DE1882504U - Foerderer mit hobelkettenspannvorrichtung. - Google Patents
Foerderer mit hobelkettenspannvorrichtung.Info
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Description
PATENTANWÄLTE jj-Ä· J J O U 4 O * 2 8. O. 6 0
DIPL.-ING. BUSCHHOFF
DIPL.-ING. KOEPSELL
DIPL.-ING. KOEPSELL
Gewerkschaft Bisenhütte festfalia Köln. 23«8.1965
Wethmar/Post lünen (Westf.) kaiser-wilhelm-ring
IGw. 1250 i
Hobelkettenspaianvorriehtung
Es sind Hobelkettenspannvorrichtungen zum Spannen der Hobelkette
über einen Antriebskettenstern mit einer Sinrichtung
zum Festlegen eines freien Kettenendes bekannt»
Die Erfindung sieht eine weitere Verbesserung dadurch vor,
daß außer einer seitlich am Maschinenrahmen anhängbaren Halterung für das eine Kettenende ein am Ende des Maschinenrahmens
im Bereich des Antriebs- und/oder TJmkehrkettenrades
anklemmbares Hüoklaufgesperre für das Kettenrad vorgesehen
ist, wobei dieses Rücklaufgesperre aus einer in einem Halte«
schuh gelagerten federnden Klinke besteht, die in die Zähne des Kettenrades eingreift und derart angeordnet ist, daß
sich der Schuh gegenüber locken und dergleichen am Maschinenrahmen
abstützt. Hierdurch kann das Spannen der Kette ohne irgendeine Gefahr für die im Streb arbeitenden Bergleute
erfolgen, da ein selbsttätiges Zurückdrehen des Kettensterns infolge der Kettenspannung nicht möglich ist. Die Beparatur
der Kette kann in der Iahe des Antriebs- oder ümkehrsterns sehr einfach und schnell durchgeführt werden, und zwar auch
deswegen, weil die Hobelkette an den Enden des Abbaubetriebes gewöhnlich völlig frei verläuft und nicht in irgendwelchen
Führungen gleitet.
In Weiterbildung des Srfindungsgedankens ist ferner vorgesehen,
daß die Halterung aus einem plattenförmigen Kettenschlitten mit an seinem einen Ende aufragenden Hoeken und
einer Klemmschraube zur lösbaren Verbindung des Schlittens
mit der Kratzerkette besteht, während an der gegenüberliegenden
Seite des Kettenschlittens vorgesehene, dem Querschnitt des Ketten-Führungskanals entsprechend bemessene Führungskörper
durch eine Zugstange verbunden sind, an deren freien Enden im Abstand voneinander zwei laschen angeordnet sind,
die von einem Dorn zur Befestigung der freien Enden der gerissenen Kette durchsetzbar sind.
Bine Weiterbildung der Erfindung ist ferner darin zu sehen, daß zum Festlegen eines Kettenendes eine Halterung mit
seitlich aufgeschweißten Bolzen vorgesehen ist, welche eine Bohrung des Maschinenrahmens durchgreift und durch einen Stift
in seiner lage feststellbar ist, während das andere Ende der Halterung ein Kupplungsstück trägt, welches ein Glied
des Kettenendes umgreift, das durch einen Yersehlußbügel in seiner Kupplungslage mittels eines Stiftes gesichert ist.
Schließlieh ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Klinke
des Rücklaufgesperres nur mit ihrer freien fase in die Gravierung
des Kettensterns bzw. der Kette eingreifen kann und im Eingriffssinne durch eine feder belastet ist, so daß der
Kettenstern an einer selbsttätigen Rückdrehung gehindert ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel das eine Ende eines Förderers dargestellt, bei welchem die Hobelkette auf
der Yersatzseite geführt ist. Bs zeigen:
Fig. 1 eine Rückansicht dea Förderers, Fig. 2 eine zugehörige Oberansieht,
Fig. 3 den Kettensehlitten in öberansicht, Fig. 4 eine zugehörige Indansicht.
Fig» 1 und 2 zeigen nur das Ende eines Förderers, bei welchem
die Hobelkette 10 auf der Yersatzseite des Förderers geführt ist, und zwar in einem Kanal, der einseitig durch den Maschinenrahmen
11 des Förderers und nach außen hin durch die Abdeckkappe 12 gebildet wird* Dieser Kanal weist einen schräg
nach, unten gegen den Kohlenstoß gerichteten Schlitz auf.
Der auf der Kohlenstoßseite des Förderers geführte Hobel trägt rückseitig ein Schwert, welches den Förderer untergreift
und welches mit geeigneten !Führungsorganen durch den genannten Schlitz in den versatzseitig liegenden Führungskanal eingreift.
In dem gleichen Kanal ist auch die Kette 10 geführt, die lediglich am Ende des Strebs auf einer gewissen
Länge freiverläuft. Oberhalb der genannten Führung ist eine zweite Führungsbahn für das Obertrum der Kette, die ebenfalls
durch die Abdeckung 12 zum Fahrfeld hin abgeschlossen ist. Der Antrieb der Hobelkette 10 und des Hobels geschieht durch
das ümkehrkettenrad 13. Der Antriebsmotor ist nicht dargestellt.
Ebensowenig ist der Antrieb für den Förderer in der Zeichnung erkennbar.
Wenn die Hobelkette 10 vor allen Dingen im unten liegenden Trum gebrochen ist, so wird sie dureh den in Fig. 3 und 4 dargestellten
Kettenschlitten 14 mit dem Untertrum der Kratzerkette des Förderers verbunden. Dieser Kettenschlitten ist
plattenförmig ausgebildet. Br trägt an seinem einen Ende aufragende Nocken 15, die von unten her ein Kratzeisen der
Kratzerkette umfassen können. Mit Hilfe der Schraube 16 kann dann die Festklemmung des Schlittens 14 an der Kratzerkette
bewirkt werden. An der gegenüberliegenden Seite des Kettenschlittens sind Führungskörper 17 angebracht, die dem
Querschnitt des Ketten-Führungskanals entsprechend geformt und bemessen sind. Die beiden Führungskörper 17 sind dureh
die Zugstange 18 miteinander verbunden. An den freien Enden sind im Abstand voneinander zwei laschen 19 angeordnet, die
gemeinsam von einem Dorn 20 durchfaßt werden. Mit Hilfe der genannten Kupplungsmittel können die freien Enden der
gerissenen Hobelketten an dem Kettenschlitten befestigt werden, wobei gegebenenfalls ein kurzes Stück einer Hilfskette
zwischengeschaltet wird·
lachdem die beiden Kettenenden so erfaßt sind» wird die Bruchstelle
durch entsprechenden Antrieb der Kratzerkette des Hobels bis nahe an das in Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte
Ende des Förderers geschleppt. Kurz vor Erreichung des TJmkehrkettenrades 13 wird der Hobelschlitten 14 ausgebaut.
Die Bruchstelle wird dann, solange die Hilfskette noch eingeschaltet ist, um das Umkehrkettenrad 13 herum in das
Obertrum gefahren, weil dort in nächster Iahe des Antriebssterns die Reparatur durch Einbau eines Kettenschlosses am
schnellsten und bequemsten durchgeführt werden kann.
um die Kette zu spannen, wird zunächst das eine Ende 10a unter
Verwendung der in Fig. 1 und 2 skizzierten Hilfseinrichtung an der Seitenwand 11 des Förderers festgelegt. Die Hilfseinrichtung
besteht aus einer Halterung 21, die mit einem seitlich aufgeschweißten Bolzen 22 eine Bohrung des Masehinenrahmene
11 durchgreift und durch den Stift 23 in dieser lage gesichert ist. Das andere Ende der Halterung 21 trägt ein
Kupplungsstück 24, welches ein Glied des Kettenendes umgreift· Das Kettenglied ist durch einen Verschlußbügel 25 in seiner
Kupplungslage gesichert» Der Stift 26 sorgt wiederum dafür,
daß sich der Verschlußbügel nicht selbsttätig löst.
Vorsorglich ist der Kettenstern 13 vor dem Spannen der Kette mit einem Halteschuh 27 versehen. Der lose eingesetzte Halteschuh
27 stützt sich einseitig gegen die Seitenränder des
Kettensterns 13 ab» Hur die freie Hase der Klinke 28 kann in die Gravierung des Kettensterns bzw. der Kette eingreifen.
Die Klinke 28 wird durch die Feder 29 angedrückt* Die Klinke gestattet somit eine Drehung des Kettensterns 13 im Uhrzeigersinne,
verhindert aber eine selbsttätige Bückdrehung. Der Halteschuh 27 ist durch die Hocken 30 derart mit dem Förderer
verbunden, daß er sich nicht selbsttätig lösen kann»
Das Spannen der Kette geschieht in der Weise, daß zunächst
das eine Ende 10a durch die Halterung 21 am Haschinenrahmen
11 des Förderers festgelegt wird. Anschließend wird dann über den Hobelantrieb der Kettenstern 13 kraftsehlüssig
im Uhrzeigersinn angetrieben. Damit wird die Hobelkette auf ihrer ganzen länge, also von der Halterung 21 bis zu dem
zweiten Antriebsende und von da aus zurück bis zu dem Kettenstern 13 unter Spannung gesetzt. Ohne Spannung bleiben
nur die letzten Glieder nahe der zu reparierenden Bruchstelle, also die Glieder 31 und 32, die infolge der hohen
Kettenspannung so dicht zusammengezogen werden, daß bequem statt des gebrochenen Kettengliedes ein Kettenschloß eingebaut
werden kann, um die Kette 10 wieder zu schließen.
Ist das geschehen, so wird zunächst der Halteschuh 27 ausgebaut. Dabei wird zuerst die Sperrklinke 28 durch den
Hobel 33 entgegen der Federkraft 29 ausgehoben* lach Entfernung
der Haltevorrichtung 27 wird die Halterung 21 ausgebaut. Dann kann der Hobelvorgang seinen Fortgang nehmen*
Je nach der Konstruktion des Förderers und der Hobeleinrichtung können die benutzten Hilfsmittel von der skizzierten Ausführung
abweichen.
Claims (2)
- Schut zansprüche1, Hobelkettenspannvorriehtung zum Spannen der Hobelkette über einen Antriebskettenstern mit einer Einrichtung zum Festlegen eines freien Kettenendes» dadurch gekennzeichnet, daß außer einer seitlich am Maschinenrahmen (11) anhängbaren Halterung (21) für das eine Kettenende (32) ein am Ende des Hasehinenrahmens im Bereich des Antriebs- und/oder Omkehrkettenrades (13) anklemmbares Hüeklaufgesperre für das Kettenrad vorgesehen ist, wobei dieses Rücklaufgesperre aus einer in einem Halteschuh (27) gelagerten federnden Klinke (28) besteht, die in die Zähne des Kettenrades eingreift und derart angeordnet ist, daß sieh der Schuh gegenüber locken (30) und dergleichen am Maschinenrahmen abstützt.
- 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem plattenförmigen Kettensehlltten (14) mit an seinem einen Ende aufragenden locken (15) und einer Klemmschraube (16) zur lösbaren Verbindung des Schlittens mit der Kratzerkette besteht, während an der gegenüberliegenden Seite des Kettenschlittens vorgesehene, dem Querschnitt des Ketten-Fünrungskanals entsprechend bemessene Führungskörper (17) durch eine Zugstange (18) verbunden sind, an deren freien Enden im Abstand voneinander zwei Laschen (19) angeordnet sind, die von einem Dorn (20) zur Befestigung der freien Snden der gerissenen Kette durchsetzbar sind»3* Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen eines Kettenendes eine Halterung(21) mit seitlich aufgeschweißten Bolzen (22) vorgesehen ist, welche eine Bohrung des Maschinenrahmens (11) durchgreift und durch einen Stift (25) in seiner Lage feststellbar ist, während das andere Ende der Halterung ein Kupplungsstück (24) trägt, welches ein Glied des Kettenendes umgreift, das durch einen Yerschlußbügel (25) in seiner Kupplungslage mittels eines Stiftes (26) gesichert ist»Spannvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (28) des Rücklaufgesperres nur mit ihrer freien liase in die Gravierung des Kettensterns bzw. der Kette eingreifen kann und im Eingriffssinne durch eine Peder (29) belastet ist, so daß der Kettenstern (13) an einer selbsttätigen Hückdrehung gehindert ist*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961G0024542 DE1882504U (de) | 1961-08-29 | 1961-08-29 | Foerderer mit hobelkettenspannvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961G0024542 DE1882504U (de) | 1961-08-29 | 1961-08-29 | Foerderer mit hobelkettenspannvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1882504U true DE1882504U (de) | 1963-11-14 |
Family
ID=33169777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961G0024542 Expired DE1882504U (de) | 1961-08-29 | 1961-08-29 | Foerderer mit hobelkettenspannvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1882504U (de) |
-
1961
- 1961-08-29 DE DE1961G0024542 patent/DE1882504U/de not_active Expired
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