DE802355C - Verkleidungsplatte - Google Patents
VerkleidungsplatteInfo
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- DE802355C DE802355C DEP35387A DEP0035387A DE802355C DE 802355 C DE802355 C DE 802355C DE P35387 A DEP35387 A DE P35387A DE P0035387 A DEP0035387 A DE P0035387A DE 802355 C DE802355 C DE 802355C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/10—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of wood or with an outer layer of wood
Landscapes
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Description
- Verkleidungsplatte 1)W Ertiii(lung bezieht sich auf Platten. die zur Verkleidung von Bauteilen, wie Wände oder Decken, sowie zur Verkleidung von Einrichtungsgegenständen aller Art, wie Möbel. Flurgarderoben, Behälter u. dgl., verwendbar sind. Das wesentliche "Ziel der Erfindung besteht darin. die Platten in der Art von Steinplatten dauerhaft auszubilden und mit hoher Festigkeit auszustatten, dabei aber die Wohnlichkeit von Holztäfelungen zu gewährleisten, eine entsprechende Oberflächenwirkung zu erzielen, insbesondere eine warme Tönung und im Bedarfsfalle auch Zierwirkungen auf einfache Weise zu erreichen.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Platte aus einem zementgebundenen Werkstoff besteht, deren eine oder beide Seitenwände mit Holz in Furnierstärke verbunden sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Platte in an :ich bekannter «"eise aus Zellstoffaser, die durch ein hydraulisches Bindemittel, gegebenenfalls unter Zusatz von Füllmitteln, gebunden ist, während der Holzbelag auf der einen glatten Seite dieser Platte durch einen Klebstoff, beispielsweise durch einen Klebstoff auf Cellulosebasis, unter Anwendung von Druck auf der Zementplatte befestigt ist.
- Der Holzbelag weist vorzugsweise Dicken von etwa o,8 mm bis zu 3 mm auf, kann aber auch schwächer bzw. stärker sein. Versuche haben ergeben, daß z. B. durch einen Klebstoff auf Cellulosebasis zwischen dem Holzbelag und der Zellstoffäser der Zementplatte eine so feste, innige Verbindung erzielt werden kann, daß ein Abplatzen bzw. Abschälen des Holzbelages auch unter dem Einfluß wechselnder atmosphärischer Bedingungen nicht zu befürchten ist. Nach zwölfstündiger Behandlung im Wasserbad und anschließender Trocknung konnte auch der Beginn eines Ablösens- nicht festgestellt werden. Die verhältnismäßig geringe -Stärke des Holzbelages in Verbindung mit der starken Haftfähigkeit des Bindemittels verhütet auch Rißbildungen in dem Holzbelag.
- Die nach der Erfindung ausgebildeten Verkleidungsplatten können in beliebigen Abmessungen hergestellt werden, z. B. zur Verkleidung von Wänden und Decken in verhältnismäßig großen Tafeln, für andere Verwendungszwecke in der üblichen Größe von Kacheln oder Fliesen. Durch die Anwendung der@Verkleidungsplatten wird die Wirkung einer Holztäfelung erreicht. Besondere Schmuck- und Zierwirkungen können dadurch hervorgerufen werden, daß der Holzbelag einer Platte aus Einzelteilen zusammengesetzt ist, wobei die einzelnen Teile des Holzbelages wechselnde Faserrichtungen aufweisen und aus verschiedenen Holzarten bestehen können.
- Vorteile ergeben sich auch beim Verlegen bzw. beim Einbau der nach der Erfindung ausgebildeten Verkleidungsplatten. Beispielsweise kann eine holzgetäfelte Decke in einfacher Weise dadurch hergestellt werden, daß die infolge ihrer geringen Dicke von etwa 5 bis io mm verhältnismäßig leichten Verkleidungsplatten bzw. -tafeln zwischen genutete Leisten eingefügt und mittels dieser Leisten an der Decke befestigt werden. Die Verkleidungsplatten können auch angeschraubt werden. Gegenüber einer normalen Holzdecke sind die Herstellungskosten wesentlich geringer, und das Verlegen der in beliebiger Größe herstellbaren Tafeln ist einfacher. Der geringe Bedarf an Holz gestattet die Verwendung edelster Hölzer ohne nennenswerte Mehrkosten.
- Da es praktisch möglich ist, die Zementplatten auch beidseitig mit einer für die dichte Auflage und feste Bindung der Holzschicht ausreichend glatten Oberfläche herzustellen, können erfindungsgemäß auch Platten mit beidseitig dauerhaft befestigtem Holzfurnier versehen werden. Solche Platten können nicht nur als Verkleidungsplatten, sondern auch als Zwischenwände, Türfüllungen und für ähnliche Maßnahmen verwendet werden.
- In der Zeichnung sind einige Muster der nach der Erfindung ausgebildeten Platten als Ausführungsbeispiele dargestellt.
- Fig. i ist die Vorderansicht und Fig. 2 die Seitenansicht einer einseitig mit Holzfurnier belegten Verkleidungsplatte. Auf der glatten Seite einer beispielsweise 6 mm starken Platte i aus zementgebundenem Zellstoffasermaterial ist ein beispielsweise 1,5 mm starkes Holzfurnier 2 unter starker Pressung aufgeklebt. Die Klebstoffschicht 3 wird vorzugsweise dadurch hergestellt, daß der Klebstoff auf die beiden miteinander zu verbindenden Flächen der Zementplatte und der Holzschicht aufgespritzt wird, worauf die beiden Schichten unter hohem Druck miteinander verpreßt`eerden. Die besten Ergebnisse sind mit einem .Y,lebstö5 auf Cellulosebasis erzielt worden.
- Fig.3 zeigt eine andere Verkleidungsplatte, bei welcher der Belag aus zwei verschiedenen- Holzarten, z. B. aus einem Eichenfurnier 4 und einem Lärchenfurnier 5 besteht und in der Weise zusammengesetzt ist, daß der winkelförmige Belag 4 als Rahmen für den anderen Belag 5 dient.
- Fig.4 zeigt eine Verkleidungsplatte mit schachbrettartig angeordneten quadratischen Einzelteilen 6 und 7 des Holzbelages.
- Die in Fig. 3 und 4 dargestellten Platten können auch beidseitig mit Holzfurnier belegt sein, wenn beide Seitenflächen der zementgebundenen Platte genügend glatt sind. Dabei können die Holzbeläge auf den beiden Plattenseiten von verschiedener Art sein.
- Der Holzbelag kann nach dem Verlegen der Verkleidungsplatten bearbeitet, z. B. geschliffen, geheizt und poliert werden, in der gleichen Weise, wie dies bei der Bearbeitung von Holztäfelung üblich ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Platte zur Verkleidung von Bauteilen, wie Wände, Decken und Einrichtungsgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus zementgebundenem Werkstoff besteht, deren eine oder beide glatte Seitenwände mit Holz in Furnierstärke verbunden sind.
- 2. Platte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise aus Zellstoffaser besteht, die durch ein hv draulisches Bindemittel, gegebenenfalls unter Zusatz von Füllmitteln, gebunden ist, und der Holzbelag durch einen Klebstoff, vorzugsweise durch einen Klebstoff auf Cellulosebasis, mit der Grundplatte verbunden ist und gegebenenfalls aus Einzelteilen, vorzugsweise unter Wechsel der Faserrichtung, zusammengesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP35387A DE802355C (de) | 1949-03-01 | 1949-03-01 | Verkleidungsplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP35387A DE802355C (de) | 1949-03-01 | 1949-03-01 | Verkleidungsplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802355C true DE802355C (de) | 1951-02-08 |
Family
ID=7374189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP35387A Expired DE802355C (de) | 1949-03-01 | 1949-03-01 | Verkleidungsplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802355C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094651B (de) * | 1954-06-04 | 1960-12-08 | Siporex Int Ab | Verfahren zur Herstellung von Verbundelementen mit Zwischenlage |
-
1949
- 1949-03-01 DE DEP35387A patent/DE802355C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094651B (de) * | 1954-06-04 | 1960-12-08 | Siporex Int Ab | Verfahren zur Herstellung von Verbundelementen mit Zwischenlage |
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