DE3516013C2 - Bauelementesatz für Raumdecken - Google Patents
Bauelementesatz für RaumdeckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bauelementesatz für Raumdecken
mit mindestens einem langgestreckten, im Querschnitt wannenartig
profilierten Deckenelement, das an seinen Stirnseiten mit
Halteeinrichtungen versehen ist, das an einer Längsseite einen
in Einbaulage im wesentlichen horizontalen Einsteckflansch und
an der anderen Längsseite einen in Einbaulage im wesentlichen
horizontalen Einsteckfalz zur Aufnahme des Einsteckflansches
eines insoweit formgleich ausgebildeten, benachbarten Deckenelements
aufweist.
Bei Bauelementesätzen dieser Art besteht das Problem, die
verschiedenen Deckelemente an ihren Längsseiten zuverlässig
miteinander zu verbinden. Dies ist insbesondere im Schiffbau
wesentlich, da wegen der auftretenden Vibrationen unbedingt
vermieden werden muß, daß sich zwei benachbarte Deckenelemente
hier relativ zueinander bewegen und dadurch entsprechend
starke Geräusche verursachen.
Bisher war es erforderlich, besondere Rahmen oder dergleichen
vorzusehen, mit denen die Deckenelemente miteinander verbunden
worden sind. Solche Konstruktionen sind aber aufwendig und
auch entsprechend schwer.
Bei einem Bauelementesatz, der im wesentlichen dem eingangs
genannten entspricht (FR-OS 20 07 237), weisen die Deckenelemente
(siehe z. B. das Deckenelement der Fig. 1) zum größten
Teil auf allen Seiten Einsteckfalze auf. Nur die Ausführungsform
der Fig. 2 weist unten links einen Einsteckflansch auf.
Die Deckenelemente dieser Entgegenhaltung können sich daher
offenbar nicht gegenseitig stützen, wie dies bei der Verbindung
der Fig. 3 der Entgegenhaltung dargestellt ist, sondern
sollen durch T-Schienen gehalten werden, die von den Decken
herabhängen oder von den Wänden vorstehen. Man könnte mit
Deckenelementen, wie sie eingangs genannt sind, Decken mit
Deckenelementen bilden, die sich gegenseitig halten. Eine
solche Konstruktion ist aber nicht besonders vielseitig zu
verwenden. Dies tritt insbesondere beim Rand der Deckenkonstruktion
zutage.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines
Bauelementesatzes für Raumdecken, der vielfältiger verwendet
werden kann und eine sichere Befestigung der Raumelemente
gestattet.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die stirnseitige
Halteeinrichtung von einem Hakenprofil gebildet ist und daß
ein Wandhakenprofil zum Zusammenwirken mit einem deckenelementseitigen
Hakenprofil vorgesehen ist, das mit herausbiegbaren
Ausklinkungen versehen ist.
Ist das erste Deckenelement angebracht, so kann das zweite
Deckenelement mit demselben zuverlässig dadurch verbunden
werden, indem der Einsteckflansch des einen Deckenelements in
den Einsteckfalz des anderen Deckenelements hineingesteckt
wird. Da Einsteckflansch und Einsteckfalz in Einbaulage im
wesentlichen horizontale Erstreckung haben, können die beiden
Deckenelemente in ihrer Einbaulage nebeneinander angeordnet
werden. Das eine Deckenelement wird dann leicht angehoben,
damit es nicht mehr auf den entsprechenden Unterstützungen
liegt. Es kann dann leicht seitwärts verschoben werden, bis
die beiden Deckenelemente miteinander verbunden sind.
Diese Art, die Decke zusammenzusetzen, ist insbesondere
dann möglich, wenn die stirnseitige Halteeinrichtung von
einem Hakenprofil gebildet ist, das mit einem Wandhakenprofil
zusammenwirkt. Dabei wird dann die gesamte gebildete Decke im
wesentlichen von den stirnseitigen Hakenprofilen festgehalten.
Da das Wandhakenprofil mit herausbiegbaren Ausklinkungen ver
sehen ist, können die Deckenelemente zuverlässiger festgehalten
werden. Nachdem sie eingehakt sind, werden die über dem Haken
profil der Deckenelemente angeordneten Ausklinkungen herausge
bogen, so daß sich die Deckenelemente nicht mehr nach oben
bewegen können. Auf diese Weise wird nicht nur eine sichere
Befestigung, sondern auch Lärmentwicklung wegen sich bewegender
Deckenelemente bei Vibrationen, zum Beispiel in einem Schiff,
vermieden.
Ist ein Anfangsdeckenelement vorgesehen, das an seiner Längs
seite statt des Einsteckflansches ein Halteprofil zur Verbin
dung mit einem Wandelement oder dergleichen aufweist, so kann
auf dieser Längsseite die Decke ebenfalls festgehalten werden.
Dabei ist vorteilhafterweise das längsseitige Halteprofil ein
Hakenprofil.
In ähnlicher Form sieht man vorteilhafterweise vor, daß ein
Abschlußdeckenelement vorgesehen ist, das anstelle des Ein
steckfalzes eine Halteeinrichtung aufweist. Auch diese
Halteeinrichtung kann ein Hakenprofil sein. Selbstverständ
lich wird die Decke besonders zuverlässig festgehalten, wenn
Anfangsdeckenelement und Abschlußdeckenelement je eine Halte
einrichtung aufweisen.
Wenn die längsseitigen Hakenprofile und die stirnseitigen
Hakenprofile gleiche Querschnittsgestalt besitzen, können
die Teile, an denen die Decke befestigt werden soll, überall
gleiche Form haben. Auf diese Weise ist es nicht notwendig,
sehr viele verschiedene Befestigungselemente und dergleichen
vorrätig zu halten.
Wenn das Wandhakenprofil mit einer weichen Auflage versehen
ist, so werden Geräusche vermieden, falls sich das Decken
element bewegen sollte (zum Beispiel bei Vibrationen in
einem Schiff).
Man kann aber auch vorsehen, daß ein Dichtungsprofil für den
dichten Anschluß des Deckenelements an einem Wandhakenprofil
vorgesehen ist. Auf diese Weise kann das Eindringen von
Luft, Staub und Feuchtigkeit an dieser Stelle verhindert
werden.
Normalerweise wird wenigstens der größte Teil der Deckenelemente
lediglich zum Abschluß des Raumes vorgesehen sein. Die Decken
elemente sind dabei fest installiert. Wird aber vorgesehen,
daß ein Deckenelement als Serviceelement ausgebildet ist, das
anstelle des Einsteckflansches und Einsteckfalzes an einer
Längsseite Scharniere aufweist, die mit dem Einsteckflansch/
-falz des benachbarten Elements verbindbar sind und an der
anderen Längsseite eine Einrichtung zum Halten des Elements
in der geschlossenen Stellung aufweist, so kann dieses Decken
element herausgeklappt werden, so daß man den oberhalb der
Deckenelemente befindlichen Raum erreichen kann.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die
Deckenelemente einen etwa flachen Boden, daran längsseitig
angrenzend eine schräg nach außen oben verlaufende Fase und
daran angrenzend Seitenflächen aufweisen, die etwa lotrecht
zur Ebene des Bodens verlaufen und den Einsteckflansch/-falz
tragen. Auf diese Weise erhält man eine ansprechende äußere
Form der Deckenelemente. Außerdem liegen jeweils zwei Seiten
flächen aneinander an, so daß die Decke besonders geschlossen
wirkt und auch ist.
Ein besonders vorteilhaftes Deckenelement weist statt seines
Bodens Halterungen für eine Leuchtenabdeckung auf. Auf diese
Weise können in die Decke leicht an jeder Stelle Leuchten ein
gesetzt werden, die in Deckenelementen angeordnet sind, die
in ihren Abmessungen den normalen Deckenelementen entsprechen.
Wenn die Einsteckfalze als Klemmfalze vibrationssicher ausge
bildet sind, werden die beiden Deckenelemente an ihrer Ver
bindungsstelle an ihren Längsseiten zuverlässig miteinander
verbunden, da der Klemmfalz den Einsteckflansch zuverlässig
festhält.
Die erfindungsgemäße Deckenkonstruktion läßt sich wie bereits
erwähnt besonders vorteilhaft im Schiffbau einsetzen. Sie ist
aber genauso gut zum Beispiel für den Hochbau geeignet.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen anhand von vorteilhaften Aus
führungsformen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine aus mehreren
Deckenelementen zusammengesetzte Decke;
Fig. 2 ein Deckenelement, das bei dem Bauelementesatz
verwendet wird;
Fig. 3 ein weiteres Deckenelement (Anfangs-Deckenelement);
Fig. 4 ein weiteres Deckenelement (Abschluß-Decken
element);
Fig. 5 eine stirnseitige Halteeinrichtung für ein
Deckenelement;
Fig. 6 ein als Lüftungselement ausgebildetes Decken
element;
Fig. 7 im Querschnitt ein Deckenelement mit einer
Leuchtenabdeckung;
Fig. 8 die Befestigung der Deckenelemente an Wänden;
Fig. 9 eine andere Art eines Wandhakenprofils als die
bei der Konstruktion der Fig. 8 verwendete;
und
Fig. 10 ein noch anderes Wandhakenprofil.
Es soll zunächst im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 4 die
gegenseitige Verbindung und Anordnung der Deckenelemente
beschrieben werden. Die stirnseitigen Hakenprofile sind dabei
nicht mit dargestellt, da sie für die gegenseitige Anordnung
der Deckenelemente nur von sekundärer Wichtigkeit sind.
Wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, besteht die aus dem erfindungs
gemäßen Bauelementesatz hergestellte Deckenkonstruktion aus
mehreren parallel nebeneinander angeordneten Deckenelementen
10, 20 und 30. Jedes der Deckenelemente 10 hat, wie dies in
Fig. 2 gezeigt ist, wannenförmigen Aufbau mit einer Bodenfläche
11, mit Seitenwänden 12 und 13, wobei im Übergangsbereich
zwischen Bodenfläche 11 und Seitenflächen 12 bzw. 13 Anfasungen
14 vorgesehen sind.
Am oberen Rand des Deckenelementes 2 steht auf der einen Längs
seite über die Seitenwand 3 ein in der Einbaulage horizontaler
Einsteckfalz 15 vor. Auf der gegenüberliegenden Seite ist an
der Oberkante der entsprechenden Seitenwand 12 ein Einsteckfalz
16 angeordnet, der von einem U-förmig gefalteten Material
streifen gebildet wird, wobei der eine, an der Seitenwand 12
befestigte Schenkel des U im rechten Winkel von der Seitenwand
12 absteht. Die beiden Schenkel des U-förmigen Einsteckfalzes
16 sind aufeinander zugebogen, so daß ein in den Einsteckfalz
16 hineingesteckter Einsteckflansch 15 eines benachbarten
Deckenelementes hier zuverlässig festgehalten wird. Um das
Einführen des Einsteckflansches 15 in den Einsteckfalz 16
zu erleichtern, ist der Einsteckfalz bei 17 an seiner Öff
nung aufgeweitet.
Das wannenförmige Element wird an den Stirnseiten noch durch
Stirnwände 18 abgeschlossen, an denen die Halteeinrichtungen
vorgesehen sind, wie dies weiter unten noch ausge
führt werden wird.
In Fig. 3 ist ein Deckenelement 20 gezeigt, das im wesent
lichen dem Deckenelement 10 der Fig. 2 entspricht. Ein
Unterschied besteht bei diesem Anfangs-Deckenelement 20 je
doch darin, daß statt des Einsteckflansches 15 hier eine
Halteeinrichtung in Form eines Hakenprofils 21 vorgesehen ist,
mit dem dieses Anfangs-Deckenelement an einer Wand oder der
gleichen angehängt werden kann. In ähnlicher Weise ist beim
Abschluß-Deckenelement 30 der Fig. 4 statt des Einsteckfalzes
16 ein Hakenprofil 31 vorgesehen, mit dem das Abschlußelement
an einer Wand oder dergleichen angehängt werden kann.
In Fig. 5 ist ein Deckenelement 10 gezeigt, das an seiner
Stirnseite 18 ein Hakenprofil 19 zeigt, mit dem das Decken
element an seiner Stirnseite an einer Wand, einem Wandhaken
profil oder dergleichen angehakt werden kann. Entsprechende
Hakenprofile 19 können auch bei den Anfangs-Deckenelementen
20 und den Abschluß-Deckenelementen 30 vorgesehen sein. Wie
man dies aus Fig. 5 erkennen kann, ist es nicht unbedingt
erforderlich, daß die Stirnwand 18 mit den Seitenwänden 12
und 13 verbunden ist.
In Fig. 6 ist ein Deckenelement 40 gezeigt, das nicht ledig
lich zur Raumabgrenzung dient. Dieses Deckenelement 40 weist
nämlich in seiner Unterfläche 11 eine rechteckige Öffnung 41
auf, die bis auf einen Randbereich durch eine nach unten
vorstehende Platte 42 bedeckt ist, so daß Luft aus dem Spalt
bereich am Rande der Platte 42 zwischen Bodenwand 11 und
Platte 42 heraus- oder hineinströmen kann. Ein solches Decken
element kann für die Belüftung Anwendung finden.
Fig. 7 zeigt ein Deckenelement 50, das ebenfalls mit den bisher
beschriebenen Deckenelementen verbunden werden kann. Statt der
Unterfläche 11 ist bei diesem Deckenelement eine abnehmbare
Leuchtenabdeckung 51 vorgesehen, die verschiedene Höhe haben
kann, wie dies in der Fig. 7 rechts und links angedeutet ist.
Die Leuchtenabdeckung 51 wird durch entsprechende Klammern 52
oder dergleichen festgehalten. Man erhält auf diese Weise
eine Leuchte, die die Breite eines normalen Deckenelementes
hat.
Fig. 8 zeigt den Aufbau einer Deckenkonstruktion aus den
Deckenelementen 10. Die Deckenelemente 10 werden mit ihren
Hakenprofilen 19 an den Stirnflächen 18 an einem Wandhaken
profil 60 aufgehängt, das wiederum an einer Schiffswand 61
oder dergleichen befestigt ist. Das Wandhakenprofil 60 hat
im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, wobei das Decken
element 10 mit seinem Hakenprofil 19 auf den freien Schenkel
des U aufgesetzt wird. Zu diesem Zweck ist auf das Ende des
freien Schenkels des U bei 62 noch eine Leiste aus weichem
und/oder dichtendem Material aufgesetzt. Damit an dieser
Stelle auch gleichzeitig eine Wand 63 festgehalten werden
kann, die auf ihrer Oberseite einen Flansch 64 trägt, auf
dessen Oberseite eine Leiste 65 aus weichem oder dichtendem
Material angeordnet ist, ist der Endbereich des U-förmigen Wandhaken
profils 60 nach außen gebogen, so daß unterhalb des streifen
förmigen Elementes 62 zwischen Wandhakenprofil 60 und Stirn
wand 18 des Deckenelementes 10 der Endbereich der Wand 63
eingeklemmt werden kann.
Falls das Deckenelement 10 entfernt werden soll, so muß es
zunächst in der Figur nach links gezogen werden, damit die
Verbindung zwischen Einsteckflansch 15 und Einsteckfalz 16
gelöst wird. Anschließend kann das Deckenelement herausgehoben
werden. Um diese nach oben gerichtete Bewegung eines Decken
elementes (oder aller Deckenelemente gemeinsam) nach oben
zu verhindern, sind herausbiegbare Ausklinkungen 66 vorge
sehen, die in Richtung des Pfeiles 67 über das Hakenprofil 19
gebogen werden können, so daß das Deckenelement 10 zuverlässig
festgehalten wird.
In Fig. 9 ist eine etwas andere Form des Wandhakenprofils 60
gezeigt, die durch einen zusätzlichen Bereich mit U-förmigem
Querschnitt an ihrem oberen Ende größere Stabilität aufweist.
Das Wandhakenprofil der Fig. 8 und 9 soll an Wänden aufgehängt
werden. Das Wandhakenprofil der Fig. 10 kann dagegen auch
auf andere Weise an einer Wand befestigt werden. Es hat im
wesentlichen die gleiche Form wie die Ausführungsform der
Fig. 8 und 9, trägt aber in seinem unteren Teil noch ein
kastenförmiges Element 68, an dem die Stirnwand 18 des
Deckenelementes 10 anliegt. Dadurch wird die Stirnwand 18
in einem definierten Abstand vom Wandhakenprofil und damit
von der Wand gehalten, so daß eine Dichtlippe 69 an einem
entsprechenden Dichtungsprofil 70 auf dem Wandhakenprofil 60
ihre volle Dichtwirkung entfalten kann.
Claims (12)
1. Bauelementesatz für Raumdecken mit mindestens einem langgestreckten,
im Querschnitt wannenartig profilierten Deckenelement, das
an seinen Stirnseiten mit Halteeinrichtungen versehen ist,
das an einer Längsseite einen in Einbaulage im wesentlichen
horizontalen Einsteckflansch (15) und an der anderen
Längsseite einen in Einbaulage im wesentlichen horizontalen
Einsteckfalz (16) zur Aufnahme des Einsteckflansches
(15) eines insoweit formgleich ausgebildeten, benachbarten
Deckenelements aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die
stirnseitige Halteeinrichtung von einem Hakenprofil (19)
gebildet ist und daß ein Wandhakenprofil (60) zum Zusammenwirken
mit einem deckenelementseitigen Hakenprofil (19,
21, 31) vorgesehen ist, das mit herausbiegbaren Ausklinkungen
(66) versehen ist.
2. Bauelementesatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Anfangs-Deckenelement (20) vorgesehen ist, das an
einer Längsseite statt des Einsteckflansches (15) ein
Halteprofil (21) zur Verbindung mit einem Wandelement oder
dergleichen aufweist.
3. Bauelementesatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das längsseitige Halteprofil ein Hakenprofil (21) ist.
4. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Abschluß-Deckenelement (30)
vorgesehen ist, das anstelle des Einsteckfalzes (16)
eine Halteeinrichtung (31) aufweist.
5. Bauelementesatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung (31) ein Hakenprofil ist.
6. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die längsseitigen Hakenprofile (21,
31) und die stirnseitigen Hakenprofile (19) gleiche
Querschnittsgestalt besitzen.
7. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Wandhakenprofil (60) mit einer
weichen Auflage (62, 69) versehen ist.
8. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Dichtungsprofil (62, 69) für den
dichten Anschluß eines Deckenelements (10, 20, 30) an ein
Wandhakenprofil (60) vorgesehen ist.
9. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Deckenelement als Serviceelement
ausgebildet ist, das anstelle des Einsteckflansches und
Einsteckfalzes an einer Längsseite Scharniere aufweist,
die mit dem Einsteckflansch/-falz des benachbarten Elements
verbindbar sind und an der anderen Längsseite eine
Einrichtung zum Halten des Elements in der geschlossenen
Stellung aufweist.
10. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Deckenelemente (10, 20, 30) einen
etwa flachen Boden (11), daran längsseitig angrenzend eine
schräg nach außen oben verlaufende Fase (14) und daran
angrenzend Seitenflächen (12, 13) aufweisen, die etwa
lotrecht zur Ebene des Bodens (11) verlaufen und den
Einsteckflansch/-falz (15, 16) tragen.
11. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Deckenelement (50) statt seines
Bodens Halterungen für eine Leuchtenabdeckung (51) auf
weist.
12. Bauelementesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einsteckfalze (16) als Klemmfalze
vibrationssicher ausgebildet sind.
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