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DE1620141A1 - Verfahren zur Herstellung eines Aminomethylindols - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Aminomethylindols

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Publication number
DE1620141A1
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DE
Germany
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carbon atoms
hydrochloride
acid
melting point
indole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661620141
Other languages
English (en)
Inventor
Koe Billie Kenneth
Mcmanus James Michael
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfizer Inc
Original Assignee
Pfizer Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer Inc filed Critical Pfizer Inc
Publication of DE1620141A1 publication Critical patent/DE1620141A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/10Indoles; Hydrogenated indoles with substituted hydrocarbon radicals attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/14Radicals substituted by nitrogen atoms, not forming part of a nitro radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung eines Aminomethylindols
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aminomethylindolen die eine Herabsetzung des Blutzuckerspiegels bewirken und deren Säureanlagerungssalze, Die freien Basen dieser Aminamethylindole und ihre pharmazeutisch verträglichen Säureanlagerungssalze eignen sich als orale hypoglykämische Mittel zur Behandlung von Diabetes. Die pharmazeutisch nicht verträglichen Säureanlagerungssalze eignen sich als Zwischenprodukte sowie zur. Gewinnung und Reinigung der erfindungsgemässen herstellbaren pharmazeutisch verträglichen Verbindungen,
Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen sind Aminomethylindole der folgenden Formeln
NtTk1
und' deren Säureanlagerungssalze, in denen FL 2 ein Wasserstoff- Fluor— oder Chloratom, eine Hydroxygruppe oder eine Alkyl-oder Alkoxygruppe mifje-
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weils bis zu 4 Kohlenstoffatomen, η die Zahl 1 oder 2, R_ eine Alkylgruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit bis zu 6 C-Atomen oder eine Alkoyyalkyl- oder Alkylthioalkylgruppe mit jeweils bis zu insgesamt 5 C-Atomen und FL eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, eine Cyoloalkylgruppe mit bis zu 10 C-Atomen oder eine Alkoxyalkyl- oder Alkylthioalkylgruppe mit jeweils bis zu insgesamt 5 C-Atomen bedeuten. TypischB Verbindungen dieser Reihe sind
3-( 1-Isopropylamino-2-methylpropyl)-5-methoxyindol, 3-(l-Isopropylaminon-buty)-5-methoxyindol, S-CCyclopentylamino-S-methylpropylJ-S-methoxyindol, 3-(l-Isopropylamino-n-butyl)indol, S-fl-Cycloheptylamino^-methylpropyl) indol, S-Cl-Isopropylamina^-methylpropy'lJ-Sje-methylendioxyindol, 3-(lsopropylamino-3-methyl-n-butyl)-5,&-methylendioxyindol, 3-(l-Isopropylamino-2-methylpropyl)-5-hydroxyindol und dergleichen.
Das erflndungsgemässe Verfahren zur Herstellung des vorgenannten Aminomethylindols der Formel I oder II erfolgt durch Kondensation eines Indols der Formel
oder
R„, R und ·η vorstehende Bedeutung haben, mit einem Aldimin NHR.. Das Aldimin kann in situ aus dem entsprechenden
in der R-, f
der Formel R3CH
Aldehyd und Amin in Gegenwart des Indols, mit dem es kondensiert wird, hergestellt werden.
Zur Herstellung der neuen Verbindungen wird die entsprechende Indölverbindung, die keine Seitenkette in der 3-Stellung des Moleküls aufweist, mit einer unge-
sättigten Verbindung der Formel RJUH
NHR., bei der R3 und R. vorstehende
Bedeutung haben, umgesetzt. Hierzu werden die beiden Reaktionsteilnehmer mindestens in nahezu äquimolaren Mengen miteinander vermischt, doch ist ein geringfügiger Überschuss des ungesättigten Teilnehmers, d.h. der Aldimin-Ver-
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bindungen nicht nachteilig und kann sogar die Beendigung der Umsetzung beschleunigen« Die Umsetzung erfolgt normalerweise in einem sauren Lösungsmittelmedium, vorzugsweise einer niederen Alkansäure wie Ameisensäure, Essigsäure, Proprionsäure, Buttersäure usw. Für den vorliegenden Zweck kann sich die Verwendung von noch einem anderen zusätzlichen Lösungsmittel in dem Reaktionsmedium, z.B. eines der Reaktion gegenüber inerten, neutralen, organischen Lösungsmittels wie eines aromatischen Kohlenwasserstoffes als zweckmässig erweisen, ist aber nicht immer unbedingt notwendig und in manchen FäDLen noch nicht einmal erforderlich. Hierfür geeignete aromatische Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel sind Benzol, Toluol, Xylol und dergl., je-doch lassen sich bei Verwendung anderer Lösungsmittelarten wie tertiäre Alkohole, z.B. tert.Butanol, 1,1-Oimethylpropanol und 1,1-Dimethylpentanol ebenso zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Gewöhnlich genügen für den vorliegenden Zweck Reaktionatemperature'n von etwa 0° bis hinauf zu ι
2 bis etwa 20 Stunden·
etwa 0° bis hinauf zu etwa 60°C bei einer Reaktionszeit zwischen etwa
Nach beendeter Umsetzung lässt sich das gewünschte Produkt ohne weiteres nach Standardverfahren, z.B· durch Verdünnen des sauren Reaktionsmediums mit Wasser und anschliessender Neutralisierung, gewinnen. Vorzugsweise wird der pH-Wert des Reaktionsmediums auf mindestens etwa 9,0 eingestellt und die basische wässrige Lösung mit einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel extrahiert, um die freie organische Basenverbindung selbst, d.h. die freie Aminomethylindol—Verbindung zu entfernen. Eine weitere Reinigung kann gegebenenfalls durch eine Reihe von Extraktionen erfolgen, in deren Verlauf die Basenverbindung in ein Salz rückverwandelt und dann wieder in die Base rückgeführt wird. Die Isolierung des angestrebten Aminomethylindols'erfolgt schliesslich durch Abdampfen des organischen Lösungsmittels bis zum Vorliegen eines rückständigen Öles, das dann mit einem weiteren Lösungsmittel, z.B. einem niederen Alkan-Kohlenwasserstoff wie Pentan, unter Gewinnung der gewünschten Base in kristallinier Form zerrieben werden kann, .
Die beim erfindungsgemässen Verfahren als Ausgangsstoffe verwendbaren Indole sina meistens bekannte Verbindungen, die entweder im Handel erhältlich sind oder aber leicht na~h organischen, in der chemischen Fachliteratur vorbe— schriebenen Standerdverfahren hergestellt werden können. Die im Verfahren
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verwendbaren Aldimin-Reagenzien lassen sich ohne Schwierigkeiten aus handelsüblichen organischen Ausgangsstoffen unter Anwendung herkömmlicher, dem Fachmann bekannter Verfahrensweisen darstellen. So kann nach dem üblichen Verfahren, das K.Campbell und Mitarbeiter in dem "Journal of the American Chemical Society", Band 66, Seite 82 (1944) zur Herstellung Butylidenisopropy-lamin-aldimins beschreibt, z.B. ein Aldehyd der Formel R3CHO mit einem Amiη der Formel FLNH2 zu dem gewünschten Aldimin kondensiert werden.
Da die srfindungsgemäss herstellbaren Aminomethylindol-Verbindungen alle basisch sind, vermögen sie sowohl mit anorganischen als auch mit organischen Säuren Salze zu bilden. Zur Überführung pharmazeutisch unverträglicher Säureanlagerungssalze in die entsprechenden, pharmazeutisch verträglichen Salze wird die freie Base auf die vorstehend beschriebene Weise gewonnen und mit einer mindestens im wesentlichen äquimolaren Menge der gewählten, pharmazeutisch verträglichen Säure in einer wässrigen Lösung oder einem organischen Lösungsmittel wie Methanol oder Äthanol behandelt· Das feste Salz erhält man dann nach Abdampfen des Lösungsmittels, und zwar gewöhnlich in Form eines . kristallinen Rückstandes· Zu den verschiedenen Säuren, die zur Herstellung der bevorzugten, erfindungsgemässen pharmazeutisch verträglichen Säureanlagerungssalze auf die oben beschriebene Weise verwendbar sind, gehören diejenigen, die ρharmakologisch verträgliche Anionen enthalten, wie z.B. Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Miclsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Oxalsäure, Benzoesäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Methansulfansäure, Äthansulfansäure, Benzolsulfonsäure und p-Toluol'sulfonsäure usw. Die pharmazeutisch nicht verträglichen Salze sind zwar als solche therapeutisch unbrauchbar, werden aber auf die vorbeschriebene Weise als Zwischenprodukte bei der Herstellung der. pharmazeutisch verträglichen Salze verwendet und snd darüberhinaus für die Isolierung und/oder Reinigung der (stamm-} Basenverbindungen selbst geeignet«
Wie erwähnt, lassen sich die neuen Aminomethylindol-Verbindungen im Hinblick auf ihr Vermögen, den Blutzucker bei Diabetes zu senken, recht gut therapeutisch als oraleshypoglykämisches Mittel verwenden. Sa zeigte z.B. 3— (1-Isapropylamino-2-methylpropyl)-5-methoxyindol als Hydrachlorid gute hypoglykämische Wirksamkeit bei der normalen, unter Nahrungsentzug stehenden Ratte, sowie bei der unter schwachem Alloxaneinfluss stehenden Ratte und beim normalen, unter Nahrungsentzug gehaltenen Hund, wobei bei letzterem unter Anwendung einer Dosierung 5 mg
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. /kg bis 20 mg/kg eins unverkennbare Hypoglykämie beobachtet wurde· Bei der angegebenen Verabreichung führte keine dieser Verbindungen zu uner- . wünschten Nebenwirkungen, d.h. es wurden bisher bei oraler Verabreichung dieser Verbindungen auf die vorstehend angegebene Weise keine Toxizitätsprobleme oder schwer zu behandelnde Nebenwirkungen makroskopischer oder mikroskopischer pathologischer Natur angetroffen.
Nach einem erfindungsgemässen Behandlungsverfahren können die vorliegend beschriebenen, hypoglykämich wirksamen Aminomethylindole bei Diabetes oral verabreicht werden. Im allgemeinen erweist es sich als am zweckmässigsten, diese Verbindungen in Dosen von etwa 25 mg bis hinauf zu etwa 1,0 g pro Tag zu verabreichen, doch können je nach dem Körpergewicht zwangsläufig Änderungen eintreten. Um jedoch wirksame Erfolge zu erzielen, ist eine Dosierung von etwa 0,4 mg bis etwa 15 mg/kg Körpergewicht/Tag am günstigsten. Es können jedoch auch andere Änderungen in dieser Hinsicht vorgenommen werden, und zwar je nach Art deszu behandelnden Tieres und seines individuellen Ansprechens auf dieses Medikament sowie nach jeweiliger Art der gewählten, oralen, pharmazeutischen Zusammensetzung und der Dauer und des Abstandes einer solchen Verabreichung.In manchen FäUen können Dosierungen unter der vorstehend angegebenen unteren Grenze als ausreichend sein, während in anderen Fällen noch höhere Dosierungen angewendet werden können, ohne dass dadurch schädliche Nebenwirkungen hervorgerufen werden, jedoch unter der Voraussetzung, dass derartige höhere Dosen zuvor in mehrere kleinere Dosen unterteilt werden, die über den ganzen Tag zu verteilen sind.
Die erfindungsgemäss herstellbaren Aminomethylindol-Verbindungen zur Behändlung von Diabetes können entweder allein oder in Verbindung mit pharmazeutisch verträglichen Trägern verabreicht werden und eine solche Verabreichung kann sowohl in einmaliger als auch in mehrmaligen Dosierungen erfolgen. Genauer gesagt, können die neuen Verbindungen in einem weiten Bereich verschiedener Dosierungsformen dargereicht werden, d.h. sie können mit verschiedenen, pharmazeutisch verträglichen inerten Trägern in Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen, harten Bonbons, Pulver, Sprühmitteln, wässrigen Suspensionen, Elixieren, Syrups und dergleichen kombiniert werdsn« Derartige Träger sind z.B. feste Streck- oder Füllstoffe, sterile wässrige Medien und verschiedene, nichtgiftige, organische Lösungsmittel. Ausserdem können derartige orale, pharmazeutische Mttel in geeigneter Weise mit verschiedenen, für diese Zwecke
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normalerweise verwendeten Mitteln gesüsst oder aromatisiert werden· Im allge~ meinen sind die neuen, therapeutisch wirksamen Verbindungen in derartigen Dosierungsformen in Konzentrationen von etwa 0,5 bis etwa 90 Gew.-^, bezogen auf das gesamte Mittel, d.h. also in Mengen enthalten, die zur Erzielung der gewünschten Dosierungseinheit ausreichen·
Die neuen Verbindungen können also in geeigneten Dosierungsformen verabreicht werden, die vorzugsweise mindestens etwa 5 mg je Dosierungseinheit enthalten, obwohl Konzentrationen von etwa S mg bis etwa 250 mg Dosierungseinheit Tag mit Erfolg angewendet werden können. Sollen diese hypoglykämischen Mittel in grösseren ι Dosen gegeben werden, so verabreicht man vorzugsweise zwei oder mehr Dosierüngseinheiten in verschiedenen Zeitabstönden, wobei nötigenfalls der Gehalt des antidiabetischen Mittels der Dosierungsform entsprechend angepasst wird. Darüberhinaus zeigte eine Behandlung in mehreren Dosen, dass es in manchenFällen durchführbar ist, die Aminomethylindol enthaltenen Mittel in periodischen Zeitabständen zu verabreichen, z.B. im Krankheitsfall durch orales Einnehmen des hypoglykämischen Mittels in einer Dosierungshöhe im Bereich von annähernd 0,200 - 1,0 g je Tag, unterteilt in etwa 2 bis etwa 5 Dosen gleicher Stärke, die im Verlauf des Tages zu geben sind« Günstigste Ergebnisse lassen sich in solchen Fällen oft dadurch erzielen,dass man anfange eine höhere Dosis und anschliesaend zur Fortsetzung der Therapie eine geringere Dosis z.B. 1,0 g am ersten Tag, 0,6 g am zweiten Tag, 0,4 g am dritten Tag und 0,2 g je Tag danach verabreicht.
Zur oralen Verabreichung können Tabletten, die verschiedene Arzneimittelträger wie Natriumeitrat, Calciumcarbonat und Dicalciumphosphat enthalten, zusammen mit verschiedenen Auflösemitteln, wie Stärke, vorzugsweise Kartoffel- oder •Tapiokastärke, Alginsäure und bestimmten komplexenSilikaten, in Verbindung mit Bindemitteln, wie Polyvinylpyrrolidon, Saccharose Gelantine und Gummiarabicum verwendet werden· Zur Tablettierung sind ausserdem oft Gleitmittel wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talkum geeignet. Feste Mittel } ähnlicher Art können auch als Füllstoffe in weiche und hartgefüllten Gelantinekapseln verwendet werden· Hierfür bevorzugte Substanzen wären u.a. auch die hochmolekularen Polyäthylenglykole· Werden zur oralen Verabreichung wässrige Suspensionen und/oder Elixiere gewünscht, so kann der wesentliche Wirkstoff mit verschiedenen SÜssungs- oder Geschmacksstoffen, Farbstoff oder Färbemitteln
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und gegebenenfalls mit Emulgier- und/oder Suspensionsmitteln in Verbindung mit solchen Verdünnungsmitteln wie Wasser, Äthanol, Propylenglycol,
Glyzerin und verschiedenen, ähnlichen, Kombinationen zusammengebracht werden· Die nachstehenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung· Beispiel 1
Einer gekühlten Aufschlämmung von SO g (0,34 Mol) 5-Methoxyindol in 60 ecm Eisessig fügte man unter ständigem Rühren bei einer Temperatur von 10°C 42,2 g. (0,374 Mol) Isobuthyliden-isopropylamin und anschliessend 10 ecm Benzol zu· Nach Beendigung dieser etwa 20 Minuten erfordernden Stufe wurde das
Reaktionsgemisch unter Kühlen weitere zwei Stunden gerührt und dann etwa

16 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen« Die so entstandene Lösung schüttete man dann langsam in 600 ecm Eiswasser, das durch Zusatz von 20)t-iger Natriumhydroxydlösung stark alkalisch gemacht worden war· Der sich daraufhin bildende gummiartige Stoff wurde zweimal mit jeweils 350 ecm Diäthylather extrahiert. Anschlissend wurden die vereinigten Ätherschichten mit 100 ecm Wasser gewaschen und zweimal mit jeweils 250 ecm 1 molarer Kaliumbisulfatlösung behandelt. Die letztgenannten, wässrigen Extrakte wurden gesammelt und mit 100 ecm Äther gewaschen, dann mit 20 ^t-ijpsi wässrigem Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und zweimal mit jeweils 300 ecm Diäthyläthsr extrahiert· Die Ätherextrakte trocknete mananschliessend über wasserfreiem Natriumsulfat· Nach Abfiltrieren des Trockenmittels und Abdampfen des Lösungsmittels unter verringertem Druck erhielt man ein Rückstandsöl, das nach Zerreiben mit kaltem Renten 49,7 g (o&jd) rohes als Base vorliegendes 3-(i-Isopropylamino-2- ^
methylpropyl)-5-methoxyindol mit einem Schmelzpunkt von 96 - 98°C ergab. ™
2 g dieser Base wurden als Probe entnommen und dadurch in das entsprechende Hydrochloridsalz übergeführt, dass man die Base in DiMthylfither löste und eine gesättigte Lösung von gasförmigem Chlorwasserstoff in Äthylacetat zufügte. Auf diese Weise erhielt man 2,2 g des rohen Salzes mit einem Schmelzpunkt von 125 bis 127 C. Zur Reinigung des Hydrochloride löste man dieses in einer kleinen Menge Methanol und fügte dann so viel Diäthylather hinzu, bis die entstandene Lösung trüb wurde« Beim Abkühlen setzten sich alsbald 850 mg 3-(i-Isopropylamino-2-niethylpropyl)-5-methoxyindol—hydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 129,5 bis 130°C ab. . ·
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Analyse
berechnet für C gHNgO.HC.:
C:64,74; Hj 8,49; N: 9,44. Gefunden: C:64,75j H: 8,19; N: 9,22.
Beispiel 2
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederhalt, nur wurden diesmal 9,2 g (0,062 Mol) 5-Methoxyindol in Gegenwart von 3o ecm Eisessig, der 15 ecm Benzol enthielt, mit 9,1 g (q,069 Mol) Butyliden-isopropylaminaldimin umgesetzt. Auf diese Weise erhielt man 9,8 g freie Base, nämlich 3— (1-Isopropylamino-n—butyl)-5-methoxyindol mit einem Schmelzpunkt von 94,5 bis 97 C. Nach einmaliger Umkristallisierung aus siedendem n-Hexan besass die Analysenprobe einen Schmelzpunkt von 95 - 97 C.
Analyse
berechnet für C.gf-L.N 0;
C: 73,80; H: 9,29; N: 10,76. (Gefunden: C: 73,68; H: 9,22; N: 10,57.
Beispiel 3
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, mit dem Unterschied, dass diesmal 29,3 g (0,025 Mol) Indol und 31 g (o,O275 Mol) Butylidenisoprapylamin in Gegenwart von 150 ecm Eisessig, die 50 ecm Benzol enthielten, umgesetzt wurden. Auf diese Weise erhielt man 27 g freie Base, d.h. 3—(i-Isoprapylamino-n-butyl)-ind^l mit einem Schmelzpunkt von 74,5 bis 77 C. Dieses wurde anschliessend, ebenfalls nach der inBeispiel 1 beschreibene Verfahrensweise, in das entsprechende Hydrochlorid übergeführt. Nach einmaliger Umkristallisierung aus Methanol-diäthyläther besass das 3— (isopropylamino-nbutyl)-indol-hydrochlorid einen Schmelzpunkt von 131-133 C.
Analyse
berechnet für C,CH~„N,.HC1: Ib ad <L
C: 67,52; H: 8,69; N: 10,50. Gefunden: C: 57,19; H; 9,03; N: 10,31.
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Beispiel 4
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, nur wurden diesmal 5,15 g (o,O35 Mol) 5-Methoxyindol und 5,35 g (0,0385 Mol) Isobutyliden-cyclopentylamin in Gegenwart von 12 ecm Eisessig, der 8 ecm Benzol enthielt, umgesetzt. Auf diese Weise erhielt man 3-(i-Cyclopentylarnino-2-methylpropyl)—5-methoxyindol, das nach anschliessender Überführung in das Hydrochlorid (6,27 g) und Umkristallisierung aus Methanol-diäthyläther analytisch reines 3-(1-CyGlapentylamlno-2-methylprapyl)-5-methqxyindal— hydrochlorid ergab.
Analyse
berechnet für C1QHpgNpO,'.Hei:
C: 66,95; H: 8,43; N: 8,68. Gefunden: C: 67,22; H: 8,38; N: 8,46.
Beispiel 5
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, nur wurden diesmal 3,2 g (0,02 Mol) 5,6-Methylendioxyindol und 2,8 g (0,022 Mol) Isovaleryliden-isopropylamin in Gegenwart von 12 ecm Eisessig, der 8 ecm Benzol enthielt, umgesetzt. Man erhielt 3-(i-Isopropylamino-3-methyl-nbutyl)-5,6-methylendioxyindol, das nach anschliessender Überführung in das Hydrochlorid auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise 1,6 g 3-(i-Iso— propylamino—3-methyl—η-butyl)—5,6-methylan-dioxyindol—hydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 145 - 146,5 C ergab.
Analyse
berechnet für C.JHppNpQ.HCl:
CT 62,85; H: 7,76; N: 8,62. Gefunden: C: 63,07; H: 7,63; N: 8,65.
Beispiel 6
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, nur wurden diesmal 11,7 g (0,10 Mol) Indol und 18,3 g (0,11 Mol) Isobutyliden-cycloheptylamin-aldimin in Gegenwart von 35 ecm Eisessig, die 15 ecm Benzol enthielten, umgesetzt. In diesem besonderen Fall wurde die freie Base nicht isoliert, und
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man erhielt schliesslich 10 g rohes Hydrochlorid als gewünschtes Produkt. Nach Umkristallisierung aus Methanol-diäthyläther ergab dieser Stoff analytisch reines S-fi-Cycloheptylamino^-methylpropylJ-indol-hydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 130 - 131°C.
Analyse
berechnet für C.gHp.-.Np.HCl:
C: 71,11; H: 9,11; N: 8,73. Gefunden: C: 71,18; K: 8,82; N: 8,71.
Nach anschliessender Überführung obigen Hydrochlorids in die freie Base durch Behandlung mit 5n NaOH erhielt man das reine 3-(i-Cycloheptylaminofc 2-methylpropyl)-indol.
Beispiel 7
Die Herstellung der nachstehend aufgeführten Verbindungen erfolgte im wesentlichen nach dem Verfahren des Beispiels 1, wobei jeweils das entsprechende Ausgangsindol und das entsprechende Aldimin-Reagens verwendet wurden. In den Fällen, in denen das Hydrochlorid nicht hergestellt wurde, wird an dessen Stelle die jeweils erhaltene Aminomethylindolbase als Endprodukt aufgeführt.
3-( i-Cyclopropylamino^HTiethylpropylJ-indol-hy-drochlorid, Schmelzpunkt 126-127,5°C.
^ 3-(l-Cyclopropylamino-2-methylprapyl)-5-methoxyindole-hydrochlorid, Schmelzpunkt 110-112°C.
3-(l-Cyclopropylamino—2-methylpropyl)—5,ß-methylendioxyindol—hydrochlorid, Schmelzpunkt 126-127°C.
3-(l-isopropylamino-3-methy1-n-butyl)-5-msthoxyindol-hydrochlorid, Schmelzpunkt 139-14o,5°C.
3-(l-»38c-Butylamino-3~methy1-n-butyl)-5-ffiethoxyindol-hydrochloridt ' Schmelzpunkt 128,5-13o°C.
Schmelzpunkt 133-134,50C.
S-^l-Isopropylamino-S-äthylthiopropylJ-indol-hydrochlorid,Schmelzpunkt 133-135°C.
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3-(l-Isapropylamino-n-butyl)-5-methoxyindal, Schmelzpunkt 95-97 C. 3-(l—isaprOpylamino-S-methyl-n-butylJ-indol-hydrochlorid, Schmelzpunkt 128-1300C.
3-(l-Isopropylamino-n-amy1)-5-methoxyi ndal-hydrochlorid,Sc hmelzp unkt 131-1320C.
3-fl-sac-Butylafnina-2-methylpropyl)-5-methaxyindol-hydrochlorid,, Schmelzpunkt 115,5-117,5°G. .3-(l-Isaprapylamino-2-methylprapyl)-5,6-methylendiaxyindol-hydrochlorid, Schmelzpunkt 132,5-134°C.
S-tl-Isopropylamino-l-cyclohexylmBthylJ-indolhydrochlorid, Schmelzpunkt 129,5-1310C, 3-(l-Isopropylamino-2-methylpropyl)-6~methaxyindol-hydrochlorid,Schmelzpunkt 127-129°C.
3—(l-CycloQctylamino-2-methylpropyl)-indal-hydrachlarid, Schmelzpunkt 121-123 C. 3-(l-ISDprapylamino-n-prapyl)-indol— hydrochloride Schmelzpunkt 137-138,50G.
3-(l—Isopropylamino-2-methylprapyl)-5-methylindol-hydrQchlorid, Schmelzpunkt 132-134°C.
-3—Cl-Cyclapentylamino-2-methylpropyl)-indol-hydrochlarid, Schmelzpunkt 132-134°C.
3-[l—Isopropylamino—n-propyl)—S-methoxjindol-hydrochlorid), Schmelzpunkt 141-143°C.
3—l-Isoprapylamino-i-cyclapropylmethylj-.S-methoxyindol-hydrochlarid, Schmelzpunkt 139-140°C.
3-(l-Isopropylamino-2-niBthylprDpyl)-5-hydroxyindol-hydrOchloridfSchmelzpunkt 132-133,5°Q.
3— (l—Iso-propylamine—2-fnethylprapyl)-5,6-äthylendiol—hydrochlorid-dimethylats, Schmelzpunkt 10S-109°C.
Cl-Isoprapylamino-2-^ethylprapyl)-5,7-dimethoxyindol-hydrachlorid,Schmelzpunkt
153-154°C« 3— (l-Isopropylamino-2-methylpropyl)^6,7-diniethaxyindol-hydrochloriu,Schii!elzpunkt 137-140°C.
3-(l-Isaprapylamino-2-methylpr<apyl)-5,6-dimethoxyindol—hydrochlarid,Schmelzounkt 141-143,5°C.
3-(l-Isopropyla'nino-2-methylpropyl)-5-chlarindQl-hydrochlQrid,Schmelzpunkt 136,5-137,5°G.
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Beispiel B
Die Herstellung der nachstehend aufgeführten Verbindungen erfolgte wiederum nach dem Verfahren des Beispiels 1, wobei man jeweils von der entsprechenden Indolbase und dem entsprechenden Aldimin-Reagens (R3CH=NHR.) ausging:
4-CH0
5-CH3
5-CH3
4-OCH.
H
Jk
6-OH
7-OH*
6-OH
6-OH
7-n-C,
6-CH3
6-C2H5
H
7-0CH0
K7
C2H5 C2H4OC2H5
CyCIo-GgH1,
CH2SC3H7Cn) CyCIa-C3H5
C2H5
cyclo-CgHg C2H4SCH3
CyCIo-C4H7 C2H4OC3H7Ci)
R-,
CH3
CyCIo-C4H7
CyCIo-C7H13 CH2SC3H7 Cn)
ISO-C3OCH3 CyCIo-C3H5
CyCIo-C9H17
iso-C3HgSC2Hc CH0
5-OC 3H7Ci) H C2H5 eye 10-C0H1-
H 6-F H-C5H11 . ISO-C3H6OCH3
H 6-0C4H9Cn) pwp I Π^ιιΓ* LJ n-C3H7
5-OCH3 M ISO-C3H6SC2H5 CyCIo-C6H11
H 7-OC2H5 cynlo-C0H_ cyclo-C8H15
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BAD ORlGfNAL
Jk Jk 1620H1
6-Cl CH2OC2H5
5-Cl H ISO-C3H7 iso-C0HcSCH„
J fa 0
4-Cl H cyclo-CcH,,. ISO-G3H7
H H CgH5 H-C5H11
H H CHgOCH3 C2H4SCgH7
H F CHgSCH3 tert-C4Hg
F H XSO-C3H7 CyCIo-C4H7
5-F Cl CyClO-C3H5 XSO-C3H7
H H CgH4SC2H5 CyClO-C10H19
5-Cl H cyclo-CgHg IsO-C3H7OCH3
H 6-F CH2SC3H7Ci) C2H5
H H C2H5 CyClO-C8H15
4-OH H CgH4OCgH5 CyCIo-C6H11
5-F 7-OH SeC-C4H9 CyClQ-C10H19
H H CgH4SCH3 CyClO-C4H7
H H cyclo-CgHg CH2SC2H5
5-(T-C4H9 6-0CgH5 " CyClO-C6H11 CyCIo-C7H13
5-0CgH5 6-F C2H5 SeC-C4H9
H 7-0CgH5 CyCIo-C6H11 * CyClO-C3H5
H H CyCIo-C3H5 CH2OC2H5
4-Cl H CyCIo-C4H7 cyclo-C1QH19
H H C2H4OC2H5 CH3
H 6-OCH3 iso-C3H7 iso-C3H7
5-0CH3 7-Cl C3H4SCH3
H H C2H40C2H5 C2H4DC3H7Ci)
H Ή IsO-C3H7
H CHpSCHn
- 15 _
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\H
1620H1
Beispiel 9
Die Herstellung der nachstehend aufgeführten Verbindungen erfolgte wiederum nach dem Verfahren des Beispiels 1, wobei man von den entsprechenden Indolbasen und Aldimin—Reagenzien ausging:
1 CH2OC2H5 C2H4SCH3
2
1
C2H4SC2H5 iycToi H
I
1
CH2SC3H7Ci) CyCIo-C10H19
2
1
CyClO-C3H5
C2H4OC2H5
C2H5
IsO-C3H7
2 IsO-C5H11 C2H4SC2H5
1 CyClO-C6H11 IsO-C3H7
2 C2H4SCH3 C2H4OC2H5
2 C2H5 CyCIo-C10H19
2 C2H4SC3H5 XSO-C3H7
1
2
CyCIo-C3H5 CyCIo-C5H9
ISO-O5K-SCH,,
Jb J
1 n-C-H.,
5 11
C2H4OCH3
2 cyclo-C JH-,. CH3
1 ISO-C3H7 iso-C3H60CH3
1 D-C4H9 CyCIo-C7H13
CVl CyClO-C6H11 CH2OC2H5
ro IsO-C3H7 CyCIo-C6H11
1 C2H5 0-C3H7SC2H5
- 16 -
009820/1912
1S
16201 A 1
2 -j ISO-C3H7 ISO-C3K-OCH,,
1 cyclo-CgHg ISO-C4H9 .
1 CH2SC2H5 CH2SCH3
2 C2H5 CyCIo-C3Hj5
1 C2H4OC2H5 CpH4OCH3
2 CH2SC3H7Cn)
1 XSO-C3H6OCH3 cyclo-C10H19
2 C3H6OC2H5 H-C5H11
1 CH2SC4H9Cn) CyClO-C6H11
2 CH2SCH3 CH2OCH3
1 CH2OCH3 IsO-C3H7*
Beispiel 10
Die anderen, nicht giftigen Halogenwasserstoffsalze der vorstehend aufgeführten Aminomethylindolbasen, z.B. die Chlorwasserstoff-,Bromwasserstoff- und Jodwasserstoffsalze, wurden dadurch hergestellt, dass man zunächst die entsprechende organische Base in absolutem Äther löste und dann auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise eine gesättigte Lösung des geeigneten Halogenwasserstoff gases in Äthylacetat der ätherischen Lösung zufügte, wonach das gewünschte Salz aus der Lösung ausfiel. Nach dieser Verfahrensweise wird das 3—f 1-Isopropylamino-n-butyl)-5-n)ethoxyindol unter Erzielung einer fast quantitaven Ausbeute in das entsprechende Bromwasserstoffsalz übergeführt.
Beispiel 11
Die Nitrat-,Sulfat— oder Bisulfat-, Phosphat— oder sauren Phosphat-, Zitrat- oder sauren Zitrat-, Tartrat- oder Bitartrat, Succinat-, Maleat-, Methansulfonat-, Äthansulfonat-, Benzolsulfonat- und p-Toluolsulfonat-Salze jeder der vorgenannten Aminomethylindolbasen werden dadurch hergestellt, dass man die entsprechenden molaren f.'-engen der betreffenden Säure und Base getrennt in Äthanol löst und dann die beiden Lösungen zusammenmischt und anschliessend Diäthyläther
- 17 -
009820/1912
BAD OfIIGiNAL
ib 1620H1
zufügt, um das gewünschte Säureanlagerungssalz daraus auszufällen. Auf diese Weise setzen sich das 3-(i-Isopropylamina-2-methylprapyl)--5-rnethoxyindol und konzentrierte Schwefelsäure in äquimolaren Mengen zu dem entsprechenden Schwefelsäure-Anlagerungssalz um. In gleicher Weise werden die anderen Salze? hergestellt,
Beispiel 12
Zur Herstellung einer trockenen, festen pharmazeutischen Zusammensetzung wurden die nachstehenden Stoffe unter Anwendung der angegebenen Gewichts— mengen miteinander vermicht:
3—(1-Isoprapylamino—2—methylpropyl)—
5-methoxyindol—hydrochlorid 50
Natriumzitrat 25
Alginsäure 10
Polyvinylpyrrolidon 10
Magnesiumstearat 5
Nachdem die getrockente Zusammensetzung gründlich vermischt wurde, wurden Tabletten in solcher Größe gepresst, dass jede einzelne 100 mg des Wirkstoffs enthielt. Andere Tabletten mit einem Gehalt an 5,10,25 und 50 mg des Wirkstoffs wurden auf ähnliche Weise hergestellt, in dem man lediglich jeweils die entsprechende Menge des Aminoäthylindolsalzes verwendete.
Beispiel 13
Zur Herstellung einer trockenen, festen, pharmazeutischen Zusammensetzung wurden folgende Stoffe in den angegebenen Gewichtsmengen kombinierts
3-(1-Isopropylamino—2-methylpropyl)-5,6-fnethylendioxyindol-hydrochlorid 50
Calciumcarbonat 20
Polyäthylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 4000 30
Das so hergestellte, getrocknete, feste Gemisch wurde dann gründlich geschüttelt so dass man ein pulveriges, in jeder Hinsicht absolut einheitliches Produkt
0 0 9 8 2 0/1912. " ~
BAD ORiGINAL
if 1620H1
erhielt. Dann stellte man weich-elastisch und hartgefüllte Gelantinekapseln her, die diese pharmazeutische Zusammensetzung enthielten, wobei man jeweils eine solche Menge des Stoffes verwendete, dass alle Kapseln 250 mg des Wirkstoffs enthielten.
0 0 9 8 2 0/1912

Claims (5)

1620U1 ANSPRUCHE
1) Verfahren zur Herstellung eines Aminomethylindols der Formeln
und deren Säureanlagerungssalze, wobei FL und FU ein Wasserstoff-, Fluoroder Chloratom, eine Hydroxygruppe oder Alkyl- oder Alkoxygruppe mit jeweils bis zu 4 Kohlenstoffatomen, η die Zahl 1 oder 2, FU eine Alkylgruppe mit 2 bis 5 C-Atomen, eine Cycloalkylgruppe mit bis zu 6 C-Atomen oder eine Alkoxyalkyl- oder Alkylthioalkylgruppe mit jeweils bis zu insgesamt 5 C-Atomen und FL eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit bia zu 10 C-Atomen oder eine Alkylthioalkylgruppe mit jeweils bis zu insgesamt 5 C-Atomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Indol der Formel
oder
mit einem Aldimin der Formel
R3CH-NHR4
wobei R1, FU, FL, R^1 und η vorstehende Bedeutung haben, kondensiert wird,
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Indol und Aldimin in wesentlichen äquimolaren Mengen verwendet werden·
3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation in einem sauren Lösungsmittelmedium durchgeführt wird«
- 20 -
009820/ 1912
4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3f dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation bei einer Temperatur zwischen 0 C und 60 C durchgeführt wird,
5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation 2 bis 20 Stunden lang durchgeführt wird.
. ;'"<i". -.y-i:}. : f-5 ;:pjl· υ Cc:» litc«
009820/1912 BAD ORIGINAL
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