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DE1260003B - Schalterdrehknopf zum Betaetigen eines Drehschalters - Google Patents

Schalterdrehknopf zum Betaetigen eines Drehschalters

Info

Publication number
DE1260003B
DE1260003B DE1965T0028973 DET0028973A DE1260003B DE 1260003 B DE1260003 B DE 1260003B DE 1965T0028973 DE1965T0028973 DE 1965T0028973 DE T0028973 A DET0028973 A DE T0028973A DE 1260003 B DE1260003 B DE 1260003B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary switch
knob
rotary
axis
switch knob
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965T0028973
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Wilhelm Muscheid
Gerhard Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Total Foerstner and Co
Original Assignee
Total Foerstner and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Total Foerstner and Co filed Critical Total Foerstner and Co
Priority to DE1965T0028973 priority Critical patent/DE1260003B/de
Publication of DE1260003B publication Critical patent/DE1260003B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/06Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement
    • H01H25/065Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement using separate operating parts, e.g. a push button surrounded by a rotating knob

Landscapes

  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

  • Schalterdrehknopf zum Betätigen eines Drehschalters Bei batteriebetriebenen elektronischen Geräten, beispielsweise bei tragbaren Strahlungsmeßgeräten für radioaktive Strahlung, wird oft außer einem Betriebsarten- oder Meßbereichschalter eine zusätzliche Drucktaste angeordnet. Durch Drücken dieser Taste wird das Gerät ein-, durch Loslassen wieder ausgeschaltet. Das Ein-, Aus- oder Umschalten könnte zwar auch mit dem ohnehin vorhandenen Betriebsarten- oder Meßbereichschalter bewirkt werden; durch die zusätzliche Anordnung der Drucktaste, auch »Totmannsknopf« genannt, wird aber verhindert, daß die Batterie des Gerätes bei Nichtbenutzung entladen wird, wenn vergessen wurde, das Gerät auszuschalten. Die zusätzliche Einrichtung der Drucktaste ist besonders wichtig bei Katastrophenschutzgeräten, die normalerweise nur wenig benutzt werden, im Einsatzfall aber sofort betriebsbereit sein müssen. In manchen Fällen wird die Anordnung der Drucktaste von behördlicher Seite für die Zulassung von Geräten gefordert.
  • Legt man einen solchen Schalter auf die Seite, an der sich der Tastknopf befindet, so kann dadurch der Tastknopf gedrückt und das Gerät eingeschaltet werden. Um .dies zu vermeiden, steht bei einem Schalterdrehknopf zum Betätigen eines Drehschalters, der zusätzlich mit einem axial verschiebbar angeordneten Tastknopf ausgerüstet ist, mittels dessen Kontakte unabhängig von der Stellung des mit dem Ringwulst ausgestatteten Schalterdrehknopfes betätigt werden können, nach der Erfindung ein an sich bekannter Ringwulst des Schalterdrehknopfes axial vor und liegt mit dem am weitesten hervorragenden Teil des Tastknopfes in dessen durch ein elastisches Organ vorgeschobenen Stellung mindestens auf gleicher Höhe.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist im Schalterdrehknopf zwischen einem Teller und einem Ringwulst eine den Tastknopf überdeckende Membrane wasserdicht eingeklemmt, deren Außenfläche nicht über den Ringwulst vorsteht. Hierdurch wird ein Eindringen von Wasser in den Bereich des Tastknopfes verhindert. Zweckmäßig ist die Membrane als Gummischeibe ausgebildet.
  • Die Drehknopfachse hat vorteilhaft eine die Tastknopfachse aufnehmende Bohrung und einen zu den Mittellinien der Achsen senkrechten, in axialer Ebene liegenden Schlitz, der von einem Steg durchsetzt ist, welcher mit der Tastknopfachse verbunden ist und außerhalb der Drehknopfachse einen Kontaktring trägt. Diese Verbindung kann die Befestigungstoleranzen sowie auch kleine Abweichungen in Richtung der beiden Achsen .aufnehmen. Besonders einfach wird diese Aufgabe durch eine Kreuzkupplung erreicht, die zwischen der Drehknopfachse und der Schaltachse vorgesehen ist. Die Tastknopfachse bewegt sich dabei innerhalb der Drehknopfachse; um ihre Bewegung auf einen außerhalb der Drehknopfachse befestigten Kontakt zu übertragen, trägt sie den Steg (einen Mitnehmersteg), der in dem radial und axial verlaufenden Schlitz der Drehknopfachse frei beweglich ist und außerhalb der Drehknopfachse den Kontaktring trägt. Um mehrere Schalter zeitlich nacheinander zu betätigen, können mehrere mit dem Kontaktring zusammenarbeitende Kontakte in axialer Richtung gegeneinander versetzt sein, wobei dann der zuerst zu betätigende Schalter .dem Tastknopf am nächsten liegt.
  • In den Zeichnungen ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Schalterdrehknopf mit angelenkter Schalterachse, F i g. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand der F i g. 1. etwa längs der Linie II-11 und F i g. 3 in perspektivischer Ansicht das Kupplungsglied der Kreuzkupplung.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 befindet sich innerhalb des Schalterdrehknopfes 2 der Tastknopf 4. Die Drehknopfachse 6 ist mit einer umlaufenden Nut versehen, in die ein O-Ring 8 eingelegt wird. Dieser O-Ring dichtet die Achse gegenüber dem Gehäuse 10 ab. In die umlaufende Nut 12 der Drehknopfachse 6 wird ein nicht dargestellter Sprengring eingebracht, der das Herausziehen des Drehschalterknopfes aus dem Gehäuse verhindert.
  • Der an der Drehknopfachse 6 angebrachte Teller 14 ist mit einem Außengewinde versehen, auf das der Schalterdrehknopf 2 aufgeschraubt wird. Zwischen dem Teller 14 und dem Schalterdrehknopf 2 ist eine nach außen wasserdicht abschließende Gummischeibe 16 eingeklemmt. Eine Sicherungsschraube 18 verhindert ein Lösen der Schraubverbindung zwischen dem Teller 14 und dem Schalterdrehknopf 2 bei Betätigung des Drehschalterknopfes, der an seiner Außenseite einen Ringwulst 20 aufweist, der mindestens ebenso hoch liegt wie die Gummischeibe 16 bei nicht betätigtem Tastknopf 4. Dieser Ringwulst 20 verhindert, daß der Tastknopf 4 dadurch betätigt wird, daß man das Gerät auf derjenigen Seite ablegt, an der sich der Schalterdrehknopf 2 befindet.
  • Der Tastknopf 4 sitzt auf einer Tastknopfachse 22, die sich in axialer Richtung in einer Bohrung der Drehschalterachse 6 bewegen kann. Eine Schraubenfeder 24 drückt den Tastknopf 4 im Ruhezustand gegen die Gummischeibe 16. Am Ende der Achse 22 ist ein Mitnehmersteg 26 angenietet, der außerhalb der Schalterdrehachse 6 einen Kontaktring 28 trägt. Drückt man auf den Tastknopf 4, so bewegt sich der Mitnehmersteg 26 im radialen und axialen Schlitz 30 der Drehschalterachse 6 in axialer Richtung. Hierbei werden durch den Kontaktring 28 die beweglichen Kontakte der fest am Gehäuse angebrachten Schalter 32, 33 nacheinander geschlossen. An Stelle der dargestellten einpoligen Schalter 32, 33 können auch zwei- oder mehrpolige Ein-, Aus- oder Umschalter angebracht werden.
  • F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch den Gegenstand der F i g. 1 (ohne Gehäuse 10) längs der Linie II-II. Zwar wird beim Drehen des Schalterdrehknopfes der Mitnehmersteg 26 und damit auch der Kontaktring 28 durch die Flanken des radialen Schlitzes mitgedreht, doch befindet sich der Kontaktring 28 immer in geeigneter Stellung, um beim Drücken des Tastknopfes 4 den Schalter 32 zu betätigen.
  • Der Schalterdrehknopf 2 ist an seiner Außenseite mit vier Griffleisten 34, 36, 38 und 39 versehen, um ihn leichter erfassen zu können.
  • Beim Zusammenbau eines erfindungsgemäßen Schalterdrehknopfes 2 mit einem an anderer Stelle des Gehäuses befestigten Drehschalter muß die Verbindung die Befestigungstoleranzen sowie auch kleine Abweichungen in der Richtung der beiden Achsen aufnehmen können. Eine besonders einfache Lösung dieser Aufgabe wird durch eine Kreuzkupplung erreicht, deren Kupplungsglied (F i g. 3) eine runde Scheibe 40 aufweist, auf deren, Flächen je ein Keil 42, 44 angeordnet ist. Der Keil 42 greift in den radialen Schlitz 30 der Drehknopfachse 6 ein und ist gegenüber dem Keil 44, der in einen entsprechenden Schlitz der Schaltachse 46 eingreift, -um etwa 90° versetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schalterdrehknopf zum Betätigen eines Drehschalters, der zusätzlich mit einem axial verschiebbar angeordneten Tastknopf ausgerüstet ist, mittels dessen Kontakte unabhängig von der Stellung des mit einem Ringwulst ausgestatteten Schalterdrehknopfes betätigt werden können, d a d u r c h gekennzeichnet , daß der Ringwulst (20) des Schalterdrehknopfes (2,14) axial vorsteht und mit dem am weitesten hervorragenden Teil des Tastknopfes (4) in dessen durch ein elastisches Organ (24) vorgeschobenen Stellung zumindestens auf gleicher Höhe liegt.
  2. 2. Schalterdrehknopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schalterdrehknopf (2) zwischen einem Teller (14) und einem Ringwulst (20) eine den Tastknopf (4) überdeckende Membrane (16) wasserdicht eingeklemmt ist, deren Außenfläche nicht über den Ringwulst vorsteht.
  3. 3. Schalterdrehknopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane als Gummischeibe (16) ausgebildet ist.
  4. 4. Schalterdrehknopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehknopfachse (6) eine die Tastknopfachse (22) aufnehmende Bohrung hat und einen zu den Mittellinien der Achsen senkrechten, in axialer Ebene liegenden Schlitz (30) aufweist, der von einem Steg (26) durchsetzt ist, welcher mit der Tastknopfachse (22) verbunden ist und außerhalb der -Drehknopfachse (6) einen Kontaktring (28) trägt.
  5. 5. Schalterdrehknopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere mit dem Kontaktring (28) zusammenarbeitende Kontakte (30, 36) in axialer Richtung gegeneinander versetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 102 837; französische Patentschrift Nr. 740 299.
DE1965T0028973 1965-07-12 1965-07-12 Schalterdrehknopf zum Betaetigen eines Drehschalters Pending DE1260003B (de)

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DE1965T0028973 Pending DE1260003B (de) 1965-07-12 1965-07-12 Schalterdrehknopf zum Betaetigen eines Drehschalters

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2801590A1 (de) * 1977-02-01 1978-08-03 Orbisphere Corp Einstellvorrichtung
EP0347686A1 (de) * 1988-06-22 1989-12-27 Deutsche Thomson-Brandt GmbH Drehbetätigter Geber für digitale Impulse und Anwendungsverfahren für diesen
DE4128778A1 (de) * 1991-08-29 1993-03-04 Siemens Ag Gehaeuseteil fuer eine vor schadstoffen zu schuetzende elektrische schaltungsanordnung z. b. eines kfz-schliesssystemes

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102837C (de) *
FR740299A (fr) * 1931-06-25 1933-01-24 Interrupteur pour circuits de passage

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