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Selbsttätige Nachschubeinrichtung zum Nachschub von Materialstangen
an selbsttätigen Drehbänken Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Nachschubeinrichtung
zum Nachschub von Materialstangen an selbsttätigen, durch eine Steuerwelle gesteuerten
Drehbänken, die am hint-eren,Maschinen -, ende einer:aterialvorschubvorrichtung
aufweisen, die aus einer hinteren Greifstellung in eine vordere Vorschubendstellung
Steuerbar ist, der ein Stangenmagazin nachgeschaltet ist, aus dem bei Aufbraueh
der in der Drehbank vorhandenen ersten Stange auf eine bestimmte minimale Länge
eine weiteren zweite Stange entnehmbar und über ein in der Stangenführung der Nachschubeinrichtung
angeordnetes
Nachschubstück derart vorbevtegbar ist, dass die Stange
mit ihrem Vorderende die Arbeitsspindel nebst Spannzange durchdringt und ein vorbestimmtes
Stück in den einen Schwinganschlag aufweisenden Arbeitsraum der Drehbank vorstösst:
Die bekannten Nachschubeinrichtungen dieser Art arbeiten mit der vorgeschalteten
Drehbank in der Weise zusammen, dass vor jedem Stangenvorschub der im Arbeitsraum
der Drehbank vorhandene Schwinganschlag in seine Bereitschaftsstellung einschwingt,
ura die Vorschubstrecke/betreffenden Materialstange genau zu fixieren. Erfolgt ein
Stangenwechsel, d.h. wird durch ;die Nachschubeinrichtung eine neue Stange in die
Maschine nachgeschoben, so wird das in der Arbeitsspindel verbliebene Reststück
der bearbeiteten Stange ausgestossen,bevor das Vorderende der neuen Materialstange
am Schwinganschlag anschlägt. Nach dem Fixieren des Vorderendes der neuen Stange
im Arbeitsraum setzt sich die Drehbank in Gang, d.h. es läuft ein voller Arbeitszyklus
ab. Hierbei werden särttliehe Arbeitsoperationen zur Herstellung eines Werkstückes
durchgeführt und dieser Arbeitszyklus ist bekanntlich mit dem Abstechen des an die
Stange angeformten Werkstückes abgeschlossen. Dieses erste Werkstück war bisher
nicht brauchbar, da die Stirnfläche des Stangenvorderendes unbearbeitet ist, was
zu Ungenauigkeiten im Längenmass führte. Bei Drehbänken, die mittels eines Revolver-'
kopfes auch von der Stirnseite der Stange her eine,Werkatückbearbeitung durchführen,
war man, um Beschädigungen von,B-ohrern usw:
zu vermeiden, gezwungen,
die !;ateriälstanren,bevor sie in das Magazin der Naehschubeinrichtung eingelegt
wurden, an Vorderende plan zu drehen. In diesen Falle konnte das gefertigte Werkstück
veri:endet werden, doch musste zunc'ichst eine Drehbearbeitung der Materialstange
in Kauf genommen i.:erden.
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Schliesslich mussten solche Nachschubeinrichtungen, wollte man das
verbleibende Reststück möglichst kurz halten, in wesentlichen gleich lang sein.
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Der Effindung.liegt nun die Aufgabe zugrunde, Nachschubeinrichtungen
der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, dass auch bei unbearbeitetem Stangenvorderende
das erste Werkstück brauchbar und gewährleistet ist, dass auch bei unterschiedlicher
Stangenlänge die Stangenreststücke im wesentlichen gleich lang anfallen.
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Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung gelöst durch eine Tastvorrichtung,
mit deren Hilfe beim Vorbeibewegen des Vorderendes der neuen, aus dem Stangenmagazin
in die Arbeitsspindel der Drehban1: zu transportierenden Stange an einer vorbestimmten
Stelle ihrer Transportbahn der Antrieb eines nacheinander mit einer ersten und einer
zweiten Schaltvorrichtung zusammenwirkenden Steuerorganes einschaltbar ist, durch
welches bei Betätigung der ersten Schaltvorrichtung für den folgenden Arbeitszyklus
in der Drehbank sowohl das Nachschubstück in Förderrichtung steuerbar und der im
Arbeitsraum der Drehbank vorhandene, sich in seiner Freigabestellung befindende
Schwinganschlag
nebst die die Materialvorschubvorrichtung steuernde Vorschubkurve verriegelbar als
auch die Steuerwelle bei geöffneter Materialvorschubvorrichtung und Spannzange stillsetzbar
ist und bei Betätigung der zweiten Schaltvorrichtung zum Fixieren der Abstechstellung
des in den Arbeitsraum der Drehbank transportierten Vorderendes der neuen Stange
date Nachschubstück in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung um steuerbar ist,
worauf durch die Freigabe der zweiten-Schaltvorrichtung die Steuerwelle zum Abstechen
des Stangenvorderendes wieder eingekuppelt und Schwinganschlag nebst Vorschubkurve
entriegelt, sowie durch die wiederholte Betätigung der ersten Schaltvorrichtung
der Antrieb zur Rückführung von Naehsehubstüek und Steuerorgan ausgeschaltet wird.
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Die erfindungsgemässe Nachschubeinrichtung übernimmt damit die Steuerung
der Drehbank zu Beginn der Bearbeitung einer neuen. Materialstange und schiebt diese
um einen solchen Betrag in die Arbeitsspindel der Drehbank hinein, dass deren Vorderende
nur ein verhältnismässig kurzes Stück aus dem Spindelkopf herausragt. Anschliessend
wird die Stange gespannt und abgestochen. Es wird somit lediglich noch eine Operation
des Arbeitszyklus durchgeführt. Die Nebenzeit zu Beginn der Verarbeitung einer neuen
Stange wird auf diese Weise beträchtlich verkürzt und der Materialabfall auf ein
Minimum beschränkt. Die erfindunbsgerässe Anordnung der
'Tastvorrichtung gewährleistet
hierbei, dass das Vorderende unterschiedlich langer Stangen zum Abstechen stets
um den gleichen
Betrag aus dem Spindelkopf hinausgeschoben wird.
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Eine vorteilhafte Konstruktion ergibt sich hierbei, wenn die Tastvorrichtung
über einen Tasthebel verfügt, der bei jedem durch die PIaterialvorschubvorrichtung
bewirkten Stangenvorschub das Vorhandensein eines Stangenteils der in der Arbeitsspindel
der Drehbank vorhandenen Stange an dieser Stelle abtastet und bei Fehlen eines Stangenteils
sich in eine Bereitschaftsstellung bewegt. Bei Einschwenken des Tasthebels in seine
Bereitschaftstellung wird der Antrieb von NTachschubstück und Steuerorgan eingeschaltet
und eine neue Stange in die Führung der Nachschubeinrichtung eingelegt.
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Eine einfache und zuverlässig arbeitende Tastvorrichtung ist in diesem
Zusammenhang erhältlich, wenn sich der Tasthebel in seiner Bereitschaftsstellung
in die Transportbahn der zuzuführenden Stange einstellt und beim Stangennachschub
von dieser zur Auslösung eines Steuerimpulses für den Antrieb des Steuerorganes
beaufschlagt wird.
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Nachschubstück und Steuerorgan können in beliebiger Weise in der Nachschubeinrichtung
antreibbar geführt sein. Eine besonders vorteilhafte Konstruktion ergibt sich, wenn
dieselben auf zwei, vorzugsweise zueinander parallel angeordneten, endlos umlaufenden
Steuerketten angeordnet sind, die eine gemeinsame Antriebsvorrichtung haben und
mit dieser über Kupplungen verbunden sind, von
denen die Kupplung
für den Antriebsdes Steuerorganes durch die TastvorrichtunG elektrisch steuerbar
sein nuss.
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Aus der Zeichnung sind weitere Einzelheiten der Erfindung zu entnehmen,die
ein Ausführungsbeipiel derselben veranschaulicht. Es zeigen: Fig.l die Seitenansicht
eines Drehautomaten r.it einer selbsttätig arbeitenden Nachschubeinrichtung, Fig.2
eine Draufsicht ger:äss Fig.l, Fig:3 einen Teilschnitt nach Linie 3-3 in Fig.4,
Fig.4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in Fig.l, in grösserem Masstab als Fig.l, mit
geschlossener Führungsrinne, Fig.5 einen Schnitt gemäss Fig.4 bei geöffneter Führungsrinne.
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- 6 iti Fig. 1 in grösserem Kassatab als Fig. 1,
Fig. 7 einen nach Linie 7
- 7 in Fig. 1 in gröaeeram llassatab als Fis. 1, Fig. 8 eins teilweise cufgebroeh""iiQ
Draufsi cht genäse FiP. 7, Fig. 9 - 14 schematische Darotelltngen dc3 Arbeitsab=
lanfes der erfindunrrv-gpmä:"sen Einrichtung. In die. 1 und 2 ist ein Drehuutomiit
zuca::a-:an mit einer sutohachschubeinrichtung mati seien >e@x@c@pcxrxzxxixx 1 >>
Saiteaanfjicht und Draufeic;bt dargestellt.
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Dvi des Drehnntomaten handelt es eich um eine an eich bekannte ihsc:zino,
so das3 im folgenden nur wenige Taile derselben inaO:%,cit er:iähnt und bezeichnet
sind, als sie für das Vere-Z*.'L.zit-nia der gesamten .inrichtuig not7endi g sind.
Mit 10 ist, ein Maschinengestell bezeichsa t, auf dem ein, eiran Revolverkopf tragerdsr
Revolverschlitten 11, ein Spinde'? e-:ock 12 und eine lgterialvorac':ubvcrrichtur.j
13 c-ngeorcnet sind. Der Spi:Z3eis@och trägt an seinem S::irnende einen SchwiL;aiZ-echlag
15, der in der in Fig : 1 und 2 gezc i c'me tcn Stellung e16 Ansch Lag für
dan Vorschub einer 1:3ieriFlstszge 38 dient.
Dieser Schwinganschlag
15 kann mit Hilfe einen Elektromagneter 39 verriegelt und so zu gegebener
Zeit sein Fine@ahwenken ter-Die vorrichtung hindert werden. D= Materialvoreohubmakitt"rx
13 ist @t-einer Vorschubzange ausgerüstet, Zie sich beim Vorschub'
schliesst und beim Rückhub über die Werkmtottetange g1eiiet. Auf einer. Steuerwelle
16 sitzt eine Voreohubkurve 19a und eine Spannkurve
19b; von diesen werden. einerseits über iine die vorrridhtung. Vorschubgabel
1 Ba xlomc Materialvorschubualti*ttel1 13 und Über eine Spanngabel
18b das Spannen und Lösen der Werkstote-Spannzange 68 'erreicht. Die Steuerkurven
werden in an sich bekannter Weise von einem Kotor des Drehautomaten
über eine
Antriebswelle 21 angetrieben, die mit der Steuerwelle
durch
eine Kupplung 22 verbunden ist. Die letztere kann Über,
einen Blektromagneten 7gekuppelt bzw. entkuppelt werden. Durch einen
Magneten 69 kann die Drehbewegung der Vorsohubkurrre
19a ver-
riegelt werden, so dann sieh zu gegebener Zeit nur
die Spannkurve 19b dreht. perner ist an der Stirnseite
des Opinde1-stocken noch ein Absteohstahl 17 in an
sich bekannter Weise
angebracht.
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. f Im folgenden soll nun die automatiaohe-Sta##enn"heohubeinriohtung
beschrieben werden.
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Wie aus hig. 1 und 2 ersiohtlioh, weint
diese Naohsobubeinriohtung einen Hauptträger 20 auf, der mit Stimdern
25 a«tt dem Boden ruht. Der Hauptträger 20 weist swei D-äirea
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26 und 27 auf, die durch eine obere und untere
Platte 28 b».
29 miteinander verbunden sind. Auf der Ü0berplatte
28 sind, wie aus fig. 1 und 2 ersichtlich, insgesamt vier Zuftibrvorriohtungen befestigt,
die als Genzen mit 30.bezeichnet sind. Die Einzelheiten dieser Zuführvorriehtungen
sind aus den
Fig. 3 -- 5 besonders deutlich erkennbar. Auf der Oberplatte
28 ist ein Träger 31 befestigt, der eine Pührungeechiene 32 trägt. In seitlichem
Abstand von dem Träger 31 ist eine Stange 33 befestigt, auf der ein Halter 34 verstellbar
bofegtigt ist, der seinerseits eine Anschlagplatte 35 trägt. Auf der Stange 33 ist
ferner noch eine Abdeckplatte 36 befestigt. Durch die vorbesehriebenen
Teile wird eine führungerinte - für eine Anzahl von Vorrstsstangen
gebildet, wie dies aus den
Figuren 4 und 5 deutlich
ersichtlich ist. Diese Vorratsstangen sind allgemein nat
37 beseiohnet. Die beiden äusseren Zuführvorrichtungen 30 weisen
je ein Ftihrungeblech 43 auf, durch deren 44 die gräsete Stangenlänge
bestimmt ist, die von der Naohschubeinrichtung aufgenommen. werden kann.
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Zwischen dem Träger 31 und .ler Stange 33 ist sui der Oberrinne
deren
platte 28 eirreiihrungsi@a@aix@nc 40, 41 angeordnet, dien
stetionä..-3s Unterteil 40 aber Schrauben 42 en des Träger
31 bow. der Stange 33 und dessen Oberteil 41 an einen
iiebel 45 be-
festigt ist. Dieser Hebel 45 ist auf einer
Verbindungswelle
48 drehfest angeordnet, die in ihrer Länge ungefähr der
ge-
samten Länge über sämtliche Zuführvorrichtungen entspricht. Die vorerwähnten
Führungsrinnenteile tragen jeweils noch in Abständen untere bzw. obere Führungsschalen
5o bzw. 51. Der Hebel 45 trägt eine Nase 52, auf die ein unter Federspannung stehender
Bolzen 55 drückt, so dass normalerweise der Hebel 45 die in den Fig.3 und 4 dargestellte
Stellung einnimmt, in der ,die Führungsschalen geschlossen sind.
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Auf dem Führungsrinnenoberteil bzw. dem Hebel 45 ist ein Druckstück
58 befestigt, das den Zuführungskanal des Stangenmagazins, wie aus Fig.4 ersichtlich,
nach unten zu begrenzt. Zwischen
dem Druckstück 58, dem Führungs.rinnenoberteil
41 und einem
Anschlagteil 6o ist dabei ein Raum vorgesehen, der eine
Vor-
ratsstange 37 aufnehmen kann, doch ist, wie Fig.4 zeigt, im Ruhezustand
dieser Raum von dem Zuführkanal so getrennt, dass weitere Stangen in diesen Raum
nicht eintreten können. Am Träger 31 ist eine Klinke 62 angebracht, die aus
der,in Fig.4 gezeichneten Lage gegen die Wirkung eines unter Federspannung stehenden
Bolzens nach oben schwenkbar ist, und in der in Fig.5 geze@chneten Stellung gegen
einen Anschlag anschlägt.
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Im folgenden soll nun das Einführen einer neuen Stange zwischen die
Führungsschalen beschrieben werden.
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An der Nachschubeinrichtung sind Mittel vorgesehen, die durch Abtasten
feststellen, dass eine Stange die Führungsrinne vgrlassen hat und eine neue
Stange nachgeschoben werden soll. Auf diese Mittel wird noch weiter unten eingegangen.
Sobald dieeer Zustand festgestellt wird, wird der Hebel 45 aus der
inFig.4 gezeichneten Stellung entgegen der Wirkung des Federbolzens.55
in
die Lage nach Fig.5 geschwenkt. Hierdurch bewegt sich das Druckstück 58 zusammen
mit dem Führungsrinnenoberteil gemäss Fig.5 nach rechts und gibt den Weg für die
nächste Stange nach unten zu frei, die auf das Führungsrinnenoberteil fällt und
dort verbleibt. Zugleich ist die links vom Druckstück 58 (Fig.4) befindliche Stange
in die nunmehr nach oben offene, untere Führungsschale 50 eingefallen.
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Schwenkt nun der iiebel 45 nach seiner Freigabe unter der Wirkung
des Federbolzens 55 in seine Ausgangslage gemäss Fig.4 zurück, so wird hierdurch
mit Hilfe des Druckstückes 58 die gemäss Fig.5 links vom Druckstück liegende Stange
mitgenommQn. Dabei drückt sie die Klinke 62 ein Stück nach oben und wird dann vari
dieser Klinke in der Lage gemäss Fig.4 gegen Verschieben nach rechts gehalten.
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Am hauptträger 2o ist ferner eine idachschubkette 7o vorgesehen, die
über ein hinteres Kettenrad 71 und ein vorderes Kettenrad 72 läuft, das ungefähr
in der 'litte des iiaupttrLgers 2o angeordnet ist. An ihrem unteren Trurz.:trägt
die Nachschubkette ein Anschlagstück 75 und an ihrem oberen Trumm ein tlachschubstück
76. Das letztere ;eist ein Mitnahneteil 77 auf, das an einer plattenartigen Träger
78 befestigt ist. Dieser Träger durchgreift,-wie aus FigA erkennbar ist, einen Längsschlitz
zwischen den Führungsrinnenteilen 4o,41 und den Führungsschalen 50,51, so
dasV das Mitnahmeteil 77, wie aus der gleichen Figur ersichtlich ist, zentral in
dem zwischen den Führungsschalen vorhandenen Lsngskanal angeordnet ist. Danit kann
sich dieses Mitnahmeteil 77 in diesem Kanal vor- und rückwärts bewegen und kann
bei einer Vori.:4rtsbe::egung eine in dieser. Kanal befindliche Materialstange mitnehmen:
Im
Abstand vor dem Kettenrad 72 ( gemäss Fig.1 links von diesem Kettenrad) ist am Hauptträger
ein Auslösehebel 8o mit einem Bolzen 81 schwenkbar, der im Hauptträger 2o drehbar
gelagert ist..Der eine Arm 82 des Äuslösehebels 8o ist-im wesentlichen nach unten
gerichtet und weist einen Durchbruch 8.3 auf, durch den die Nachschubkette 7o hindurchgeführt
( vgl. insbesondere Fig. 4) ist. Gegen diesen Arm 82 kann das Anschlagstück 75 auftreffen,
und es wirkt dann dieser Arm auf einen Druckschalter 85: Der Auslösehebel 8o weist
ferner einen zweiten Arm 87 auf, der an seinem Ende eine Nase 88 besitzt, die mit
einem Mitnahmeetift 89 eines Schwenkhebels 9o zusammenwirkt, der auf der Verbindungswelle
48 drehfest angeordnet ist.
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Parallel und im Abstand zur Nachschubkette ist eine Steuerkette 95
vorgesehen, die über Kettenräder 96 und 97 läuft. Das obere Trumm dieser Kette trägt
einen Schaltnocken 98, dessen Weg nach hinten zu ( in Fig.2 nach links) durch ein
AnsehlagstUck loƒ begrenzt ist, das auf dem Hauptträger befestigt ist. Entlang
der Bahn der Kette 95 ist ein Druckschalter log vorgesehen, der beim Vorbeigehen
des Schaltnockens betätigt wird, und ausserdem ist im Abstand vor diesem
Druckschalter ( in Fig.2 nach rechts im Abstand) ein fest auf dem Hauptträger 2o
befestigter Druckschalter 103 vorgesehen, gegen den der Schaltnocken in seiner
vordersten Stellung anschlagen kann.
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Der Antrieb der Nachschubkette und der Steuerkette geschieht über.
einen ari Hauptträger befestigten Antriebsmotor 11o, der
über ein Ritzel 111
und ein Zwischenrad 112»ein Zahnrad 113 antreibt, das einen Teil einer als Ganzes
mit 114 beseichnet'en Rutschkupplung bildet ( vgl. Fig.6). Die Rutschkupplung Ist
auf
einer Welle 116 angeordnet, die in einem allgemein mit
12o bezeichneten Gehäuse gelagert ist, das am hinteren Ende des Hauptträgers 2o
befestigt ist. Auf dieser Welle ist neben der Rutschkupplung das Kettenrad 71 drehfest
angeordnet. Auf dieser Welle ist ferner noch eine Elektrokupplung 121 vorgesehen,
deren Kupplungshälfte 122 starr mit der Welle 116 verbunden ist. Die Kupplungshälfte
123 ist auf der Welle 116 frei drehbar und fest mit dem Kettenrad 96 der Steuerkette
95 verbunden.
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Am Vorderende des Hauptträgers 2o ist eine Tasteinrichtung angebracht,
die dazu dient, das Vorhandensein einer Stange in der Führungsrinne festzustellen.
Diese Einrichtung 'weist einen doppelarmigen Tasthebel 124 auf, der am U-Eisen 26
mit Hilfe von Lagerbücken 128 auf einem Bolzen 129 schwenkbar gelagert ist. An seinem
Vorderteil trägt der Arm 125 des Tasthebels 124 eine Tastscheibe 130, die
bei Verschwenken des Tasthebels die Bahn einer Materialstange überkreuzt. In Fig.7
ist noch ein auf der Oberplatte 28 befestigtes Führungsstück 132 vorgesehen,das
zum Führen einer Werkstoffstange 38 dient.
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Auf dem Bolzen 129,auf dem der Tasthebel 124 in Bolzenachsrichtung-verschiebbar
angeordnet ist, ist eine Druckfeder 134 vorgesehen, die den Tasthebel 124 in der
in Fig.8 gezeichneten Stellung zuhalten versucht.
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Am Arm 126 des Tasthebels ist eine Kugel 135 vorgesehen, die unter
dem Druck einer Feder 136 in der in Fig.7 dargestellten Lage gehalten ist. Diese
Kugel kann in die strichpunktierte Stellung gemäss Fig.7 bei Verschwenken im Uhrzeigersinn
mit einem Schalter 138 und bei Verschieben des Tasthebels 124 in die strichpunktierte
Stellung nach Fig.8 mit einem. Schalter 14o zusammenwirken.
Das
Verschwenken des Tasthebels geschieht mit Hilfe eines ' 'Elektromagneten
142,. der unter der Wirkung einer Feder in ab-` geschaltetem Zustand in der in Fig.7
gezeigten Stellung gehalten wird. Eine vom Anker betätigte Hubstange 144 ist an
ihrem Ende gabelförmig ausgebildet. Zwischen den Gabelenden 148 ist ein Betätigungsstift
149 vorgesehen, der einen Schlitz 150 des Armes 126 durchdringt. Damit wird der
Tasthebel bei Bewegen der Hubstange 144 sowohl in seiner vorderen als auch in seiner
hinteren Stellung von dem Stift 149 nach oben bzw. unten mitgenommen.
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Im folgenden soll nun die Wirkungsweise der Nachschubeinrichtung anhand
der Figuren 9 - 14 im einzelnen beschrieben werden. Diese Figuren geben die Einzelteile
nur schematisch wieder und zwar insoweit, als ihre Funktion für die Erklärung der
Wirkungsweise erforderlich ist. Die strichpunktierte Linie. zeigt dabei die Trennung
des Drehautomaten von'der Nachschubeinrichtung.
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Nach Fig.9 ist in dem Drehautomaten eine Stange 38 vorgesehen, die
bis in die Nachschubeinrichtung hineinreicht und insbesondere das Führungsstück
132 durchdringt und bis hinter den Tasthebel 124 reicht. Der Vorschub der
Stange 38 erfolgt nun in an sich bekannter Weise durch die Vorschubvorrichtung 13,
die über die Steuerwelle 16 in an sich bekannter Weise gesteuert wird. Der Vorschub
der Stange 38 erfolgt dabei bis zum Schwinganschlag 15. Beim Vorschieben betätigt
die Spann-Babel 18b den Druckschalter 14, der den Elektromagnet 142 betätigt. Der
letztere zieht die Hubstange 144 an und versucht dabei den Tasthebel 124 gemäss
Fig.7 im Uhrzeigersinn zu schwenken. Dabei trifft die Tastscheibe 13o in
dem Zustand nach Fig.9 auf die Stange 38, wodurch die Schwenkbewegung des Tasthebels
124 begrenzt und so eine Betätigung des Schalters 138 verhindert
wird.
Ist nun die Stange 38 soweit vorgeschoben, dass sie mit 'ihrem hinteren
Ende an dem Tasthebel 124 vorbeigewandert ist,
wie dies in Fig.lo
dargestellt ist, so kann bei dem entsprechenden Vorschub der StanCe 38 nunmehr
der Tasthebel 124 unter der Wirkung des Elektromagneten 142 soweit nach
unten schwingen
dass der Ariü,126 den Schalter 138 betätigt.
Dieser Schal-. ter 138 schaltet den Biotor 110 auf Nüoklauf, so dann sieh
. das untere Trumm der Naohechubkotte 70 gemäss fig. t0 nach
rechts bewegt. Dabei trifft das Anechlagetück 75 auf den.
Auslösehebel
80 auf, nimmt diesen ein Stück mit, so dann er den Druckschalter 85 betätigt. Damit
wird der Motor 110
und die Elektrokupplung zur Steuerkette
abgeschaltet.
Während des Vorlaufes des Anschlagstücken 75 hat sich der
Schaltnocken 98 der Steuerkette 95 aus seiner vorderen Stellung nach rückwärts
bis zum Anschlag gegen das Anschlag.. stück 100 bewegt. Ausserdem
ist das Nacäsohubettlok 76 aa oberen Trumm der Naohachubkette
in seinerückwärtige Stellung gemäße kg. 10 bewegt worden,
Durch
das Schwenken des Auelösehebele 80 wird dessen 11m 87 gemäss
Pig. 10 nach unten geschwenkt. Dabei-trifft die
Base des
Armes 87 auf den MitnahmestiftS des Schwenkhebeln 9 0 auf,
so dass die Verbindungswelle 48 gunammen mit dem
Hebel
45 zum öffnen dPührunr: rinne, geschwenkt wird. Durch das über den Auslösehebel
80 betätigte Ofirianxtxx der
rinne @ die
?hrungsütalkasa. fällt
eine neue Stange 37 in da1X PUär=ge.. rinne ein. .
Durch
den Schalter 85 wurde ausserdem das Zeitrelais 160 in Gang gesetzt, das nach
einer vorbestirmten Zeit den Motor 110
auf Vorlauf schaltet. Da
die Elektrokupplung 121 gelöst ist, wird nurmehr die Steuerkette 95
nicht bewegt. Bei diesem Vor-
lauf des Motors geht das Anschlagstück 75 gemäße
Pia. 11 nach rückwärts und gibt dabei den Auslösehebel 80 frei, der unter
der
Wirkung des Federbolzens 55 in seine Ruhelage zurückkehrt, rinnen
und wie bereits oben beschrieben das Pührungsiaüästoberteil
41
die rinne surückschwenkt und gleichzeitig xbomc fUhruagsbed@@etx
sohliesat. Bei dem Vorlauf des Motors wird ausserdem das am
oberen Trumm der Naohschubkette angeordnete Nachschubsttiok
76 nach vorwärts
bewegt, und dieses NachsohubstUak trifft
nach einen bestimmten Weg auf das hintere Ende der Stange
37 auf. Dabei können die Werkstoffstangen unter sich verschieden
lang sein. Die
Stange 37 wird hierdurch mitgenommen
und so weit nach vorne
bewegt, bis das Vorderende dieser Stange
auf die Testschei-
be 130 auftrifft. Diese Taetscheibe wird zusammen
mit dem
ganzen Testhebel 124 entgegen der Virkung der Feder 134
gemäss
gig. 11 nach rechts bewegt, und hierbei wird der Ara 126 des Testhebels
124 von dem Druoksohalter 138 bis zu
dem Druckschalter
140 bewegt, so.dassder Druoksohslter 138 freigegeben und
der Druckschalter 140 betätigt wird.
Durch die Betätigung
des Druckschaltern 140 wird der Elektrow,
magnet
142 äusgesehaltet, so dass der Taathebel in seine Ausgangsstellung
zurückgeschwenkt wird und den Weg der
Stange 37 freigibt. Gleichzeitig
vrird durch den Druokiohalter 140 die Elektrokupplung 121 wieder
gekuppelt. Bei dem
vorbesehriebenen Vorgang wird@die Vorwärtsbewegung
der Stan.-ge 37 durch die Taatscheibe 130 aufgehalten. Der
Motor 110
wird dabei nicht abgeschaltet und kann deswegen weiterlauten,
weil der Antrieb der Nachachubkette über die Futeohkupplung
114 erfolgt, die in diesem F$11 zu schleifen beginnt. Da wie eben
erwähnt der Motor 110 nach wie vor auf Vorlauf geschaltet ist, wird die
Stange 37 nach gerechwenkon des easthebela 124 Weiter vorgeschoben
und tritt dann mit ihrem vorderen Ende auf das hintere Ende
der Stange 38
auf, die sich während den vorbesehriebenen
Vorganges bereite um ein Stück unter der Wirkung der Vorachubvorriohtung
13
nach vorwärts bewegt hat, da während den Einiallene
einer neuen Stange und den Toreohubn-dereelben dar Drehautoatt
ununterbrochen weitergearbeitet hat. Die beiden Stangrn 37 und
38 liegen während des nachfolgenden Arbeitens den
Drehautomaten
ständig gegeneinander an, und er versucht dabei der
Motor 110 die Stange 37 ständig vorsuechieben. der Durrohführung
Solange dann die Stange 37 während d@t@txMfesx--einen Arbeitshubes
stationär gehalten wird, tritt die, Rttsahkupplu:ag 114 in Tätigkeit.
121
Wie bereits erwähnt, 'Wurde die Elektrokupplung tßJxdureh den Druckschalter
140 eingeschaltet, und von diesem Zeitpunkt
ab wird auch die Steuerkette
95 vom Motor 110 angetrieben. Dpmit bewegt sich der Schaltnocken 98 nach
vorne und gelangt
nach einem vorbestimmten Weg" bis zu dem Drucksclialter
102,
den er bei einen Werkstoffvorschub betätigt. Es
wird dadurch angezeigt, dass nun die Bearbeitung des letzten
Verkstückes der alten gerkstoffetange erfolgt. Der Druckschalter 102
. bewirkt einerseits tiber einen Magneten 39, dass
der Schwing-
anschlag 15 beim nächstfolgenden Arbeitszyklus (Fig.
14)
verriegelt ist und so nicht einschwenken kann, und anderer-
seits
über einen Magneten 69 die Verriegelung der Vorsohubvorrichtung kurve
19a und -so den Stillstand des beim
nun folgenden Arbeitszyklus.
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Ist nun dar letzte Werkstück der alten Stange
abgestochen, e0 die vorrichtung bleibt (nach Pig. 14) ässe
Vorsehubss@#..1# stehen. Der von der Spanngabel 18b betätigte
Druckschalter 14 schaltet, überbrückt durch den Druoksohalter
102, den Antrieb der Steuer-.
welle 16 Ober Magnet 23 und Kupplung
22 ab. und zwar, wenn. die Spanneange geöffnet ist. Da der
Xotor 110 nach wie vor
auf Vorlauf geschaltet ist, wird durch die
Stange 3? das
Restetüek der Stange 38 vorgeschoben und auege:,yorfen.
Dabei
läuft der Schaltnocken 98 ,weiter und trifft dann
auf den
Druckeohalter 103 auf ,und damit ist die Abstechstellung
der
nachgeschobsiaen Stange 37 erreicht (Fig. 14).
Der Druck= Schalter 103 bewirkt den Rücklauf des Antriebsmotors 110,und dieser
nimmt dabei die beiden Ketten entsprechend mit. Hierdurch gelangen der Schaltnocken
98 und das Naohnchubatück 76 wieder in ihre Stellungen gemäss Fig. 9.*Hei-dieser
Rückwieder wärtabewegung des Sehaltnockene betätigt deroelbex3äom den aw@vemcx@cx@@c3clsicSit3@x@texxAruckeQha3.ter
i0@ @'@, wodurch der Motor 110 abgeschaltet wird.
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Ferner wird durch den Druckschalter 103 die Steuerwelle 16 wieder
gekuppelt, die Verriegelung des Schwinganschlages und der Vorschubkur re aufgehoben
und eo der Normallauf den Drehautomaten ohne Stangennachschub hergestellt. Bei dem.
nun folgenden leeren Durchlauf wird das Anfangentück der neuen Stange abgestochen.