DE187155C - - Google Patents
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- DE187155C DE187155C DENDAT187155D DE187155DA DE187155C DE 187155 C DE187155 C DE 187155C DE NDAT187155 D DENDAT187155 D DE NDAT187155D DE 187155D A DE187155D A DE 187155DA DE 187155 C DE187155 C DE 187155C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/24—Fastening by suction, i.e. total dentures
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187155 KLASSE 30 b. GRUPPE
MAXIME CARLAVAN in MARSEILLE.
Ansaugevorrichtung für künstliche Gebisse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Ansaugevorrichtung für künstliche Gebisse, welche darin besteht,
daß in eine Vertiefung des Gebißmaterials ein aus zwei zusammensteckbaren
Teilen bestehendes Ventilgehäuse eingesetzt ist. Der obere, nach dem Gaumen hin gelegene
Teil des Gehäuses hat eine durch ein Blattventil oder dergl. verschlossene Ventilöffnung,
während der untere, der Zunge zugekehrte Teil nur eine Luftdurchlaßöffnung zeigt, durch welche die aus dem zwischen
Gaumen und Gaumenteil des Gebisses liegenden Hohlräume angesaugte Luft nach dem
Durchströmen durch das geöffnete Blattventil austritt.
Durch die gewählte Anordnung wird eine Beschädigung oder ein unbeabsichtigtes Öffnen
des Ventils vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung
in größerem Maßstabe,
Fig. 2 einen Grundriß von Fig. 1, von oben gesehen,
Fig. 3 einen Grundriß von unten gesehen und
Fig. 4 eine Saugvorrichtung mit den zugehörigen Schablohen zum Einsetzen (VuI-kanisieren).
Die Fig. 5 und 6 geben abgeänderte Ausführungen wieder.
Die Vorrichtung ist in der Gaumenplatte a
aus hartem Kautschuk eingebettet, mit weleher
in bekannter Weise das künstliche Gebiß verbunden ist. Die Gaumenplatte α ist
derart gestaltet, daß sie namentlich bei b gut an dem Gaumen c anliegt. In einer Aushöhlung
der Gaumenplatte α ist eine Metallhülse d mittels eines Flansches e oder dergl.
befestigt. Am Boden der Hülse d ist eine Öffnung / angebracht.
Über die Hülse d ist eine Kappe g geschoben, deren Boden mit einer mittleren
Öffnung h versehen ist; zwischen dem Rande der Hülse d und der Kappe g ist der Rand
einer Kautschukklappe i festgeklemmt, die mit einer beliebigen Anzahl von Löchern j
versehen ist. Zwischen Gaumenplatte α und Gaumen ist ein Hohlraum k gelassen, der
nach der Gaumenplatte zu einen an dieser befestigten Kautschuküberzug / aufweist, der
dazu dient, einen besseren Abschluß zwischen dem Teil b der Gaumenplatte und dem Gaumen
c zu bilden.
Bei Ingebrauchnahme der Vorrichtung wird die Kautschukplatte / eng an den Gaumen angelegt
und die in der Hülse d enthaltene Luft durch Ansaugen durch die Öffnung f
abgeführt; infolgedessen drückt die Luft in der Kammer k die Klappe i nach unten und
strömt durch die Löcher j und das Loch/ ebenfalls nach außen. Hört die Wirkung des
Ansaugens auf, dann legt sich die Klappe i wieder an die Decke der Hülse g, außerdem
tritt wieder Luft in die Hülse d ein, während der in dem Raum k entstandene luftverdünnte
Raum bestehen bleibt, wodurch ein festes Anliegen der Platte α an den Gaumen herbeigeführt
wird. Durch Wiederholung der An-
saugungen kann man die Luftverdünnung im Räume k und das feste Anliegen des Gebisses
erhöhen.
Fig. 4 zeigt, in welcher Weise das Einsetzen der Ansaugungsvorrichtung erfolgt.
m ist eine Zinnschablone, in welche die Hülse d mit dem Flansch e eingesetzt ist.
Auf die Zinnschablone wird die Scheibe / aus weichem Kautschuk aufgelegt, die ein
ίο wenig über den unteren Rand der Schablone m
vorsteht und vorher mit Chloroform gereinigt worden ist.
Nachdem das Innere der Hülse mit Gips gefüllt ist, um zu vermeiden, daß der Kautschuk
in die Hülse eindringt, wird um dieses Mittelstück herum Kautschuk gelegt und mit
der Gaumenplatte vulkanisiert. Ist dieser Prozeß beendigt, dann zieht man das Zinnstück
heraus, legt die Ventilscheibe i bezw.
die Kugel η ein, setzt die Kappe g auf die Hülse d und drückt diese etwas ein, so daß
sie fest an die Ränder der Kautschukklappe i anschließt.
Fig. 5 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführung, bei welcher die Form der einzelnen
Stücke etwas verändert ist, ohne indessen den Erfindungsgedanken und die Wirkung zu
beeinträchtigen.
Fig. 6 zeigt eine andere Anordnung, bei welcher als Verschluß für die öffnung h
eine Kugel η als Ersatz für die Kautschukscheibe i dient.
Eine auf diese Weise hergestellte Ansaugevorrichtung kann sehr lange benutzt
werden, weil sie sich leicht reinigen läßt und keine leicht abnutzbare· Stellen besitzt.
Claims (2)
- Pate nt-Ansprüche:I. Ansaugevorrichtung für künstliche Gebisse, dadurch gekennzeichnet, daß das in einer Vertiefung des Gaumens untergebrachte Ventilgehäuse aus zwei zusammensteckbaren Teilen (d, g) besteht, dessen oberer, nach dem Gaumen (c) hin gelegener Teil (g) eine durch ein Blattventil (i) oder eine Kugel (n) verschlossene Ventilöffnung (h) hat, während der untere, der Zunge zugekehrte Teil (d) nur mit einem Luftdurchlaß (f) versehen ist und als Schutz für das Blattventil (i) dient.
- 2. Ansaugevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (d, g) gegen die Gaumenplatte (a) durch ein die ganze obere Gaumenvertiefung (k) abdeckendes Kautschukblättchen (i) abgedichtet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187155C true DE187155C (de) |
Family
ID=450870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187155D Active DE187155C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187155C (de) |
-
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- DE DENDAT187155D patent/DE187155C/de active Active
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