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DE1158825B - Schlitzverschluss fuer Kameras - Google Patents

Schlitzverschluss fuer Kameras

Info

Publication number
DE1158825B
DE1158825B DEK40347A DEK0040347A DE1158825B DE 1158825 B DE1158825 B DE 1158825B DE K40347 A DEK40347 A DE K40347A DE K0040347 A DEK0040347 A DE K0040347A DE 1158825 B DE1158825 B DE 1158825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
pin
cam
master cylinder
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40347A
Other languages
English (en)
Inventor
Katsuhiko Okabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nidec Precision Corp
Original Assignee
Nidec Copal Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nidec Copal Corp filed Critical Nidec Copal Corp
Publication of DE1158825B publication Critical patent/DE1158825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Schlitzverschluß für Kameras Die Erfindung bezieht sich auf einen SchlitzverschlußfürKameras,und sie betrifft insbesondere eine Einrichtung zum Steuern der Belichtungszeit eines Schlitzverschlusses mit zwei durch Vorspannhebel bewegbaren Lamellenpaaren.
  • Bei derartigen Schlitzverschlüssen mit zwei Lamellenpaaren, d. h. einem öffnungslamellenpaar und einem Schließlamellenpaar, werden die Schließlamellen entsprechend der eingestellten Belichtungszeit von den öffnungslamellen während deren Ab- lauf ausgelöst. Dies hat den Nachteil, daß eine gegenseitige Beeinflussung der Bewegungsabläufe beider Lamellenpaare auftritt, wodurch die Genauigkeit der Belichtungszeit stark beeinträchtigt wird.
  • Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen bezüglich der Belichtungszeit exakt arbeitenden Schlitzverschluß zu schaffen, dessen Lamellenpaare gesondert angetrieben und entsprechend der eingestellten Belichtungszeit gesteuert werden. Ferner soll der Verschluß so ausgebildet werden, daß die Einstellung der Belichtungszeit für alle Zeitwerte beliebig vor oder nach dem Spannen des Verschlusses vorgenommen werden kann.
  • Nach der Erfindung wird dieses Ziel durch einen Verschluß erreicht, der eine sich parallel zur Lamellenebene erstreckende Belichtungszeitsteuerwelle, ein den Schlitz zwischen den beiden Lamellenpaaren zum Erzielen verschiedener Belichtungszeiten änderndes Einstellglied, einen um das Einstellglied drehbar gelagerten Hauptzylinder mit gezahntem Flansch, einen ersten, den Hauptzylinder umgebenden und starr daran befestigten Nockenzylinder, eine erste Sperrklinke zum Arretieren des ersten Vorspannhebels in gespannter Verschlußstellung, ein erstes, mit dem ersten Nockenzylinder im Eingriff stehendes Klinkenbetätigungsglied, einen zweiten, auf dem Hauptzylinder angeordneten und sich während der Belichtung mit diesem mitdrehenden Nockenzylinder, der mittels des Einstellgliedes gegenüber dem ersten Nockenzylinder versetzbar ist, eine zweite Sperrklinke zum Arretieren des zweiten Vorspannhebels in gespannter Verschlußstellung, ein zweites, mit dem zweiten Nockenzylinder im Eingriff stehendes Klinkenbetätigungsglied und ein Antriebsglied zum Drehen des Hauptzylinders aufweist, wobei die beiden Nockenzylinder die beiden Sperrklinken auf Grund ihrer gegeneinander versetzten Winkellage nacheinander auslösen.
  • Vorteilhafterweise weist dabei das Einstellglied einen längs der Belichtungszeitsteuerwelle gleitbar gelagerten Spannzylinder, einen drehbar am Spannzylinder angeordneten Ring mit einem ersten, sich sowohl durch ein Fenster des Hauptzylinders in Form eines umgekehrten L als auch durch ein L-förmiges Fenster des zweiten Nockenzylinders erstreckenden Stift, der die Lage des zweiten Nockenzylinders bezüglich des ersten Nockenzylinders festlegt, und einen ortsfesten Zylinder mit einem schraubenförmigen Führungsschlitz auf, in den ein zweiter Stift am Spannzylinder eingreift, so daß sich der Spannzylinder axial verschiebt, wenn er durch die Belichtungszeitsteuerwelle um seine Zylinderachse gedreht wird.
  • Nach einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das Antriebsglied zum Drehen des Hauptzylinders mit einer senkrechten Welle mit einem Stift an ihrer oberen Stirnfläche, einem an dieser Welle befestigten Antriebszahnrad zum Betätigen des Hauptzylinders, wobei das Zahnrad in die Zahnung des Hauptzylinders eingreift und ihn mit Hilfe einer um die senkrechte Welle gelegten Rückholfeder dreht, und einem an dieser Welle in einer Richtung drehbar angeordneten Zahnrad zum Spannen des Verschlusses versehen, wobei an diesem Zahnrad ein federbelasteter Kupplungshebel angelefikt ist, der zum Sperren einer Zurückbewegung des Antriebszahnrades in Verschlußspannstellung am Stift anschlägt und der bei Auslösung des Verschlusses durch einen Auslösehebel mit einem Vorsprung zum Betätigen des Kupplungshebels vom Stift abgehoben wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine Draufsicht auf eine fotografische Kamera mit erfindungsgemäßem Schlitzverschluß, Abb. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach der Linie 11-11 von Abb. 1, Abb. 3 eine Seitenansicht der aus dem Kameragehäuse herausgenommenen Anordnung auf der Verschlußgrundplatte, einschließlich einer Verschlußsteuereinrichtung, wobei die Teile in Ruhestellung gezeigt sind, Abb. 4 einen Schnitt durch den Belichtungszeit-Steuerzylinder, wobei der Schnitt nach der Linie IV-IV von Abb. 2 durch den Zeitstellknopf geführt ist, Abb. 5 eine perspektivische Darstellung des inneren Zylinders und von Teilen des in Abb. 4 gezeigten Steuerzylinders, Abb. 6 eine perspektivische Teilansicht einer Klinkeneinrichtung zum Auslösen der öffnungs- und Schließlamellen der Ausführungsform von Abb. 1, Abb. 7 und 8 Seitenansichten der in Abb. 6 gezeigten Einrichtung vor bzw. nach Einstellen des Verschlusses, Abb. 9 eine perspektivische Seitenansicht der Einzelteile des in Abb. 2 gezeigten Verschlußauslösers .nach Einstellung des Verschlusses, Abb. 10 den in Abb. 9 gezeigten Mechanismus unmittelbar nach Drücken des Verschlußauslöseknopfes. Abb. 1 zeigt eine Kamera mit erfindungsgemäßer Steuereinrichtung. Das Kameragehäuse 1 weist eine Vorderwand 2 auf, die mit einem Objektivhalter 3 versehen ist, der einen Objektivstutzen 4 trägt. Stutzen 4 umfaßt einen nicht gezeichneten Objektivlinsensatz und ist mit einem Entfernungseinstellring 5 sowie einem Blendeneinstellring 6 versehen. Auf dem Objektivhalter 3 und dem Objektivstutzen sind Markierungen 5a und 6a für Blende und Entfernung vorgesehen. Am Kameragehäuse 1 sitzt ferner ein Schnellspannhebe17 mit Filmzähler7a und dazugehörigem Zeiger 7 b, ein Verschlußauslöseknopf 8, ein Zeiteinstellknopf 10 mit Zeitskala 10 a und dazugehörigem Zeiger 10 b und ein Fihnrückspulknopf 9. Ein Zahnrad 11 a ist am Ende eines Wickelzylinders 11 befestigt, der drehbar um eine Wickelwelle 7c angeordnet ist, wobei das Zahnrad lla durch die Betätigung des Spannhebels 7 gedreht wird, und zwar nur in einer Richtung. Ein drehbar im Gehäuse 1 gelagertes Zahnrad 11 b steht mit dem Zahnrad 11 a und einem Zahnrad 13 im Eingriff. Das Zahnrad 13 ist drehbar auf einer senkrechten Welle 12 angeordnet, die mit einem Antriebszahnrad 12a und einer Rückstellfeder 12b versehen ist. Wie sich aus Abb. 10 ergibt, sitzt auf dem Zahnrad 13 ein Kupplungshebel 13 a, der durch eine Feder 13 b im Gegenzeigersinn belastet ist. Der Auslösehebel 14 ist im Kameragehäuse 1 drehbar gelagert und mit einer Nase 14 a versehen, auf deren Schrägfläche der Auslöseknopf 8 wirkt, wenn er wie in Abb. 10 aus der gestrichelt gezeichneten Stellung nach unten gedrückt worden ist. Bei Drücken des Auslöseknopfes 8 wird der Auslösehebel 14 im Gegenzeigersinn und der Hebel 13 a im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch die von Stift 12 c und Hebel 13a gebildete Kupplung zwischen dem Antriebsrad 12 a und dem Zahnrad 13 gelöst wird.
  • Der Steuerzylinder D (Abb. 2, 4 und 5) besteht aus einem Hauptzylinder 16 mit Fenster 16 b in Form eines umgekehrten L, der um einen festen Zylinder 21 drehbar ist und einen gezahnten Flansch 16a aufweist, welcher mit dem Zahnrad 12 a im Eingriff steht, aus einem ersten Nockenzylinder 17 mit bogenförnüger Führungsnut 17a und aus einem zweiten Nockenzylinder 18 mit ähnlicher Führungsnut 18a und L-förmigem Fenster 18 b, wobei der Zylinder 18 um den Zylinder 16 drehbar und mit dem Zylinder 17 durch eine Schraubenfeder 20 elastisch verbunden ist, die am Zylinder 17 und an einem auf dem Zylinder 18 starr angebrachten Arm 19 befestigt ist. Im festen Zylinder 21 ist ein Spannzylinder 22 drehbar gelagert, der mit einem Längsführungsschlitz 22 b versehen ist, wobei um den abgesetzten Teil 22c des Zylinders 22 ein Ring 23 mit Stift 23 a drehbar angeordnet ist, wobei letzterer im Fenster 16 b des Hauptzylinders 16 geführt ist und durch dieses hindurch in das Fenster 18 b des Nockenzylinders 18 hineinragt. Innerhalb des Spannzylinders 22 ist eine um ihre Achse drehbare Belichtungszeitsteuerwelle 15 gelagert, die einen Stift 15 a trägt, welcher im Längsführungsschlitz 22 b gleiten kann. An dem mit Gewinde versehenen Endteil 15 b wird die Welle 15 durch eine Mutter 25 gehalten, so daß sie sich in ihrer Längsrichtung nicht bewegen kann.
  • Ein Hebe127 zum Verschwenken der öffnungslamellen 26 und 26a ist an der Verschlußgrundplatte P an einem Gelenkzapfen 27 a angelenkt, an dem außerdem ein Klinkenbetätigungsglied 29 mit Stiften29a und 29b, und zwar auf der Rückseite der VerschlußgrundplatteP angelenkt ist. Der Stift 29a greift in die Führungsnut 17a ein. Ein Vorspannhebel 28, auf dem ein mit einem hakenförmigen Klinkenteil31a versehener Hebe131 sitzt, weist einen hakenförmigen Teil28a auf und ist auf der VerschlußgrundplatteP an einem Zapfen28b angelenkt. Die Klinke 31 a des Hebels 31 ist um einen Zapfen 31 b am Hebel 28 schwenkbar, und durch eine Feder 31 c gegen den Stift 29 b belastet. Eine erste Sperrklinke 30 mit einem Arm 30 b und einem weiteren Arm mit Anschlag30a ist an der VerseldußgrundplatteP schwenkbar gelagert, wobei der Arm30b am Stift29b anschlagen kann. Der Anschlag 30a ist so angeordnet, daß er bei Spannen des Verschlusses mit dem Hakenteil28a in Eingriff kommt, wobei die um den Zapfen31b gewundene Feder 31 c sich mit ihrem einen Ende am Hebel 31 abstützt, um diesen gegen den Stift 29 b zu belasten. Um den Zapfen 28 b ist eine starke Feder 32 gewickelt, deren Enden an dem Zapfen 28 b bzw. dem Zapfen31b befestigt sind und die den Vorspannhebel 28 betätigt.
  • Die Einrichtung zum Betätigen der Schließlamellen 26' ist äquivalent der beschriebenen Einrichtung für die Öffnungslamellen ausgebildet. Die den Schließlamellen zugehörigen Teile sind dabei entsprechend den Steuerteilen der öffnungslamellen bezeichnet, zur Unterscheidung jedoch mit »'« versehen.
  • Im folgenden soll nun die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung erläutert werden. Wenn die Welle 7c durch den Spannhebel 7 gedreht wird, so dreht sich das Zahnrad 11 a im Gegenzeigersinn und nimmt das Zahnrad 12 a über die Zahnräder 11 a und 11- b entgegen der Kraft der Rückstellfeder 12 b im Gegenzeigersinn mit, so daß der Steuerzylinder D um die Welle 15 mittels des Zahnrades 16a im Uhr-Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Drehung des Zylinders D hat zur Folge, daß die Führungsnuten 17 a und 18a die Stifte 29a und 29a' anheben, so daß die Hebel 27 und 27' im Gegenzeigersinn um die Zapfen 27a und 27a' aeschwenkt werden. Hierbei ziehen die Stifte 29 b und 29 b' die Hakenhebel 31 und 31' nach oben, so daß die Vorspannhebe128 und 28' ebenfalls imGegenzeigersinn um die Gelenkzapfen 28b und 28' verschwenkt werden, wodurch die Federn 32 und 32' gespannt werden. Die Öffnungs-und Schließlamellen bewegen sich damit nach unten und decken die Belichtungsöffnung 0 ab.
  • Am Ende des vorangehend beschriebenen Verschlußspannvorgangs kommen die Haken 28a und 28 a' mit den Anschlägen 30 a und 30 a' in Eingriff, wie in Abb. 8 gezeigt, und der Spannhebel 7 wird daraufhin mit Hilfe einer nicht gezeichneten Vorrichtung üblicher Bauart in die Anfangsstellung zurückgeführt.
  • Wenn der Auslöseknopf 8 von Hand nach unten gedrückt wird, dreht sich der Auslösehebel 14 im Gegenzeigersinn um seine Welle, und der Hebel 13 a löst sich -emäß Abb. 10 von dem auf der Welle 12 befestieten Stift 12 e, so daß das Zahnrad 12 a und die Welle 12 durch die Kraft der Feder 12 b rasch im Uhrzeigersinn gedreht werden, während gleichzeitig der Steuerzylinder D durch den Zahnflansch 16a im Gegenzeigersinn gedreht wird. Die Drehung des Zylinders D hat zur Folge, daß die Hebel 29 und 29' im Uhrzeigersinn um die Zapfen 27 a und 27 a' verschwenkt werden, und zwar auf Grund der Führungsnut 17 a und 18 a, wie vorangehend bereits beschrieben.
  • Noch vor dem Ende der Bewegung der Hebel 29 und 29' drehen die Stifte 29 b und 29 b' die Sperrklinken 30 und 30' im Gegenzeigersinn und die Vorspannhebel 28 und 28' werden von den Anschlägen 30 a und 30 a' gelöst, so daß die Hebel 28 und 28' im Uhrzeigersinn um die Zapfen 28 b und 28 b' durch die Kraft der Federn 32 und 32' schnell verschwenkt werden.
  • Die öffnungs- und Schließlamellen 26, 26a, 26' und 26a' bewegen sich daher über die Belichtungsöffnung 0 mit hoher Geschwindigkeit. Dabei ist der gekrümmte Teil der Führungsnut 17a bezüglich der Welle 15 feststehend, während der gekrümmte Teil der Führungsnut 18 a bezüglich der Führungsnut 17 a durch Verstellen des Kopfes 10 verändert werden kann, so daß zwar der Zeitpunkt des Bewegungsbeginnes des Hebels 29 stets gleichbleibt, der Zeitpunkt des Bewegungsbeginnes des Hebels 29' aber durch den Knopf 10 einstellbar ist. Damit kann der Zeitpunkt der Auslösung der Schließlamellen 26' und 26a' bezüglich derjenigen der öffnungslamellen 26 und 26a entsprechend der gewünschten Belichtungszeit beliebig eingestellt werden.
  • Bei Verstellen des Zeiteinstellknopfes 10, beispielsweise in Richtung längerer Belichtungszeit, dreht die bei der in Abb. 1, 2 und 4 gezeigten Einrichtung die Welle 15 im Gegenzeigersinn und ebenso der Zy- linder 22, wobei letzterer durch die Führungsnut 21 a angehoben wird, so daß der im Fenster 16 b geführte Stift 23 a den Zylinder 18 im Gegenzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 20 dreht. Demgemäß wird die relative Lage der Führungsnuten 17 a und 18a zueinander so verstellt, daß sich bei Auslösen des Verschlusses der Bewegungsbeginn der Schließlamellen 26' und 26a' verzögert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Steuern der Belichtungszeit eines Schlitzverschlusses mit zwei durch Vorspannhebel bewegbaren Lamellenpaaren gekennzeichnet durch eine sich parallel zur Lamellenebene erstreckende Belichtungszeitsteuerwelle (15), ein den Schlitz zwischen den beiden Lamellenpaaren(26,26') zumErzielen verschiedener Belichtungszeiten änderndesEinstellglied(21, 22, 23, 24), einen um das Einstellglied drehbar gelagerten Hauptzylinder (16) mit gezahntem Flansch (16a), einen ersten, den Hauptzylinder umgebenden und starr daran befestigten Nockenzylinder(17), eine erste Sperrklinke(30) zum Arretieren des ersten Vorspannhebels (28) in ge-Clespannter Verschlußstellung, ein erstes, mit dem ersten Nockenzylinder (17) im Eingriff stehendes Klinkenbetätigungsglied (29), einen zweiten, auf dem Hauptzylinder (16) angeordneten und sich während der Belichtung mit diesem mitdrehenden Nockenzylinder (18), der mittels des Einstellgliedes gegenüber dem ersten Nockenzylinder (17) versetzbar ist, eine zweite Sperrklinke (30') zum Arretieren des zweiten Vorspannhebels (28') in gespannter Verschlußstellung, ein zweites, mit dem zweiten Nockenzylinder (18) im Eingriff stehendes Klinkenbetätigungsglied (29') und durch ein Antriebsglied zum Drehen des Hauptzylinders (16), wobei die beiden Nockenzylinder (17, 18) die beiden Sperrklinken (30, 30') auf Grund ihrer gegeneinander versetzten Winkellage nacheinander auslösen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied einen längs der Belichtungszeitsteuerwelle (15) gleitbar gelagerten Spannzylinder (22), einen drehbar am Spannzylinder angeordneten Ring (23) mit einem ersten, sich sowohl durch ein Fenster (16 b) des Hauptzylinders (16) in Form eines umgekehrten L als auch durch ein L-förmiges Fenster (18 b) des zweiten Nockenzylinders (18) erstreckenden Stift (23 a), der die Lage des zweiten Nockenzylinders (18) bezüglich des ersten Nockenzylinders (17) festlegt, und einen ortsfesten Zylinder (21) mit einem schraubenfönnigen Führungsschlitz (21a) aufweist, in den ein zweiter Stift (22a) am Spannzylinder eingreift, so daß sich der Spannzylinder axial verschiebt, wenn er durch die Belichtungszeitsteuerwelle um seine Zylinderachse gedreht wird. 3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied zum Drehen des Hauptzylinders (16) eine senkrechte Welle (12) mit einem Stift (12e) an ihrer oberen Stirnfläche, ein an dieser Welle (12) befestigtes Antriebszahnrad (12a) zum Betätigen des Hauptzylinders (16), wobei das Zahnrad (12 a) in die Zahnung (16 a) des Hauptzylinders eingreift und ihn mit Hilfe einer um die senkrechte Welle (1,2) gelegten Rückholfeder dreht, und ein an dieser Welle (12) in einer Richtung drehbar angeordnetes Zahnrad (13) zum Spannen des Verschlusses besitzt, wobei an diesem Zahnrad (13) ein federbelasteter Kupplungshebel (13 a) angelenkt ist, der zum Sperren einer Zurückbewegung des Antriebszahnrades (12a) in Verschlußspannstellung am Stift (12c) anschlägt und der bei Auslösung des Verschlusses durch einen Auslösehebel (14) mit einem Vorsprung zum Betätigen des Kupplungshebels (13 a) vom Stift (12 c) abgehoben wird.
DEK40347A 1959-04-06 1960-04-05 Schlitzverschluss fuer Kameras Pending DE1158825B (de)

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DE1158825B true DE1158825B (de) 1963-12-05

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DEK40347A Pending DE1158825B (de) 1959-04-06 1960-04-05 Schlitzverschluss fuer Kameras

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2346396A1 (de) * 1972-09-14 1974-03-21 Seiko Koki Kk Schlitzverschluss fuer eine kamera

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2346396A1 (de) * 1972-09-14 1974-03-21 Seiko Koki Kk Schlitzverschluss fuer eine kamera

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