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DE1028903B - Druckmittelbetaetigtes Kraftscharnier - Google Patents

Druckmittelbetaetigtes Kraftscharnier

Info

Publication number
DE1028903B
DE1028903B DESCH19306A DESC019306A DE1028903B DE 1028903 B DE1028903 B DE 1028903B DE SCH19306 A DESCH19306 A DE SCH19306A DE SC019306 A DESC019306 A DE SC019306A DE 1028903 B DE1028903 B DE 1028903B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
pressure medium
power
piston
door
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH19306A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Wendel
Dipl-Ing Wilfried Stummer
Dipl-Ing Josef Schmid
Dipl-Ing Odo Krappinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIFFSKONSTRUKTION und ENTWIC
Original Assignee
SCHIFFSKONSTRUKTION und ENTWIC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHIFFSKONSTRUKTION und ENTWIC filed Critical SCHIFFSKONSTRUKTION und ENTWIC
Priority to DESCH19306A priority Critical patent/DE1028903B/de
Publication of DE1028903B publication Critical patent/DE1028903B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/14Hatch covers
    • B63B19/19Hatch covers foldable
    • B63B19/197Hatch covers foldable actuated by fluid pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/50Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
    • E05F15/53Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators for swinging wings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • F15B15/12Characterised by the construction of the motor unit of the oscillating-vane or curved-cylinder type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/514Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for ships

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Druckmittelbetätigtes Kraftscharnier Die Erfindung betrifft ein druckmittelbetätigtes Kraftscharnier für Bauteile, wie z. B. Schiffsluken, Deckel, Türen u. dgl., mit konzentrisch mit und zwischen den Scharnierzapfen und Scharnierhülsen angeordneten Arbeitskammern, welche von an beiden Scharnierteilen (Scharnierzapfen und Scharnierhülse) wechselseitig befestigten, im wesentlichen radial gerichteten Flügeln begrenzt werden.
  • Die Erfindung bezweckt, die druckmittelbetätigten Kraftscharniere der vorgenannten Art zu verbessern und so zu gestalten, daß sich bei geringstem baulichem Aufwand zusätzlich eine druckmittelbetätigte Axialbewegung zwischen Scharnierzapfen und Scharnierhülse erzielen läßt, um das mit dem Kraftscharnier verbundene Bauteil in einer bestimmten Einstellung, z. B. der Verschlußstellung, zu verriegeln.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Scharnierzapfen oberhalb und unterhalb der radialen Flügel mit kolbenartigen Ansätzen zu versehen, welche die Arbeitskammern zwischen den Flügeln von am Ende der Scharnierhülsen angeordneten Endkammern abgrenzen, die über Ventile mit einer Druckmittelquelle verbunden sind, und so eine an sich bekannte, begrenzte axiale Relativverschiebung zwischen den Scharnierteilen ermöglichen.
  • Um die durch die Schwerkraft hervorgerufenen Kraftkomponenten zu kompensieren, können die Endkammern, insbesondere durch einseitige Herausführung des Scharnierzapfens, ungleiche Querschnitte aufweisen und mit gleich großen Drücken beaufschlagt werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darauf gerichtet, die Endkammern über Rückschlagventile mit den zwischen den radialen Flügeln angeordneten Arbeitskammern zu verbinden. Auch kann jeweils eine der Endkammern an einen Druck- und die andere an einen Sauganschluß einer Druckmittelquelle angeschlossen sein.
  • Zur Erzielung einer Zwangläufigkeit des Bewegungsbildes werden erfindungsgemäß für die Druckmittelzufuhr zu den Arbeitskammern Kanäle vorgesehen, deren Öffnungen durch die Axialverschiebung der Kolbenansätze in der Scharnierhülse freigegeben bzw. versperrt werden. Die verschiedenen Schaltphasen, welche das Kraftscharnier ausführt, können auch durch eine Nockensteuerung nacheinander ausgelöst werden, und es läßt sich in einer solchen Nockensteuerung ein hydraulisches Verzögerungsglied vorsehen, welches in Abhängigkeit vom Ablauf der Verzögerungszeit die nächste Bewegungsphase des Kraftscharniers schaltet: Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, welche Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutern. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ansicht einer mit erfindungsgemäßem Kraftscharnier versehenen Tür, Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Verschlußeinrichtung der in Fig. 1 gezeigten Tür gemäß einem Schnitt II-II der Fig. 3, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Tür der Fig. 1 und 2, Fig. 4 einen axialen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Kraftscharnier, Fig. 5 eine geschnittene Teilansicht gemäß einem Schnitt V-V der Fig. 4, Fig. 6 ein hydraulisches Schaltschema.
  • Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Kraftscharniere 61 sind so ausgebildet, daß sie sowohl das Auf-und Zudrehen der Türen 60 gegenüber der am Bauteil 59 angeordneten Türöffnungen als auch eine Verriegelung der Tür bewirken können. Dem Gewicht der Tür bzw. der aufzubringenden Kraft entsprechend können ein oder mehrere Kraftscharniere vorgesehen sein. In dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Beispiel sind zwei Kraftscharniere 61 vorgesehen. Zum Verriegeln sind an der Tür 60 drei Verschlußbolzen 62 angebracht, weiche in Schlitze auf in entsprechender Höhe angeordneten Blechschildern 63 des Türrahmens eingreifen können. Die Schlitze der Blechschilder 63 verlaufen zunächst horizontal und anschließend schräg nach unten. Bei dem nachfolgend noch ausführlich zu beschreibenden Schließvorgang durchlaufen die Verschlußbolzen 62 zunächst den horizontalen Teil der Schlitze, um anschließend; wenn die Tür 60 abgesenkt wird, von den schräg auslaufenden Teilen der Schlitze aufgenommen zu werden. Auf Grund der Neigung der Schlitze wird dabei die Tür 60 fest an den Bauteil 59 angepreßt. - Für die Wirkungsweise des Verschlusses ist es gleichgültig, ob die Verschlußbolzen 62 an der Tür und die Blechschilder am Türrahmen 59 befestigt sind oder ob eine entgegengesetzte Anordnung gewählt wurde. Selbstverständlich können auch andere Verriegelungsorgane gleicher Funktion vorgesehen werden.
  • Eine dieser Verriegelungseinrichtung ähnliche Anordnung kann als Haltevorrichtung für die geöffnete Tür dienen.
  • Die spezielle Ausbildung des Kraftscharniers zeigen die Fig. 4 und 5. Der Scharnierzapfen 64 ist oberhalb und unterhalb des in einer Nut im Scharnierzapfen 64 eingelassenen Flügels 65 auf ein Stück seiner Länge kolbenartig ausgebildet. Oberhalb und unterhalb dieser kolbenartigen Teile ist der Scharnierzapfen 64 durch Stopfbüchsen oder gleichwertige Dichtungen 66, die in den Deckeln 67 der Scharnierhülse 68 eingelassen sind, aus der Scharnierhülse 68 herausgeführt. In der Scharnierhülse 68 befindet sich eine längs laufende Nut, in die ein Flügel 69 eingesetzt ist. Sowohl der Flügel 65 als auch der Flügel 69 wird durch eine elastische Zwischenlage 70 gegen die Scharnierhülse 68 bzw. den Scharnierzapfen 64 gepreßt. Der Flügel 69 kann sich in der Nut der Scharnierhülse in Längsrichtung des Scharniers verschieben.
  • Durch die Flügel 65 und 69 wird die Bohrung der Scharnierhülse 68 in zwei Arbeitskammern 73', 74' unterteilt. Weiter sind Bohrungen angebracht, durch die wahlweise ein Druckmittel in das Innere des Scharniers eingepumpt oder daraus abgelassen bzw. abgesaugt werden kann. Die Bohrung 71 führt in die Endkammer 71' unterhalb des unteren kolbenartigen Teils 64'' des Scharnierzapfens 64. Die Bohrung 72 führt in die entsprechende Endkammer 72' am oberen Ende des Scharniers. Die Bohrungen 73, 74, 75, 76 führen in die zwischen den Flügeln 65, 69 liegenden Arbeitskammern 73', 74' im mittleren Teil des Scharniers. Das Druckmittel in den Bohrungen 75 und 76 und in den zu diesen Bohrungen führenden Leitungen steht ständig unter dem an der Saugseite der Pumpe herrschenden Druck. Derselbe Druck herrscht auch im gesamten mittleren Teil des Scharniers, wenn nicht die Bohrungen 75 und 76 durch den unteren kolbenartigen Teil des Scharnierzapfens verschlossen sind, was bei angehobenen Scharnierzapfen der Fall ist. Die Bohrungen 73 und 74 öffnen sich beim Anheben des Scharnierzapfens 64, während sie bei abgesenkten Scharnierzapfen durch den oberen kolbenartig ausgebildeten Teil 64' des Scharnierzapfens 64 verschlossen sind.
  • Soll die zunächst geschlossene Tür 60 geöffnet werden, sind folgende Vorgänge notwendig: Es muß durch die Bohrung 71 ein Druckmittel in das Scharnier eingeführt und gleichzeitig aus der Bohrung 72 abgesaugt oder die in ihr enthaltene Flüssigkeit oder Luft abgelassen werden. Durch den dabei entstehenden Unterschied zwischen den Drücken, die auf die untere bzw. obere Stirnfläche der beiden kolbenartigen Teile 64" und 64' des Scharnierzapfens 64 wirken, wird der Scharnierzapfen 64 und mit ihm auch die Tür 60 angehoben. Dabei gelangen die Verschlußzapfen 62 aus dem schrägen Teil der Schlitze in den Blechschildern 63 in den horizontalen Teil der Schlitze. Gleichzeitig mit dem Anheben des Kolbens werden die Bohrungen 75 und 76 verschlossen, während die Bohrungen 73 und 74 geöffnet werden.
  • Es kann nun der Scharnierzapfen 64 und mit ihm die Tür 60 aufgedreht werden, indem durch die Bohrung 74 ein Druckmittel zugeführt und gleichzeitig aus der Bohrung 73 abgesaugt bzw. Flüssigkeit oder Luft abgelassen wird. Hat sich die Tür 60 ganz aufgedreht, so kann sie wieder abgesenkt werden, indem aus Bohrung 71 abgesaugt und in die Bohrung 72 Druckmittel eingelassen wird. Gleichzeitig mit dem Absenken werden die Bohrungen 73 und 74 verschlossen und die Bohrungen 75 und 76 geöffnet. Da die Bohrungen 75 und 76 ständig mit der Saugseite der Pumpe verbunden sind, wird das im mittleren Teil des Scharniers befindliche Druckmittel entspannt: Um die Tür zu schließen, sind sinngemäß dieselben Vorgänge notwendig; insbesondere muß zum Zudrehen der Tür aus der Bohrung 74 abgesaugt und in die Bohrung 73 Druckmittel eingelassen werden.
  • Gemäß der Erfindung können die Schaltorgane für das Druckmittel entweder direkt von Hand betätigt werden, oder aber es kann eine weitgehend automatische Steuerung für sie eingerichtet werden. Eine solche ist in Fig. 6 dargestellt. In der nur Beispielsweisen Zeichnung bedeutet 78 eine Pumpe, 79 ein in die Druckleitung der Pumpe geschaltetes Sicherheitsventil und 80 ein Ausgleichsgefäß, das an die Saugleitung der Pumpe angeschlossen ist und in das auch die Ableitung des Sicherheitsventils 79 mündet. 81 ist ein Umsteuerschieber, durch dessen Betätigung die Tür geöffnet bzw. geschlossen werden kann. 82 ist ebenfalls ein Umsteuerschieber, der durch einen Nocken 83, der sich um dieselbe Achse wie die Tür mit dieser mitdreht, gesteuert wird. 84 und 85 sind Wechselschieber, deren Kolben 86 und 87 Kolbenstangen mit Schlitzen haben. In diesen Schlitzen gleiten Zapfen 88, die ihrerseits an den Enden der Kolbenstangen 89 eines hydraulischen Verzögerers 90 angebracht sind. Der Hub des Verzögerers 90 ist so bemessen, daß bei einem Hin- bzw. Hergang seines Kolbens 91 die Zapfen 88 zunächst die Schlitze der Kolbenstangen der Wechselventile 84 bzw. 85 durchlaufen und dann - während des letzten Teiles des Hubes des Verzögerers 90 - die Kolben 86 und 87 der Wechselventile 84 und 85 verstellen.
  • Der in Fig. 6 gezeichnete Zustand der Steuerung entspricht der geschlossenen und abgesenkten Tür. Der Einfachheit halber ist nur ein Kraftscharnier 61 eingezeichnet. Das zweite kann entweder dem gezeichneten parallel geschaltet werden oder ebenfalls mit einer gleichartigen Steuerung ausgerüstet werden. Um die Tür zu öffnen, braucht nur der Kolben 92 des Umsteuerschiebers 81 nach unten verschoben zu werden. Die Pumpe 78 drückt dann über den Umsteuerschieber 81 und den Wechselschieber 84 in die Bohrung 71 des Kraftscharniers. Zugleich saugt sie über den Wechselschieber 85 und den Umsteuerschieber 8'1 aus der Bohrung 72 des Kraftscharniers. Der Umsteuerschieber 82 wird zunächst nicht verstellt. Es ändert sich daher auch nichts an dem Zustand des hydraulischen Verzögerers 90.
  • Die vom Umsteuerschieber 81 kommende und zur Bohrung 74 des Kraftscharniers führende Leitung wird gleichzeitig unter Druck gesetzt, während aus der zur Bohrung 73 des Kraftscharniers führenden Leitung gesaugt wird. Da durch den oberen kolbenartigen Teil des Scharnierzapfens 74 die Bohrungen 73 und 74 zunächst verschlossen sind, kann durch die Leitungen, die zu den Bohrungen 73 und 74 führen, kein Druckmittel fließen.
  • Die Folge dieser Schaltstellung ist, daß sich der Scharnierzapfen und mit ihm die Tür heben wird: Das Hochgehen des Scharnierzapfens bewirkt jedoch, daß die Bohrungen 73 und 74 freigegeben werden. Dies hat - wie schon früher geschildert - zur Folge, daß sich die Tür aufdreht. Gleichzeitig mit der Tür dreht sich auch der Nocken 83 und bewirkt damit, daß die Mündungen der drei Zuleitungen zum Umsteuerschieber 82 geschlossen werden. Auch dies hat noch keine Änderung der Stellung des Kolbens 91 des hydraulischen Verzögerers 90 zur Folge. Erst kurz bevor die Tür ganz offen ist, bewirkt der Nocken 83, daß der Kolben des Umsteuerschiebers 82 so verstellt wird, daß in den links vom Kolben 91 innerhalb des hydraulischen Verzögerers 90 liegenden Raum das Druckmittel gedrückt und aus dem rechts vom Kolben 91 liegenden Raum gesaugt wird. Während der Zeit, die der Kolben 91 des hydraulischen Verzögerers braucht, um eine Strecke gleich dem Weg der Zapfen 88 in den Schlitzen in den Kolbenstangen der Kolben 86 und 87 der Wechselschieber 84 und 85 zu durchlaufen, dreht sich die Tür vollständig auf. Nun aber werden durch den hydraulischen Verzögerer 90 die Kolben 86 und 87 der Wechselschieber 84 und 85 verstellt. Dies hat zur Folge, daß nun aus dem mit der Bohrung 71 verbundenen Raum des Kraftscharniers 61 gesaugt wird und in den mit der Bohrung 72 verbundenen Raum gedrückt wird. In allen anderen Leitungen wird der Druck nicht verändert. Der Scharnierzapfen 64 wird sich also absenken, wobei anfangs, nämlich bis die Bohrungen 73 und 74 von dem oberen kolbenartigen Teil des Scharnierzapfens geschlossen werden, noch die Tür aufdrücken wird.
  • Um die Tür zu schließen, ist es notwendig, den Kolben 92 des Umsteuerschiebers 81 nach oben zu schieben. Es wiederholen sich dann ähnliche Vorgänge, wie sie bereits für das Öffnen der Tür geschildert wurden.
  • Es ist zweckmäßig, den Kolben 82 des Umsteuerschiebers 81 so zu verblocken, daß er nur bei geschlossener Tür in die Stellung »Auf« und nur bei geschlossener Tür in die Stellung »Zu« gestellt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckmittelbetätigtes Kraftscharnier für Bauteile, wie z. B. Schiffsluken, Deckel, Türen u. dgl., mit konzentrisch mit und zwischen den Scharnierzapfen und Scharnierhülsen angeordneten Arbeitskammern, welche von an beiden Scharnierteilen (Scharnierzapfen und Scharnierhülse) wechselseitig befestigten, im wesentlichen radial gerichteten Flügeln begrenzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierzapfen (64) oberhalb und unterhalb der radialen Flügel (65, 69) mit kolbenartigen Ansätzen (64' und 64") versehen ist, welche die Arbeitskammern (73', 74') zwischen den Flügeln von am Ende der Scharnierhülsen (68) angeordneten Endkammern (71', 72') abgrenzen, die über Ventile mit einer Druckmittelquelle verbunden sind.
  2. 2. Kraftscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkammern (71', 72') insbesondere durch einseitige Herausführung des Scharnierzapfens (46) ungleiche Querschnitte aufweisen und mit gleich großen Drücken beaufschlagt werden.
  3. 3. Kraftscharnier nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkammern (71', 72') über Rückschlagventile mit den zwischen den radialen Flügeln angeordneten Arbeitskammern (73', 74') in Verbindung stehen.
  4. 4. Kraftscharnier nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine der Endkammern (71', 72') an einen Druck- und die andere an einen Sauganschluß einer Druckmittelquelle angeschlossen ist.
  5. 5. Kraftscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Druckmittelzufuhr zu den Arbeitskammern Kanäle vorgesehen sind, deren Öffnungen durch die Axialverschiebung der Kolbenansätze (64) in der Scharnierhülse (68) freigegeben hzw. versperrt werden.
  6. 6. Kraftscharnier nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nockensteuerung vorgesehen ist, welche beim Übergang von einer Schaltphase zur nächsten die hydraulischen Schaltvorgänge auslöst.
  7. 7. Kraftscharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung ein hydraulisches Verzögerungsglied aufweist, welches in Abhängigkeit vom Ablauf der Verzögerungszeit die nächste Bewegungsphase schaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 700 588, 601 180.
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