DE7018344U - Selbsttaetige vorrichtung zum beschicken von automatischen drehbaenken mit runden oder profilierten werkstoffstangen. - Google Patents
Selbsttaetige vorrichtung zum beschicken von automatischen drehbaenken mit runden oder profilierten werkstoffstangen.Info
- Publication number
- DE7018344U DE7018344U DE19707018344 DE7018344U DE7018344U DE 7018344 U DE7018344 U DE 7018344U DE 19707018344 DE19707018344 DE 19707018344 DE 7018344 U DE7018344 U DE 7018344U DE 7018344 U DE7018344 U DE 7018344U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chain
- rod
- movement
- material rod
- stop
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 73
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 7
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 7
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 7
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 10
- RRLHMJHRFMHVNM-BQVXCWBNSA-N [(2s,3r,6r)-6-[5-[5-hydroxy-3-(4-hydroxyphenyl)-4-oxochromen-7-yl]oxypentoxy]-2-methyl-3,6-dihydro-2h-pyran-3-yl] acetate Chemical compound C1=C[C@@H](OC(C)=O)[C@H](C)O[C@H]1OCCCCCOC1=CC(O)=C2C(=O)C(C=3C=CC(O)=CC=3)=COC2=C1 RRLHMJHRFMHVNM-BQVXCWBNSA-N 0.000 description 5
- 230000009471 action Effects 0.000 description 5
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 3
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 3
- 239000011800 void material Substances 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- BDEDPKFUFGCVCJ-UHFFFAOYSA-N 3,6-dihydroxy-8,8-dimethyl-1-oxo-3,4,7,9-tetrahydrocyclopenta[h]isochromene-5-carbaldehyde Chemical compound O=C1OC(O)CC(C(C=O)=C2O)=C1C1=C2CC(C)(C)C1 BDEDPKFUFGCVCJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 101100234547 Caenorhabditis elegans rod-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 108091036732 NRON Proteins 0.000 description 1
- JXASPPWQHFOWPL-UHFFFAOYSA-N Tamarixin Natural products C1=C(O)C(OC)=CC=C1C1=C(OC2C(C(O)C(O)C(CO)O2)O)C(=O)C2=C(O)C=C(O)C=C2O1 JXASPPWQHFOWPL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- LUTSRLYCMSCGCS-BWOMAWGNSA-N [(3s,8r,9s,10r,13s)-10,13-dimethyl-17-oxo-1,2,3,4,7,8,9,11,12,16-decahydrocyclopenta[a]phenanthren-3-yl] acetate Chemical compound C([C@@H]12)C[C@]3(C)C(=O)CC=C3[C@@H]1CC=C1[C@]2(C)CC[C@H](OC(=O)C)C1 LUTSRLYCMSCGCS-BWOMAWGNSA-N 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B13/00—Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
- B23B13/02—Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock for turning-machines with a single working-spindle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
(0421) »444038
rVnri:juc; de rr. ac hines Andre Bcchler S.A., Moutier (Schweiz)
Selbsttätige Vorrichtung zum Beschicken von automatischen
Drr-ibänken mit runden oder profilierten Werkstoff stangen.
Vorliegende E-rfindun0" betrifft eine selbsttäties
Verrichtung zur- Beschickung eines Drehautomaten mit runden
oder profilierten Werkstoffstangen, wobei die jeweilige
Einführung einer Werkstoffstange in den Drehautomaten durch
einer. Stössel ausgehend von einer Festhalte stellung erfolgt,
in welche die Werkstoff stange vorangehend gebracht wurde
und in welcher das vordere V/erkstoffstangenende an einem
wegnehipih'-iren Anschlag anliegt.
VZonn man bestmögliche Arbeitsverhältnisse
erzieler, will, verlangt die Einführung der V/erkstoffstangen
in eine automatische Drehbank ein genaues Positionieren der '.verkstoff stange im Spindelstock schon bei Einleitung
des ersten 3earbeitungszyklus im Drehautomat. Als das vordere Ende jeder jeweils neu eingeführten Werkstoffstange
vorgängig plangedreht worden ist, so ist es möglich, djese V/erkstoffstange bis zum Anschlag an einem
Abstechmeissel vorzuschieben- Diese Vorgehensweise hat
aber den ersten Nachteil, dass sie ein vorgängiges Flandrehen
des einer. V/erkstofCstangenendes erfordert, und
einen zweiten Nachteil, der davon herrührt, dass wenn
Sg/hc/
schon das erste V-'erkstück genau in den Toleranzen bearbeitet
werden soll, en erforderlicn ist die vor^änpi^ bearbeitete
Stirnfläche äer neu eingeführten Werkstoffstange genau am
Abstechstahl zum anschlag zn bringen j hierbei besteht aber
die Gefahr, dass dieser ^bstechstaiil leicht beschädigt oder
etwas ver schober.· wird. Ss ist somit von erster Wichtigkeit,
dass die Lage, welche das vordere Werk stoff Stangenende bei
der Einführung einnimmt, mit riguroser Fräzision durch das
Organ bestimmt werden kann, welches hinter de::- Spindelstock das Einführen der Werkstoff stange besorgt. -Line andere
Methode, bei v/elcher die erste bearbeitung gleichsam ins "Leere" erfolgt, ermöglicht die Einführung von Werkstoffstangen,
deren vordere Stirnf lache nicht vorgängig bearbeitet worden ist. Kacn dieser i-lethode wird die Werkstoff stange so
eingeführt, dass ihr vorderes Ende nicht bis in unmittelbare Nähe des Abstechstanles kommt; beim ersten "Bearbeitungszyklus" kommt dann nur der Abstecnstahl tatsächlich zur
Wirkung, mit dem Zweck, das vordere Ende der Werkstoffstange
plan zu drehen, hei dieser Methode muss aber auch
ein ziemlich exaktes Positionieren des noch nicht plangedrehten
vorderen Endes der Stange erfolgen, was keinenfalls unter Benützung des Abstechstahles als Anschlag
erfolger, kann.
Im einen wie im anderen Fall bedarf es einer Beschickungsvorrichtung, ede befähigt ist, die Werkstoffstange
so einzuführen, dass deren vorderes Ende eine möglichst ger.au bestimmte Lage einnimmt. In den gebräuchlicher.
Beschickungsvorrichtungen wird die Werkstoffstange mittels eir.es Stöpsels eingeführt, der auf das hintere Ende
der Werkstoffstange einwirkt\ da aber die Länge der Werkstoff
star.gen nicht irrjner genau die gleiche ist, kann für
die bestimmung der La~e des vorderen Werkstoffstangenendes
nicht auf die Lage dieses Stössels abgestellt werden,
vielmc:-r mus3 die Lage der Werkstoffstange in Funktion
d'-r Lage >?$ vorderen Werkstoffstangenendes erfolgen.
In gewissen bekannten Vorrichtungen ist ein mechanischer
Taster z.B. in Form eines Mikroschalters, vorgesehen,
welcher beim Vorschieben der Werkstoffstange durch den Stössel das Eintreffen des vorderen Stangenendes an
einer bestimmten, hinter dem Spindelstock gelegenen Lage wahrnimmt, worauf ein Mechanismus, meistens ein solcher
der mit Reibung arbeitet, di · Werkstoff stange um einen
vorbestimmten Betrag vorschiebt. Dieses Vorgehen ist nicht besonders präzis, weil die Arbeitsweise des Lasters durch
die Form der vorderen Werkstoff Stangenstirnfläche beeinflusst
wird und weil, sogar wenn diese Fläche vorgängig plangedreht wurde, die Wirkungsweise des Tasters durch
die Geschwindigkeit beeinflusst wird, mit welcher die Werkstoffstange auf den Taster zur Einwirkung gelangt.
Eine bereits bekannte Verbesserung besteht in der Verwendung eines wegnehinbaren Anschlages, gegen dem
die vordere Stirnfläche der durch den Stössel vorgeschobenen Werkstoff stange anstösst, worauf dieser Anschlag
weggenommen wird, um es einem geeigneten Mechanismus zu erlauben, die Werkstoffstange durch Einwirkung auf den
Stössel um einen vorbestimmten Betrag· vorzuschieben..
Damit bei einer solchen Vortpr.er.sweise die
ganze Präzision erreicht wird, die erwartet werden kann, müssen die Mittel, die die Werkstoffstange um einen vorbestimmten
Betrag verschieben sollen, mit grosster Präzision
arbeiten. Der Stössel wird meistens mittels eines Kabels vorgeschoben, der an einer Fahne dieses Stössels
angehängt ist. Die bekannten Vorrichtungen wirken auf dieses Kabel mittels entweder einer Friktionsrolle, die
direkt auf den Kabel einwirkt, oder mittels einer Kupplungsvorrichtung, welche in der Antriebsverbindung
einer KabelantriebsrölIe eingesetzt ist. Wegen der
Elastizität des Kabels und auch wegen der Ungenauigkeit,
die bei der Wirkung jeder Friktionsvorrichtung anzutreffen ist, kann aber dieses Vorschieben nicht mit der
ganzen gewünschten Genauigkeit durchgeführt werden. Ir. bekannten Beschickungsvorrichtungen hat man deshalb einen
Schlitten vor gesellen- ö^'" ? ■ π η "arallRl zu tu Stössel bewegen
lässt und der mit Greifern versehen ist., welche sogleich
nach den. Anstossen dor Merkstoff stange a:r. Anschlag die
Stösselstange erfassen, u:;: n*ch Wegnahme des Anschlages
den Vorschub um Jon gewünschten We/ durchzuführen und zuletzt die Stösselstange wieder freigeben. Es bestand also
die Auffassung, das.i zur- Erreichung einer genügenden
Vorseuubpräzision es erforderlich ist, den otössel nicht
mitte] eines ivabels aber mittels eines starr mit dem
Stöss·:·, verbundenen Teiles, nämlich mittels der Stösselstanr*
orzuschioben.
Vorrichtungen dieser Art sind gebaut worden und hoben in dieser Beziehung vollbefriedigt; sie haben aber
einer, ziemlich gewichtigen '. achteil der darin besteht, dass wegen der ziemlich kleinen L ir.ge der Stösselfahne
die Anschlaglage in welcher Cas vordere Ende der Werkstoffstange
gegen einen wegnehufoar^r. Anschlag anstosst und von
welcher ausgehend ier Schlitten mittels der Greifer den
otössel um den gonau be stiften retrag vorschiebt innerhalb
tines er.gbegrcnzter. Inreiches gelogen sein muss5 dies
bedeutet, dass man nur mit V/erkstofl'st-.nron arbeiten kann,
der in Lün.je innerhalb eines ziemlich engen Toleranzbereiches
gelegen sein muss, der höchstens eii.it-e Dezimeter betragen
darf und keinesfalls grosser sein darf als die Länge der Fahne. Diese unbedingt einzuhaltende Bedingung verbot die
Speichung der beschickungsvorrichtung mit Werkstoffstangen,
deren L'-'nge erheblich kleJner ist als eine gewisse Nennlänge.
Eine Abhilfe wäre hier dadurch möglich, dass man die Länge der Stösselstange übermässig gross vorsieht;
dies hätte aber einen übermässig grosser. Platzbedarf zur Folge, weil für die Einführung jeder Werkstoffstange der
Stössel bis in seine hinterste Lage zurückkommen muss und somit eine Vergrösserung der Stösselfahne nach hinten
dort einen zusätzlichen Platz beäarf erfordern wurde
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist ·. Schaffung einer selbsttätigen Beschickungsvorrichtung für
einen Drehautomaten unter Ausschaltung des vorerwähnten
Nachteiles, also einer Beschickungsvorrichtung, die ohne Zunahme des Flatzbedarfes es ermöglicht, mit Werkstoffstange
η zu arbeiten, die irgend eine Länge bis zur Kennlänge haben.
Die erfindungsgemässe selbsttätige Beschickungsvorrichtung
löst diese Aufgabe dadurch, dass der Stössol mit iiner GaIl1sehen Kette verbunden ist, die unbekümmert
um die Lage des Stössels ein Trum hat, weiches sich längs einer inbezug auf die Vorrichtung feststehenden Wegstrecke
erstreckt, längs welcher der mit der Kette verbundene Stösselteil bewegbar ist, wobei dafür gesorgt ist, dass
jede innerhalb einer vorbestimmten und inbezug auf die
Verrichtung feststehenden Zone des Ketteriverlaufes an die
Kette übertragene Bewegung integral an den Stossel übertrager,
wird zur entsprechenden Vcrbowegung des besagten Kettentrumes, und dass sie Mittel aufweist, die 03 ermöglichen,
im Anschluss an uio V/c'gnalirnc dos vor der
Werkstoffstange wirksam gewesen·; η Anschlages, der Kette
innerhalb der genannten Zone eine Vorschubbewegung zu erteilen, deren Amplitude mit einer vorbestimmten Länge
genauestens übereinstimmt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der orfindungsgomassen
Beschickungsvorrichtung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass die Vorschubbewegungserteilungsmittel
einen Schlitten aufweisen, der innerhalb der genannten
Zonc bewegtlich ist, die auf der genannten Wegstrecke gelegen ist und eine Erstreckung hat, welche mindestens
so gross ist, wie dio genannte vorbestimmte Länge, wobei
dieser Schiitton mit Greifern ausgerüstet ist, die an der Kette zum Eingriff gelangen sobald die Werkstoffstange
in die Festhaltestellung gelangt ist, um dann nach
701834^28.1.71
Wegnahme des Anschlages eine !'ranslationsbewegung auszuführen
über die Wegstrecke, die der vorbestimmten Länge genauestens entspricht, unter Mitnahme der Kette, und
Loslassen der Kette durcn die Greifer, wenn die Translationsbewegung
beeindigt ist.
Die hiermit vorgeschlagene Lösung beruht auf der Erkenntnis, dass entgegen dom was bisher angenommen
wurde, eine riguröse 3estimmung des Betrages um den der Stössel vorgeschoben wird, nicht einer Vorstosswirkung
bedarf, die auf einen vollständig vom Stössel abhängigen Teil ausgeübt wird, sondern, dass diese Vorstosswirkung
auch auf einen oder mehrere Teile ausgeübt werden kann, die an sich wohl steif sind, die aber direkt oder indirekt
spielfrei am Stössel angelenkt sind, wobei auch noch die Bedingung eingehalten sein muss, dass die kinematische
Verbindung zwischen der Belegung des starren angelenkten
Teiles und der sich ergebenden 3'cösselbewegung genau
bestimmt sein muss. Diese letztgenarr.te Bestimmung wird
eingehalten durch die Verwendung einer GaI1'sehen Kette;
dieselbe Bedingung würde nicht eingehalten in dem gewollten Mass bei Verwendung eines Kabels, da ein solches stets
eine gewisse Hachgiebigkeit hat ur.d nicht aus starren Teilen besteht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
und eine Ausführungsvariante' werden nachstehend anhand der beiliegerden Zeichnungen. Es zeigen-"
Fi£. 1 eine sciiematiscne perspektivische Ansicht
der Beschickungsvorrichtung,
Fig. 2 eine schematischo Aufrisszeichnung der
Beschickungsvorrichtung zur Veranschaulichung der Arbeitsweise,
Fig. 3 einen Aufriss des zur Vorrichtung gehörenden Schlittens, und
Fig. 4 einen Vcrtikalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
In der rig. 1 ist mit 1 der Spindelstock eines
Drehautomaten bezeichnet, mit 2 eine in diesem Spindelstock
gelagerte Arbeitspindel und mit 3 ein Schneiduieissel z.B.
ein Äbstechstahl. Diese iV-ile arbeiten in klassischer V/eise
zusammen, indem dj~ Grindel 2, in welcher eine Werkstoffstange
gehalten ist, m den Spindelstock 1 dreht, oar sich
längs bewegt, wogegen der i4eissel 3 und möglicherweise noch
andere nicht gezeigte und ähnliche Meissel sich radial bewegen lassen, um einen Abstechvorgang und eventuelle
andere Bearbeitungsvorgänge durchzuführen; in anderen Typen von Drehautomaten, für welche sich die hierin beschriebene
Beschickungsvorrichtung auch eignet, ist der Spindelstock 1 feststehend, wogegen die Meissel sowohl in
Längs- wie auch in Querrichtung bewegt werden, um den Werkstück die gewollte Form zu erteilen. Diese Arbeitsweise
sind wohl bekannt und es erübrigt sich deshalb, näher darauf einzugehen»
In der Fig. 1 ist eine Werkstoffstange 4 ersichtlich,
welche durch einen Stössel 5 (der in der Zeichnung noch von der 'Werkstoffstange 4 getrennt ist, der aber diese
letztere '"inten fassen wird, um sie vorzuschieben und auch
bei ungefähr vollständigem Aufbrauch den Werkstoffstangenresten zurückzuführen für dessen Ersatz durch eine frische
Werkstoffstange), wobei die Werkstoffstange 4 und der
Stössel 5 innerhalb eines Rohres gelegen sind, wie dies für bekannte Beschickungsvorrichtungen üblich ist, weshalb
dieses Rohr (Führungsrohr) nicht dargestellt ist, um die Zeichnung nicht zu überlasten. Der Stössel 5 hat eine
Fahne 6, die aus einem seitlichen Schlitz des vorerwähnten nicht gezeigten Rohres herausragt und auf die die Mittel
zum Vorschieben des StÖssels und somit der Werkstoffstange
einwirken. Eine Magazinplatte 7, auf welcher mehrere Werkstoffstangen 8, Sa aufliegen, befindet sich neben dem
vorerwähnten Rohr und eine ebenfalls gut bekannte und nicht dargestellte Wählvorrichtung gewährleistet die Einführung
einer neuen Werkstoffstange jedesmal, wenn nach Aufbrauch
einer Verkstofi stan^o der Stcssel -/ollständig nach hinten
zurückgeführt worden ist.
Das Bewegen des Stössels 5 erfolgt mittels einer
GaIl'sehen Kette 10., die mit dr-r Fahne 6 verbunden ist und
ein Unilenkkettenrad H5 ein Antriebskettenrad 12 und ein
Spannkettenrad 13 umläuft j letztere ist auf einen· Arm 14
gelagert, auf den eine Feder 15 im Sinne des Spannens der Kette 10 einwirkt. Das Antriebskettenrad 12 wird durch
einen Motor 17 mittels einer Reibkupplung mit Scheiben angetrieben j was zur Folge hat, dass der das Kettenrad 12
umlaufende Teil der Kette stets entgegen dem Uhrzeigersinn
gezogen wird, dass aber, wenn die Kotte auf den Zug nicht
ansprechen kann, sie stillstehen bleibt und die Kupplungsscheiben 16 aneinander schleifen. Es ist hier noch darauf
hinzuweisen, dass ein ähnlicher Antriebstyp verwirklicht werden könnte - und in gewissen DrehavTomaten auch verwirklicht
ist - mittels eines Gewichtes, welches auf die Kette 10 zieht, um den Stössel 6 nach vorn zu schir"^1-Ferner
ist zu bemerken, dass der Motor 17 entwö... ο
gespeist sein kann oder nur dann wenn der Stöscovl .ach
vorn zu bewegen ist5 Es braucht hierzu nur .... herkömmlichen
elektrischen Schaltmittel, die hit 1 nicht näher
zu beschreiben sind. Auf der Fig. 1 sieht man auch einen wegnehmbaren Anschlag 9, der mittels eines nicht gezeigten
Mechanismus, der in Uebereinstimmung mit den verschiedenen Phasen des Beschickens einer Werkstoffstange abwechselnd
in den Weg einer in die Arbeitspindel 2 einzuführenden Werkstoffstange gestellt und dann wieder aus diesem Weg
herausgenommen werden kann, um die Werkstoffstange durchzulassen.
Die erste Phase der Arbeitsweise der oben erwähnten Elemente, die in ihrer Mehrzahl bestens bekannt
sind, ist kurz beschrieber, die folgende:
^rvK ·3 "1 rl r \ ο -η ,Qffioopi R VOl 1 .S-LMrIfIi ·τ HRC!!'] h ί ntf'-ίΠ
zurückgezogen. 1st und vorübergehend in dieser Lage festgehalten
wird und nachdem gegebenenfalls der Rest der
auf Kebrauc;iti;n Werkstoff stange weggenommen worden ist,
wii'd eine frische V.'erkstoff stange 4 aus dem Vorrat 8, 8a
durch ο ine· nicht gezeigte WLhIvorrichtung durchgelassen,
damit sio sich innerhalb des vorgenannten und nicht gezeJKten
Führungsrohres vor den Stössel 5 legt. Bei nun
vorübergehend durch nicht gezeigte Hilfsmittel festgehaltener
Werkstoffstange wird nun der Stössel 5 vorbew'i£t,
und zwar mittels der Kette 10 oder durch andere Mittel, die auf die Fahne 6 einwirken, bis der drehbare
vordere Zr."3tr-.il des Stossels 5 das hintere Werkstoffs*:angenende
gefasst hat und es festklemmt. Danach werden die Hilfsmittel freigegeben, welche vorübergehend die
■/.'c-rkstoffstarige in Axiallage festgehalten haben und es
wird de:· 3tössel 5 vorbewegt bis das vordere Ende der V.\;r>: stoff stange an dem wegneiimbarer: Anschlag 9 anstosst,
"*.r-r -■*·■■.·...: v^rl.oi1 in seine V/irklage gebracht worden ist.
i-s ist nur. die resthaltelage erreicht, aus welcher die
V.;-rkstoffstange 4 um einen riguros genau Betrag vorbewegt
werden soll.
Es sei noch in Erinnerung gerufen, dass während Qi'isor ersten Arbeitsphase das obers Xrum der Kette stets
durch das Kettenrad 12 und die Schleifkupplung 16 gespannt gehalten wird. Sobald die eben erwähnte Festhaltelage
erreicht ist, wird die Steuerung der Folge von Vorgängen zum Einführen der Werkstoffstange durch den Schlitten
übernommen. Dieser Schlitten, der in einzelnen weiter unten beschrieben wird, ist eingerichtet, um sich längs
zu bewegen, also parallel zum Stössel 5 und zur Werkstoffstange ''-, unter Zurücklegung eines V.'eges, der genau dem
gewollt er. '.-/e ^:-ab schnitt entspricht.
Sobald die Festhaltelago erreicht ist, wird dieser Schlitten IP vor Beginn seiner Vorwärtsbewegung
701834 A 2a 1.71
dahin gosteaert, dass or zwei ure ifor Ij und 20
bewegt, zwischen welchen bis anhir. die .'..otto IO sich frei
bewegen könnt".. Sobald diese Oreii'or 19 und 20 (ooer diese
Zange 19, 2Ί) an dor Kette 10, welche eine Cr/.. 11' se ho Kette ist,
zum Eir.wirk geko.;:uu:i sind, ist die buwtigung der aus Werk stoffstanze
A und Stössol !3 beste nor/Jon iin'neit nn die Bewegung dos
Schlittens 1:. gebunden. Za wird dam: der .-^ ..schlag 9 vor der
Werkstoffstange ι weggenommen, nlsdat.;: beginnt der Schlitten
18 unter der Einwirkung von noch zu beschreibender, Mittel
seine Vorbewegurig unter /i t na haie der Kette 10 und somit auch
des Stössels 5 und der Werkstoff stange -1 uir. gonau der gleichen
Betrag da dieser letztgenannte Betrag genau bestimmt wird durch die zuvorgesehen Mittel, ist auch der vo/r. Stössel 5
und von der Werkstoffstange 4 zurückgele-gte "<.:c-g genau bestimmt.
Sobald der Schlitten 18 a:.. Snde reines Vorschubweges
angelangt ist, hat das vordere Snde der Merkstoff stange
4 die Länge dos SpinJelstockes durchlaufen und ragt es aus
der Arbeitsspindel 2 gegen den Meissol 3 vor. In diesem Moment
gelangen di-j klassischen üttel zur V/irkung, die in der
Spindel üiithaltoi. sind, αϊ;; di- Werksoof!'stange i;i iiii- festzuhalten
und zur gleichen Zeit lösen sich die Greifer 19, des Schlittens 18 vcn der Kette IC ab, worauf der Schlitten
nach hinten zurückkehrt in die Ausgangslage, aus der er später ein nächstes Mal u.t. einen genau bestimmten Wegbetrag
vorgeschoben wird.
In ti·..-r Fig. 1 ist auch eine Schiene 21 ersichtlich,
längs welcher sich der Schlitten geführt ist, und eine Kette 22, die zur Mitnahme des Schlittensüß dient und die
ein J^lenkketter.rr-.d 2 3 sowie ein Antriebskettenrad 24 umläuft,
das mit einer.: .-'.ot^r 25 ir. Antriebsverbindung steht. Ein bei
44 schematisch angegebener Kontakt steuert das Anhalten des Schlittens Ir an der rigurös genau bestimmten Stelle; es
gibt verschiedene Einzelmethoden, die es erlauben den Endpunkt
des vom Schlitten 18 zurückgelegten Weges genauestens
zu be Stirnen; da solche Methoden in einzelnen bekannt sind.
braucht iiier darauf nicht näher eingegangen zu worden.
--iezüglich der Vorrichtung nach Fig. 1 ist noch
darauf hinzuweisen, dass die Stelle, an welcher die Kette 10 durch die Greifer 19 und 20 des Schlittens 10 erfasst v/erden,
auf dem oberen Trum der Kette 10 gelegen sein könnte, an einer anderen Stelle als jener die in der Figur gezeigt ist. Wenn
keine besonderer: iiassnahmen getroffen ist, soll diese Stelle
nicht am unteren Trum der Ketto liegen, an den die Spannrolle
13 einwirkt, dagegen wäre es natürlich in einer analogen Ausfulirungsf orm ohne weiteres möglich, dass das v/irksame
Kettentrum unten und das gespannte Kettentrum oben verlaufen würde.
In der Fig. 2 hat man schematisch die Uebereinstimmung
zwischen dem durch den Schlitten 18 genauer gesagt durch die Greifer 19, 20 des Schlittens, zurückgelegten Weg
und dem Weg dargestellt den die Werkstoffstange ausgehend
von ihrer Festhalte stellung zurücklegen muss, um in die gewollte Lage in bezug auf die Drehmeissel zu gelangen. Diese
Fig. 2 zeigt klar, dass der Weg A5 den der Schlitten zurücklegt,
genau gleich gross ist wie der Weg λ, den das vordere
Werkstoffstangenende ausgehend von der Festhaltelage zurückzulegen
hat, bis es in der Nähe das i-ieissels 3 angelangt ist.
Falls man nicht nach der Methode arbeitet mit erstem Arbeitszyklus im Leeren, muss der Weg A genau gleich gross sein, wie
der Abstand zwischen der Wirkflächc des Anschlages 9 und der nächstgelegenen Stelle des Meisseis 3. Arbeitet man nach der
Methode mit erstem Arbeitszyklus im Leeren, so befindet sich der Meissel an der Stelle 3'; der Weg A muss dann gleich
sein dem Abstand zwischen Wirkoberfläche des Anschlages 9
und nächstgelegener Stelle des Meisseis vermindert um den Betrag x, der etwas kleiner zu sein hat, als die Länge
eines zu bearbeitenden Werkstückes.
Auf der Fig. 2 sind die Elemente 1, 2, 3, 4, 5,
9, 10, 11, 12, 19 und 20 so dargestellt, dass die Uebereinstimmung
zwischen dem was in Fig, 1 gezeigt ist und dem was in Fig. 2 gezeigt ist, klar zum Vorschein kommt.
Die Jb1Ig. 3 und 4 veranschaulichen do-i Schlitten IE
in seinen Einzelheiten. Man sieht dort, dass das Gegeneinanderverstellen
der Greifer Y) und 20 durch einen magnetischen Mechanismus gesteuert wird, den; c-in Tauchanker gehurt, welcher
in einem Spulenkörper 26 wirkt un·! mit einer Welle 27 verbunden
ist. Letztere ist an ihren; ir. Fig. 3 linksseitigen Ende mit einer darauf befestigten Muff ο 2S vers .eher., die durch ein
Gegenstück 26a gesichert ist und zwei Flansche 29 und 30 hat, zwisclu /: denen eine Ringnut 31 vorhanden ist. Eine Druckfeder
32 ist wischen dem Flansch 30 und dem zum Spulenkörper 26 geborenen Teil 26a eingesetzt. Das Spulenkörper 26 ist mittels
eines Gewindevorsprunges 26b und einer Gegenmutter 26c am Schlittenkörpär befestigt. Wenn das Spulenkörper stromlos ist.
so sind die Welle 27 und mit ihr die Muffe 28 nach links gedrückt,
wogegen bei erregtem Magnet diese Teile nach rechts bewegt sind. In die Ringnut 31 greift ein Bolzen 34 ein, der
am freien Ende eines am unteren Teil des Schlittens mittels einer Achse 3 5 gelagerten Armes 33 befestigt ist. Die Achse
3 5 hat an ihrem vom Arm abgeweideten Ende einen Kopf 36 mit
Abflachung, der gleichsam als kurvenscheibe für die Betätigung
des Greifes 20 dient.
Die beiden Greifer 19 und 20 sind in einer Vertikalen
Kulissenführung geführt, die auf der der Kette 10 zugewendeten Rückseite des Schlittens vorhander, ist. In dieser
Kulisse ist der obere Greifer 19 mittels einer Vierkantkopfschraube
39 und einer unterlagsscheibe 40 festgesetzt, wobei
die Schraube ein Langloch des Greifers durchsetzt. Der untere Greifer 20 wird an Boden der Kulissenführung durch einen
Stift 37 in Anlage gehalten, so dass dieser Greifer auf und ab beweglich ist. Der untere Rand des Greifers 20 ruht auf
dem abgeflachten Teil des Kopfes 36 auf, der zu seiner Betätigung dient.
Die GaIl1sehe Kette 10 erstreckt sich in der Weise
zwischen den Greifern hindurch, dass die Zähne 41 und 42 dieser letzteren an mindestens drei Zwischenhülsen dieser
Kette zur Einwirkung gelangen. Dies geschieht bei der unter
701834 A 211.71
Strom Setzung des Solenoids 26.
In den Fig. 3 und 4 ist auch die Schiene 21 eingezeichnet,
die zur Führung des Schlittens dient.
Die elektrische Vorrichtung zur Steuerung der Stromzufuhr zum Solenoid 26 ist nicht dargestellt; es genügt darauf
hinzuweisen, dass die Schliessung des Speisostromkreises in Abstimmung auf die Bewegungen stattfindet, welche den verschiedenen
Elementen erteilt werden, die das Funktionieren der automatischen Beschickungsvorrichtung steuern. Die Herzu
erforderlichen Mittel sind bekannt und schon in ähnlichen Beschickungsvorrichtungen verwendet worden, bei denen sich
die Greifer des Schlittens nicht an einer Kette 10 oder einen ähnlichen Organ schliessen, sondern an einer Fahne, die zum
Stössel 5 gehört, wobei eine solche Fahne dann erheblich länger sein muss, als die Fahne 6, die am Stössel 5 nach Fig.
befestigt ist.
Der Vorteil der hier beschriebenen Beschickungsvorrichtung gegenüber den jenigen, die weiter oben kurz beschrieben
wurden, bestoht darin, dass sie sowohl mit Werkstoffstangen
8 gespiesen werden kann, deren Länge ungefähr gleich der Nennlänge
ist, wie auch mit Werkstoffstangen 8a, deren Länge erheblich kürzer ist. Dies ergibt sich daraus, dass wenn die aus
dem Stössel 5 und der darin iu.it ihrem hinteren Ende festgehaltenen
V.'erk stoff stange 4 bestehende Einheit in die Festhaltestellung
gebracht worden ist, die Lage des Stössels 5 und somit der Fahne 6 von der Länge der in Festhalte stellung
gebrachten Werkstoffstange abhängt. Es ist leicht aus Fig.
ersichtlich, dass wenn z.B. eine kurze Werkstoffstange im Stössel gehalten ist, dieser letztere sich in der Festhaltestellung
viel näher beim Spindelstock 1 befindet, als wenn eine lange Stange eingesetzt worden ist. Würde bei einer vorbekannten
Vorrichtung eine solche kurze Stange eingesetzt, so wurden die Greifer 19 und 20 bei ihrer Betätigung ins
Leere greifen oder an einem Kabel zum Anliegen kommen ohne dadurch eine genaue Bewegungsübertragung an die Fahne gewährleisten
zu können. Bei der hier beschriebenen Vorrichtung
dagegen greifen die Greifer 19 und 20 unbekümmert um die Länge
der eingesetzten Werkstoffstange stets an einer Anzahl von
Abstandhilfen der Kette 10 an, wobei Gewähr besteht, dass die Bewegung des Schlittens 15 genauestens auf die Fahne 6, somit
an den Stössel 5 und an die eingesetzte Werkstoffstange 4 übertragen
wird.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die Kette
10 endlos in sich geschlossen und durch einen ihrer Drehzapfen mit der Vorderkante der Fahne 6 verbunden. In einer Ausführungsvariante könnten die Enden der Kette an der Hinter- und Vorderkante
der Fahne befestigt sein, wobei dann allerdings die Fahne in ihrem Längsprofil so auszubilden wäre, dass sie bezüglich
Angriff der Greifer 19 und ?.i der Kette gleichwertig wäre.
In einer anderen Variante könnte man ohne Schlitten 18 auskommen und dabei die Fortbewegung der Kette 10 durch ein
mit ihr im Eingriff stehendes Kettenzahnrad besorgen lassen. Dieses Kettenzahnrad könnte z.B. an die Kette des Zahnrades
treten und seine Zahnung müsste so ausgebildet sein, dass der Eingriff spielfrei erfolgt. Ein solches Kettenrad könnte dann
gebraucht werden, um an den Stössel 5 eine Bewegung zu übertragen,
deren Amplitude genauestens bestimmt ist und zwar genau mit der Amplitude A nach Fig. 2 übereinstimmt.
Der Antriebsmechanismus für dieses Zahnrad könnte eine elektromagnetische Kupplung auf v/ei sen, die zum Einsatz
gelangt, nachdem die im Stössel festgehaltene 'Werkstoffstange in die genannte Festhalteht^llung gebracht worden ist und die
dann dieses Zahnrad mit einem von einem Motor angetriebenen Teil in Antriebsverbindung bringt. Dieser Motor könnte dann
vorzugsweise ein Schrittmotor sein, der mit sehr grossem Uebersetzungsverhaltnis auf den eben genannten angetriebenen
Teil einwirken würde, in der Weise, dass durch Einspeisung ej.ner gewollten Anzahl von Impulsen an diesen Schrittmotor
der angetriebene Teil und somit das damit in Wirkverbindung stehende Zahnrad eine Drehung um einen genauestens bestimmten
70183^28.1.71
V.'inkel erhalten würde dem eine entsprechend genauestens
bestimmter Weg des Stössels 5 entsprechen würde. Es wäre ausserdem erforderlich, dass die Kupplung, z.B. die elektromagnetische
Kuppl^g die Antriebsverbindung zwischen dem
Zahnrad und dem angetriebenen Teil herstellt, sobald die
im Stössel 5 gefasste Werkstoffstange 4 die Festhaltestellung
erreicht hat, so, dass bei Wegnahme des Anschlages 9 die Kette durch die Kupplungsvorrichtung gehalten wird, um zu verhindern,
dass der Stössel seine Vorschubbewegung beginnt unter der
Einwirkung der Schlupfkupplung 16 und des Motors 17, Sobalfi der Anschlag weggenommen ist, könnte dann die Einspeichung
der Impulse an den Schrittmotor erfolgen, um den Stössel 5 und die damit verbundene Werkstoffstange um den gewollten
Vorschubweg vorzuschieben.
In einer weiteren Variante könnte die eben beschriebene Kupplungsvorrichtung mit der Antriebsvorrichtung
für das Kettenrad 12 kombiniert werden, wobei dann dieses Kettenrad 12 das jenige wäre, das zur Bewirkung des genau
bemessenen Vorschubweges dient, währenddem vorzugsweise die Schlupfkupplung 16 und der Motor 17 durch einen Gewichtsmotor ersetzt würden und die elektrische Kupplungsvorrichtung
an die Stelle der Schlupfkupplung 16 treten würde und ferner der Schrittmotor den Motor 17 ersetzen würde (wobei wieder
eine Untersetzungsvorrichtung vorzusehen wäre, in'dem Sinne,
dass ein Vorschubschritt der Kette entsprechend einen Schritt des Motors sehr klein wäre, um die Präzision der
Vorschubbewegung an die Kette entsprechend zu vergrössern).
Claims (3)
1. Selbsttätige Vorrichtung zur Beschickung eines Drehautomaten mit runden oder profilierten Werkstoff stangen,
wobei die jeweilige Einführung einer Werkstoffstange in den
Drehautomaten durch einen Stössel ausgehend von einer Festhaltestellung
erfolg, ν« in welche die Werkstoffstange vorangehend
gebracht wurde und in welcher das vordere Werkstoffstangenende an einem Wegnehmbaren Anschlag anliegt, dadurch
gekennzeichnet, dass der Stössel (5) mit einer GaIl1sehen
Kette (10) verbunden ist, die unbekümmert um die Lage des Stössels ein Trum hat, welches sich längs einer inbezug auf
die Vorrichtung feststehenden Wegstrecke erstreckt, längs
welcher der mit der Kette verbundene Stösselteil bewegbar ist, wobei dafür gesorgt ist, dass jede innerhalb einer vorbestimmten
und inbezug auf die Vorrichtung feststehenden Zone des Kettenverlaufes an die Kette übertragene Bewegung integral
an den Stössel übertragen wird zur entsprechenden Vorbewe^ung
des besagten Kettentrumes, und dass sie Mittel aufweist, die es ermöglichen, im Anschluss an die Wegnahme des
vor der Werkstoffstange wirksam gewesenen Anschlages (9), der Kette innerhalb der genannten Zone eine Vorschubbewegung
zu erteilen, deren Amplitude mit einer vorbestimmten Länge genauestens übereinstimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die VorSchubbewegungserteilungsmittel einen
Schlitten (18) aufweisen, der innerhalb der genannten Zone beweglich ist, die auf der genannten Wegstrecke gelegen ist
j und eine Erstreckung hat, welche mindestens so gross ist,
\ wie die genannte vorbestimmte Länge, wobei dieser Schlitten
mit Greifern (19, 20) ausgerüstet ist, die an der Kette (10) zum Eingriff gelangen, sobald die Werkstoffstange in die
Festhaltestellung gelangt ist, um dann nach Wegnahme des Abschlages (9) eine Translationsbewegung auszuführen über
die Wegstrecke, die der vorbestimmten Länge genauestens entspricht, unter Mitnahme der Kette, und Loslassen der
70183^28.1.71
- 17 -
Kette durch die Greifer, wenn die Translations1?ewegung
beendigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lie Vorschubbewegungserteilungsmittel nebst
einem Kettenzahnrad, mit dem die Kette an einer innerhalb der genannten Zone gelegenen Stelle spielfrei im Eingriff
steht, eine elektrische Kupplungsvorrichtung, welche sobald die Werkstoffstange in die Festhaltestellung
gelangt ist - das Kettenrad mit einem durch einen Schrittmotor antreibbaren Teil verbindet, auch einen elektrischen
Stromkreis aufweist, der eingerichtet ist, um anschliessend an die Wegnahme des Anschlages und an die Verbindung des
Kettenrades mit dem antreibbaren Teil eine vorbestimmte Anzahl von Stromimpulsen in den Sehr* Lt *■· mot or einzuspeisen
damit dieser dann über das Kette:.a'-..i die Kette über die
der vorbestimmten Länge genaue.^tens entsprechende Wegstrecke
bewegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH941169A CH509119A (fr) | 1969-06-19 | 1969-06-19 | Dispositif de chargement automatique de barres rondes ou profilées pour tour automatique |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018344U true DE7018344U (de) | 1971-01-28 |
Family
ID=4351712
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707018344 Expired DE7018344U (de) | 1969-06-19 | 1970-05-16 | Selbsttaetige vorrichtung zum beschicken von automatischen drehbaenken mit runden oder profilierten werkstoffstangen. |
| DE19702024032 Pending DE2024032A1 (de) | 1969-06-19 | 1970-05-16 | Selbsttätige Vorrichtung zum Beschicken von automatischen Drehbanken mit runden oder profilierten Werkstoffstangen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702024032 Pending DE2024032A1 (de) | 1969-06-19 | 1970-05-16 | Selbsttätige Vorrichtung zum Beschicken von automatischen Drehbanken mit runden oder profilierten Werkstoffstangen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4922502B1 (de) |
| CH (1) | CH509119A (de) |
| DE (2) | DE7018344U (de) |
| FR (1) | FR2049920A5 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5347941B2 (de) * | 1973-06-15 | 1978-12-25 | ||
| JPS51153812U (de) * | 1975-06-02 | 1976-12-08 | ||
| JPS53102102U (de) * | 1977-01-22 | 1978-08-17 | ||
| CH622196A5 (de) * | 1978-05-19 | 1981-03-31 | Lns Sa | |
| IT1126017B (it) * | 1979-09-28 | 1986-05-14 | Iemca Spa | Dispositivo per l introduzione di barre entro tubi |
| IT1221538B (it) * | 1987-10-16 | 1990-07-12 | I E M C A Ind Elettromeccanica | Dispositivo per il controllo dell' intestatura di una barra su un tornio automatico per la lavorazione di barre |
| DE60126766T2 (de) * | 2001-09-10 | 2007-11-15 | Lns S.A. | Zuführvorrichtung zum Zuführen von Stangen und Entfernen von Abfallstücken |
| CN114289742A (zh) * | 2022-01-05 | 2022-04-08 | 重庆鸿升数控机床有限公司 | 一种自动化加工摩托车主副轴车床 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US250561A (en) * | 1881-12-06 | maxim | ||
| GB827417A (en) * | 1957-07-22 | 1960-02-03 | Automation Ltd | Feeding bar stock for automatic lathes or the like |
| NL237329A (de) * | 1958-03-21 | |||
| US3209627A (en) * | 1961-09-07 | 1965-10-05 | Birfield Eng Ltd | Machine tools |
| US3283391A (en) * | 1964-12-07 | 1966-11-08 | Ingraham Company | Apparatus for mass-producing precision parts from longitudinal supply stock |
| DE1752839C3 (de) * | 1968-07-24 | 1973-09-27 | Prontor-Werk Alfred Gauthier Gmbh, 7543 Calmbach | Einrichtung zur Steuerung des Vorschubs eines Stangenlademagazins für Drehautomaten |
-
1969
- 1969-06-19 CH CH941169A patent/CH509119A/fr not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-05-16 DE DE19707018344 patent/DE7018344U/de not_active Expired
- 1970-05-16 DE DE19702024032 patent/DE2024032A1/de active Pending
- 1970-06-04 FR FR7020544A patent/FR2049920A5/fr not_active Expired
- 1970-06-17 JP JP5197070A patent/JPS4922502B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH509119A (fr) | 1971-06-30 |
| JPS4922502B1 (de) | 1974-06-08 |
| FR2049920A5 (de) | 1971-03-26 |
| DE2024032A1 (de) | 1971-01-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3601850A1 (de) | Drahtzufuehr-, -abschneide- und -abisoliervorrichtung | |
| DE2159841C3 (de) | Kabelzurichtmaschine zum automatischen Ablängen von Kabeln | |
| DE2537473C3 (de) | Vorschubeinrichtung an einem Stangenlademagazin | |
| DE7018344U (de) | Selbsttaetige vorrichtung zum beschicken von automatischen drehbaenken mit runden oder profilierten werkstoffstangen. | |
| DE2313417A1 (de) | Verfahren zum verdrallen von zwei elektrischen leitungsdraehten und vorrichtung zum herstellen eines paares verdrallter leitungsdraehte | |
| CH291071A (de) | Verpackungseinrichtung. | |
| DE1906423A1 (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von insbesondere stangenfoermigen Werkstuecken bei Werkzeugmaschinen,insbesondere Drehautomaten | |
| DE2548696C2 (de) | ||
| DE1477278A1 (de) | Vorschubeinrichtung fuer Automatendrehbaenke | |
| AT214739B (de) | Stangenladevorrichtung für einen Drehautomat | |
| DE423308C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Binden eines Weberknotens | |
| DE551730C (de) | Selbsttaetige Nachschubeinrichtung fuer Werkstoffstangen an selbsttaetigen Drehbaenken | |
| DE1777170B2 (de) | Selbsttaetige materialstangen nachschubeinrichtung fuer drehautomaten | |
| DE378252C (de) | Schwingendes Werkstueckmagazin fuer selbsttaetige Werkzeugmaschinen | |
| DE671247C (de) | Selbsttaetige Nachschubvorrichtung fuer Vorratswerkstoffstangen an selbsttaetigen Drehbaenken oder aehlichen Werkzeugmaschinen fuer Stangenarbeiten | |
| DE967252C (de) | Vorrichtung zum Ziehen und Richten von Draht | |
| DE1485396C (de) | Maschine zum Anbringen von Fadenschlaufen an einem Textilmaterial | |
| DE730023C (de) | Durch einen gemeinsamen Handhebel zu bewegende Spann- und Vorschubeinrichtung fuer stangenfoermigen Werkstoff bei Werkzeugmaschinen, insbesondere halbselbsttaetigen Drehbaenken | |
| DE950526C (de) | Hydropneumatische Steuerung fuer Spindeln von Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Bohrmaschinen | |
| DE910635C (de) | Verschnuerungsvorrichtung | |
| DE201354C (de) | ||
| AT77312B (de) | Maschine zum selbsttätigen Zubinden des Kopfendes von Strohhülsen. | |
| DE841096C (de) | Bohrwerk mit selbsttaetiger Hin- und Herbewegung der umlaufenden Bohrspindel | |
| AT157842B (de) | Maschine zum Verschnüren von Briefen, Schriftstücken od. dgl. zu Bündeln oder zum Verschnüren von einem oder mehreren Gegenständen. | |
| DE234897C (de) |