dachdeckungen) wird das Auf klemmen der Blechtafeln 1o auf den Befestigungsklemmen
32 durch auf die Bippen mittels eines Gummihammers ausgeübte Schläge bewirkt.
Das nach oben herausgedrückte Material zwischen den Schlitzen 56 bzw. 58 wirkt bei allen Ausführungsformen der
Montageplatten bzw. -schienen als Feder, die die Blechtafeln 1ο nach oben drückt und dadurch ihre Auskehlungen 24 in festen
Eontakt mit den freien Enden der Arme 38 bringt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Montageschiene 64
ist der kurze Schenkel 5o weggelassen und die Schlitze 56 bzw.
58 fehlen. Stattdessen ist die volle Breite des Materials der
Montageschiene 64 zwischen den einzelnen Befestigungsklemmen nach oben gedrückt, um die Auskehlungen 24 in den Blechtafeln
Io mit den Enden der Arme 38 der Befestigungsklemmen 32 in Anlage
zu bringen·
Weitere Blechtafeln 1o werden mit der Hohlrippe 12 am
Rand überlappend auf die Einlegerippe 16 am Rand der anliegenden
Blechtafel 1o gelegt. Die relativen Abmessungen der Einlegerippen 16 und der Hohlrippen 12 werden so gewählt, daß die Einlegerippe
16 gut in der Hohlrippe 12 sitzt und der Haken 14
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- 1o -
der Hohlrippe 12 sich über die Schulter 22 legt, die außen
an der Einlegerippe 16 gegenüber der Auskehlung 24 vorhanden ist. Das Gewicht eines Arbeiters reicht aus, um die Hohlrippe
12 mit der Einlegerippe 16 in Eingriff zu bringen·
Die beschriebene Anordnung ergibt eine sehr feste und
stabile Dachbefestigung. Einem Abheben der Blechtafeln 1o von den Befestigungsklemmen 32 durch Naturkräfte wird stark
entgegengewirkt, weil die Montageschienen 64 eine Federkraft
ausüben, durch die die Blechtafeln 1o mit den Befestigungs- . klemmen 32 in Eingriff gehalten werden. Die Form der Auskeh-Ä
lung 24 verhindert, daß sich die unteren Enden der Arme 38
der Befestigungsklemmen 32 einander nähern und daß sich die Hippen 2o,16 aufweiten, wenn die Arm© 38 in die Auskehlungen
24 eingerastet sind. Alle Kräfte, die die Blechtafeln 1o von den Pfetten des Dachstuhls abheben wollen, werden von den
Armen 38 der Befestigungsklemmen 32 aufgenommen· Diese Arme 38 haben infolge der becherförmigen Gestalt der Befestigungsklemmen 32 eine hohe festigkeit, die sich durch den gekrümmten
Querschnitt der Arme 38 ergibt· Die Q,ia©rschnittskrümaung nimmt
von oben her zn ä®n vmt@n@n freiem Eadan der Arme 38 allmählich
ab und die freiem Enden sind im wesentlichen gerade,
so daß sie dementsprechend auch gut in die Auskehlungen 24 der Blechtafel 1o einrasten könnenο
Die Erfindung ist gegebenenfalls auch benutzbar mit Tafeln
aus Kunststoff.
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Claims (6)
- PatentansprücheΛ,J Metalldachdeckung mit Blechtafeln, die wenigstens eine nach oben ragende, im Querschnitt etwa U-förmige Rippe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Innenseiten der Rippe (16,2o) neben der Blechtafelebene je eine Auskehlung (24) vorgesehen ist, in die je ein Arm (38) einer Befestigungsklemme (32) eingreift und die so ausgebildet ist, daß sie einer Annäherung der beiden Arme (38) und einem Aufweiten der Rippe (16,2o) entgeg®a« wirkt.
- 2. Metalldachdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechtafeln .(1ο). in an sich bekannter Weise an einem Rand eine Hohlrippe (12) und am gegenüberliegenden Rand eine in diese passende Einlegerippe (16) aufweisen·
- 3· Metalldachdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Eintrittsöffnung der Auskehlung (24-) unter einem Winkel zur Horizontalen nach oben gerichtet ist.
- 4. Metalldachdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k β η η ζ e i c h η e t, daß die Befestigungsklemme (32) becherförmig ausgebildet ist und ein Paar Arme (36) zur Befestigung auf einer Montageplatte (46) od. dgl. sowie ein Paar Arme (38) aufweist, die unter einem bestimmten Winkel schräg nach auswärts verlaufen und mit ihren freien Enden in die Auskehlung (24) der Blechtafeln (1ο) eingreifen,
- 5· Metalldachdeckung nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η ζ ei c-h-n e t, daß die Montageplatte (46) zur Anbringung einer Anzahl von Befestigungsklemmen (32) mit in009883/16 3 9Abstand liegenden Paaren von Schlitzen (52) versehen ist, durch die an Armen (36) der Befestigungskieminen (32) befindliche Zungen (34) durchgesteckt sind.
- 6. Metalldachdeckung nach Anspruch 5» dadurch gekennze ichne t, daß die Montageplatte (46) mit einer Federung (62) versehen ist, um die Blechtafeln (1o) in festem Kontakt mit den freien Enden der Arme (38) der Befestigungsklemmen (32) zu halten.■ 7· Metalldachdeckung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Montageplatte (46) ein Mehrfaches des Abstands zwischen aufeinander folgenden Befestigungsklemmen (32) beträgt·0 09 883/1639
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