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DE1793398A1 - Verfahren zur Herstellung von Alkoholen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkoholen

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Publication number
DE1793398A1
DE1793398A1 DE19681793398 DE1793398A DE1793398A1 DE 1793398 A1 DE1793398 A1 DE 1793398A1 DE 19681793398 DE19681793398 DE 19681793398 DE 1793398 A DE1793398 A DE 1793398A DE 1793398 A1 DE1793398 A1 DE 1793398A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
weight
percent
cobalt
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681793398
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dr Tavs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
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Priority to AT764569A priority patent/AT288339B/de
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Priority to BE738676D priority patent/BE738676A/xx
Priority to GB4474269A priority patent/GB1270985A/en
Priority to FR6930914A priority patent/FR2017828A1/fr
Publication of DE1793398A1 publication Critical patent/DE1793398A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/132Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group
    • C07C29/136Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group of >C=O containing groups, e.g. —COOH
    • C07C29/14Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group of >C=O containing groups, e.g. —COOH of a —CHO group
    • C07C29/141Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group of >C=O containing groups, e.g. —COOH of a —CHO group with hydrogen or hydrogen-containing gases

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG Ι
Unser Zeichen: O.ZY 25 768Bk/Km Ludwigshafen am Rhein, 10.9.1968
Verfahren zur Herstellung von Alkoholen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Alkoholen durch Hydrieren von Aldehyden.
Es ist aus "Chemische Technik", Band 9, 1957, Seite 283, bekannt, daß man Aldehyde, die durch Oxoreaktion aus Olefinen gewonnen wurden, in Gegenwart der als Oxokatalysatoren verwendeten Kobaltcarbonylverbindungen mit dem bei der Oxoreaktion verwendeten Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff zu den entsprechenden Alkoholen hydrieren kann. Um eine wirtschaftlich tragbare Hydriergeschwindigkeit zu erreichen, muß man Temperaturen von etwa 200 C anwenden. Bei so hohen Temperaturen kann eine Zersetzung des Kobaltcarbonyls nur dadurch verhindert werden, wennman relativ hohe Kohlenmonoxid-Partialdrücke einhält. Diese hohen Kohlenmonoxid-Partialdrücke verhindern wiederum jedoch einen raschen Verlauf der Hydrierung. Weiter ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 223 840 bekannt, daß Kobaltcarbonyle, die durch tertiäre Phosphine modifiziert sind, sich für die Hydrierung von organischen Verbindungen eignen. So wurden bei Temperaturen von 50 bis 30O0C und Drücken von 0,35 bis 105 atü olefinisch ungesättigte Verbindungen, Nitrile, Ketone und auch Aldehyde hydriert. Die angegebenen Reaktionsbedingungen haben sich jedoch für die Hydrierung von Aldehyden zu den entsprechenden
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ÖADORIGINAL
■ - 2 - ' O.Z. 25 768
Alkoholen als relativ ungünstig erwiesen. Außerdem hat das Verfahren den Nachteil, daß man reinen Wasserstoff anwenden muß. Schließlich ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 186 455 bekannt, durch die Oxosynthese hergestellte Aldehyde sofort mit den bei der Oxosynthese verwendeten mit Phosphinen modifizierten Kobaltcarbonylen bei Temperaturen von 200 C und Drücken von 3>5 bis 35 atü zu den entsprechenden Alkoholen weiterzuhydrieren. Das Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß nur relativ geringe Reaktionsgeschwindigkeiten erreicht werden.
Es wurde nun gefunden, daß man Alkohole durch Hydrieren von Aldehyden in Gegenwart von Kobaltcarbonylen, die durch tertiäre Phosphine modifiziert sind, mit Kohlenmonoxid enthaltendem Wasserstoff bei erhöhter Temperatur und bei erhöhtem Druck vorteilhafter als bisher erhält, wenn man die Reaktion bei Temperaturen von 170 bis 25O0C und Drücken von 100 bis 400 Atmosphären durchführt und ein Verhältnis von Kohlenmonoxid zu Wasserstoff wie 1 : 1 bis 1 : 20 einhält.
Das neue Verfahren hat den Vorteil, daß man nicht reinen Wasserstoff verwenden muß, andererseits aber auch keine hohen Kohlenmonoxid-Partialdrücke erforderlich sind, um die Zersetzung des verwendeten Katalysators zu verhindern. Ferner verläuft die Reaktion mit technisch brauchbaren Reaktionsgeschwindigkeiten.
Bevorzugte Aldehyde, die sich für die Hydrierung eignen, sind aliphatische Aldehyde mit 2 bis 30 Kohlenstoffatomen. Sie können 1 bis 2 Aldehydgruppen enthalten und außerdem unter Reaktionsbe-
"X m-
BAD ORIGINAL
- 3 - O.Z. 25 768
dingungen inerte Substituenten, wie Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Carbalkoxygruppen mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen haben. Besondere Bedeutung haben Aldehyde mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen erlangt, die durch die Oxosynthese hergestellt werden, insbesondere gesättigte aliphatische Aldehyde der genannten Kohlenstoff zahl. Geeignete Aldehyde sind beispielsweise Propionaldehyd, n-Butyraldehyd, Isobutyraldehyd, Octanal, Nonanale, Tridecanale oder 2-fithylhexanal-l.
Die Hydrierung kann ohne Mitverwendung von Lösungsmitteln, durchgeführt werden. Vorteilhaft verwendet man jedoch Lösungsmittel, die unter Reaktionsbedingungen inert sind, wie Kohlenwasserstoffe, z.B. Toluol. In der Technik hydriert man die Aldehyde in dem Reaktionsgemisch, in dem sie, z.B. bei der Oxosynthese, anfallen.
Die Umsetzung wird in Gegenwart von Kobaltcarbonylen durchgeführt. Es ist möglich, Kobaltcarbonyle, wie Dicobaltoctaearbonyl, als solches einzusetzen. Vorteilhaft geht man in der Technik jedoch so vor, daß man die Kobaltsalze, insbesondere in Form ihrer fettsauren Salze, in das Reaktionsgemisch einbringt, wobei sich durch Einwirkung von Kohlenmonoxid während der Reaktion das als Katalysator wirksame Kobaltcarbonyl bildet. Die Kobaltcarbonyle werden mit tertiären organischen Phosphinen modifiziert. Bevorzugte tertiäre organische Phosphine haben als Substituenten Alkylreste mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkylreste mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, insbesondere Cyclohexylreste. Geeignete Phosphine sind auch solche, die Phenylreste als Liganden enthalten. Vorteilhaft wendet man Kobalt und Phosphor im Atomverhältnis von 2 : 1 bis 1 : 10 an. Be-
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sonders gute Ergebnisse erhält man, wenn man ein Atomverhältnis von Kobalt zu Phosphor wie 1 : 2 bis 1 : 6 einhält.
Im allgemeinen wendet man je Kilogramm Aldehyd 0,5 bis 10 g Kobalt in Form von Carbonylen oder fettsauren Salzen an. Besonders vorteilhaft haben sich Mengen von 1 bis 3 g Kobalt je kg zu hydrierendem Aldehyd erwiesen.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist es, den angewandten Druck, die angewandte Temperatur sowie den Gehalt an Kohlenmonoxid im Wasserstoff so aufeinander abzustimmen, daß sich der verwendete Kobaltcarbonylkatalysator nicht zersetzt und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit erreicht wird. Kohlenmonoxid und Wasserstoff verwendet man im Volumenverhältnis von 1 : 1 bis 1 : 20. Besonders gute Ergebnisse erhält man, wenn man Kohlenmonoxid und Wasserstoff im Volumenverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 15 einsetzt. Die Hydrierung wird bei einem Gesamtdruck von 100 bis 400 atü, insbesondere 200 bis 300 atü, durchgeführt. Außerdem wendet man Reaktionstemperaturen von 170 bis 25O0C an. Besonders vorteilhaft haben sich Temperaturen von 19Ο bis 23O0C erwiesen.
Das Verfahren nach der Erfindung kann absatzweise durchgeführt werden. Vorteilhaft arbeitet man in der Technik jedoch kontinuierlich. Eine derartige Arbeitsweise sei hier beispielsweise beschrieben. In ein senkrecht stehendes Hochdruckrohr leitet man von unten Aldehyde gegebenenfalls zusammen mit geeigneten Lösungsmitteln und den angegebenen Mengen an Kobaltsalzen und Phosphinen sowie einem Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff in der angegebenen Zusam-
. - 5 109886/1781
,.,..„.„ BAD QfWGlNAt
- 5 - 0,2, 25 768
mensetzung ein. Im Hochdruckrohr werden die angegebenen Temperatur- und Druckverhältnisse eingehalten. Aus dem am Kopf des Hochdruckrohres abfließenden Reaktionsgemisch wird z.B. durch Destillation der entsprechende Alkohol rein erhalten.
Die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Alkohole eignen sich als Lösungsmittel oder werden nach Veresterung mit Phthalsäure als Weichmacher in der Kunststoffindustrie verwendet.
Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Sie verhalten sich zu den Raumteilen wie Kilogramm zu Liter.
Beispiel 1
In einem Hochdruckgefäß von 2 000 Raumteilen Inhalt legt man 120 Teile Isobutyraldehyd vor und preßt ein Gemisch aus einem Volumenteil Kohlenmonoxid und 2 Volumenteilen Wasserstoff auf, bis ein Druck von 10 atü erreicht ist. Dann erhitzt man unter Rühren auf 23O°G. Anschließend gibt man eine Lösung aus 24 Teilen Isobutyraldehyd, 0,34 Teilen Dikobaltoctacarbonyl und 1,62 Teilen Tri-n-butylphosphin zu und preßt noch solange von dem Kohlenmonoxid-Wasserstoffgemmisch auf, bis ein Druck von 250 atü erreicht ist.Dieser Druck wird über 120 Minuten eingehalten. Anschließend wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und entspannt. Man erhält
20 135 Teile eines Gemisches vom Brechungsindex nß = 1,3980. Nach
gaschromatographischer Analyse enthält das Reaktionsgemisch 3>8 % Isobutyraldehyd, 87,6 % Isobutanol, 1,8 Gewichtsprozente Isobutyl-
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ORIGINAL
- 6 - O.Z. 25 768
formiat und 6,7 % hochsiedenden Rückstand.
Nach der in Beispiel 1. beschriebenen Arbeitsweise werden die in der folgenden Tabelle aufgeführten Beispiele 2 bis 12 durchgeführt
- 7 -10 9886/1781
Tabelle
Bsp.
Nr.
Kohlen
monoxid?
Wasser
stoff"
Gesamt-
druck
atü
i|
Temp.
0C
Phosphin
Teile
Zusa:
i-Bu
2 1 : 250 210 1,62 PBUt3 9,7
3 1 : 250 210 1,62 PBUt3 5,7
4 1 ; 250 190 1,62 PBUt3 8,3
5 1 : 250 230 1,62 PBUt3 3,8
' 6 : 2 250 230 1,62 PBUt3 85,0
7 : 9 250 190 1,62 PBUt3 44,5
8 : 15 250 210 - 77,6
9 : 6 250 230 - 90,3
10 nur H2 40 190 1,62 PBUt3 75,8
11 nur H2 40 230 1,62 PBUt3 62,4
12 1 : 250 230 2,1 P(C6H5) 3 11,3
1 :
1 :
1 ;
1 :
: 2
: 2
: 2
: 2
: 2
Zusammensetzung des Austrags in Gew.%
i-Butyraldehyd i-Butanol i-Butyl- Rückstand
formiat und Höhersiedende
79 ,1 0 ,9 10 ,0 CO I
—3
84 ,3 0 ,8 9 ,1 CO I
78 0 ,7 11 ,9 CO
87 J 0 ,7 7 ,5 CO
9 Λ 1 ,0 4 y. OO
40 ,3 1 ,6 13 ,5
10 ,9 1 ,3 10 ,1
3 ,8 1 ,0 4 ,8 O
12 ,0 1 ,3 10 ,8 ro
21 ,9 1 ,9 13 >8 VJl
78 ,4 1 ,1 8 »7
crl
co
- 8 - O.Z. 25 768
Beispiel 13
In 1 000 Teilen Isobutyraldehyd löst man 11,2 Teile Kobaltäthylhexanoat (85-gewichtsprozentig) und 44,8 Teile Tri-n-butylphosphin. Man erhält eine Lösung, die 0,16 Gewichtsprozent Kobalt und 0,64 Gewichtsprozent Phosphor enthält. Ein Hochdruckgefäß von 300 Raumteilen Inhalt wird zur Hälfte mit der obengenannten Lösung beschickt und die Hydrierung mit einem Gemisch aus einem Volumenteil Kohlenmonoxid und 2 Volumenteilen Wasserstoff bei 280 Atmosphären und 23O°C durchgeführt. Während der Reaktion dosiert man stündlich 40 Teile der obengenannten Lösung zu und zieht am unteren Ende des Hochdruckgefäßes stündlich 4l Teile Reaktionsprodukt ab. Das erhaltene Reaktionsprodukt enthält nach gaschromatographischer Analyse 1,5 Gewichtsprozent Isobutyraldehyd, 2,2 Gewichtsprozent Isobutylformiat, 90,3 Gewichtsprozent Isobutanol und 5,6 % hochsiedende Rückstände.
Beispiel 14
In 2 000 Teilen n-Butyraldehyd werden 22,4 Teile Kobältäthylhexänoat (85-gewichtsprozentig) und 89,6 Teile Tri-n-butylphosphin gelöst. Die Lösung enthält 0,14 Gewichtsprozent Kobalt und 0,65 Gewichtsprozent Phosphor. Im Übrigen verfährt man wie in Beispiel 13 beschrieben. Man erhält ein Reaktionsgemisch, das nach gaschromatographischer Analyse 2,0 Gewichtsprozent n-Butyraldehyd, 2,7 Gewichtsprozent n-Butylformiat,83,0 Gewichtsprozent n-Butanol sowie 10,9 Gewichtsprozent hochsiedende Anteile enhält.
- 9 109886/1781
„. . jBAD.ORIGlNAt
; _ 9 - 0.2. 25 768 .
Beispiel 15
In-2 493 Teilen Isobutyraldehyd löst man 27,9 Teile Kobaltathylhexanoat (85-gewichtsprozentig) und 72,8 Teile Triphenylphosphin, Man erhält eine Lösung, die 0,17 Gewichtsprozent Kobalt und 0,31 Gewichtsprozent Phosphor enthält. Unter den in Beispiel 13 beschrie benen Bedingungen werden stündlich 78 Teile der obengenannten Lösung hydriert. Man erhält ein Reaktionsgemisch, das nach gaschromatographischer Analyse 6,7 Gewichtsprozent Isobutyraldehyd, 1,8 Isobutylformiat, 83,5 Gewichtsprozent Isobutanol sowie 738 Gewichtsprozent hochsiedende Anteile enthält.
Beispiel 16
In 830 Teilen eines Nonanalgemisches, wie es bei der Destillation eines Octen-1-Oxierungsproduktes anfällt (gaschromatographische Analyse 2,2 Gewichtsprozent Kohlenwasserstoffe, 93,8 Gewichtsprozent Nonanale, 1,3 Gewichtsprozent Nonanole sowie 2,6 Gewichtsprozent Nonanolformiat) werden 4,3 Teilen Kobaltathylhexanoat (85-gewichtsprozentig) und 17 Teile Tri-n-octylphosphin gelöst. Die Lösung enthält 0,065 Gewichtsprozent Kobalt und 0,15 Gewichtsprozent Phosphor. 50 Raumteile dieser Lösung werden stündlich,wie in Beispiel 13 beschrieben, hydriert. 200 Teile des rohen Reaktionsgemisches werden bei 10 mm Quecksilber an einer Püllkörperkolonne fraktioniert destilliert. Man erhält 15,2 Teile (7,6 Gewichtsprozent) Kohlenwasserstoffe vom Siedepunkt bis zu 5O0C, 159,6 Teile (79,8 Gewichtsprozent) Nonanole vom Siedepunkt 50 bis 101 C bei 10 mm Quecksilber. Die Nonanole enthalten noch 1 lan
- 10 .-■■ 109886/1781
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Nonanalen.
Beispiel 17
In 1 000 Teilen 2-Äthylhexanal-(l) werden 10 Teile Kobaltäthylhexanoat (85-gew.#ig) und 20 Teile Tri-n-butylphosphin gelöst. Die Lösung enthält 0,17 Gew.% Kobalt und 0,28 Gew./? Phosphor. Wie in Beispiel 13 beschrieben, werden stündlich 83 Teile der obengenannten Lösung hydriert. Nach gaschromat©graphischer Analyse enthält das erhaltene Reaktionsgemisch 0,4 Gew.% Kohlenwasserstoffe, 3,4 Gew.% 2-A"thylhexanal-(l), 4,0 Gew.% 2-Äthylhexylformiat, 89,7 Gew.% 2-Äthylhexanol-(l) sowie 2,4 Gew.% hochsiedende Anteile.
Beispiel l8
In 1 650 Teilen 2-Äthylhexanal-(l) werden 16,5 Teile Kobaltäthylhexanoat (85-gew.^ig) und 26,4 Teile Octadecyldimethylphosphin gelöst. Die Lösung enthält 0,16 Gew.% Kobalt und 0,14 Gew.# Phosphor. Wie in Beispiel 13 beschrieben, werden 83 Teile der obengenannten Lösung hydriert. Nach gaschromatographischer Analyse enthält das so hergestellte Reaktionsgemisch 0,2 Gew.% Kohlenwasserstoffe, 1,6 Gew.% 2-Äthylhexenal-(l), 3,1 Gew.% 2-Äthylhexylformiat, 91,9 Gew.% 2-Xthylhexanol-(l) sowie 3,1 Gew.% hochsiedende Anteile.
Beispiel 19
In einem Hochdruckreaktionsgefäß von 1 000 Raumteilen Inhalt werden
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Teile eines Nonanal-Gemisehes, wie es bei der Destillation eines Octen-CD-Oxierungsproduktes anfällt (gaschromatographische Analyse 1,4 Gew.$ Kohlenwasserstoffe, 93,5 Gew.%Nonanale, 3,5 Gew.^ Nonanole sowie 1,4 Gew.$ Nonylformiate), das 0,3^ Teile Dikobaltoctancarbonyl und 2,5 Teile Tri-n-dodecylphosphin enthält und bei guter Durchmischung bei 2100C und 280 at mit einem Gemisch aus 1 Volumenteil Kohlenmonoxid und 2 Volumenteilen Wasserstoff umgesetzt. Während der Hydrierung hält man einen Druck von 280 atü aufrecht. Nach 3 1/2 Stunden wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und entspannt. Man erhält 145 Teile eines Reaktionsgemisches, das nach gaschromatographischer Analyse 0,5 Gew.# Kohlenwasserstoffe, <0,l Gew.% Nonanale, 98,6 Gew.% Nonanole sowie 0,9 Gew.% Nonylformiate enthält»
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Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur Herstellung von Alkoholen durch Hydrieren von Aldehyden in Gegenwart von Kobaltcarbonylen, die mit tertiären organischen Phosphinen modifiziert sind, mit Kohlenmonoxid enthaltendem Wasserstoff bei erhöhter Temperatur und bei erhöhtem Druck, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei Temperaturen von 170 bis 25O0C und Drücken von 100 bis 100"at durchführt und ein Verhältnis von Kohlenmonoxid zu Wasserstoff wie 1 : 1 bis 1 ι 20 einhält.
    Badische Anilin- & Soda-Fabrik AO
    109886/1781
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AT764569A AT288339B (de) 1968-09-11 1969-08-08 Verfahren zur Herstellung von Alkoholen
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BE738676D BE738676A (de) 1968-09-11 1969-09-10
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NL (1) NL6913649A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208827B (de) * 1962-05-30 1966-01-13 Tesla Np Fassung fuer Elektronenroehren
EP0529698A3 (en) * 1991-08-30 1994-06-22 Shell Int Research Process for the preparation of alcohols

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GB1270985A (en) 1972-04-19
BE738676A (de) 1970-03-10
FR2017828A1 (de) 1970-05-22
NL6913649A (de) 1970-03-13
AT288339B (de) 1971-02-25

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