DE6813558U - Wippenschalter - Google Patents
WippenschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H23/00—Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft einen Wippenschalter mit vorzugsweise
je zwei als Umschalter ausgebildeten Schaltbahnen.
10
Es sind Wippenschalter der oben, genannten Art bekannt,, bei denen,
zwischen^ den. beiden elektrisch voneinander unabhängigen Schaltbahnen
eine zusätzliche- Wand eingeführt ist, die die Aufgabe hat den Schalterinnenraum, in zwei gleich große Räume zu unterteilen.
Diese* Wand bestaht je nach Belastbarkeit des Schaltertypea au©
Hartpapier oder Keramik. Dia kippbare Wippe ist bei dieser Schalte
raus führung, an einem besonderen Metallbügel oder an zwei in
Schaltermittelebene. hochgezOgenen Gehäusewandungen gelagert.
Diese; Ausführung weist aber . -a. Nachteil auf, daß bei einer Ausführung
als Zweifach-Umschalter die Mittelkontakte. das Schalters
und dereni Anschlüsse schwer zugänglich sind. Außerdem ist diese Schalterausführung: sehr kompakt und aufwendig ausgeführt.
20
Die Neuerung stellt sich daher die Aufgabe eine Schalterausführung
mit zwei voneinander elektrisch unabhängigen Schalt— bahnen zu schaffen, deren Mittelkontakte gut zugänglich sind,.
Neuerungsgemäß wird dies dadurah erreicht, daß in der Mitte der Grundplatte? ein wandartiger Ansatz hochgezogen ist, der als
Lagerstelle für dia Schaltwippe dient und die beiden Schaltbahnen,
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Blatt: 2 zum Schreiben an Κ/R'g. 39
voneinander elektrisch trennt-.
Gemäß einer Ausbildung nach der Neuerung weist die Wippe zwei gabelförmig ausgebildete. Schenkel auf, zwischen denen im montierten
Zustand der Ansatz, oder die. Trennwand angeordnet ist.
Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Neuerung bildet dia
Lagerstelle für die beweglichen Mittelkontakte Fortsätze, die;
zu den außen gelegenen Anschlußpunkteη führen.
Weiter sieht die Neuerung vor, daß an beiden äußeren Enden der
Trennwand in einer Aussparung der Grundplatte Schaltstücke angeordnet
sind., die mittels einer Feder immer in Richtung auf die Unterseite der Handhaben der Schaltwippe gedruckt werden.
Die Schaltstücke dienen zur Rückstellung der Schaltwippe in die Ausgangsstellung.
Der Schalter nach der Neuerung kann in ein Gehäuse für Au£- oder Unterputemontage eingebaut, werden.
Die Ausführung eines tfippenschalters nach der Neuerung weist
gegenüber den. bekannten Ausführungen verschiedene Vorteile auf.
Dadurch, daß die did; beiden Schaltebenen elektrisch trennende
itfami mit der Grundplatte in einem Teil hergestellt ist, angeordnet
in der kitte derselben, und gleichzeitig als Lagerstelle für die Wippe dient, vird eine besonders raumsparende, technisch
günstige und in der Herstellung billigere Ausbildung des Schalte: erreicht. Die Lagerstellen der Mittelkontakte des Schalters sind
in einfacher, direkter Weise über Fortsätze an die Anschlüsse gaführt, so daß diese gut zugänglich sina. Je nach Verwendungszweck
kann dieselbe Grunds chal te rausfiihrung in der durchgeschalteten Stellung verharrend ausgebildet sein oder durch Hinzufügen
einfacher Llittel - ohne die Vorteile der Grundschalterausführung
aufzugeben - nach dem Loslassen der Schaltwippe wieder in die
;' _ .ausgangssteilung zurückkehren. Die Rückstellmittel dienen dabei
gleichzeitig als Anschlag für die Schaltwippe. Liese Schalter-
g lasst sich jederzeit sowohl in einen Gehäuse für Aufdia
auch in einer Unterputzdose unterbringen.
Die Neuerling wird anhand von Zeichnungen beschrieben, In den
Zeichnungen zeigt. :
Fig. 1 einen Schalter nach der Neuerung von der Stirnseite
her gesehen und teilweise geschnitten dargestellt,
5, Fig. 2 einen Schalter nach Fig. "1 von der Seite her gesehen
mit teilweise geschnitten, gezeichneter Grundplatte,
Fig. 3 einen Schalter nach den Fig. 1 und 2 in Draufsickt,
Fig. 4 einen Schalter nach Fig. 1 durch zusätzliche Teile
ergänzt, in seitlicher Darstellung teilweise geschnitten gezeichnet,
Fig,. 5 einen Schalter nach. Fig.. 1 in Darstellung der Fig. eingebaut: ein ein Gehaus®,
Fig. 6 einen Schalter nach Fig. 1 in der Darstellung; nach
Fig. 3, eingebaut in. ein Gehäuse»
Fig. 7 einen Schalter nach Fig. 1 in der Darstellung der
Fig. 1, eingebaut in. ein Gehäuse, und
Fig. a einen Schalter nach Fig. 7 in Draufsicht auf den
diesen, abdeckenden Deckel*
In Fig. 1 ist mit 1 die. Wippe, des Schalters bezeichnet, dl·© an
der LagerstalLa 8 der TreJinwand 81 gelagert ist. Die Wippe 1
beesteht aus einer rechten und. linken Handhabe. 1 · und 1' · und
zwei gabelförmig ausgebildeten Schenkeln 11 ur 1 11·, die im
montierten Zustand der Wippe; 1 die Trennwand 81 zwischen, sich
aufnehmen. Im freien Ende der Schenkel 11 und 11» ist je eine
Bohrung vorhanden, izL denen sich, die jeweiligen Lagerstifte 9
und 9· und die zugehörigen Schraubenfedern 12 und 12' befinden.
Die Trennwand 8' ist aus einem Teil mit der Schaltergrun&platte
16 hergesteu.lt und. bildet mit dieser eine T-Form.. Die an der
Grundplatte. 16 mittig angeordnete. Trennwand 8' teilt den SchaL-ter
räumlich und elektrisch in zwei Ebenen. Auf der einen Seite der Trennwand. 8f sind die Kontakte 2'f4f und 6· mit den. dazu-
gehörigen Anschlüssen 2,4» und. 6 und auf der anderen Seite sind
die Kontakte 31 ,5' und 7' mit den. dazugehörigen Anschlüssen
3r5 und. 7 angeordnet., wobei jeweils dii© Eontakte 2' und 31 alsj
Mittelkonitakte ausgebildet sind, und je nach Bestätigung der Handhab«
Vk odler 1' · der Wippe 1 werben die Kontakte 2 · und. 3f mi "te
den Kontakten! 41 und 51 oder mit. den Kontakten 6' und 7« verbunden»
Fig» .2 zeigt, daß die Kontakte 21 und 3' aus einem V-förmig abgewinkelten. Teil bestehen, das mit 10 bezeichnet ist und in
einem Lagerbock 17 so eingelegt ist, daß in Mittelstellung der
Wippe 1 ( bei nicht betätigter Handhab® 1' oder 111 ) der Lagerstift
9 in: die Abkröpfungskehle. des V-förmigen Teiles 10 eingreift
und. das Teil 10 so> im den. Lagerbock 17 drückt, daß die an
den beiden freien Enden sich befindenden Kontakte 21 und 31 von.
den dazugehörigen Konitakten 41 und. 6' bzw. 51 und 7' abgehoben
sind.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den gesamten Schalter. Auf den
oberen Flächen 18 der Handhaben I1 und 111 können Buchstabeni
oder Symbole^ zur Kennzeichnung der Schaltrichtung bzw. des jeweiligem
Sciialtzustandes· angebracht sein. Es ist für bestimmte
Ausführungszwecke auch denkbar die; Schaltwippe 1 in Längsrichtung
zu trennen, so daß die Kontakt® 2'r4' und 61 oder die Kontakte
3',5' und 71 getrennt, voneinander schaltbar sind. Für diesen Fall
bitauchit nur die Lagerstelle 8 etwas anders ausgebildet zu werden,
um. <üe so getrennten Teile der Wippe seitlich zu führen.
Die Fig;. 1 bis 3 zeigen Schalterausführungen, die in der gedrückten
Stellung verharren und deren Schaltaustand erst geändert wird,
wenn auf das entgegengesetzte. Ende der Wippe gedruckt wird.
In'Fig. 4 ist eine Schalterausführung dargestellt, bei der die
Kontakte z.B. 31 und 5' oder 3' und. 7f beim Druck auf eine- Seite
der Wippe 1 nur so lange, ge-schlossp.n. bleiben, wie der Druck au±
die Wipp* 1 in demselben Sichtung anhält. Wird die Wippe 1 abex
losgelassen·, so kehrt diese unter der Wirkung: der Feder. 14, die
- 5
Mit dem Schaltstück 15 in einer Aussparung 19 der Grundplatte
I6 angeordnet ist, in ihre Ausgangslage zurück. Unter beiden Handhaben lf und l" ist in der Grundplatte 16 Je ein Schaltstück
15 mit Feder 14 angeordnet. Die Anlageflächen zwischen dem einen Schaltstück 15 und der Handhabe 1' und zwischen dem
anderen Schaltstück 15 und der Handhabe 1" bilden dabei in der durch die Federn 14 gegebenen Endstellung eine natürliche
Rückstellung der Wippe 1 in die Ausgangsstellung, in der sie verrastet. Auch diese Schalterausführung enthält sowohl die
Trennwand 81, als auch die Wippe 1, wie in der Schalterausführung
nach Fig. 1 bis 3 beschrieben. Es ist auch möglich, ein Schaltstück 15 z.B. nur auf der einen Seite unter der Handhabe
1* anzuordnen, so dass auf dieser Seite bei Betätigung der
Handhabe 1' eine tastende Kontaktgabe erreicht wird, während
auf der anderen Seite beim Druck auf die Handhabe 1" der Schalter in "Ein"-Stellung verrastet.
In Fig. 5 ist ein Schalter nach der Neuerung in ein geschnitten gezeichnetes Gehäuse 2o für Aufputzmontage eingebaut von der
Seite her gesehen dargestellt und in Fig. 6 in Draufsicht mit teilweise aufgeschnittenem Gehäuse 2o.
Diese Schalterausführung eignet sich aber auch zur Unterputzmontage,
wie dies in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist.An einem in eine genormte Unterputzdose passenden Bügel 21 ist die Grundplatte
16 befestigt. Ein runder oder viereckiger Deckel 22 schliesst den Schalter so ab, dass in bekannter Weise nur die
Wippe 1 zur Betätigung des Schalters durch den Deckel 22 hindurchragt.
6 Schutzansprüche
5 Blatt Zeichnungen
5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Wippenschalter mit vorzugsweise je zwei als Umschalter ausgebildeten
Schaltbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Grundplatte (16)
ein wandarl/iger Ansatz (81) hochgezogen ist, der als Lagerstelle
(8) für die Schaltwippe (l) dient und die beiden Schaltbahnen (Kontakte 21, 4' und 6' sowie 3', 5' und T')
voneinander elektrisch trenntJ
2. Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 3 dass
die Wippe (1) zwei gabelförmig ausgebildete Schenkel (11
und 11') aufweist, zwischen denen im montierten Zustand
der Ansatz oder die Trennwand (81) angeordnet
3. Wippenschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lagerstelle (9, Io und 17) für die beweglichen Mittelkontakte (21 und 3') Portsätze bilden, die
zn Anschlusspunkten (2 und 3) führen. /
4. Wippenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet,
dass an einer oder an beiden äusseren Enden der Trennwand (81) in einer Aussparung (19) der Grundplatte (16)
Schaltstücke (15) angeordnet sind, die mittels einer Feder (14) immer in Richtung auf die Handhaben (l1 und/oder l")
der Schaltwippe (1) gedrückt werden und die Schaltwippe (1) in die Ausgangelage zurückstellen. /
5. Wippenschalter nach den Ansprachen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltstücke (15) zur Rückstellung der Schaltwippe (1) in die Ausgangsstellung dienen.
6. Wippenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalter in ein Gehäuse (2o) für Auf- oder Unterputzmontage eingebaut ist ,^
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686813558 DE6813558U (de) | 1968-12-30 | 1968-12-30 | Wippenschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686813558 DE6813558U (de) | 1968-12-30 | 1968-12-30 | Wippenschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6813558U true DE6813558U (de) | 1969-06-12 |
Family
ID=6596901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686813558 Expired DE6813558U (de) | 1968-12-30 | 1968-12-30 | Wippenschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6813558U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3138470A1 (de) * | 1980-11-19 | 1982-07-01 | Alps Electric Co., Ltd., Tokyo | Kippschalter |
| DE3617472C1 (en) * | 1986-05-23 | 1987-12-03 | Schunk Motorensysteme | Switch |
| DE3717302A1 (de) * | 1986-05-23 | 1988-01-14 | Schunk Motorensysteme | Schalter |
-
1968
- 1968-12-30 DE DE19686813558 patent/DE6813558U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3138470A1 (de) * | 1980-11-19 | 1982-07-01 | Alps Electric Co., Ltd., Tokyo | Kippschalter |
| DE3617472C1 (en) * | 1986-05-23 | 1987-12-03 | Schunk Motorensysteme | Switch |
| DE3717302A1 (de) * | 1986-05-23 | 1988-01-14 | Schunk Motorensysteme | Schalter |
| DE3717302C2 (de) * | 1986-05-23 | 1998-07-02 | Schunk Motorensysteme | Schalter |
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