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DE1774713A1 - Abspulvorrichtung fuer fadenfoermiges Gut - Google Patents

Abspulvorrichtung fuer fadenfoermiges Gut

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Publication number
DE1774713A1
DE1774713A1 DE19681774713 DE1774713A DE1774713A1 DE 1774713 A1 DE1774713 A1 DE 1774713A1 DE 19681774713 DE19681774713 DE 19681774713 DE 1774713 A DE1774713 A DE 1774713A DE 1774713 A1 DE1774713 A1 DE 1774713A1
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DE
Germany
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bobbin
speed
unwinding
fullness
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Pending
Application number
DE19681774713
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English (en)
Inventor
Stefan Fuerst
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to US850539A priority patent/US3642218A/en
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Pending legal-status Critical Current

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    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

Dr.lng.WaherRetaiefS 405 MöndwneWb·* Λ _ ,„«.
S4 I//UU 19. 8. 1968
Abspulvorrichtung für fadenförmiges Gut
Die Erfinditng bezieht sich auf eine Abspulvorrichtung für fadenförmiges Gut. Derartige Abspulvorrichtungen werden beispielsweise bei Umspulvnrrichtungen verwendet, bei denen der Faden von einer Ablaufspule auf eine Auflaufspule gewickelt wird,oder bei Maschinen, in denen der ablaufende Faden be- oder verarbeitet werden soll, wie es beispielsweise bei den Eintrag des Schußfadens in einer Raschelmaschine der Pail ist.
Es ist bekannt, daß die Fadenspannung während eines Abspulvorganges aus den verschiedensten Gründen Schwankungen unterliegt. Überschreiten hierbei die auftretenden Maximalspannungen eine bestimmte Größe, so können sie entweder Fadenbrüche hervorrufen oder bleibende Strukturändenmgen des Fadens herbeiführen, welche sich später beim verarbeiteten Faden im Gewebe bzw. im Gewirke bemerkbar machen. Da die bei den Spannungsschwankungen auftretenden Maximalspannungen um so größer sind, je höher die Fadengeschwindigkeit ist, war man deshalb gezwungen, bei Abspulvorrichtungen die Faden-
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geschwindigkeit so niedrig zu halten, daß auch die auftretenden Maximalspannungen keine übermäßige Belastung des Fadens hervorrufen. TJm höhere Fadengeschwindigkeiten zu erreichen, ging deshalb das Bestreben dahin, die Maximalspannungen durch geeignete Maßnahmen soweit wie möglich herabzusetzen. Hierzu sei beispielsweise auf die sogenannten Ballonbrecher verwiesen, welche den beim Abspulvorgang über Kopf abgezogener Spulen auftretenden Fadenballon zerstören und dadurch die Spannung des ablaufenden Fadens verringern. Obwohl zahlreiche Maßnahmen bekannt geworden sind, die beim Abspulvorgang auftretenden maximalen Fadenspannungen möglichst niedrig zu halten, ist eine vollständige Ausschaltung schwankender Fadenspannungen während des Abspulvorganges nicht ganz zu vermeiden, so daß die höchstmögliche Fadengeschwindigkeit weiterhin durch die auftretenden maximalen Fadenspannungen begrenzt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Wege zu finden, um die Fadengeschwindigkeit bei Abspulvorrichtungen erhöhen zu können und damit die Wirtschaftlichkeit dieser Vorrichtungen zu vergrößern. Die lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Geschwindigkeit des abzulaufenden Fadens in Abhängigkeit von der
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Spulenfülle der Ablaufspule selbsttätig steuerbar ist. Dabei macht sich die Erfindung die Erkenntnis zunutze, daß besonders hohe Fadenspannungen im allgemeinen nur innerhalb bestimmter, verhältnismäßig kleiner Bereiche des Abspulvorganges je nach der Fülle der Ablaufspule auftreten. Mit Hilfe der Erfindung ist es daher mögl.ich, die Fadengeschwindigkeit über den weitaus größten Teil des Abspulvorganges erheblich zu vergrößern und lediglich in demjenigen Bereich der Spulenfülle, welcher höhere Ablaufspannungen hervorruft, soweit zu verringern, daß die zulässige Grenze der Fadenspannung nicht über-* schritten wird.
Wie bereits erwähnt, treten besonders hohe Spannungen im ablaufenden Faden im allgemeinen an bestimmten Stellen der Ablaufspule auf, Handelt es sich um über Kopf abgezogene Spulen, beispielsweise Kreuzspulen oder Kötzer, so treten die höchsten Fadenspannungen dann auf, wenn die Ablaufspule nahezu abgelaufen ist.Für mit derartigen Spulen beschickte Abspulvorrichtungen kann eine erhebliche Vereinfachung dadurch erreicht werden, daß die Geschwindigkeit des ablaufenden Fadens bei Unterschreiten einer vorgegebenen Spulenfülle der Ablaufspule selbsttätig verringert wird, so daß die Abspulvorrichtung praktisch mit zwei Geschwindigkeiten arbeitet, einer
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hohen Geschwindigkeit, die erheblich über derjenigen Geschwindigkeit liegt, mit der entsprechende .Abspulvorrichtungen bisher betrieben wurden und einer bei Unterschreiten einer vorgegebenen Spulenfülle selbsttätig eingestellten verminderten Spulgeschwindigkeit, die der bisher üblichen Spulgeschwindigkeit entspricht.
Um ein möglichst langes ununterbrochene Arbeiten der Abspulvorrichtungen zu ermöglichen, ist es bekennt, mehrere Ablaufspulen vorzusehen, wobei jeweils das Ende der einen Spule mit dem Anfang einer neuen Spule verbunden wird, bevor die alte Spule abgelaufen ist. Beim Wechsel des Fadenablaufes von der leeren Spule zur vollen Spule besteht jedoch eine ganz besonders erhöhte Fadenbruchgefahr, da durch den Übergang auf eine andere Ballonfcrm und durch das erschwerte Abspulen der letzten Lagen der leerlaufenden Spule erheblich überhöhte Fadenspannungen auftreten. Da diese auch durch die vorerwähnten bekannten Vorrichtung zur Verminderung der Fadenspannung kaum zu beseitigen waren, mußten derartige Abspulvorrichtung mit solch niedrigen Fadengeschwindigkeiten betrieben werden, daß sie kaum noch einen Vorteil aufwiesen gegenüber anderen Abßpulvorrichtungen, bei denen die Ablaufspule Jeweils nach dem Abspulvorgan'1;
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durch eine neue Ablaufspule ersetzt wurde. Die Erfindung ermöglicht es, auch solche Abspulvorrichtungen mit höheren Fadengeschwindigkei ten arbeiten zu lassen, bei denen mehrere Ablaufspr.len vorgesehen sind und jeweils das Ende der einen Spule mit dem Anfang der anderen Spule verbunden ist. Dabei kann die Erfindung; in besonders einfacher Form derart ausgeführt werden, daß die Spulgeschwindigkeit während des Ablaufspulenwechsels in Abhängigkeit von der Spulenfulle selbsttätig verringert wird. An sich bekannte Verzögerungsmittel können sicherstellen, daß die verringerte Spulgeschwindigkeit auch noch zu Beginn des Ablaufes der neuen Spule eine vorbestimnte 7-eit aufrechterhalten wi^d, um auch die Schwierigkeiten zu Beginn des Abspulvorganges durch die verringerte Sou. 1 geschwindi gkei t aijszuschli eßen.
Anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles einer Raschelmaschine mit Schußeintrag sei die Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigt:
Fip^ir 1 schematisch einen Schnitt durch eine Raschelmaschine
Figur 2 eine Draufsicht der Kreuzsnulen.
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Man erkennt in Figur 1 die Teilkettbäume 1, 2, von denen die Kettfäden 3, 4 über Federwippen 5, 6 durch die Lochnadeln 7, 8 zu den Zungennadeln 9 geführt sind. DeB fertige Gewirke 10 wird über Vorschubwalzen 11, 12 dem Bau» zugeführt. Außerdem sind an dem Ausleger 14 die Kreuzspulen 15, 16 zu erkennen, von denen der in das Gewirke einzulegende Schußfaden 17 abgezogen wird. Um die Figur möglichst übersichtlich zu erhalten, ist auf die Darstellung verschiedener Einzelheiten, die für das Wesen vorllegender Erfindung nicht von Bedeutung sind, verzichtet worden. Sämtliche Bewegungen der !Raschelmaschine sind in bekannter Weise von der Hauptwelle 18 abgeleitet, die ihrerseits über einen Antrieb 19 ^it einem Verstellgetriebe 20 verbunden ist, welches von einem Motor 21 angetrieben wird. Zur Verstellung des Getriebes 20 dient ein Verstellmotor 22, welcher in bekannter Weise auf der Verstellwelle des veränderbaren Getriebes 20 angeordnet ist und elektrisch mit einem Schaltgerät 25 verbunden ist. Von diesem Schaltgerät 23 aus erfolgt weiterhin die Stromversorgung für die Lampen 24, 25, welche die Fotozellen 26, beaufschlagen können, sobald die Fülle einer der Spulen 15» ein durch die Richtung des Lichtstrahles gegebenes MaB unterschreite. Hat beispielsweise die Kreuzspule I5 einen vorgegebenen Solldurchmesser unterschritten, so gelangt der Strahl der Lampe 24 auf die Fotozelle 26, welche über
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den Schaltkasten 23 den Verstellmotor 22 des Getriebes 20 derart steuert, daß die Drehzahl der Hauptwelle 18 auf df.c erwünschte niedrige Geschwindigkeit herabgesetzt wird. Mit an sich bekannten, in dem Steuergerät 2* angeordneten elektrischen Schaltelementen wird dann erreicht, daß der Verstellmotor 22 die ursprünglich gewählte Geschwindigkeit wieder einstellt, wenn die Kreuzspule 15 leergelaufen, der Faden zur Kreuzspule 16 übergesprungen und die Kreuzspule 16 ordnungsgemäß abläuft. Dieses Spiel wiederholt sich in gleicher Weise, wenn die Kreuzspule 16 leergelaufen und zwischenzeitlich an die Stelle der bisherigen Kreuzspule 15 eine neue gefüllte Kreuzspule aufgesteckt ist, deren Fadenanfang mit dem Fadenende der Kreuzspule 16 verbunden wurde.
Da die Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle 18 die Geschwindigkeit sämtlicher Glieder der Raschelmaschine bestimmt, ist von ihrer Geschwindigkeit zwangsläufig auch die Geschvrindi gkeit des von den Kreuzspulen 15» 16 ablaufenden Fadens 1? abhängig. Da andererseits die Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle 18, wie verstehend erläutert, während des Ablaufspulenwechsels, also während des Überganges des Fadens 1? von der Spule 15 zur Spule 16 in Abhängi gJcei t von der Fülle der Spule 15 selbsttätig
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verringert wird, während nach erfolgtem übergang die erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit selbsttätig wieder eingestellt wird, kann mit Hilfe dieser Anordnung tatsächlich eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit der Raschelmaschine erreicht werden.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschänkt. So können zum Beispiel zur Ermittlung der Spulenfülle die verschiedensten Mittel verwendet werden, beispielsweise an Stelle der elektrooptischen Abtastung mit Hilfe der Fotozellen 26, 27 eine mechanische Abtastung des Spulendurchmessers oder eine Bestimmung' des Spulengewichtes. Die Erfindung soll aber auch nicht auf die im Ausführungsbeispiel dargestellte νηύ besonders vorteilhafte Anwendung an der Raschelmaschine beschränkt sein, sondern soll sich auf alle Abspulvorrichtungen für fadenförmiges Gut erstrecken, bei denen die der Erfindung zugrunde liegenden Probleme auftreten können. Auch ist die Erfindung nicht nur in solchen lallen anzuwenden, bei denen nach Unterschreiten einer vorgegebenen Spulenfülle oder bei denen während des im Ausführungsbeispiel dargestellten AblaufSpulenwechsels die Geschwindigkeit des ablaufenden Fadens herabgesetzt
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wird, sondern kann auch in allen anderen Fällen angewendet werden, bei denen Störungen im !Fadenablauf in Abhängigkeit von der Spulenfülle auftreten können, wie es beispielsweise bei Bildwicklungen der Fall ist.
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Claims (3)

Dr.lng.Walterllelnen *»*· ίο σι* Hä/ταΜ. ^MaKhyaj«*«!. 19> 8. 196*774713 Patentansprüche
1. Abspulvorrichtung für fadenförmiges Gut, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des ablaufenden Fadens (17) in Abhängigkeit von der Spulenfülle der Ablaufspule (15, 16) selbsttätig steuerbar ist.
2. Ab spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des ablaufenden Fadens bei Unterschreiten einer vorgegebenen Spulenfülle der Ablaufspule selbsttätig verringert wird.
3. Abspulvorrichtung für fadenförmiges Gut mit Mehreren Ablauf spul en, wobei das Ende der einen Spule mit dem Ende der anderen Spule verbunden ist nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des ablaufenden Fadens während des Ablaufspulenwechsels in Abhängigkeit von der Spulenfülle selbsttätig verringert wird.
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BAD ORIGINAL
DE19681774713 1968-08-20 1968-08-20 Abspulvorrichtung fuer fadenfoermiges Gut Pending DE1774713A1 (de)

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US850539A US3642218A (en) 1968-08-20 1969-08-15 Unwinding device for filamentary material
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DE (1) DE1774713A1 (de)

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