DE1795148A1 - Neue Dibenzooxepinderivate und ihre Herstellung - Google Patents
Neue Dibenzooxepinderivate und ihre HerstellungInfo
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- DE1795148A1 DE1795148A1 DE19681795148 DE1795148A DE1795148A1 DE 1795148 A1 DE1795148 A1 DE 1795148A1 DE 19681795148 DE19681795148 DE 19681795148 DE 1795148 A DE1795148 A DE 1795148A DE 1795148 A1 DE1795148 A1 DE 1795148A1
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Description
Dr. F. Zumsfein - Dr. E. Assmann
Dipl. i-'.v/-i. P. ι !o zbauer
fau.l;.-ii-*.'iä
Mönchen 2, Bräuhausstraije 4/1II
SC 3186
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Dibenzo[b,f]oxepin«
derivate der allgemeinen Formel
sowie deren Additionasalze mit Säuren und quatemären Ammoniumderivate und die pharmazeutischen Zusammensetzungen, die diese
Verbindungen in Form der Basen und/oder der Salze enthalten.
In der obigen Formel I besitzen die verschiedenen Symbole die
folgenden Bedeutungent
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die Symbole R bedeuten jeweils ein Wasserstoff atom oder bilden
zusammen eine Valenzbindung;
falls die Symbole R jeweils ein Wasserstoffatom darstellen,
bedeutet das Symbol Z einen Rest
in welchem R1 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest oder
einen Phenylalkylrest darstellt« in welohem der Fhenylrlng
gebenenfalls durch einen oder mehrere Substltuenten aus der Gruppe der Halogenatome und der Alkyl-, Alkoxy», Amino» und
Alkylaminoreste substituiert sein kann;
falls die Symbole R zusammen eine Valenzblndung bilden« 1st das
Symbol Z mit dem Symbol Z, Identisch« das einen der folgenden Reste
oder
darstellt, in welchen R, die oben angegebene Bedeutung besitzt
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Im vorstehenden und Im folgenden enthalten die Alkylreste
und die Alkyl teile der anderen Reste 1 bis 5 Kohlenstoff atome.,
Die neuen Produkte der allgemeinen Formel I können nach einem der folgenden Verfahren hergestellt werden:
Io) Die Produkte der allgemeinen Formel I, für welche die Sym=
bole R zusammen eine Valenzbindung bilden und die demzufolge
der allgemeinen Formel
(II)
entsprechen, in der X und Z1 die oben angegebenen Bedeutungen
besitzen» können durch Wasserabspaltung aus einem 10,11-Dihydro
dibenzo[b,f]oxeplnderivat der allgemeinen Formel
(III)
In der X und Z1 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen»
hergestellt werden.
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Diese Wasserabspaltung wird nach den üblichen Methoden der Wasser*
abspaltung von tertiären Alkoholen durchgeführte Man arbeitet vorteilhafterweise durch Erhitzen der Produkte der allgemeinen Formel ZZI in wässrigem oder wässrig-organischem
Medium in Anwesenheit einer starken Säure« wie beispielsweise MethanBulfonsäure* bei einer Temperatur zwischen 50®C und der
RUckflnßtemperatur des Reaktionsmediumso
EssigsUureanhydrid in Essigsäure in Anwesenheit von Perchlorsäure
kann ebenfalls verwendet werden. .
Man kann die Ausgangsprodukte der allgemeinen Formel IZZ auf
folgende Weise herstellen?
a) Die 10,il"DihydrO"dibenzo[b,f]oxepinderivate der allgemeinen
Formel ZIZ, für welche X die oben angegebene Bedeutung besitzt und Z1 einen der folgenden Reste
oder
darstellt» in denen R« einen Alkyl-, Phenylelkyl» oder wie oben
für Rj angegeben substituierten Phenylalkylrest bedeutet, können
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durch Reduktion von 10,ll-Dihydro-dibenzo[bsfJoxepinderlvaten
der allgemeinen Formel
(IV)
in der X und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen
ind Y einen reaktionsfähigen Esterrest,, wie beispielsweise
ein Halogenatom oder einen Schwefelsäure- oder SuIfonsäure
esterrest, Z9B., einen Methoxysulfonyloxy-, Methansulfonyloxy*
oder p-Toluolsulfonyloxyreßt bedeutet, hergestellt werden*
den Rest dei>
Formel
darstellt, wird diese Reduktion nach den üblichen Methoden
der Reduktion von Pyridiniumsalzen durchgeführt« Man arbeitet
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vorzugsweise durch katalytlsche Hydrierung in wäserig-alkoholi»
aohem Medium bei gewöhnlichem Druck und gewöhnlicher Temperatur in Anwesenheit von Platin als Katalysator.
darstellt, wird diese Reduktion vorzugsweise mittels eines Alkaliborhydrids, vorzugsweise mittels Kaliumborhydrid , in
Wasser oder in wSssrig°alkoholischem Medium bei gewöhnlicher
Temperatur durchgeführt.
Die 10,ll°Dihydro=dibenzo[b„fJoxepinderivate der allgemeinen
Formel IV können durch Quaternisierung eines 10,ll~Dlhydro~dibenzo[b, fjßxeplnderlvats der allgemeinen Formel
(V)
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit einem
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reaktiven Ester der allgemeinen Formel
Y-R2 (VI)
in welcher Y und Rp die oben angebenen Bedeutungen besitzen,
hergestellt werden»
Diese Quaternislerung wird in einem organischen Lösungsmittel
bei gewöhnlicher Temperatur oder rascher durch Erhitzen durch geführt.
Die 10,11-Dihydro-dibenzo[bsf]oxepinderivate der allgemeinen
Formel V können durch Umsetzung von 4-Pyridylllthium mit
10,ll-Dihydro«dibenzo[b,fJoxepinderlvaten der allgemeinen Formel
(VII)
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt« erhalten werden«
Diese Reaktion wird vorteilhafterweise in Äther bei einer Temperatur in der Nähe von ~70*C durchgeführt*
Die Ketone der allgemeinen Formel VII können durch Cyclisierung
von Produkten der allgemeinen Formel
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X (VIII)
- COOH
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, hergestellt
werden.
. Diese Cyclisierung wird vorteilhafterweise durch Erhitzen der Produkte der allgemeinen Formel VIII in Anwesenheit von
PolyphosphorsMure, vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen
60 und l80*C, vorgenommen.
Man kann auch die Produkte der allgemeinen Formel VIII nach üblichen Methoden in die entsprechenden SSureohlorlde überführen und anschließend die Cyclisierung dieser letzteren mit
Hilfe einer Friedel-Crafts-Reaktion, beispieleweiße alt Aluminiumchlorid, in einem Lösungsmittel, wie beispielsweise Schwefelkohlenstoff, durchführen.
Die Säuren der allgemeinen Formel VIII können ihrerseits durch Veresterung einer Säure der allgemeinen Formel
CO2H
mit Methanol und anschließende Reduktion des erhaltenen Esters zum Alkohol der allgemeinen Formel
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CH2OH
den man mit einem Halogenierungsmittel zur Bildung des Halogen·
derivate der allgemeinen Formel
X-
o -
(XI)
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt und Y, ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom« darstellt, behandelt,
und schllefilioh Umeetzung eines Alkalicyanide mit der Verbin« dung der Formel XI und anschließende Hydrolyse des so erhaltenen
Nitrile der allgemeinen Formel
CH2-CH
ο -
(XU)
hergestellt werden.
b) Pie 10,ll-Dihydro-dibenzo[b,fJoxeplnderivate der allgemeinen
Formel III, in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt und Z* einen der folgenden Substituenten
oder
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- ίο
darstellt, können beispielsweise durch Entalkylierung von
wie oben unter a) angegeben hergestellten Dibenzo[b,f]axepinderivaten der allgemeinen Formel III, in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt und Z1 einen der folgenden Substituenten
oder
darstellt, worin Rg die oben angegebene Bedeutung besitzt,
erhalten werden.
Man arbeitet unter den üblichen Entalkylierungsbedingungen.
In demjenigen Falle, in welchem Z1 einen Rest der Formel
darstellt und Rg hierbei einen Phenylalkyl- oder wie oben angegeben substituierten Phenylalkylrest bedeutet, kann man eine
katalytisch« Hydrierung in Anwesenheit von Palladiumkohle in
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einem Alkohol als Lösungsmittel unter einem Druck von 50
bis 100 bar bei einer Temperatur zwischen 50 und 100*0 vornehmen<
In den anderen Fällen kann die Entalkylierung unter milderen
Bedingungen unter Verwendung von beispielsweise Bromoyan oder Chlorameisensäureäthylester, durchgeführt werden«
2a) Die Produkte der allgemeinen Formel I» fUr welche die
Symbole R zusammen eine Valenzblndung bilden und das Symbol Z einen Rest
darstellt und die demzufolge der allgemeinen Formel
(XIII)
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entsprechen, in der X und R2 die oben angegebenen Bedeutungen
besitzen, können durch Reduktion eines Dlben2o[b,f]axeplnderi°
vats der allgemeinen Formel
in der X^. Y und Rg die oben angegebenen Bedeutungen besitzen,
hergestellt «erden.
Diese Reduktion wird vorzugsweise mit eine» Alkaliborhydrid»
vorzugsweise Kaliumborhydrid, in Wasser oder in wässrig-alkoholi
sohem Medium bei gewöhnlicher Temperatur vorgenommen.
Die Verbindungen der Formel XIV können auf folgende Welse
hergestellt werden:
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a) Herstellung einer Verbindung der Pormel
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, duroh tfaeserabspaltung einer Verbindung der allgemeinen Pormel V, wobei diese
Was s er abspaltung wie oben für die Verbindungen der Pormel III
angegeben durchgeführt werden kann;
b) Quaternlaierung von Verbindungen der Pormel XV mit einem
Beter der Formel Y-R2* in der Y und R2 die glelohen Bedeutungen
wie oben besitzen«
j5.) Pie Verbindungen der allgemeinen Formel 1, für welche die
Symbole R Jeweils ein Wasserstoffatom darstellen und das Symbol Z einen Rest
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bedeutet« worin R2 die oben angegebene Bedeutung besitzt,
können durch Reduktion eines Dibenzo[b,f]oxeplnderlvats der
allgemeinen Formel XIV hergeatellt werden.
Diese Reduktion wird durch katalytisehe Hydrierung In wässrig«
alkoholischem Medium bei gewöhnlicher Temperatur In Anwesenheit von Platin als Katalysator durchgeführt.
4.) Wenn das Symbol R, eine andere Bedeutung als ein Wasser-Stoffatom besitzt, erhält man die Produkte der allgemeinen
Formel I durch Umsetzung eines reaktiven Esters der allgemeinen Formel VI mit einem Dibenzo[b,f]oxeplnderivat der allge»
meinen Formal
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt und,
falls die Symbole R jeweils ein Wasserstoffatom darstellen,
Z, den Rest
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bedeutet und,
falls die Symbole R eine Valenzbindung bilden» Z, einen der
folgenden Reste
oder
darstellt»
Es 1st vorteilhaft, in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise Äthanol oder Dimethylformamid,
vorzugsweise bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels, zu arbeiten und als Kondensationsmittel ein Alkalimetallderivat,
wie beispielsweise Natriumbicarbonat oder Natriumcarbonat, oder eine tertiäre organische Base zu verwenden«
Die Produkte der Formel I können gegebenenfalls durch physikalische Methoden (wie beispielsweise Destillation, Kristallisa«
tion, Chromatographie) oder durch chemische Methoden (wie beispielsweise durch Bildung von Salzen, Kristallisation derselben und anschließende Zersetzung in alkalischem Medium) gereinigt werden. Bei diesen Arbeltsgängen spielt die Art des
Anions des Salzes keine Rolle, die einzige Bedingung 1st, daß das Salz gut definiert und leicht kristallisierbar sein soll.
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Die Produkte der Formel I können In Additlonsaalze mit Säuren
und quaternäre Ammoniumderivate Übergeführt werden»
Die Additionssalze der Produkte der Formel X mit Säuren kön=
nen durch Umsetzung dieser Produkte mit Säuren in geeigneten Lösungsmitteln erhalten werden. Als organische Lösungsmittel
verwendet man beispielsweise Alkohole, Xther, Ketone oder chlo~
rierte Lösungsmittel» Das gebildete Salz fSlit»gegebenenfalls
nach Einengen seiner Lösung, aus und wird durch Filtrieren oder Dekantieren abgetrennt. ■
Die quaternären Ammoniumsalze der Produkte der Formel I können durch Umsetzung dieser Produkte mit Estern, gegebenenfalls
in einem organischen Lösungsmittel, bei gewöhnlicher Temperatur oder rascher unter schwachem Erhitzen hergestellt werden.
Die erfindungsgemäßen neuen Produkte sowie Ihre Additionssalze
und ihre quaternären Ammoniumderivate weisen interessante pharmacodynamlsche Eigenschaften auf» Sie sind auf das Zentralnervensystem als Neuroleptlca* Tranquilizer und Antieaetioa
sehr wirksam. Sie haben auch eine gute Antiserotonin-Wlrksamkeit
und eine gute analgetische Wirkung.
Qanz besonders interessant sind die Produkte der Formel I,
für welche X ein Wasserstoff- oder Chlorate« darstellt und Z
einen l-Methylpiperldyl-(4)- oder 1°Methy1-1,2,5,6-tetrahydropyridyl-(4)«rest bedeutet«
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Bei den üblichen Prüfungen weisen die erfindungsgemXSen
Produkte eine neuroleptisohe und Tranquilizer-Wirkung bei der
Maus bei Dosen zwischen 0,1 und 5 mg/kg p.o. und bei der Ratte bei Dosen zwischen 0,5 und 50 mg/kg p.o. auf.
Sie besitzen eine antiemetische Wirksamkeit bei dem Hund bei Verabreichung auf oralem Wege bei Dosen zwischen 0,01
und 5 mg/kg.
Sie weisen eine Antlserotonin-Wlrksamkeit bei der Ratte bei
Verabreichung auf oralem Wege bei Dosen zwischen 0,5 und 10 mg/kg auf.
Sie besitzen eine anaigetische Wirksamkeit bei der Maus bei
Verabreichung auf oralem Wege bei Dosen zwisohen 0,5 und 3 mg/kg·
Für den medizinischen Gebrauch verwendet man die neuen Verbindungen entweder in Form der Basen oder in Form von pharma« ^
zeutisch verwendbaren, d.h. bei den Gebrauohsdosen niohttoxlsehen Additionssalzen oder quaternären Ammoniumderivaten·
Als Beispiele für pharmazeutisch verwendbare Additionssalze kann man die Salze von Mlneralaäuren (wie beispielsweise die
Hydrochloride, Sulfate* Nitrate, Phosphate) oder von organischen Säuren (wie beispielsweise die Aoetate, Propionate, Sucoi»
nate, Benzoate, Fumarate, Maleinate, Theophylllnaoetate,
Salicylate, Phenolphthallnate, Methylen-bis-ß-oxynaphthoate)
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oder von Substitutionsderivaten dieser Säuren nennen»
Als Beispiele für pharmazeutisch verwendbare quaternäre Ammonium ·
derivate kann man die Derivate von anorganischen oder organischen Estern, wie beispielsweise die Chlor-, Brom« oder Jodmethylatep
-äthylate, -allylate oder -benzylate, die Methyl- oder Äthylsulfate,
die Benzolsulfonate oder Substitutionsderivate dieser Verbindungen, nennen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken. Die in diesen Beispielen verwendete Nomenklatur be«
ruht auf den folgenden Darstellungen:
und
-Substifcuent
Eine Lösung von 9#3 g 10~Itydroxy-10-tl=methylpiperidyl~(4)}-lQ,ll~dihydro°dibenzo[b,fJoxepin in 60 com wässriger 2n-Methan~
sulfonsäure und l60 ecm destilliertem Wasser wird zwei Stunden
unter Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wird die Lösung dreimal mit
Insgesamt 210 oom Äther gewaschen und dann »dt 30 ocm lOn-Katron
lauge alkalisch gemacht. Das aioh abscheidende Ul wird sechsmal
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mit insgesamt 76O ecm Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherlösungen
werden viermal mit insgesamt 36O ecm destilliertem Was«
ser gewaschen. Über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und
eingedampft. Das erhaltene Produkt (8,6 g, P = 313 bis 1150C)
wird in 60 ecm siedendem Isopropyläther gelöst. Nach ^-stUndigem
Abkühlen bei 3*C werden die gebildeten Kristalle abgesaugt 9
zweimal mit insgesamt 20 ecm eiskaltem Isopropyläther gewaschen und unter vermindertem Druck (20 mm Hg) getrocknet. Man erhält
6*2 g 10~[l-Methylpiperidyl-(4)3-dibenzo[b,f]oxepin vom P s ll6#Cr.
Das als Ausgangssubstanz verwendete 10=Hydroxy=>10~[l«methyJLpiperi«
dyl-(4)]~10,ll~dihydro=>dibenzo[b,f3oxepin kann auf folgende Weise
hergestellt werden:
Herstellung von 10-0xo-10,ll='dihydro-dibenzo[bi,f Joxepin (Kpn K =
127 bis 128*C, P ^51'C) nach J.D.Loudon und L.A» Summers, J.Chem.
Soc., Seite 3812(1957).
Herstellung von 30,5 g lO-Hjdrox^-10-pyridyl-(4 -10,11-dihydrodibenzo[b,f3oxepin
(F = 213 bis 2l4*C) durch Umsetzung von 4~Pyri~
dylllthlum (hergestellt durch Umsetzung von Butyllithium mit 4-Brompyridin) mit 31,5 g 10-0xo-10,ll-dihydro-dibenzo[b,f]oxepin
in wasserfreiem Äther bei =70eC.
Herstellung von 15,8 g 4-il0-Hydroxy~10,ll~dihydro=dibenzo[b,f3oxe™
ρΐηγΐ-(ΐθ)} »1-methylpyridinluinbromid (P = 244 bis 246*C) durch
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Umsetzung von Methylbromid in Überschuß Mit l4,4 g 10-Hydroxy-10-pyridyl»(4)-10,ll->dihydro-dibenzo[b,f]oxepin in Aoetonitril
bei 80eC.
Herstellung von 12,5 g 10-!lydroxy«10-[l-iaethylpiperldyl-(4)J-10,ll-dihydro»dibeneo[b,f]Qxepin (P « 146 bis IkJ9G) duroh Hydrierung von 18,6 g ^-iiO-Hydroxy-lOjll-dihydro-dibeneoCbjfJoocepinyl-(10)^-1- roethylpyrldiniumbromid in wSssrig-athanolischem Medium
in Anwesenheit von Adams-Platin bei gewöhnlichem Druck und gewöhnlicher Temperatur»
Eine Lösung von 11,5 g 4-/Dibenzo[b,f]oxepinyl-(10)>
1-methylpyrldiniumbromid in 270 ecm Methanol wird mit einer Lösung von
8„1 g Kaliumborhydrid in 68 com destilliertem Wasser behandelt.
Nach 4 Stunden bei 250C wird die erhaltene Suspension mit 270 cc»
destilliertem Wasser verdünnt und dann filtriert· Bas abgesaugte
Produkt wird dreimal mit insgesamt 60 ecm destillierten Wasser gewaschen und unter vermindertem Druck (20 rom Hg) getrocknet.
Das erhaltene Produkt (8,7 g, P * 11? bis 114*C) wird in 60 com
siedendem Acetonitril gelöst. Nach zweistündigen Abkühlen bei j5°C werden die gebildeten Kristalle abgesaugt, zweimal mit ins ge °»
samt 4 ecm eiskaltem Acetonitril gewasohen und unter verminderten
Druck (20 mm Hg) getrocknet. Man erhält 7,8 g 10-(l-Methyl-
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lj,2,3»6°tetranydropyridyl-(4)]-dibenzo[b,f joxepln vom P s
Das als Ausgangssubstanz verwendete 4->
) Dibenzo[b,f 3oxepinyl~(iOK
l°methylpyridiniumbromid kann auf folgende Weise hergestellt
den:
Herstellung von 9»9 g 10-F!yridyl-(4)-dibenzoCb1(f joxepin (P =
bis 134eC) durch Einwirkung eines Überschusses von Essigsäureanhy-
drid in Essigsäure auf 13 g 10~Hydroxy~10~pyridyl-(4)-lO,ll-dihydro- ™
dibenzofb,fJoxepin, das wie in Beispiel 1 hergestellt 1st, in
Anwesenheit von Perchlorsäure bei gewöhnlicher Temperatur.
Herstellung von 11,7 g 4-|Dibenzo[b,f]oxepinyl-(10)|-l-methyl»
pyridiniumbromid (P = 262 eC) durch Umsetzung von Methylbromid in
Überschuß mit 9#7 g 10-Pyri.dyl-(4)-dibenzo[b,f]oxepin in Acetonitril
bei 80#Co
11,1 g 4- Dibönzo[b,fJoxepinyl-(lO)~l~methylpyridiniumbromide
gelöst in einem Gemisch aus 175 ecm Äthanol und 55 ocm destilliertem
Wasser, werden bei gewöir-liehet» Druok und gewöhnlicher Temperatur
in Anwesenheit von 1,1 g Adams Platin hydriert. Nach Abflltrieren
des Katalysators und Verdampfen der Lösungsmittel wird der Rückstand in 200 ecm destilliertem Wasser und 75 ecm IOn Natronlauge aufgenom
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men» Das sich abscheidende Ol wird viermal mit insgesamt
600 com Methylenchlorid extrahiert«. Die vereinigten organischen Lösungen werden dreimal mit insgesamt 300 com destilliertem
Wasser gewaschen,, Über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet
und eingedampft» Der Rückstand (8,8 g) wird in 25 ecm siedendem
Acetonitril gelöst. Nach dreistündigem Abkühlen bei 3'C werden
die gebildeten Kristalle abgesaugt, zweimal mit insgesamt 6 ecm eiskaltem Acetonitril gewaschen und unter vermindertem Druck
(20 mm Hg) getrocknet» Das erhaltene Produkt (6,4 g, P =90 bis 91°C) wird in I60 ecm siedendem Isopropylöther gelöst, die
siedende Lösung filtriert und das Piltrat dann bis auf ein Restvolumen von 25 ecm eingeengt«, Nach einstündigem Abkühlen
bei 3*C werden die gebildeten Kristalle abgesaugt, zweimal mit
Insgesamt 4 ecm eiskaltem isopropylather gewaschen und unter
vermindertem Druck (20 mm Hg) getrocknet. Man erhält 5*8 g
10-[l-Methylpiperidyl~(4))-iO,ll-dihydro-dibenzo[b,fJoxepin
vom P s 91*C.
Das als Ausgangssubstanz verwendete 4- ( Dibenzo[b,f]cxepinyl«(10)<-™ l-methylpyridiniumbrotnid wird wie in Beispiel 2 angegeben hergestellt.
Eine Lösung von 12 g 2<!hlor-ll»hydroxy-10,ll«dihydro-ll~[l~
methylpiperidyl-(4)3°diben23[bi.f Joxepin in 36O ecm wässriger
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In-Methansulfonstiure wird 6 Stunden unter RUckfluü erhitzt.
Nach Abkühlen wird die Lösimg mit 0,3 g Aktivkohle behandelt
und filtriert, und die Kohle wird mit destilliertem Wasser ge
waschen:. Die filtrierte klare wässrige Lösung wird mit 50 ecm 1On-natronlauge alkalisch gemacht. Das eich abscheidende Ol
wird dreimal mit insgesamt 3500 ecm Äther extrahiert, Die verein*«;
ten Äthörlösungen werden dreirea! mit ir.S;£ccr>.mt ?Γ·0 com 5estilliertein
Wasser gewaschen, über wasaerfreiem Kaliumcarbonat getroftknet
und eingedampft« Der Rückstand (10,6 g) wird in 50 ccr.i siedendem
Isopropylfe'ther gelönt. Uaeh dreictllndißem Abkühlen bei
3°C werden die gebildeten Kristalle nbßeaaugtr ,·**?«!mal mit ir.a ·■■■
gesamt 4 ccra eiskaltem IsopropylKthar gewaschen ui-Δ unter vermindertem
Druck (20 mni Hs) getrocknet. Man erhKlt 10,3 g
2-Chlor»3.1-fl-methylpiperidyl-(4)]-dibenzo[b,f Joxepin vom F 118
bis 119eC.
Das al3 Ausgangnsubstanr; verwendete 2-Chlor-ll hydroxy-ll~[l-iTfethyl
piperIdyl-(4)]-lO,ll=dihydro-dibenÄo(b,f Joxepin karan auf folgende Weise hergestellt werden:
Herstellung von Methyl ^-(^-chlor^heno^y )-benzoat (Kp« ^ s 1^5 bis
ΐ46·σ, P * 39eC) nach CoN. Deshpande u.Mitarbvr J. Karnatak. Univ.,
& 33 (I957)i CA· 53* 1*100 c (1959).
Herstellung von 306,5 g 2~(4-Chlorphenoxy)-benzylalkohol
,4 = χ53 b^s 156*0, n^ e 1*5986) durch Reduktion von 365 g
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Methyl-2~(4-chlorphenoxy)~benzoat mit 52,8 g Lithiuraaluaiiniurahydrid
In wasserfreiem Äther·
Herstellung von 305 g 2-(4«Chlorphenojy)-ben2ylchloiiiid (Kp0 2 s
125 bis 129eC) durch Umsetzung von 192*5 g Thionylchlorid mit
306,5 g 2-(4"Chlorphenoxy)-benzylalkohol in Chloroform unter
Rückfluß.
Herstellung von 285*3 g l-=Cyanomethyl -2-(4-ch.lorphenoxy)-benzol
(Kp0 ^ » 148 bis 152°C9 P - 40 bis 4lf'C) durch Umsetzung von
8l,9 g Kaliumcyanid mit 305 g 2~(4^hl.orphenoxy)'=benzylchlorid
in wässrig-äthanolischem Medium unter Rückfluß»
Herstellung von 104,2 g 2»(4=CJhlorphenoxy)«=phe^l»e3sigsMure
(P s ll8*C) durch Umsetzung von 72«5 8 85#-igem Kaliumhydroxyd
mit 121e8 g l°Cyanomethyl-2«(4»chlorphenoxy)-benzol in wässrigpropanolischöm
Medium hinter Rückfluß»
Herstellung von 9536 % 2-=Chlor-li.-»oxo 10,"?.l«dlhydi»o dibenzo{hv f]·
oxepin (Kpr, r - 148 bia 255*i!, P = 84'C) durch dreistündiges
Uni
Erhitzen von 144,C: g 2-(4-Chlorpiienox;.')»phenarl-esf5i.i35sHure atif
130°C in F^Iyphosphorsäure.
Herstelluns von .19.9 g 2«Chlor«ll-hydroxy ll-pyr.id.yl >(4) K>
V; dihydro-dibenzo [b,.fioxepin (P B '^09 b s 2100C) durcli Un»etziuvi:
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von 4«=Pyridy !lithium (h«r^e3t:^llt durch Einwirkung von Butyllithium
auf 4 Brompyri«il:in)ßiit 24,3 g a«Ohlor-»ll oxo ·:.0,1.1 dihydrodibenzo[b,fJoxepin
in wasserfreiem Äther bei -70eCo
Herstellung von 25*3 « 'l· fe iihlGj»»i1 -hydroxy«JOjir-dl
zo[b,f loxeplmyl-(ll )j—:i-raethylpyridiniMmbromid (F s 195 bis nowC
durch Umsetzung von Mebiiylöroriiid im Ut^-rschuß rat 19-5 Z 2-=-r*»''J^"-
,ii ir?
Acetonitril bei 80"C0
Herstellung von 13,4 g 2-Ghlcr-ll-■-•liy^2rcacy-j.l-[l-nB
10,ll-6ihydro-dibenzo[bί.f Joxepln (F = l85eC) durch Hy
von S.ir8 g 4-|2-€hlor-*ri-^droKy-10,1T. diJ^rn.-d
pinyl°(ll) \ »l-methTlp&i. idiniunibro ι id η wässrig
Medium in Araiesenheit von Adams-Pliitin unter 50 bar osi gewiih;;..'icher
Tempera tiir-,
Eine i.,ös»i.ng von 10 g 4-|2-/hloi»«difcenzo[b, f Joxapinyi-(I V^=-
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^"C abi.ekUF t ία ti t.it Ii>i3 3crn dest/^HJlt-rtem Wasser v^iäünrit, Das
Produkt */ird ab^sai^r., dreimal mit insgesamt 3500 co!^
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destilliertem Wasser gewaschen und unter vermindertem Druck
(20 mm Hg) getrocknet. Das erhaltene Produkt (8,1 g, P = IjHeC}
wird in 50 com siedendem Acetonitril gelöst» Nach zweistündigem
Abkühlen bei jJ*C werden die gebildeten Kristalle abgesaugt, zwei
mal mit Insgesamt 10 ecm eiskaltem Acetonitril gewaschen und
unter vermindertem Druck (20 mm Hg) getrocknet. Man erhält 7,2 g
2-Chlor-ll°[1-methy1-1,2,3,6-tetrahydropyridy1*(4)]-dibenzoCbef]
oxepin vom P s 0
Das als Ausgangsmaterial verwendete 4-J2-<Jhlor~dibenzo[b,f loxepinyl~(ll)l
-l-=D3ethylpyridiniumbromid kann auf folgende Welse
hergestellt werden:
Herstellung von 22,9 g 2-=Chlor-ll-pyridyl«(4)-dibenzo[b,f Joxepin
(P s 190 bis 191°C) durch Einwirkung eines Überschusses von Essig
> säureanhydrid in EssigsiCure auf 28,6 g 2-Chlor-11 »hydroxy«11-pyridyl«(4)-10,ll-dihydro-=dibenzo[b,floxepin,
das wie in Beispiel 4 angegeben hergestellt ist5 in Anwesenheit von Perchlorsäure bei
60eC.
Herstellung von 25#9 g 4=«£2-Chlor«diben-o[b*f ]oxepinyl-(ll)J.
!«methylpyridiniumbromid (P s 265 bis 270eC) durch Uiasetzung von
Methylbromid im Überschuß mit 20,4 g 2-Chlor Il-pyridyl-(4)-dibenzo-[b,f3oxepin
in einem Oemisch von Acetonitril und Methylenohlorld
bei 80*C.
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IjJ g 4-J2-<;hlor-dibenzi*[b,f3Qxepiny 1-(1I)J-I-methylpyridiniumbromid., gelöst in einem Gemisch aus έ6θ com Äthanol und 65 ecm
destilliertem Wasser, werden während drei Stunden (50 bar» gewöhnliche Temperatur} in Anwesenheit von 1,9 g Adams Platin hydriert.
Nach Abfiltrieren des Katalysators und Verdampfen der Lösungsmittel wird der Rückstand in 100 ecm destilliertem Wasser und
25 ecm 2On Natronlauge aufgenommen. Das sich abscheidende öl wird
dreimal mit insgesamt 220 ecm Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherlösungen werden dreimal mit Insgesamt 90 com destilliertem
Wasser gewaschen» über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet
und eingedampft ο Der Rückstand (10,4 g) wird in j50 ecm siedendem
Acetonitril gelöst, und die erhaltene Lösung wird mit 0,1 g Aktiv»
kohle behandelt und filtriert. Nach zweistündigem Abkühlen bei 3*C werden die gebildeten Kristalle abgesaugt* zweicsal mit insgesamt 6 ecm eiskaltem Acetonitril gewaschen und unter vermindertem
Druck (20 ram Hg) getrocknet, Man erhält 9.1 g 2Chlor-ll«(l~inethylpiperidyl-(4)|-10ell-dihydro=dibenzo[b,f Joxepin vom P -
Das als Ausgangssubstanz verwendete 442-Chlor dibenzo[b„fJoxepinyl·
(11)}· 1 methylpyridinJ.^mbromld wird wie in Beispiel 5 angegeben
hergestellt»
BAD
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Claims (1)
1. Dibenzo[b,fjoxepinderlvate der allgemeinen Formel
R R
sowie deren Additionssalze mit Säuren und quaternSfen Anäo
nlumderivate, wobei die verschiedenen Symbole die folgenden
Bedeutungen besitzen:
X β teilt ein Wasserstoff- oder Halogenatofn oder einen AlUyI-?
Alkoxy- oder Alkylthlorest dar,
die Symbole R bedeuten Jeweils ein Wasserstoff atom oder bilden zusammen eine Va lern;bindung u»id
das Symbol 3 bedeutet *- wenn die Symbole R jeweils ein Wasser»
stoff atom darstellen9 einen Rest
worin R, ein Vlasserstoffaton, oder einen Alkyl»» Phenylalkylodei durch einen oder mehrere Sibatituenten aus der Gruppe der
Halogenation» und der AIlQrI-, Alkoxy«-« Amino- und Alkylaminoreste
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substituierten Phenylalkylreot darstellt, und
das Symbol Z, falls die Symbole R zusammen eine Valenzblndung
bilden, mit dem Rest Z1 identisch ist, der einen oder folgenden Reste
oder
darstellt» in denen R-, die oben angegebene Bedeutung besitzt g
wobei die Alkylreste und die Alkylteile der verschiedenen
anderen Reste 1 blo 5 Kohlenstoffatoms enthalten,.
2« Dibenzo!b,f3oxepinderivate nach Anspruch 1, für welche
X ein Wasserstoff« oder Chloratora bedeutet und Z einen 1-Methyl-
piperidyl»(4)- oder l'=Kethyl-l«2,?>6«tetrahydropvridyl-(4)-re3t
darstellt.
3» Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1»
ΐ\\ν welche dio i^mbole H zusammen eine Valenzbindung bilden und
das Symbol Z mit ZL identisch istr öaOuroh gekennzeichnet, daß
man in einem 10,ll-Dihydro-dibenzo[b,f]oxepinderivat der allgemeinen Poreel
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in der die Syabole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, Wasser abspaltet und gegebenenfalls anschiIeSend die so erhaltenen Basen in Additionssalze mit sauren oder quaternSre Ammoniumderivate überführt,
4„ Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch I9
für welche die Symbole R zusammen eine Valenatblndung bilden
und das Symbol Z einen Rest
darstellt« worin Rp einen Alley 1-, Phenylalkyl» oder duroh einen
oder mehrere Substituenten aus der Gruppe der Halogenatome und
der Alkyl-, Alkoxy·«« Amino- und Alkylaminoreste substituierten
Phenylalkylreat bedeutet» dadurch gekennzeichnet, daJ nan ein
DibenzoCb,f]oxeplnderivat der allgemeinen Formel
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in der X und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen
und Y einen reaktiven Esterrest darstellt, mit Hilfe eines Alkaliborliydrids reduziert und gegebenenfalls die so erhaltenen
Basen in AfMitionEnalBe mit Säuren oder quaternSre Ammoniumderivate überführt«
5* Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1*
für welche die Symbole R jeweils ein Wasserstoff atom darstellen und das Symbol Z einen Rest
bedeutet., worin R2 die oben angegebene Bedeutung besitzt«
dadurch gekennzeichnet, daß man ein Dibenzo[b#fJoxepinderivat
der allgemeinen Formel
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in der Χ, Rp und Y die oben angegebenen Bedeutungen besitzen«
auf andere Weise als mit einem Alkaliborhydrid reduziert und
gegebenenfalls die so erhaltenen Basen in Additionssalze mit
Säuren oder quatera&re Araraoniurcderivate Überführt.
60 Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1,
für welcher gleichgültig welche Bedeutung R besitzt» das Symbol R-J eine andere Bedeutung als ein Wasseratoffatom besitzt,
dadurch gekennzeichnet* daß man einen reaktiven Ester der allgemeinen Formel
Y-R2
in der Y und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, mit
einen Dibenzo[b,f3oxepinderivat nach Anspruch 1, für welches
das Symbol R- ein Wasserstoffatom darstellt, umsetzt und gegebe«
nenfalls die so erhaltenen Basen in Additionssalze mit Sauren
oder quaternfire Ammonluirtderivate überführt·
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7· Therapeutische Zusammensetzung?!., gekennzeichnet durch
einen Gehalt an zumindest einem der Produkte nach Ar.epruoh 1
als Wirkeubstanz.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR118110A FR1559622A (de) | 1967-08-17 | 1967-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1795148A1 true DE1795148A1 (de) | 1971-12-30 |
Family
ID=8636980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681795148 Pending DE1795148A1 (de) | 1967-08-17 | 1968-08-16 | Neue Dibenzooxepinderivate und ihre Herstellung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (4) | AT281834B (de) |
| BE (1) | BE719603A (de) |
| DE (1) | DE1795148A1 (de) |
| FR (2) | FR1559622A (de) |
| GB (1) | GB1184027A (de) |
| NL (1) | NL6811458A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016261A1 (de) * | 1979-01-10 | 1980-10-01 | Hoechst Aktiengesellschaft | Neue Spiro(dibenz(b,f)oxepin-piperidine) und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1967
- 1967-08-17 FR FR118110A patent/FR1559622A/fr not_active Expired
- 1967-11-14 FR FR128140A patent/FR6829M/fr not_active Expired
-
1968
- 1968-08-12 NL NL6811458A patent/NL6811458A/xx unknown
- 1968-08-16 GB GB3937068A patent/GB1184027A/en not_active Expired
- 1968-08-16 AT AT801868A patent/AT281834B/de not_active IP Right Cessation
- 1968-08-16 AT AT677369A patent/AT281843B/de active
- 1968-08-16 DE DE19681795148 patent/DE1795148A1/de active Pending
- 1968-08-16 AT AT677569A patent/AT281844B/de active
- 1968-08-16 AT AT677468A patent/AT284854B/de not_active IP Right Cessation
- 1968-08-16 BE BE719603D patent/BE719603A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016261A1 (de) * | 1979-01-10 | 1980-10-01 | Hoechst Aktiengesellschaft | Neue Spiro(dibenz(b,f)oxepin-piperidine) und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT284854B (de) | 1970-10-12 |
| BE719603A (de) | 1969-02-17 |
| NL6811458A (de) | 1969-02-19 |
| AT281843B (de) | 1970-06-10 |
| AT281834B (de) | 1970-06-10 |
| FR6829M (de) | 1969-03-31 |
| GB1184027A (en) | 1970-03-11 |
| FR1559622A (de) | 1969-03-14 |
| AT281844B (de) | 1970-06-10 |
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