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DE1713030U - Grossflaechenleuchte. - Google Patents

Grossflaechenleuchte.

Info

Publication number
DE1713030U
DE1713030U DEA5791U DEA0005791U DE1713030U DE 1713030 U DE1713030 U DE 1713030U DE A5791 U DEA5791 U DE A5791U DE A0005791 U DEA0005791 U DE A0005791U DE 1713030 U DE1713030 U DE 1713030U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lower shell
large area
roof
mast
luminaire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA5791U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vulkan AG
Original Assignee
Vulkan AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vulkan AG filed Critical Vulkan AG
Priority to DEA5791U priority Critical patent/DE1713030U/de
Publication of DE1713030U publication Critical patent/DE1713030U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/10Outdoor lighting

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)

Description

PATENTANWALT PA fc Ί Ί Π Ρ Ί Α Γ Λη ι- ALFRED MAXTON W) JZUfc /^^ 5 10 5 β S^JkJS* 1955
RUF 54138
i 320 PaGm 54/148 Dw
Aktiengesellschaft VULKAN, Köln-Ehrenfeld , Lichtetrasse 43
Großflächenleuchte.
; Gegenstand der Heuerung ist eine Ansatz-, Auf
satz- oder Hängeleuchte, die aus einer durchsichtigen Unterschale und einem diese tibergrei-
'% fenden kegel-, kuppel- oder schalenform!gen Dach
: \ besteht, zwisahen denen eine größere Zahl von
Leichteinheiten mit schräg nach unten gerichteten
' ■ ' Strahlenkegeln untergebracht sind, vorzugsweise
unter Verwendung von Reflektoren im Inifern del* ■ Leuchte.
\.,^ Derartige Leuchten sind in der Regel so ausge-
J- bildet, daß geradlinige Leuchtstoffröhren unter
' einem geringen Winkel gegenüber der Leuchtenaohse
\i nach Hantellinien eines Kegele angeordnet sind,
,; de ssen Spitze nach unten liegt. Die Unterschale
-: wird dann durch einen Pyramidenstumpf gebiledet,
""' dessen Spitze ebenfalls nach unten geneigt ist
·; und der im wesentlichen die gleiche He igung aufweist wie der Kegelstumpf, wobei die Grundfläche .J der ei---
der Pyramide ein, entsprechend der Anzahl der verwandten Leuchtstoffröhren', verhältnismäßig großes Vieleck bildet, unedle Pyramidenhöhe wesentlich größer ist als die Plächenausdehnung der oben liegenden Grundfläche. Diese Unterschale wird in der Regel gebildet aus einem Winkelprofilgeatell, in das entsprechend geschnittene Glasscheiben eingelassen sind.
Diese Ausführung hat eine Anzahl beachtlicher Nachteile. So ist z.B. die durch derartige Großflächenleuchten hervorgerufene Bledfcmng deshalb sehr hoch, weil der Winkel, den die Leuchtstoffröhren gegenüber der Leuchtenachse bilden, sehr gering ist, die Leuchten also mehr oder weniger senkrecht hängen und infolgedessen in ihrer gesamten Leuchtkraft auch schon auf den von weitem kommenden Beschauer gerichtet sind. Derartige Leuchten eignen sich deshalb schlecht für die Aualeuchtung von Verkehrsplätzen u.dgl., für die sie indessen in erster Linie bestimmt sind.
Ein weiterer Nachteil besteht diarin, daß wegen dei verhältsbiimäßig senkrechten Lage der einzelnen Leuchtstoffröhren ein größerer Teil der Lichtintensität, und zwar bis etwa 50 $ nach oben abgestrahlt wird und damit verlorengeht, da dieser
Teil
Teil durch die Reflektoren nicht mehr erfaßt werden kann·
Ausserdem ist die Herstellung der Unterschale verhältsnismäßig teuer und schwierig, das Ausschneiden der einzelnen Glasscheiben, di,e zum Pgrramidenstumpf zusammengefugt werden sollen, ist unbequem und die Abdichtung der Glasscheiben im Gerüst der Unterschale sowie die Abdichtung der Unterachale gegenüber dem Mast an ihrer Unterseite und gegenüber dem Dach an ihrer Oberseite ist ebenfalls schwierig. Die Folge ist eine starke Verschmutzung des Innern einer derartigen Leuchte sowie ein starkes Eindrignen von Insekten in das Leuchteninnere.
Die Neuerung überwindet nun diese Nachteile in einfacher Weise dadurch, daß sie vorschreibt, der Unterschale eine Form zu erteilen, bei welder der Durchmesser größer als die Höhe ist. Hieraus ergibt sich zwingend, dass nunmehr auch im Innern der Unterschale die Leuchtstoffröhren bei im wesentlichen geleicher Leistung und infolgedessen unveränderter Anzahl sowie Länge einen wesentlich größeren Winkel gegenüber der Leuchtenachse einschließen müssen, so daß also eine Bledftiung eines von fern kommenden Beobachters nicht mehr auftritt, da er die Leuchtstoffröhren
starke
stark verkürzt sifaht. Er wird von der vollen Leuchtstärke erst getroffen, wenn er sich ziemlich dicht unter der neuerungsgemäßen Leuchte befindet, wobei aber wiederum eine Bledfoung nicht zu befürchten iat. Durch die Abstimmung von Höhe und Durchmesser in der vorgeschlagenen Weise ergibt sich ferner der Vorteil, daß es nicht mehr nötig ist, Pyramidenstümpfe mit Prmfilgerüsten für die Unterschale vorzusehen, sondern daß man ohne weiteres diese aus einem einzigen Stück z*B. aus Glas, Kunststoff o.dgl. durchsichtig, durchscheinentioder ähnlich herstellen kann. Durch den Portfall des Profilgerüstes wird die Ausnutzung der Leuchtenergie der Leuchtstoffröhren wesentlich gesteigert· Gleichzeitig werden Undichtigkeiten innerhalb der Unterschale vermieden, die nunmehr aus einem Stück besteht und auch die Abdichtung sowohl gegenüber dem Mast als auch gegenüber dem Dach wesentlich erleichtert. Wird also durch den Hauptgedanken der Neuerung zunächst die Bled^iung beseitigt, wobei die Verwendung eines Profilgerüstes nach wie vor möglich ist, so wird durch den besonders zweckmäßigen Übergang vpm Profilgerüst auf eine einheitliche Unterschale der Portschrift noch weiter erhöht, der durch die Neuerung ermöglicht wurde. Durch weitere bekannte Maßnahmen, wie z.B· die Anordnung von Rippen in Radialrichtung und mit wellenlinienförmigem Querschnitt,
die
die Anordnung von sägezahnprofilartigen Umfangs-
»■
t
rippen am oberen Rande, durch welche waagerecht austretende Strahlen nach unten gelenkt werden, wird eine weitere Steigerung der Leuchtfähigkeit und des Wirkungsgrades erzielt.
Bei Verwendung einer einstweiligen Schäle empfiehlt es sich, als Dichtungsring zwischen dem oberen Rande dieser Schale und dem Dach einen Hohlprofilring zu verwenden, insbesondere einen solchen aus Schwammgummi, da bei den grossen Abmessungen der neuerungsgemäßen Schale die Möglichkeit bestehen muß, auch größere Toleranzen am Dach oder an der sich gegebenenfalls unter Wärmea«spannungen etwas
zu verziehenden Unterschale übernehmen^können·
Weitere Merkmale der Neuerung seien anhand der Zeichnung beschrieben«
In dieser zeigt:
Abb. 1 einen Längsschnitt durch eine Mastleuchte, Abb, 2 die in Abb. 1 dargestellte Dichtung in ver-
f größertem Maßstab,
Abb. 3 einen Horizontal-Teilschnitt durch die
Unterschale nach der Linie III-III der Abb.1 Abb. 4 einen Längsschnitt durch eine Hängeleuchte.
Die in Abb. 1 dargestellte Mastleuchte besteht aus
dem
dem Dach 5 aus Metallblech oder Kunststoff mit
¥ t
reflektierender Innenfläche, Pest verbunden mit dem Dach liegt mittig das vertikal verlaufende Trägerrohr 6, an dem mittels Verbindungsteile 7,8 die: Leuchtelemente?, beispielsweise Leuchtrohren 9 in geneigte!1 Lage befestigt sind. Die Leuchtröhren sind leicht herausnehmbar angebracht. Das Trägerrohr 6 ist in das Mastrohr eingesetzt und dort durcl Eindrehen oder Einschrauben gesichert. Daie Unterschale 11 enthält eine Bohrung, wenig grosser als der Durchmesser dec Maatrohres 10, so daß sie über letzteres geschoben werden kann. Unterhalb der Schale 11 befindet sich eine Hülse 12, die z.B. als Bajonettverschluß ausgebildet ist, und &&& in Ausnfehmungen oder Stifte am oberen Ende des Ilastrohres 10 eingreift. Die Hülse ist vorteilhaft mit der Unterschale drehbar, aber nicht abnehmbar verbunden« Sie kann aber auch getrennt an der Unterschale sein« _In einer bestimmten Entfernung vom oberen Ende erhält das Mastrohr eine Verdiekung 13, bis zu der dir Unterschale herabgelassen werden kann, wenn das Innere der Leuchte zugänglich gemacht werden soll. Am oberen Rand erhält die Unterschale einen aufgesetzten Streifen 14 von Schwammgummi, o.dgl·, der den Rand der Unterschale 11 reiterartig umgreift und im Innern einen Hohlraum 15 aufweist, wie dies Abb, 2 in vergrößertem Maßstab zeigt. Der Hohlraum 15 läßt eine genügende Axialbewegung der Unterschal«
11
_ 7 —
11 zu, damit die Zapfen des Bajonettverschlusses einrasten können, so daß eine einfache und nicht selbstlösende Befestigung der Unterschale am luastrohr erfolgenukann, ohne die Wirksamkeit der Dichtung 14 zu beeinträchtigen.
In Abb, 3 ist dargestellt, daß die Unterschale •im Querschnitt radial mit wellenartigen Rippen versehen sein kann,, um eine erhöhte Lichtstreuung
zu erzeilen.
Wie in Abb. 4 punktiert dargestellt ist, kann der Querschnitt der Unterschalenwandung 11a'am oberen Rand sägezahnartig verlaufen, um die annähernd horizontal austretenden Lichtstrahlen nach unten abzulenken, wodurch die Bled^hung noch weiter verhindert wird.
In Abb· 4 ist die Leuchte als Hängeleuchte im Querschnitt wiedergegeben.* Die Aufhängung erfolgt mittels zweier Haken 16 an einem Seil 17» an dem auch das Stromzuführungskabel 18 beieatigt ist. Das Trägerrohr 6ist nach unten verlängert bzw. verlängerbar und durch einen Bund 19 abgeschloesen. Im Inneren ist die Leuchte in gleicher Weise ausgebildet woe dme Mastrohrlauchte nach Abb« 1. Im übrigen sind die gleichen Teile durch gleiche B^- zugszeichen gekennzeichnet.
Die
Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeipsiele beschränkt, die Zahl der Leuchtelemente kann v/echseln, soll aber wenigstens vier betragen· Die Rückseite der Leuchtröhren und die Aussenfläche des Trägerrohres ist zweckmässig verspiegelt. Die Unterschale kann glasklar oder leicht milchig sein, sie kann Kuppel- oder ifacettenartig ausgebildet sein«
Ansprüche:

Claims (4)

Ansprüche :
1. Großflächenleuchte als Ansatz-, Aufsatz- oder Hängeleuchte mit mehreren unter einem lichtundurchlässigem Dach untergebrachten, auf einem Kegels mantel angeordneten Leuchtröhren deren Achsen mit geringer Neigung gegen die Horizontale nach der unter ihr !fegenden Kegelspitze gerichtet sind, g ekennzeichnet durch eine einteilige kappenartige Unterschale, vorzugsweise aus glasklarem Kunststoff, deren Durchmesser größer ist als ihre Höhe.
2. Großflächenleuchte nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet, daß die Unterschale mit großwelligen Rippen ausgestattet ist, die in radialen Ebenen verlaufen·
3. Großflächenleuchte nach Anspruch 1 und 2 g e kennzeichnet durch die Anordnung an sich bekannter, etwa sägezahnartiger und in Umfangsrichtung verlaufender Rippen in der Nähe des oberen
ι Raades der Unterschale·
mast
4. GroßflächeriCeuchte nach Anspruch 1-3, dadurch
.gekennzeichnet, daß die Unterschale mit einem Verschlußring versehen ist, der unter Zwischenschaltung einer Dichtung mit dem Mast oder
einem
-19 -
einem rohrförmigen Portsatz desselben verriegelt und gleichzeitig die Oberkante der Unterschale Kittels einer Ilohlguramidichtung an das Dach dichtend angedrückt wird.
DEA5791U 1954-07-01 1954-07-01 Grossflaechenleuchte. Expired DE1713030U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA5791U DE1713030U (de) 1954-07-01 1954-07-01 Grossflaechenleuchte.

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DEA5791U DE1713030U (de) 1954-07-01 1954-07-01 Grossflaechenleuchte.

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Publication Number Publication Date
DE1713030U true DE1713030U (de) 1955-12-15

Family

ID=32514520

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DEA5791U Expired DE1713030U (de) 1954-07-01 1954-07-01 Grossflaechenleuchte.

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