DE934078C - Bauplatte zur schalldaemmenden Verkleidung von Decken oder Waenden - Google Patents
Bauplatte zur schalldaemmenden Verkleidung von Decken oder WaendenInfo
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- DE934078C DE934078C DEI185A DEI0000185A DE934078C DE 934078 C DE934078 C DE 934078C DE I185 A DEI185 A DE I185A DE I0000185 A DEI0000185 A DE I0000185A DE 934078 C DE934078 C DE 934078C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/74—Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
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Description
- Zur Verbesserung der Schalldämmung von Wänden und Decken hat man bisher nur die Möglichkeit gehabt, eine zweite Wand- bzw. Deckenschale unter Belassung einer ausreichenden Luftschicht anzubringen. Die zweite Schale durfte dabei keinerlei Berührung mit der eigentlichen Decke bzw. Wand aufweisen. Sofern die zweite Schale bei Wänden nicht selbsttragend und damit entsprechend dick ausgeführt werden konnte, war eine gesonderte Tragkonstruktion - meist aus Holz -nötig. Dadurch wurde die Verbesserungsmaßnahme verhältnismäßig teuer und die Wand- bzw. Deckenstärke erheblich vergrößert.
- Es ist bereits eine Bauplatte zur Verkleidung von Wänden vorgeschlagen worden, die feste, z. B. zwei an einander gegenüberliegenden Rändern verlaufende Stege aufweist, die mit der Decke bzw. der Wand starr oder doch nahezu starr verbunden einen Hohlraum bildet. Auf eine derartige Bauplatte bezieht sich die Erfindung. Die nhr zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die schalldämmende Wirkung der Platte, vornehmlich wenn sie aus starrem Werkstoff besteht, zu erhöhen. Die erfinderische Lösung beruht auf der Erkenntnis, daß hierzu die Platte zwischen den Stegen eine möglichst igeringe dynamische Biegesteife und ein möglichst großes Gewicht je Flächeneinheit haben muß. Maßgeblich ist das Verhältnis zwischen dem Gewicht je Flächeneinheit und der Biegesteife. Die Schalldämmung einer mit derartigen Bauplatten verkleideten Decke oder Wand ist um so größer, je größer dieser Verhältniswert ist. Gemäß der Erfindung wird er durch Herabsetzen der dynamischen Biegesteife vergrößert, und zwar dadurch, daß die Innenseite der Platte mit einem Netz von tiefen Nuten versehen wird. Die Dämmwirkung kann weiter dadurch verbessert werden, daß entweder der Plattenwerkstoff an der Innenseite schallschluckend gewählt oder der Hohlraum zwischen den Platten und der Wand bzw. der Decke mit Schallschluckstoff ganz oder teilweise ausgefüllt wird. _ Im Gegensatz zu bekannten einschaligen Wandanordnungen, bei denen die Schalldämmung ehenfalls durch ein System einander kreuzender Nuten verbessert werden soll, weist die Platte nach der Erfindung bei ebenfalls geringer dynamischer Biegesteife eine verhältnismäßig große statische Biegesteifigkeit auf, und zwar infolge der Anordnung der Stege. Zur Erhöhung der Festigkeit der Platte können dem Plattengrundstoff Fasern von anorganischer oder organischer Herkunft beigemischt werden, oder sie kann mit einer Bewehrung, z. B. aus Drahtgewebe, versehen werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungs- und Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt durch eine mit Bauplatten nach der Erfindung verkleidete Wand und Abb. 2 einen Schnitt durch eine einzelne Platte nach der Linie A-A in Abb. i.
- Die Platten 2 sind über die Stege 3, 4 an der in bezug auf die Schalldämmung zu verbessernden Wand i befestigt, und zwar z. B. durch Nägel oder mit Hilfe von Mörtel, Gips oder einem anderen geeigneten Bindemittel. Soll eine Decke verbessert werden, so wären die Platten in entsprechender Weise an der Deckenunterseite zu befestigen. An der Innenseite sind die Platten 2 mit einander kreuzenden Nuten 7 versehen, die einzelne, in den Hohlraum 5 hineinragende Teilkörper 6 ste'henlassen. Wie im unteren Teil der Abb. i angedeutet, kann der Hohlraum 5 vorteilhaft mit Schallschluckstoff 8 ausgefüllt sein.
- Die schalldämmende Wirkung der erfindungsgemäßen Verkleidung beruht darauf, daß die von der Wand bzw. der Decke übertragenen Biegeschwingungen bei der Ausbreitung entlang der Platten stark geschwächt werden (Kettenleitereffekt) und.daß diese Schwingungen auf Grund der zwischen den Stegen geringen dynamischen Biegesteife der Platten nur in geringem Maß in die Luft des Raumes abgestrahlt werden (Abstrahleffekt).
- Der technische Fortschritt gegenüber den bisher bekannten Konstruktionen beruht auf der guten Schalldämmwirkung der Platten bei einfacher Anbringungsweise und geringstmöglichem Raumbedarf.
Claims (1)
- PATENTANSPROCHE: i. Vornehmlich aus starrem Werkstoff bestehende Bauplatte zur schalldämmenden Verkleidung von Decken oder Wänden, die feste, vorzugsweise zwei an einander gegenüberliegenden Rändern verlaufende Stege zur starren oder nahezu starren Verbindung mit der Decke bzw. der Wand und zur Bildung eines Hohlraumes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Platte in an sich bekannter Weise mit einem Netz von tiefen Nuten (7) versehen ist. z. Bauplatte nach Anspruch i, dadurch ge--kennzeichnet, daß sie an der Innenseite aus schallschluckendem Werkstoff besteht. 3. Schalldämmende Verkleidung von Decken oder Wänden mit Platten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (5) zwischen den Platten und der Wand bzw. der Decke mit Schallschluckstoff (8) ganz oder teilweise ausgefüllt ist. Angezogene Druckschriften: »Neue Bauwelt«, Heft 50/i948, S. 794; DIN 41o9, April 1944, S. 3 und 4; Druckschrift S. 13 der Firma Grünzweig & Hartmann GmbH., Ludwigshafen/Rh.; Druckschrift 71 der Firma Friedr. Remy Nachf. AG., Neuwied/Rh.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI185A DE934078C (de) | 1949-11-19 | 1949-11-19 | Bauplatte zur schalldaemmenden Verkleidung von Decken oder Waenden |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEI185A DE934078C (de) | 1949-11-19 | 1949-11-19 | Bauplatte zur schalldaemmenden Verkleidung von Decken oder Waenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE934078C true DE934078C (de) | 1955-10-13 |
Family
ID=7184403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI185A Expired DE934078C (de) | 1949-11-19 | 1949-11-19 | Bauplatte zur schalldaemmenden Verkleidung von Decken oder Waenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE934078C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169107B (de) * | 1960-01-21 | 1964-04-30 | Peter Andreas Hahn Dipl Ing | Schalldaemmende Bauplatte |
| DE1253434B (de) * | 1959-03-06 | 1967-11-02 | Bolt Beranek & Newman | Schalldaemmendes, flaechiges, insbesondere plattenfoermiges Bauteil |
| DE1262551B (de) * | 1962-11-10 | 1968-03-07 | Gruenzweig & Hartmann A G | Schalldaemmende, mehrschalige Wandung und Platte zur Bildung einer solchen |
-
1949
- 1949-11-19 DE DEI185A patent/DE934078C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253434B (de) * | 1959-03-06 | 1967-11-02 | Bolt Beranek & Newman | Schalldaemmendes, flaechiges, insbesondere plattenfoermiges Bauteil |
| DE1169107B (de) * | 1960-01-21 | 1964-04-30 | Peter Andreas Hahn Dipl Ing | Schalldaemmende Bauplatte |
| DE1262551B (de) * | 1962-11-10 | 1968-03-07 | Gruenzweig & Hartmann A G | Schalldaemmende, mehrschalige Wandung und Platte zur Bildung einer solchen |
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