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DE1779947A1 - Vorrichtung zur Herstellung eines Luftreifens - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Luftreifens

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Publication number
DE1779947A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
ring
rigid
bead wires
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651779947
Other languages
English (en)
Inventor
Renato Caretta
Dario Giletta
Antonio Pacciarini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pirelli and C SpA
Original Assignee
Pirelli SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pirelli SpA filed Critical Pirelli SpA
Publication of DE1779947A1 publication Critical patent/DE1779947A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
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    • B29D30/36Expansion of tyres in a flat form, i.e. expansion to a toroidal shape independently of their building-up process, e.g. of tyres built by the flat-tyres method or by jointly covering two bead-rings
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    • B29D30/244Drums for manufacturing substantially cylindrical tyre components with cores or beads, e.g. carcasses
    • B29D30/245Drums for the single stage building process, i.e. the building-up of the cylindrical carcass and the toroidal expansion of it are realised on the same drum
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    • B29D2030/3242Folding over means, e.g. bladders or rigid arms and with means for pressing the bladder against the ply material, e.g. bladder guide shoes, cages, arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

TELEFON: 3953T4 2000 HAMBURG 50, ftfi 4 TI
TELEGRAMMEiKARPATENT KDNIGSTRASSE 28 *Of H''
W-. 24647/71 20/Sh P 17 29 767.5-I6 Tr.A II
Pirelli Societa per Azioni, Mailand (Italien)
Vorrichtung zur Herstellung eines Luftreifens
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines Luftreifens mit einer-Trommel, welche zwei gleichachsige starre Trommelseitenwände aufweist, die gleichzeitig und symmetrisch einander genähert und in bezug auf die Trommelmittellinie voneinander entfernt werden können, wobei jede Trommelseitenwand mit einer starren zylindrischen Verlängerung versehen ist, die in einer Richtung entgegengesetzt zu der "der anderen Trommelseitenwand vorsteht, einer ersten rohrförmigen, radial ausweitbaren Membran, welche sowohl die Trommelseitenwände als auch deren starre Verlängerungen umgibt, und welche um sich selbst Schleifen bildet und mit ihren Kanten in den Trommelseitenwänden arbeitsmitteldicht festgeklemmt ist, ferner mit je einer Reihe starrer um jede Trommelseitenwand angeordneter Sektoren, die in radialer Richtung nach außen vermittels einer zweiten bzw. dritten aufblasbaren rohrförmigen Membran und in radialer Richtung nach innen vermittels je eineseleastischen Ringes verschiebbar sind, der-"irr einer Um fangs nut der starren Sektoren angebracht und an seinem Umfang mit einem Sitz für die Wulstdrähte versehen ist. "
Wie es in der Technik bekannt ist, enthält die Herstellung von Luftreifen, welche eine gekreuzte oder radiale Karkasse haben, allgemein die folgenden Arbeitsvorgänge: Eine oder mehrere Lagen werden gewöhnlich in zylindrischer Form
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auf eine Aufbautrommel aufgebracht; auf diese Lagen werden an den Trommelschultern die Wulstverstärkungsdrähte in solcher Weise aufgebracht, daß die Enden der Lagen von diesen Drähten seitlich vorstehen, und die vorstehenden Enden der Lagen werden dann nach oben gegen die Außenfläche der Lagen umgelegt, die sich noch in zylindrischer Form befinden. Gegebenenfalls wird das so erhaltene Gebilde mit einer oder mehreren Lagen bedeckt, deren Kanten nach oben gegen die Achse der Aufbautrommel umgelegt werden und an den w nach außen umgelegten Kanten der ersten auf die Trommel aufgebrachten Lagen anhaften.
Dann wird der Reifen entweder vor oder nach einem Formvorgang dadurch fertiggestellt, daß im wesentlichen auf die Karkasse ein gegebenenfalls ringförmiges Verstärkungsgebilde aufgebracht wird, und das Laufflächenband und die die Seitenwände bildenden Streifen werden aufgebracht. Die die Seitenwände bildenden Streifen können mit dem Laufflächenteil einheitlich bzw. einstückig oder, getrennt von ihm sein, und in diesem Fall können ihre der Karkassenmittellinie zunächst liegenden Kanten, wenn die Herstellung beendet ist, unterhalb oder oberhalb der Kante des Laufflächenbandes angeordnet sein. In Jedem Fall erfolgt jedoch das Anlegen,
nachdem sie gegen die Außenseite der Kantenlagen um die Drähte herumgelegt worden ist, von denen sie vorstehen.
Neben den die Seitenwandungen bildenden Streifen werden gewöhnlich weitere Streifen aus Kautschuk oder aus verkautschuktem Gewebe, welche eine Breite kleiner als die der Seitenwandstreifen haben, auf die Karkassenlagen aufgebracht. Diese Streifen werden gewöhnlich in verschiedenen Stufen der Herstellung des Reifens aufgebracht, und ihr Aufbringen wird stets von Hand,ausgeführt. ^Tatsächlich war es bisher nicht möglich,,das Umlegen nach außen,.der Kanten der Lagen um die
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Wulstdrähte und das Aufbringen der Streifen, welche die Seitenwandungen und die weiteren Aufbauelemente der Karkasse selbst bilden, auf die Karkasse gleichzeitig vorzunehmen, auch nicht wenn Aufbautrommeln verwendet werden, welche eine ausweitbare Membran haben, die seitlich jenseits der Sitze
die
für*Drähte vorsteht, und dies ergibt sich insbesondere aus der Tatsache, daß, wenn die Membran aufgeblasen wurde, um die Karkassenlagen zu formen, die Neigung bestand, daß sie unter den Drähten entlang gegen die Trommelmitte gleiten und infolgedessen auf die darüberliegenden Lagen eine Zugwirkung ausüben. Es war daher notwendig, die Kanten der Lagen um die Drähte herumzulegen, bevor die Lagen geformt wurden, um sie an den Drähten festzulegen und um ihre Verschiebungsbewegung zu verhindern.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder , der starren Zylinder eine Vorrichtung zum Festklemmen und zum Aufbringen der Wulstdrähte auf die Karkassenlagen aufweist. ·
In der nachfolgenden Beschreibung werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung an einer Maschine beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
der vollständigen Maschine gemäß der Erfindung. Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt der ausweitbaren Aufbautrommel der in Fig. 1 dargestellten Maschine und der Vorrichtungen, die längs der ■_. :. - Trommel teleskopartig verschiebbar sind.
Fig. > ist eine senkrechte Schnittansicht des rechten seitlichen Teiles der in Fig. 1 dargestellten Maschine.
Fig. k ist ein Querschnitt der Aufbautrommel der Maschine nach Linie IV-IV der Fig. 2, in dem unteren Teil der Figur ist die Trommel im Ruhezu- t - stand und In dem. oberen Teil in ausgeweitetem Zustand wiedergegeben.
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Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht nach Linie V-V
der Fig. 1.
Fig. 6 zeigt in der linken Hälfte einen Querschnitt
der Maschine der Fig. 1 nach Linie VIa-VIa'und in ihrer rechten Hälfte einen Querschnitt nach Linie VIb-VIb der gleichen Figur. Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht der Vorrichtung
zum Aufbringen der Wulstdrähte.nach Linie VII-VII der Fig. 1. ·
Fig. 8 ist ein Querschnitt einer abgewandelten Ausfüh-
rungsform der in Fig. 7 dargestellten Vorrich- -.. .- .-·-.: tung;zum Aufbringender.Wulstdrähte.
Fig. 9 ist eine Einzelheit der ausweitbaren Aufbautrommel an der in Fig. 1 dargestellten Maschine.^ Fig. 10 ist eine Einzelheit des mittleren Teiles der - r ausweitbaren in Fig. 2 dargestellen"Aufbautrommel.
Die Figuren 11 bis 16 zeigen die Maschine der Fig. 1 bei den verschiedenen Stufen des Herstellungsverfahrens, gemäß welchen die die Seitenwandungen und die anderen möglichen Aufbauteile der Karkasse bildenden Streifen auf die Karkasse
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mit dem Nachobenumlegen der Lagenkanten um die Wulstdrähte gleichzeitig aufgebracht werden.
Die Figuren YJ bis 24 zeigen die Maschine der Fig. 1 bei den verschiedenen Herstellungsstufen, nach welchen die die Seitenwandungen und andere mögliche Aufbauteile der Karkasse bildenden Streifen nach dem Umlegen nach oben der Lagenkanten um die Wulstdrähte auf die Karkasse aufgebracht werden. '
Die in den Figuren 1 bis 10 dargestellte Maschine weist ein Gehäuse 1 auf, in welchem ein hohler Dorn 2 vermittels Lager 5 und ein hohler Dorn 4 vermittels Lager 5 freitragend g gelagert sind'. Eine gegenseitige Längsverschiebungsbewegung" zwischen den Dornen 2 und 4 ist möglich, jedoch sind sie für , die Drehbewegung vermittels eines Keiles 6 fest miteinander verbunden. . \
Gemäß Fig. 2 ist eine Seitenwandung 7 einer'ausweitbaren Trommel auf das freikragende Ende des Dornes 2 aufgesetzt, und eine Drehbewegung der Seitenwandung 7 mit Bezug auf den Dorn 2 wird vermittels eines Keiles 8 verhindert, und ihre axiale Verschiebung wird vermittels einer Mutter 9 verhindert, welche auf den Dorn 2 aufgeschraubt ist.
Auf gleiche Weise ist eine Seitenwand 10 der ausweitbaren Trommel auf das Ende des Dornes 4 aufgesetzt, das sich gegen 'die Seitenwandung erstreckt; und die Drehbewegung die- f ser Seitenwandung 7 mit Bezug auf den Dorn 4 wird vermittels eines Keiles 11 verhindert, und ihre axiale Verschiebung wird vermittels einer auf den Dorn 4 geschraubten Mutter 12 verhindert.
Ein starrer Zylinder 14 ist indirekt an einer auf die Seitenwandung 7 geschraubten Buchse Ij5 befestigt, während ein starrer Zylinder 16 an einer an eine Seitenwandung 10 ange- ■ schraubten Buchse 15 indirekt befestigt ist. Zwischen dem starren Zylinder l4 und einem mit der Buchse IjJ-fest verbundenen Ring 17 ist das verdickte Ende 18 einer ausweitbaren
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rohrförmigen Membran 19 festgeklemmt, deren anderes verdicktes Ende 20 zwischen einem mit der Buchse 15 fest verbundenen Ring 21 und dem starren Zylinder 26 festgeklemmt ist. Die Membran 19 legt sich,ausgehend von dem Ende'direkt auf den starren Zylinder 14 und bildet eine Schleife, welche von dem Zylinder 14 vorsteht, ist um sich selbst gelegt und legt sich dann auf zwei Reihen kreisförmiger starrer Sektoren 22 bzw. 23» die an den Seitenwandungen 7 und 10 befestigt sind, erstreckt sich auf den starren Zylinder 16, bildet eine zweite Schleife außerhalb des Zylinders 16 und erstreckt sich gegen die Trommelmittellinie und legt sich mit ihrem verdickten Ende 20 direkt auf den Zylinder 16. Die Membran 19 enthält Längsverstärkungen, welche sie in axialer Richtung un». ausdehnbar machen, und sie ist an ihrer Innenfläche mit zwei eingedrückten oder ausgekehlten Teilen 24 und 25 (Fig. 23) an den beiden Reihen starrer Sektoren 22 und 23 versehen, und sie ist an ihrer äußeren Mittelfläche mit einer Quernut versehen, um die Abnahme des fertigen Reifens zu erleichtern.
Die Sektoren 22 und 23 (Fig. 2) werden durch einen axial außenliegenden Teil 22' und 23' gebildet, der an wenigstens einem Teil seiner Außenfläche mit einer Ausnehmung entsprechend der der Teile 24 und 25 der Membran versehen ist, und durch einen axial innenliegenden Teil 22" und 23" gebildet, welcher eine glatte Fläche hat. Zwischen diesen beiden Teilen ist ein Sitz vorgesehen, in welchen jeweils elastische Ringe 26 und 27 untergebracht sind, welche mit rohrförmigen Verlängerungen 28 und 29 versehen sind, die in verdickte Kanten 30 und 31 enden, die jeweils zwischen den Seitenwandungen 7 und 10 und Ringen 32 und 33 festgeklemmt sind, die an den Seitenwandungen J und 10 befestigt sind. Die elastischen Ringe 26 und 27 sind am Umfang mit einer Ausnehmung versehen, welche den Sitz für Verstärkungsdrähte der Reifenwulste.bildet, und ihre rohrförmigen Verlängerungen' 28 und 29 haben die Aufgabe, eine Dichtung zwischen den Teilen der Sektoren zu gewährleisten, welche eine glatte Außenfläche haben. Der
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Teil der Sektoren, der eine eingedrückte oder ausgekehlte Außenfläche entsprechend den Sitzen hat, in welchen die Ringe 26 und 27 untergebracht sind, hat eine kegeistumpfförmige Fläche, deren Durchmesser sich gegen die Sitze verkleinert, um für die Reifenwulste einen festen und infolgedessen nicht verformbaren Träger während des Formens der Reifenkarkasse zu bilden.
Die Sektoren 22 und 23 sind in der Nähe der Ringe 26 und 27 an ihrem axial äußersten Teil 22' und 23' weiterhin mit Löchern 34 und 35 versehen, in welchen kegelstumpf for- fj mige Ventile 36 und 37 eingeschlossen sind, welche in eine ■ öffnung der Membran 19 fest eingeführt sind, an der sie befestigt sind. Die Ventile 36 und 37 sind gewöhnlich geschlossen und öffnen sich nur, wenn von der Innenseite ein Unterdruck erzeugt wird, wie nachstehend im einzelnen beschrieben wird.
Zwischen der Seitenwandung 7 und den Sektoren 22 und zwischen der Seitenwandung 10 und den Sektoren 23 sind jeweils aufblasbare rohrförmige Membrane 38 und 39 aufgebracht, deren verdickte Enden 40, 41 und 42, 43 am Umfang der entsprechenden Seitenwandungen festgeklemmt sind. Die Membrane 38 und 39 sind mit Querverstärkungen versehen, welche etwa drei Viertel ihrer Querabwicklung, von den axial äußeren verdickten Enden 4o bzw. 43 ausgehend, betragen, damit sie zwischen den Reihen der Sektoren 22, 23 nicht festgeklemmt werden. Derjenige Teil der Membrane 38 bzw. 39 der der Trommelmitte am nächsten liegt, ist im Gegensatz dazu frei von Verstärkungen, damit die Sektoren vollständig gegen die Mittellihiö verschoben werden können, wenn die Membrane 3Ö und 39 aufgeblasen werden und auf die Sektoren 22 bzw. 23 eine axiale Kraft ausüben. Auf diese Weise ist es möglich, mit dem vorher eingestellten Abstand zwischen den Wulstdrähten eine vollständige Gleichförmigkeit zu gewährleisten.
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Die Innenseite der Membrane 38 und 39 kann abwechselnd' mit einer Druckmittelquelle oder mit einem Auslass vermittels. Leitungen 44 und 45 verbunden werden, welche in den Seitenwandungen 7 und 10 ausgebildet sind und welche mittels eines Rohres 46 und vermittels eines Rohres 47, welches innerhalb des Domes 2 hindurchgeht, miteinander verbunden sind.
Die Ausweitung der rohrförmigen Membrane 38 und 39 erzeugt neben der Tatsache, daß sie auf die Sektoren 22 und 23 gegen die Trommelmittel einen Druck ausüben, eine radiale Verschiebung der Sektoren nach auswärts, welcher die elastischen Ringe 26 und 27 entgegenwirken, und sie wird durch kegelstumpfförmige Flächen 48 und 49 der Buchsen I3 und 15 und durch zylindrische Flächen 50 und 5I der Seitenwandungen 7 und 10 begrenzt, gegen welche sich kegelstumpfförmige Flächen 52, 54 bzw. 53, 55 der Sektoren 22 und 23 legen.
' Die Lage der kegeistumpfförmigen Flächen 48. bzw. 49 der Buchsen 13 tozw. I5 kann mit Bezug auf diejenige der Flächen 52 und 54 der Sektoren 22 und 23 in axialer Richtung dadurch verändert werden, daß die Buchsen I3 und 15 mehr oder weniger auf die entsprechenden Seitenwändungen 7 und 10 geschraubt werden.
Durch Verändern dieser gegenseitigen Lage kann die Bewegung der Sektoren 22 und 23 in radialer Richtung auswärts gemäß dem Innendurchmesser der Wulstdrähte verändert werden, die für den'herzustellenden Luftreifen verwendet werden. In dem Endteil des Dornes 2 ist eine Leitung 255 enthalten, welche durch die Seitenwandung 7 in den, Raum hinein geöffnet ist, der zwischen der Buchse 13 und den Sektoren 22 vorhanden ist, und sie ist an ihrem anderen Ende mit einem Rohr 56 verbunden, welches in axialer Richtung in den Dorn 2 hineingeführt ist. Weiterhin ist in axialer Richtung durch den Dorn 2 ein Rohr 57 (Fig 4) hindurchgeführt, welches mit Löchern -57' versehen ist, die in einen hohlen Raum 58 offen sind, welcher vermittels einer Öffnung 59 (Fig. 2) mit einem
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Raum 6θ verbunden ist. Dieser Raum 60 ist weiterhin vermittels einer Leitung 6l mit dem Raum verbunden, der zwischen der Buchse 15 und den Sektoren 23 vorhanden ist. Sowohl das Rohr 56 als auch das Rohr 57 können abwechselnd mit einer · Druckmittelquelle, z.B. einem Behälter veränderlichen Aufnahmevermögens (nicht in den Figuren dargestellt)_, verbunden werden, der ein Arbeitsmittel enthält, wobei sein Volumen und sein Druck vorher eingestellt sind, oder sie können mit einer Vakuumpumpe verbunden werden. Der Dorn 2 enthält weiterhin ein Rohr 62, dessen eines Ende mit Leitungen 63 und 64 verbunden ist, welche an dem freikragenden Ende des Dornes 2 % vorgesehen sind und deren anderes Ende mit einer Druckmittelquelle oder mit einem Auslaß verbunden werden kann. Die Leitung 64 öffnet sich in den Raum, der zwischen den Seitenwandungen 7 und 10 der ausweitbaren Trommel enthalten ist.
.Die an den Seitenwandungen 7 und 10 an ihrem dem Dorn nächstliegenden Ende befestigten Ringe 32 und 33 sind mit Ausnehmungen 65 und 66 versehen, die mit Bezug aufeinander versetzt sind. .
Längs des Umfangs der Verlängerungen 28 und 29 der elastischen Ringe 26 und 27 sind zwei Reihen starrer Sektoren 67 und 68 (Figuren 2 und 10) eingebaut, welche miteinander vermittels eines elastischen Gebilde« oder Bauteils 69 gekuppelt | sind, welches bzw. welcher in zweckentsprechenden Ausnehmungen untergebracht ist, die in den Sektoren vorgesehen sind. Der Bauteil 69 ermöglicht, daß die Sektoren 67 und 68 eine unterschiedliche Schräglage annehmen, sie sind jedoch an einem Ende miteinander verbunden. Die Sektoren 67 und 68 sind jeweils mit einer Verlängerung 70 und 71 versehen, welche sich gegen die Achse der ausweitbaren Trommel erstrecken. Die Verlängerungen 70 und 71 sind mit einem gegabelten Element 72 und 73 fest verbunden, in welchen je eine Rolle 74 und 75 drehbar gelagert ist. Ein Bügel 76 ist in Löcher 77 der Verlängerungen 70 und 71 eingeführt und ist an Ort und Stelle vermittels zweier Zapfen 78 und 79 gehalten, so daß
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der Bügel "J6 in den Löchern 77 längs der Verlängerungen 70 und.'71 gleiten kann.
Der Bügel 76 hat den Zweck, das Ausspreizen der Verlängerungen 70 und 71 zu begrenzen.
Am der Seitenwandung 7 gegenüberliegenden Ende des hohlen Domes 2 (Figuren 1 und 5) ist eine Buchse 8l vorgesehen, die vermittels eines Keiles 80 in Längsrichtung verschiebbar und mit einer Riemenscheibe 82 fest verbunden ist. Die Riemenscheibe 82 ist vermittels einer Riemenübertragung 85 mit einer % . Riemenscheibe 84 verbunden, welche auf die Welle eines Motors
85 mit umkehrbarer Drehrichtung aufgekeilt ist. Der Motor 85 ist mit einem Zwischenteil des Domes 2 vermittels Drucklager
86 mit Gewindemuttern 87 und 88 verbunden, die jeweils mit Gewinde 89 und 90 von Gewindewellen 91 und 92 kämmen.
Am der Seitenwandung 10 der. ausweitbaren Trommel naheliegenden Ende des hohlen Domes 4 ist der Dorn 4 vermittels Drucklager 93 mit Gewindemuttern 9^ und 95 versehen, welche jeweils.mit Gewinden 96 und 97 der Wellen 91 und 92 kämmen. Die Gewinde 96 und 97 sind einander gleich, sind jedoch zu denen der Gewinde 89 und 90 gegenläufig.
Auf die Wellen 91 und 92 sind jeweils Kettenräder 98 und . 99 aufgekeilt, welche miteinander und mit einem Kettenrad 100 " vermittels einer Kette 101 verbunden sind. Das Kettenrad 100 ist auf die Welle eines Motors 102 mit umkehrbarer Drehrichtung aufgekeilt.
An einem Gehäuse ΙΟ? (Fig. 6) sind Schienen 104 und 105 befestigt, auf welchen Schlitten 106 und 107 (Fig. 1) in entgegengesetzten Richtungen verschiebbar sind. Die Schlitten 106 und 107 weisen jeweils Räderpaare 108, 109, 110, 111 und 112, 113, 114, 115 mit waagerechten Achsen und Räder Ho, 117 und 118, 119 mit senkrechten Achsen auf. Die Schlitten 106 und 107 sind an ihren Enden mit einer endlosen Kette 120 verbunden, welche auf einem Kettenrad 121 und einem Ubertragungsrad 122 läuft. Das Kettenrad 121 (Fig. 5) ist auf die ,
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Welle 123 aufgekeilt und wird von dem Gehäuse 10J5 vermittels Lager 124 und 125 getragen und ist vermittels einer Verbindung 126 mit einem Untersetzungsgetriebe 127 verbunden, das durch einen Motor 128 mit umkehrbarer Drehrichtung vermittels eines Riementriebes 129 angetrieben wird. Das Ubertragungsrad 122 ist auf eine Welle 13O (Fig. 1) aufgesetzt, die ebenfalls von dem Gehäuse 103 getragen wird. Mit den Schlitten 106 und 107 sind starre Zylinder I31 und 1J2 verbunden, auf welchen vermittels Kugellager 133 und 134 Glocken 135 und 136 drehbar angeordnet sind (Fig. 2),, welche an ihrem Umfang jeweils mit einem Ringband I37 und 138 und mit einer Abstufung 139 und l40 versehen sind.
Die starren Zylinder 13I und 132 sind weiterhin an ihrer Innenfläche mit einer Ausnehmung versehen, und jeder von ihnen trägt eine Vorrichtung zum Aufbringen der Wulstverstärkungsdrähte auf die Karkassenlagen.
Die Figuren 7 und 8 geben zwei Ausführungsformen dieser
Vorrichtung wieder. In den Figuren 11 und 17 ist. die Vor-
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richtung der Fig. 7 vollständig im Querschnitt dargestellt, und in deri Figuren 12 bis l6 und 18 bis 24 ist sie nur teilweise im Querschnitt dargestellt.
Die Vorrichtungen gemäß Fig. 7 enthalten doppelt wirkende Zylinder l4l, l42, welche durch Ringe 143, 144 gelagert sind, welche auf Kugellagern 145, 146 drehbar angeordnet sind. Die Enden von Kolbenstangen, die denjenigen Enden gegenüberliegen, an welchen die Kolbenstangen mit den in den Zylindern l4l und 142 verschiebbaren Kolben verbunden sind, sind jeweils an einer Verlängerung 147 bzw. 148 der Ringe l43 und 144 angelenkt, die mit den starren Zylindern 131 und 132 fest verbunden sind. Die Ringe 143 und 144 tragen jeweils Reihen von Schwenkpunkten 149 und 150, welche sich in Nuten 151 und 152 erstrecken, die in einer Reihe von rechteckigen Elementen 153 und 154 in Querrichtung ausgebildet sind, welche in gleichen Abständen rings des Umfangs des betreffenden Ringes
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•angeordnet sind. Jedes der Elemente 153 und 154 ist mit einer Verlängerung 155, 156 versehen, deren jede mit einem Paar Finger 157, 158 fest verbunden ist, die in entsprechenden Löchern verschiebbar angeordnet sind, welche in Ringen 1-59,
160 ausgebildet sind, die durch die starren Zylinder I31 und 132 getragen sind.
Die Drehbewegungen der Ringe 143, 144 in beiden Richtungen mit Bezug auf die festen Ringe 147, 148, welche durch die Zylinder l4l und 142 erzeugt werden, verschieben die Schwenkpunkte 149 und 150 längs der Nuten 151 und 152
und bewirken somit Verschiebungen der Fingerpaare 157 und 158 längs der in den Ringeji 159 und 160 ausgebildeten Löcher, da die Schwenkpunkte 149 und I50 stets in gleichem Abstand von der Mitte der Vorrichtung bleiben, während sie sich um sie drehen. Die freien Enden der Finger 157* 158 sind gegabelt und magnetisiert.
Die in Fig. 8 dargestellte Vorrichtung ist der der Fig.7 ähnlich. Sie weist einen doppelt wirkenden Zylinder I60 auf, dessen eines Ende an der Verlängerung eines Ringes 161 befestigt ist, der auf Kugellagern 162 drehbar angeordnet ist. Das, Ende.eines Schaftes 163 gegenüber dem, welches mit dem in dem Zylinder I60 verschiebbaren Kolben verbunden ist, ist in einer Verlängerung eines festen Ringes 164 angelenkt. An
/161
dem Ring'sind in gleichen Abständen längs des Umfangs Enden 165 einer Reihe von Winkelhebeln l66 befestigt, die an dem anderen Ende in einer Gabel endigen. Die Winkelhebel I66 sind weiterhin an Schwenkpunkten I68 angelenkt, welche mit dem Hing l64 fest verbunden sind. Die Drehbewegung des Ringes
161 in beiden Richtungen, wie sie durch den Zylinder 160 erzeugt wird, bewirkt eine Drehbewegung der Winkelhebel~T66 in beiden Richtungen um die Schwenkpurikte 168 und infolgedessen ein Annähern oder ein Entfernen von Enden 167 von der Mitte der VorrigbJtungT*"
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Das Gehäuse 103 trägt weiterhin einen festen Träger 168'',"der einen Ring 169 trägt. An der gegenüberliegenden Seite der Trommel ist weiterhin ein Ring 170 vorgesehen, der von dem Gehäuse 1 getragen wird. Beide Ringe 169 und 170 haben einen Außendurchmesser entsprechend dem Innendurchmesser der Wulstdrähte, die auf die Reifenkarkasse aufgebracht werden sollen. ·
■ '. ' Kleine in der Figur nicht dargestellte Magnete sind in gleichen Abständen rings um den Umfang der Ringe 169 und 170 angeordnet und sollen die auf dem Umfang der Ringe 169 bzw. .170 aufgebrachten Wulstdrähte an Ort und Stelle halten. . ■
Fig. 9 zeigt eine Einzelheit des kleinen Ventils 37· Dieses Ventil wird durch zwei Elemente 17I und 172 gebildet, welche ineinandergeschraubt und in axialer Richtung mit einem durchgehenden Loch sich ändernden Durchmessers versehen sind, in welchem eine Kugel 174 eingeschlossen ist, die durch eine Schraubenfeder 175 abgestützt ist. In Übereinstimmung mit ihrem Tragsockel, welcher an dem starren Sektor 23 vorgesehen ist, ist das kleine Ventil 37 mit einer öffnung 176 versehen, damit Luft von außen nach innen durch das Loch 173 angesaugt werden kann.
Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Vorrichtung wird nachstehend mit Bezug'auf die verschiedenen Herstellungs- { stufen beschrieben, die in den Figuren 11 bis 1.6 dargestellt sind.
Demgemäß wird je ein Verstärkungswulstdraht 177 sowohl auf den Ring 169 als auch auf den Ring 170 in Berührung mit der Reihe der kleinen, an den Ringen vorgesehenen Magnete aufgebracht, so daß die Magnete die Wulstdrähte 177 auf den Ringeii. l69._und^_17O an Ort und Stelle halten können. Dann werden SeitenwandungsstreTfeiikJTS· und 179 um die seitlichen Abschnitte der ausweitbaren zylincterfjirmig gestalteten Trommel angebracht, wobei die Seitenwandungen TTToAa-IjO^SiCh in ihrem größten vorher eingestellten gegenseitigen Abstand befinden«——- ^
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Für diesen Arbeitsvorgang sind die Rohre 56 und 57 mit einer Vakuumpumpe verbunden, um die Kugeln 174 der Ventile 36 und 37 gegen die Innenseite zu verschieben und über die Löcher 173 eine Saugwirkung von der Außenseite zur Innenseite zu erzeugen, um so die Enden der Seitenwandungsstreifen 178 und 179 an den Enden der Löcher festzulegen. Die Trommel wird vermittels des Motors 85t der Riemenscheiben 84 und 82 und der Riemenübertragung 83 in Drehbewegung gesetzt, um das Aufwickeln der Seitenwandungsstreifen über eine gesamte Umdrehung um die· Membran 19 zu erleichtern. Dann werden eine oder mehrere Karkassenlagen I80 und möglicherweise Streifen, welche weitere Aufbauteile der Karkasse bilden und die aus Gründen der Einfachheit in den Figuren nicht dargestellt sind, auf die sich drehende Trommel aufgebracht und werden vermittels einer bekannten Rollvorrichtung an den starren Sektoren 22, .23 und 67, 68 angehaftet, während die Verlängerungen 70 und 71 sich in der Lage maximaler Spreizung befinden und die Rollen 74 und 75 sich in die Ausnehmungen 65, 66 legen.
Nach dem Stillsetzen des Motors 85 werden die Schlitten 106, 107 einander genähert, um die Vorrichtung zum Aufbringen der Wulstdrähte in die Nähe der ringförmigen Träger I69, 170 zu bringen.
Die gegenseitige Annäherung der Schlitten 106 und 107 erfolgt vermittels des Motors 128, des Kettenrades 121 und des Übertragungsrades 122 und der Kette 120. Dann wird ein Druckmittel in die Zylinder l4l und 142 eingelassen, um die Kolbenstangen bzw. Schäfte gegen die Seite der Zylinder zu stoßen, an welcher die Verlängerungen 147 und 148 der Ringe 143 und 144 (Fig. 7) angelenkt sind. Infolgedessen drehen sich die Ringe 14^ und 144 auf den Kugellagern 145 und 146 und nehmen die Schwenkpunkte 149 und 150 in Drehbewegung mit sich, welche, da sie längs der entsprechenden Nuten 15I und I52 wandenn, die Elemente 153 und 154 und die entsprechenden Finger 157 und 158 in radialer Richtung gegen die Mitte stoßen. Die
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gegabelten Enden, die gegebenenfalls magnetisiert sind, umgeben die Wulstdrähte 177 teilweise in denjenigen Abständen, die zwischen den kleinen Magneten vorhanden sind, und lösen die Wulstdrähte von letzteren ab, um sie wegzubewegen, während die Schlitten 106 und 107 einander genähert werden, bis die diesbezügliche Vorrichtung zum Auflegen der Wulstdrähte die Stellung erreicht, in welcher die Wulstdrähte aufgebracht werden sollen.
In diesem Augenblick wird ein Druckmittel durch das Rohr 47 und den mit ihm verbundenen Auslaß 44, das· Rohr 46 und den Auslaß 45 eingelassen, und die Membrane 38 und J59 werden aufgeblasen. Diese Membrane stoßen die Reihen starrer Sektoren 22 und 23 in radialer Richtung nach außen, welche sich mit ihren Flächen 52 und 54 bzw. 53 und 55 gegen die festen Flächen 48 und 49 bzw. 50 und 51 und infolgedessen gegen 'die elastischen Ringe 26 und 27 und die Paare starrer Sektoren 67, 68 legen, wodurch die Karkassenlagen l8o gegen die Fläche der Verstärkungswulstdrähte 177 gedrückt werden, an welchen sie anhaften (Fig. 12). Dann werden die Finger 157 und 158 in den entsprechenden Löchern zurückgezogen, welche in den Ringen 159 und 160 vorgesehen sind. Die vorher in die Zylinder l4l und l42· eingelassene Druckluft wird herausgelassen, und es wird ein Druckmittel an dem anderen Ende ' ■ | eingelassen, um so eine Drehbewegung der Ringe 143, l44 in entgegengesetzter Richtung zu bewirken. Auf diese Weise bleiben die Verstärkungswulstdrähte 177 an den Karkassenlagen 180 befestigt.
Die Schlitten 106 und 107 werden dann vermittels des Motors 128 voneinander wegbewegt, bis die Glocken 135 und 136 eine Lage außerhalb der Zone einnehmen, welche zwischen den beiden Verstärkungswulstdrähten 177 enthalten ist, so daß letztere während des Formvorgangs der Karkasse fortschreitend einander genähert werden können und am Ende dieses Arbeitsvorganges eine solche Lage einnehmen können, daß zwischen
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den beiden Glocken 135 und I36 ein freier Zwischenraum bleibt (Pig. I3). '
Das vollständige Formen der Karkasse wird dadurch durchgeführt, daß in den mittleren Teil der Membran 19 ein Druckmittel durch das Rohr 62 und die Leitungen 63 und 64 eingelassen wird und die Seitenwandungen 7 und 10 sich gleichzeitig unter Zuhilfenahme des Motors 102 nähern, welcher über das Kettenrad 100 und die Kette 101, die Kettenräder 98 und 99 betätigt und den Gewindewellen 91 und 92 eine Drehbewegung erteilt, um die Gewindemuttern 94, 87 und 95, 88 gegenseitig
fc voneinander zu entfernen.
Um die Annäherung der Seitenwandungen 7 und 10 zu ermöglichen, wird das Paar starrer Sektoren 67 und 68 an der Mittellinie der Trommel angehoben, um so einen Winkel zu bilden, während die Verlängerungen 70 und 71 in paralleler Lage und .in gegenseitigem Kontakt angeordnet werden, und die Rollen 74 und 75 in radialer Richtung längs der Ringe 32 und 33 gleiten. Die Trommel wird vermittels des Motors 85 wiederum in Um-. drehung versetzt, und ein ringförmiges Verstärkungsgebilde 181 und dann ein Laufflächenband 182 werden in Form eines Streifens zwischen den Abstufungen I39 und l40 der Außenfläche der Glocken 135 und 136 umgewickelt, welche durch die darunterliegende Karkasse zufolge Reibung ebenfalls in Dre-
" hung mitgenommen werden, und sie haften an dem Ringband der Karkasse an, das zwischen den beiden Glocken 135 und I36 sichtbar ist (Fig. 13). Beide Enden des Verstärkungsgebildes
181 und des Laufflächenbandes I82 werden miteinander verbunden.
In diesem Augenblick werden die Schlitten 106 und 107 vermittels des Motors 128 voneinander entfernt, und indem die Trommel durch den Motor 85 wiederum in Drehung gesetzt wird, werden das Verstärkungsgebildet l8l und das Laufflächenband
182 auf der Außenfläche der Karkasse vermittels der Anheftscheiben 183 und 184 vollständig angehaftet.
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BAD ORIGINAL
Die Drehbewegung der Trommel wird nun abgestellt, und die Schlitten 106 und 107 werden vermittels des Motors 128 einander genähert, damit die von ihnen getragenen starren Zylinder 1J51 und 132 die seitlichen Taschen der Membran I9 teilweise umgeben können; dann wird Druckmittel, dessen Volumen und Druck in den beiden Behältern veränderlichen Aufnahmevermögens vorher eingestellt worden sind, augenblicklich durch das Rohr 56 und die Leitung 255 und durch das Rohr 57, den hohlen Raum 5ö, die Öffnung 59, den Raum 60 und die Leitung 61 eingelassen, um die beiden seitlichen Taschen der Membran 19 aufzublasen und sie gegen die innere Fläche der ύ starren Zylinder 131 und 132 angreifen zu lassen (Fig. 15). Die Schlitten I06 und 107 werden weiter genähert, um mit den Glocken I35 und 136 die seitlichen Teile der Membran I9 in axialer Richtung zu drücken, wodurch gleichzeitig die Lagenkanten um die Wulstdrähte, die Seitenwände und die weiteren Aufbauelemente auf die geformte Karkasse umgelegt werden, da- ' mit sowohl die Lagenkanten als auch die Streifen fest aneinander haften (Fig. 16).
Diese Vorrichtung kann natürlich auch dazu verwendet werden, um andere Herstellungsverfahren, beispielsweise das der Figuren 17 bis 24, durchzuführen, bei welchen! das Anlegen der Streifen, welche die Seitenwändungen und andere mögliche Auf- * bauelemenge der Karkasse bilden, unabhängig von dem Umlegen der Lagenkanten um die Wulstdrähte durchgeführt wird.
Gemäß dem in den Figuren 17 bis 24 dargestellten Verfahren werden, bevor mit der Herstellung des Reifens begonnen wird, die Verstärkungswulstdrähte 177 auf die Ringe 169 und 170 aufgebracht, dann werden eine oder mehrere Karkassenlagen 180 auf die Trommel aufgebracht und werden angehaftet, die Trommel wird durch den Motor 85 in Drehung, versetzt, wobei sie eine zylindrische Form hat und ihre Seitenwandungen 7 und 10 befinden sich in größtem Abstand voneinander. Nachdem die Trommel stillgesetzt ist, werden die Schlitten ΙΟβ
BAD ORiGINAL.
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und 10? vermittels des Motors 128 gegenseitig genähert, bis sie die Verstärkungswulstdrähte 177 in die richtige Lage bringen, die von den Ringen I69 und I70 vermittels der Reihe von Fingern 157 und 158 gelöst werden, die vorher gegen die Äehse der Trommel durch Betätigungder in den Zylindern l4l und 142 verschiebbaren Kolben gestoßen worden sind (Fig. 17). Dann werden gemäß vorstehender Beschreibung die rohrförmigen Membrane 38 und j59 aufgeblasen, damit die Verstärkungswulstdrähte 177 an den Karkassenlagen I80 (Fig. l8) anhaften, und die Finger 157, 158 werden in den Löchern zurückgezogen, welehe in den Ringen 159 und 160 vorgesehen sind.
Die Schlitten 106 und 107 werden durch Betätigung des Motors 128 in entgegengesetzter Richtung voneinander entfernt, und die zwischen den beiden Verstärkungswulstdrähten enthaltenen Lagen werden dadurch teD.wei.se geformt, daß die Seitenwandungen 7 und 10 vermittels des Motors 102 einander genähert werden und gleichzeitig in den mittleren Teil der Membran 19 durch das Rohr 62 und die Leitungen 6j5 und 64 (Fig. 19) Druckmittel eingelassen wird.
Um die Lagenkanten um die Verstärkungswulstdrä/'hte I77 herumzulegen, werden die Schlitten 106 und 107 vermittels des Motors 128 einander genähert, so daß die von ihnen getragenen starren Zylinder 13I und Ij52 die beiden seitlichen Teile der Membran 19 teilweise umgeben, und dann wird ein Druckmittel, dessen Volumen und Druck in den beiden Räumen veränderlichen Aufnahmevermögens vorher eingestellt worden sind, augenblicklich durch die Rohre 56 und 57 eingelassen, um die beiden seitlichen Taschen der Membran 19 aufzublasen und sie gegen die innere Fläche der starren Zylinder I3I und 1352 in Eingriff zu bringen.
Die Schlitten I06 und IO7 werden weiter einander genähert, um mit den Glocken I35 und Ij56 die seitlichen Teile der Membran 19 gegen die Fläche der teilweise geformten Karkasse zu drücken und die um die Wu1stdrähte 171 herumgelegten
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.Lagenkanten gegen sie anhaften zu lassen (Fig. 20).
In diesem Augenblick werden die seitlichen Taschen der Membran 19 entleert, und die Karkasse wird dadurch vollständig geformt, daß zusätzlich Druckmittel durch das Rohr 62 eingelassen und die Seitenwandungen 7 und 10 der Trommel vermittels des Motors 102 weiter einander genähert werden. Die
-Glocken 135, 136 werden ebenfalls vermittels des Motors 128 in solcher. Weise einander genähert, daß ein ringförmiger Mittelstreifen der Karkasse zwischen ihnen freibleibt. Der Motor 85 wird betätigt, um die ausweitbare Trommel wieder in Drehung zu versetzen, und das ringförmige Verstärkungsgebilde 181 und dann das Laufflächenband 182 werden in Form eines Streifens zwischen den Abstufungen 139 und l4o der Außenfläche der Glocken 135 und I36 aufgewickelt, die durch Reibung durch die darunterliegende Karkasse in Drehung mitgenommen und die veranlaßt werden, an dem Ringband der Karkasse anzuhaften, das zwischen den beiden Glocken 135 und 136 (Fig. 21) sichtbar ist. Beide Enden dejs Verstärkungsgebildes 18I und die des Laufflächenbandes 182 werden miteinander verbunden. In diesem Augenblick werden die Schlitten I06 und 107 vermittels des Motors 128 voneinander wegbewegt, und indem die Trommel vermittels des Motors 85 wieder in Drehung versetzt wird, werden das Verstärkungsgebilde I8I und das Laufflächenband I82 auf der Außenfläche der Karkasse vermittels der Anheftscheiben 183 und 184 (Fig. 22) vollständig angehaftete
Gleichzeitig werden die Rohre 56 und 57 mit einer Vakuumpumpe verbunden, um so über die Löcher 173 von außen her im Inneren eine Saugkraft zu erzeugen, und die Enden der Seitenwandungsstreifen 178 und 179 werden an den öffnungen der Löcher befestigt; die Streifen werden dann über eine ganze Umdrehung um die Membran 19 umgewickelt, um einen fortlaufenden Ring zu bilden. Die Streifen, welche weitere Aufbauteile der Karkasse bilden, können vorher an die Streifen,
■welche die Seitenwände bilden, angehaftet worden sein.
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Dann wird die Trommel stillgesetzt, und die Verbindung der Rohre 56 und 57 mit der Vakuumpumpe wird unterbrochen. Die Schlitten ΙΟβ und 107 werden dann teilweise einander genähert, so daß die starren Zylinder IJl und 1J52 den äußeren Teil der seitlichen Taschen der Membran 19 umgeben können, und die Taschen werden wiederum durch augenblickliches Einlassen von Druckmittel aufgeblasen, das aus dem Behälter veränderlichen Aufnahmevermögens durch die Rohre 56 und 57 kommt, damit die Taschen in die Ausnehmungen der starren Zylinder I3I und 132 (Fig. 23) eingreifen können.
Die Schlitten ΙΟβ und 107 werden weiterhin gegenseitig
™ genähert, damit die Glocken Ij55 und I36 die seitlichen Taschen der Membran I9 gegen die Außenfläche der vollständig geformten Karkasse stoßen können, so daß die Streifen, welche die Seitenwände und die anderen Aufbauelemente der Karkasse bilden, umgelegt und an der Karkasse fest angehaftet werden können (Fig. 24).
Es ist ersichtlich, daß Änderungen vorgenommen werden können, ohne aus dem Bereich der Erfindung herauszukommen. Beispielsweise können, wenn für die Herstellung von Reifen Lagen verwendet werden, die auf die Trommel in Rohrform aufgebracht werden, und die daher das Anhaften der axialen Naht nicht erfordern, wie es bei Lagen der Fall ist, die in der Form von Streifen aufgebracht werden, die Sektorenpaare b7 und 68 wegfallen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche . ·
    H.JVorrichtung zur Herstellung eines Luftreifens mit einer Trommel, welche zwei, gleichachsige starre Trommelseitenwände aufweist, die gleichzeitig und symmetrisch einander genähert und in bezug auf die Trommelmittellinie voneinander entfernt werden können, wobei jede Trommelseitenwand mit einer starren zylindrischen Verlängerung versehen ist, die in einer Richtung entgegengesetzt zu der der anderen Trommelseitenwand vorsteht, einer ersten rohrförmigen, radial ausweitbaren Membran, welche sowohl die TrommeIseitenwähde Λ als auch deren starreVerlangerungen umgibt, und welche um sich selbst Schleifen bildet und mit ihren Kanten in den Trommelseitenwänden arbeitsmitteldicht festgeklemmt ist, ferner mit je einer Reihe starrer um jede Trommelseitenwand angeordneter Sektoren, die in radialer Richtung nach außen vermittels einer zweiten bzw. dritten aufblasbaren rohrförmigen Membran.und in radialer Richtung nach innen vermittels je eines elastischen Ringes verschiebbar sind, der in einer Umfangsnut der starren Sektoren angebracht und an seinem Umfang mit einem Sitz für die Wulstdrähte versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der starren Zylinder (131, 132) eine Vorrichtung (14-1-16"O) zum Festklemmen und zum Aufbringen der Wulstdrähte (177) auf die Karkassenlagen (l80) aufweist. |
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Pestklemmen und zum Aufbringen der Wulstdrähte (177) auf die Karkassenlagen (l80) zwei Ringe (.143,. 147, 144, 148) aufweist, die zur Trommel (7, .10, 19) koaxial angeordnet sind und durch die axial verschiebbaren Zylinder (131, 132) getragen sind, der axial innere Ring (143, 144) drehbar ist, während der andere (147, 148) feststeht, jewelIs^ein^Ende einer Mehrzahl von in gleichem Abstand voneinander angeordnetenZapfen (l49, 150) an der Umfangszone des drehbaren Ringes (l43, l44) befestigt ist und
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    ' . in
    die anderen Enden der Zapfen (149, 150)I diagonalen Nuten (151, 152) verschiebbar sind, die in einer entsprechenden Anzahl rechteckiger Elemente (153, 152O ausgebildet sind, die Wulstdrähte (177) von dem feststehenden Ring (147, 148) vermittels eines Paares Finger (157, 158^näher an der Trommelmittellinie abgestützt sind, die in Paaren von praktisch radialen in dem stationären Ring (147, 148) ausgebildeten Löchern (159, I60) verschiebbar angeordnet sind und ferner ein doppelt wirkender Zylinder (l4l, 142) zwischen dem dreh-
    A baren Ring (l4^, 144) und dem feststehenden Ring (l47, 148) vorgesehen ist, welcher eine Relativdrehbewegung in zwei Richtungen zwischen dem drehbaren Ring (143, 144) und dem feststehenden Ring (147, 148) und ein Gleiten der Finger (157, 158) in den entsprechenden Löchern (159, 160) erzeugt. J5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß'die gegen die Achse der Trommel (7, 10, I9) gerichteten Enden der Finger (157, 158) gegabelt sind.
    4. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Festklemmen und zum Aufbringen der Wulstdrähte (177) auf die Karkassenlagen (180) zwei zur Trommel gleichachsige Ringe (l6l, 164) aufweist, die durch die axial verschiebbaren Zylinder
    ™ . (131, 132) getragen sind, einer der Ringe (164) feststehend und der andere (161) drehbar ist, ein Ende einer Mehrzahl Winkelhebel (166) in der Umfangszone des drehbaren Ringes (161) angelenkt ist, die Winkelhebel (166) weiterhin an ihren Scheitelpunkten an einer entsprechenden Anzahl von an dem festen Ring (l64) ausgebildeten Schwenkpunkten (168) angelenkt sind und ein doppelt wirkender Zylinder (I60) vorgesehen ist, der eine Relativdrehbewegung in zwei Richtungen zwischen dem drehbaren Ring (Ιοί) und dem feststehenden Ring (l64) und eine Hin- und Herdrehbewegung der Winkelhebel , (166) erzeugt. !
    209-8 13/05 20 original (wspected
    ■-■ 25- .■
    17799Λ7
    5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seite der Trommel (7, 10, 19) ein starrer Ring (I69, 170) angeordnet ist und der Außendurchmesser des Ringes (169, 170) dem Innendurchmesser der Wulstdrähte (177) entspricht und längs deren Umfang eine Mehrzahl kleiner, im Abstand voneinander angeordneter Magnete vorgesehen ist.
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