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DE1112625B - Maschine zum Herstellen von Karkassen fuer Fahrzeugluftreifen - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Karkassen fuer Fahrzeugluftreifen

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Publication number
DE1112625B
DE1112625B DEC15731A DEC0015731A DE1112625B DE 1112625 B DE1112625 B DE 1112625B DE C15731 A DEC15731 A DE C15731A DE C0015731 A DEC0015731 A DE C0015731A DE 1112625 B DE1112625 B DE 1112625B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
grippers
gripper
machine according
movement
Prior art date
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Pending
Application number
DEC15731A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Beckadolph
Hans Menell
Walter Niclas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority to BE572590D priority Critical patent/BE572590A/xx
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEC15731A priority patent/DE1112625B/de
Publication of DE1112625B publication Critical patent/DE1112625B/de
Priority to US246796A priority patent/US3178327A/en
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/34Building tyres by jointly covering two bead-rings, located parallel to each other at a distance apart, with fabric or cord layers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/18Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/32Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • B29D2030/3221Folding over means, e.g. bladders or rigid arms
    • B29D2030/3264Folding over means, e.g. bladders or rigid arms using radially expandable, contractible mechanical means, e.g. circumferentially spaced arms, spring rollers, cages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Karkassen für Fahrzeugluftreifen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von Karkassen für Fahrzeugluftreifen mit einer auf einem Tragzapfen gelagerten Trommel zur Aufnahme der die Karkasse bildenden Gewebelagen und radial zu dieser Trommel bewegbaren, steuerbaren Greifern, wobei der axiale Abstand der Greifer von der Trommel veränderbar ist und die Greifer die Ränder der Gewebelagen erfassen sowie die Gewebelagen an der Trommel zur Anlage bringen.
  • Es sind Maschinen zum Herstellen von Karkassen bekannt, die eine auf dem Tragzapfen gelagerte Aufbautrommel und radial sowie axial zur Trommel bewegliche Greifer für das Anlegen der Gewebelagen aufweisen. Die Relativbewegung zwischen der Aufbautrommel und den Greifen muß hierbei zur Erzielung einer faltenfreien Anlage des Gewebes genau gesteuert werden. Diese Steuerung ist ferner erforderlich, um das Gewebe während des Anlegevorganges gleichmäßig unter Spannung zu halten.
  • Darüber hinaus ist die Steuerung der Greiferbewegung deshalb verhältnismäßig kompliziert, weil sie der Kontur der jeweils zur Anwendung kommenden Trommel genau angepaßt werden muß.
  • Es ist weiterhin bekannt, bei der Herstellung von Luftreifen-Rohlingen im Flachbandverfahren die seitlich außen neben dem Wulstkern befindlichen Geweberänder durch über den Umfang der Trommel vorteilhaft angeordnete Hebel zu erfassen und zur Anlage zu bringen. Hierbei stehen die Hebel an ihren freien Enden über eine zu einem Ring gebogene Schraubenfeder miteinander in Verbindung, welche die Geweberänder berührt.
  • Der Zweck der Erfindung ist eine wesentliche Vereinfachung der eingangs erwähnten Maschinen, so daß besondere Steuerglieder für die die Gewebelagen erfassenden Greifer in Fortfall kommen können und eine faltenfreie Anlage durch eine gleichförmige oder annähernd gleichförmige Bewegung der Greifer ermöglicht wird, und zwar auch dann, wenn die Aufbautrommeln Hochschultertrommeln sind. Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Haltekraft der Greifer der Größe nach während des Arbeitsganges steuerbar, vorzugsweise durch eine Öffnungsbewegung verringerbar ist. Hierbei ist es möglich, daß die Greifer zu Beginn des Arbeitsganges Gewebeteile erfassen, welche sich während des Anlegevorganges aus den Greifern herausziehen, wenn die Haltekraft verringert wird.
  • Werden bei der Maschine die Greifer mit gleichförmiger bzw. nicht näher gesteuerter Geschwindigkeit in Richtung auf den Tragzapfen der Trommel, also radial nach innen bewegt, so kann nunmehr in- folge der Verringerbarkeit der Haltekraft der Greifer der Anlegevorgang wie folgt durchgeführt werden.
  • In der Ausgangsstellung erfassen die Greifer die Ränder der Gewebelagen so weit, daß sie auch Abschnitte der Gewebelagen zwischen sich aufnehmen, die späterhin unmittelbar mit der Trommelaußenfläche in Berührung kommen sollen. Werden jetzt die Greifer radial nach innen und die Trommel in Richtung auf die Greifer bewegt, so findet zunächst ein Anlegen der Gewebelagen bei fester Einspannung ihrer Ränder statt. Die gegen Ende des Anlegevorganges an sich erforderliche Geschwindigkeitsänderung der Trommel und/oder Greifer bzw. die Bewegungsumkehr wird jetzt überflüssig, da nunmehr eine Verringerung der Haltekraft der Greifer möglich ist und somit ein Herausgleiten der Gewebelagen aus den Greifern eintreten kann, während die Greifer und die Trommel nach wie vor unter Aufrechterhaltung der Bewegungsrichtung ihre Bewegung bis zur Beendigung des Arbeitsganges fortsetzen können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Maschine zum Herstellen von Karkassen für Riesenluftreifen unter Verwendung einer Hochschultertrommel, Fig. 2 bis 12 die Maschine gemäß Fig. 1 bzw. Einzelheiten hiervon in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 13 und 14 je eine Einzelheit.
  • Auf einem Fundament 1 sind zwei plattenförmige Ständer 2 und 3 befestigt. Mit Hilfe der Lagerstellen 4 und 5 der Ständer 2 und 3 wird ein Tragzapfen 6 zur Aufnahme der als Hochschultertrommel ausgeführten Trommel 7 getragen.
  • Die Trommel7 ist lösbar auf dem Tragzapfen 6 befestigt, und sie wird bei der in Betrieb befindlichen Maschine durch einen Haken 8 gehalten. Am hinteren Ende des Tragzapfens 6 ist eine kreisringförmige, biegungssteife Platte 9 befestigt. An dieser greift ein an dem Ständer 3 gelagerter hydraulischer Arbeitszylinder 10 an, der eine Verschiebung des Tragzapfens 6 und somit eine Axialbewegung der Trommel 7 ermöglicht. Der in Fig. 14 näher dargestellte Arbeitszylinder 10 ist als doppeltwirkender Zylinder mit Kolbenstangen 11 und 12 unterschiedlichen Durchmessers ausgerüstet, um wahlweise den vor dem Kolben 13 liegenden oder den hinter dem Kolben 13 liegenden Raum und gegebenenfalls auch beide Räume mit einem Druckmittel füllen zu können, um so verschieden große Kräfte bzw. Arbeitsgeschwindigkeiten erreichen zu können.
  • An dem Ständer 3 ist ferner ein lösbarer Anschlag 14 für die Platte 9 befestigt, der gemäß Fig. 13 mit einem Kolben 15 versehen ist, welcher in einem zur Aufnahme eines Druckmittels dienenden Zylinder 16 gleiten kann und unter der Wirkung des Druckmittels die Stellung gemäß Fig. 13 bzw. Fig. 1 einnimmt. In den Zylinder 16 mündet eine Rohrleitung 17, welche mit einem Ventil 18 verbunden ist. Das Ventil 18 ist so beschaffen, daß es in der Stellung gemäß Fig. 1 den Zutritt der über die Leitung 19 und ein weiteres Ventil 20 zugeführten Druckflüssigkeit in den Zylinder 16 ermöglicht, und zwar so, daß die Haltekraft des Anschlages 14 größer ist als die Kraft, die in Richtung des Pfeiles 21 von dem Arbeitszylinder 10 ausgeübt werden kann. Das zweckmäßigerweise als Steuerschieber ausgebildete Ventil 18, welches durch Federdruck geöffnet ist, kann durch einen Stößel 22 bzw. die hierauf treffende Platte 9 in der Weise geschlossen werden, daß die in dem Zylinder 16 befindliche Druckflüssigkeit an beliebiger Stelle nur langsam abfließen und somit der Anschlag 14 unter Verminderung der durch den Arbeitszylinder 10 bewirkten Trommelgeschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 21 nachgeben kann.
  • Mit dem Ständer 2 sind in großer Anzahl über den Umfang der Trommel 7 hinweg verteilte Greiferpaare bzw. Greifer 23 und 24 derart gelenkig verbunden, daß die Greifer 23 und 24 radial zur Trommel verschwenkt bzw. bewegt werden können. Die außenliegenden Greifer 23 einerseits und die innenliegenden Greifer 24 andererseits sind durch elastische, aus Gummi bestehende, ringförmige Bänder 25 und 26 miteinander verbunden, so daß bei Bewegung der Greifer 23 und 24 eine Durchmesserveränderung der Bänder 25 und 26 eintritt. Die Bänder 25 und 26 sind weiterhin so beschaffen, daß sie auf Grund der in ihnen befindlichen Spannung stets danach trachten, die Greifer 23 und 24 radial nach innen zu ziehen.
  • Mit den Greifern 23 sind verstellbare Anschläge 27 verbunden; die Greifer 23 und 24 stehen ihrerseits durch kleine hydraulische Arbeitszylinder 28 in der Weise miteinander in Verbindung, daß der radiale Abstand der Bänder 25 und 26 verändert und somit eine Greiferbewegung ausgeführt werden kann.
  • Auf der die Lagerstelle 4 bildenden Hülse 29 ist ein an seinem äußeren Umfang mit Rollen 30 versehener Korb 31 axial verschiebbar gelagert, der mit Hilfe eines Kraftzylinders 32 bewegt werden kann.
  • Die Rollen 30 stehen indessen mit Anlageflächen 33 der Greifer in Berührung, d. h., die Greifer 24 stützen sich auf den Rollen 30 ab.
  • Zwischen der Hülse 29 und dem Tragzapfen 6 ist ein ebenfalls axial verschiebbares Rohr 34 gelagert.
  • Es trägt an seinem vorderen Ende eine Lagerung 35 für die Wulstkerne 36 des herzustellenden Fahrzeugluftreifens. Mit Hilfe eines weiteren Arbeitszylinders 37 kann die aus den Teilen34 und 35 bestehende Kernanlegevorrichtung in Richtung auf die Trommel 7 bewegt werden.
  • Mit der Maschine werden folgende Arbeitsgänge ausgeführt: Zum Anlegen der auf der Trommel 7 befindlichen Gewebelagen 38, die beispielsweise bei ausgefahrenem Tragzapfen 6 durch eine Drehbewegung dieses Tragzapfens aufgewunden sein können, wird bei geöffneten Greifern 23 und 24 gemäß Fig. 1 der Tragzapfen 6 mit Hilfe des Arbeitszylinders 10 zunächst so weit in Richtung des Pfeiles 21 bewegt, daß die Geweberänder 38' von dem Band 25 umschlossen sind, so, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Da die Stellung der Trommel7 in bezug auf die Greifer23 und 24 sehr wesentlich ist bzw. ein genauer axialer Abstand der Trommel 7 von den Greifern 23 und 24 eingehalten werden muß, ist der Anschlag 14 vorgesehen.
  • Der zugehörige Kolben 15 befindet sich in der Stellung gemäß Fig. 13 und steht unter der Wirkung eines Druckmittels, so daß die hiervon ausgehende Kraft größer als die vom Arbeitszylinder 10 ausgeübte ist. Die durch den Arbeitszylinder 10 bewirkte Bewegung des Tragzapfens 6 in Richtung des Pfeiles 21 in die Stellung gemäß Fig. 1 wird also durch den Anschlag 14 begrenzt.
  • Durch Betätigung der Kraftzylinder 32 durch Zuleitung einer Druckflüssigkeit über ein Ventil 39 wird nunmehr eine Axialbewegung des Korbes 31 in Richtung auf die Trommel7 bewirkt. Die axiale Bewegung wird gemäß Fig. 2 so weit fortgesetzt, daß der Korb 31 an einem mit dem Ständer 2 fest verbundenen Anschlagbolzen 40 anliegt. Mit der Axialbewegung des Korbes 31 werden die Greifer 24 unter Uberwindung der in dem Band 25 befindlichen Spannkraft nach außen bewegt, so daß die Geweberänder 38' von den Greifern 23, 24 bzw. den Bändern 25, 26 erfaßt werden. Ist die Stellung gemäß Fig. 2 erreicht, so wird durch eine von der Stellung der Greifer 23 und 24 beeinflußte Fernsteuerung das Ventil 20 in der Weise betätigt, daß das im Zylinder 16 befindliche Druckmittel unter der Wirkung des Arbeitszylinders 10 entweichen kann. Gleichzeitig wird der Kraftzylinder 32 entlastet, so daß sich der Korb 31 ebenfalls in Richtung des Pfeiles 21 bewegt und somit die Greifer 23 und 24 eine von der Stellung des Korbes 31 abhängige Bewegung radial nach innen ausführen können. Es ist selbstverständlich auch möglich, den Kraftzylinder 32 als doppeltwirkenden Zylinder auszubilden, damit die Bewegung des Korbes 31 unter Krafteinwirkung erfolgen kann. Eine besondere Steuerung des Kraftzylinders 32 ist nicht erforderlich; der Kraftzylinder 32 kann vielmehr eine bestimmte Geschwindigkeit des Korbes 31 und damit eine gleichmäßige Bewegung der Greifer 23 und 24 radial nach innen vorschreiben.
  • In der Stellung gemäß Fig. 2 beaufschlagt die Platte 9 den Stößel 22, so daß die Axialgeschwindigkeit des Tragzapfens 6 in Richtung des Pfeiles 21, hervorgerufen durch den Arbeitszylinder 10, verringert wird, wenn der eigentliche Anlegevorgang stattfindet, also die Greifer 23 und 24 sich radial nach innen bewegen und hierbei die Gewebelagen 38 unter Spannung an die Trommel 7 anlegen. Der Verzug in der Bewegung des Tragzapfens 6 wird hervorgerufen durch eine vom Stößel 22 bewirkte Drosselung des aus dem Zylinder 16 entweichenden Druckmittels.
  • Bei verringerter Axialgeschwindigkeit der Trommehl 7 wird zunächst die Stellung gemäß Fig.3 erreicht. Trifft nunmehr der Anschlag 27 auf die Lagerung 35 auf, so kann eine weitere Bewegung der Greifer 23 in Richtung auf den Tragzapfen nicht mehr erfolgen. Lediglich der Greifer 24 führt die Bewegung in Richtung auf den Tragzapfen 6 fort, so daß sich die Greifer gemäß Fig. 5 allmählich öffnen und bei der sich weiter fortsetzenden Axialbewegung der Trommel 7 die Geweberänder 38' aus den Bändern 25 im Sinne des Pfeiles 41 herausgleiten. Bei stillstehenden Greifern 23 bzw. bei stillstehendem Band 26 wird die Axialbewegung der Trommel 7 in Richtung des Pfeiles 21 so lange fortgesetzt, bis die Stellung gemäß Fig. 6 erreicht ist.
  • Da die Bänder 25 und 26 aus Gummi bestehen und das Öffnen der Greifer 23 und 24 langsam erfolgt, tritt bei sich öffnenden Greifern 23 und 24 gemäß Fig. 5 keine plötzliche Entspannung der Gewebelagen 38 ein. Die Spannung bleibt vielmehr auf Grund der Reibung so weit erhalten, daß auch der letzte Teil des Arbeitsvorganges ein faltenfreies Anlegen der Gewebelagen 38 ermöglicht. Für die Handhabung der Maschine ist es ferner von wesentlicher Bedeutung, daß die Gewebelagen 38 im Vergleich zu anderen Maschinen kürzer gefaßt werden, d. h., die Stelle A auf den Gewebelagen 38 befindet sich bei noch fest greifenden Bändern 25 und 26 an der vorderen Spitze dieser Bänder. Wird hingegen die Haltekraft der Bänder 25 und 26 gemäß Fig. 5 vermindert, so wandert die Stelle A in Richtung des Pfeiles 42, da während der Axialbewegung der Trommel 7 weitere Flächenteile der Gewebelagen 38 zur Anlage kommen müssen.
  • Es sei in diesem Zusammenhang erwähnt, daß mit dem Öffnen der Greifer 23 und 24 gemäß Fig. 5 zweckmäßigerweise die vom Arbeitszylinder 10 ausgeübte Kraft durch entsprechende Schaltung der Druckräume gemäß Fig. 14 erhöht wird.
  • Ist die Stellung gemäß Fig. 6 erreicht, so wird die Trommel 7 mit Hilfe des Arbeitszylinders 10 zweckmäßigerweise im Schnellgang in Richtung des Pfeiles 43 bewegt, wobei es vorteilhaft ist, gleichzeitig eine Öffnung der Greifer durch Betätigung der Arbeitszylinder 25 herbeizuführen, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Nunmehr wird der Korb 31 ebenfalls in Richtung des Pfeiles 43 bewegt, so daß sich ebenfalls die Greifer 24 auf einen großen Durchmesser bewegen und mit Hilfe des Arbeitszylinders 37 die Lagerung 35 zum Anlegen der Wulstkerne 36 an die Trommel 7 geführt werden kann. Mit der Axialbewegung der Lagerung 35 wird gleichzeitig eine Relativbewegung der Trommel 7 gegenüber dem Tragzapfen 6 bewirkt, so daß die Wulstkerne 36 fest an den Gewebelagen 38 anliegen und die Geweberänder 38' durch ein fest mit dem Tragzapfen 6 verbundenes, zweckmäßigerweise abrollfähig gelagertes, z. B. als Schraubenfeder ausgebildetes Glied 44 verformt und geglättet werden.
  • Nachdem die Lagerung 35 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt ist, wird gemäß Fig. 9 das Band 25 bzw. der Greifer 24 durch Verfahren des Korbes31 entlastet, so daß die Greifer 24 und das Band 26 sich in der Nähe des Tragzapfens 6 befinden. Die äußeren Greifer 23 mit dem Band 25 folgen dieser Bewegung in Richtung auf den Tragzapfen 6 nicht, sie werden vielmehr durch die Arbeitszylinder 28 auf einem großen Durchmesser, also in der Stellung gemäß Fig. 9, gehalten. Mit Hilfe des Arbeitszylinders 10 werden die noch durch das Glied 44 radial unterstützten Geweberänder38' so weit über das Band 25 bzw. über die Greifer 24 geführt, bis das Glied 44 die Greifer 24 berührt; dann wird die Trommel 7 durch eine zurückziehende Bewegung des Hakens 8 wieder so weit in Richtung auf das Glied 44 bewegt, daß sie dieses umschließt. Auf diese Weise sind die Geweberänder 38' faltenfrei über das Band 26 bzw. über die Greifer 24 geführt.
  • Die axial abstehenden, von dem Glied 44 geglätteten, gewissermaßen gebügelten Geweberänder 38' werden nunmehr durch eine Bewegung der Greifer 24 bzw. des Bandes 26 nach außen und zweckmäßigerweise bei gleichzeitiger, der Trommelkontur entsprechender Axialbewegung der Trommel 7 in Richtung des Pfeiles 43 in der Weise bewegt, daß auch die Geweberänder 38' an der Trommel 7 bzw. an den bereits auf der Trommel befindlichen Teilen. der Gewebelagen 38 zur Anlage gebracht werden. Gemäß Fig. 10 ist das Herumführen der Geweberänder38' um die Wulstkerne 36 bzw. das Anlegen dieser Gewebeteile beendet.
  • Durch eine erneute Bewegung der Lagerung 35 durch den Arbeitszylinder 37 wird nunmehr die Trommel 7 von ihrem Tragzapfen 6 abgedrückt, zumindest jedoch so weit in Richtung auf die konisch auslaufende Spitze des Tragzapfens 6 bewegt, daß die Trommel 7 mit einem Transportgerät leicht aufgenommen und erfaßt werden kann.
  • Nachdem der Korb 31 und auch die Lagerung 35 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt sind und die Greifer eine Öffnungsbewegung durchgeführt haben, wird die Trommel 7 umgekehrt und so auf den Tragzapfen 6 aufgeschoben, daß nunmehr die Geweberänder 38" von dem Band 26 umschlossen sind. Das Anlegen der Geweberänder 38" erfolgt dann in gleicher Weise, wie dies mit den Geweberändern 38' geschehen ist.
  • Es sei noch erwähnt, daß die Gewebelagen 38 selbstverständlich unverrückbar auf der Trommel 7 gelagert sein müssen, damit bei der Verspannbewegung ein Abziehen der Gewebelagen vermieden wird.
  • Wenn nicht die Reibung zwischen den in Kautschuk gebetteten Gewebelagen 38 und der Trommel 7 ausreicht, so können besondere Mittel, z. B. in Form von die Trommel 7 umschließenden, die Gewebelagen 38 anpressenden Manschetten, vorgesehen sein.
  • Die Teile der Platte 9, die mit dem Stößel 22 in Berührung kommen und praktisch die Axialbewegung aus Tragzapfen 6 in Richtung des Pfeiles 21 bei der gleichzeitig durchgeführten Bewegung der Greifer 23, 24 nach innen beeinflussen, können selbstverständlich auch als Auflaufnocken oder Auflaufschiene ausgebildet sein. Wesentlich ist nur, daß eine Geschwindigkeitsverminderung der Trommel 7 während des Anlegevorganges erfolgt. Darüber hinaus ist auch eine grobe Steuerung bzw. eine Drosselung des aus dem Zylinder 16 ausströmenden Druckmittels mit Hilfe des Ventils 20 möglich. Sind einmal die Ventile 20, 39 und 18 richtig eingestellt, so ist eine genaue Arbeitsfolge festgelegt. Wie schon erwähnt, ist es zweckmäßig, bei der Einregulierung der Ventile 39, 20 und 18 von einer bestimmten Einstellung des Ventils 39 auszugehen, da die hiervon abhängige Geschwindigkeit des Korbes 31 zweckmäßigerweise vorgegeben wird. Der Ablauf der Vorgänge ist, wie ebenfalls schon ausgeführt wurde, abhängig von der Fernsteuerung, die das Ventil 20 in Abhängigkeit von der Stellung der Greifer 23 und 24 betätigt. Da der wesentlich stärkere Zylinder 16 von dem Ventil 20 beeinflußt wird bzw. die auf den Kolben 15 einwirkenden Kräfte größer sind als die vom Arbeitszylinder 10 hervorgerufenen Kräfte, kann mit dem Unterdrucksetzen der Kraftzylinder 32 auch der Arbeitszylinder 10 mit einem Druckmittel gefüllt bleiben.
  • Um eine Beschädigung der Geweberänder 38' zu vermeiden und eine faltenfreie Anlage zu erzielen, können die Greifer 24 an ihrem vorderen Ende oder aber auch das Band 25, wie in Fig. 10 dargestellt ist, mit rollfähigen Gliedern 45 versehen sein. Diese können als rollfähige Schraubenfedern, aber auch als über den Umfang des Bandes 26 hinweg verteilte Rollen ausgebildet sein.
  • PATENTANSPRtSCHE: 1. Maschine zum Herstellen von Karkassen für Fahrzeugluftreifen mit einer auf einem Tragzapfen gelagerten Trommel zur Aufnahme der die Karkasse bildenden Gewebelagen und radial zu dieser Trommel bewegbaren, steuerbaren Greifern, wobei der axiale Abstand der Greifer von der Trommel veränderbar ist und die Greifer die Ränder der Gewebelagen erfassen sowie die Gewebelagen an der Trommel zur Anlage bringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekraft der Greifer (23, 24) der Größe nach während des Arbeitsganges steuerbar, vorzugsweise durch eine OfEnungsbewegung verringerbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (23, 24) lediglich auf der einen Seite der Trommel (7) angeordnet sind.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Trommel (7) in Richtung auf die Greifer (23, 24) durch einen lösbaren Anschlag (14) begrenzbar ist.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (14) mit dem durch ein Druckmittel beaufschlagten Kolben (15) eines Zylinders (16) verbunden ist und der Rücklauf des Druckmittels regelbar ist.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücklauf des Druckmittels in Abhängigkeit von der Axialbewegung der Trommel (7) steuerbar ist.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekraft des Anschlags (14) zur Verminderung der Axialbewegung der Trommel (7) vergrößerbar ist.
    7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (24) an ihren äußeren Enden durch ein ringförmiges elastisches Band (26) verbunden sind.
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (24) oder das Band (26) mit den Geweberändern (38') in Berührung kommende rollfähige Glieder (45) besitzen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 547 407; Patentschrift Nr. 10 171 des Amtes fürErfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; USA.-Patentschrift Nr. 2 065 971.
DEC15731A 1957-11-02 1957-11-02 Maschine zum Herstellen von Karkassen fuer Fahrzeugluftreifen Pending DE1112625B (de)

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