DE1708158C - Pneumatisches Stellglied zur stufenlosen Betätigung von Abdeckorganen, wie Fenster, Lichtkuppeln od. dgl - Google Patents
Pneumatisches Stellglied zur stufenlosen Betätigung von Abdeckorganen, wie Fenster, Lichtkuppeln od. dglInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein pneumatisches Stell- stange notwendige vorherige Zylinderbewegung erglied
zur stufenlosen Betätigung von Äbdeckorganen, folgt hierbei immer dann, wenn der Kolben in der
wie Fenster, Lichtkuppeln od. dgl., mit einer an . einen oder anderen Richtung mit Druckluft beaufihrem
freien Ende an dem Abdeckorgan angreifen- schlagt wird. Auf diese Weise ist ein Anhalten der
den Kolbenstange, deren Kolben in einem Zylinder 5 Kolbenstange und damit des von ihr bewegten Abbeidseitig
mit Druckluft beaufschlagbar ist. · deckorgans in jeder Stellung unter Blockierung mög-
Bei bekannten derartigen pneumatischen Stell- Hch, ohne daß der Kolben nach Einnahme dieser
gliedern muß bei Erreichen der gewünschten End- Stellung weiterhin mit Druckluft beaufschlagt wird,
lage des von ihnen betätigten Abdeckorgans der Solange der Kolben des Zylinders nicht beauf-
lage des von ihnen betätigten Abdeckorgans der Solange der Kolben des Zylinders nicht beauf-
Kolben von der Druckluft belastet bleiben, um das io schlagt wird, überträgt das Gesperre alle auf die
Abdeckorgan in der. verlangten Lage zu halten. Dies Kolbenstange wirkenden äußeren Kräfte auf die die
hat jedoch den Nachteil, daß bei anderweitiger Sperrplatten-abstützende Gabel, so daß die Kolben-Kräftebeaufschlagung
des Abdeckorgans, bcispisls- stange gegenüber dem Fixpunkt nicht in axialer
weise bei Belastung einer Lichtkuppel mit unter- Richtung verschoben werden kann. Wird nun der
schiedlichen Kräften, z. B. Windkräften, die erreichte 15 Kolben beaufschlagt, so kann er zunächst wegen der
Endlage nicht in dem erforderlichen Maß beibehalt Wirkung des Gesperres seine Lage gegenüber dem
ten werden kann. Ein weiterer Mangel besteht darin, Fixpunkt nicht in axialer Richtung ändern. Der
daß mit diesem bislang bekannten Stellglied das Ein- Zylinder jedoch wird durch den in seiner betreffenhalten
von Zwischenstellungen nicht möglich ist. den Kolbenkammer herrschenden Überdruck axial
Weiter ist es konstruktiv schwierig, diese bisher 20 verschoben. Mit dieser Bewegung stellt der Zylinder
üblichen Stellglieder mit einer Einbruchssicherung zu die Sperrplatte, welche die gewünschte Bewegungsverbinden,
richtung der Kolbenstange bisher verhinderte, an-
Es ist zwar bereits ein pneumatisches Stellglied nähernd senkrecht zur Kolbenstangenachse. Dadurch
bekanntgeworden, bei dem der Kolben im ausgefah- wird die gewünschte Bewegungsrichtung für die
renen Zustand durch einen Arretierstift gehalten und 25 Kolbenstange freigegeben.
im eingefahrenen Zustand durch eine Klinke gegen Auch während der Bewegung müssen selbstver-
Einbruch gesichert ist, jedoch ist es auch bei diesem ständlich die auf die Kolbenstange einwirkenden
Stellglied nicht möglich, den Kolben in einer Kräfte in der Gabel aufgenommen werden. Das kann
Zwischenstellung zu halten. aber nur dann der Fall sein, wenn irgendein Teil
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein 30 des Zylinders sich während der Bewegung so auf
pneumatisches Stellglied der eingangs genannten Art der Gabel abstützt, daß diese Kräfte auf diese Gabel
zu schaffen, das sich bei jeder öffnungsweite des übertragen werden können. Ist dies nicht der Fall,
von ihm betätigten Abdeckorgans, also auch in so führt der Zylinder während der Bewegung der
Zwischenlagen, anhalten läßt und gegen in beide Kolbenstange ebenfalls eine Bewegung aus, die zum
Schwenkrichtungen der Lichtkuppel gerichtete 35 Wiedereinsetzen des Gesperres in der Bewegungs-Kräfte,
beispielsweise Windkräfte, selbständig blök- richtung des Kolbens führt. Es würde ein instabiler
kiert, wobei diese Blockierung insbesondere in der Zustand des Gesperres eintreten, der zu einer meist
Schließlage als Einbruchssicherung dient. unerwünschten ruckweisen Bewegung der Kolben-
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch stange führt.
gelöst, daß zur Arretierung der Kolbenstange ein in 40 Um dies bei gewissen Anordnungen des hier vorbeiden
Richtungen wirkendes Gesperre vorgesehen geschlagenen Stellgliedes zu vermeiden, wird erfinist,
das aus zwei sich verkantenden, federbelasteten dungsgemäß weiterhin vorgeschlagen, daß der Hilfs-Sperrplattcn
besteht, die von der Kolbenstange kolben mit seiner dem Arbeitsraum des Zylinders
durchdrungen sind, und daß das Gesperre innerhalb abgewandten Stirnwand eine Hilfskolbenkammcr
des Zylinders in einem durch eine Zwischenwand 45 begrenzt, die an eine Druckluftleitung angeschlossen
vom Arbeitsraum des Kolbens abgetrennten Zylin- ist und über eine im Schließzustand von dem Hilfsderraum
angeordnet ist, in dem mittels eines ein- kolben freigegebene Zweigleitung mit der an den
seitig mit Druckluft beaufschlagbaren Hilfskolbens Zylinderraum angrenzenden Kolbenkammer in Verdie
Entriegelung des Gesperres bewirkt wird, wobei bindung steht.
die Sperrplatten sich auf einer Gabel abstützen, die 50 Vorzugsweise ist zur Führung des Zylinders ein
feststehend oder drehbar an einem außerhalb des den Zylinder mit dem Fixpunkt gelenkig verbinden-Zylinders
befindlichen Fixpunkt angeordnet ist. der Hebelarm vorgesehen, so daß der Fixpunkt
Gesperre für geführte, schiebbare Stangen, die selbst dem Zylinder des Stellgliedes zur Aufhängung
durch die Verkantung zweier federbelasteter Sperr- dient. Diese Ausführungsform ermöglicht ferner,
platten entstehen, die jeweils von der betreffenden 55 durch den Fixpunkt eine mehrere derartige Stell-Stangc
durchdrungen sind, sind an sich bereits glieder verbindende Welle verlaufen zu lassen. Auf
bekannt. Um ein derartiges Gesperre jedoch bei diese Weise kann der beim Lösen des Gesperres auseinem
pneumatischen Stellglied der eingangs genann- geführte Weg des Zylinders mit sehr geringem Auften
Art verwenden zu können, sind sowohl der wand auf weitere Stellglieder gleicher Bauart über-Zylindcr
als auch dessen Kolbenstangc gegenüber 60 tragen werden, so daß eine Synchronisation der
dem Befestigungspunkt (Fixpunkt) des Stellgliedes Gesperre mehrerer parallelgeschalteter Stellglieder
beweglich, wobei die Bewegung des Zylinders dazu ermöglicht wird. Dies ist vor allem deshalb von
dient, das zwischen Kolbenstange und Fixpijnkt wir- Bedeutung, da von einer gewissen Größenordnung
kcnde Gesperre zu lösen. Diese Konstruktion bietet des ?.u betätigenden Abdeckorgans an es notwendig
den Vorteil, daß die zw Arbeitsleistung dienende 65 ist, mehrere über eine gemeinsame Welle verbundene
Preßluft auf einfache Weise zugieu.;i dazu heran- Stellglieder vorzusehen, um die nötige Arbeitsgezogen
wird, das Gesperre zu lösen. leistung zu verrichten. Würde man nämlich in die-Die
für die Lösung der Arretierung der Kolben- sem Fall auf eine mechanische Kopplung der Zylin-
derbewegung aller Stellglieder verzichten, so wurden Druckluftleitungen 8, 19 eingebauten Entlüfiungs-
beispielsweise bei unterschiedlicher Belastung der ventile 20,21 entlüften die jeweilige Kolbenkammer,
betreffenden Abdeckorgane, z, B. bei durch ver- sobald ein Druckabfall in der zugehörigen Druck-
schiedene Schneemengen belasteten Lichtkuppeln. luftleitung 8,19 eintritt. Die Strömungsquerschnitte
aber auch bei unterschiedlichen Toleranzen der ein- 5 von den Kolbenkammern zu den Ablaßöffnungen
zelnen Stellglieder, die Zeitpunkte deren öffnens, der Entlüftungsventile sind zweckmäßig groß zu
insbesondere aber deren Schließens, auseinander- halten gegenüber den Strömungsquerschnitten der
fallen, was zu einem Verkanten des Abdeckorgans Verbindung zwischen den Kolbenkammern. Dadurch
führen könnte. Die mechanische Kupplung der Stell- wird erreicht, daß das Gesperre eingreift, ehe der
glieder über eine deren Fixpunkte bildende Welle j ο Druck im Zylinderarbeitsraum so weit abfällt, daß
läßt dagegen alle diese Momente ausgleichen. Auf die in Bewegungsrichtung auf die Kolbenstange wir-
Grund der hierdurch bedingten synchronen Bewe- kenden äußeren Kräfte die Kolbenstangenbewegung
gung der Zyiinder aller parallelgeschalteten Stell- über Gebühr weiterführen.
glieder arbeiten auch deren Gesperre synchron, so In der in F i g. 1 dargestellten Ruhelage des Stell-
daß die Arbeitsweise sämtlicher Stellglieder weit- 15 gliedes, die eine Endlage oder jede beliebige Zwi-
gehend synchron verläuft. schenlage sein kann, sitzen die beiden Sperrplatten
Stellglieder in der vorgeschlagenen Bauart weisen 14 und 15 des Gesperres verkantet auf der Kolbennoch
eine besondere, oft wünschenswerte Eigenheit stange 1, so daß diese blockiert ist, ohne daß der
auf. Die Kolbenstange kann gegenüber dem Fix- Kolben 2 von Druckluft beaufschlagt ist. Somit kann
punkt verschoben werden, nachdem der Zylinder ao auch die von der Kolbenstange 1 gehaltene Lichtgegenüber
dem Fixpunkt von Hand verschoben kuppel durch auf sie z. B. einwirkende Windkräfte
wurde, da dadurch das Gesperre gelöst wird. Somit nicht in ihrer Höhenlage verstellt werden. Außerdem
kann eine Kolbenstangenverschiebung von Hand ist durch diese Blockierung, insbesondere in der
auch dann erfolgen, wenn aus irgendwelchen Grün- Schließlage der Lichtkuppel, eine ausgezeichnete
den die Druckluft ausgefallen ist. »5 Einbruchssicherung gegeben.
Die Arbeitsweise des pneumatischen Stellgliedes Soll der Kolben 2 aufwärts bewegt werden, um
gemäß der Erfindung wird nachstehend an Hand der die von der Kolbenstange 1 geführte Lichtkuppel zu
Zeichnung beschrieben, die dieses Stellglied in einer öffnen, wird zwecks Betätigung des pneumatischen
beispielsweise gewählten Ausführungsform in drei Stellgliedes über die Druckluftleitung 19 Druckluft
Arbeitsphasen im Längsschnitt schematisch ver- 30 in die untere Kolbenkammer 5 eingegeben und so
anschaulicht. Es zeigt auf den Kolben 2 und die von ihm gehaltene Kolben-
F i g. 1 das Stellglied in seiner Ruhelage, stange 1 eine Kraft ausgeübt, die sich, da die Kolben-
F i g. 2 das Stellglied bei beginnender Aufwärts- stange durch die obere Sperrplatte 14 noch arretiert
bewegung seiner Kolbenstange zwecks öffnens der ist, dahingehend auswirkt, daß der die Kolben-
von ihr betätigten Lichtkuppel und 35 stange 1 umgebende Zylinder 3 sich nach unten in
F i g. 3 das Stellglied bei beginnender Abwärts- die in F i g. 2 gezeigte Lage bewegt. Diese Bewegung
bewegung seiner Kolbenstange zum Schließen der setzt sich so lange fort, bis entsprechend der Dar-
Lichtkuppel. stellung in F i g. 2 der in dem Zylinderraum 12 vor-
Das pneumatische Stellglied besitzt eine über ihr gesehene Hilfskolben 7 die obere Sperrplatte 14 in
freies Ende an der betreffenden, zeichnerisch nicht 40 eine waagerechte Lage übergeführt und damit deren
wiedergegebenen Lichtkuppel angreifende Kolben- Arretierwirkung behoben hat. Somit hat nun die
stange 1, deren doppelsinnig wirkender Kolben 2 Kolbenstange 1 freien Weg, um die von ihr gehaltene
innerhalb eines Zylinders 3 beidseitig mit Druckluft Lichtkuppel zu heben, bis die gewünschte Zwischen-
beaufschlagbar ist. Oberhalb des durch den Kolben 2 oder Endlage erreicht ist. Sobald dies der Fall ist,
in zwei Kolbenkammern 4 und 5 unterteilten Zylin- 45 wird die bis dahin in die untere Kolbenkammer 5
derarbeitsraums ist, von diesem durch eine Zwischen- eingegebene Druckluft über das Entlüftungsventil 20
wand 6 abgetrennt, ein einen lose koaxial auf der abgelassen, so daß die Kolbenstange auf Grund ihrer
Kolbenstange 1 sitzenden Hilfskolben 7 aufnehmen- Schwerkraft geringfügig zurückgeht und dabei die
der Zylinderraum 12 vorgesehen. An eine Druckluft- untere Sperrplatte 15 so weit verwinkelt, daß diese
leitung 8 ist eine Hilfskolbenkammer 9 dieses Zylin- 50 die Kolbenstange 1 arretiert und so an weiterer
derraums 12 angeschlossen. Zwischen dem Hilfs- Bewegung hindert.
kolben 7 und der Innenwand des Zylinders 3 sitzt Zum Schließen der Lichtkuppel bzw. zum Erzieeine
Ringdichtung 10. Unterhalb derselben mündet len einer geringeren öffnungsweite derselben wird
eine mit der oberen Kolbenkammer 4 verbundene über die Druckluftleitung 8 Druckluft eingegeben,
Zweigleitung 11. Der unter dem Hilfskolben 7 befind- 55 die zunächst nur in die Hilfskolbenkammer 9 des
liehe Zylinderraum 12 enthält ein Gesperre, das aus Zylinderraums 12 einströmt. Auf Grund dessen wird
zwei lose die Kolbenstange 1 koaxial umgebenden, der Hilfskolben 7 nach unten bewegt, bis er auf die
durch eine Druckfeder 13 auseinandergedrängten Gabel 17 aufsetzt und hierbei die obere Sperrplatte
Sperrplatten 14 und 15 besteht, die sich innerhalb des 14 in waagerechte Lage rückt. Sodann treibt der
Zylinders 3 an einer in einem Fixpunkt 16 gehaltenen 60 sich in der Hilfskolbenkammer 9 weiterhin aufGabel
17 abstützen. Der Zylinder 3 ist über einen bauende Druck den Zylinder 3 so weit nach oben,
an ihm angelenkten Hebelarm 18 an dem Fixpunkt ^ bis die umlaufende Nabe der Zwischenwand 6 gegen
16 der Gabel 17 gelenkig befestigt. Die Beaufschla- "o die untere Sperrplatte 15 drückt und diese so in ihrer
gung der unteren Kolbenkammer 5 mit Druckluft waagerechten Entriegelungslage hält, wie dies F i g. 3
erfolgt über eine Druckluftleitung 19, die ein Ent- 65 zu entnehmen ist. Mit der Aufwärtsbewegung de«,
lüftungsventil 20 enthält, ebenso wie in der Druck- · Zylinders 3 hebt sich die durch die Ringdichtung 10
luftleitung 8 ein Entlüftungsventil 21 vorgesehen ist. von der Druckluftzufuhr der Druckluftleitung 8 bis
Diese zur besseren Steuerung des Stellgliedes in die dahin abgeschnittene Mündung der Zweigleitung 11
über die Ringdichtung 10 hinaus und empfängt somit Druckluft, so daß über die Zweigleitung 11 eine Verbindung
zwischen der Hilfskolbenkammer 9 und der oberen Kolbenkammer 4 besteht. Erst dann also
wirkt nunmehr die über die Leitung 8, die Hilfskolbenkammer 9 und die Zweigleitung 11 eintretende
Druckluft auf den Kolben 2, so daß die Kolbenstange 1 eine Abwärtsbewegung ausführen kann.
Somit gelangt die für den Schließvorgang benötigte Druckluft zunächst nur in die von dem Hilfskolben 7
begrenzte Hilfskolbenkammer 9 und wird erst dann über die Zweigleitung 11 der oberen Arbeitskolbenkammer
4 zugeführt, wenn der von dem Hilfskolben 7 eingeleitete Bewegungsablauf zur Entriegelung
des Gesperres geführt hat.
Ist die Schließlage der Lichtkuppel bzw. eine darüberliegende
gewünschte Zwischenlage erreicht, wird über das Entlüftungsventil 21 die auf den Kolben 2
nach unten wirkende Druckluft aus der oberen Kolbenkammer 4 abgelassen, so daß der Zylinder 3
nach unten wandern, dadurch der unteren Sperrplatte 15 die Auflage der Nabe der Zwischenwand 6
entziehen und so die untere Sperrplatte 15 wiederum die in F i g. 1 gezeigte Verriegelungslage annehmen
kann, so daß die Kolbenstange 1 nunmehr wieder arretiert ist und das Stellglied seine Ruhelage angenommen
hat.
Claims (4)
1. Pneumatisches Stellglied zur stufenlosen Betätigung von Abdeckorganen, wie Fenster,
Lichtkuppeln od. dgl., mit einer an ihrem freien Ende an dem Abdeckorgan angreifenden Kolbenstangc,
deren Kolben in einem Zylinder beidseitig mit Druckluft beaufschlagbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Arretierung der Kolbenstange (1) ein in beiden Richtungen wirkendes
Gesperre vorgesehen ist, das aus zwei sich verkantenden, federbelasteten Sperrplatten
(14,15) besteht, die von der Kolbenstange (1) durchdrungen sind, und daß das Gesperre innerhalb
des Zylinders (3) in einem durch eine Zwischenwand (6) vom Arbeitsraum des Kolbens
(2) abgetrennten Zylinderraum (12) angeordnet ist, in dem mittels eines einseitig mit
Druckluft beaufschlagbaren Hilfskolben (7) die Entriegelung des Gesperres bewirkt wird, wobei
die Sperrplatten (14,15) sich auf einer Gabel (17) abstützen, die feststehend oder drehbar an einem
außerhalb des Zylinders befindlicher. Fixpunkt (16) angeordnet ist.
2. Stellglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskolben (7) mit seiner
dem Arbeitsraum des Zylinders (3) abgewandten Stirnwand eine Hilfskolbenkammer (9) begrenzt,
die an eine Druckluftleitung (8) angeschlossen ist und über eine im Schließzustand (Fig. 3) von
dem Hilfskolben (7) freigegebene Zweigleitung (11) mit der an den Zylinderraum (12) angrenzenden
Kolbenkammer (4) in Verbindung steht.
3. Stellglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Zylinders
(3) ein den Zylinder (3) mit dem Fixpunkt (16) gelenkig verbindender Hebelarm (18) vorgesehen
ist.
4. Stellglied nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Fixpunkt (16) eine
mehrere derartige Stellglieder verbindende Welle verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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