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DE1869437U - Gelenkstueck fuer scharnierlose schleifleitungskanal-abdeckung. - Google Patents

Gelenkstueck fuer scharnierlose schleifleitungskanal-abdeckung.

Info

Publication number
DE1869437U
DE1869437U DEST13250U DEST013250U DE1869437U DE 1869437 U DE1869437 U DE 1869437U DE ST13250 U DEST13250 U DE ST13250U DE ST013250 U DEST013250 U DE ST013250U DE 1869437 U DE1869437 U DE 1869437U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
joint piece
joint
cover plate
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST13250U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
August Stemmann OHG
Original Assignee
August Stemmann OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Stemmann OHG filed Critical August Stemmann OHG
Priority to DEST13250U priority Critical patent/DE1869437U/de
Publication of DE1869437U publication Critical patent/DE1869437U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0406Details thereof
    • H02G3/0418Covers or lids; Their fastenings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description

PA 061218*28.1.S3
PATENTANWALT dipl.-ing. BUSSE Osnabrück, möserstr.20-24
Osnabrück, den 25.Januar 11/12
St 13 250/2Ok Gm
Fa.August Stemmann o.H.G.
Schüttorf i.Hann.
Gelenkstück für scharnierlose Schleifleitungskanal-Abdeckung.
Die Neuerung bezieht sich auf ein Gelenkstück für scharnierlose Schleifleitungskanal-Abdeckung. Bei bekannten Abdeckungen dieser Art ist die Abdeckplatte nahe ihrer als Schwenkachse wirkenden unteren Längskante mit senkrecht zur Kanallängsachse angeordneten, hakenförmigen Gelenkstücken versehen, die teilweise auch als sogenannte Knaggen bezeichnet werden. Die Gelenkstücke greifen dabei in ein an der Oberkante der Kanallängswand liegendes, mit entsprechenden Ausschnitten versehenes Führungsstück, das als Winkelprofil ausgebildet ist und auch als Kantenschutzwinkel bezeichnet wird, derart ein, daß eine Verschiebung der Abdeckplatten in Kanallängsrichtung vermieden wird und eine scharnierlose, das Aufklappen der Abdeckplatten ermöglichende Verbindung der Abdeckplatten mit dem Kanal vorhanden ist.
Beim Hochklappen der Abdeckplatten von Hand über die Senkrechte hinaus, wie dies bei Reparatur- und Wartungsarbeiten im Kanal erforderlich ist, haken die Gelenkstücke aus den Öffnungen der Führungsstücke ausj die Abdeckplatten sind
damit vollständig vom Kanal getrennt und liegen während der Reparatur- und Martungsarbeiten um 18O° geschwenkt auf ihrer Oberseite. Um den Kanal wieder in Betriebszustand zu bringen, müssen die Abdeckplatten nach Beendigung der Arbeiten angehoben und mit ihren Gelenkstücken wieder in das Führungsstück eingesetzt werden. In vielen Fällen, so z.B. bei SchleifleiHtungskanälen entlang der Kaimauer im Hafen, ist kein Platz vorhanden, der eine Auflage für die hochgeklappten und um 18O° geschwenkten Platten ermöglicht. Außerdem ist das ordnungsgemäße Einhängen der Abdeckplatten zeitraubend und umständlich.
Um hier eine Abhilfe zu schaffen, ist es bereits bekannt, an der Unterseite der Abdeckplatten, jeweils zwischen zwei der zusammengehörigen Gelenkstücke (Knaggen) Sperrstücke anzuordnen, die in Kanallangsrichtung über das Gelenkstück seitlich hinausragen. Diese bekannten Sperrstücke bestehen aus im wesentlichen L-förmigen Teilen, die nach dem Einhängen der Gelenkstücke bei hochgestsLlter Abdeckplatte an dieser befestigt werden. Diese vorbekannte Anordnung ermöglicht zwar, daß die Abdeckplatten nach dem erstmaligen Einhängen beim Hochheben von Hand über die Senkrechte hinaus in einer Offenstellung von etwa 110° festgehalten werden und ein Aushaken der. Gelenkstücke aus der Öffnung im Führungsstück vermieden ist; jedoch ist die konstruktive Ausgestaltung aufwendig und bereitet in der praktischen Anwendung erhebliche Schwierigkeiten. VDr allem wird dadurch, daß die Sperrstücke erst nachträglich nach dem erstmaligen Einhängen
der Abdeckplatte angebracht werden müssen, ein erheblicher Zeit- und Arbeitsaufwand bei der Anlage des Kanals notwendig. Außerdem ist das Anbringen der Sperrstüeke bei etwa senkrecht stehender Abdeckplatte nicht ganz ungefährlich.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Gelenkstück zu schaffen, das so ausgestaltet ist, daß die damit versehene Abdeckplatte ohne weiteres und ohne jegliche Montagearbeit in das Führungsstück eingehängt werden kann, und dennoch nach dem erstmaligen Einhängen sichergestellt ist, daß beim Anheben der Abdeckplatte von Hand über die Senkrechte hinaus eine Sperre zwischen Gelenkstück und Führungsstück vorhanden ist, die ein Lösen das Gelenkstückes vom Führungsstück verhindert, die Abdeckplatte in einer Offenstellung von etwa 110° festhält und eine schnelle Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Schleifleifeungskanals ermöglicht. Der Neuerung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, das Gelenkstück so auszugestalten, daß die Abdeckplatte aus ihrer Offenstellung nicht vorzeitig, beispielsweise durch Sturm, wieder in ihre Geschlossenstellung zurückfallen kann.
Zu diesem Zweck besteht die Neuerung darin, daß das Gelenkstück einteilig ausgebildet und lösbar mit der Abdeckplatte verbunden ist und an seinem in der Gelenktasche befindlichen hinteren Ende eine in Seitenansicht nasenförmig vorstehende, sich in Kanallängsriehtung innerhalb der Gelenkstückbreite erstreckende Sperrleiste oder einzelne Sperransätze aufxveist, die soweit vorsteht, daß sie in Offenstellung der Abdeckplatte in den Winkel des Führungsstücks greift. Vorzugsweise
bildet die Sperrleiste mit dem Gelenkstück ein Gußstück gleicher Breite und ist an ihrer Oberseite etwa entsprechend dem vorderen Innenprofil des Kantenschutzwinkels ausgebildet.
Ferner ist nach der Neuerung am Gelenkstück ein Auge mit einer zweckmässig konischen, durchgehenden Bohrung vorgesehen, so daß nach dem Durchstecken eines Bolzens oder irgend eines anderen geeigneten Gegenstandes die Abdeckplatte in ihrer Offenstellung gegen ein Zurückschlagen arretierbar ist.
Ferner ist das Gelenkstück zweckmässig mit Langlöchern versehen und an der Abdeckplatte mittels Schrauben und Muttern befestigt,; hierdurch wird erreicht, daß Montageungenauigkeiten vermieden werden und die Abdeckplatten gleichmässig aneinander liegen.
Ein Ausführungsbejspiel des Gegenstandes der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt nach Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 einen Längsschnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 5 einen Querschnitt ähnlich wie Fig. 1, jedoch in
verkleinertem Maßstab mit der Stellung des Gelenkstückes beim Einhängen in das Führungsstück, Fig. 4 einen Querschnitt wie Fig. J5 bei eingehängter und geschlossener Abdeckplatte, und
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 2, jedoch in verkleinertem Maßstab, bei dem die Abdeckplatte in ihrer Offenstellung gegen Zurückschlagen gesichert ist.
In der Zeichnung ist das an der Oberkante einer Längswand eines Schleifleitungskanals 1, der beispielsweise aus Beton ausgeführt sein kann, vorgesehene und im nachfolgenden als Kantenschutzwinkel bezeichnete Führungsstück mit 2, die Abdeckplatte mit 3 und das Gelenkstück als Ganzes mit 4 bezeichnet. Das Gelenkstück 4, das einteilig ausgebildet und lösbar mit der Abdeckplatte 3 verbunden ist, weist an seinem in der mit 5 bezeichneten Gelenktasche befindlichen hinteren Ende eine in Seitenansicht nasenförmig vorstehende, sich in Kanallängsrichtung innerhalb der Breite des Gelenkstückes erstreckende Sperrleiste 6 auf, Die Sperrleiste 6 bildet zweckmässig mit dem Gelenkstück 4 ein Gußstück gleicher Breite und ist an ihrer Oberseite 6' etwa entsprechend dem vorderen Innenprofil 21 des Kantenschutzwinkels 2 ausgebildet. Das Gelenkstück 4 mit seinen beiden seitlichen, hakenförmigen Teilen 7 weist in der Mitte ein Auge 8 mit einer zweekmässig konischen, durchgehenden Bohrung 9 auf. Es ist mit zwei zweckmässig als Langlöcher ausgeführten Bohrungen 10 versehen und an der Abdeckplatte 5 mittels Schrauben 11 und Muttern 12 befestigt.
Das als Ganzes ein Gußstück bildende Gelenkstück 4 wird vor dem Einhängen mit der Abdeckplatte j5 verbunden und dann wie in Fig. 3? dargestellt - in die mit 15 bezeichnete Öffnung im Kantenschutzwinkel 2 eingehängt. Es wird also zunächst die Sperrleiste 6 in die Öffnung 15 an deren vorderer Kante einge setzt und anschließend das übrige Gelenkstück durch die Öffnung in die Gelenktaschen 5 gebracht. /Es versteht sich, daß die Abmessungen des Gelenkstücks mit der Sperrleiste so gewählt sind, daß sich das Gelenkstück gerade eben, ohne zu haken, durch die
Öffnung 13 einhängen läßt. Nach dem Einhängen und bei geschlossener Abdeckplatte liegt das Gelenkstück 4 mit der Sperrleiste 6 in der Gelenktasche 5 in der in der Fig. 4 dargestellten Stellung.
Bei der in Fig. 5 ebenso wie in den Fig. 1 und 2 gezeigten Offenstellung der Abdeckplatte, die etwa 110° beträgt, liegt die Sperrleiste 6 am vorderen Innenprofil 2! des Kantenschutzwinkels 2 an, so daß in dieser Stellung die Abdeckplatte gesperrt ist. Das Gelenkstück kann somit nicht aus dem Kantenschutzwinkel 2 heraus. Will man jedoch aus irgendwelchen Gründen die Abdeckplatte 3 gänzlich aushängen, so ist dies möglich, wenn das Gelenkstück durch entsprechendes Anheben und Verschwenken der Abdeckplatte in die in Pig· 3 gezeigten Stellung gebracht wird.
Um das Gelenkstück in der Offenstellung der Abdeckplatte zu arretieren, kann man einen Bolzen 14 oder irgend einen entsprechend beliebigen anderen Gegenstand in die Bohrung 9 im Auge 8 stecken. Ein Zurückschlagen der Abdeckplatte 3 in die GeschlossenstelLung ist damit verhindert.
Die Neuerung ist nicht auf das in der Zeichnung dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Änderungen sind, ohne vom Neuerungsgedanken abzuweichen, möglich. So kann z.B. die Sperre des Gelenkes auch dadurch erreicht werden, daß man anstelle der durchgehenden, sich über die Breite des Gelenkstückes erstrekkenden Sperrleiste 6 am Gelenkstück einzelne vorstehende Ansätze anbringt. Auch könnte man daran denken, die Sperrleiste oder die Sperransätze als Einzelteil auszuführen und mit dem Gelenkstück zu verbinden. Die Ausführung des Gelenkstückes mit der durchgehenden Sperrleiste aus einem Gußstück ist jedoch herstellungsmäßig und auch für die Montage die vorteilhafteste Ausführungsform.

Claims (4)

  1. RA. 702 067*-2.11.63
    PATENTANWALT dipl.-ing. BUSSE Osnabrück, moserstr.20-24
    Osnabrück, den 1.November I965 III/12
    Gebrauchsmuster 1 869 437 Aug.Stemmann o.H.G.
    Neue Ansprüche;
    1, SQharnlerlose Schleifleitungskanal-Abdeckung mittels an den Abdeckplatten befestigten» hakenförmigen Knaggen, die in dem Knaggenabstand in ihrer Breite entsprechende Öffnungen eines an der Oberkante der Kanallängswand liegenden Profilstücks eingreifen, wobei mit den Abdeckplatten lösbar verbundene, die Abdeckplatten in Offenstellung haltende Sperransätze vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Knaggen (7) die Seitenbegrenzungen eines mit der Abdeckplatte (3) verbundenen Geienkstüoks (4) bilden, das innerhalb der Gelenkstückbreite eine?? Sperrleiste oder einzelne Sperransätze aufweist, die quer zur Kanallängsriohtung über die diesbezüglichen Abmessungen des Geienkstüoks hinausragen»
  2. 2. Scharnierlose Schleifleitungskanal-Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück (4) einteilig ausgebildet ist.
    5, Scharnierlose Schleifleitungskanal-Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Sperrleiste (6) aufweisende Gelenkstuck (4) mit dieser ein Gußstück gleicher Breite bildet, wobei die Sperrleiste an ihrer Oberseite (61) etwa entsprechend dem vorderen Innenprofil (21) des Profilsfcücks (2) ausgebildet ist.
    4« Scharnierlose Schleifleitungskanal-'Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gelenk* stück (4) ein Auge (8) mit einer zweckmässig konischen, durchgehenden Bohrung (9) vorgesehen ist« derart, daß die Abdeckplatte (3) in ihrer Offensteilung mittels eines durch die Bohrung gesteckten Bolzens (14) od.dgl« gegen Zurückschlagen gesichert ist·
    5, " Scharnierlose Schleifleitungskanal-Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück (4) mit vorzugsweise als Langlöchern ausgebildeten Bohrungen (10) versehen und an der Abdeckplatte (2) mittels Schrauben (11) und Muttern (12) befestigt ist.
DEST13250U 1961-02-21 1961-02-21 Gelenkstueck fuer scharnierlose schleifleitungskanal-abdeckung. Expired DE1869437U (de)

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