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DE1858101U - Jagdansitzschirm. - Google Patents

Jagdansitzschirm.

Info

Publication number
DE1858101U
DE1858101U DE1962Z0007877 DEZ0007877U DE1858101U DE 1858101 U DE1858101 U DE 1858101U DE 1962Z0007877 DE1962Z0007877 DE 1962Z0007877 DE Z0007877 U DEZ0007877 U DE Z0007877U DE 1858101 U DE1858101 U DE 1858101U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
covering
hunting
jagdansitzschirm
umbrella
corner supports
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962Z0007877
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Zielke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1962Z0007877 priority Critical patent/DE1858101U/de
Publication of DE1858101U publication Critical patent/DE1858101U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • J a g dan s i t z s 0 h i r m
    Jagdansitzsohirm
    Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist ein leicht transportable, im Gelände aufzustellender Jagdansitzsohirm, wie er insbesondere zum Beobachten, Fotografieren oder Schießen von Wild benutzt wird. Derartige Jagdansitzschirme sind an sich bekannt, jedoch weisen diese erhebliche Mängel auf. Das Gestänge besteht aus mehreren Teilen, die ähnlich, wie bei den bekannten Zeltstangen zusammenzustecken sind, worauf die Bespannung befestigt bzw. abgenommen wird und dadurch einzelne Teile leicht in Verlust geraten können. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Aufstellen oder Abbauen bei Dämmerlicht oder gar im Dunkeln stattfinden muß. Auch sind jene Jagdschirme unhandlich und haben ein erhebliches Gewicht.
  • Die vorliegende Neuerung beseitigt diesen Übelstand, indem das Gestänge aus teleskopartig ineinander zu schiebenden Rohren oder ähnlichen Profilen besteht, die vermittels Flügelschrauben auf eine gewünschte Höhe einzustellen sind. Das Gestängematerial kann aus Metall, Holz-oder Kunststoff-Profilen bestehen. Um eine entsprechende Raumform zu erzielen, sind Quergestänge vorgesehen, die durch ein Gelenk mit Überwurfhülse zu einer starren Querstrebe werden. Diese Querstreben werden durch Flügelschrauben an den Stützen befestigt und zwar so, daß beim Lösen der Flügelschrauben und Zurückschieben der Hülsen ein Zusammenklappen ermöglicht wird. Da die Stützen in der Höhe verstellbar sind, kann der Jagdansitzsohirm in beliebiger Höhe Aufstellung finden, sodaß der Jäger die Möglichkeit hat, in diesem zu stehen, auf einem Stuhl oder auf der Erde zu sitzen. Durch die Verstellbarkeit der Stützen kann der Jagdsohirm der Größe des Jägers angepaßt werden ; ebenso auch den Unebenheiten des Geländes, was besonders an Berghängen von Vorteil ist.
  • Um dem Jäger die Möglichkeit zum Auflegen des Gewehrs nach allen vier Seiten zu geben, sind Querstreben in entsprechender Höhe angeordnet. Die Bespannung besteht aus wasserdichte Stoff, der an den Stützpfosten befestigt ist, sodaß die Arbeit des Auf-bzw. Abspannens entfällt. Um dem Jäger Beobaohtungs-bzw.
  • Sohußmögliohkeiten zu geben, sind in der Bespannung Durchsichtöffnungen nach jeder Seite vorgesehen, die durch Klappen verschlossen werden können. Zum Öffnen einer Klappe wird diese nach oben geschlagen und durch Einhaken in Offenstellung gehalten. Sämtliche Versohraubungen, die gleichzeitig dem Schirm den Zusammenhalt geben, sind als unverlierbare Teile ausgebildet.
  • Die Gestalt des Jagdansitzschirmes ist kegelförmig, sodaß nach Aufstellung desselben und leichtes Eindrücken der Erdstützen in den Erdboden besondere Verspannungen zum Erdboden hin entfallen. Um gegen Witterungseinflüsse geschützt zu sein, ist der Jagdschirm mit einem aufknöpfbaren Daohteil versehen.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Neuerung dargestellt.
  • Es zeigt : Fig. 1 eine Seite des Gestänges im aufgestellten Zustand ohne Umhüllung ; Fig. 2 das Gestänge mit eingeklappten Querstreben ; Fig. 28 das Gestänge in zusammengeklapptem Zustand ; Fig. 3 das aufgestellte Gestänge für stehenden bzw. auf einem Stuhl sitzenden Jäger ; Fig. 4 das aufgestellte Gestänge mit zum Teil eingefahrenen Stützen als Erdsitz-Uberdaohung für den Jäger ; Fig. 5 das Gestänge mit teilweise eingefahrenen Stützen zum Ausgleich von Erdbodenunebenheiten (an Berghängen) ; Fig. 6-8 den vollständigen Jagdsohirm mit Bespannung entsprechend den vorgenannten Fig. 3-5.
  • In den Fig. 1-5 sind mit 1 die teleskopartig zusammensohiebbaren vier Eckstützen bezeichnet. Unverlierbare Flügelschrauben 2, die an den Unterteilen der Stützen befestigt sind, laufen in Schlitzen der Oberteile und können die Unterteile in beliebiger Höhe arretieren. Die an den vier Stützen angelenkten acht Querstreben 3 sind durch ein Gelenkzwisohenstüok 4 miteinander verbunden und erfolgt das Versteifen durch Überschieben einer Hülse 5 über den Gelenkpunkt bis zum Anschlag 6.
  • Durch Anziehen der Flügelschrauben 7 an den Eckstützen wird das gesamte Gestänge versteift. Das Zusammenlegen des Gestänges erfolgt durch Lösen der Flügelsohrauben 7, sowie durch Zurückschieben der Hülsen 5. Danach klappt das gesamte Gestänge zusammen, wie dies aus Fig. 2 zu ersehen ist. Durch Lösen der Flügelschrauben 2 können die Eckstützen ineinandergeschoben werden, sodaß das gesamte Gestänge-wie in Fig. 2a gezeigtvollständig zusammengelegt ist.
  • Die Bespannung des Jagdsohirmes wird gleichzeitig durch die Flügelsohrauben 7 gehalten, sodaß der untere lose Teil der Bespannung herabfällt und das gesamte Gestänge verdeckt. Um eine Verstellung der Eckstützen 1 vorzunehmen, sind an der Bespannung Reißverschlüsse 8 in der ganzen Länge der oberen Eckstützen 1 vorgesehen. In der Bespannung sind an jeder Seite Siohtöffnungen 9 vorgesehen, die durch innen angebrachte Klappen 10 vermittels Ösen 12 und Haken 11 geöffnet werden können. Werden die Klappen 10 von den Haken 11 abgenommen, so fällt die Klappe 10 vor die Öffnung 9. Das Dach 13 wird durch Druckknöpfe 14 an den Seitenbespannungen festgelegt. An einer Seite der Bespannung ist zum Einstieg ein Reißverschluß 15 vorgesehen, der bis zur Höhe der unteren Querstrebe reicht. Zweokmässigerweise können aussen an der Bespannung Schnüre 16 zum Einstecken von Zweigen für die Tarnung vorgesehen werden. Der Jagdansitzsohirm besteht praktisch aus einem Stück Es versteht sich von selbst, daß im einzelnen die Ausbildung des Jagdsohirmes beliebig sein kann. So kann man zweckmässig an den Innenseiten der Bespannung Taschen zur Aufnahme beliebiger Gegenstände, an den Eckstützen Haken zum Aufhängen von Jagdutensilien u. dgl. vorsehen. Für die Bespannung des Jagdsohirmes kann beliebiges Material, wie z. B. Zeltleinen, Plastik o. dgl. mit oder ohne Tarnmuster Verwendung finden.
  • Der Jagdsohirm eignet sich nicht nur für Standzwecke, sondern ist auch durch die Ortsungebundenhoit und sein leichtes Gewicht zum Anpirschen geeignet.

Claims (1)

  1. S 0 hut z ans pr Ü 0 h e Sohutzansprüohe
    1. Jagdansitzschirm zum Beobachten, Fotografieren oder Schießen von Wild, dadurch gekennzeichnet, daß er aus teleskopartig ineinander zu schiebenden Eckstützen (1) besteht, die durch unverlierbare Flügelschrauben (2), die am Unterteil der Stützhälften befestigt sind und in Schlitzen der Oberteile laufen, die unteren Stützhälften in beliebiger Höhe arretieren.
    2. Jagdansitzschirm nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß an den Eokstützen (1) angelenkte Querstrebenhälften (3) vorgesehen sind, die durch ein Gelenk (4) miteinander verbunden und durch Überschieben einer Hülse (5) bis zum Anschlag (6) zu einer festen Querstrebe vereinigt werden.
    3. jagdansitzschirm nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß durch die teleskopartige Ausbildung der Eckstützen (1) dieser für Stand, Stuhl-oder Bodensitz Verwendung findet.
    4. Jagdansitzsohirm nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß durch die teleskopartige Ausbildung der Eckstützen (1) eine Anpassung an Bodenunebenheiten (Bergabhängen o. dgl.) gegeben ist. 5. jagdansitzschirm nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeich- C> n., ... .. treben (3) gleichzeitig als Gewehrauflage dienen
    6. Jagdansitzsohirm nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell mit einer Bespannung versehen ist, die durch Flügelschrauben (7) mit diesem fest verbunden ist und an allen vier Seiten durch Klappen (10) versehene Durchsichtsöffnungen (9) aufweist.
    7. Jagdansitzschirm nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite der Bespannung eine durch Reißverschluß (15) bezeichnete Einstiegöffnung vorhanden ist.
    8. Jagdansitzschirm nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Daohabdeokung (13), die auf der Bespannung durch Druckknöpfe (14) befestigt wird.
    9. Jagdansitzschirm nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß seitlich auf der Bespannung angeordnete Schnüre (16) zum Einstecken von Tarnzweigen vorgesehen sind.
DE1962Z0007877 1962-05-04 1962-05-04 Jagdansitzschirm. Expired DE1858101U (de)

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DE1962Z0007877 DE1858101U (de) 1962-05-04 1962-05-04 Jagdansitzschirm.

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DE1962Z0007877 DE1858101U (de) 1962-05-04 1962-05-04 Jagdansitzschirm.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1858101U true DE1858101U (de) 1962-09-06

Family

ID=33038685

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962Z0007877 Expired DE1858101U (de) 1962-05-04 1962-05-04 Jagdansitzschirm.

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DE (1) DE1858101U (de)

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