DE1872358U - Minaturschaukel. - Google Patents
Minaturschaukel.Info
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-
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Description
RA.0518B9*2t1.63»>
Otto B a i s t in Hannover
Die Neuerung bezieht sich auf eine zu Werbezwecken oder als Spielzeug dienende Miniaturschaukel nach Art der
Luft- oder Schiffschaukeln.
Durch die Neuerung soll eine Schaukel der erwähnten Art geschaffen werden, die einen Antrieb aufweist, welcher
in seinem Aufbau einfach ist und eine dauernde Schaukelbewegung
ermöglicht, wenn der Antrieb eingeschaltet ist.
Gemäss der Neuerung erfolgt der die Schaukelbewegung erzwingende
Antrieb durch einen oder mehrere, vorzugsweise durch einen oder zwei Elektromagnete , denen ein Anker
oder ein in den Magneten eintauchbarer Kern zugeordnet ist uad deren Schaltung ( Ein- und Ausschalten ) selbsttätig
in Abhängigkeit von der Schaukelbewegung erfolgt. Dabei steht der Anker oder Kern mit dem schwingenden Teil
der Schaukel in Wirkverbindung, um so die Magnetkraft auf den schwingenden Teil der Schaukel übertragen zu können.
Zudem sind noch die sich bewegenden Teile mit Betätigungsmitteln für die den Magneten zugeordneten elektrischen
Schalter versehen, sodass die Schaukelbewegung gleichzeitig auch die Schaltbewegung für die elektrischen Schalter
der Blektromagnete bewirkt.
Dabei können der Anker oder der Kern auch die erwähnten Betätigungsmittel für die Schalter sein; doch können die
— ρ —
Betätigungsinittel auch vom Anker bzw. Kern räumlich getrennt
sein, was sich besonders dann empfiehlt ,· wenn ein Kern als Antriebselement Verwendung findet, der bei der Antriebsbewegung
in einem Rohr od. dgl. geführt ist.
Weitere Einzelheiten der Neuerung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der Ausführungsbeispiele dargestellt
sind, die vorzugsweise verwendet werden sollen. Bs zeigen : Big» 1 eine Mehrfachschaukel in der Ansicht, die für eine
Schaufensterauslage oder eine grössere Puppenstube geeignet ist,
Fig. 2 die Schaukel gemäss Fig. 1 in der Seitenansicht, Fig. 3 ein Gegengewicht für die Schaukel gemäss Fig. 1 in
der Seitenansicht,
Fig. 4 die Lagerung der einzelnen Schaukeln an der Schwingachse ,
Fig. 5 einen Schnitt nacn der Linie Y-Y von Fig. 4,
Fig. b einen Schaukelantrieb in der Seitenansicht,
Fig. 7 den unteren Teil des Schaukelantriebes gemäss Fig. b
in vergrösserter Darstellung,
Fig. 8 einen abgewandelten Schaukelantrieb in der Seitenansicht,
und zwar unter Darstellung einer liidstellung
der Schaukel,
Fig. 9 den Antrieb gemäss Fig. 8 in der anderen Endstellung
Fig. 9 den Antrieb gemäss Fig. 8 in der anderen Endstellung
und
Fig. 1o eine weitere Ausführungsform für den Schaukelamtrieb.
Fig. 1o eine weitere Ausführungsform für den Schaukelamtrieb.
An dem Schaukelgestell mit Sockel 1, Schrägstützen 2 und
der Schwingachse 3 sind vier unabhängig voneinander schwingbare Schaukeln a gelagert. Die zur Aufnahme von Puppen od.
dgl. dienenden Schiffchen sind an Drähten 4 aufgehängt,
_ 3 —
die an die Achse 3 umschliessende Rohre 6 über Doppelhebel 5
angeschlossen sind. An den Rohren 6 sind ferner verschiebbare Gegengewichte 1o gelagert, mit denen die schwingenden
Teile der Schaukel nahezu ausgewogen werden, und zwar in der Weise, dass geringe Antriebkräfte für die Schaukelbewegung
ausreichen, die Schaukel aber im ausgeschwungenen Zustand dazu neigt, wieder in die O-Lage zurückzukehren.
An dem Rohr 6 ist ein Seilrad 11 gelagert, über das ein
Seil 12 od. dgl. mit der Schraube 13 fixiert gelegt ist. Die Seilenden befinden sich in dem Sockel 1, und der Schaukeltrieb
erfolgt durch durch wechselseitige Zugeinwirkung auf die Seilenden, und zwar mit Hilfe von Elektromagneten 14,
denen je ein Schalter 15 zugeordnet ist. Die elektrischen Anschlüsse sind mit 16 bezeichnet. Die Seilenden sind zudem
mit in die Magnete 14 eintac/uhenden Kernen 17 verbunden, auch wirken sie auf eine Schaltwippe 18 ein, die mit
Friktionselementen 19 versehen ist, welche zur Betätigung
der Schalter 15 auf hiermit verbundene^ Rollen 2o einwirken.
Gemäss Fig. 6 und 7 haben die Schaukeln eine Endstellung
erreicht, bei der die Elemente 19 die Rolle 2o nicht mehr berühren. Schwingt nun die Schaukel zurück, so wird durch
ein Element 19 die zugehörige Rolle 2o verdreht, wobei der Schalter 15 geschlossen, der Magnet 14 an Spannung gelegt
und der Kern 17 in den Magneten 14 hineingezogen wird. Die Schaukel wird nach unten gezogen, wobei es ausreichend
ist, wenn der Antrieb, nur auf einem Teil des Schaukelweges zurück in die O-Stellung wirksam ist. Die Schaukel schwingt
in die andere Sndstellung und nimmt hierbei die Schaltwippe 18 mit, wobei jedoch bei der Aufwärtsbewegung der
linken Wippenhälfte der zugehörige Schalter 15 nicht beeinflusst wird. Erst wenn die Schaukelendstellung erreicht ist
und die Schaukel zurückschwingt, vard der Schalter 15 in der schon beschriebenen Weise betätigt, sodass somit der
linksseitig gelegene Antrieb wirksam wird.
Während der Antrieb gemäss Fig. 6 und 7 zwei, und zwar senkrecht stehende Magnete 14- mit Kernen 17 vorsieht, komme«,
gemäss Fig. 8 - 1o mit besonderem Yorteil nur ein Magnet
14- zur Anwendung.
Die Seilenden sind durch Rollen 21 umgelenkt und an einem. Kern 17 befestigt, der in einem konzentrisch zum Magneten
angeordneten Rohr 22 geführt ist. Der Antrieb gemäss Fig. 8 und 9 ist also zwischen den Rollen 21 ( vgl» Fig. 7 )
angeordnet. Zwischen den Rollen 21 ist an dem Seil 12 noch ein dem Element 19 entsprechendes Mitnehmerstück 23 für
die Rollen 2o der Schalter 15 befestigt. Die Einschaltdauer für die Magnete 14 entspricht dabei der Länge der Mitnehmerstücke
23, von denen für jede Schaukel nur ein Mitnehmerstück vorgehen ist, das jedoch je mit zwei Schaltern
15 zusammenwirkt. In Fig. 8 ist die Stellung der Schaukel wiedergeben, wenn die Schaukel die rechte Totlage verlassen
hat und beginnt, in die O-Lage zurückzuschwingen, während Fig. 9 die Stellung der Schaukel bzw. diejenige der Kerne
17 und des Mitnehmerstückes 23 wiederg/i&t, die sich kurz
nach Erreichen der linken Totlage der Schaukel einstellt. Somit wird der Kern 17 einmal ( Fig. 8 ) von rechts nach
— 5 —
links und einmal von links nach rechts "bewegt, wobei die
Schaukel entsprechende Bewegungen ausführt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1o ist wiederum ein
Mitnehmerstück 25 vorgesehen, jedoch ist der Magnet 14 mit Kern 17 senkrecht stehend angeordnet. Ausserdem wird
nur ein Schalter 15 benötigt und ein Seilende, das mit dem
einen Ende an der Bolle 11 und mit- dem anderen Ende an dem Mitnehmerstück 23 befestigt ist. Schwingt die Schaukel
von der einen in die andere Endlage/p-so~ taucht der Kern
17 zweimal in den Magneten 14 ein. Dieser ist auch - ebenso wie bei den anderen Ausführungsbeispielen - nur vergleichsweise
kurzzeitig eingeschaltet. Der Magnet 14 ist nur für einen bestimmten Winkel aus schajlg der Schaukel wirksam,
wenn diese die Bndstellung bereits verlassen hat. Auch hier wird der Magnet 14 lange vor Erreichen der O-Lage abgeschaltet,
da sich das übrige Arbeitsspiel selbsttätig durch die schwingende Masse vollzieht.
Wichtig ist bei allen Ausführungen, dass das Element 19 und das Mitnehmerstück 23 den Schalter 15 nur in der einen
Bewegungsrichtung beeinflussen können; es ist also jeweils ein Leernub und ein Arbeitshub der Teile 1*9 und 23 vorgesehen.
Aus diesem Grunde ist es zweckmässig, wenn der Schalter 15 bzw. die ihm zugeordnete Rolle 2o od. dgl.
in einer Stellung durch den elektrischen Kontakt und in der anderen Bndstellung durch einen Anschlag ( nicht dargestellt
) fixiert werden, der ein " Überlaufen " durch die Teile 19 und 23 ermöglicht. Ggfs. können noch am Schalter
15 kleine Sedern vorgesehen sein, die /nach trachten,
den Schalter in der Offenstellung zu halten.
Claims (11)
1. Zu Werbezwecken oder als Spielzeug diaisnde ffiiniaturschaukel
nach Art der Luft- oder Schiffschaukeln, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem die Schaukelbewegung
erzwingenden Antrieb versehen ist, der einen oder mehre©, vorzugsweise einen oder zwei Elektromagnete aufweist,
denen ein Anker oder ein in ä.en Magneten eintauchbarer
Kern zugeordnet ist und die selbsttätig in Abhängigkeit von der Schaukelbewegung schaltbar sind.
2. Schaukel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker oder der Kern (17) über einen Seilzug (12) od.
dgl. auf den schwingenden Teil der Schaukel einwirkt.
3. Schaukel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug (12) in der Hähe der Schwingachse an der Schaukel
angreift und nach unten in den zur Aufnahme der Magnete dienenden Schaukelsockel (1) geführt ist.
4. Schaukel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungselemente (19>23) für die den Magneten zugeordneten
Schalter (15) an dem Seilzug (12) befestigt, zumindefet
aber mittelbar über eine Schaltwippe (18) od. dgl. von dem Seilzug betätigbar sind.
5. Schaukel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (15) ^mr bei Bewegung der Betätigungselemente (19>23) in einer Richtung bedienbar sind.
b. Schaukel nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungselemente (19>23) durch EeibungsSchluss
auf die Schalter (15) einwirken.
7· Schaukel nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Magnete und zwei Kerne vorge seifen sind, wobei die Enden eines Seilzuges (12) mit den Kernen
verbunden sind( Pig. 7 )·
8. Schaukel nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden eines iSeilzuges (12) an einem
Kern befestigt sind ( Fig. 8 und 9 )·
9. Schaukel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet und der Kern waagerecht liegend angeordnet
sind.
1o« Schaukel nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet,
dass ein endliches Seil (12) od. dgl. mit seinem einen Ende nahe an der Schwingachse an der Schaukel angreift
und mit seinem anderen Ende mit einem senkrecht angeordneter Kern und einem ebenso angeordneten Magneten in Wirkverbindung
steht( Fig. 1o ).
11. Schaukel nach den Ansprüchen 1 - 1o, dadurch gekennzeicht,
dass die Schalter (15) und deren Betätigungselemente (19»23) so zueinander angeordnet sind, dass der
Magnet nach Verlassen der Schaukelumkehr ( Endstellung )
eingeschaltet und vor Erreichen der O-Lage ( Schaukelruhestellung
) ausgeschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB51935U DE1872358U (de) | 1963-01-24 | 1963-01-24 | Minaturschaukel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB51935U DE1872358U (de) | 1963-01-24 | 1963-01-24 | Minaturschaukel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1872358U true DE1872358U (de) | 1963-05-16 |
Family
ID=33138652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB51935U Expired DE1872358U (de) | 1963-01-24 | 1963-01-24 | Minaturschaukel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1872358U (de) |
-
1963
- 1963-01-24 DE DEB51935U patent/DE1872358U/de not_active Expired
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