DE1781183A1 - Aufgabevorrichtung fuer eine Stueckgut-Sortierfoerderanlage - Google Patents
Aufgabevorrichtung fuer eine Stueckgut-SortierfoerderanlageInfo
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Description
CRISPLANOD A/S
259/11
23. August 1968
Aufgabevorrichtung für eine Stückgut-Sortierförderanlage
Die Erfindung betrifft eine Aufgabevorrichtung mit
κι ehr als einer Auflegebahn, die in eine Stüekgut-Sortierförderanlage
münden, wobei die Sortierung über eine PrG-graiamsteuereinheit
mittels eines zu jedem Stückgut eingegebenen Adressenprügramms gesteuert wird.
Solche Aufgabevorrichtungen werden im wesentlichen oei automatischen Sortier-Iörderanlagen für Postpakete»
Fluggepäck o.a. eingesetzt. Diese Stückgüter, im folgenden allgemein als Pakete bezeichnet, werden dann auf einer
Förderanlage fortbewegt, bis sie eine bestimmte £npfange--
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station erreicht haben, die entlang der Förderanlage eingerichtet
sind. Diese Empfangsstationen besitzen im allgemeinen Abstreifeinrichtungen, die die Pakete von der Förderanlage
abstreifenoder abnehmen, indem sie genau in dem Augenblick
aktiviert werden, wenn ein Paket die zugeordnete Empfangsstation erreicht hat. In cbr Regel wird die Aktivierung
der Abstreifeinrichtungen durch eine Programmsteuereinheit vorgenommen, die mit Adressenprogrammen entsprechend
der Anschrift auf den einzelnen Paketen gespeist wird. Diese Adressenprograinme werden von einer Bedienungsperson
an der Aufgabevorrichtung in einen Programmtaster eingegeben. Diese Programme folgen den einzelnen Paketen
auf z.B. elektronischem Wege bis diese eine Abstreifeinrichtung entsprechend dem Programm erreicht haben. Das
Programm aktiviert dann die Abstreifeinrichtung, die das
betreffende Paket von der Förderanlage abnimmt.
Obwohl die Auslieferung der einzelnen Pakete an die Bedienungsperson und die Sortierung der Pakete auf
der Förderanlage schnell und fließend vor sich gehen kann,
besitzt dieses System in der Praxis einen Engpaß, da das Lesen und Eintasten des entsprechenden Adressenprogrammes
durch die Bedienungsperson notwendigerweise etwas Zeit erfordert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, diesen Engpaß
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der an sich leistungsfähigen "bekannten Stückgutsorüierförderanlagen
zu "beseitigen.
Diese Aufsähe wird erfindungsge:/^ dadurch gelöst,
daß an jeder der Auflegebahnen kurz vor ihrer I-IU:*,iung eine,
ein Stückgut am Verlassen der Auflegebahn hindernde oder freigebende Haltevorrichtung angeordnet ist, wobei die
Vorrichtung nur dann freigebend ist, v;enn die Vorrichtungen
aller anderen Auflegebahneii hindernd sind.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nunmehr unabhängig von der individuellen Arbeitsgeschwindigkeit einer
Bedienungsperson eine Stückgutsortierforderanlage in rascher
Folge mit Paketen beliefert werden kann, so daß sie bis an
die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit ausgelastet werden kunn.
Dabei werden die Pakete von den einzelnen Auflegebahnen hintereinander abgerufen, ohne daß eine Überschneidung, d.h.
ein Zusammenstoßen der einzelnen Pakete möglich ist, da ja
eine Haltevorrichtung an einer Auflegebahn nur dann ein Paket freigeben kann, wenn alle anderen Vorrichtungen die Pakete
am Verlassen der anderen Auflegebahnen hindern.
In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsforn der Erfindung ist vorgesehen, daß an der I-lündung jeder Auflegebahn
eine Stückgutabtastvorrichtung angeordnet ist, die im Augenblick des Passierens der hinteren Kante eines Paketes
die Umschaltung der Haltevorrichtung von der freigebenden
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BA0
BA0
auf die hindernde Position auslöst. Dadurch wird es unmöglich, daß mehr als ein Paket eine Auflegebahn zur gleichen Zeit
verläßt.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht weiterhin vor, daß die Reihenfolge des Abrufens der Pakete von den einzelnen
Auflegebahnen in der Reihenfolge der Eingabe der zugehörigen Paketadressenprogramme in einen dafür vorgesehenen
Speicher vorgenommen wird. Zu diesem Zweck wird jeder Auflegebahn ein kennzeichnender Identifizierungskode zugeordnet,
und ein Selektor vorgesehen, der die Betätigung nur derjenigen Haltevorrichtung freigibt, deren Identifisierungskode
mit dem dem aus dem Speicher abgerufenen Adressenprogramm zugeordneten Identifizierungskode übereinstimmt.
Sehr vorteilhaft ist es, den Speicher als_Reihenschiebespeicher
auszuführen, wobei ein von der Stückgutabtastvorrichtung im Augenblick des Passierens der hinteren
Kante eines Stückguts abgegebene Signal über eine Verzögerungseinheit als Schiebeimpuls an den Speicher angelegt
wird. Hiermit wird erreicht, daß die einzelnen Programme nicht unmittelbar hintereinander abgerufen
werden können, sondern zwischen jedem Abruf ein geeigneter Zeitraum verstreicht, der mit dem gewünschten Abstand der
Pakete auf der Sortierförderanlage übereinstimmt.
Verwendet man für die Auflegebahnen eine gemeinsame
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Zuführungsbahn zur Sortierfcrdeuanlage, so nuß dann natürlich
dafür Sorge getragen worden, dai3 die Pake^durohlaufzeiten
dieser im allgemeinen sich in Jörderriol^üung
verengenden Zuführungsbahn gleich sind. Daher siehu
eine v/eitere Ausgestaltung der Erfindung eine Zufuhrungs
bahn mit seitlichen Gurtbandführungen vor, die mit einer Geschwindigkeit angetrieben v/erden, deren Zonponente in
Porderrichtung gleich der icrdc-rgeochwindigkeit der Zuführungsbahn
ist. Dadurch werden Pakete, die einen relativ langen V/eg von der AußerJcante zu~· rlittolliniö
der Zuführungsbahn zurücklegen müssen, in der gleichen
Zeit gefördert, wie diejenigen Rakete, die direkt längs
der Kittellinie der Zuführungs'cahn gefördert werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
beschrieben. Dabei stellen dar:
Pig. 1 eine Aufgabevorrichtung mit zwei Auflegebahnen
und einer Zuführungsbahn}
Fig. 2 einen Blockschaltplan einer elektronischen Steuerung der Aufgabevorrichtung
gemäß 3?ig. 1.
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Die in Pig. 1 gezeigte Aufgabevorichtung besteht aus einem Ablegetisch 2, der durch eine in Förderrichtung
angeordnete Trennschiene 8 in zwei Auflegebahnen 4 und 6 aufgeteilt ist. Die Auflegebahnen werden durch !ragrollen
10 gebildet, die zwischen der Trennschiene θ und den Seitenrahmen 12 des Ablegetisches 2 drehbar montiert sind.
Der Antrieb dieser Tragrollen in Förderrichtung wird durch Gur.tbänder 14 vorgenommen, die unterhalb der Tragrollen angeordnet
sind.
Die zwei Auflegebahnen 4 und 6 münden in eine gemeinsame
Zuführungsbahn 16, die sich in Förderrichtung bis auf die Breite der daran anschließenden Förderbahn 22 verengt.
Die Zuführungsbahn 16 besteht ebenfalls aus einer Anzahl Tragrollen, die wiederum mittels eines Gurtbandantriebes
in Förderrichtung drehbar sind. Die Förderbahn 22 besitzt eine automatische Sortiervorrichtung, die zwar nicht Gegenstand
der Erfindung ist, deren Funktionen aber, soweit zum besseren Verständnis nötig, detaillierter beschrieben werden.
Nahe am Ende jeder der Auflegebahnen 4 und 6 ist eine versenkbare Anschlagschiene 24 angeordnet, die in einer über
den Iragrollen aufragenden Stellung verhindert, daß Pakete und anderes Stückgut in Förderrichtung bewegt werden. Jede
Anschlagschiene 24 ist am freien Ende eines Hebels 26 befestigt) der an seinem anderen Ende drehbar an einem festen
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Träger 28 gelagert ist, so daß er zwischen einer erhobenen Stellung (s. Auflegebahn 4) und einer versenkten Stellung
(s. Auflegebahn 6) verstellbar ist. Um diese Bewegung zu steuern, ist ein pneumatischer Steuerzylinder 30 unter
jedem Hebel 26 angeordnet. Es ist somit ersichtlich, daß ein auf den Tragrollen 10 sich befindendes Paket gegen
die Anschlagschiene 24 stößt und nur weiterbewegt werden kann, wenn sich diese Anschlagschiene in ihrer versenkten
Position befindet.
An der Trennschiene 8 ist in Förderrichtung am hinteren
Ende ein^ elektrischer Strahler 32 vorgesehen, der in
beiden Richtungen quer über die Auflegebahnen 4 und 6 einen gebündelten Lichtstrahl aussendet, der mit einem an jedem
Seitenrahmen 12 befestigten fotoelektrischen Empfänger 34, z.B. einer Fotozelle, zusammenarbeitet, um den Durchgang
der Pakete zu registrieren, die die Auflegebahnen verlassen.
In der Fig. 1 ist ein Paket 36 in einer Position gezeigt, in der es gerade die Auflegebahn 4 verlassen hat
und sich nunmehr in Förderrichtung über die Zuführungsbahn 16 bewegt. Es ist besonders vorteilhaft und daher wünschenswert,
daß alle Pakete diewselbe Förderzeit zwischen Anfang und Ende der Zuführungsbahn 16 aufweisen. Besitzt die Zuführungsbahn
16 seitlich angebrachte steife Führungsschienen
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so ist dies nicht möglich, da einige der Pakete al/^Liigig
von ihren Positionen in dem Augenblick in dem sie sich von
der Anschlagschiene 24 lösen, ein seitliches Verschieben benöüigen, um in die engere; i'uraerbahn 22 eingoiuui'u wenden
zu können. Dies verursacht, daß die Förderzeit äor
Pakete, die nahe der Hittellinie der Zui'ührungsbahn 16
bewegt werden, unterschiedlich ist von der FÖrderzeit der
Pakete, die nahe an den steifen seitlichen Führungsschienen bewegt werden. Anstatt solcher steifen Führungsschienen ist
deshalb die Zuführungöbahn 16 an jeder Seite mit einer Gurtbandführung
38 versehen, deren Gurtbandgeschwindigkeit öO
groß ist, daß die Geschwindigkeitskomponente in Förderrichtung
der von ihnen geführten Pakete gleich groß ist wie die Fördergeschwindigkeit der Pakete längs der Mittellinie der
Zuführungsbahn. Somit werden alle Pakete in der gleichen Förderzeit über die Zuführungsbahn 16 bewegt, unabhängig
von ihrer jeweiligen Ausgangsstellung in den Auflegebahnen.
Jede Auflegebahn 4 und 6 ist mit einem Programmtaster 40 versehen, der eine Tastatur 42 besitzt. Die Tastatur besteht
aus einer Anzahl von Eintastknöpfen 44 und einem Auslöseknopf 46. Mit Hilfe der Eintastknöpfe 44 ist eine
Bedienungsperson in der Lage, das zu einem Paket zugehörige Adressenprogramm, im folgenden kurz Programm genannt, bezüglich
des Bestimmungsortes des Paketes einzutasten. let das Programm eingetastet, so wird mit Hilfe des
BADOWGINAt
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Auslöseknopfes 46 6er Steuerzyliiider 30 betätigt, um das
Paket von der Ablegebahn freiau£G"ben.
Dieses System ist besonders in Verbindung mit Sortieranlagen
für automatische Verteilvorrichtungen von 2.B. Postpaketen verwendbar, da man mittels der Tastatur 42 die
Anschrift der einzelnen Postpakete über einen Digitalcode eintasten kann. Die Förderbahn 22 stellt die automatische
Sortieranlage dar, an der eine Anzahl von Empfangsstationen gelegen sind, die wiederum Einrichtungen aufweisen,
die sämtliche Pakete mit der entsprechenden Bestimmungsangabe der jeweiligen Empfangsstation von der Förderbahn abnehmen.
3s ist vorgesehen, daß diese Abnehmeeinrichtungen der einzelnen Empfangsstationen erst dann aktiviert werden, wenn
ein bestimmter Zeitraum nach dem Programmieren und dem anschließenden Auslösen des Paketes von der Auflegebahn
verstrichen ist, so daß das Paket eine bestimmte Strecke auf der Förderbahn zurückgelegt hat und sich nun genau an
der betreffenden Empfangsstation befindet. Derartige Systeme - jedoch nur mit einer einzelnen Auflegebahn -
sind bekannt und sollen deshalb in diesem Zusammenhang nicht weiter beschrieben werden.
Die Tragrollen 18 der Zuführungebahn 16 werden mit
einer etwas größeren Geschwindigkeit angetrieben als die dtr Rollen 10 der Auflegebahnen 4 und 6. Die vorhandenen
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Kontrolleinrichtungen sind derartig ausgebildet, daß die
Anschlagschiene 24 jeder Auflegebahn 4 und 6 in abgesenkter Stellung gehalten werden kann, bis die hintere Kante eines
ausgelösten Paketes die fotoelektrische Meßeinrichtung 32, 34 passiert hat. Wird der Lichtstrahl nicht mehr unterbrochen,
so bewirkt der Steuerzylinder 30 die Anhebung der Anschlagschiene 24, so daß diese wieder über die Tragrollen
hinausragt. Um eine einwandfreie Punktion zu sichern, ist es wichtig, daß ein genügender Zwischenraum zwischen den
aufeinanderfolgenden Paketen bereits beim Passieren der fotoelektrischen Lichtschranke vorhanden ist. Nur dadurch
kann die fotoelektrische Meßeinrichtung nach der Passage jedes einzelnen Paketes wieder neu wirken und die Anschlagschiene
24 beeinflussen, so daß das folgende Paket zurückgehalten wird, bis der korrekte Abstand zum vorausgehenden-Paket
erreicht worden ist. Die angetriebenen Tragrollen 10 veranlassen, daß alle Pakete in den Auflegebahnen vorwärtsbewegt
werden, so daß sie gewb'nlich keinen Zwischenraum aufweisen, wenn mehrere Pakete nacheinander abgestellt
worden sind. Gibt jedoch die Anschlagschiene 24 das erste Paket frei ι so wird dieses auf die Tragrollen 18 geschoben,
wobei, obwohl die anderen Pakete unmittelbar nachfolgen, ein Zwischenraum zwischen dem ersten und den nachfolgenden
Paketen automatisch entsteht, da die Tragrollen 18 der
. ■ '- 11 -\
BAD
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Zuführungsbahn 16 mit größerer Geschwindigkeit angetrieben
werden als die Iragrollen 10 dar Auflegebahn 4 bzw. 6. Somit
kann die fotoelektrische Meßeinrichtung das Vorbeigehen jedes einzelnen Paketes registrieren.
Ist die Anlage im Betrieb so schiebt die Bedienungsperson
an jeder Auflegebahn ein Pake-j auf die iragrollun 10,
ließt die Anschrift des Paketes ab und drückt die entsprechenden Eintastknöpfe 44. Das Paket wird durch die angetriebenen
Cragrollen 10 in Forderrichtung bewegt, bis es von cer
Anschlagschiene 24 gestoppt wird. Danach betätigt die Bedienungsperson den Auslöseknopf 46, wodurch, sofern in
gleichen Augenblick kein Paket die andere Auflegebahn verläßt, die Anschlagschiene 24 versenkt wird, ao daß nie eine
Weiterförderung des Paketes nicht hindert. Gleichzeitig wird die eingetastete Anschrift an eine Steuereinheit
weitergeleitet, die dazu dient, die Abnehmeeinrichtung der
entsprechenden Erapfangsstation der Förderbahn 22 genau in dem Augenblick zu aktivieren, wenn das Paket nach einem bestimmten
Zeitraum sich genau an der betreffenden Empfangsstation befindet.
Sobald die hintere Kante des Paketes den Lichtstrahl des Strahlers 32 passiert hat, bewirkt der fotoelektrischc-Smpfanger
34, daß die Anschlagschiene 24 in ihre angehu^w*...
Stellung zurückschwenkt. Dieses findet fast augenblicklich
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statt, so daß die Vorderkante des evtl. nachfolgenden Paketes nach dem entstehenden Zwischenraum (wie vorstehend bereits
näher dargelegt) von der Anschlagschiene 24 gestoppt wird. Um in dem Augenblick, in dem die Anschlagschiene 24 versenkt
wird, sowohl einen genau definierbaren Start als auch eine gute Beschleunigung des Paketes auf den ersten !Dragrollen
18 der Zuführungsbahn 16 sicherzustellen, sind die iDragrollen in der Nähe der Anschlagschiene 24 mit einem Reibungsbeiag
versehen, so daß die Tragrollen die Pakete sehr gut greifen, aber gleichzeitig nicht die Rotation der iDragrollen 10 unmittelbar
vor der Anschlagschiene 24 verhindert wird, wenn ein Paket sich auf diesen Tragrollen "befindet.
Die Tastatur eines jeden Programmtasters 40 ist mit einem gemeinsamen Kontrollrelais verbunden, welches sicherstellt,
daß die Anschlagschiene 24 einer Auflegebahn nicht versenkt werden kann, wenn die Anschlagschiene einer anderen
Auflegebahn bereits versenkt worden ist. Wenn eine Anschlagschiene durch Betätigung des Auslöseknopfes 46
versenkt wordenist, verursacht dies, daß die Verbindung zwischen dem Auslöseknopf 46 und der Anschlagschiene 24
in der anderen Auflegebahn unterbrochen wird, wobei das Eontrollrelais derartig eingerichtet ist, daß diese Verbindung
erst dann wieder hergestellt wird, wenn der auf den fotoelektrischen Empfänger 34 gerichtete lichtstrahl
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nach dem Vorbeigehen der hinderen Zaivje des Paketes nicht
mehr unterbrochen ist und wemi eine £;euis3e Zeit nach dieser
Wiederherstellung des Lichtstrahls vergangen ist, so α.ε.2
ein korrekter Zwischenraum zwischen aufeinanderfol^cndt^
Pakeuen gesichert ist.
Das Kontrollrelais kann derartig ausgebildet sein, daß beide Auflegebahnen nach Verstreichen der erwähnten
Verzögerungszeit parallel bedieirc werden können, wobei
jedoch nur das Paket seine Auflegebahn verläßt, der^n
Auslöseknopf zuerst bedient worden ist. Vorzugsweise kann dabei vorgesehen werden, daß das Kontrollrelais
Speichereinheiten enthält die veranlassen, daß der Auslöseknopf bedient werden kann, obwohl gerade ein Paket
eine der Auflegebahnen verläßt. Der Auslöseimpuls zu der entsprechenden Anschlagschiene 24 wird dabei von der Speichereinheit
erst dann abgegeben, wenn die Bedingungen zur Auslösung eines Paketes wieder hergestellt sind, d.h. wenn
ein korrekter Abstand zu dem vorhergehenden Paket durch die fotoelektrische Einrichtung in Verbindung mit der
Zeitverzögerungseinheit gewährleistet ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
ist die Speichereinheit derartig ausgebildet, daß sie im Stande ist, zwei Programme und Auslöseimpulse von
jedem der Programmtaster 40 zu speichern. Die Pakete
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-H-
werden dann in derselben Reihenfolge freigegeben, in der die Programmeingate in die Speichereinheit durch Bedienung
der Auslöseknopfe 46 gegeben wurde. Die Programmtaster haben weitere Knöpfe, mit welchen ein schon eingegebenes
Programm annulliert und ein schon eingetastetes Programm wiederholt werden kann.
Es ist einleuchtend, daß die beiden Bedienungspersonen völlig unabhängig voneinander arbeiten können, und
es ist ebenso naheliegend, daß das beschriebene System keineswegs auf den Gebrauch von nur zwei Auflegebahnen beschränkt
ist.
Die Aufgabevorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich auch in Verbindung mit bereits existierenden Sortieranlagen
verwenden. Einige der bekannten Sortierer sind mit automatischer Abstandskontrolle nahe der Aufgabestation der Förderbahn
und auch mit einer Speichereinheit für die Eintastung der Programme eingerichtet, um eine genaue Synchronisierung
zwischen den Paketpositionen und dem zeitlichen Ablauf des Programmes sicherzustellen. Diese Speichereinheiten können
von den genannten Speichereinheiten der Erfindung leicht gespeist werden,und es kann sogar praktisch sein, mit einer
zwischengeschalteten Speichereinheit zu arbeiten, die die Bewegung der Pakete auf der Zuführungsbahn 16 überwacht.
Die z.B. gleichzeitig vier Programme enthaltende Speicher-
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einheit einer Auflegebahn übermittelt dann das Programm für jedes von der Ablegebahn abgegebene Paket zu der erwähnten
zwischengeschalteten Speichereinheit, die dann z.B. fünf oder sechs aufeinanderfolgende Programme entsprechend
der Anzahl der Pakete enthalten kann, die gleichzeitig auf der Zuführungsbahn 16 befördert werden. Wenn
die Pakete danach die automatische Abstandkontrolle der Sortier- oder Förderbahn 22 passieren, wird das jeweilige
Programm an die Speichereinheit der Förderbahn weitergegeben.
Diese Progranaaeintastungs- und Programmübermittlungseinrichtungen
sind bekannt, und es wird deshalb angenommen, daß eine detaillierte Beschreibung dieser Schaltung nicht
erforderlich ist, da es für Fachleute kein Problem darstellt, eine der oben erwähnten Funktionsabläufe entsprechenden
Schaltung anzugeben.
Ein anderer Aspekt der Erfindung ist durch den
sicheren" und genau definierbaren Abstand zwischen aufeinanderfolgenden, die Auflegebahnen verlassenen Paketen oder
Stückguteinheiten gegeben.Bei den bekannten Systemen mit nur einer Aufgabestation wird der Abstand der Pakete durch
Beschleunigungsabschnitte der Förderbahn erreicht, was mit gewissen Nachteilen verbunden ist. Die Vorrichtung gemäß
der Erfindung, bei welcher die Abstände mittels einer
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versenkbaren Anschlagschiene und den entsprechenden Betätigungsvorrichtungen
eingehalten werden, ist auch in Verbindung mit einer Sortier- oder Förderanlage oder einer
ähnlichen Einrichtung, die nur eine einzige Aufgaut-jtauion
enthält, sehr vorteilhaft. Die Punktion einer solchen alleinigen Aufgabestation entspricht genau den Punktionen
jeder der beiden oben beschriebenen Auflegebahnen.
Pig. 2 zeigt ein Blockschaltbild, das ein besonders vorteilhaftes Kontroll- und Steuersystem zum Gebrauch der
Vorrichtung gemäß Pig. 1 äar^teilt. In diesem System ist
es angenommen, daß die beiden fotoelektrischen Empfänger 34 und 34' parallel angeordnet sind oder durch einen einseinen
fotoelektrischen Empfänger ersetzt worden sind, so daß ein vorhandener Lichtstrahl quer über die Auflegebahnen
registriert wird. Weiterhin ist angenommen, daß getrennte Kontrollrelais 50 und 50' das Versenken jeder Anschlagschiene
24 und 24' überwachen, wo^hingegen ein einziges Kontrollrelais 52 für die Aufwärtsbewegung aller Anschlagschienen
aus ihrer versenkten Position zuständig ist. Letzteres ist ziemlich einfach mit Hilfe eines Mechanismusses
durchführbar, der durch das Kontrollrelais 52 gesteuert wird, da ja in keinem Augenblick mehr als eine
Anschlagschiene versenkt ist, bzw. versenkt werden kann, sofern eine versenkte Anschlagschiene nicht wieder an-
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geboten worden ist.
Dieses System steht in Verbindung mit eine:.; l?ührungsregister
541 in welches daa jeweilige Programm des Bestimmungsortes
eines freigegebenen Paketes mit Hilfe eines Leitdrahtes
56 eingegeben wird. Dieoea i'ührungsregistor 54 wird mi«
Hilfe des eingegebenen Programms schrittweise abgetastet, entsprechend der fortschreitenden Bewegung des freigegebenen
Paketea'i auf der Mörder- bzw. Sortierbahn 22. Erreicht %
ein freigegebenes Paket auf dieser Bahn seinen Bestimmungsort so hat ebenfalls der Programmimpuls eine zugehörige
Registerstufe erreicht, in der der Impuls aufgefangen und an ein Stellglied 58 weitergeleitet wird. Dieses Stellglied
betätigt eine Abnehmevorrichtung, die an dem entsprechenden Bestimmungsort des Paketes an der Förder- bzw. Sortierbahn
22 vorgesehen ist, so daß dadurch das Paket von der Förderbahn abgenommen wird und eine Empfangsstation entsprechend
seinem zugehörigen Programm erreicht. ä
Dem Führungaregister 54 sind in seinem ersten Abschnitt
60 keine Stellglieder 58 zugeordnet. Dieser Abschnitt entspricht der Länge der Zuführungabahn 16 in Fig. 1. Der
jev/eilige Programmimpula eines Paketes wird in dem Pührungsregiöfcer
54 schrittweise durch Auslöseimpulse v/eitergeleitet, die mit Hilfe eines Leitdrahtea 62 eingegeben werden. Diese
Ausloüeimpulse werden in bekannter Weise von einem Impulsgeber
64 erzeugt, der mit einer Frequenz entsprechend der
(IU38U/0B2Ü
Pördergeschwindigkeit der Förder- "bzw. Sortierbahn 22 arbeitet.
Als Abnahmeeinrichtung von dem Pörderba nd kann ein
Typ vorgesehen werden, bei dem die Länge jedes Paketes automatisch in der Art gemessen wird, daß die Abnahmeeinrichtung
nur auf einer Länge entsprechend der Länge des Paketes wirksam wird. Dies kann z.B. ein Mechanismus sein,
der die Transportrollen der Förder-bzw. Sortierbahn entsprechend
der Länge des einzelnen Paketes seitlich abkippt, so daß dieses die Bahn verläßt. Mit Hilfe dieser Abnahmeeinrichtung
ist es dann möglich, daß sowohl lange als auch kurze Pakete gefördert werden, die dann aber einen entsprechenden
konstanten Abstand voneinander aufweisen · müssen. Es ist bekannt, daß Sortieranlagen mit nur einer
Aufgabestation in dieser Art die Sortierung von Paketen vornehmen, aber es ist ebenso einleuchtend, daß mit Hilfe
der Erfindung in leichter Weise dieses System auch auf Sortieranlagen angewandt werden kann, welche zwei oder mehr
Aufgabestationen enthalten.
Die Programmtaster 40 und 40' sind jeweils mit einer Speicherelnheit 66 bzw. 66' ausgerüstet, in weloher
das mit Hilfe der Tastatur 42 eingegebene Programm zeitweilig
zweifach gespeichert werden kann. Wird der Auslöseknopf
46 betätigt, so wird das Programm von der Speichereinheit
66 in einen Reihenspeicher 68 Überführt. Dieser besteht in bekannter Weiae aus einer Vielzahl einzelner
0098 U/0829 -19-
Speichereinheiten, von der Jede für sich in der 1^3 ict,
ein Programm zu speichern. Lc-r FLc-ihGiispeicher enthält
weiterhin eine Übertragunjseinheit, die dazu dient, da^
zuerst in den Reihenspeicher 68 eingegebene Pro~r~^
in die erste Speichereinheit 70 des R&ihenspeicheri zu
überführen,bzw. daß nächstfolgende Programm in die nächstfolgende
Speichereinheit usw. , das hel3t, das jedes m
gerade eingegebene Program in deiu Heihc-nspeicher in dur
jeweils ersten Speichereinheit gespeichert wird,die gerade kein Programm enthält.
Figur 2 zeigt,daß "beide Progr abtaster 40 uiid 40'
parallel zum Reihenspeicher 68 angeordnet sind, so daß die Programme in dem Reihenspeicher in der gleichen Re^hu-nfolge
gespeichert werden, in der sie von den Prograinmtastern
übermittelt werden. Um den Ursprung eines in den äeihenspeicher 68 eingegebenen Progran^is später noch erkennen
zu können, sind die Speichereinheiten 66 bsw. 66· ™
so eingerichtet, daß sie das Programm mit einem Identifizierungscode
versehen, der spezifisch für den jeweiligen Programmtaster 40 bzw. 401 ist. Der Identifizierun^scoae
ist somit Teil des Programms, das in den Reihenspeicher eingegeben wird, vorzugsweise durch den Gebrauch eines
zusätzlichen "Bitch" in dem binären System der Speichereinheit. Somit enthalten alle Programme,die zu einer
bestimmten Zeit in dem Itwüionapeioliur 68 enthalten sind,
sowohl unterschiedliche odur auch gleiche Bestimmung*;an-
gaben der in den beiden Auflegebahnen aufgereihten Pakete
als auch Identifizierungsangaben bezüglich der Programrataster
oder Auflegebahn von dem das Programm übermittelt wurde.
Das Programm, das in der ersten Speichereiniieit 70
des Reihenspeichers 68 enthalten ist, wird über eine Abstimmeinheit
72 und eine Absperreinheit 74 zu dem Pührungsregister 54 weitergeleitet. Die Absperreinheit 74 steht
in Verbindung mit einer Schalteinheit 76, die von dem
fotoelektrischen Empfänger 34 gesteuert wird. Die Schalteinheit 76 nimmt die Position "dunkel" dann ein, wenn der
Lichtstrahl in Richtung auf den fotoelektrischen Empfänger unterbrochen ist. Die Position "hell" wird bei auftreffendem
Lichtstrahl eingenommen, wo hingegen die Position "hell nach dunkel " von der Schalteinheit 76 für eine kurze Zeit
nach Wiederherstellung des Auftreffens des Lichtstrahls auf den fotoelektrischen Empfänger 34 eingenommen wird.
Bewegt sich ein Paket an dem Lichtstrahl v-orbei, so wird somit die Schalteinheit 76 zunächst von der Position "hell"
in die Position "dunkel" umschalten, dann, wonn die hintere Kante des Paketes über den Lichtstrahl hinaus bewegt wird,
die Position "hell nach dunkel" einnehmen, und sodann nach Verstreichen einer kurzen Zeit zurück in die Position "hell"
schalten, bis sich der Vorgang beginnend bei der Umschaltung in die Position "dunkel" wiederholt, wenn das nächste
Paket eine der Auflegebahnen verläßt.
0O98U/0829.
Die Absperreinheiu 7-, ^\,oht über dem voreilendon
Impulsgeber 64 mit der Position "dunkel" der S elicit einheit
in Verbindung, so daß oia. Impuls dos Inpulsj^oer^
die Absperreinheit 74 öffnet, wenn die Sciialtoinlieit
sich in der Position "dunkel" befindet. Hat uedcch das
erste Paket noch nicht die Auflegebahn verlasse·:!, so befindet
sich die Sehalteinhuiu 76 in der Position ''iiell", λ
so daß kein öffironj^-puls für die AbcperrsirJici- 74
gegeben ist, und sonit da3 Pro^rai^i des betreffenden
Paketes in der Absperreinheit 74 zurückschalten wird.
Die Abstimneinhöit 72 enthält eine Lesesi:niieit,
die in der Lage ist, den Idcntifizierungicode eini-s Programms,
das sich in der Speiohereinheit 70 befindet,
zu lesen, und entsprechend der Herkunft dieses Identifizierungscodes
von den Pro^v^^taster 40 bzw.40' an
ein Kontrollrelais 50 oder 50' weiterzuleiten. Diese
Kontrollrelais 50 bzw. 50' dienen dazu, das Versenken
der Anschlagschienen 24 bzw. 24" zu überwachen, damit jeweils die richtige Anschlagschiene entsprechend des
abgelesenen Identifizierungscodes in dor Ahstii^aeinheit
72 abgesenkt v/ird.
Ist die richtige AnuChlagsohic-uo abgesenkt worden,
so verläßt das Paket die Auflegebahn und unterbricht somit den auf don fοtooloktrlochen I^pfiinger 34 gerichteten
Lieh tu üi.'aiil, riüinzufolgu cliu Jch.il ^ainiio-it 7o
UüOfW, ', in :')
in die Position "dunkel" liasehaltet. Dies wiederum veranlaßt
den Impulsgeber 64 so-lciige Öffnungsimpulse
auf die Ab sperr einheit 74- au £ebsn, wie da3 Paket «lan
Lichtstrahl unterbricht. In dieser Zsit wird da3 Programm,
das sich in der ersten Speichereinheit 70 des Reihenspeichers 68 befindet, an das Pührungsregister 54
weitergegeben , und nimmt dort so viele itegisterstufen
ein, wie es der Länge des Paketes entspricht. Wie bereits oben beschrieben, wird der auf den fotoelektrischen Empfänger
34 gerichtete Lichtstrahl nach dem Passieren der hinteren Kante des Paketes wieder auf diesen auftreffen, wodurch
die Schalteinheit 76 in die Position "hell nach dunkel" umschaltet. Dadurch wird die Absperreinheit 74 geschlossen
•and gleichzeitig das Kontrollrelais 52 veranlaßt, die abgesenkte Anschlagschiene 24 wieder anzuheben, bevor
das nachfolgende Paket die Position der Anschlagschiene erreicht hat. Dies ist möglich , da das die Auflegebahn
verlassende Paket eine beschleunigte Bewegung erfährt.
Befindet sich die Schalteinheit 76 in der Position "hell nach dunkel", so wird ebenfalls ein Impuls an eine
Löschungs einheit 78 gegeben, die in Verbindung mit der
Abstimmeinheit 72 steht, so daß der abgelesene Identifizierungscode
des Programms aus der ersten Speichereinheit 70 gelöscht wird, und gleichzeitig die Abstimmeinheit
72 vorbereitet wird, erneut einen Identifizierungscodo
eines von der orofcen Speichoroinheit 70 neu abgegebenen
BAD ORIGINAL
Programms abzulesen.
Die Schalteinheit 7o gibt einen v/eiteren Impuls
ab, der eine Verzögerun^suiiiueit 80 erreicht, die nach
einer gewissen Zeit , die dem gewünschten Abstand zwischen
unmittelbar aufeinanderfolgenden, von der AuflegebcJxn.
abgegebenen Paketen entsprich», einen Umlagerungsimpuls
an den Reihenspeicher 68 abgibt. Dieser bewirkt , daß das Programm in der ersten Speichereinheit 70 gelöscht
wird und alle anderen Programme in den v/eiteren Speichereinheiten
um eine Stufe vorrücken, so daß ein neues Programm in der ersten Speichereinheit 70 gespeichert wird.
Zu dieser Zeit hat bereits die Schalteinheit 76 in die
Position "hell " umgeschaltet, so daß keine Impulse mehr
über den Leitdraht 62 bzw. in die Lbschungseinheit 78,
die Verzögerungseinheit 80 und auch nicht in die Absperreinheit
74 gegeben werden.
Im weiteren Verlauf wird dann der Identifizierungscode
des neuen Programmes in der Speiehereinheit 70 in
der Abstimmeinheit 72 vermerkt, und die entsprechende Anschlagschiene 24 oder 24' in Übereinstimmung hiermit
betätigt. Sobald das nächste Paket von der Auflegebahn ausgeliefert wird, schaltet die Schalteinheit 76 in die
Position "dunkel" , was zur Folge hat, daß sich die Absperreinhöit 74 wie vorher beschrieben öffliet, imd der
Punktionsablauf eich wie beschrieben wiederholt.
0 0 9 8 U hl 0 8 2 9 . 24- -
Neue Programme können in dem
speicher.68 eingegeben v/erden, wie "bereits übernittalt-Programme
nacheinander in der Reihenfolge, in der cie
Pakete die beiden Auflege "bahnen verlausen, an du.* ruhrui.gs
register 54 weitergeleitet worden &i:id.
Es ist naheliegend» dass das System in keiner l.^-it:
auf den Gebrauch von nur &wei Auflegebahnen beschränkt ist
da die in die Programmtester eingegebenen Programms mi"j
einem spezifischen Identifiaierungscode versehen nind, und
die Absperreinheit 74 so eingerichtet iat, entsprechend
diesem Identifizierungscode die richtige Anschlagschiene eine der Auflegebahnen au versenken.
Wenn es nicht gewünscht wird, mit diesem besagten
Identifizierungscoden zu arbeiten, so kann für jeden
Programm taster ein zusätzlicher Reilienspeicher vorgesehen
werden, der entweder die Programme einer Auflegebohn so
lange nacheinander durchführt wie Programme in diesen Reihenspeicher eingegeben worden sind, oder der in einer
bestimmten Reihenfolge abwechselnd die Programme der einzelnen Auflegebahnen durchführt.
- Ansprüche -
009 8 U/0829
Claims (7)
1. Aufgabevorrichtung mit mehr als einer Auflegebahn, die
in eine Stückgut-Sortierförderanlage münden, wobei die Sortierung über eine Programmsteuereinheit mittels eines
zu jeden Stückgut eingegebenen Adressenprograrrjus gesteuert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der Auflegebahnen
(4, 6) kurz vor ihrer Hündung eine, ein Stückgut am Verlassen der Auflegebahn hindernde oder freigebende
Haltevorrichtung (24 bzw. 24f) angeordnet ist, wobei
die Vorrichtung nur dann freigebend ist, wenn die Vorrichtungen aller anderen Auflegebahnen hindernd sind. ™
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Mündung jeder der Auflegebahnen (4, 6) eine Stückgut-Abtastvorrichtung (32, 34 bzw. 32', 34!) angeordnet ist, die
im Augenblick des Pasaierens der hinteren Kante eines Stückgutes
die Umschaltung der Haltevorrichtung von der freigebenden auf die hindernde Position auslöst.
- A2 0098U/0829
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stückgut-Abtastvorrichtung (32, 34 bzw. 32', 34') zusätzlich durch Abtasten der vorderen Kante eines Stückgutes
dessen länge registriert und ein dieeer Länge entsprechendes Signal an die Programmsteuereinheiü abgibt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch
gekennzeichnet, daß das zu jedem Stückgut eingegebene Adressenpro
gramm in der Reihenfolge der Eingabe in einem Speicher. (68) gespeichert ist und jedem Programm ein die betreffende
Auflegebahn (4 oder 6) kennzeichnender Identifizierungskode zugeordnet ist und daß ein Selektor (72) vorgesehen
ist, der die Betätigung nur derjenigen Haltevorrichtung (24 oder 24') freigibt,, deren Identifizierungskode mit dem
dem aus dem Speicher (68) abgerufenen Adressenprogramm zugeordneten Identifizierungskode übereinstimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Speicher (68) als Reihenschiebespeicher auegebildet ist, wobei ein vonder Stückgut-Abtastvorriohtung (32, 34 bzw.
32', 34') im Augenblick des Passierens der hinteren Kante eines Stüokguts abgegebene Signal über eine Verzögerungseinheit
(80) als Sohiebeimpuls an den Speiober (68) angelegt
wird. . r
BAD ORIGINAL 009844/0829 "v ' !
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, c--E-:."rc:'
gekennzeichnet, daß die Auflesebahnen (4, 6) in eiiia gemeinsame
Zuführungsbahn (16) mulden, an deren, in Pörderrichxung
sich verengendem Ende die Suückgut~Sortierförderanlc.0e (22)
angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch # elcennzeicI:r. :- t, daß
die Zuführungsbahn (16) mit seitlichen Gurtbandführui-ger. (33)
versehen ist, die mit einer Geschwindigkeit angetrieben v/erden, deren Komponente in Pörderrichtung gleich der Pörder-
^•3schwindigkeit der Zuführungsbahn ist.
b. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, canuroh ^"nr-^er-Ληβ-ί,
daß die Fördergeschwindigkeit der Zuführungsbahn (ίο) größer
ist als die PÖrdergeschv/indigkeit der Auflegebahnen (4, 6).
0098U/0829
if..
L e e rs e 11 e
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ID=10408091
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Legal Events
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