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DE1502012A1 - Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Mehrspindel-Drehautomaten zum kopfseitigen Bearbeiten stangenfoermiger Werkstuecke - Google Patents

Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Mehrspindel-Drehautomaten zum kopfseitigen Bearbeiten stangenfoermiger Werkstuecke

Info

Publication number
DE1502012A1
DE1502012A1 DE19641502012 DE1502012A DE1502012A1 DE 1502012 A1 DE1502012 A1 DE 1502012A1 DE 19641502012 DE19641502012 DE 19641502012 DE 1502012 A DE1502012 A DE 1502012A DE 1502012 A1 DE1502012 A1 DE 1502012A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
workpiece
fork
rod
swivel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641502012
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Wilhelm Kuckelsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DMG Mori AG
Original Assignee
Gildemeister AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gildemeister AG filed Critical Gildemeister AG
Publication of DE1502012A1 publication Critical patent/DE1502012A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/04Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock for turning-machines with a plurality of working-spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)

Description

  • Jerkstückzuführeinrichtung für l.lehrspindel-Drehautomaten zum kopfseiti =en Bearbeiten stangenförmiger tierkstücke Die Erfindung betrifft eine Werkstückzuführ- oder Ladeeinrichtung für Liehrspindel-Drehautomaten zum kopfseitigen Bearbeiten stangenförmiger Werkstücke.
  • Bei einer bekannten Linrichtung dieser Art werden die .Jerkstücke aus einem zentral hinter der Spindeltrommel angeordneten Iaiagazin von hinten aus in die hohlen Drehspindeln eingeführt, darin gespannt, bearbeitet und durch das jewei- s nächstfolgende Werkstück aus der Drehspindel heraus durch den äerkzeugraum und den Antriebsständer geschoben und einer Eiblage zugeführt.
  • Diese bekannte Zuführ- oder Ladeeinrichtung hat zunächst den iachteil, daß nur solche Werkstückstangen damit zugeführt werden können, die nach dem Einspannen nicht aus dem hinteren Ende der Werkstückspindeln herausragen, da längere Stangen mit dem @@ierkstückmagazin kollidieren würden. Ferner ist beider bekannten Einrichtung das Umschalten auf eine andere Werhstücklän"e nicht einfach.
  • Der Erfindung liegt daher zunächst die Aufgabe zugrunde, eine Werkstückzuführ- oder Ladeeinrichtung der eingangs erwähnten Art zu entwickeln, die sich sehr einfach auf jede beliebige Werkstücklänge einstellen läßt und 'bei möglichst geringem Raumbedarf und in relativ kurzer Zeit auch eine Zuführung solcher -tderkstückstangen ermöglicht, die nach dem Einführen und Spannen hinten aus den Drehspindeln herausragen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß auf einer hinter dem Spindelständer der Laschine angeordneten Tragplatte außerhalb des Schwenkkreises der j.)rehspindeln ein Rohteilspeicher (Magazin) und mindestens zwei parallel zu den Drehspindelachsen verlaufende Führunöen befestigt sind, auf denen ein Wagen längsverfahrbar gelagert ist, der mit der Holbnstange eines auf ü.er Tragplatte monti-Urten Druckzylinders in Verbindung steht und einen ',verkstück-Einstoßer sowie eine drehbar gelagerte Schwenk-Babel mit einer mittigen, unrunden Durchtrittsöffnung trägt, in welcher eine entsprechend profilierte, mit einem Schwenkantrieb ausgestattete rielle geführt ist, die bis nahe an den Spindelständer heranreicht und in der Nähe des üpindelständers mindestens eine weitere Schwenkgabel trägt, deren Arme mit denen der im Jagen gelagerten äch:venkgabel fluchten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung wird auf der hinter dem Spindelständer der Laschine angeordneten `.tragplatte unterhalb des hohteilspeichers so,.-Jie ebenso wie dieser außerhalb des Schtvelikkreises der Drehspindeln eine l'ertigteilablage und auf dem "rdagen eine Werkstück-Spannvorrichtung angebracht. Dadurch ist es niüglich, die fertig bearbeiteten ;W*erkstücke an ihrem aus der Drehspindel herausragenden hinteren Ende zu erfassen, sie durch rückläufiges .L.1)ewe"un des Wagens vollständig nach hinten aus dem Bereich der Drehspindeln herauszuziehen und sie durch die Schwenkgabeln der h'ertigteilablage zuzuführen. Damit auch kürzere, während der 3earbeitung vollständig innerhalb der hohlen Drehspindeln liegende Werhstückstangen nach dem -Bearbeiten von der im WaGen angebrachten Spannvorrichtung am Ende erf aßt Urerden können, wird vor dem dem yierkzeugraum zugekehrten vorderen 3nde der in der Ladestellung befindlichen Drehspindel ein vorzugsweise pneumatisch oder hydraulisch betätigter Ausstoßer angeordnet.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
    l'ig. 1 eine nach der Erfindung ausgebildete 4JerkstückzufÜhr-
    und -ablegevorrichtung ohne Rohteilspeicher und
    x'ertigteilablage in Seitenansicht bzw. im Längs-
    schnitt,
    Fig. 2 . einen Schnitt nach der Linie A - B der Fig. 1 mit.
    aiohteilspeicher und Fertigteilablage.
    In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind auf einer hinter dem Spindelständer 1 eines Mehrspindel-Drehautomaten angeordneten Tragplatte 2 zwei Führungsschienen 3 befestigt, auf denen ein Jagen 4 mittels Rollen 5 o.dgl. längsverfahrbar gelagert ist. Der Wagen 4 ist mit der Kolbenstange 6 eines, auf der Tragplatte 2 -montierten Druckmittelzylinders 7 verbunden und trägt einen Einstoller, der aus einem Druckmittelzylinder 8 mit darin gelagerten Kolben besteht, dessen Stange 9 koaxial zu der in der Ladestellung befindlichen Drehspindel 1o des Automaten verläuft. Im Wagen 4 ist ferner eine Schwenkgabel 11 drehbar gelagert, die in der Mitte eine vierkantige Durchtrittsöffnung für eine entsprechend profilierte Welle 12 aufweist, deren Enden in auf der Tragplatte 2 befestigten Böcken 13 und 14 gelagert sind. Auf dem in dem hinteren Lagerbock 1> gelagerten Ende der Welle 12 ist ein Zahnritzel 15 befestigt, mit dem eine Zahnstange 16 in Eingriff steht, die mit einem in einem Druckzylinder 17 angeordneten Kolben 18 fest verbunden ist und bei Druckmittelzufuhr in den über dem Kolben 18 liegenden Teil des Zylinders 17 eine Drehung der Welle 12 um 18o0 bewirkt.
  • Bei rückläufiger Bewegung des Kolbens 18 und der Zahnstange 16 dagegen findet keine rückläufige Bewegung der Welle 12 statt. Auf der Vierkantwelle 12 sind in der Nähe des Spindelständers 1 zwei weitere Schwenkgabeln 19 und 2o mit Abstand voneinander festgeklemmt, die mit der im Wagen 4 gelagerten Schwenkgabel 11 fluchten und je nach derkstücklänge in Längsrichtung auf der Welle 12 versetzt werden können.
  • Im Wagen 4 ist über der Schwenkgabel 11 eine WerkstÜckspannvorrichtung angeordnet, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Druckzylinder 21, einem darin gelagerten Kolben 22 und aus einer Kolbenstange 23 besteht und bei Druckmittelzufuhr in den oberen Teil des Zylinders 21 die in den Gabeln 11, 19 und 2o liegende Stange a zwischen der Kolbenstange 23 und der Gabel 11 einklemmt.
  • Vor dem mit der Spannzange 24 versehenen vorderen Ende der in der Lade- und Entladestellung befindlichen Drehspindel 1o ist ein Ausstoßer angeordnet, der in dem dargestellten AusfÜhrungsbeispiel aus einem Druckzylinder 25 mit Kolben 26 und Kolbenstange 27 besteht.
  • Zwischen dem Ausstoßer 25, 26, 27 und dem Spannende der Drehspindel lo ist ferner ein an sich bekannter ein- und ausschwenkbarer Materialanschlag 28 mit einem Schalter 29 vorgesehen, welcher beim Auftreffen der in die Drehspindel 1o eingeführten yYerkstückstange in an sich bekannter Weise über einen Schaltstein 3o und eine Spannmuffe 51 ein Schließen .der Spannzange 24 bewirkt.
  • Die vorstehend beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Während des Bearbeitungsprozesses befindet sich der leere .vagen 4, der in Fig. 4 in seiner rückwärtigen Stellung gezeigt ist, in seiner vordersten Stellung, während der Einstoßer 9 zurückgezogen, die Spannvorrichtung.21, 22, 23 gelöst und der Laterialanschlag 28 ausgeschwenkt ist. 3achdem die Drehspindel 1o mit der fertig bearbeiteten ',Jerkstückstange in die Entlade- und Ladestellung geschwenkt ist, wird über den Schaltstein 3o und die Spannmuffe 31 die Spannzange 24 geöffnet. Jetzt wird im hinteren Teil des Ausstoßer-Zylinders 25 Druckmittel zugeführt, so daß die Ausstoßerstange 2? die fertig bearbeitete Werkstückstange so weit nach hinten aus der Drehspindel 1o herausschiebt, bis sie in den vorn stehenden Wagen 4 einläuft und gegen die zurückgezogene Kolbenstange 9 des Einstoßers stößt. .)arauf wird das in der Schwenkgabel 11 liegende hintere Stangenende durch die Vorrichtung 21, 22, 23 festgeklemmt und anschließend der 'Vagen 4 durch Druckmittelzufuhr in den vorderen Teil des Zylinders ? in seine in Fig. 1 dargestellte äußere Endlage verschoben. Dadurch wird die bearbeitete Werkstückstange völlständig aus der hohlen Drehspindel 1o herausgezogen. Gleichzeitig nimmt der Ausstoßer 25, 26, 2? wieder seine Ausgangsstellung ein. '. Wenn der Wagen 4 in der äußeren Stellung angekommen ist, gibt der Spannzylinder 21 die Werkstückstange frei. Inzwischen kontrolliert eine an der Rückseite des Spindel- Ständers ') angeordnete Lichtschranke 32, ob die fertig bearbeitete Werkstückstange ganz aus der Drehspindel lo herausgezogen wurde und nicht etwa durch eine Störung im Spindelende liegenblieb.
  • Jetzt wird die. Yierkantwelle 12 durch den Antrieb 15, 16, 17, 18 mit den auf ihr gelagerten Gabeln 11, 19 und 2o in Pfeilrichteng (Fig. 2) um 18o0 geschwenkt. Dabei wird die fertig bearbeitete Stange der Ablage 33 zugeführt und gleichzeitig eine rohe Stange aus dem Speicher 34 entnommen und bis vor die in der Ladestellung befindliche Drehspindel 1o geschwenkt Anschließend fährt der 'Jagen 4 wieder vor und schiebt dabei die rohe Werkstückstange von hinten her um einen Teil des Gesamthubes in die Drehspindel 1o ein. Danach schiebt der Einstoßer 9 die Stange bis gegen den inzwischen wieder eingeschwenkten Materialanschlag 28 vor, so daß der Schalter 29 betätigt und über den Schaltstein 3o und die Spannmuffe 31 die Spannzange 34 geschlossen wird. Anschließend kehrt der Einstoßer 9 in seine äußere Endlage zurück, und der Materialanschlag 28 schwenkt wieder aus. Damit ist die Einrichtung zu einem neuen Entlade- und Ladezyklus bereit.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Werkstückzuführeinrichtung für Mehrspindel-Drehautomaten zum kopfseitigen Bearbeiten stangenförmiger V'ierkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer hinter dem Spindelständer der Maschine angeordneten Tragplatte (2) außerhalb des Schwenkkreises der Drehspindeln. ('1o) ein Rohteilspeicher (34) und mindestens zwei parallel zu den Drehspindelachsen verlaufende Führungen (3) befestigt sind, auf denen ein Wagen (4) längsverfahrbar gelagert ist, der mit der Kolbenstange (6) eines auf der Tragplatte (2) montierten Druckzylinders (?) in Verbindung steht und einen Einstoßer mit einer koaxial zu der in der Ladestellung befindlichen Drehspindel (lo) verlaufenden Stange (9) sowie eine drehbar gelagerte Schwenkgabel (11) mit einer mittigen, unrunden DurchtrittsÖffnung trägt, in welcher eine entsprechend profilierte, mit einem Schwenkantrieb (15, 16, 1?) ausgestattete Welle (12) geführt ist, die bis nahe an den Spindelständer (1) heranreicht und hier mindestens eine weitere Schwenkgabel (19) trägt, deren Arme mit den Armen t« der im Wagen (4) gelagerten Schwenkgabel (11) fluchten. 2. Werkstückzuführeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (12) in der mähe des Spindelständers (1) zwei Schwenkgabeln (19 und 2o) mit Abstand voneinander angeordnet sind, die je nach Werkstücklänge in Längsrichtung auf der Welle (12) versetzbar sind. 3, VTerkstückzuführeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der hinter dem Spindelständer (1) der 1..,aschine angeordneten Tragplatte (2) unterhalb des Rohteilspeichers (34) sowie außerhalb des Schwenkkreises der Drehspindeln eine Fertigteilablage (33) und auf dem Wagen (4) eine Werkstückspannvorrichtung angeordnet ist. 4. rderkstückzuführ- und Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückspannvorrichtung aus einem Druckzylinder (21), einem darin elagerten nolben (22) und einer Kolbenstange (23) besteht, die bei Druckmittelzufuhr in den oberen feil des Zylinders (21) das in der Gabel (11) liegende hintere Ende der '@7erkstückstange (a) zwischen sich und der Gabel (11) festklemmt. 5. Werkstückzuführ- und Ablegevorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem dem GJerkzeug-. rauen zugekehrten vorderen Ende der in der Ladestellung befindlichen 'YY'erkstückspindel (1o) ein vorzugsweise pneumatisch oder hydraulisch betätigter Ausstoßer (25, 26, 2?) angeordnet ist.
DE19641502012 1964-10-20 1964-10-20 Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Mehrspindel-Drehautomaten zum kopfseitigen Bearbeiten stangenfoermiger Werkstuecke Pending DE1502012A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW0037794 1964-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1502012A1 true DE1502012A1 (de) 1969-07-03

Family

ID=7601589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19641502012 Pending DE1502012A1 (de) 1964-10-20 1964-10-20 Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Mehrspindel-Drehautomaten zum kopfseitigen Bearbeiten stangenfoermiger Werkstuecke

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US (1) US3353688A (de)
DE (1) DE1502012A1 (de)
GB (1) GB1064365A (de)

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Also Published As

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US3353688A (en) 1967-11-21
GB1064365A (en) 1967-04-05

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