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DE1852321U - Zeitregelwerk fuer fotografische sektorenverschluesse. - Google Patents

Zeitregelwerk fuer fotografische sektorenverschluesse.

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Publication number
DE1852321U
DE1852321U DE1962A0018002 DEA0018002U DE1852321U DE 1852321 U DE1852321 U DE 1852321U DE 1962A0018002 DE1962A0018002 DE 1962A0018002 DE A0018002 U DEA0018002 U DE A0018002U DE 1852321 U DE1852321 U DE 1852321U
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DE
Germany
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sector
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timing
during
coupling part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962A0018002
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DE1962A0018002 priority Critical patent/DE1852321U/de
Publication of DE1852321U publication Critical patent/DE1852321U/de
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Description

  • Zeitregelwerk für fotografische Sektorenverschlüsse Die Neuerung betrifft ein Zeitregelwerk für fotografische Sektorenverschlüsse, insbesondere für Automatverschlüsse, welches durch eine Belichtungsregelvorrichtung einstellbar ist. Es ist bereits bekannt9 zur Erzielung angenähert arithmetisch gestufter Zeitsteuerkurven für geometrisch gestufte Belichtungszeiten sowie zur Verwirklichung eines sehr großen Hemmbereichs bei verhältnismäßig kleiner Hemmasse das Übersetzungsverhältnis zwischen Sekt. orenantrieb und Schwungmasse des Zeitregelwerks während des Verschlußablaufs abnehmend auszubilden. Andererseits wurde bereits vorgeschlagen, zur Erzielung einer einwandfreien Zustellung des Zeitregelwerks bei Automatverschlüssen während der Spannbewegung der Betätigungshandhabe oder während der Öffnungsbewegung der Sektoren das Zeitregelwerk und den Sektorenantrieb über einen federnden Lappen in Eingriff zu bringen. Es ist nun weiterhin bekannt, daß an Kameras mit automatischer Belichtungsregelvorrichtung bei zu raschem Durchdrücken der Betätigungshandhabe beim Einstellen der Zeitsteuerkurve Prellungen am Zeitsteuerstift bzw. ein Herausschleudern von Hemmwerkteilen auftreten, die sich auf das ganze Hemmwerk übertragen, so daß dieses sich bei der unmittelbar anschließenden Verschlußauslösung nicht in der gewünschten Stellung befindet und die tatsächlich auftretenden Belichtungszeiten falsche Werte annehmen.
  • Zur Vermeidung dieses schwerwiegenden Nachteils wurden bereits Hemmwerke in die Kameras eingebaut, durch welche die Verschlußauslösung gegenüber der Einstellung der Belichtungswerte verzögert wird. Solche Hemmwerke sind aber aufwendig und platzraubend und vergrößern die Herstellungskosten nicht unerheblich.
  • Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, eine exakte Zeiteinstellung bei Kameras mit automatischer Belichtungsregelvorrichtung auch bei raschem Durchdrücken der Betätigungshandhabe ohne Einbau eines zusätzlichen Hemmwerks zu gewährleisten. Auf der Suche nach möglichen Lösungen dieser Aufgabe wurde gefunden, daß der gewünschte Effekt überraschenderweise allein durch Kombination der beiden erstgenannten, bereits vorgeschlagenen Hemmwerksanordnungen erzielbar ist. Gemäß der Erfindung wird daher für eine Kamera mit automatischer Belichtungsregelvorrichtung vorgeschlagen, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Sektorenantrieb und dem Zeitregelwerk in an sich bekannter Weise während des Verschlußablaufs abnimmt und bei Einstellung auf die längste Belichtungszeit am größten ist und daß Sektorenantrieb und Zeitregelwerk über einen federnden Stift und ein Kupplungsteil während einer der Schließbewegung für die Sektoren vorausgehenden Bewegung des Sektorenantriebs in Eingriff bringbar sind. Bei der Untersuchung der Ursache für die durch diese Kombination erzielbare Wirkung hat sich dann ergeben, daß durch ein abnehmendes Übersetzungsverhältnis zwischen Hemmwerk und Sektorenantrieb bei einem Hemmwerk eine kontinuierliche Zeitsteuerkurve wesentlich flacher verläuft als dies bei Hemmwerken mit anderem Verlauf des Übersetzungsverhältnisses der Fall ist. Dadurch sind die bei raschem Einsteuern der Belichtungswerte am Hemmwerk auftretenden Prellungen bzw. das Herausschleudern von Hemmwerkteilen geringer ; sie sind aber immer noch vorhanden und können zu falschen Einstellungen der Belichtungszeit führen.
  • Nun treten aber beim Ineingriffkommen des federnden Stiftes mit dem Kupplungsteil Reibungskräfte auf, welche während dieser Bewegung auf das Zeitregelwerk bremsend wirken. Diese Bremswirkung ist nun überraschenderweise ausreichend, um die infolge des erwähnten abnehmenden Übersetzungsverhältnisses auftretenden nur mehr geringen Prellungen des Zeitsteuerstiftes und des Zeitregelwerks beim Einstellen der Zeitsteuerkurve durch eine Belichtungsregelvorrichtung zu beseitigen.
  • Sie ist jedoch nicht ausreichend, um die normalerweise bei üblichen ZeitsteuerkUrven auftretenden Prellungen bzw. das Herausschleudern von Hemmwerkteilen zu verhindern. Durch die Kombination von zwei bereits vorgeschlagenen Anordnungen konnten also nicht nur sämtliche Vorteile dieser Anordnungen an einem Verschluß vereinigt werden, sondern es ist in nicht vorhersehbarer Weise möglich geworden, eine weitere Wirkung, nämlich die Vermeidung von Prellungen des Zeitregelwerks bzw. das Herausschleudern von Hemmwerkteilen bei Einstellung durch eine Belichtungsregelvorrichtung zu erzielen, wobei die bisher zur Erzielung dieser Wirkung notwendigen besonderen Vorrichtungen völlig entfallen und damit eingespart werden können.
  • Als besonders günstig hat es sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung erwiesen, daß der Stift am Zeitregelwerk axial federnd und drehbar angeordnet ist und mittels einer Schrägfläche am Stift oder am Kupplungsteil über den Kupplungsteil am Sektorenantrieb gleiten kann. Beim Verschlußablauf ist somit die Reibung zwischen Stift und Kupplungsteil eine rollende Reibung, welche erheblich geringer als gleitende Reibung ist ; außerdem erfolgt die Abnutzung des Stiftes gleichmäßig über den ganzen Umfang. Weiterhin ist es sinnvoll, daß der Stift bei der Spannbewegung des Sektorenantriebs und während der gleichzeitigen Einstellung des Zeitsteuerrings durch die Belichtungsregelvorrichtung über den Kupplungsteil gleitet. Es wäre aber auch möglich, wenn auch weniger günstig, daß die Kupplung zwischen Stift und Kupplungsteil erst während der Öffnungsbewegung der Sektoren, jedoch gleichzeitig mit der Einstellung des Zeitsteuerrings und vor Erreichen der größten Öffnung der Sektoren erfolgt. Für das Zusammenwirken zwischen Zeitregelwerk und Stift gibt es verschiedene Möglichkeiten. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn ein zwischen Sektorenantrieb bzw. Stift und Zeitregelwerk vorgesehener Hemmhebel über eine Stift-Schlitz-Verbindung mit einer Schwungscheibe des Zeitregelwerks zusammenwirkt, da sich die Zeitsteuerkurve noch günstiger gestaltet, wenn an die Stelle von Zahnrädern und Steigrad und Anker eine Schwungscheibe tritt. Ein in bezug auf die Schwungscheibe radial ausgebildeter Schlitz der Stift-Schlitz-Verbindung ist dabei in der Regel bezüglich der Auswirkung auf die Form der Zeitsteuerkurve besonders zweckmäßig.
  • Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, die mögliche Ausführungsformen darstellen, näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt Teile eines Automatverschlusses mit automatischer Belichtungszeiteinstellung und mit zwei beim Verschlußablauf gleichsinnig, aber zeitlich verschieden bewegten Sektorenringen und einer möglichen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Zeitregelwerks.
  • Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 1 gemäß der Schnittlinie II-II der Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt Teile einer weiteren möglichen erfindungsgemäßen Ausgestaltung.
  • Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 3 gemäß der Schnittlinie IV-IV der Fig. 3.
  • In den Figuren sind das Verschlußgehäuse mit 1, zwei in an sich bekannter Weise beim Spannen gemeinsam, beim Verschlußablauf gleichsinnig, aber zeitlich verschieden bewegte Sektorenringe mit 2 und 3 und deren Antriebsfedern mit 4 und 5 bezeichnet. Die Sektorenringe 2, 3 weisen Mitnehmerlappen 6, 7 auf, über welche der Sektorenschließring 3 beim Spannen durch eine Betätigungshandhabe 30, 31 von dem Sektorenöffnungsring 2 unter Spannung der Federn 4, 5 in Richtung des Pfeiles 8 mitgenommen wird. Bei Automatverschlüssen ist die Betätigunshandhabe 30 häufig mit einer Schwinge 31 versehen, welche am Ende des Spannvorgangs vom Antriebsorgan oder bei der vorliegenden Ausführungsform vom Sektorenöffnungsring 2 abreißt, wodurch zunächst der Sektorenöffnungsring 2 unter der Wirkung der Feder 4 abläuft und die Sektoren 33 öffnet.
  • Der Sektorenschließring 3 kann dann je nach der Art der Steuerung der beiden Sektorenringe 2, 3 und der Zustellung des Zeitregelwerks zum Schließen der Sektoren früher oder später dem Sektorenöffnungsring 2 nachlaufen.
  • Bei der gezeigten Anordnung werden die eingangs erwähnten . Schwierigkeiten der bekannten Anordnungen dadurch überwunden, daß am Sektorenschließring 3 ein Kupplungsteil 9 mit einer Schrägfläche 10 angeordnet ist. Das im vorliegenden Fall aus einer Schwungscheibe 11 bestehende Zeitregelwerk greift zur Hemmung an der Hemmkante 12 des Kupplungsteiles 9 mittels des Stiftes 13 über den Zwischenhebel 14 an. Der Zwischenhebel 14 ist über die Stift-Schlitz-Führung 15,16 mit der Schwungmasse 11 verbunden, wobei zur Erzielung eines während des Ablaufs abnehmenden Übersetzungsverhältnisses zwischen Schwungscheibe 11 und Sektorenantrieb 3 bei entsprechender Anfangsstellung des Hemmhebels 14 der Schlitz 16 etwa radial ausgebildet ist. Der Zwischenhebel 14 ist um die Achse 17 drehbar im Gehäuse 1 gelagert und steht unter der Wirkung der Feder 18. Ein. Stift des Zwischenhebels 14 wirkt in an sich bekannter Weise mit der Zeitsteuerkurve 20 zusammen.
  • Der Stift 13 ist axial verschiebbar und drehbar im Zwischenhebel 14 angeordnet und steht unter der Wirkung der Blattfeder 21. Während der Spannbewegung der Sektorenringe 2, 3 in Richtung des Pfeiles 8 gleitet der Stift 13 auf die Schrägfläche 10 des Kupplungsteils 9 und wird bei Weiterdrehung des Sektorenrings 3 entgegen der Wirkung der Blattfeder 21 angehoben. Noch vor Beendigung der Spannbewegung ist jedoch der Kupplungsteil 9 unter dem Stift 13 wegbewegt worden, so daß der Stift 13 unter der Wirkung der Blattfeder 21 hinter der Hemmkante 12 einfällt. Reißt nun bei Beendigung der Spannbewegung die Betätigungshandhabe von den Sektorenringen 2, 3 ab, so kann der Sektorenöffnungsring 2 entgegen der Richtung des Pfeiles 8 ablaufen, wodurch die Sektoren 33 geöffnet werden. Der Ablauf des Sektorenschließrings 3 wird jedoch durch den Ablauf des Zeitregelwerks 11 so lange verzögert, bis der Stift 13 in zur Richtung der Federwirkung der Feder 21 senkrechter Richtung aus dem Bereich der Hemmkante 12 gedreht ist. Während dieser Drehbewegung des Hebels 14 kann sich der Stift 13 um seine Achse drehen, so daß zwischen Hemmkante 12 und Stift 13 nur eine rollende Reibung auftritt und der Stift 13 außerdem gleichmäßig über seinen ganzen Umfang beansprucht wird. Dadurch werden die Verschlußzeiten beeinflußende Abnutzungen weitgehend vermieden. Nun kann auch der Sektorenschließring 3 ablaufen, wobei die Sektoren wieder geschlossen werden. Gleichzeitig mit der Spannbewegung der Sektorenantriebsringe 2, 3 wird über an sich bekannte und der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellte Mittel das Meßinstrument eines Belichtungsmessers abgetastet und die Abtastbewegung über ebenfalls bekannte Hebel 34 auf den Zeitsteuerring 359 welcher die Kurve 20 trägt, übertragen, wobei die Einstellung der Belichtungszeit durch Zustellung des Zeitregelwerks 11 erfolgt. Wird nun eine Betätigungshandhabe, mittels welcher die Belichtungssteuerung, das Spannen und das Auslösen des Verschlusses bewirkt werden, zu rasch durchgerissen, so treten trotz des schlagartigen Auflaufens der Zeitsteuerkurve 20 auf den Zeitsteuerstift 19 keine Prellungen bzw. kein Herausschleudern am Zeitsteuerstift 19 und am Zeitregelwerk 11,14 auf, weil die Zeitsteuerkurve 20 durch das während des Verschlußablaufs abnehmende Übersetzungsverhältnis zwischen Zeitregelwerk 11,14 und Sektorenantrieb 3 sehr flach gehalten werden kann und weil durch das Gleiten des Stiftes 13 über das Kupplungsstück 9 eine zur Verhinderung von Prellungen und Herausschleudern bei der flachen Zeitsteuerkurve 20 ausreichende Bremsung verursacht wird. Diese Bremsung ist jedoch andererseits gering genug, daß sie für die Einstellung der Belichtungsfaktoren und die Ankupplung des Zeitregelwerks 14, 11 an den Sektorenantrieb 3 keine merkliche Verzögerung darstellt, wobei durch die zwangläufige Bewegungsfolge beim Spannen und Auslösen des Verschlusses der Stift 13 auf alle Fälle an der Hemmkante 12 und, da Prellungen bzw. Herausschleudern vermieden sind, somit auch der Stift 19 an der Zeitsteuerkurve 20 anliegt, ehe die Öffnungsbewegung der Sektoren 33 beginnt. Durch die erfindungsgemäße Kombination ist es also nicht nur gelungen, ohne jegliche zusätzliche Mittel und unter Erhaltung sämtlicher Vorteile der Einzelmerkmale der Kombination den zusätzlichen Vorteil einer prellungsfreien Belichtungszeitsteuerung zu erhalten. Vielmehr können dadurch Verzögerungsvorrichtungen, welche bisher zwischen Belichtungsregelvorrichtung oder Betätigungshandhabe und Verschlußauslösung eingeschaltet werden mußten, entfallen, so daß eine Einsparung an Bauteilen erzielt ist und, was insbesondere bei Sportaufnahmen wichtig ist, die Belichtungszeiteinstellungen und die Verschlußauslösung praktisch ohne Verzögerung unmittelbar nacheinander erfolgen, wobei die Gefahr von unrichtig eingestellten Belichtungszeiten vollkommen beseitigt werden konnte.
  • Die Anordnung nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 dadurch, daß der Kupplungsteil 9 keine Schrägfläche aufweist. Dafür besitzt der Stift 13 eine Schrägfläche aufweiat. Dafär besitzt der Stift 13 eine Schrägfläche 22, mit welcher er beim Spannen des Sektorenrings 3
    gegen den Lappen 9 anläuft, wodurch er entgegen der Feder-
    wirkung der Feder 21 so weit angehoben wird, daß er in bereits beschriebener Weise über den Lappen 9 hinter die Hemmkante 12 gelangen kann.
  • Selbstverständlich ist der Erfindungsgedanke nicht auf die gezeigten Ausfahrungsbeispiele beschränkt. So könnten z. B. auch der an Sektorenschließring 3 angeordnete Teil 9 axial federn und der Stift 13 als Kupplungsteil axial fest angeordnet sein. Außerdem könnte der Stift durch einen Lappen ersetzt und der Teil 9 teilweise als Stift ausgebildet sein.
  • Schließlich ist die erfindungsgemäße Anordnung nicht auf das gezeigte Verschlußprinzip beschränkt. Vielmehr könnte sie auch beispielsweise auf Automatverschlüsse mit einem beim Verschlußablauf hin-und hergehenden Sektorenring angewendet werden, wobei der federnde Stift und der Kupplungsteil bei der Öffnungsbewegung des Sektorenrings übereinandergleiten und in Wirkverbindung treten und die in entgegengesetzter Richtung verlaufende Schließbewegung des Sektorenrings dann so lange gehemmt verläuft, bis der Stift aus dem Bereich der Hemmkante verschwenkt ist.
  • Bei Spannverschlüssen, bei welchen die Einsteuerung des Zeitregelwerks erst nach Vollendung der Spannbewegung erwünscht ist, kann die erfindungsgemäße Anordnung Verwendung finden, wobei immer ein federnder Stift mit einem Kupplungsteil während einer der Schließbewegung eines Sektorenrings oder eines anderen Sektorenantriebs vorausgehenden Bewegung in Wirkverbindung tritt und wobei die BelicJungsregelvorrichtung während des Kuppelns von Stift und Kupplungsteil in Tätigkeit sein muß. Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Anordnung aber zweifellos in Anwendung auf Automatverschlusse, bei denen Spannvorgang, Belichtungsregelung und Auslösevorgang durch eine einzige Betätigungshandhabe mittels jeweils eines Griffes oder Druckes bewirkt werden und bei denen die Einsteuerung des Zeitregelwerks vor Verschlußbetätigung oft überhaupt nicht oder mit hinreichender Genauigkeit nur schwer möglich ist.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1. Zeitregelwerk für fotografische Sektorenverschlüsse, ins- besondere für Automatverschlusse, welches durch eine
    Belichtungsregelvorrichtung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Sektorenantrieb (2p 3) und dem Zeitregelwerk (11,14)
    in an sich bekannter Weise während des Ablaufs abnimmt und daß das Anfangsubersetzungsverhältnis bei Einstellung auf die längste Belichtungszeit am größten ist und daß Sektorenantrieb (2s 3) und Zeitregelwerk (11, 14) über einen federnden Stift (13) und ein Kupplungsteil (9) während einer der Schließbewegung für die Sektoren (33) vorausgehenden Bewegung des Sektorenantriebs (2, 3) in Eingriff bringbar sindo 2. Zeitregelwerk nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (13) am Zeitregelwerk (14) axial federnd und drehbar angeordnet ist und mittels einer Schrägfläche (10, 22) über den Kupplungsteil (9) am Sektorenantrieb (2, 3) gleiten kann.
    3. Zeitregelwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (13) bei der Spannbewegung des Sektorenantriebs (2, 3) und während der gleichzeitigen Einstellung des Zeitsteuerrings (35) durch die Belichtungsregelvorrichtung (34) über den Kupplungsteil (9) gleitet.
    4. Zeitregelwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen Sektorenantrieb (2,3) und Zeitregelwerk (11, 14) vorgesehener Hemmhebel (14) über eine Stift-Schlitz-Verbindung (15, 16) mit einer Schwungscheibe (11) des Zeitregelwerks (11,14) zusammenwirkt.
    5. Zeitregelwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (16) der Stift-Schlitz-Verbindung (15, 16) in bezug auf die Schwungscheibe (11) radial ausgebildet ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1962A0018002 1962-03-09 1962-03-09 Zeitregelwerk fuer fotografische sektorenverschluesse. Expired DE1852321U (de)

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