DE3209847A1 - Filamentfadenspule, insbesondere bindefadenspule fuer umwindegarnspinnmaschinen - Google Patents
Filamentfadenspule, insbesondere bindefadenspule fuer umwindegarnspinnmaschinenInfo
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Description
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und
und
Hans Stahlecker
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7334 Süssen
Filamentfadenspule, insbesondere Bindefadenspule für Umwinde-
garnspinnmas chinen
Die Erfindung betrifft eine Filamentfadenspule, ein Verfahren zu
ihrer Herstellung und eine Vorrichtung zum Durchführen des Ver fahrens
zum Herstellen einer Filamentfadenspule, insbesondere
einer Bindefadenspule für ümwxndegarnspinnmaschinen, bestehend aus einer hohlen Spulenhülse und einem zu einem aus parallelen
Lagen gebildeten Spulenkörper aufgewickelten Filamentfaden, wobei die axiale Wickellänge der einzelnen Lagen mit zunehmender
Wickeldauer sich stetig verringert, so daß der Spulenkörper einen mittleren, parallel zur Mantelfläche der Spulenhülse verlaufenden
Bereich und daran anschließende sich zu den Enden hin kegelförmig verjüngende Bereiche aufweist.
Bei derartigen Filamentfadenspulen liegen im Bereich der sich
kegelförmig verjüngenden Enden alle Lagen von der innersten bis zur äußersten offen. Es besteht die Gefahr, daß bei einer unsachgemäßen
Behandlung bei dem Transport, der Lagerung oder bei dem Aufstecken auf eine Spindel zur Weiterverarbeitung die Fadenlagen
in den sich kegelförmig verjüngenden Bereichen beschädigt oder
gestört werden, so daß die Weiterverarbeitung gestört oder unter
Umständen sogar unmöglich wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filamentfadenspule
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die inneren Lagen besser als bisher gegen eine Beschädigung und/oder gegen
ein Lösen geschützt sind. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Wickellänge der äußersten Lage sich wenigstens einseitig und
wenigstens annähernd über die volle Länge des Spulenkörpers erstreckt und wenigstens einen der kegelförmigen Bereiche überdeckt.
Durch diese Ausbildung wird die Außenkontur des Spulenkörpers über den weitaus größten Teil seiner Länge von einer einzigen
Lage, nämlich der äußersten Lage des Filamentfadens gebildet, so daß eine Beschädigung dieser .Lage nicht zu dem Unbrauchbarwerden
der ganzen Filamentfadenspule führt. Es braucht dann vor einer Weiterverwendung nur die äußerste Lage abgewickelt werden.
Insbesondere bei dem Einsatz derartiger Filamentfadenspulen als
Bindefadenspulen für Umwindegarnspinnmaschinen hat sich gezeigt,
daß eine Störung des Aufbaus der Filamentfadenspule insbesondere in dem kegelförmigen Bereich, über welchen der Fadenabzug erfolgt,
zu einer Beeinträchtigung des Spinnergebnisses führen kann. Um die Gefahr einer Störung der Lagen des Filamentfadens
in diesem kegelförmig sich verjüngenden Bereich zu vermeiden, wird in weiterer, vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
daß die Wickellängen von mehreren, vorzugsweise in regelmäßigen Abständen vorgesehenen Zwischenlagen sich wenigstens
einseitig und wenigstens annähernd über die volle axiale Länge des Spulerkörpers erstrecken und wenigstens einen der kegelförmigen
Bereiche überdecken. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß vor allem der kegelförmig sich verjüngende Bereich der Filamentfadenspule
bezüglich seines Aufbaus fixiert wird, über den hin der Fadenabzug unter Bildung eines Fadenballons erfolgt. Dabei
ist auch zu beachten, daß bei Umwindegarn-Spinnmaschinen die
als Bindefadenspule dienende Filamentfadenspule auf eine mit
Drehzahlen von 20 OOO bis 30 000 min rotierende Hohlspindel aufgesteckt wird und daß der Abzug von der rotierenden FiIamentfadenspule
über einen Fadenballon erfolgt, wobei der abzuziehende Faden teilweise auf dem kegelförmig sich verjüngenden
Bereich aufliegt, über welchen hin der Abzug erfolgt. Da der kegelförmige Bereich in Abständen durch eine über ihn gewickelte
Zwischenlage überdeckt ist, kann eine Schleifbewegung des Fadenballons nicht zu einem Durchscheuern des aufgewickelten
Filamentfadens führen, da der auf den sich kegelförmig
verjüngenden Bereich aufgewickelte Filamentfaden in regelmäßigen Abständen abgezogen wird, so daß der Fadenballon
dann neue äußere Fadenlagen vorfindet.
Um sicherzustellen, daß tatsächlich jeweils nur die äußeren Lagen in dem sich kegelförmig verjüngenden Bereich freiliegen,
wird zweckmäßig vorgesehen, daß die jeweils äußere und wenigstens einseitig einen der kegelförmigen Bereiche abdeckende
Lage eine größere axiale Wickellänge als die letzte vorausgegangene den kegelförmigen Bereich abdeckende Lage
aufweist und diese vollständig überdeckt. Damit wird sichergestellt, daß keine der inneren Lagen auch an diesem sich
kegelförmig verjüngenden Bereich offen liegt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer in der Zeichnung dargestellten
erfindungsgemäßen Filamentspule sowie einer Vorrichtung zu ihrer Herstellung.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Filamentspule,
Fig. 2 den Einsatz einer Filamentspule als Bindefadenspule in einer Umwindegarnspinnmaschine,
-7-
Fig. 3 einen axialen Schnitt durch die Spule der Fig. 1 mit
einer vereinfachten Darstellung der erfindungsgemäßen
Anordnung der Lagen des Filamentfadens,
Fig. 4 ein Diagramm mit einer Darstellung der Changierhübe über der Wickeldauer bei der Erstellung einer erfindungsgemäßen
Filamentspule und
Fig. 5 eine Vorrichtung zum Herstellen einer erfindungsgemäßen Filamentspule.
Die in Fig. 1 dargestellte Filamentspule besitzt eine zylindrische
Spulenhülse 1 mit einem Hohlschaft, auf welche unter Bildung eines Spulenkörpers 3 ein Filamentfaden aufgewickelt ist,
insbesondere ein sehr feintitriger Filamentfaden, der als Bindefaden bei einer Umwindegarnspinnmaschine eingesetzt wird. Der
Filamentfaden ist auf die Spulenhülse 1 derart in parallelen Lagen und dichter Packung aufgewickelt, daß er einen mittleren,
zylindrischen Bereich und an beiden Enden sich kegelförmig verjüngende Bereiche 4 und 5 bildet. Die beiden kegelförmigen Bereiche
4 und 5 können, aber müssen nicht, die gleiche Steigung aufweisen.
Wenn die Filamentspule bei einem Umwindegarnspinnaggregat als
Vorlagespule für einen Bindefaden B eingesetzt wird (Fig. 2), so wird die eine Axialbohrung 2 aufweisende Spulenhülse 1 mit
dem Spulenkörper 3 auf eine Hohlspindel 6 aufgesteckt, die in einem Lagergehäuse 7 gelagert ist und deren über das Lagerge-'
häuse 7 hinausragendes Ende mit einem Tangentialriemen 8 angetrieben
wird. Der Filamentfaden wird als Bindefaden B zusammen mit einem von einem Streckwerk kommenden Faserband A in die
Hohlspindel 6 eingeführt, wobei er das Faserband A umwindet, so daß ein Umwindegarn C entsteht, das durch die Hohlspindel 6
abgezogen und in nicht näher dargestellter Weise zu einer Kreuzspule aufgewickelt wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird
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der Filamentfaden oder Bindefaden B von der drehfest mit der Hohlspindel 6 verbundenen und deshalb mit rotierenden Spule 3
über Kopf unter Bildung eines Fadenballons abgezogen. Um einwandfreie Spinnbedingungen aufrechtzuerhalten, ist es erforderlich,
daß der Aufbau der Filamentfadenspule nicht gestört wird und daß ständig ein gleichmäßiger und regelmäßiger Abzug
des Bindefadens B erfolgt. Bei dem Abzug besteht die Gefahr, daß sich der Bindefaden B wenigstens zeitweise an dem sich
kegelförmig verjüngenden Bereich 4 anlegt und an diesem entlang schleift. Wenn dieses Entlangschleifen über eine längere
Zeit oder regelmäßig an der gleichen Stelle erfolgt, so besteht die Gefahr, daß dann Zerstörungen an dem aufgewickelten
Filamentfaden auftreten.
Um insbesondere den sich kegelförmig verjüngenden Bereich 4 zu schützen, über welchen der Filamentfaden über Kopf abgezogen
wird, ist ein besonderer Aufbau des Spulenkörpers 3 vorgesehen, wie dies in Fig. 3 schematisch dargestellt ist. Die Bewicklung
der Spulenhülse 1 mit dem Filamentfaden beginnt an dem Mantel der Spulenhülse 1 mit einer Länge H. Die axiale Länge der Bewicklung,
bei welcher der Filamentfaden dicht an dicht nebeneinander gewickelt wird, wird anschließend stetig verkürzt, so
daß der dargestellte Spulenkörper entsteht, der einen zylindrisch gewickelten mittleren Bereich mit der axialen Länge h
und die beiden konisch sich verjüngenden Bereiche 4 und 5 mit den Längen a und b aufweist. Die Verkürzung der Wickellängen
an den Bereichen 4 und 5 muß nicht an beiden Seiten identisch sein, so daß die Längen a und b durchaus unterschiedlich sein
können. Um insbesondere den kegelförmigen Bereich 4 zu schützen, über welchen der Fadenabzug erfolgt, wird vorgesehen, daß in
regelmäßigen Abständen, vorzugsweise nach etwa jeder zwanzigsten Garnlage, die Wickellänge wenigstens einseitig so vergrößert
wird, daß der Bereich 4 von der dabei erfolgenden Wicklung mit der gleichen Garnlage abgedeckt wird. Dies ist in
Fig. 3 durch die eine Garnlage andeutende Linie 9 dargestellt. Die Wicklung erfolgt dabei so, daß die darunterliegenden Garnlagen
in dem Bereich 4 vollständig abgedeckt werden, d.h. die
— Q —
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Wickellänge H wird um etwa die Stärke des Filamentfadens
vergrößert. Dieser Vorgang wiederholt sich, wie mit der eine Fadenlage andeutenden Linie 10 dargestellt ist, in regelmäßigen Abständen, wobei dann der von der Fadenlage 9 gebildete
Bereich und der später gewickelte Bereich abgedeckt wird. Diese Wickellänge wird dabei ebenfalls so weit vergrößert,
daß alle darunter befindlichen Lagen vollständig abgedeckt werden, d.h. um wenigstens den Betrag der Fadenstärke
über die vorausgegangene verlängerte Wickellänge. In entsprechender Weise wird auch die äußerste Lage, die mit der
Linie 11 angedeutet ist, über den Bereich 4 und die darunter befindlichen Lagen gewickelt. Dabei ist es zweckmäßig, in Abweichung
von Fig. 3, die Lage 11 auch über den anderen sich kegelförmig verjüngenden Bereich 5 zu wickeln, so daß dann
die Außenfläche des Spulenkörpers 3 vollständig von der äußersten Lage des Filamentfadens gebildet wird. Bei einer
Beschädigung der Außenfläche der Spule genügt es dann, nur die äußerste Lage abzuwickeln, wonach die Spule insgesamt
verwendet werden kann. Die von den Zwischenlagen 9 und 10 vorgenommenen Überwicklungen des Bereiches 4 führen zu einer
Stabilisierung der einzelnen Lagen, so daß auch bei hohen Drehzahlen und einem Abzug des Bindefadens B oder des Filamentfadens
mit hohen Geschwindigkeiten keine Störungen in diesem Bereich auftreten. Selbstverständlich ist es möglich,
auch den sich verjüngenden Bereich F des Spulenkörpers in entsprechender Weise durch Überwickeln mit einzelnen Garnlagen
abzudecken, jedoch zeigt die Praxis, daß dieser Bereich weniger gefährdet ist und daß es zur Vermeidung von
Transportschäden genügt, diesen Bereich 5 mit der äußersten Lage zu überwickeln. Es ist darauf hinzuweisen, daß immer
dann, wenn in den vorausgehenden Ausführungen oder auch in den nachfolgenden Ausführungen von einer Garnlage, d.h. einer Zwischenlage oder der äußersten Garnlage, gesprochen
wird, selbstverständlich auch mehr als eine Garnlage darunter verstanden werden, beispielsweise zwei, drei, vier oder fünf.
üblicherweise erfolgt die Bewicklung einer Spulenhülse 1 mit
einem Filamentfaäen mit Hilfe eines Changierhübe ausführenden Changierfadenführers. In Fig. 4 ist in einem Diagramm
dargestellt, wie der Verlauf der Changierhübe sein muß, um eine erfindungsgemäße Filamentspule zu erhalten. Die Changierhübe
sind ausgehend von dem Ausgangschangierhüb H über die
Wickeldauer T dargestellt. Zum Zeitpunkt TQ wird der Changierhub
H durch einen rechten Umkehrpunkt R und einen linken Umkehrpunkt L begrenzt, die mit zunehmender Wickeldauer T sich
aufeinander zubewegen, so daß die in Fig. 1 und 3 dargestellte Form eines Spulenkörpers 3 entsteht. Nach einer vorgegebenen
Anzahl t von erzeugten Garnlagen wird der Changierhub wenigstens einseitig derart verändert, daß der an dieser Seite bereits
entstandene sich kegelförmig verjüngende Bereich von der gerade gewickelten Garnlage mit überwickelt wird. Dabei wird
vorgesehen, daß der Changierhub um eine Strecke zwischen I' und I verlängert wird, die um einen geringen Betrag c über den
dieser Seite zugekehrten Ausgangs-Umkehrpunkt, beim Ausführungsbeispiel den rechten Umkehrpunkt R hinaus verlängert ist.
Die Verlängerung c entspricht dabei wenigstens der Stärke des aufzuwickelnden Filamentfadens. Danach erfolgt die Bewicklung
wieder entsprechend dem vorausgegangenen Bewicklungsschema,
d.h. unter Zurückkehr auf die gleiche Verringerung des Changierhubes. Dieser Vorgang der vergrößerten Wickellänge wiederholt
sich nach einer vorgegebenen Anzahl t von Lagen erneut, wobei dann eine weitere Überlänge gegenüber dem vorausgegangenen
verlängerten Changierhub um den Betrag c erfolgt, so daß dieser Changierhub bereits um 2c gegenüber dem zugehörigen Ausgangs-Umkehrpunkt,
beim Ausführungsbeispiel dem rechten Umkehrpunkt R, verlängert ist. Entsprechend wiederholt sich dieser Vorgang
in regelmäßigen Abständen bis zur äußersten Lage. Wegen der sehr geringen Fadenquerschnitte ist es möglich, den vergrößerten
Changierhub nach regelmäßigen Zeitabschnitten vorzusehen, die dann zumindest größenordnungsmäßig den gleichen Anzahlen
von Garnlagen entsprechen. Bevorzugt wird dann auch noch vorgesehen, daß die äußerste Garnlage beide sich verjüngenden
Endbereiche überwickelt und damit gegen Beschädigungen schützt.
Bei der nur schematisch dargestellten Vorrichtung nach Fig. wird eine Spulenhülse 1 drehfest mit einem von einem Riemen
über einen Wirtel 14 angetriebenen Schaft 6a verbunden, der mit einem Lager 12 in einem Maschinengestell 13 gelagert ist.
Die Bewicklung der Spulenhülse 1 mit einem Filamentfaden 18 erfolgt über einen Changierfadenführer 17, der in axialer
Richtung der Spulenhülse 1 eine hin- und hergehende Bewegung mit Changierhüben entsprechend dem Diagramm nach Fig. 4 ausführt.
Der Changierfadenführer 17 ist mit Hilfe eines Armes auf einer Spindelmutter 19 gelagert, die von einer sich parallel
zu dem Schaft 11 erstreckenden Gewindespindel 20 aufgenommen wird, die mittels Lagern 21 und 22 in einem Maschinengestell
23, 24 gelagert und von einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren Elektromotor 25 angetrieben ist. Die Umkehrbewegung
des Elektromotors 25 und damit des Changierfadenführers 17, wird durch Endschalter 27 und 28 bewirkt, die dem freien
Ende 26 des Armes 16 zugeordnet sind. Die Endschalter 27 und 28, die in nicht näher dargestellter Weise ^elektrisch mit dem
Elektromotor 25 verbunden sind, sitzen auf Spindelmuttern 33 · und 34, die von einer gemeinsamen Spindel 30 mit gegenläufigen
Gewindeteilen 31 und 32 getragen werden. Die Spindel 30, die von einem Elektromotor 29 angetrieben ist, ist mit Lagern
35 und 36 in einem Maschinengestell 24 und 37 gelagert. Wenigstens einer der Endschalter 27 oder 28, bei dem Ausführungsbeispiel der Endschalter 28, ist aus der Bewegungsbahn des
freien Endes 26 des Armes 16 herausschwenkbar. Er ist hierzu auf der Achse 39 eines Drehmagneten 40 auf einem exzentrisch
zu der Drehachse 39 angeordneten Halter 38 angeordnet. Der Drehmagnet 40 ist auf der Spindelmutter 34 angeordnet. Mit dem
Endschalter 28 kann beispielsweise ein Zählschalter verbunden sein, der nach einer vorgegebenen Anzahl von Hüben den Drehmagneten
40 aktiviert und damit den Endschalter 28 beispielsweise durch Drehung um 90° um die Achse 39 aus der Bewegungsbahn des freien Endes 26 des Armes 16 herausbewegt. Das freie
Ende 26 des Armes 16 läuft dann gegen einen weiteren Endschalter 41 an, der den Endschalter 28 ersetzt und ebenfalls den
Elektromotor 25 in seiner Drehrichtung umsteuert. Der Endschalter 41 sitzt auf einem Arm 42, der von einer Spindelmutter
43 getragen wird, die auf einer weiteren Gewindespindel 44 angeordnet ist, die ihrerseits mit Lagern 45 und
46 in dem Maschinengestell 24 bzw. 47 gelagert und von einem Elektromotor 48 angetrieben wird. Der Elektromotor 48, der
vorzugsweise stufenweise geschaltet wird, beispielsweise durch den mit dem Endschalter 28 verbundenen Zählschalter,
verschiebt den Endschalter 41 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils nach links in Richtung einer Vergrößerung
des maximalen Changierhubes um einen wenigstens dem Querschnitt des Filamentfadens entsprechenden Betrag (vgl. Betrag c Fig. 4).
Der Endschalter 41 kann dabei auch mit dem Drehmagneten 40 verbunden sein, um diesen in die dargestellte Betriebsstellung
wieder zurückzuschalten.
Die Drehzahl des Schaftes 11, die beispielsweise 25 000 min
betragen kann, ist mit der Hubgeschwindigkeit des Changierfadenführers 17 derart abgestimmt, daß eine Parallelwicklung
mit satt aneinanderliegenden einzelnen Windungen erhalten wird.
Claims (8)
1. Filamentfadenspule, insbesondere Bindefadenspule für Umwindegarnspinnmaschinen,
bestehend aus einer hohlen Spulenhülse und einem zu einem aus parallelen Lagen gebil deten
Spulenkörper aufgewickelten Filamentfaden, wobei
die axiale Wickellänge der einzelnen Lagen mit zunehmender Wickeldauer sich stetig verringert, so daß der Spulenkörper einen mittleren, parallel zur Mantelfläche der
Spulenhülse verlaufenden Bereich und daran anschließende sich zu den Enden hin kegelförmig verjüngende Bereiche
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickellänge der äußersten Lage sich wenigstens einseitig und wenigstens
annähernd über die volle Länge des Spulenkörpers (3) erstreckt und wenigstens an einem Ende einen der kegelförmigen Bereiche überdeckt.
die axiale Wickellänge der einzelnen Lagen mit zunehmender Wickeldauer sich stetig verringert, so daß der Spulenkörper einen mittleren, parallel zur Mantelfläche der
Spulenhülse verlaufenden Bereich und daran anschließende sich zu den Enden hin kegelförmig verjüngende Bereiche
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickellänge der äußersten Lage sich wenigstens einseitig und wenigstens
annähernd über die volle Länge des Spulenkörpers (3) erstreckt und wenigstens an einem Ende einen der kegelförmigen Bereiche überdeckt.
2. Filamentfadenspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wickellängen von mehreren, vorzugsweise in regelmässigen Abständen vorgesehenen Zwischenlagen sich wenigstens
einseitig und wenigstens annähernd über die volle Axiallänge des Spulenkörpers (3) erstrecken und wenigstens einen
der kegelförmigen Bereiche (4) überdecken.
-2-
3. Filamentfadenspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweils äußere und wenigstens einseitig einen der kegelför-migen Bereiche (4) abdeckende
Lage eine größere axiale Wickellänge (,h+a+n«c) als die letzte vorausgegangene den kegelförmigen Bereich (4) abdeckende
Lage aufweist und diese vollständig überdeckt.
4. Verfahren zum Herstellen einer Filamentfadenspule nach
Anspruch 1 durch Aufwickeln eines Filamentfadens auf eine rotierende Spulenhülse in parallelen Lagen, deren axiale
Länge von dem Hülsenmantel zur Außenseite des Spulenkörpers hin dadurch abnimmt, daß die Bewicklung mit sich
stetig verkürzenden Changierhüben erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung der äußersten Lage mit einem
sich wenigstens einseitig und wenigstens annähernd über die volle axiale Länge des Spulenkörpers erstreckenden
Changierhub erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung von mehreren Zwischenlagen mit sich wenigstens
einseitig und wenigstens annähernd über die volle axiale Länge des Spulenkörpers erstreckenden Changierhüben
erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit fortschreitender Wicklung ausgeführten, vergrößerten
Changierhübe zum Erzeugen von wenigstens eine:n der kegelförmigen Bereiche abdeckenden Zwischenlagen und
der äußersten Lage jeweils wenigstens um die Stärke des Filamentfadens gegenüber dem vorausgegangenen Changierhub
der ebenfalls den kegelförmigen Bereich abdeckenden Lage vergrößert sind.
7. Vorrichtung zum Herstellen einer Filamentfadenspule nach
Anspruch 1 und zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 4 mit einer rotierenden Aufnahme für eine Spulenhülse
und mit einem Changierfadenführer, dessen zur Spulenhülse axial verlaufende Hin- und Herbewegung mit der
Wickeldauer stetig abnimmt, wobei die Hin- und Herbewegung
durch sich aufeinander zubewegende Anschläge begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einer der Anschläge (28) aus der Bewegungsbahn des Changierfadenführers (17) herausbewegbar ist und daß
ein den herausbewegbaren Anschlag (28) ersetzender, den Changierhub dann begrenzender weiterer Anschlag
(41) für den Changierfadenführer (17) vorgesehen ist, der den maximalen Changierhub (h+a + n-c) begrenzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Anschlag (41) verstellbar ist und den
maximalen Changierhub (h+a + n»c) mit zunehmender Wickeldauer (T) vergrößert.
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|---|---|---|---|
| DE19823209847 DE3209847A1 (de) | 1982-03-18 | 1982-03-18 | Filamentfadenspule, insbesondere bindefadenspule fuer umwindegarnspinnmaschinen |
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Publications (1)
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Country Status (2)
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|---|---|
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