CH346997A - Zeltkonstruktion - Google Patents
ZeltkonstruktionInfo
- Publication number
- CH346997A CH346997A CH346997DA CH346997A CH 346997 A CH346997 A CH 346997A CH 346997D A CH346997D A CH 346997DA CH 346997 A CH346997 A CH 346997A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- tent
- canvas
- legs
- frame
- construction according
- Prior art date
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H15/00—Tents or canopies, in general
- E04H15/32—Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
- E04H15/34—Supporting means, e.g. frames
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
Zeltkonstruktion Die vorliegende Erfindung betrifft eine Konstruk tion eines selbsttragenden, zusammenlegbaren Zeltes, das aus mindestens zwei in der gleichen Weise aus gebildeten Beinpaaren aufgebaut ist. Das Zelt kann je nach Bedarf ausgebaut werden. Ferner kann ein komplettes Zelt mit Gerippe und Zeltleinwand mit anderen, ähnlichen Zelten in gerader Linie, in Win kelform, Bogenform, Gabelform, Sternform usw. an geordnet werden.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist es, ein Zelt herzustellen, das leicht und schnell aufgeschla gen und abgebrochen werden kann und nur aus einer geringen Anzahl von Einzelteilen besteht. In zusam mengeklappter Lage ist das Zelt wenig umfangreich, in aufgeschlagener Lage jedoch sehr stabil und eignet sich dazu, jedem Wetter zu widerstehen, auch ohne Verankerung oder Versteifung. Infolge der Lage der Beine wird der Windfang vermindert. Durch Fach werkkonstruktion können bei grösseren Zelten grosse Spannweiten ermöglicht werden, wobei der freie Raum im Zelt nicht von Stangen, Stützen oder der gleichen beeinträchtigt wird.
Die verschiedenen Teile des Zeltgerippes können derart ausgeführt werden, dass sie in Einzelteile zer legt werden können. Mehrere Zeltleinwände können z. B. mittels Bügel, Ösen und Seite miteinander ver bunden werden. Durch die Verwendung einer Hilfs- zeltleinwand erhält man eine licht- und wasserdichte Fuge, was bei Militärzelten vorteilhaft ist. Zeltlein wand zur Verbindung von Zelten kann z. B. am Zelt festgenäht und zusammengerollt sein. Auch eine lose Zeltleinwand kann in ähnlicher Weise angeordnet werden.
Für das Zeltgerippe können Rohrmaterial, Win keleisen, Holzkonstruktionen usw. verwendet werden. Die Erfindung wird in der Zeichnung in ver schiedenen Ausführungsformen beispielsweise veran schaulicht. Es zeigt: Fig. 1 ein Zeltgerippe mit vier Beinpaaren, Fig.2 eine andere Ausführungsform des Zelt- firstes, Fig. 3 ein Zeltgerippe für grössere Zelte, Fig. 4 verschiedene Ausführungsformen eines Sinkschutztellers, Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines festen Rahmenteils,
Fig. 6 und 7 zwei miteinander verbundene Zelte, Fig. 8 drei miteinander verbundene Zelte, Fig. 9 ist eine schematische Darstellung der Ver bindung, Fig. 10 die Verbindung von zwei kompletten Zelten mit gleicher Längsachse, Fig. 11 eine Einzelheit bei der überlappung der Zeltfirste, Fig. 12 die Verbindung mit einer losen Zeltlein wand, Fig. 13 eine schematische Darstellung einer licht dichten Zeltverbindung, Fig. 14 eine Fensteröffnung für den licht- und wasserdichten Einbau von losen Zeltfenstern,
Fig. 15 ein Zeltfenster und Fig. 16 den Einbau des Fensters.
Das Zeltgerippe gemäss Fig. 1 besteht aus vier Beinpaaren. Die Aussenbeinpaare sind je in derselben Weise ausgebildet, und dasselbe ist der Fall bei den Innenbeinpaaren. Eine beliebige Anzahl von Bein paaren kann bei dieser Ausführungsform verwendet werden. Jedes Beinpaar besteht aus einem Rahmen teil 15 bzw. 16 mit Verbindungsstücken<I>2a</I> und<I>2b,</I> in denen die Beine 1 scharnierartig befestigt sind, so dass sie teils in eine bestimmte Lage ausge schwenkt, teils in eine gegen den Rahmenteil 15, 16 anliegende Lage eingeschwenkt werden können.
Das Verbindungsstück 2a ist mit einer scharnierartigen Befestigungsvorrichtung für einen Rahmenteil 4 ver sehen, so dass dieser teils in ,eine bestimmte Lage in der Horizontalebene ausgeschwenkt und teils in eine gegen den Rahmenteil 15, 16 anliegende Lage eingeschwenkt werden kann. Das Verbindungsstück 2b ist mit einer Rohrhülse 5 versehen, in die der Rah menteil 4 des benachbarten Beinpaares eingesteckt und mittels eines Keiles oder dergleichen befestigt werden kann, so dass ein stabiles Zeltgerippe erzielt wird. Ausser den, in vorliegendem Falle vier, Bein paaren ist das Gerippe mit drei Firstteilen 12, 17 aus Rohr versehen.
Die äusseren Rohre 12 sind von gleicher Länge, während das Rohr 17 etwas länger ist (sämtliche Rohre zwischen Innenbeinpaaren bei Konstruktionen mit mehr als vier Beinpaaren sind von der gleichen Länge). Die Befestigungsvorrich tung 6 dient teils als Befestigung für die Zeltlein wand am Zeltgerippe, teils für die Verbindung mit einem Zeltpflock 18 oder dergleichen zwecks Ver ankerung des Zeltes.
Die Firstrohre 12, 17 sind mit Stiften 13 ver sehen, die beim Aufschlagen des Zeltes in Löcher in die Verbindungsplatten 14 eingesteckt werden, die z. B. an der Unterseite an dem höchsten Punkt des Oberrohres des festen Rahmenteiles 15, 16 befestigt sind. Der Rahmenteil besteht aus Rohr, jedoch kann er auch in einer anderen Weise ausgeführt werden. Eine andere Ausführungsform des Rahmenteiles ist in Fig. 3 gezeigt. Anstatt gerader Rohre mit Stiften können auch Gelenkrohre verwendet werden.
Durch die Verwendung eines losen Firstes, der durch sein Eigengewicht sowie durch das Gewicht der in geeigneter Weise ausgebildeten Zeltleinwand auf dem Zeltgerippe festgehalten wird, erhält man eine leichte, wenig umfangreiche Konstruktion, bei wel cher man, nachdem die Zeltleinwand übergezogen ist, sich überall im Zelt aufrecht bewegen kann, und die einen einwandfreien Regenwasserablauf aufweist.
Die Zeltgerippekonstruktion ermöglicht es, das Firstsystem vor dem Aufschlagen des Zeltes zusam menzusetzen. Bei der Arbeit hat man hierbei eine ideale Arbeitshöhe und einen vollen überblick über die sämtlichen Einzelteile. Jede Arbeit oberhalb der Kopfhöhe wird vermieden, was insbesondere bei grösseren und höheren Zelten vorteilhaft ist. Beim Aufschlagen des Zeltes wird die Zeltleinwand dem Zeltgerippe entlang ausgewickelt und vorsichtig über dasselbe heruntergezogen. Die Zeltleinwand wird dann ausgezogen, so dass sie das Gerippe umspannt.
Beim Aufschlagen des Zeltes wird die eine Längs seite des Gerippes hochgehoben, so dass die Beine auf dem Boden gleitend aufrechtgestellt werden kön nen. Das Gerippe wird dabei so hoch gehoben, dass sämtliche Beine oben die nach innen neigende Lage erhalten, welche Lage von den Verbindungsteilen be stimmt wird. Dann wird die andere Längsseite in derselben Weise aufgerichtet. Grössere Zelte (5 X 8 Meter) können in dieser Weise in weniger als 31 Minuten aufgeschlagen werden. Entsprechende Zelt grössen bisher bekannten Typs erfordern oft @4' Stun den und mehr Personal.
Die Abnutzung wird ausserdem nicht so gross, weil die Zeltleinwand nicht in einer grossen Höhe über das Zeltgerippe gezogen werden muss. Auch sehr grosse Zelte können daher mit einem einzigen Zeltleinwandstück ausgeführt werden. Das Gewicht der Zeltleinwand ist dabei ohne Bedeutung, weil sie etwa in Traghöhe aufgelegt wird.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.2 ist der Zeltfirst in zwei Teilen ausgeführt. Jeder Teil ist schamierartig befestigt, so dass die rohrförmigen Teile gegen das Oberrohr des festen Rahmenteiles eingeschwenkt werden können. Auch eine Kombina tion von Scharnieren und Stiften kann verwendet werden. Der eine Rahmenteil 4b ist mit einer Rohr muffe versehen, die das Ende des anderen Rahmen teiles 4a aufnimmt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 ist der feste Rahmenteil als Fachwerk ausgebildet. Bei die ser Konstruktion ist eine Versteifung nicht erforder lich, jedoch kann eine solche angeordnet werden, z. B. wie bei 19, 20 angedeutet worden ist. Bei grossen, schweren Zelten müssen Teller 21 zum Schutz gegen Einsinken verwendet werden. Diese sind auch bei Zelten erforderlich, die auf sehr weichem Boden aufgeschlagen werden. Die Teller können fest oder lösbar an den Beinen angeordnet sein. Fig. 4 zeigt teils eine Hülse 22 mit Teller, welche Hülse auf Beine ohne Anschlagring geschoben wird, teils einen losen Teller 23 für Beine mit einem An schlagring 24.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 ist der feste Rahmenteil in zwei Teilstücken ausgeführt, um den Transport zu erleichtern. 25, 26 bezeichnen Ver bindungsplatten für die beiden Teilstücke.
Das Zeltgerippe kann mit einer beliebigen An zahl von Beinpaaren ausgebaut werden. Die Verbin dung mehrerer Zelte in gerader Linie ist in Fig. 10 gezeigt. In den Fig. 6 und 7 wird die Verbindung von zwei Zelten im 90 -Winkel gezeigt. Jeder belie bige Winkel kann jedoch gewählt werden. In dem gezeigten Beispiel werden Innenbeinpaare von Stan dardkonstruktion verwendet. Auf zwei Beinpaarteilen ist der eine, scharnierartig befestigte Rahmenteil 4 gegen den festen Rahmenteil eingeschwenkt.
Zu jedem 45 -Segment gehört ferner ein Verlängerungs teil 27, ein Firstteil 28 und ein Kupplungsteil 29, der in gewöhnlicher Weise angeschlossen wird und mit einem gegabelten Ende sowie mit Befestigungs vorrichtungen geeigneter Art, z. B. Schraube und Flügelmutter, versehen ist.
Fig.8 zeigt die Verbindung von drei Zelten. Hier ist ein zusätzliches Beinpaar nicht erforderlich, sondern lediglich zwei Firstteile 30 und zwei Kupp lungsteile 31, die dem Kupplungsteil 29 entsprechen. Bei der Ausführungsform gemäss Fig.9 ist ein weiteres Zelt angeschlossen, das eine Verlängerung eines der drei Zelte bildet.
Bei der Verbindung gemäss Fig. 10 ist nur eine Gerippeverlängerung in Form eines Firstteiles 32 er forderlich, der durch ein Loch im Giebeloberstück der Zeltleinwand eingesteckt wird, so dass die zun genartige Verlängerung 33 unmittelbar -auf dem Ge rippe ruht, während das beispielsweise rohrförmige Ende an dem Giebel des Gerippes anliegt.
In Fig. 10 sind auch permanent festgenähte Zeltverbindungs- leinwände 35 gezeigt, der derart angeordnet sind, dass sie ohne Verwendung von besonderen Verbindungs vorrichtungen miteinander verbunden werden kön nen und beim Nichtgebrauch zusammengerollt und ausserhalb des Giebels befestigt werden können. Bei dieser Ausführungsform reicht die Verbindungslein wand über die Hälfte der Fuge und etwas über den First. An der anderen Hälfte ist eine doppelte Kappe 34 festgenäht, auf deren äusserem Teil 34 (Fig. 13) die nach innen gerichteten Bügel 3-8 festgenietet sind.
Bei der Verbindung wird die Zeltleinwand 35 in die Kappe 34 eingeführt, der Bügel 38 wird durch die Ösen 39 in der Zeltleinwand 35 und in dem inneren Kappenteil geführt, worauf das Verschlussseil 40 durch die Bügel gezogen wird. Das Verschlussseil 40 ist mit einer Spitze, z. B. aus Messing, versehen, so dass es leicht durch die Bügel gezogen werden kann. Eine geeignete Anzahl von Seilen wird für den Ver schluss verwendet, wobei diese in geeigneter Länge ausgeführt sind. Ein Seil soll bis zur Befestigung des folgenden Seiles reichen. Die Fig. 11 zeigt die Überlappung des Firstes 32. Dieser ist in die untere Zeltleinwand 35 eingeschoben, so dass er nicht her unterfallen kann.
Das Rohr wird von Bändern 37 festgehalten oder ist vollständig eingenäht. 36 be zeichnet eine Wasserablaufkappe, die die Ösen 39 in der oberen Zeltleinwand deckt. Der gegen die untere Zeltleinwand anliegende Kappenteil wird beim Einsetzen des Bügels 38 aufwärtsgebogen. Wenn der Bügel eingeführt worden ist, wird das Seil 40 in üblicher Weise durch denselben gezogen.
Bei einer Verbindung mit loser Zeltleinwand (Fig. 12) wird eine Doppelkappe rings um die Rän der angeordnet. Selbstverständlich sind auch andere Alternativen denkbar. So kann z. B. die ganze Ver bindungsleinwand gemäss Fig. 12 an .einem Zelt fest genäht werden usw.
Bei der Verbindung gemäss Fig. 13 ist ein Bügel 38, Drehgriff oder dergleichen an der Innenseite des äusseren Teiles 34 der Doppelkappe angeordnet und wird durch die Ösen 39 in der Verbindungsleinwand 35, 43 und die Innenkappe 42 geführt, worauf die Sicherung mit Verschlussseil, Drehgriff oder derglei chen erfolgt.
Bei der Fensteröffnung gemäss Fig. 14 ist die Öff nung 44 am Unterrand mit einem Einschnitt 45 ver sehen, so dass ein zwischen der Zeltleinwand 52 und einer Kappe 46 angeordnetes Fenster mit seinem Unterrand von aussen in die Leinwand eingesteckt werden kann. An der Innenseite ist eine Schleife 49 mit Öse zur Befestigung der Verschlussseile vorge sehen. Von den Seilen ist das eine (50) durch die Bügel 38' vertikal nach unten und dann in horizon taler Richtung der Unterseite des Fensters entlang geführt, während das andere (51) zuerst in horizon taler und dann in vertikaler Richtung gezogen ist.
Das Fenster 48 (Fig. 15) besteht aus transpa rentem Kunststoff 54 oder dergleichen mit festgenäh ten oder festgeleimten Bändern 55 als Fenstereintei lung. An der Aussenseite ist ein starker Rahmen 56 zur Befestigung von Ösen 47 bzw. Bügeln 38' vor gesehen. Unten ist eine Kappe 53 befestigt, die bei der Montierung über den Unterrand der Fenster öffnung greift.
Bei der Montierung (Fig. 16) werden die Bügel 38' durch die Ösen 47 in derselben Weise wie in Fig. 13 geführt. Oben und an den Seiten greift das Fenster zwischen die Zeltleinwand 52 und die Innen kappe 46, und unten greift die Kappe 53 über die Zeltleinwand 52. Hierdurch erhält ringsum das Fen ster einen lichtdichten Abschluss, der nicht von aussen geöffnet werden kann. Da der Unterrand des Fensters nur nach aussen weist, kann angesammeltes Regenwasser nicht in das Zelt hineinfliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zeltkonstruktion, bestehend aus einem zusam menlegbaren, selbsttragenden Zeltgerippe und ent sprechend zugeschnittenem Zelttuch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zeltgerippe aus mindestens zwei in der gleichen Weise ausgebildeten Beinpaaren besteht, die einander gegenüber aufgestellt und durch Rahmenteile mittels Verbindungsstücken miteinander verbunden sind, um ein Zeltgerippe zu bilden, auf dem ein oder mehrere Zeltfirstteile (12, 17) ruhen und durch ihr Eigengewicht sowie durch das Gewicht der Zeltleinwand und die Form der Zeltleinwand festgehalten sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Zeltkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Teile des Zeltgerippes unterteilt sind, so dass sie in zusammengelegter Lage wenig umfangreich sind, und dass sie stabil mittels in Hülsen eingeführter Stifte zusammenkuppel- und mittels eines Verbindungsmittels, wie eines Stiftes, einer Haspe oder einer Feder verriegelbar sind. 2. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aussenbeinpaare (15) unter sich gleich aus geführt sind, und dass ein oder mehrere innere Bein paare (16), die ebenfalls unter sich gleich ausgeführt sind, dazwischen angeordnet sind. 3.Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in Längsrichtung des aufgestellten Zeltes gemessene Abstand zwischen den Gerippeverbin- dungsstücken <I>(2a, 2b)</I> konstant ist, so dass die Ver bindungsstücke immer dieselbe Lage im Verhältnis zur Zeltleinwand einnehmen, unabhängig von der Reihenfolge, in welcher die Beinpaare aufgestellt wer den, wodurch Verstärkungen der Zeltleinwand immer die richtige Lage erhalten.4. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerippe aus einer Anzahl von Beinpaaren besteht, das je einen festen, geraden Rahmenteil (15, 16) aufweist, welcher Rahmenteil an den Enden mit je einem Verbindungsstück<I>(2a, 2b)</I> versehen ist, in dem die Beine (1) beweglich angeordnet sind, so dass sie gegen den festen Rahmenteil eingeschwenkt oder in eine äussere Lage ausgeschwenkt werden können, wobei eines der Verbindungsstücke (2a) mit einem beweglichen Arm (4) verbunden ist, der gegen den festen Rahmenteil eingeschwenkt oder in rechtwinklige oder eine andere Lage ausgeschwenkt werden kann,um die Zeltdachkante zu bilden, und dass das andere Verbindungsstück (2b) eine Hülse (5) zum Einführen eines Seitenarmes (4) eines benachbarten Beinpaares aufweist, wobei jeder Arm (4) mittels eines Verbin dungsmittels, wie eines Stiftes (9), einer Haspe oder einer Feder verriegelt ist, und dass ferner die Beine mit als Schutz gegen Einsinken dienenden, festen oder abnehmbaren Tellern (21, 23) versehen sind. 5. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rahmenteile und Beine durch einsetzbare Ver strebungen (19, 20) versteift sind.6. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zelte in gerader Linie oder in anderer Weise, z. B. in Winkelform, Bogenform, Gabelform oder Sternform, miteinander verbunden sind, indem einige der Seitenarme (4) nicht ausgeschwenkt und andere Seitenarme durch Verlängerungsteile verlän gert sind, wobei besondere Teile (28, 29, 30, 31) die Firste und Zeltdachkanten miteinander ver binden.7. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zeltleinwände mittels festgenähter oder loser Leinwandteile (35, 43) miteinander verbunden sind, so dass wasser- und lichtdichte Fugen erzielt werden, die nur von der Innenseite geöffnet werden können, wobei an der Innenseite einer festgenähten Doppelkappe (34) angeordnete Bügel (38) durch im Verbindungsstück (35, 43) und im Innenteil (42) der Doppelkappe angeordnete Ösen (39) gesteckt und mittels eines durch die Bügel geführten Ver- schlussseiles (40) oder durch eine andere Verschluss- vorrichtung, z.B. einen Drehgriff, gesichert sind. B. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zelte in gerader Linie miteinander, mit festgenäh ten Leinwandteilen (35) verbunden sind, die in der gleichen Weise ausgeführt sind und einander beim First überlappen, wobei jeder Zeltleinwandteil (35) an der Innenseite mit Bügeln (38) zum Festhalten eines losen Firstteiles (32), mit Ösen und einer Regenschutzkappe (36) versehen ist, so dass der Bü gel der oberen Zeltleinwand durch die Öse (39) der unteren Zeltleinwand (35) gesteckt werden kann, nachdem die Kappe (36) aufwärtsgebogen worden ist,und die Konstruktion durch ein Verschlussseil (40) oder einen Drehgriff gesichert ist. 9. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, mit Fenstern in der Zeltleinwand, dadurch gekennzeichnet, dass bei Montierung der losen Zeltfenster nur die Ober- und Unterränder der selben zwischen der Zeltleinwand (52) und der Innen kappe (46) eingeführt sind, während eine an dem Unterrand des Fensters an der Innenseite angeord nete Kappe (53) den Unterrand (52) der Fenster öffnung umschliesst, wobei an der Innenseite des Fensterunterrandes vorgesehene Bügel (38') durch in der Zeltleinwand (52) und in der Kappe (53) ange ordnete Ösen gesteckt sind und der Unterrand des Fensters durch Einschnitte (45) eingesetzt ist,um das Eindringen von Wasser durch die Fensteröffnung zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH346997T | 1956-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346997A true CH346997A (de) | 1960-06-15 |
Family
ID=4507829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346997D CH346997A (de) | 1956-06-26 | 1956-06-26 | Zeltkonstruktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346997A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5573026A (en) * | 1995-03-29 | 1996-11-12 | Griffith; Gary | Boat lift canopy |
| US5575301A (en) * | 1995-07-31 | 1996-11-19 | Bolton; Mark A. | Mobile shelter |
| US5584311A (en) * | 1995-09-25 | 1996-12-17 | Schaefer; Gary | Self-supported tent frame coupler |
| US5967162A (en) * | 1997-03-20 | 1999-10-19 | Bolton; Mark Alan | Mobile shelter |
| EP3071766B1 (de) | 2013-11-21 | 2018-01-31 | Becher STP | Faltbare modulare struktur für ein schnellbauzelt oder dergleichen |
| CN111364801A (zh) * | 2020-01-19 | 2020-07-03 | 中国十七冶集团有限公司 | 一种轻型折叠式遮光棚 |
-
1956
- 1956-06-26 CH CH346997D patent/CH346997A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5573026A (en) * | 1995-03-29 | 1996-11-12 | Griffith; Gary | Boat lift canopy |
| US5575301A (en) * | 1995-07-31 | 1996-11-19 | Bolton; Mark A. | Mobile shelter |
| US5584311A (en) * | 1995-09-25 | 1996-12-17 | Schaefer; Gary | Self-supported tent frame coupler |
| US5967162A (en) * | 1997-03-20 | 1999-10-19 | Bolton; Mark Alan | Mobile shelter |
| EP3071766B1 (de) | 2013-11-21 | 2018-01-31 | Becher STP | Faltbare modulare struktur für ein schnellbauzelt oder dergleichen |
| CN111364801A (zh) * | 2020-01-19 | 2020-07-03 | 中国十七冶集团有限公司 | 一种轻型折叠式遮光棚 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2548705A1 (de) | Teilrahmen sowie damit gebildeter zeltrahmen und damit gebildetes zelt | |
| DE2353599A1 (de) | Zelt | |
| EP2877655A1 (de) | Zelt- oder sonnenschutzstruktur | |
| EP1781873A1 (de) | Pavillon | |
| CH346997A (de) | Zeltkonstruktion | |
| DE8807891U1 (de) | Zelt-Iglu | |
| DE60300978T2 (de) | Tragbare Struktur | |
| DE2257423A1 (de) | Verfahren zur herstellung von gebaeuden und vorrichtungen fuer die durchfuehrung des verfahrens | |
| DE597276C (de) | Zelt | |
| DE4300450A1 (de) | Absperrgestell | |
| DE3125600A1 (de) | Wohnwagen / wohnmobil mit klappbarem, starrem vordach und integrierten zeltwaenden | |
| DE1757638A1 (de) | Zelt | |
| DE2610797C3 (de) | Zeltdach, insbesondere zum Schutz des Kopfendes von Schlafsäcken | |
| DE2717275A1 (de) | Bausatz fuer ein transportables fertighaus, insbesondere wohnhaus | |
| DE19946399A1 (de) | Verbesserte aus Bausätzen erstellbare Stallzelte | |
| DE7908277U1 (de) | Vorzelt | |
| AT267948B (de) | Zerlegbares Frühbeet | |
| DE102023108404A1 (de) | Einrichtung zum Schutz, insbesondere von Menschen, im Außenbereich vor Umwelteinflüssen | |
| DE8810535U1 (de) | Pavillon | |
| DE1122223B (de) | Zusammenklappbares Zeltgeruest | |
| DE1180114B (de) | Garage oder anderes einstoeckiges Einraumgebaeude | |
| DE2354300C3 (de) | Zeltaufbau, insbesondere als Dachzelt für Fahrzeuge | |
| DE9108602U1 (de) | Gelenkarm-Markise | |
| DE2544636A1 (de) | Schirm-zelt | |
| DE202007007367U1 (de) | Dachplanenelement oder Seitenwandelement für eine Jurte |