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DE1720620U - Bauplatte. - Google Patents

Bauplatte.

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Publication number
DE1720620U
DE1720620U DE1953D0007320 DED0007320U DE1720620U DE 1720620 U DE1720620 U DE 1720620U DE 1953D0007320 DE1953D0007320 DE 1953D0007320 DE D0007320 U DED0007320 U DE D0007320U DE 1720620 U DE1720620 U DE 1720620U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plaster
building board
building
sound
heraklith
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1953D0007320
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ver Korkindustrie A G
Knauf Insulation Operation GmbH
Original Assignee
Ver Korkindustrie A G
Deutsche Heraklith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Korkindustrie A G, Deutsche Heraklith GmbH filed Critical Ver Korkindustrie A G
Priority to DE1953D0007320 priority Critical patent/DE1720620U/de
Publication of DE1720620U publication Critical patent/DE1720620U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Finishing Walls (AREA)

Description

ZlL 1/02. 1720620. DeutsAe Heraklith AS.. Simbach/Inn und Vereiüigte Kork- ig. Arn. »3 Industrie A.G.,Mannheim. J Bauplatte,
12^11. syyojyio. er. 8: f-J)„____
ritbnwft.to PA; 0 8 8 3 4^R J-2 Ή~~~ : Ί?
DipLlng.»,Di;-LI-.:.:.Seil8r '
Berlin-Grunewald
DlpL-loi Sichtnann
NÜRNBERG
n -tut,147
> 1956
Pirma Vereinigte Xorkinduatrie AG., Mannheim, Augusta-Anlage 32 Firma Heu ta ehe Heraklith AG·, &Lnbaoh/lnn
"Bauplatte"
Problem der Eaumakustik, insbesondere bei Theatern, Konzertsälen, Lichtspielhäusern, Schalterhallen, Büroräumen und dergleichen wird in rüderer Zeit eine steigende Beachtung geschenkt·
Beachtliche ürfolge aind dadurch erreicht worden, das3 man Bauplatten aus gehärteten und verkitteten Faserstoffen, Vorzugs-
• ■' s:.;1.-:'. :■':■■■■ ; ■■■■■■· ■ ■ ■ · ι ?
weis© mineralisierte Holzwolle-Leichtbauplatten, wie sie auf ! F
deia ISäarkt unter dem Namen 11Heraklith-Platten" bekannt sind, verwendet. Die rauinseitige Oberfläche einer solchen Leichtbauplattenverkleidung entspricht in architektonischer Hinsicht jedoch
nicht den zu stellenden Anforderungen. Deshalb hat man sich j I
Λν '■■ ■■■" --V.---- ■ . .■■■.'■ '. if
vielfach veranlasst gesehen, solche Wandbeklei dünge η noch mit Stoffüberzügen zn. versehen, die aber wegen der unvormeidlichen Staub anhaftung und wegen ihrer Brennbarkeit als ungeeignet zu betrachten aind. Solche s.B. mit Sorelzement gebundene Holzfaserplatten haben auch hinsichtlich der angestrebten Schall- | [ öohluckung den Haohtell, dass der erzielbare Schallschluckgrad I L
37f, 1/02. 1720620. Deutsche Heraklith ΑΧϊ., SimbacWInn und Vereinigte Kork- \§. /it-rf. Industrie A.G., Mannheim. I Bauplatte. ,12,11,53^1)7320. (T. S; Z. 1);
stark Ton der !frequenz abhängig* ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sohallsehluckanordnung zu schaffen, die mit einfachen handwerkliehen Mitteln hers teilbar ist, die einen hohen« von.der Jürequenz möglichst unabhängigen Schallechluckgrad aufweist und auch hohen Anforderungen vom Innenarchitektonischen Standpunkt aus entspricht.
Die Erfindung besteht demzufolge darin, dass eine KLäoh·
der Bauplatte und zWardie beim Einbau der Bauplatte zum j
Bauminnsren gerichtete fläche mit einer futzsohicht versehen j
ist« die aus zerkleinerten, porösen Isolierstoffen, wie ..ι
Kunstharzechaumatoff besteht, vermisoht mit einem hydraulischen j
Bindemittel oder mit Gips. j
Wenn hier von Kunstharzeohaumstoff gesprochen wird, so kommt in erster Linie ein solches Material in Betracht, welches chemisch ein Kondensat ions produkt aus Harnstoff und Formaldehyd darstellte
Biese Schallschluckanordnung i3t in einfacher Weise herstellbar· In der gleichen Art wie man gewohnt ist, einen üblichen Putzmörtel aufzutragen, können die zerkleinerten, porösen Isolierstoffe, in erster Linie Kunstharzschaumstoff, mit einem hydraulischen Bindemittel, vorzugsweise mit Gips, vermischt, als Schallsohluckputz an den Bauplatten angebracht werden. Es empfiehlt sich, zunächst die porösen Isolierstoffe, auch z.Be den zerkleinerten Kunstharzschaumötoff, mit Wasser zu tränken und daß Bindemittel, also z.B. Gips, gesondert mit Wasser anzusetzen, um alsdann diese beiden Mischungen zu
37£, 1/02. 1720620. Deutsdie Heraklith
A.G., Simbacfa/Inn und Vereinigte Kork- 19. ^iL »S53 Industrie A.G., Mannheim. J Bauplatte.
,12. 11. 53. D 7520. (T. 8; Z. 1)
vereinigen und in Üblicher Weise anschüessend zu verarbeiten. Dieser gemäss der Erfindung zur Anwendung zu bringende Schall-Bchluckputz weist eine wünschenswerte hohe Porosität auf.
Die Innenfläche des mit dieser Sohallachluckanordnung ve? sehenen Baumes weist eine glatte, gleiohmässlge Oberfläche auf, die keiner zusätzlichen Stoffbeapannnng oder dergleichen bedarf, wie es bei alleiniger Verwendung von Holzfaser-Leichtbauplatten der Fall ist· Hinzu kommt noch, dass mineralislerte Holzfaser-Leichtbauplatten gute Putzträger sirid, weshalb eine innige Haftung des porösen Rohalls ohluckputzes bewirkt wird.
Was nun den angestrebten Effekt der Schalle chluokung an- '
belangt, so hat sich durch eingehende wissenschaftlich durchgeführte experimentelle Versuche ergeben, dass die mit dem Schallschluckputz gemäss der Erfindung versehenen Holzfaser-Leichtbauplatten einen Schallschluckgrad aufweisen, der in den praktisch vorkommenden Fällen, also im Frequenzbereich von 200 bis 1600 Hertz, von hinreichend gleioher Gross enardnung ist) eine Wirkung, die von den sonst Üblichen Schallsohluok-Isolierungen bisher nicht erreicht werden konnte.
Versuche haben ergeben, dass noch günstigere Sohallschluckgrade erzielt werden, wenn die Holzfaser-Leichtbauplatten lediglich mit einer dünnen Schi oh t aus dem porösen Sohallsohluekputζ versehen werden. Es genügt, die zum Eauminnern gerichtete Üäche der Bauplatte, mit dem Schallschluokputz in einer Dicke
von wenigen mm zu überziehen. Wegen der handwerklich möglichen j I
i : Ausführung kann die Putzstärke jedoch nioht unter ca. 4 mm her- j :
gestellt werden- ! !
37ί, 1/02. 1720620. Detrtsdjc HeraldSih
AG SimbaA/Inn und Vereinigte Kork- \$, kr*. I35Ö Industrie A.G., Mannheim. J Bauplatte,
12. 11. 53. D 7320. (T. 8; Z. 1)
Bine weitere Verbesserung der Wirkung wird erreicht, wenn >
die Bauplatts in. an sich bekannter Weise unter Einhaltung eines ! Luftraumes an den Wand- bzw. Deckenflächen angebracht ist und
dann auf der dem Eauusinnern zu gerichteten Fläche der Bauplatte j
die Aufbringung dee porösen Schallschluckputzes, vorzugsweise j
in dünnar Schicht erfolgt· ■
■ ■■ ■ ■ ■ ·" .■■■■■■'■■. : "■-■ ' ■' ' ' '■ , ". . . ■■'■.■■■.■.■ i
■·■■■"■. ■■' ■ '·:.. ··■::·:■. ■■. /-1 . . ■ ■ " ■ . . . ' , ■ i1
In nachstehender Tabelle sind gemessene Schallschluckgrade i unter Verwendung von "Heraklith-Platten" und dem porösen Schall
■'"■■'■ ■!■■■■...'.'■■■■ ■ .".■.. ■ i
BChluckputz zusammengestellt· Die idessv/erte der Ausführung 1 ;
'.■-.■■■.■■: ;: ■:'■'■'■'■■■-'■'■ ■■■'..■ ■ I
beziehen sich auf 2,5 ca dicke "Heraklibh-Plattan" unmittelbar '
auf Wand aufgebracht mit 6 bi£> ti tm. diclcen Schallcchluckputz. ' ,
Dio Werte der Ausführung 2 wurden für die gleiche Anordnung Je— ;
doch bei einer Putzdloke von ledxglioh 4 an gemessen. Die Zah- ;
len der Anordnung 3 wurden an einer Schallsdluclcancrdnurg er- ;
mittalt, bestehend auc 2,5 cn dicken "Horaklith-riaffcen" vor . ί
5 cm Luftraum mit einer 4 mm dicken Putzschicht;. , j
Gemessene Schallschluckgrado i
Ausführung Schallschluckgrad bei yerücliiederieri Frequenzen
125 250 500 1000 2000 4000 Hz
1 0,21 0,19 0,19 0,22 0,20 0,33 |
2 0,19 0,30 0,33 0,29 0,26 0,54 ' !
3 0,64 0,40 0,35 0,38 0,46 0,73
Üan erkennt aus dieser Tabelle die überraschende Wirkung die sich bei der Kombination der Holzfaser-Leichtbauplatte
37f, 1/02. 1720620. Denisdic Heraklith *
A.G., Simbach/Inn und Vereinigte Kode- 1 Q £> >t ιά«β £
iadastrie A-Gn Mannheim. I Bauplatte. I"
;I2. 1L 51 JD 7320. (T. 8; Z. 1) |
mit dem posrösen, vorgenannten Schallschluekputz ergibt, wobei :
im falle der Anwendung des Schalls ohluokput zee ein verhält- , |
nisn&ssig gleichbleibender Schalleohluckgrad im rrequenzbereieh : L
von 200 bis 1600 Hertz erzielt wird, während bei aueechließ- \
lieber Verwendung der leichtbauplatte, die wie gesagt, wegen ί
ihres Aussehens bei der praktischen Anwendung noch einer Ober- f
flachenbekleidung, eines geeigneten Anstrichs odtr dergleichen j
bedarf, ein stark schwankender Schallsohluokgrad in Abhängig- \
keit von der Frequenz vorliegt.
Der verhältnismäasig hohe Schallechluckgrad der Ausführung 3 bei tiefer Frequenz ist in raumakuatischer Hinsicht keinesfalls nachteilig, weil dadurch eine Schluckung erzielt wird, welche bei dieser Frequenz bislang nur durch Einbau mitschwingender Platten erreicht τ/erden konnte»
Der nach der Erfindung zur Anwendung kommende Schall-Bchluckputz, inabSBondere aus zerkleinertem Kunstharzschaumetoff mit Gips als Bindemittel, ist bekannt. Es ist deshalb auch bekannt, dass durch einen solchen äussert porösen Sohallsohluckgrad erreicht wird· Es war Jedoch nicht vorauszusehen, dass dieser bekannte Schallschluokputζ in Verbindung mit den zur ϊβrwendung kommenden Holzfaser-Leichtbauplatten sich so auswirkt, dass die schallschluckende Eigenschaft einerseits ,
der leichtbauplatte, andererseits der porösen Putzsohicht, \
sich in der fortschrittlichen Wirkung besonders ergänzen, wo- !
bei insbesondere für diese Schallsohluc^anordnung ein weit- j
gehend von der Frequenz unabhängiger, gleiohmäsaiger und hoher J Schallschluökgrad erreicht wird. Der poröse Schallsohluckputζ !
37f, 1/02. 1720620. Deutscne Heraklith AG, SimbacfaVInn und Vereinigte Kork- M. Mti. 1359 Industrie A.G.. Mannheim. I Bauplatte, 12.11.53. D 7320. (Γ. 8; Z. 1)
macht die bereits bekannte SoheJLlsohluokwirkung von Leichtbauplatten nioht uxwirksam und bei Zwischenschaltung einer Luftschicht auf der Hiickaeite der Leichtbauplatte ergeben ebb. besondere hohe Werte· j
.'' ■'■■■ ' - ^- ''/ ■ ·"■. ■■■■■ ■■ ' . ■ . ■ .... Ζ·' ■' '. .' ·. ■-■■■■ ■ :'■-■■■■ ■ - '■ ■' ' ic
Genäse derjärfindung richtet sich somit der Schutz aus- ! sohliesslioh auf die Kombination der Temrendung aus gehärte- [ '
'■■ ' ■■■'■■■ ■■■ ''■'■■ ..■ ''■■': :■'■· ■■':■■ :'· '■■'■ ' ■ '■■.'■.■■· -.■''■'■'' .'■'.·■ ' '' ■■:. . ■ ■..■■■'■■.'. ί
teten und yerkitteten iaserstoffen bestehenden Bauplatten \ :
einerseits mit demporösen Sonallschluokputz andererseits· \
Sie Erfindung löst in einer besonders günstigen Weise das '
Problea der Sahallachluekung unter Anwendung von Werkstoffen , ; die eich in wirtschaftlicher Weise herstellen lassen und mit ;
üblichen handwerklichen Maßnahmen verarbeitbar sind, wobei gleiohfieitig eine glatte, jgleichmäsoige Innenwandoberfläche ;
gegeben ist, die mit Rücksicht auf die architektonische Wir— : ' kung keiner zusätzlichen Behandlung bedarf·
Hähere Einzelheiten über die fertigung des Sohallsohluokputzes eind in der Patentanmeldung V 3392 Tlb/SOb, auf deren Inhalt hiermit Bezug genommen wird, angegeben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Pig. 1» eine Anordnung, bei welcher die Bauplatte direkt an der Wand angeordnet ist,
Hg. 2: eine Anordnung der Bauplatte zur Wand mit einem dazwischen liegenden Luftraum«
In Fig. 1 ist mit 1 die Wand, mit 2 eine Bauplatte aus gehärteten und verkitteten Faserstoffen, wobei beiapielswei-
SJi, 1/02. 1720620. DetttsAe Heraklith !ä.C Simbadi/Ina und Vereinigte Koik-. Industrie ΑΧλ, Mannheim. J Bauplatte, ill. 11. 53. P 7320. CT. 8: Z. J)
ee mlneraliaierte Holzwolle Verwendung findet und mit 3 eine Putzeohicht aus zerkleinerten poröeen Isolieret of fen, wie Kunatnarssohaumatoff 9 vermleoht mit einem hydraulischen Bindemittel oder mit Gips, dargestellt· «- - ■
In Pig· 2 sind wiederum dieselben Bezifferungen» wie in Yi&· 1 gewählt worden. Euroh ein Sistanzatttok 4» welohee beiepieleweiae aus HoIs bestehen kann, ist zwischen der Wand 1 und der Platte 2 ein Luftraum 5 geschaffen worden·
Die Patentanv/öJte
Wehr, Seiler, Siehnmnn
- .Ansprüche -

Claims (1)

  1. 37£, 1/02. 1720620. Deutsche Heraklith A.C Simbach/Inn und Vereinigte Kork- 19.AfK. 1358 PA Π Ι""1*15*1*6 AG^ Mannheim: J Bauplatte,
    (12. 11. 53. D 7520. (Γ. 8; Z.'I)- i
    D 7320/37 f Gm
    SohutzansprUche
    1· Bauplatte aus gehärteten und verkitteten !faserstoffen, vorzugsweise eine mlnerallsierte Holzwolle-Leichtbauplatte, dadurch gekennzeichnet, dass eine fläche der Bauplatte mit einer Putzaohicht versehen ist, die aus zerkleinerten, porösen Isolierstoffen, wie Kunstharzschaumstoff, vermischt mit einen hydraulischen Bindemittel, oder mit Gips besteht·
    2· Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Putzsohicht nur wenige Millimeter, z.B. A mm dlok ist.
    Die Pater.ianvfcdtb
    Wehr, Seiler, Slehmann
DE1953D0007320 1953-11-12 1953-11-12 Bauplatte. Expired DE1720620U (de)

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