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DE4239731A1 - Bestückter Spulenträger - Google Patents

Bestückter Spulenträger

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DE4239731A1
DE4239731A1 DE19924239731 DE4239731A DE4239731A1 DE 4239731 A1 DE4239731 A1 DE 4239731A1 DE 19924239731 DE19924239731 DE 19924239731 DE 4239731 A DE4239731 A DE 4239731A DE 4239731 A1 DE4239731 A1 DE 4239731A1
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Germany
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DE19924239731
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DE4239731C2 (de
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Heinz Fehren
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AMOCO FABRICS ZWEIGNIEDERLASSU
Original Assignee
AMOCO FABRICS ZWEIGNIEDERLASSU
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/02Methods or apparatus in which packages do not rotate
    • B65H49/04Package-supporting devices
    • B65H49/10Package-supporting devices for one operative package and one or more reserve packages
    • B65H49/12Package-supporting devices for one operative package and one or more reserve packages the reserve packages being mounted to permit manual or automatic transfer to operating position
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H57/00Guides for filamentary materials; Supports therefor
    • B65H57/26Supports for guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen bestückten Spulenträger und eine Fadenführungsöse für einen solchen Spulenträger insbesondere für automatische Webmaschinen.
In der Webtechnik besteht die Notwendigkeit, einen kontinuierlichen Produktionsprozeß von Schußspulen bei Webautomaten zu ermöglichen. Bekannt sind komplizierte und kostspielige Systeme, die mit dem Webstuhl in Form von Magazinen verbunden werden müssen.
Es stellt sich die Aufgabe, eine neue und preisgünstige Möglichkeit für einen bestückten Spulenträger als Vor­ ratselement für Garnspulen anzugeben. Insbesondere soll der Spulenträger schon bei Entstehung der Garne im Extrusionsbereich der Spinnmaschinen eingesetzt werden können, die Zwischenlagerung der Garnspulen ermöglichen und in einfacher Weise im Bereich des Webstuhles installierbar sein.
Diese Aufgaben werden gelöst durch einen bestückten Spu­ lenträger, bestehend aus folgenden Einzelteilen:
  • - einer tragenden Basis,
  • - mit der Basis einenendes verbundenen, anderenendes vorkragenden Steckdornen,
  • - auf die Steckdorne aufgesteckten Spulen, die aus einem Spulenzylinder mit einer Garnwicklung bestehen,
  • - mit einer Verknüpfung des Garnendes einer ersten Spule mit dem Garnanfang einer weiteren Spule, so daß nach vollständigem Abzug des Garnes von der ersten Spule nachfolgend die weitere Spule abwickelbar ist, nach Abzug des Garns in dieser Spule eine weitere Spule abwickelbar ist, und so fort,
  • - und mit wenigstens einer im Bereich der jeweils unter Abzug stehenden Steckdorne angeordneten Garnführung.
Demnach ermöglicht der bestückte Spulenträger eine Weiterentwicklung der Webereitechnik dahingehend, daß in der Garnverarbeitung die insbesondere durch den Spulenwechsel erforderliche schwere körperliche Arbeit verringert wird. Eine mit voller Wicklung versehene Spule wiegt etwa elf Kilogramm; dieses Gewicht ist das durch die gesetzlichen und tariflichen Vorschriften begrenzte Gewicht, das im Textilbereich anwendbar ist. Der Vorrat einer solchen Spule hält etwa für zwei bis drei Stunden. Da ein Weber viele Webstühle versorgen muß, nimmt der Spulenwechsel einen relativ hohen Anteil seiner Arbeitszeit und -kraft in Anspruch.
Mit dem bestückten Spulenträger ist es beispielsweise möglich, die Steckdorne in ihrer Länge so zu bemessen, daß jeweils zwei der üblichen Spulen aufsteckbar sind, die dann in einer ersten Sequenz abgespult werden, bevor zu den Spulen auf einem anderen Dorn übergegangen wird. Demnach kann ein bestückter Spulenträger ohne weiteres 24 bis 36 Spulen aufnehmen, so daß mehr als eine volle 8-Stunden-Schicht von einem Spulenträger an einem Webautomaten gearbeitet werden kann.
Ein wesentliches Problem ist, die Garnführung so anzuordnen, daß das mit hoher Geschwindigkeit abgezogene Garn geführt und einem Fadenführsystem zugeführt werden kann. Dieses Problem kann beispielsweise dadurch gelöst werden, daß die Garnführung eine Garnführungsöse oder -öffnung umfaßt, die innerhalb eines Rahmens auf eine der momentan abgezogenen Spule entsprechende X-Y-Position einstellbar ist. Welche Spule momentan abgetastet wird, kann beispielsweise mit Hilfe von Zeitaufnehmern oder elektro-optischen Abtastern abgetastet werden. Die Garnführungsöse wird dann in die betreffende Position ähnlich wie bei einem EDV-Plotter eingestellt.
Es ist auch möglich, die Garnführung in Form einer Loch­ matrix zu gestalten, die vor den bestückten Steckdornen angeordnet ist, wobei das Garn beim Wechsel von einer abzuwickelnden Spule zur anderen innerhalb der Lochmatrix die Position von einer Garnzuführungsöffnung oder -öse wechselt.
Eine derartige Garnführung kann sich vorzugsweise in einer mit Zuführungsöffnungen oder -ösen versehenen Wand oder Gestell verkörpern, die (das) vor dem be­ stückten Spulenträger aufstellbar ist, vorzugsweise mit diesem in Abstand verbunden ist.
Als besonders vorteilhaft in Verbindung mit einer als Wand gestalteten Lochmatrix hat sich ein spezielles Knot­ schema herausgestellt, bei dem keine Führungsöffnung oder -öse zu bewegen ist und bei dem entsprechend auch keine Sensoren, Motoren und dergleichen erforderlich sind. Dieses Knotschema, das das Abziehen der gesamten Garnlänge von mehreren, auf beabstandeten Dornen aufgesteckten Spulen ermöglicht, ist so gestaltet, daß das Garn-Anfangsstück aus dem ersten Führungsloch von innen nach außen geführt ist,
durch dasselbe Führungsloch von innen nach außen das mit dem Garnende der ersten Spule verbundene, zum Garnanfang der zweiten abzuwickelnden Spule führende Garnstück geführt und anschließend von außen nach innen durch ein zweites Führungsloch zur zweiten abzuwickelnden Spule geführt ist,
durch das zweite Führungsloch von innen nach außen das mit dem Garnende der zweiten Spule verbundene, zum Garnanfang einer dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule führende Garnstück geführt ist,
und anschließend von außen nach innen durch ein drittes (n-tes) Führungsloch zur dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule geführt ist, usw.
Durch dieses besondere und geschickte Verknüpfen und Verknoten von Garnende und -anfang beabstandeter Spulen lädt sich der gesamte Garninhalt von einem einzigen bestückten Spulenträgers ohne Unterbrechung abziehen und verwenden.
Eine andere Ausführungsform verwendet einen Spulen­ träger, bei dem die Garnführung wenigstens eine Garnführungsöse umfaßt, die mit einem Labyrinthausgang versehen ist, der in einer bestimmten Position des Fadens, bei der dieser gegen die Ösenperipherie gezogen ist, den Faden aus der Garnführungsöse austreten läßt. Bei dieser Art der Führung ist demnach keine Ein- und Ausführung des Fadens mehr erforderlich, da nach Abwicklung einer ersten Spule der Faden die Öse verläßt. Demnach wird hier folgende Schema verwendet:
Zur Ermöglichung des Abziehens der gesamten Garnlänge von mehreren, auf beabstandeten Dornen aufgesteckten Spulen ist das Garn-Anfangsstück aus der ersten Führungsöse von innen nach außen geführt, das mit dem Garnende der ersten Spule verbundene, zum Garnanfang der zweiten abzuwickelnden Spule führende Garnstück ist von außen nach innen durch eine weitere Führungsöse zur zweiten abzuziehenden Spule geführt, das mit dem Garnende der zweiten Spule verbundene, zum Garnanfang einer dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule führende Garnstück ist von außen nach innen durch eine dritte (n-te) Führungsöse zur dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule geführt ist, und so weiter.
Vorzugsweise ist die Basis als eine m·o = n Steckdorne tragende Rückwand gestaltet ist, die in ein quader­ förmiges, wenigstens im Bereich der freikragenden Steckdorne offenes Gehäuse eingebaut ist, das als Ganzes transportierbar ist, und zwar beispielsweise mit einem Gabelstapler, mit einem Hebezeug oder mit einem Transportbandsystem aufnehmbar und förderbar. Es kann beispielsweise auch mit einem relativ langen Gestell gearbeitet werden, bei dem nur eine einzige oder zwei übereinanderliegende Steckdornreihen vorhanden sind.
Eine weitere Ausführungsform geht aus von einer Anordnung von Steckdornen mit Spulen, die sternförmig auf einer drehbaren Basis angeordnet sind, wobei der Drehpunkt vorzugsweise im Mittelpunkt der Sternanordnung liegt. Mit einer solchen Sternanordnung kann vorzugsweise eine Garnführung verbunden sein, die nur eine einzige Öffnung oder Öse aufweist. Die jeweils betroffene abzuwickelnde Spule wird dann an die entsprechende Garnführungsöffnung oder -öse herangezogen, so daß jeweils der minimale Weg vom Garn zur Öse zurückzulegen ist.
Alternativ kann der Spulenträger auch so gestaltet sein, daß die Steckdorne und Spulen in Form einer geschlossenen Kette paternosterförmig bewegbar angeord­ net sind. Entsprechend den vorbeschriebenen Ausfüh­ rungsformen kann dann vor einer drehbaren Basis bzw. Kette eine Garnführung mit einem einzigen Führungsloch oder einer einzigen Führungsöse angeordnet sein; die momentan abgewickelte Spule ist jeweils in den Bereich des Führungsloches bzw. der Führungsöse einfahrbar.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Garnfüh­ rungsöse, insbesondere zur Verwendung in einem Spulenträger der vorbezeichneten Art, bei der ein Labyrinthausgang vorgesehen ist, der in einer bestimmten Position des Fadens, bei der dieser gegen die Ösenperipherie gezogen ist, den Faden aus der Garnführungsöse austreten läßt.
Der Ösenbreich kann als eine in zwei Ebenen liegende Ω-Biegung gebogen sein, wobei der Ausgang eine Labyrinthführung aufweist oder der Ösenbereich in Form eines ∞-Zeichens in zwei übereinanderliegenden Ebenen geformt ist.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß mit dem Begriff "Garn" auch Mehrfachgarne, Zwirne, Mischgarne, Bändchen und ähnliche, in der Webereitechnik verwendete Filamente zu verstehen sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der beige­ fügten Zeichnung dargestellt. Die Figuren der Zeichnung zeigen im einzelnen:
Fig. 1 einen Spulenträger mit Garnführung und nachge­ schaltetem Verarbeitungsaggregat in einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 das Knotschema bei dem ersten Spulenträger;
Fig. 3 einen Spulenträger mit Führungsmatrix und nachgeschaltetem Verarbeitungsaggregat;
Fig. 4 das Knotschema, das bei dem Spulenträger gemäß Fig. 3 verwendet ist;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Spulenträgers mit nachgeschaltetem Aggregat;
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform einer Garnführung;
Fig. 7 einen Spulenträger mit Garnführung;
Fig. 8 das Knotschema für einen Spulenträger gemäß Fig. 7;
Fig. 9 und 10 einen paternosterartigen Spulenträger mit Zubehör.
In Fig. 1 ist ein Spulenträger 1 dargestellt, der im wesentlichen aus einem kastenförmigen, nach allen Seiten hin offenen Gehäuse 7 besteht. Die Rückwand des Gehäuses 7 ist durch eine Basis 2 gegeben, hier bestehend aus aufrechtstehenden metallenen Latten 9, die auf einer Fußgestell-Leiste 7′ befestigt sind. Einzelheiten des Gehäuses brauchen nicht erläutert zu werden; sie sind aus der Zeichnung ersichtlich. Wesentlich ist, daß der Spulenträger 1 als Ganzes von einem Gabelstapler oder einem Hebe-Kran transportiert werden kann. Hierzu ist an der Oberseite des Gehäuses eine Anschlagachse 8 befestigt.
Mit den aufrechtstehenden Latten 9 sind Steckdorne 3 ver­ bunden, deren Länge ausreichend ist, um zwei Spulen 10, 10′ hintereinandergesteckt aufzunehmen. Die Spulen beste­ hen, wie bekannt, aus dein Spulenzylinder 4 und der aufge­ wickelten Garnwicklung 5 (Kötzer). Die Steckdorne 3 kragen auf ihrer Vorderseite frei vor. Die auf die Steckdorne 3 aufgesteckten Spulen sind demnach von der Vorderseite her frei zugänglich. Von einer ersten Spule 10 ist Garn 11 abgezogen und durch eine Garnführung 12 hindurchgeführt, wobei das wesentliche Element der Garnführung 12 eine Garnführungsöse 16 ist, die sich in einem Führungsrahmen befindet. Der Führungsrahmen weist eine X-Traverse 17 und zwei Y-Traversen 18, 18′ auf, die nach Art einer Plotter-Führung gestaltet sind. Über Antriebe, die jeweils an den Enden der Traversen angeordnet sind, können Spindelstangen 19, 19′ angetrieben werden, wodurch sich die Laufkatze 16′, die die Garnführungsöse trägt, in X- und Y-Richtung bewegen kann. Demnach kann die Position der Garnführungsöse 16 jeweils auf die momentan unter Abzug stehende Spule eingestellt werden.
Das Garn 11 gelangt anschließend in ein Vorgelege 14 und durch eine Bremse 15 in eine Schußspulenmaschine 13, die Teil einer Webmaschine ist.
Fig. 2 zeigt ein Verknüpfungsschema der Garnenden und Garnanfänge verschiedener Spulen, die in Fig. 2 mit der fortlaufenden Nummer 1 bis 9 gekennzeichnet sind. Mit dem Garnende 21 einer ersten Spule - 1 - ist der Garn­ anfang 22 einer weiteren Spule - 2 - bei 23 verknüpft (verknotet), so daß nach dem vollständigen Abzug des Garns von der ersten Spule - 1 - die Spule - 2 - abwickelbar ist. Das Garnende dieser Spule ist wiederum mit dem Garnanfang der Spule - 3 - verbunden, und so fort. Diese Verknüpfung führt zu einem vollständigen Abwickeln der gesamten Garnlänge aller Spulen. Hier ist besonders vorteilhaft, daß maschinell oder mit Hand der Spulenträger vor dem Einsatz bestückt werden kann, so daß von der Garnentstehung über die Garnlagerung bis zur Garnanwendung keine weitere Manipulation der Spulen mehr erforderlich ist, bis auf das schließliche Abziehen der Spulenzylinder und Neubestücken des Spulenträgers. Die Art der Anordnung kann auch bei einem einreihigen oder zweireihigen langgestreckten Spulenträger verwirklicht sein, da ein ungestörtes Abziehen des Fadens auch über eine lange Wegstrecke möglich ist.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform eines Spulen­ trägers 31 dargestellt, bei dem Spulen mit dem Verknüpfungsschema der Fig. 2 verwendet werden. Der Spulenträger 31 besteht aus einem ähnlichen Gestell wie der Spulenträger 1. Dem Spulenträger 31 ist eine Lochmatrix 32 in Form einer eingerahmten durchsichtigen Wand 33, die mit Garnführungslöchern versehen ist, zugeordnet. Die Anordnung der Steckdorne auf der Basis 2 entspricht dabei auch in ihrer räumlichen Verteilung der Lochmatrix 32. Die einzelnen Garnführungslöcher 34 sind eingerahmt von einem Kunststoff-Ring, der mit einem Führungsschlitz (nicht dargestellt) versehen ist, so daß das Garn 11 sehr weich und ebenmäßig geführt ist und es nicht zu Abrissen kommen kann. Die Garnführungslöcher 34 haben einen geringen Abstand vom frei kragenden Ende des jeweiligen Steckdorns. Sie sind so groß bemessen, daß auch die Fadendicke zweifach hindurchgeführt werden kann. Der Kunststoff-Ring bildet jeweils den äußeren Ab­ schluß des Garnführungsloches. Die Wand 33 kann mit dem Gehäuse 7 verbunden sein oder aber in einem geringen Abstand davon einfach aufgestellt werden.
In Fig. 4 ist das Verknüpfungsschema der Spulenanordnung gemäß Fig. 3 dargestellt, wobei insgesamt neun Doppelspulen verwendet sind. Ein Garnanfangsstück 11′ wird aus dem ersten Garnführungsloch 34 herausgeführt, und zwar von innen nach außen. Durch dasselbe Garnführungsloch 34 von innen nach außen wird das mit dem Garnende der ersten Spule - 1 - verbundene, zum Garnanfang der zweiten abzuwickelnden Spule - 2 - führende Garnstück geführt und anschließend von außen nach innen durch ein zweites Garnführungsloch 37 zur zweiten abzuwickelnden Spule - 2 - geführt.
Durch das zweite Garnführungsloch 37 von innen nach außen wird das mit dem Garnende der zweiten Spule verbundene, zum Garnanfang einer dritten abzuwickelnden Spule führende Garnstück 38 geführt und anschließend von außen nach innen durch ein drittes Garnführungsloch 39 zu dritten abzuwickelnden Spule - 3 - geführt. Die zwischen den Spulen liegenden Garnstücke sind jeweils bei 35, 35′ verknotet, so daß sich ein kontinuierlich abzuwickelndes Garnstück ergibt, daß den Kötzer-Gehalt sämtlicher Spulen - 1 - bis - 9 - umfaßt.
Die Basis kann dabei als eine in Reihen und o Spalten (m·o = n) steckdorntragende Rückwand gestaltet sein, die in ein quaderförmiges, wenigstens im Bereich der freikragenden Steckdorne offenes Gehäuse eingebaut ist. Auch hier kann das Gehäuse mit aufgesteckten Spulen als Ganzes transportiert werden.
Im Beispiel gemäß Fig. 4 sind auf einen Steckdorn 3 eben­ falls je zwei Spulen 10, 10′ aufgesetzt, die zunächst nacheinander, dann von Spulenpaar zu Spulenpaar springend, abwickelbar sind.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der Steckdorne 3 sternförmig auf einer drehbaren Basis 2′ angebracht sind, im vorliegenden Falle in einer Achter-Symmetrie. Jeder Steckdorn 3 umfaßt wiederum zwei Spulen 10, 10′. Bei einer Drehachse 40 ist die sternförmige Basis 2′ gelagert, wobei die freikragenden Enden 6 der Steckdorne 3 kurz vor einer Wand 41 enden. Die Wand 41 ist mit einem einzigen Garnführungsloch 42 in Höhe der Peripherie der Steckdorne versehen. Das Garn 11, das von den Spulen 10, 10′ abgewickelt wird, zieht die leichtgängige, drehbare Basis 2′ jeweils in die Position, bei der der kürzeste Weg zwischen dem Steckdornende und dem Garnführungsloch 42 gegeben ist.
Auch hier sind die Spulenwicklungen untereinander so verknüpft, daß das Garnende einer ersten Spule mit dem Garnanfang einer weiteren Spule verknotet ist, so daß nach vollständigem Abzug des Garns von der ersten Spule nachfolgend die weitere Spule abwickelbar ist, mit entsprechenden Folgeverknüpfungen für die weiteren Spulen. Nach jeder abgewickelten Spule dreht sich durch die Abzugskraft die drehbare Basis 2′ um 450, so daß eine weitere Doppelspulen-Anordnung zur Abwicklung gebracht wird.
Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform einer Garnführung, bezeichnet mit der Bezugszahl 22. Eine solche Garnführung 22 ist beispielsweise einem Spulenträger gemäß Fig. 7 zugeordnet. Die Garnführung 22 weit einen Rahmen 23 mit drei horizontalen Querstreben 24 auf. An den Querstreben 24 sind jeweils drei Führungsösen 26 befestigt. Diese Führungsösen sind aus Draht gebogen. Sie weisen eine U-Form auf, wobei der eine seitliche Schenkel in die Form eines ∞-Zeichens (liegende 8) derart gebogen ist, daß ein Labyrinth­ ausgang entsteht. Ist der Faden 11 in der in Fig. 6 rechten Position und wird er gegen die Ösenloch­ peripherie gezogen, so kann er aus der Öse 26 austreten. Die offenen Führungsösen 26 haben weiterhin den Vorteil, daß ein Faden leicht manuell einlegbar ist.
Um dem Garn dann das richtige "Weiterspringen" zu ermöglichen, sind Fadenhalter 29 zwischen den Ösen 26 vorgesehen. Zwischen zwei federbelasteten Tellern 30 wird das Garn solange gehalten, bis ein gewisser Zug ausgeübt wird. Dies ist immer dann der Fall, wenn ein Abzugsübergang von einer Spule zur anderen zu beobachten ist.
Fig. 8 zeigt ein Knotschema mit Folgeschema, das bei den in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsformen verwendet worden ist. Es ist dargestellt, daß auch von "Stockwerk und Stockwerk" gesprungen werden kann, da der Faden im Bereich des Höhenüberganges vor der Strebe 24 zu liegen kommt.
Fig. 9 und 10 zeigen eine Ausführungsform, bei der Steckdorne und Spulen in Form einer geschlossenen Kette 50 paternosterförmig fest oder bewegbar angeordnet und bewegbar sind. Die Verknüpfung des Garns erfolgt ähnlich dem Schema der Fig. 1. Eine Garnführung 51 mit einer einzigen Öffnung 52 ist der Kette 50, die den Spulenträger bildet, zugeordnet. Die momentan abzuwickelnde Spule 53 wird jeweils in den Bereich der Öffnung 52 eingefahren. Bei fester Spulenanordnung wird der Faden über ein (nicht dargestelltes) Führungssystem zur Öffnung 52 geführt, so daß auch längere Wegstrecken überbrückt werden können.

Claims (16)

1. Bestückter Spulenträger, bestehend aus folgenden Einzelteilen:
  • - einer tragenden Basis (2, 2′),
  • - mit der Basis einenendes verbundenen, anderen­ endes vorkragenden Steckdornen (3),
  • - auf die Steckdorne (3) aufgesteckten Spulen (10, 10′), die aus einem Spulenzylinder (4) und einer Garnwicklung (5) bestehen,
  • - mit einer Verknüpfung des Garnendes einer ersten Spule mit dem Garnanfang einer weiteren Spule, so daß nach vollständigem Abzug des Garns von der ersten Spule nachfolgend die weitere Spule abwickelbar ist, nach Abzug des Garns von dieser Spule eine weitere Spule abwickelbar ist, und so fort,
  • - und mit wenigstens einer im Bereich des jeweils unter Abzug stehenden, mit einer Spule bestückten Steckdorns (3) angeordneten Garnführung (12; 42).
2. Spulenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden Steckdorn wenigstens zwei der in der Weberei üblichen Spulen (10, 10′) aufgesteckt sind.
3. Spulenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Garnführung eine Garnführungsöse oder -öffnung (16) umfaßt, die innerhalb eines Rahmens verstellbar und in eine dem momentan unter Abzug stehenden Steckdorn entsprechende X-Y-Position einstellbar ist.
4. Spulenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnführung als eine Lochmatrix (32) gestaltet ist, die vor den bestückten Steckdornen (3) angeordnet ist.
5. Spulenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnführung wenigstens eine Garnführungsöse umfaßt, die mit einem Labyrinthausgang versehen ist, der in einer bestimmten Position des Fadens, bei der dieser gegen die Ösenperipherie gezogen ist, den Faden aus der Garnführungsöse austreten läßt.
6. Spulenträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnführung sich in einer mit einer Matrix von Führungsöffnungen oder -ösen versehenen Wand (33) oder Gestell verkörpert, die (das) vor den bestückten Steckdornen aufstellbar ist oder in Position steht.
7. Spulenträger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Ermöglichung des Abziehens der gesamten Garnlänge von mehreren, auf beabstandeten Dornen aufgesteckten Spulen
das Garn-Anfangsstück aus dem ersten Führungsloch von innen nach außen geführt ist,
durch dasselbe Führungsloch von innen nach außen das mit dem Garnende der ersten Spule verbundene, zum Garnanfang der zweiten abzuwickelnden Spule führende Garnstück geführt und anschließend von außen nach innen durch ein weiteres Führungsloch zur zweiten abzuziehenden Spule geführt ist,
durch das zweite Führungsloch von innen nach außen das mit dem Garnende der zweiten Spule verbundene, zum Garnanfang einer dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule führende Garnstück geführt ist,
und anschließend von außen nach innen durch ein drittes (n-tes) Führungsloch zur dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule geführt ist, und so weiter.
8. Spulenträger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Ermöglichung des Abziehens der gesamten Garnlänge von mehreren, auf beabstandeten Dornen aufgesteckten Spulen
das Garn-Anfangsstück aus der ersten Führungsöse von innen nach außen geführt ist,
das mit dem Garnende der ersten Spule verbundene, zum Garnanfang der zweiten abzuwickelnden Spule führende Garnstück geführt und anschließend von außen nach innen durch eine weitere Führungsöse zur zweiten abzuziehenden Spule geführt ist,
das mit dem Garnende der zweiten Spule verbundene, zum Garnanfang einer dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule führende Garnstück von außen nach innen durch eine dritte (n-te) Führungsöse zur dritten (n-ten) abzuwickelnden Spule geführt ist, und so weiter.
9. Spulenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (2) als eine m·o = n Steckdorne (3) tragende Rückwand gestaltet ist, die in ein quaderförmiges, wenigstens im Bereich der freikragenden Steckdorne offenes Gehäuse eingebaut ist, das als Ganzes transportierbar ist.
10. Spulenträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieser mit einem Gabelstapler, mit einem Hebezeug oder mit einem Transportbandsystem auf nehmbar und förderbar ist.
11. Spulenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdorne und Spulen sternförmig auf einer drehbaren Basis (2′) angeordnet sind, wobei der Drehpunkt vorzugsweise im Mittelpunkt der Sternanordnung liegt.
12. Spulenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdorne und Spulen in Form einer geschlossenen Kette fest oder paternosterförmig bewegbar angeordnet sind.
13. Spulenträger nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor der drehbaren Basis bzw. Kette eine Garnführung mit einem einzigen Führungsloch (42) oder einer einzigen Führungsöse angeordnet ist und daß die momentan abgewickelte Spule jeweils in den Bereich des Führungsloches (42) bzw. der Führungsöse einfahrbar ist 14. Spulenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdorne und Spulen in einer horizontal langgestreckten Anordnung in einer oder zwei Reihen angeordnet sind.
15. Garnführungsöse, insbesondere zur Verwendung in einem Spulenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnführungsöse mit einem Labyrinthausgang versehen ist, der in einer bestimmten Position des Fadens, bei der dieser gegen die Ösenperipherie gezogen ist, den Faden aus der Garnführungsöse austreten läßt.
16. Garnführungsöse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Ösenbreich als eine in zwei Ebenen liegende O-Biegung gebogen ist, wobei der Ausgang eine Labyrinthführung aufweist.
17. Garnführungsöse nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Ösenbereich in Form eines ∞-Zeichens in zwei übereinanderliegenden Ebenen geformt ist.
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