DE1888003U - Griffbefestigung für Ventile, insbesondere für Wasserleitungsvenfile von sanitären Armaturen - Google Patents
Griffbefestigung für Ventile, insbesondere für Wasserleitungsvenfile von sanitären ArmaturenInfo
- Publication number
- DE1888003U DE1888003U DENDAT1888003D DE1888003DU DE1888003U DE 1888003 U DE1888003 U DE 1888003U DE NDAT1888003 D DENDAT1888003 D DE NDAT1888003D DE 1888003D U DE1888003D U DE 1888003DU DE 1888003 U DE1888003 U DE 1888003U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valves
- spindle
- sleeve
- handle
- water pipe
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
ίΑ, 1 η 761*-,3.12.63
IDEAL-STANDARD G.m.b.H. Bonn/Rhein, Poppelsdorfer Allee 114
Griffbefestigung für Ventile, insbesondere
für Wasserleitungsventile von sanitären Armaturen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Griffbefestigung für Ventile, insbesondere für Wasserleitungsventile von sanitären Armaturen,
bei denen die Ventilspindel an ihrem oberen Ende eine Profilierung, beispielsweise eine Riffelung, aufweist und unmittelbar
mit einem eine entsprechende innere Formgebung aufweisenden hülsenförmigen
Element des Ventilgriffs zusammenwirkt, der mittels einer mit einem einen Anpreßdruek auf das hülsenförmige Element
hervorrufenden spreizbaren Teil in Verbindung stehenden Konusschraube an.dem oberen Spindelende axial und radial befestigt
ist.
Es sind Befestigungen von Porzellangriffen mit der Spindel von
Zapfventilen, insbesondere von Wasserleitungsventilen, mit einem Führungsstück zwischen einem prismatischen Teil der Spindel und
einer prismatischen Aussparung des Porzellangriffes bekannt, bei .
denen der prismatische Teil des Führungsstückes durch ein oder zwei sich kreuzende axiale Einschnitte aufgespaltet und am oberen
Ende mit einer kegeligen, sich nach oben öffnenden Aussparung versehen ist, in die mit einem entsprechend kegeligen Ende eine
Druckhülse eintritt, die mit einer Schraubverbindung auf der Spindel axial verschiebbar ist und ein Spreizen des Führungsstückes
bis zum satten Anlegen der aufgespalteten Wangen an die Wände der prismatischen Aussparung des Griffkörpers herbeiführt. Die
Schraube kann hierbei konisch ausgebildet sein oder einen kegeligen Kopf aufweisen. Bei derartigen Ausführungen ist es auch bekannt, die Druckhülse als gewindelose Hülse auszubilden, welche
ebenso wie das Führungsstück durch zwei oder mehrere axiale Einschnitte aufgespaltet ist und mit dem aufgespalteten sich kegelig
verjüngenden Stirnende in die Aussparung des aufgespalteten Teiles des Führungsstückes eintritt und durch eine Gewindemuffe axial verschiebbar
ist, die sich als Mutter auf dem Gewindeschaft der Spindel führt. Bei dieser Ausführung ist ein Nachteil darin zu sehen,
daß die Konstruktion relativ aufwendig und daher kostspielig ist. Der Anpreßdruck wird hierbei nämlich nicht direkt auf den Griff,
sondern erst über eine Druckhülse auf ein Führungsstück übertragen. Diese Spezialteile sind verhältnismäßig kompliziert gestaltet.
'weiterhin sind Absperrventile für Flüssigkeiten, insbesondere
für sanitäre Armaturen mit steigender oder nichtsteigender Spindel und starrer Verbindung des Griffs mit der Spindel bekannt,
bei denen die starre und unmittelbare Verbindung zwischen dem Griff und der Spindel durch einen Keil, der in einen Schlitz am Ende
der Spindel eingepreßt ist und die Endteile der Spindel aus-
einandertreibt, erfolgt. An dem Keil sind hierfür Mitnehmerlappen
vorgesehen, die in radiale Nuten des Griffs eingreifen. Statt des Keiles kann auch ein elastisches Druckstück von gewölbtem
oder gewelltem Profil von Konusform verwendet werden. Nachteilig bei dieser an sich einfachen Konstruktion wird sein, daß eine
nicht unerhebliche Kraft erforderlich ist, um den Keil in den Schlitz der Spindel einzupressen. Weiterhin ist eine Beschädigung,
beispielsweise ein Verbiegen oder sogar ein Abbrechen des Keiles, nicht ausgeschlossen. Auch besteht die Gefahr, daß sich
die Spreizverbindung mit der Zeit lockert. Zudem bewirkt das gespreizte Spindelende mehr eine Kanten- als eine Flächenberührung.
Daher sind für das Zusammenfügen der Teile relativ hohe Kräfte erforderlich. Es besteht auch hierbei in geringem Maße die Möglichkeit,
daß das geschlitzte Spindelende bei allzu starker Beanspruchung reißt. Die Zuverlässigkeit der Verbindung sowie die
Montage dieses Ventils lassen daher zu wünschen übrig.
Es gibt auch bereits eine Griffbefestigung für Ventile, insbesondere
für Wasserleitungsventile von sanitären Armaturen, bei denen die Ventilspindel an ihrem oberen Ende eine Riffelung aufweist,
die unmittelbar mit einem entsprechend profilierten hülsenförmigen
Teil des mittels einer Schraube an dem geriffelten Spindelende gehaltenen Ventilgriffs zusammenwirkt, wobei die
Spindel an ihrem zur Befestigung des Griffs dienenden oberen Ende mit einem Schlitz oder mit mehreren Schlitzen versehen ist,
die in Verbindung mit einer einen Anpreßdruck des geriffelten Spindelendes auf den hülsenförmigen Teil des Ventilgriffs hervorrufenden
Konusschraube eine feste radiale sowie eine sichere und verstellbare axiale Befestigung des Ventilgriffs an dem
Spindelende ermöglichen. Diese Konstruktion ist sehr einfach. Jedoch ist hierbei ein Mangel darin zu sehen, daß das gespreizte
Ende der Spindel ebenfalls mehr eine Kanten- als eine Flächenberührung bewirkt, so daß für die Griffbefestigung relativ hohe
Anzugskräfte erforderlich sind. Zudem besteht auch bei diesem Ventil in geringem Maße die Möglichkeit, daß das geschlitzte Spindelende
bei sehr starker Beanspruchung reißt.
Auch sind bereits Absperrventile für Flüssigkeitsleitungen, insbesondere
für sanitäre Anlagen mit verschieden hoch einstellbarer Überlastungssicherung, bekannt, bei denen eine ungeteilte,
in ihrer oberen Hälfte geschlitzte Spindel vorgesehen ist, die ihren Anpreßdruck auf eine zylindrische, außen mit Kerbverzahnung
versehene Hülse und damit mittelbar auf den Griff überträgt. Auch bei dieser Ausführungsform bewirkt das gespreizte Spindelende
mehr eine Kanten- als eine Flächenberührung. Diese Ausführung weist daher die gleichen Mangel wie die vorgenannte Konstruktion
auf.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel der bisher bekannten Griffbefestigungen der eingangs erwähnten Art auf
einfache Art zu beseitigen.
Erreicht ist dieses Ziel in vorteilhafter Weise dadurch, daß das
spreizbare Teil aus einer an sich bekannten, geschlitzten Hülse od. dgl. ringförmigen Körper besteht und im Anschluß an das
obere Ende der Spindel angeordnet ist.
Die spreizbare Hülse wird mittels der Konusschraube mit ihrer Außenfläche gegen das hülsenförmige Element des Ventilgriffs gepreßt.
Eine Kantenberührung ist nicht mehr vorhanden. Es sind geringere Anzugskräfte erforderlich. Die Befestigung ist sowohl
axial als auch radial sehr sicher. Es entstehen keine Mehrkosten. Ein Reißen der Hülse ist praktisch nicht möglich.
In der Zeichnung ist der Weuerungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispieles
im Längsschnitt dargestellt.
Darin ist mit 2 eine im Ventilgriff 2 versenkt angeordnete Konusschraube
bezeichnet, die mit dem geriffelten Spindelende 3 in Verbindung steht. Die Konusschraube 1 durchdringt eine geschlitzte
und somit spreizbare Hülse 4» Wenn die Konusschraube 1 angezogen wird, spreizt sich die Hülse 4. Dadurch wird die Außenfläche der
Hülse 4 gegen das hülsenförmige Element 5 des Ventilgriffs 2 gepreßt. Eine axiale Verstellung des Griffs, beispielsweise für Unterputzventile,
kann hierbei sehr leicht vorgenommen werden, da der Anpreßdruck der geschlitzten Hülse 4 nach Lösen der Konusschraube
1 nicht mehr wirksam ist.
Über der im Griff 2 versenkt angeordneten Konusschraube 1 ist eine in eine Rasteindrehung 6 eingedrückte Kappe 7 zur Farbkennzeichnung
vorgesehen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte und beschriebene Ausführung
nur ein Beispiel zur Verwirklichung der Neuerung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Insbesondere hinsichtlich der
Gestaltung der Schraube sowie des geschlitzten, separaten Körpers sind noch andere Möglichkeiten gegeben.
Claims (1)
- RA. 778 761 --3.12.63S chut ζ ans pru chGriffbefestigung für Ventile, insbesondere für Wasserleitungsventile von sanitären Armaturen, bei denen die Ventilspindel an ihrem oberen Ende eine Profilierung aufweist und unmittelbar mit einem eine entsprechende innere Formgebung aufweisenden hülsenförmigen Element des Ventilgriffs zusammenwirkt, der mittels einer mit einem einen Anpreßdruck auf das hülsenförmige Element hervorrufenden spreizbaren Teil in Verbindung stehenden Konusschraube an dem oberen Spindelende axial und radial befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das spreizbare Teil aus einer an sich bekannten, geschlitzten Hülse (4) od. dgl. ringförmigen Körper besteht und im Anschluß an das obere Ende (3) der Spindel angeordnet ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1888003U true DE1888003U (de) | 1964-02-20 |
Family
ID=1117770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1888003D Expired DE1888003U (de) | Griffbefestigung für Ventile, insbesondere für Wasserleitungsvenfile von sanitären Armaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1888003U (de) |
-
0
- DE DENDAT1888003D patent/DE1888003U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2254602C2 (de) | Spreizdübel | |
| EP3184828B1 (de) | Befestigungsvorrichtung | |
| EP2309138A2 (de) | Spreizdübel | |
| EP1215404B1 (de) | Befestigungsvorrichtung für ein an einer Platte zu befestigendes Bauteil | |
| DE10011919A1 (de) | Verbindungselement | |
| DE102006060538A1 (de) | Befestigungselement und Verfahren zur Befestigung von Dämmstoffplatten | |
| DE10030092A1 (de) | Fugenüberbrückungsanordnung | |
| DE68926336T2 (de) | Bolzeneinrichtung | |
| DE3823000C2 (de) | Befestigungselement | |
| EP3032113A1 (de) | Verfahren zum befestigen eines befestigungselements an einer montageschiene sowie befestigungselement | |
| DE1906105C3 (de) | Dübelanordnung | |
| DE102016115181A1 (de) | Sanitärarmatur | |
| DE1888003U (de) | Griffbefestigung für Ventile, insbesondere für Wasserleitungsvenfile von sanitären Armaturen | |
| DE3620573A1 (de) | Vorrichtung zum befestigen eines gegenstandes an einer wand oder dgl. | |
| DE1182003B (de) | Griffbefestigung fuer Ventile, insbesondere fuer Wasserleitungsventile von sanitaeren Armaturen | |
| DE2657222C3 (de) | Blindmutter zum schraubbaren Verbinden von zwei jeweils mit einer Bohrung versehenen Werkstücken | |
| DE3509310A1 (de) | Schwenkrohrauslauf fuer armaturen | |
| DE1199544B (de) | Befestigungsvorrichtung, insbesondere zum Befestigen von Verblendplatten | |
| CH645168A5 (en) | Self-locking screw anchor, in particular for insertion into end-grain wood | |
| DE1575180A1 (de) | Gewindemuffe | |
| DE2515881A1 (de) | Sicherheitsgewindebolzen zur aufnahme in zement, stein oder aehnlichem material | |
| DE102006018734B3 (de) | Sanitäre Wasserleitungsarmatur mit Strahlregler | |
| DE1210637B (de) | Rohrkupplungsstueck | |
| DE102009057389A1 (de) | Schraube | |
| DE7126482U (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Gegenständen an Mauern |