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DE1788350U - Signalabgabe-schalter fuer bergbau-signalanlagen. - Google Patents

Signalabgabe-schalter fuer bergbau-signalanlagen.

Info

Publication number
DE1788350U
DE1788350U DE1958F0015614 DEF0015614U DE1788350U DE 1788350 U DE1788350 U DE 1788350U DE 1958F0015614 DE1958F0015614 DE 1958F0015614 DE F0015614 U DEF0015614 U DE F0015614U DE 1788350 U DE1788350 U DE 1788350U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signaling switch
switch according
housing
microswitches
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958F0015614
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FHF Funke and Huster Fernsig GmbH
Original Assignee
Funke and Huster Elektrizitaets GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Funke and Huster Elektrizitaets GmbH filed Critical Funke and Huster Elektrizitaets GmbH
Priority to DE1958F0015614 priority Critical patent/DE1788350U/de
Publication of DE1788350U publication Critical patent/DE1788350U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Signalgabe-Schalter für Bergbau-Signalanlagen Als Signalgabe-Schalter in Bergbau-Signalanlagen sind aus Sicherheitsgründen nach den bestehenden Vorschriften Schalter gebräuchlich, für deren Betätigung erhebliche Kräfte erforderlich sind und erforderlich sein sollen. Z. B. erfolgt bei Handbetätigung die Betätigung über schwere Betätigungselemente, wie Zugketten oder mit der ganzen Hand zu betätigende Druckknöpfe, bei automatischer Betätigung durch Fördergefäße, Schachttore und dergl. über entsprechende Schalthebel, wobei in allen Fällen über starke Federn die erforderlichen Brems-und Rückstellkräfte erzeugt werden. Infolge der beschriebenen Eigenschaften und Ausbildung sind die bedarfsweise im übrigen schlagwettersicher ausgeführten Schalter für die rauhen Bedingungen der Untertagebetriebe geeignet, nichtsdestoweniger sind sie in elektrotechnischer Hinsicht nicht frei von Nachteilen. So bedingt die für große Betätigungskräfte eingerichtete Konstruktion in elektrotechnischer Hinsicht verhältnismäßig große und nicht eindeutig festliegende Schaltzeiten bei zumeist geringer Schaltleistung und unvorteilhaft großen Schaltwegen, wobei sich die Schaltzeiten zum Teil noch während der Betriebs-
    li
    zeit nachteilig verändern. Auch treten, z. B. an den Kon-
    'takten, vorzeitige Störungen oder Zerstörungen infolge
    CD
    Verzunderung, Abbrand-oder mechanischer Fehler auf. Die verhältnismäßig großen Schaltzeiten beeinträchtigen ihrerseits die Signalgabe so, daß eindeutige Signale nicht gegeben werden, was die Sicherheit der Untertagebetriebe erheblich stören und schwere Betriebsstörungen hervorrufen kann. Auch ist der u. U. erforderliche Schlagwetterschutz im allgemeinen nur aufwendig zu verwirklichen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Signalgabe-Schalter für Bergbau-Signalanlagen, z. B. Schachtförderanlagen, der von Hand oder automatisch, z. B. durch das Fördergefäß, betätigt wird, so auszubilden, daß mit möglichst kurzen und wohldefinierten Schaltzeiten bei großer Schaltleistung und Lebensdauer gearbeitet wird. Die Erfindung betrifft einen Signalgabe-Schalter für Bergbau-Signalanlagen und kennzeichnet sich durch die Kombination der folgenden, an sich bekannten Merkmale : a) daß ein gegen starke Rückstellfedern arbeitendes Betätigungselement vorgesehen ist, und b) daß dieses Betätigungselement auf einem Springschalter in Form eines Mikro-Schalters als Schaltelement arbeitet. Mikro-Schalter bezeichnete dabei bekannte Schalter kleiner Bauart mit kleinen Schaltwegen, Schaltkräften und Schaltzeiten, deren Schaltorgane in die jeweilige Schaltstellung springen. Diese Schalter besitzen zumeist als Federn aus-
    gebildete Schaltorgan, deren im Sinne der Statik, z. B.
    durch Aufruhen auf Gegenlager, stab-bilde oder stabilisierte
    Schaltstellungen, z. B. Ein-und Ausstellungen, durch eine instabile Gleichgewichtslage voneinander getrennt sind, die bei-Betätigung überwunden wird. Z. B. verwendet man als Schaltorgan dreizungige Federn. Die beiden Außenzungen dieser Schaltfedern sind durchgebogen und erzeugen die notwendige mechanische Vorspannung. Die Mittelzunge ist im Gegensatz zu den Schneidenlagern der Außenzungen, fest eingespannt und verschraubt und gewährleistet einen geringen Übergangswiderstand. Ausgelöst wird der Sprung der Feder über den Schaltstöpsel. Dieser besteht aus einem im Deckel des Schalters gelagerten Schacht aus rostfreiem, polierten Stahl, der in dem sogenannten Schdltkopf endet. Wenn auf den Stöpsel eine steiegende Kraft ausgeübt wird, so drückt der Schaltkopf die Mittelzunge der Feder nach unten durch. Unterschreitet diese nun die Schneidenlager der Außenfedern, so erfolgt sofort der Umsprung der Federn nach unten. Für Signalgabeschalter in Bergbau.-Schaltanlagen hat man derartige Mikro-Schalter bisher nicht einsetzen können, weil es erst durch die erfindungsgemäße Kombination, die im übrigen in mechanischer Hinsicht keine Schwierigkeiten macht, gelingt, da die Mikro-Schalter bedarfsweise mit Vor-und Nachlauf so ausgewählt werden können, daß beliebige Betätigungswege für den Schaltstöpsel sich einstellen und sich daher den Betätigungselementen anpassen lassen. Stets arbeiten dabei jedoch die Schaltelemente, unabhängig von der Betätigungsgeschwindigkeit und den Betätigungskräften als Springschalter für genau vorgegebenen Schaltzeiten. Die durch die Erfindung erreichten Vorteile liegen so vor allem darin, daß die vorteilhaften Eigenschaften der Mikro-Schalter für Signal-Schalter in Bergbau-Signal-Anlagen ausgenutzt werden können, was nicht zuletzt zur Erhöhung der Grubensicherheit wesentlich beiträgt.
  • Im einzelnen lassen sich die erfindungsgemäßen Signalgabe-Schalter auf verschiedene Weise ausbilden. Insbs. für Schalter mit Handbetätigung geht ein Vorschlag der Erfindung dahin, mehrere Mikro-Schalter in einem gemeinsamen Gehäuse zu montieren und für jeden besondere Betätigungselemente vorzusehen. Auf diese Weist ist, wenn eine besondere Schutzart, wie Schlagwettersicherheit, verlangt wird, lediglich das gemeinsame Gehäuse der Mikroschalter für diese Schutzart einzurichten.
  • Darüberhinaus ergeben sich weitere Vorteile insofern, als mehrere Mikro-Schalter nebeneinander in dem Gehäuse montiert werden können, wobei deren äußere leicht über Kurbelarme von nach'außen geführten Wellen, deren innere über Druckknöpfe betätigt werden können. Auf diese Weise können auf kleinstem Raum signalgabe-Schalter für die verschiedensten Signalgaben untergebracht werden. Die Rückstellfedern greifen bei der Ausführungsform, die über Betätigungswellen arbeiten, zweckmäßig an einem besonderen Kurbelarm der Betätigungswellen an. Die Betätigungswellen können dabei durch die Gehäuseseitenwände geführt sein, so daß mittig ein oder mehrere Druckknöpfe angebracht werden können. Jedenfalls kann es vorteilhaft sein, die Mikro-Schalter auswechselbar, z. B mittels Steckerstifte in die Gehäuse zu montieren.
  • Bei schlagwettergeschützter oder explosionsgeschützter Ausführung der Signalgabe-Schalter schlägt die Erfindung vor, die Mikro-Schalter besonders zu kapseln und die Gehäuse, in denen die Mikro-Schalter untergebracht sind, in beliebiger Weise auszuführen, da diese Gehäuse dann nur noch mechanische Funktionsbile, aber keine freien elektrischen Funktionsteile mehr enthalten. Zur Kapselung der Mikro-Schalter, die ein im wesentlichen prismatisches Gehäuse aufweisen, empfiehlt die Erfindung, daß deckelseitig und passend auf das Gehäuse des Mikro-Schalters ein weiterer Deckel oder an Stelle des üblichen ein Deckel mit allseitig das Gehäuse umfassendem Rand aufgesetzt und durch dessen Bandbreite die Bedingungen des Schlagwetter-und/oder Explosionsschutzes erfüllende Spaltlänge gebildet sind, und daß der zusätzliche Deckel eine die Bedingungen des Schlagwetter-und/oder Explosionsschutzes erfüllende Kragenausbildung für die Durchführung des Betätigungsstiftes aufweist. Auf einfachste Weise läßt sich so Schlagwetter-bzw. Explosionsschutz verwirklichen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert ; es zeigen : Fig. 1 in Seitenansicht und schematisch einen Signalgabe-Schalter nach der Erfindung, Fig. 2 einen mit drei verschiedenen Schaltern ausgerüsteten Signalgabe-Schalter nach der Erfindung in Frontansicht bei teilweise entferntem Deckel und Fig. 3 einen Schnitt in Richtung A-A nach dem Gegenstand nach Fig. 2.
  • Der in den Fig. dargestellte Signalgabe-Schalter ist für Bergbau-Signalanlagen bestimmt. Er besitzt ein gegen starke Rückstellfedern 1 arbeitendes Betätigungselement 2 in Form eines von der gesamten Hand zu betätigenden Durckknopfes, wobei dieser auf einen Springschalter 3 in Form eines Mikro-Schalters arbeitet. Mikro-Schalter 3 und Betätigungselement 2 sind in einem Gehäuse 4 untergebracht. In der schematischen Darstellung der Fig. 1 ist der an sich bekannte und daher nicht näher beschriebene Aufbau des Mikro-Schalters andeutet.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 sind mehrere Mikro-Schalter 3a, 3b, 3c in dem gemeinsamen Gehäuse 4 montiert und sind für jeden der Mikro-Schalter 3a, 3b, 3c besondere Betätigungselemente 2a, 2b, 2c vorgesehen. Nach außen sind durch die Seitenwände des Gehäuses Wellen 5a, 5b geführt, die über Kurbelarme 6a, 6b auf die äußeren Mikro-Schalter 3a, 3b arbeiten, während der mittlere der Mikro-Schalter 3c, wie in der Fig. 1 beschrieben, über einen Druckknopf 1c zu betätigen ist. An besonderen Kurbelarmen 10a, 10b greifen die Rückstellfedern 1a, 1b an. Die Wellen sind mittig in einem Lagerbock 11 gelagert und werden ihrerseits über Kurbelarme 7a, 7b betätigt, an die Zugkette 8a, 8b und Handgriffe 9a, 9b angreifen. Ansprüche :
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Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Signalgabe-Schalter für Bergbau-Signalanlagen, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden, an sich bekannten Merkmale : a) daß ein gegen starke Rückstellfedern (1) arbeitendes Betätigungselemente (2) vorgesehen ist, und b) daß dieser auf einen Springschalter (3) in Form eines Mikro-Schalters als Schaltelemente arbeitet.
    2.) Signalgabe-Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mikro-Schalter (3a, 3b, 3c) in einem gemeinsamen Gehäuse (4) montiert und für jeden besondere Betätigungselemente (2a, 2b, 2c) vorgesehen sind.
    3.) signalgabe-Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mikro-Schalter (3a, 3b, 3c) nebeneinander in dem Gehäuse (4) montiert und deren äußere über Kurbelarme (6a, 6b) von nach außen geführten Wellen (5a, 5b) deren innere über Druckknöpfe (1c) betätigt sind.
    4.) ignalgabe-schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß die Rückstellfedern (la, 1b) an Kurbelarmen (10a, 10b) der Betätigungswellen (5a, 5b) an- greifen.
    5.) Signalgabe-Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswellen (5a, 5b) durch Gehäuseseitenwände geführt und mittig in einem gemeinsamen Lagerbock (11) gelagert sind. 6.) Signalgabe-Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikro-Schalter (3 bzw.
    3a, 3b, 3c) mittels Steckerstifte leicht auswechselbar sind.
    7.) Signalgabe-Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei schlagwetter-oder explosion geschützter Ausführung die Mikroschalter besonders gekapselt sind.
    8.) Signalgabe-Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß deckelseitig und passend auf das Gehäuse (4) des Mikro-Schalters ein weiterer Deckel oder anstelle des üblichen ein Deckel mit allseitig das Gehäuse umfassendem Band aufgesetzt und durch dessen Bandbreite die Bedingungen des Schalgwetter-und/oder Explosionsschutzes erfüllende Spaltlänge gebildet sind.
    9.) Signalgabe-Schalter nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Deckel eine die Bedingungen des Schlagwetter-und/oder Explosionsschutzes erfüllende Kragenausbildung für die Durchführung des Betätigungsstiftes aufweist.
DE1958F0015614 1958-10-08 1958-10-08 Signalabgabe-schalter fuer bergbau-signalanlagen. Expired DE1788350U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1788350U true DE1788350U (de) 1959-05-06

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ID=32879259

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DE1958F0015614 Expired DE1788350U (de) 1958-10-08 1958-10-08 Signalabgabe-schalter fuer bergbau-signalanlagen.

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