DE1784714U - Vorrichtung zum abstuetzen des arbeitsstosses od. dgl. mittels ausbaukappen. - Google Patents
Vorrichtung zum abstuetzen des arbeitsstosses od. dgl. mittels ausbaukappen.Info
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/36—Linings or supports specially shaped for tunnels or galleries of irregular cross-section
- E21D11/367—Linings or supports specially shaped for tunnels or galleries of irregular cross-section for junction with the longwall coal face
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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Description
- Vorrichtung zum Abstützen des Arbeitsstoßes o.dgl. mittels Ausbaukappen Es sind Ausbaukappen für den Abbau bekannt, die durch eine Gelenkverbindung schwenkbar miteinander verbunden und durch Keilwirkung in ihrer jeweiligen Einbaulage am Hangenden festgelegt bzw. verspannt werden können. Es sind zahlreiche Ausführungeformen solcher sog. Vorpfändkappen bekannt. Eine in de : Praxis weiterverbreitete Kappe dieser Art besitzt ein stegförmiges und ein gabelförmiges Verbindungsende. Zur Verbindung solcher Kappen wird das Stegende der einen Kappe in das Gabelende der anderen Kappe eingeschoben. Als Gelenk dient ein Schwenkbolzen, der durch entsprechende Löcher im Gabelende und im Stegende hindurchgeschoben werden kann. Für den Vorpfändkeil sind in dem Gabelende senkrechte Langlöcher vorge sehen. Beim Eintreiben wirkt der Vorpfändkeil auf besondere Anlageflächen am Stegende, wodurch die frei vorgepfändete Kappe in ihrer Traglage am Hangenden festgelegt wird.
- Sämtliche bekannten Vorpfändkappen sind in der Weise ausgebildet, daß sie mit einer gewissen ninkelverstellung in llnlage an das Hangende gebracht werden können. Eine solche Ausbildung ist schon deswegen erforderlich, weil ! das Hangende im dlgemeinen unregelmäßig ausgebildet ist und die Kappen jeweils in feste Anlage an das Hangende gebracht werden müssen. Die Abwinklungsmöglichkeit der Kappen liegt im allgemeinen im Bereich von 100 nach oben und unten. Eine stärkere Abwinklung ist bei normaler Hangendausbildung in der Regel nicht erforderlich. Man hat vorgeschlagen, derartige bekannte Vorpfändkappen auch als Stoßhalter zu verwenden, um das Auslaufen des bbaustoßes in den Abbauraum zu verhindern. Um dies zu erreichen, muß die als Stoßhalter dienende Ausbaukappe in einer Schwenklage von etwa 900 zu der am Hangenden anliegenden Kappe fest eingebaut werden. Auch in anderen Fällen ist eine Schwenkbarkeitder miteinander verbundenen Kappen über das aus konstruktiven Gründen gegebene Höchstmaß von etwa 100 wünschenswert. Dies ist beispielsweise auch bei sehr großen Unregelmäßigkeiten in der Hangendausbildung, bei Störungen o. dgl. der Fall. Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung, die es ermöglicht, <M-e zwei Ausbaukappen mit wesentlich stärkerer Abwinklung, beispielsweise im Bereich der vertikalen Schwenklage, fest miteinander zu verbinden.
- Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung als ein winkliges Zwischenstück ausgebildet, welches zwischen zwei Kappen eingesetzt und mit beiden Kappen gelenkig verbunden werden kann.
- Das Zwischenstück besitzt winklig zueinander versetzte Anlageflächen für die Keile der Kappenverbindung. Zur gelenkigen Verbindung kann die Vorrichtung mit zwei Löchern versehen sein, durch welche die Gelenkbolzen der miteinander verbundenen Kappen hindurchgreifen. Es besteht die Möglichkeit, die Löcher als um 900 gegeneinander verdrehte Langlöcher auszubilden.
- Eine solche Ausbildung ist insbesondere bei einer Kappe zweckmäßig, wie sie eingangs beschrieben wurde. Die vorzugsweise um 900 gegeneinander versetzten Keil-Anlageflächen werden zweckmäßig an beiden Enden der Vorrichtung paarweise vorgesehen, wobei die Enden die Form abgeschrägter, spitzzulaufender Stege erhalten. i In vorzugsweise Ausführung der Erfindung wird die Vorrichtung in Form und Ausbildung den Verbindungsenden der jeweils
verwendeten Kappen angepaßt, wobei jeweils entweder zwei ein Stegenden oder zwei Gabelenden oder auch ein Steg-und Gabel- ende winklig zueinander versetzt in einem Stück vereinigt sind. Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht ; Fig. 2 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in Verbindung mit einer Ausbaukappe, die als Stoßhalter dient ; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Fig. 2 in vergrößerter Darstellung ; Fig. 4 zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Verbindung mit einer Áusbaukappe ; die den Ortsstoß einer Abbaustrecke abfängt und Fig, 5 zeigt eine Einzelheit der Fig. 4 in vergrößerter Darstellung.rw Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung : - Nach Fig. 1 besteht die Vorrichtung gemäß der Erfindung aus einem Flacheisen 1, in welchem sich zwei Löcher 2 und 3 befinden. Die Löcher sind als Langlöcher ausgebildet, die um 900 gegeneinander verdreht sind. Die Vorrichtung besitzt an beiden Enden winklig zueinander versetzte Anlageflächen 4 und 5 für die Keile der mit der Vorrichtung verbundenen Vorpfändkappen. Die Anlageflächen sind jeweils paarweise vorhanden, wobei die Flächen 4a und 4b bzw. 5a und 5b und die Form abgeschrägter, spitz zulaufender Stegenden bilden. Die Verwendung der Vorrichtung ist in den Fig. 2 bis 5 dargestellt In Fig. 2, die einen Schnitt durch einen Streb darstellt, sind mit 6 das Hangende, mit 7 das Liegende, mit 8 der Abbaustoß und mit 9 ein Förderer bezeichnet, der vor dem Abbaustoß in Streblängsrichtung verlegt ist. Zum Ausbau des Strebs diene Stempel 10 und Kappen 11. Die Kap en 1'1 nach dem Ausführungsbeispiel besitzen ein Stegende 11a und ein Gabelende 11b. In dem Gabelende sind senkrechte Langlöcher 11c vorgesehen, durch die ein Vorpfändkeil He hindurchfaßt. Zur Verbindung der Kappen wird das Stegende 11a der einen Kappe in das Gabelende 11b der anderen Kappe eingeschoben. Die gelenkige Verbindung wird durch einen Schwenkbolzen 11d erzielt, welcher durch hintereinander liegende Löcher im Gabel-und Stegende hindurch greift. Das Gelenkbolzenloch im Stegende 11a ist bei einer solchen bekannten Kappenverbindung als senkrechtes Langloch au gebildet. Der Keil 11e legt sich gegen eine Anlagefläche des dachförmig ausgebildeten Stegendes 11a. Die Stegenden der Kappen 11 mit den hierin angebrachten Langlöchern entsprechen
Mit der vorderen Kappe 11 ist eine Kappe 12 verbunden, die die Aufgabe hat, den Abbaustoß 8 gegen Hereinbrechen in den Strebraum zu halten. Die Kappen 11 und 12 entsprechen einander. Zur Verbindung der beiden Kappen 11 und 12 dient die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung. Die Vorrichtung ist hierbei mit ihrem Stegende 4 zwischen die Gabelenden 11b der Kappe 11 eingeschoben und durch den Gelenkbolzen 11d schwenkbar an dieser Kappe angeschlossen. Mit dem anderen Ende der Vorrichtung 1 ist in gleicher Weise die als Stoßhalter dienende Kappe 12 mittels Gelenkbolzen 12d verbunden.den Siegende der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung. "tegeride der in F. deli xD i. - Zum Festlegen und Verspannen der Kappe 12 in ihrer Traglage dienen die Keile 11e bzw. 12e der Kappen 11 und 12, die in die Langlöcher 11e und 12c der Gabelenden 11b und 12b eingetrieben werden.. Die Keile stützen sich hierbei an den jeweiligen Keilanlageflächen 4 und 5 der Vorrichtung ab, so (daß die Kappe 12 fest gegen den Abbaustoß 8 angedrückt und in dieser Lage festgelegt wird. In Fig. 4 ist der Streb im Bereich einer Abbaustrecke 13 dargestellt. Der Streb eilt der Abbaustrecke 13 voraus. Die Abbaustrecke wird durch Nachreißen des Hangenden 6 aufgefahren.
- Der Ortsstoß der Strecke 13 am Hangenden ist mit 14 bezeichnet.
- Zum Ausbau der Strecke 13 dienen Ausbaurahmen 15 bekannter Ausführung.
- Der Ortsstoß 14 der Strecke 13 wird duheii Ausbüukappen 12 gegen Hereinbrechen abgestützt, diemit den Kappen 11 verbunden sind. Die Kappen 12 sind hierbei im Gegensatz zu der Anordnung nach den Fig. 2 und 3 nach oben abgewinkelt. Die Verbindung der Kappen 11 und 12 erfolgt in der im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 beschriebenen Weise durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
- Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung sind zwei Verbindungsenden, die den Stegenden der Kappen 11 und 12 entsprechen, zu einem Stück zusammengefaßt. Die beiden Stegenden sind hier-
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, jeweils zwei Gabelenden der Kappen 11 und 12 in einem Stück zu vereinigen.bei um etwa 90 gegeneinander versetzt angeordnet. C> - Die Vorrichtung besitzt in diesem Fall dieForm eines winkligen H-Stückes. Bei einer solchen Ausbildung der erfindugnsgemäßen Vorrichtung müssen die Stegenden der usbaukappen 11 und 12 in die Vorrichtung eingeschoben werden. Zur Festlegung der miteinander verbundenen Kappen dienen auch hierbei die Gelenkbolzen und die Vorpfändkeile der Kappenverbindung. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht ausschließlich auf die beschriebene Kappenausführung beschränkt. Die Vorrichtung läßt sich ohne Schwierigkeit so abändern, daß sie auch mit anderen bekannten Vorpfändkappen in Verbindung gebracht werden kann.
- Schutzansprüche
Claims (6)
-
1. Vorrichtung zum Einbau von usbaukapen, die mittels eines Gelenks schwenkbar verbunden und in ihrer Traglage durch Keilwirkung festgelegt werden können, in einer im Bereich von etwa 45-900 zur Horizontanliegenden Schwenklage, dadurch gekennzeichnet, daß sie als winkliges Zwischenstück (1) ausgebildet, zwischen zwei Kasppen (11,12) einsetzbar und mit beiden Kappen (11, 12) gelenkig verbindbar ist und winklig zueinander versetzte @nlasgeflächen (4,5) für die Keile (11e, 12e) der Kappenverbindung aufweist.Schutzansprüche: - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei Löchern (2,3) versehen ist, durch welche die Gelenkbolzen (11d, 12d) der miteinander verbundenen Kappen (11, 12) hindurchgreifen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (2, 3) für die Gelenkbolzen (11d, 12d) als Langlöcher ausgebildet sind, die um 900 zueinander verdreht sind
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Anlageflächen (4, 5) für de Keile (11e, 12e) um 900 gegeneinander versetzt sind4
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die winklig versetzten Keilanlageflächen (4, 5) an beiden Enden paarweise vorhanden sind und die Form abgeschrägter, spitz zulaufender Stegenden (4a, 4b bzw.5a, 5b) besitzen.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß sie in der Form und Ausbildung den Verbindungsenden der Kappen (11, 12) angepaßt ist, wobei jeweils entweder zwei Stegenden oder zwei Gabelenden oder ein Steg-und ein Gabelende winklig zueinander versetzt in einem Stück vereinigt sind.
Priority Applications (4)
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| BE582603A BE582603A (fr) | 1958-09-13 | 1959-09-11 | Dispositif auxiliaire pour le soutènement, au moyen de chapeaux, dans les exploitations minières |
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1186014B (de) * | 1960-07-04 | 1965-01-28 | Heinrich Pierburg Fa | Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau |
| DE1198770B (de) * | 1961-02-09 | 1965-08-19 | Heinrich Pierburg Fa | Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau |
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1959
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- 1959-09-14 GB GB31294/59A patent/GB930995A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186014B (de) * | 1960-07-04 | 1965-01-28 | Heinrich Pierburg Fa | Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau |
| DE1198770B (de) * | 1961-02-09 | 1965-08-19 | Heinrich Pierburg Fa | Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau |
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| BE582603A (fr) | 1959-12-31 |
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