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DE1239945B - Einrichtung zum Auskompensieren des Heiz-plattengewichtes bei einer Mehretagenpresse mit Simultanschliessvorrichtung - Google Patents

Einrichtung zum Auskompensieren des Heiz-plattengewichtes bei einer Mehretagenpresse mit Simultanschliessvorrichtung

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DE1239945B
DE1239945B DEN27840A DEN0027840A DE1239945B DE 1239945 B DE1239945 B DE 1239945B DE N27840 A DEN27840 A DE N27840A DE N0027840 A DEN0027840 A DE N0027840A DE 1239945 B DE1239945 B DE 1239945B
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Germany
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piston
press
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hollow piston
cylinder
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DEN27840A
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B7/00Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members
    • B30B7/02Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members having several platens arranged one above the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Auskompehsieren des Heizplattengewichtes bei einer Mehretagenpresse mit Simultanschließvorrichtung-Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Auskompensieren des Heizplattengewichtös bei einer Mehretagenpiesse mit Simultanschließvorrichtung.
  • Insbesondere beim Einsatz von derartigen Mehretagenpressen zur Herstellung von Spanplatten ist -es vielfach erforderlich, *in allen Preßetagen gleiche spezifische Druckverhältnisse zu -haben, um einwandfreie Spanplatten zu bekommen. Das trifft vorzugsweise dann zu, wenn für den Preßvorgano, keine Distanzleisten zwischen den einzelnen Etagen vorgesehen sind, die den Etagenabstand bei der Pressung genau festlegen.
  • Die einschlä ig Technik hat zum simultanen bzw. 9 ce gleichzeitigen Schließen und öffnen aller Etagen von Mehretagenpressen Mechanismen sehr unterschiedlicher Bauart entwickelt. Von diesen Mechanismen hat sich diejenige Bauart am besten bewährt, bei der auf zwei gegenüberliegenden Pressenseiten am oberen Pressenholin je ein um eine waagerechte Achse schwenkbarer Arm sowie am unteren lieb- und senkbaren Hohn (Pressentisch) je eine am freien -Ende des zugehörigen Schwenkarms gelenkig angreifende Druckstange angebracht und die einzelnen Etagenplatten durch entsprechend angeordnete Zugglieder mit den Schwenkarmen gelenkig verbunden sind. Die Zugglieder greifen dabei in der Reihenfolge -der Etagenplatten von oben nach unten gerechnet in proportional größer werdenden - Abständen von der Schwenkachse an dem betreffenden Schwenkarin an.
  • Um die einzelnen Zugglieder auf ihre konstruktiv festliegenden Längen zwischen den Anlenkpunkten an der zugehörigen Etagenplatte und dem Schwenkarm bringen zu können, sieht man in der Regel ein Spannschloß oder eine ähnlich wirkende Nachspanneinrichtung bei jedem Zugglied vor. Nach erfolgter Einstellune, der Zuo, ieder auf ihre Konstruktions-C "91 längen würde ein Mechanismus der vorgeschriebenen Bauart einwandfrei arbeiten, wenn sämtliche Etagen der Presse bei jeder Beschickung Füllungen von genau gleicher Höhe erhielten und eine exakte Einstellung der einzelnen Etagen bei der Montage erfolgte. Das ist aber bekanntlich im praktischen Betrieb nicht der Fall. Vielmehr muß stets damit gerechnet werden, daß eine Pressenetage gelegentlich eine zu hohe oder umgekehrt zu niedrige Füllung hat oder auch versehentlich leer bleibt und im übrigen eine genaue Einstellung der einzelnen Etagen nicht möglich ist.
  • Um sich auf Grund dieser Tatsachen ergebende Schwierigkeiten beim Pressen der Platten zu vermeiden, ist es bekannt, jedes der vorgenannten Zugglieder zwischen Etagenplatte und zugehörigem Schwenkarin mit einer hydraulischen Ausgleichseinrichtung auszurüsten. Eine solche Ausgleichseinrichtung besteht nach der Auslegeschrift 1198 057 aus je einem Arbeitszylinder und einem Hohlkolben, wobei der Hohlkolben nur in Richtun- auf den zugehörigen Schwenkann mit einem hydraulischen Druckmedium zu beaufschlagen ist und der im übrigen eine nach unten eingezogene Laufbüchse für das kolbenartig verdickte obere Ende des Zuggliedes aufweist.
  • Mit diesen Ausgleichseinrichtungen lassen sich nur dann in allen Preßetagen genau gleiche spezifische Druckverhältnisse erzielen, wenn die untere Preßetage, d.- h. die Etage zwischen dem Pressentisch und -der nächstfolgenden Etagenplatte frei bleibt. Denn nur dann besteht die Möglichkeit, durch die Ausgleichsei ihriähtungen C das Heizplattengewicht der Preßetagen voll auszukompensieren.
  • Der Erfindung, die von einer solchen bekannten Mehretagenpresse ausgeht, liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Einrichtung zum Auskompensieren der-Heizplattengewichte zu schaffen, daß eine Betätigung der Presse auch ohne ein Freibleiben der untersten Etage möglich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß im Arbeitszylinder ein entgegen der durch Druckmittel bewirkten Bewegungsrichtung des Hohlkolbens nur während der Schließbewegung der Presse durch Druckmittelbeaufschlagung begrenzt bewegbarer und stimseitig auf den Hohlkolben einwirkender Gegenhaltekolben angeordnet ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfinduno, soll der Arbeitszylinder gestuft ausgebildet sein, wobei die Stufe den Begrenzungsanschlag für den Gegenhaltekolben bildet.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Beaufschlagungsfläche des Gegenhaltekolbens größer ist als die des Hohlkolbens. Dadurch können beide Kolben von einem gemeinsamen ölakkumulator bei gleichem Druck beaufschlagt werden. Infolge der größeren Beaufschlagungsfläche ist dann aber die wirksame Kraft der Gegenhalterung im eingeschalteten Zustand größer, so daß der Gegenhaltekolben nicht von dem Hohlkelben wea edrückt werden kann. eg Bei dieser konstruktiven Ausbildung müssen wegen des Anschlusses an einen gemeinsamen ölakkumulator für den Preßraum des Gegenhaltekolbens zwei Leitungen für das Druckmedium vorgesehen werden, nämlich sowohl eine Zu- als auch eine Ableitung, die durch Ventile verschließbar sind. Vorzugsweise wird man diese Ventile als Magnetventile ausbilden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Stimansicht der Presse, und zwar in der linken Figurenhälfte im geöffneten sowie in der rechten Figurenhälfte im geschlossenen Zustand, F i g. 2 eine Seitenansicht der Presse in geöffnetem Zustand und F i g. 3 den hydraulischen Arbeitszylinder einer Ausgleichseinrichtung mit dem Gegenhaltekolben im Längsschnitt.
  • Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Mehretagenpresse sind in üblicher Weise an einem Traggerüst 1 der obere Pressenholm 2 ortsfest und der untere als Pressentisch 3 ausgebildete Holm heb-und senkbar angeordnet, wobei für den nach oben gerichteten Arbeitshub des Pressentisches 3 und dessen Rücklauf von oben nach unten beim späteren Öffnen der Presse entsprechend gesteuerte hydraulische Zylinder 4 vorgesehen sind. In Richtung von oben nach unten bezeichnen die Zahlen 5, 6a, 6b usw. und 7 die Kopfplatten, bzw. 6 a, 6 b usw. und 8 die Fußplatten der einzelnen Pressenetagen. Der Übersichtlichkeit halber zeigt die Zeichnung nur sechs Etagen, während in Wirklichkeit zwanzig und mehr Etagen vorhanden sein können. In bekannter Weise sind die Kopfplatte 5 der obersten Etage starr mit dem Oberholm 2 und die Fußplatte 8 der untersten Etage starr mit dem Pressentisch 3 verbunden.
  • An jeder Längsseite der Presse trägt der Holm 2 zwei gabelartige Anne 9, die um je eine waagerechte Achse 10 schwenkbar sind. Am freien Ende jedes Schwenkarmes 9 greift bei 11 eine starre Druckstange 12 gelenkig an, deren unteres Ende bei 13 beim Pressentisch angelenkt ist. Zum Halten und Anheben der Etagenplatten 6 und 7, die bei geöffneter Presse in bekannter Weise auch am Gerüst 1 angeordneten Widerlagern aufliegen können, dienen Zugglieder in Gestalt von Stangen 14, die bei 15 an der zugehörigen Etagenplatte gelenkig angreifen.
  • Jede Stange 14 weist ein Spannschloß 16 od. dgl. auf, mit dessen Hilfe man sie auf genaue Konstruktionslänge einstellen kann, und eine im ganzen mit 17 bezeichnete Ausgleichseinrichtung. Das kolbenartig verdickte obere Ende 18 jeder Stange 14 führt sich in der laufbüchsenartig ausgebildeten Höhlung 19 eines Kolbens 20 (F i g. 3). Der Kolben 20 ist verschiebbar in einem Arbeitszylinder 21 gelagert und durchsetzt mit seinem als Führung für die zugehörige Stange 14 ausgebildeten unteren Teil 20 a die untere Stimwand 21 a des Zylinders 21. An der oberen Zylinderstirnwand 21 b befindet sich ein Auge 22, mit dessen Hilfe der Zylinder 21 und damit die mit ihm über den Hohlkolben 20 und ihrem Kolbenende 18 verbundenen Stange 14 bei 23 an den zugehörigen Schwenkarm 9 angelenkt ist (F i g. 1).
  • Der Hohlkolben 20 bildet an der Stelle, wo seine Höhlung 19 aus ihrem laufbüchsenartigen Oberteil in ihren zur Führung der zugehörigen Stange 14 dienenden eingezogenen Unterteil übergeht, eine Schulter 20 b, auf der das kolbenartig verdickte Kopfende 18 der Stange 14 normalerweise aufliegt. Der vom Kolben 20 freigelassene Arbeitsraum 21 c des Zylinders 21 ist durch eine Leitung 24 mit einem hydraulischen Druckmedium zu beaufschlagen, das von unten her, also in Richtung auf den zugehörigen Schwenkarm 9 hin, auf den Kolben 20 einwirkt. Durch entsprechende Kolbendichtungen 25 läßt sich ohne weiteres erreichen, daß das hydraulische Druckmedium weder nach oben hin in die Kolbehhöhlung 19 noch nach unten hin aus dem Arbeitsraum des Zylinders 21, ins Freie entweichen kann.
  • Der Arbeitszylinder21 ist gestuft ausgebildet, so daß er in seinem oberen Teil einen Arbeitsraum 21 d mit gegenüber dem Raum 21c vergrößerter Querschnittsfläche bildet. In diesem Teil 21d führt sich ein Kolben 26, der als Gegenhalterung für den Hohlkolben 20 dient. Der Arbeitsraum 21 d steht mit einer Leitung 27 in Verbindung, die sich in einem Teil 27 a und einem Teil 27 b gabelt. In jedem Gabelzweig 27 a und 27b ist ein Ventil 28a bzw. 28b eingeschaltet, das beispielsweise als Magnetventil ausgebildet sein kann.
  • Die Leitungen 24 und 27 b führen zu einem gemeinsamen ölakkumulator (nicht gezeichnet). Da die Beaufschlagungsfläche des Gegenhaltekolbens 26 erheblich größer als die des Kolbens 20 ist, bildet bei einer beidseitigen Beaufschlagung des Kolbens 26 ein Widerlager für den Kolben 20.
  • Ein völliges Herausdrücken des Kolbens 20 nach unten wird jedoch dadurch ausgeschlossen, daß der Bewegungsspielraum des Kolbens 26 durch eine in dem Zylinder 21 vorgesehene Stufe 21 e begrenzt wird.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist wie folgt.
  • Beim Schließen der Presse aus dem vollen Öffnungszustand steht die Zuleitung 24 und 27 b unter gleichem Druck. Das Ventil 28a ist geöffnet, während das Ventil 28 b geschlossen ist. Auf diese Weise herrscht in dem Preßraum 21 c und 21 d der gleiche Druck. Durch die erwähnten Querschnittsverhältnisse der Beaufschlagungsflächen für den Kolben 20 und den Kolben 26 wird der Kolben 26 zu einer Gegenhalterung für den Kolben 20, der sich dementsprechend lediglich bis an die Unterseite des Kolbens 26 bewegen kann. Die Zugkraft des Kolbens 20 ist über den Beaufschlagungsdruck dabei so eingestellt, daß seine Zugkraft größer ist als das Plattengewicht zuzüglich des Preßgutes in den einzelnen Preßetagen.
  • Nachdem der Schließvorgang beendet und der eigentliche Preßvorgang mit einem erhöhten Druck beginnt, erfolgt über eine (nicht gezeichnete) Steuerungseinrichtung eine Umschaltung der Ausgleichseinrichtung 17. Das Ventil 26 a schließt und das Ventil 26 b öffnet sich, so daß der Preßraum 21 d drucklos wird und der Gegenhaltekolben 26 dementsprechend entlastet ist. Damit ist des weiteren die Fixierung des Kolbens 20 aufgehoben und dieser nimmt in jedem Fall eine solche Stellung ein, daß das Kolbenende 18 der Stangen 14 auf der Schulter 20 b des Kolbens 20 aufliegt und dementsprechend das Gewicht der Heizplatten voll auskompensiert wird. Zum öffnen der Presse wird der Gegenhaltekolben 26 wieder durch Beaufschlagung fixiert, so daß eine CD simultane Öffnung der Presse gewährleistet ist. CD

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Auskomp#ensieren des Heizplattengewichtes bei einer Mehretagenpresse mit Simultanschließvorrichtung, die auf zwei gegenüberliegenden Pressenseiten am oberen Pressenholm mindestens je einen um eine waag .,erechte Achse schwenkbaren Arm aufweist an deren unterem, heb- und senkbarem Holm (Pressentisch) an den freien Enden des zugehörigen Schwenkarmes angreifende Druckstangen angelenkt und die einzelnen Etagenplatten mit den Schwenkarmen durch entsprechend angeordnete, mit je einer hydraulischen Einrichtung filr das simultane Schließen ausgeriistete Zugglieder verbunden sind, wobei die Ausgleichseinrichtungen aus je einem Arbeitszylinder und einem Hohlkolben bestehen und der Hohlkolben in Richtung auf den zugehörigen Schwenkarm mit einem hydraulischen Druckmittel zu beaufschlagen ist und eine nach unten eingezogene Laufbüchse für das kolbenartig verdickte, obere Ende des Zuggliedesbildet, gekennzeichnet durch einen im ArbeitszyRnder (21) angeordneten, entgegen der durch Druckmittel bewirkten Bewegungsrichtung des Hohlkolbens (20) nur während der Schließbewegung der Presse durch Druckmittelbeaufschlagung begrenzt bewegbaren und stimseitig auf den Hohlkolben (20) einwirkenden Gegenhaltekolben (26). 2. Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (21) gestuft ausgebildet ist und diese Stufe (21 e) den Begrenzungsanschlag für den Gegenhaltekolben (26) bildet. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Beaufschlagungsfläche des Gegenhaltekolbens (26) größer ist als die des Hohlkolbens (20) und beide Kolben (26 und 20) von einem gemeinsamen ölakkumulator beaufschlagbar sind.
DE1966N0027840 1966-01-03 1966-01-03 Einrichtung zum auskompensieren des heizplattengewichtes bei einer mehretagenpresse mit simultanschliessvorrichtung Expired DE1239945C2 (de)

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