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DE1786168U - Ladevorrichtung mit plattform. - Google Patents

Ladevorrichtung mit plattform.

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Publication number
DE1786168U
DE1786168U DE1959B0036235 DEB0036235U DE1786168U DE 1786168 U DE1786168 U DE 1786168U DE 1959B0036235 DE1959B0036235 DE 1959B0036235 DE B0036235 U DEB0036235 U DE B0036235U DE 1786168 U DE1786168 U DE 1786168U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
loading device
hook
load
support member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959B0036235
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUSS GERD FA
Original Assignee
BUSS GERD FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUSS GERD FA filed Critical BUSS GERD FA
Priority to DE1959B0036235 priority Critical patent/DE1786168U/de
Publication of DE1786168U publication Critical patent/DE1786168U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Packages (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Firma Gerd B u s s in Hamburg 11 Ladevorrichtung mit Plattform.
  • Die Neuerung befaßt sich mit dem Löschen und Beladen von Schiffen unter Verwendung einer Ladevorrichtung mit einer Plattform für solches Ladegut, das aus einer Vielzahl von im wesentlichen gleichen Stuckgutkolli besteht, wie z. B.
  • Südfrüchten in Kisten, Konserven in Kartons oder Zement in Säcken.
  • Die bisher hierzu verwendeten Plattformen, die z. B. zur Aufnahme von Kisten in mehreren Schichten oder Lagen bestimmt sind, haben eine gedrungene rechteckige, dem Quadrat sich nähernde Gestalt und an allen vier Ecken eine kurze Kette mit einem Ring ; jeder dieser vier Ringe muß in den Haken eines von vier Drahtseilen, die an einem gemeinsamen, am Kranhaken hängenden Ringe angreifen, eingehängt werdeneine Arbeit, zu der zwei Mann erforderlich sind und die nahe über dem Boden in gebüokter Haltung und bei Dunkelheit häufig im Schatten ausgeführt werden muß, wodurch es oft vorkommt, daß einer der Kettenringe nicht richtig in den Haken eingeführt oder vom Haken nicht erfaßt wird, so daß die Plattform, nur an drei Seilen hängend, beim Anheben kippt
    und das geladene Gut herabstutzt.
    s
    Hier schafft die Neuerung wirksame Abhilfe, und zwar
    dadurch ;, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten der Plattform,
    vorzugsweise an den beiden schmäleren Seiten je ein Trag-
    organ in Gestalt eines Hangers mit zwei Strängen von solcher
    Länge befestigt ist, daß sie etwa in Mannes-oder Kopfhöhe eine Schlaufe für einen Haken bilden.
  • Mit der Neuerung kann das Anhängen der Hanger von einem Mann ausgeführt werden, und'überdies leichter ung sicherer, da es sich nunmehr in Augenhöhe, also von dem Bann selbst gut kontrollierbar abspielt ; dadurch wird an Arbeitsaufwand bzw.-kräften gespart und gleichwohl an Sicherheit gewonnen. Außerdem wird mit der Neuerung der bei den obenerwähnten Ketten mögliche Jbelstand vermieden, daß sich eines der länglichen Kettenglieder querlegt und erst nach dem Straffziehen beim Anheben mit einem Ruck in die Längsrichtung einspringt, der die Plattform erschüttert und dadurch ein Herabfallen von Stuckgutkolli verursachen kann.
  • Auf einer Plattform von der bisher gebräuchlichen gedrungenen rechteckigen Gestalt lassen sich die Kisten oder sonstigen Stückgutkolli von üblichen Abmessungen in den einzelnen Schichten nur so anordnen, daß ihnen ein seitlicher Halt fehlt, so daß sie in dem oft unvermeidssm Balle einer Schräglage der Plattform von ihr herabrutschen können. Dies gilt z. B. Ton einer Plattform dieser Art, auf der zehn Kisten in jeder Schicht in zwei Querreihen zu vier Stück und zwischen
    Ssen v einer Längsreihe von zweisten angeordent werden.
    i
    Dieser Übelstand kann durch àine weitere Ausgestaltung
    -.
    der Neuerung beseitigt werden, und zwar dadurch, daß man der mit den neuen Hangern ausgerüsteten Plattform eine solche gestreckte rechteckige Gestalt gibt, daß die des Ladegut bildenden Kolli gleicher Form und Größe auf ihr in waagerechten Lagen zu zwei oder auch nur einer Reihe gelagert werden können. Bei dieser Ausbildung liegen die an den Ecken der Plattform angreifenden Tragorgan (Hanger) mit ihren beiden Strängen an jedem Kollo an, das außen an oder über der Schmalseite der Plattform liegt, und zwar bei angehobener Plattform unter dem Andruck, der sich aus der Zugbelastung der Tragorgan durch das Gewicht der Last ergibt ; dieser Andruck pflanzt sich auch auf die zwischen den obenerwähnten befindlichen übrigen Kolli fort und bewirkt, daß zwischen ihnen ein gewisser Anlagedruck entsteht, der auch bei Schräglage der Plattform ihr Herausrutschen aus dem Stapel verhindert.
  • Die Neuerung ist im Nachstehenden anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert, die auf der Zeichnung im Sohrägbilde bzw. in Seiten-und Oberansicht dargestellt sind.
  • Den Hauptbestandteil des neuen Gerätes bildet gemäß Abb. 1 eine vorzugsweise aus Bohlen bestehende Plattform 1 von länglich-rechteckiger Gestalt. Für den hier beispielsweise angenommenen Zweck des Entladens von Apfelsinen in Kisten sind die Maße der Plattform so gewählt, daß sie in einer Lage zwei Reihen von Kisten aufnehmen kann, wobei an jeder Schmalseite der Plattform zwei Kisten mit der Langseite hintereinander liegen und die Anzahl der Lagen sich nach der Tragfähigkeit des Hebezeuges richtet. Am Ende jeder Schmalseite der Plattform 1 greift ein Drahtseil 2 an, das an seinem Scheitel eine Schlaufe 3 bildet und so lang bemessen ist, daß die Schlaufen 3 etwa in hopfhöne liegen ; in jede Scnlaufe 3
    faßt mit einem Haken ein Drahtseil 4, mit dem die g. nze Vor-'
    richtung am Lasthaken 5 eines Hebezeuúes hänót ; das Seil 4 kann
    auch aus zwei Strängen mit einem Ringe bestehen, der in den Haken 5 eingehängt wird. Das Einhängen der beiden Schlaufen 3 kann nacheinander von demselben Mann in Augenhöhe, die eine zuver-
    lässige Überwachung des richtigen Einhängens ermöglicht, ausge-
    CD
    führt werden.
    Wie Abb. 1 erkennen läßt, liefern an den beiden Schmalsei-
    ID
    ten der Plattform 1 die Strän. re der Seile 2 an allen Randkisten
    i r~
    sämtlicher Lagen an und sichern dadurch ihre Lauge auf der
    Plattform. Außerdem entstehen an den Umbiegestellen a der Seilstränge unter den in ihnen wirkenden Zugkräften waagerechte Kräfte p, die auf die Kisten der beiden obersten Längsreihe zusammendrückend wirken, so daß die Kisten jeder Reihe mit einem gewissen Drucke aneinanderliegen, der ihrem Abrutschen bei Schräglage der Plattform ntgegenwirkt.Dabei kann man die Druckbeanspruchung insbesondere der Randkisten dadurch in bestimmten Grenzen halten, daß man die Größe der Kräfte p durch die Länge der Seile 2 und 4 zwischen den Punkten a und dem Lasthaken 5 entsprechend bestimmt. Ohne Einbuße an Ladefähigkeit führt die neue Vorrichtung somit zu einer erheblich sichereren Lage der Kisten oder ähnlichen Stückgutkolli auf der Plattform und ermöglicht auch dadurch eine schnellere Ausführung des Ent-oder Beladevorganges.
  • Abb. 2 und 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der neuen
    Vorrichtung zur Beladung mit Säcken. Auch hier bildet die
    Plattform 6 ein'Q-U'essen
    Plattform 6 ein langgestrecktes R ehteck, dessen Schmalseite
    nach der länge eines genormten Zementsackes und dessen Lang-
    seite so bemessen werden kann, daß die Plattform in einer Lage
    eine bestimmte Anzahl Säcke nebeneinander in einer Reihe auf-
    p
    1
    nehmen kann ; die Anzahl der Lagen richtet sich auch hier nach
    der Tragfähigkeit des Hebezeuges. An den Ecken der Schmal-
    seiten der Plattform 6 sind hier ähnliche und ebenso lange Banger 7 wie bei Abb. 1 befestigt, jedoch greift ihre Schlaufe 8 in je einen Haken 9 (Abb. 2), der an einem Block 10 angelenkt
    ist. Auch her gilt für das Einhängen der Schlaufen 8 das zu
    Abb. 1 Gesagte. Um die beiden Blöcke 10 und einen oberen Block 11 ist ein endloses Drahtseil 12 geführt ; mit dem Block 11 hängt die gesamte Vorrichtung am Lasthaken 5, wobei der Block 11 der beladenen Plattform ein selbsttätiges Einnehmen
    der waagerechten Latte gestattet.
    t> CD
    Beim Anheben der Last sucht sich das endlose Seil 12 zu strecken, wobei in seinem unteren strang Zugkräfte Pl auftreten, die Ihrer@eits an den Stellen b Druckkräfte p2 erzeugen, uie auf aen Sackstapel zusammenpressend wirken,
    so daß die Säcke mit einem gewissen Andruck aneinander und
    damit fest im Stapel und auf der Plattform 6 liegen. Sämtliche
    IN-
    Randsäcke werden überdies von den unteren Strängen der Seile
    Z>
    7 gehalten, und zwar üben auch diese einen gewissen waagerechten Andruck auf die Säcke aus. Dabei erhalten die Seile 7 zur Vermeidung eines Einschneiden in die Säcke zweckmäßig einen Überzug z. B. in Gestalt eines Gummischlauches oder dgl. - Schutzansprüche -

Claims (4)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1. Ladevorrichtung für eine Vielzahl gleicher Stückgutkolli mit einer an einem Hebezeug aufhängbaren Plattform, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten der Plattform, vorzugsweise an den beiden schmäleren Seiten je ein Tragorgan (2, 7) in Gestalt eines Hangers mit zwei Strängen von solcher Länge befestigt ist, daß sie etwa in Mannes-oder Kopfhöhe eine Schlaufe ( 3,8) für einen Haken bilden.
  2. 2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekannzeichnet, daß die Plattform (1,6) eine derart gest reckte recht- eckige Gestalt hat, daß die Stuckbutkolli auf ihr in einer
    oder mehreren Lagen zu zwei oder auch nur einer Reihe gelagert wenden können, wobei an den Enden der beiden Schmalseiten der Plattform die Tragorgane (2, 7) derart angreifen, daß sie an allen an den Schmalseiten außenliegenden Kolli anliegen können.
  3. 3. Ladevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schlaufen (38) der Hanger ein Tragorgan (4) zum Anhängen an einem Lasthaken (5) angreift, wobei die Länge der Tragorgane (2, 4) zwischen der Oberkante des Laststapels bis zum Lasthaken so bemessen ist, daß auf die Kolli am Rand des Laststapels keine diese beschädigenden Kräfte (p) wirken.
  4. 4. Ladevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragorgane (7) jeder Schmalseite der Plattform (6) durch ein über den Lasthaken (5) geführtes endloses Tragorgan (12) verbunden sind, d-as an den Lastauf nahmestellen vorzugsweise um Rollen (10,11) geführt ist.
DE1959B0036235 1959-02-02 1959-02-02 Ladevorrichtung mit plattform. Expired DE1786168U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1959B0036235 DE1786168U (de) 1959-02-02 1959-02-02 Ladevorrichtung mit plattform.

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DE1959B0036235 DE1786168U (de) 1959-02-02 1959-02-02 Ladevorrichtung mit plattform.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1786168U true DE1786168U (de) 1959-04-02

Family

ID=32857968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959B0036235 Expired DE1786168U (de) 1959-02-02 1959-02-02 Ladevorrichtung mit plattform.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1786168U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017010370A1 (de) * 2017-11-09 2019-05-09 Wismar Markisen- Und Metallwaren Gmbh Hebegeschirr für einen langgestreckten Gegenstand und Transportvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017010370A1 (de) * 2017-11-09 2019-05-09 Wismar Markisen- Und Metallwaren Gmbh Hebegeschirr für einen langgestreckten Gegenstand und Transportvorrichtung

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