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DE1183035B - Leuchte mit einer oder mehreren roehrenfoermigen Lampen und einer klaren Abdeckung aus Kunststoffglas mit prismatischer Oberflaeche - Google Patents

Leuchte mit einer oder mehreren roehrenfoermigen Lampen und einer klaren Abdeckung aus Kunststoffglas mit prismatischer Oberflaeche

Info

Publication number
DE1183035B
DE1183035B DET24903A DET0024903A DE1183035B DE 1183035 B DE1183035 B DE 1183035B DE T24903 A DET24903 A DE T24903A DE T0024903 A DET0024903 A DE T0024903A DE 1183035 B DE1183035 B DE 1183035B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
prismatic
lamp
prism
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET24903A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Mueller
Eberhard Lenze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trilux GmbH and Co KG
Original Assignee
Trilux Lenze GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trilux Lenze GmbH and Co KG filed Critical Trilux Lenze GmbH and Co KG
Priority to DET24903A priority Critical patent/DE1183035B/de
Priority to AT686964A priority patent/AT242799B/de
Priority to GB36895/64A priority patent/GB1049236A/en
Priority to NL6411396A priority patent/NL6411396A/xx
Publication of DE1183035B publication Critical patent/DE1183035B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • F21V5/02Refractors for light sources of prismatic shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Leuchte mit einer oder-neehreren röhren---_ förmigen Lampen und einer klaren Abdeckung aus Kunststoffglas.-mit prismatischer Oberfläche Es ist bekannt, Leuchten mit röhrenförmigen Lampen, insbesondere Leuchtstofflampen, mit Abdeckungen aus klarem Kunststoffglas zu versehen, welche an einer Oberfläche in Längsrichtung, d. i. die Lampenrichtung, verlaufende Prismenstreifen aufweisen. In der Regel haben diese längslaufenden Prismenstreifen den Querschnitt eines gleichschenkligen Dreiecks. Durch die Prismenstreifen erzielt man eine bevorzugte Verteilung des Lichtstroms quer zur Lampenachse sowie in einem nach unten gerichteten Winkelbereich. Man kann auf diese Weise das von den Lampen ausgehende Licht in bevorzugte Richtungen lenken und andere Richtungen abschirmen.
  • Als eine-' Abwandlung der durchgehenden, in Längsrichtung verlaufenden Prismenstreifen kennt man treppenartig abgesetzte Prismenstreifen, die ebenfalls im Profil durchlaufen. Die Lichtverteilung dieser Prismenstreifen ist ähnlich wie die vorgenannten. Es besteht jedoch bei den durchgehenden Prismenstreifen jeder Art der Nachteil, daß ein verhältnismäßig deutlicher Einblick in das Leuchteninnere gegeben ist, so daß die Einbauteile der Leuchte in unerwünschter Weise sichtbar werden.
  • Es ist bereits bekannt, zur Erzielung prismatischer Oberflächen außer den durchgehenden Längsprismenstreifen in Querrichtung verlaufende Rillen von ebenfalls dreieckförmigem Querschnitt vorzusehen, derart, daß pyramidenförmig prismatische Erhebungen mit quadratischer Grundfläche entstehen. Anstatt der Querrillen können auch in gleicher Form Querstreifen vorgesehen sein, wobei sich die gleichen Pyramiden mit qua*atisgier Grundfläche, jedoch als prismatische Vertiefungen, ausbilden. Außerdem ist es bekannt, einzelne lisenförmige oder gewölbte prismatische Erhebungen- oder Vertiefungen mit kreisrundem oder elliptischem Grundriß anzuordnen. Bei all den genannten Fällen von Einzelprismen wird im wesentlichen der Einblick in das Leuchteninnere verhindert. Die gewünschte bevorzugte Verteilung des Lichtes quer zur Lampenachse sowie in Winkelbereiche nach unten (Tiefbreitstrahlung) wird mit diesen bekannten Einzelprismen jedoch nicht erzielt.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, bei einer Leuchte mit röhrenförmigen Leuchtstofflampen, insbesondere in Stabform, die prismatische Oberfläche der klaren Abdeckungen aus Kunststoff so auszubilden, daß einerseits die erforderliche Tiefbreitstrahlung erreicht, andererseits aber der Einblick ins Leuchteninnere verhindert ist. Bei der Erfindung wird ausgegangen von einer Leuchte mit
    einer oder mehreren fhrenfet#riigeri- tampen,' ins-
    besondere Leuclitstofflämpen"Und- einer klaren Ab-
    deckung aus Kunststoffgläs welche = an, einer Ober=
    fläche in Längsrichtung,d..'iparällel zur'Lampen=
    richtung, verlaufende PrismeAtreifen 'aufweist, die
    durch querverlaufende Prismeniillen'oder Prismen-
    streifen durchkreuzt sind. DasI -Kennzeichen der Er-
    findung besteht darin, daß der'-Abstan@ der in Quer-
    richtung verlaufenden Prisiheit#illän oder Prismen -
    streifen voneinander' derärt-g#er gewählt ist äls
    der Abstand der längsiaufenderrPrismenstreifen von-
    einander, daß einzelne piisffaiiscfie Erhebungen
    oder Vertiefungen von rechteekigeni G'rundriß' mit
    einem Seitenverhältnis 'Nron"el'zugsWeise 1:2 bis
    1 : 4 entstehen. Nach @ einef =,bevorzugtpn Aus-
    führuingsform 'der Erfindung''sollen die prismatischen
    Erhebungen öder Vertiefungeti"e@tt.va die: Form eines
    Walmdaches haben; dessen 'f First , parallel zur
    Lampenrichtung verläuft:
    Im Prinzip 'wird also bei di@-'vorliegenden Erfin-
    dung von den bekannten Läagerismenstreifen aus-
    gegangen. Der Verlauf der-##.ängsprismenstreifen
    wird durch die querverlaufendn# Prismenrillen oder
    Prismenstreifen zwar unterbröLnen, jedoch erfolgt
    die Unterbrechung in wesenet;h'größeren. Abstän-
    den, als es bisher bekannt ist; und zwar derart, daß
    Rechtecke in dem angegebenem Seitenverhältnis ent-
    stehen. Dabei hat sich überragehenderweise gezeigt;
    daß im Gegensatz zu den Auroh ehenderi -Trismen-
    streifen ein Einblick in das Leucchtengehäuse weit-
    gehend vermieden ist und daß trotzdem im wesentlichen die gleiche Tiefbreitstrahlung über den durchgehenden Prismenstreifen erzielt wird. Dies beruht auf der Tatsache, daß durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen die in bezug auf die Lampenlänge querabstrahlenden Prismenflächen vergrößert, die zu den Stirnseiten der Leuchte hin abstrahlenden Flächen dagegen insgesamt verkleinert werden.
  • Diese Relation kann man noch weiter dadurch vergrößern, daß man die querausstrahlenden Prismenflächen flacher, die stirnseitig ausstrahlenden Flächen dagegen steiler ausbildet.
  • An verschiedenen Ausführungsbeispielen sei die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
  • A b b. 1 zeigt eine Draufsicht und Schnitte von erfindungsgemäßen einzelnen prismatischen Erhebungen; A b b. 2 zeigt prismatische Vertiefungen der gleichen Form und Anordnung wie A b b. 1; A b b. 3 zeigt eine prismatische Erhebung in Gestalt einer Pyramide mit rechteckiger Grundfläche; A b b. 4 und 5 sind Abwandlungen der prismatischen Erhebungen nach A b b. 1 bzw. der Vertiefungen nach A b b. 2; A b b. 6 bis 9 zeigen sägezahnartige Längsprismenstreifen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach A b b. 1 sind mit 1 die längslaufenden Prismenstreifen bezeichnet, mit ihren ebenen Flächen 2. 3 sind quer dazu verlaufende dreieckförmige Rillen mit den Flächen 4. Die Abstände und Winkel der Rillen 3 sind so gewählt, daß auf rechteckigen Grundrißflächen prismatische Erhebungen von der Form eines Walmdaches entstehen, deren First, mit 6 bezeichnet, jeweils in Längsrichtung verläuft. Alpha ist der Spitzenwinkel der Rillen 3. Er kann geringer als der Spitzenwinkel Beta der Längsstreifen 1 sein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach A b b. 2 sind die längslaufenden Prismenstreifen 10 mit den beidseitigen Flächen 11 von den querverlaufenden Prismenstreifen 12 mit den Flächen 13 durchkreuzt. Bei dieser Anordnung entstehen prismatische Vertiefungen der gleichen Form wie nach A b b. 1.
  • Bei gleicher Form und Abmessung ist die optische Wirkung prismatischer Erhebungen und prismatischer Vertiefungen die gleiche. Erhöhungen sind jedoch im Hinblick auf eine Reinigung vorteilhafter. Im übrigen beantwortet sich die Frage, ob man Erhebungen oder Vertiefungen wählt, von selten der Werkzeugherstellung.
  • Die in A b b. 3 dargestellte prismatische Erhebung ist eine Pyramide mit rechteckiger Grundfläche.
  • Die prismatischen Erhebungen nach A b b. 4 und A b b. 5 haben im wesentlichen die Dachform mit First, jedoch sind die Flächen 15 und 16, die Licht zu den Stirnseiten der Leuchte hin ausstrahlen, entweder konkav oder konvex ausgebildet.
  • Bei den Ausführungen nach A b b. 6 bis 9 sind die nach einer Seite zu gelegenen Flächen der längslaufenden Prismenstreifen flacher als die nach der anderen Seite zu gelegenen Flächen. Dadurch entsteht im Querschnitt eine sägezahnartige Form. Durch diese Ausführung werden die nach einer Querseite abstrahlenden Flächen größer als die nach der anderen Querseite abstrahlenden Flächen. Diese werden am kürzesten bei senkrechter Ausführung nach A b b. 6 und 7. Nach A b b. 6 und 8 nimmt die Breite der längs, laufenden Prismenstreifen von rechts nach links zu, so daß die nach rechts gerichteten Flächen der Prismenstreifen zunehmend flacher werden. Diese Maßnahme dient dazu, das Licht in bestimmte Jotrechte Winkelbereiche zu konzentrieren. , .
  • Bei der Ausbildung von Leuchtenabdeckungen mit prismatischer Oberfläche ist man bestrebt, mit technischen Mitteln den sogenannten Brillanzeffekt zu erzielen. Darunter versteht man die Beeinflussung des Auges durch eine Vielzahl von Flächen mit unterschiedlicher Leuchtdichte. Bei den bekannten Pyramidenprismen mit quadratischer Grundfläche bleibt vielfach der Brillanzeffekt aus, da die vier gleich großen Pyramidenflächen jeweils zu klein sind, um hinsichtlich ihres Lichteffektes vom Auge aufgelöst, d. h. ihrer Helligkeit nach präzise erfaßt zu werden. Das Auge erfaßt die Summe der Primen oft nur in einer einheitlichen Helligkeit. Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Dachform schafft man im Hinblick auf den Brillanzeffekt wesentlich günstigere Voraussetzungen, da beim übergang von der Pyramidenform zur Dachform unter Beibehaltung der Höhe die in Querrichtung zur Leuchtenlänge abstrahlenden Flächen wesentlich größer werden. Man kann die den Brillanzeffekt bewirkenden Flächen durch Wahl geeigneter Winkel noch weiter vergrößern, indem man die Flächen, z. B. 4, der Querrillen möglichst mit spitzem und die Flächen, z. B. 2, der Längsprismenstreifen möglichst mit stumpfem Winkel aneinanderstoßen läßt.
  • Wenn die Leuchtenabdeckung dachförmige Einzelprismen, und zwar als Erhebungen haben soll, so kann man die dazu nötigen Vertiefungen im Werkzeug, das man bei der Herstellung benötigt, mit Hilfe eines kegelförmigen Fräsers erzeugen. Man läßt dabei den Fräse, zur Erzeugung jeweils einer Vertiefung in die Werkzeugoberfläche eindringen und verschiebt ihn um die Länge, welche das Dach haben soll. Im Werkzeug entstehen dadurch dachförmige Vertiefungen von im wesentlichen rechteckiger Grundfläche mit ebenen größeren Seitenflächen, jedoch sind die kleineren Stirnflächen der Dächer nicht eben, sondern kegelförmig gewölbt. Die mit solchen Werkzeugen hergestellten Abdeckungen weisen dann prismatische Erhebungen von der gleichen Form auf.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Leuchte mit einer oder mehreren röhrenförmigen Lampen, insbesondere L,euchtstofflampen, und einer klaren Abdeckung aus Kunststoffglas, welche an einer Oberfläche in Längsrichtung (parallel zur Lampenrichtung) verlaufende Prismenstreifen aufweist, die durch querverlaufende Prismenrillen oder -.streifen durchkreuzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der in Querrichtung verlaufenden Prismenrillen oder -streifen voneinander derart größer gewählt ist als der Abstand der längslaufenden Prismenstreifen voneinander, daß einzelne prismatische Erhebungen oder Vertiefungen von rechteckigem Grundriß mit einem Seitenverhältpis von vorzugsweise 1 :2 bis 1:4 entstehen.
  2. 2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die prismatischen Erhebungen oder Vertiefungen etwa die Form eines Walmdaches haben, dessen First parallel zur Lampenrichtung verläuft.
  3. 3. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die prismatischen Erhebungen oder Vertiefungen ebene Flächen aufweisen.
  4. 4. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung abstrahlenden Flächen konkav oder konvex ausgebildet sind.
  5. 5. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Flächen (11) der längslaufenden Prismenstreifen einen Winkel im Bereich von 110° bis 160° miteinander bilden.
  6. 6. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung abstrahlenden Flächen steiler sind als die in Querrichtung abstrahlenden Flächen.
  7. 7. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach einer Seite (Hauptausstrahlrichtung) hin gelegenen Flächen der längslaufenden Prismenstreifen flacher verlaufen als die nach der anderen Seite zu gelegenen Flächen, so daß eine sägezahnartige Querschnittsform entsteht. B. Leuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstiegwinkel der flacheren Flächen sich in Querrichtung stetig verändern.
DET24903A 1963-10-17 1963-10-17 Leuchte mit einer oder mehreren roehrenfoermigen Lampen und einer klaren Abdeckung aus Kunststoffglas mit prismatischer Oberflaeche Pending DE1183035B (de)

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AT686964A AT242799B (de) 1963-10-17 1964-08-10 Leuchtenabdeckung
GB36895/64A GB1049236A (en) 1963-10-17 1964-09-09 Light fitting having at least one tubular lamp and a transparent enclosure of synthetic resin glass with a prismatic surface
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AT242799B (de) 1965-10-11
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