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DE2231533A1 - Verfahren und vorrichtung zum verdrillen und verseilen von kabelpaaren in einem tandem-arbeitsgang - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum verdrillen und verseilen von kabelpaaren in einem tandem-arbeitsgang

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Publication number
DE2231533A1
DE2231533A1 DE2231533A DE2231533A DE2231533A1 DE 2231533 A1 DE2231533 A1 DE 2231533A1 DE 2231533 A DE2231533 A DE 2231533A DE 2231533 A DE2231533 A DE 2231533A DE 2231533 A1 DE2231533 A1 DE 2231533A1
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DE
Germany
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twisting
twist
conductors
pair
axis
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Granted
Application number
DE2231533A
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English (en)
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DE2231533C3 (de
DE2231533B2 (de
Inventor
Francis Newton Crotty
William Charles Gause
George Edward Hartranft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE2231533A1 publication Critical patent/DE2231533A1/de
Publication of DE2231533B2 publication Critical patent/DE2231533B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2231533C3 publication Critical patent/DE2231533C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/02General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
    • D07B3/06General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D07B2207/00Rope or cable making machines
    • D07B2207/20Type of machine
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    • D07B2207/203Double twist unwinding comprising flyer
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    • D07B2501/406Application field related to rope or cable making machines for making electrically conductive cables
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Description

Patentanwalt Dipl.-Ing. V. Jackisch
7 Stuttgart 1
Menzel straße 4-0
WESTERN ELECTRIC COMPAlTY INC. Mein Zeichen:
195 Broadway A 33 066
New York / USA
22.6.72
Verfahren und Vorrichtung zum Verdrillen und Verseilen von Kabelpaaren in einem Tändem-Arbeitsgang
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verdrillen und Verseilen von Kabelpaaren in einem Tandem-Arbeitsgang, und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung, um jedes Kabelpaar einer Vielzahl von Kabelpaaren mit einer verschiedenen Drall-Länge zu verdrillen, sodann die Verdrillung davon zu entfernen und schließlich die Kabelpaare in einem Tandem-Arbeitsgang erneut zu verdrillen und zu verseilen.
Die Entwicklung verbesserter Nachrichtensysteme, die höhere Frequenzen und Verstärkungseinrichtungen verwenden, war durch die existierenden Möglichkeiten mit Vielpaarkabeln begrenzt. Bei der Auslegung von Kabeln für gegenwärtige Bedürfnisse von Nachrichtenverbindungen besteht eine immer größere Nachfrage für die Herstellung von Kabeln sowohl mit geringen Verlusten als auch geringem Übersprechen am entfernt liegenden Ende. Übersprechen und Verluste bestimmen zu einem großen Maße den Maximalen Wiederholabstand, der in einem System verwendet werden kann.
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Bei der Herstellung von Kabeln zur Verwendung in der Telefonindurstrie wurde es für erwünscht gehalten, ein Paar aus einzelnen isolierten Leitern zu verdrillen, um eine verdrillte Doppelader zu "bilden. Es hat sich dann gezeigt, daß die Probleme bei Nachrichtenkabeln, die mit dem Übersprechen zusammenhängen, dadurch überwunden werden können, daß auf das Paar der einzelnen, isolierten Leiter eine Verdrillung aufgebracht wird.
Mit der Verdrill-Länge ist die Länge gemeint, die erforderlich ist, daß ein Punkt auf einem der Leiter der verdrillten Doppelader einen Zyklus einer 360°-Spiralbewegung vollenden kann und'sich in derselben relativen Lage gegenüber den anderen Leiter der verdrillten Doppelader befindet, wie sie bei dem Startpunkt des Zyklus vorhanden war. Eine Beschreibung und eine zeichnerische Darstellung der Begriffe Rechtsverdrillung und Linksverdrillung wird auf die UStPS 3 052 079 hingewiesen. Eine Rechtsverdrillung definiert ein Leiterpaar, das so verdrillt ist, daß ein Beobachter, der von einem Beobachtungspunkt an dem Querschnitt der Doppelader auf dieselbe blickt, die Leiter eine Spiralbahn im Uhrzeigersinn durchlaufen salt. Die Linksverdrillung bezieht sich auf eine Spiralbewegung im Gegenuhrzeigersinn.
Das Verdrillen von isolierten Leitern zur Bildung einer verdrillten Doppelader kann in einem Verfahren durchgeführt werden, bei dem die Leiter kontinuierlich zusammengedrillt werden, um eine in einer fiichtung laufende Verdrillung darin herzustellen. Bei der Durchführung der Schritte dieses Verfahrens wird entweder die Aufgabeeinrichtung für die Leiter oder die Aufnahmeeinrichtung gewöhnlich um die Längsachse der Leiter bei der Bildung in einer Richtung erfolgenden Verdrillung gedreht..
Eine typische Verseil-Verdrill-Vorrichtung ist in der US-PS 1684533 gezeigt. Es ist ein Baumwoll-Kern vorgesehen, und sechs mit Litzen umwickelte Fäden werden in einer ersten Richtung über Leitrollen und um eine Haspel einer Drilleinrichtung und von dort über eine kurze Distanz in einer umgekehrten Richtung geführt. Der Kern und die Litze werden dann in der ersten Richtung nach unten und durch einen rotierenden Flügelarm vorwärtsbewegt, um aufeinanderfolgende Abschnitte des Stranges um eine vertikale
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Achse der Vorrichtung in Umlauf zu versetzen. Nachdem aufeinanderfolgende Abschnitte aus dem Flügelbogen heraustreten, werden die aufeinanderfolgenden Abschnitte in der entgegengesetzten Richtung nach oben vorwärtsbewegt und auf einer Spule in der Innenseite der Oberfläche der von dem Flügelbogen erzeugten Umlaufbewegung aufgenommen.
Eine Vielzahl der verdrillten Leiter-Doppeladern werden dann in eine Verseilmaschine zugeführt, wo die verdrillten Doppeladern zu verseilten Kabeln zusammengebracht werden. Bisher war es üblich, die einzelnen, isolierten Leiter in einer verdrillten Doppelader in einem Arbeitsgang zu verdrillen, der von dem Verseil-Arbeitsgang getrennt war.
Bekannte Hochgeschwindigkeits-Verdrillmaschinen weisen Spulen auf, die jeweils in einem getrennten, stationären Spulenträger gelagert sind. Ein bogenförmiger Rohrkörper, der als Flügelbogen (flier bow) bezeichnet wird, wird um diese Spulenträger herum gedreht, um die Leiter um die Achse der Maschinen in Umlauf herumzubewegen, die von den Vorratsspulen abgezogen werden. Maschinenlängen, die den Abständen der Spulen entsprechen, große Gewichte und Antriebsleistung sowie ein außergewöhnlich hoher Zeitbedarf für das Einsetzen der Spulen und das Einrichten der Maschine sind bei dieser herkömmlichen Vorrichtung erforderlich. Bei diesen Verdrillmaschinen war es auch notwendig, große, sich drehende Massen genau auszubalancieren^und zahlreiche Lager für die Rohrteile und die Spulenträger sind notwendig, die zu einem hohen Geräuschpegel und übermässig häufigen Inspektionen, Wartungen und Reparaturen führten.
Der Ausstoß der bekannten Hochgeschwindigkeits-Verdrillmaschinen, bei denen entweder die Aufgabeeinrichtung oder die Aufnahmeeinrichtung gedreht wird, war durch die erreichbare Drehgeschwindigkeit begrenzt. Die Drehzahl bekannter Maschinen ist wegen der Auswirkung von Trägheitskraften eine Grenze für die Verdrillgeschwindigkeit der Maschine. Die Aufgabeeinrichtung für die Spulen, die mit isolierten Leitern oder Doppeladern oder Vierern oder Einrichtungen zur Bildung der Kabel bewickelt sind, ist groß und schwer wie die Support-Ausrüstung. Die Wicklungseinheit mit
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der Aufnahmeeinrichtung für die Paare oder Vierer, Einheiten oder Kabelkerne sind ebenfalls groß und unhandlich, so daß es schwierig ist, die Verdrillung und/oder die Aufnahme bei diesen bekannten Maschinen zu erhöhen.
Ein anderes Problem bei dem Verdrillen tritt wegen der Art und Weise auf, :in der die Paare der Leiter in einer herkömmlichen Maschine verdrillt werden. Gewöhnlich werden zwei Litzen von einzelnen Vorratsspulen in einer ersten Richtung zugeführt, danach in einer zweiten Eichtung geführt und über Führungsrollen ; geleitet, die gemeinsam um eine gemeinsame Mittelinie in Umlauf versetzt werden. Die Umlaufbewegung ist nicht die Drehung jeder ; einzelnen Rolle um die Rollenachse, sondern eine Umlauf bewegung der Rollen um eine Mittellinie, wie wenn die Rollen alle auf einen gemeinsamen Rahmen montiert wären.
Während die Rollen um eine gemeinsame Mittellinie in Umlauf versetzt werden, wird eine erste Verdrillung auf das Litzenpaar aufgebracht, während die Litzen im allgemeinen um eine erste !Führungsrolle an einem Führungsende des Flügelbogens verlaufen. Eine zweite Verdrillung wird aufgebracht, während die Litzen in einer zweiten Richtung und um eine andere Führungsrolle am anderen Ende des Flügelbogens geführt werden. Daher werden zwei Verdrillungen auf vorgegebene Längen von Litzenpaaren aufgebracht.
Da die eine Verdrillung auf das Litzenpaar in dem Bereich der einen Führungsrolle und die zweite Verdrillung im allgemeinen in den Bereich der zweiten Führungsrolle aufgebracht wird, die von der ersten Rolle unter Abstand angeordnet ist, sind die beiden Verdrillungen pro Längeneinheit nicht gleichförmig verteilt. Wenn die verdrillten Litzenpaare später mit einer vorbestimmten Zahl von anderen verdrillten Doppeladern zur Bildung eines Kabels verseilt werden, ergeben sich daher aus der nicht Gleichförmigkeit der Verteilung der Verdrillungen unerwünschte Effekte, wenn das Kabel in einem Nachrichtennetz verwendet wird. Daraus ergibt sich klar die Notwendigkeit, eine mehr gleichförmig verteilte Verdrillung auf die Leiterpaare aufzubringen.
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Zur Überwindung einiger der genannten Mangel ist daher in der US-PS 3 431 718 ein Verfahren zum Verdrillen angegeben, das darin besteht, daß eine Vielzahl von Litzen in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, in der das Endprodukt abgezogen wird, von Vorratsspulen abgezogen werden, die in einem stationären Spulenträger montiert sind. Die Litzen werden dann durch wenigstens eine Führung?einheit um die Außenseite des Spulenträgers geführt und in der Richtung des Abzuges des Endproduktes an einen Verdrillkopf und nachfolgend an ein Verdichtungswerkzeug weitergegeben, wo das Verdrillen der Litzen stattfindet. In der US-PS 3 431 718 ist angegeben, daß die Litzen keine Verdrillung untereinander und keine neue Verdrillung untereinander bei ihrer Überführung von dem Spulenträger zu dem Verdichtungswerkzeug erfahren. Die Führungseinheit wird um den Spulenträger gedreht, und der Verdrillkopf wird in derselben Richtung, jedoch mit der doppelten Geschwindigkeit der Führungseinheit gedreht, wobei die Führungseinheit die Litzen von dem Spulenträger zu dem Verdrillkopf einzeln und getrennt voneinander führt.
In der US-PS 3 570 234· sind Einrichtungen angegeben, um sicherzustellen, daß die Verdrillung immer zwischen genau definierten Punkten, nämlich dem Austritteende eines Flügelbogens und einer Haspel stattfindet. Eine flexible Welle mit innseitigen Führungen wird anstelle des herkömmlich aufgebauten Flügelbogens gesetzt, so daß das bei der Spule liegende Ende mit der Welle ortsfest bleiben kann. Das Ausgabeende der Welle wird mit der doppelten Drehzahl wie die Welle gedreht. Zwei kleinere flexible Wellen in der Hauptwelle enthalten die Leiter,die verdrillt werden sollen. Die gesamte Verdrillung findet statt, wenn die Leitung aus dem freien1 Hai speiende der kleinen Wellen hervortreten. Es sind jedoch einige Probleme der Abnutzung bei einigen der flexiblen Wellen, beispielsweiße bei spiralförmig gewundenen Federn, aufgetreten, die verwendet wurden.
Zusätzlich zu dem Verdrillen zu-einander-gehörender Paare von einzelnen, isolierten Leitern zur Reduzierung von Übersprechen ist es bei der Herstellung von Kabeln mit einer Vielzahl von Paaren ebenfalls üblich, eine Verdrillung mit unterschiedlichen Verdrill-Längen bei aneinandergrenzenden Paaren aufzubringen,
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um das Auftreten von Übersprechen weiter zu reduzieren. Benachbarte oder gegenüberliegende Paare von Untereinheiten im Kabel haben verschiedene, vorbestimmte Verdrill-Längen, um zu bewirken, daß die Teile von einem Paar induktive Störungen, beispielsweise ein Übersprechen,auf ein Mhimum .... reduzieren, wenn das' Kabel für Telefonzwecke verwendet wird.
Dazu waren eine vorbestimmte Zahl von verschiedenen und unterscheidbaren Untereinheiten notwendig, die jeweils eine unterschiedliche Verdrillgeschwindigkeit oder Verdrill-Länge haben, wobei'jedes Paar identifizierbar sein mußte. Es war ferner notwendig, daß die Paare in einer vorbestimmten gegenseitigen Anordnung in dem Kabel lagen und daß diese Positionen eingehalten wurden. Daher war die Herstellung und Lagerung einer Anzahl verschiedener Untereinheiten und eine besondere Sorgfalt bei der Auswahl und bei der Fertigung des Kabels erforderlichY°3urch selbstverständlich die Kosten des Kabels erhöht werden.
Nach der US-PS 2 956 102 ist eine einzige verdrillte Doppelader vorgesehen, bei der die Verdrill-Längen in dem Paar sich durchgehend kontinuierlich ändern. Vorzugsweise wird die statistische Änderung so gesteuert, kein festgelegtes Muster bei der Variation der Verdrillung vorhandeä ist, wodurch die Längen von diesem einen verdrillten Paar in offenen Schaltungen oder in Kabeln nebeneinander gelegt werden können, wobei nur minimale Schwierigkeiten von induktiven Störungen zu erwarten sind.
Die US-PS 3 54-6 357 beeieht sich auf eine Form von verdrillten Leitern, bei der sowohl die Dämpfungsabweichung als auch die Ubersprechabweichung auf geringen Niveaus gehalten werden kann. Auch kann eine Vorrichtung kontinuierlich verseilte, verdrillte Leiter herstellen, die mit dieser Verdrillungeform und tatsächlich im wesentlichen mit jeder Verdrillungscharakteristik übereinstimmen, die erwünscht sein könnte· Bine Viel «alii von Leiterpaartja werden kontinuierlich verdrillt und danach verseilt, wobei dl» Verdrillungslänge für jedes Paar roll steuerbar ist.
Bs gibt jedoch immer noch einen Bedarf für eine nicht komplexe und
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verhältnismäßig preiswerte und im allgemeinen vereinfachte Vorrichtung," um Leiterpaare eines Kabels so zu verdrillen, daß nebeneinanderliegende Leiterpaare verschiedene Verdrill-Längen haben.^
Obwohl gewisse Fortschritte bezüglich der Verdrillung erzielt wurden, können die immer höher geschraubten Anforderungen bezüglich verbesserter Übersprechcharakteristiken dadurch befriedigt werden, daß verhältnismäßig kurze Paarverdrillungen, d.h. in der Größenordnung von 25 nun» verwendet werden. Die Schwierigkeiten bei der Ausbalancierung und Halterung großer routierender Massen werden jedoch nur weiter verstärkt, wenn höhere Drehzahlen benötigt werden, um kürzere Verdrillungslängen aufzubringen. Die Forderung nach kürzeren Verdrill-Längen macht ferner die Notwendigkeit deutlich, Herstellungsverfahren und Ausrüstungen neu zu entwerfen, die eine gleichförmig verteilte Verdrillung auf ein Leiterpaar aufbringen können.
Bei einigen bekannten Verfahren werden die Verfahrensstufen zur Herstellung von Paaren aus Vierern, die aus verdrillten Paaren bestehen, in einem Arbeitsgang und das Verseilen der Einheiten in ein Kabel getrennt durchgeführt, was zu der Nichtgleichförmigkeit der Verdrillung in den Leiterpaaren beiträgt. Bei der Herstellung von Nachrichtenkabelh ist das Verseilen eines der wichtigsten Probleme. Es wurden bereits viele Überlegungen angestellt, um die Verseilgeschwindigkeit zu erhöhen und das Verfahren zum Verdrillen isolierter Drähte in ein Paar oder in Vierer mit dem Verfahren zum Verseilen einer Vielzahl von Paaren in einem Tandem-Arbeitsgang durchzuführen.
Bei bekannten Verseilverfahren wurde ein Käfig in Drehung versetzt, der mit einer Vielzahl von Vorratsspulen für Leiterpaare versehen war, um die Paare zu einer Aufnahmespule zu verseilen. Es wurde auch eine Verseilmaschine verwendet, bei der die Achsen der Vorratsspulen stationär sind, während die gesamte Aufnahmevorrichtung gedreht wird. Schließlich können die Leiterpaare um die Zufuhr- oder die Aufnahme-Einrichtung mit einem Flügel herum
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- 8 geführt werden.
Die zuerst genannte Einrichtung erzeugt eine große Zentrifugalkraft wegen der Drehung des Käfigs und der Spulen, so daß die Drehzahl im Umdrehungen pro Minute in gewisser Weise begrenzt ist, was eine geringe Verseilgeschwindigkeit zu Folge hat. Eine übermäßig lange Zeit wird ferner zum Laden und Entladen der Vorratsspulen in dem Käfig benötigt. Die an zweiter Stelle genannte Verseilmaschine ermöglicht hohe Geschwindigkeiten, es wird Jedoch viel Zeit beim Laden und Entladen einer Aufnahmespule verbraucht· Ferner ist es bei dieser Einrichtung nicht möglich, das Verseilen von isolierten Leitern und das Verseilen von verdrillten Paaren in einem Tandem-Arbeitsgang kontinuierlich durchzuführen. Der dritte Lösungsversuch ermöglicht zwar hohe Geschwindigkeiten, es ist jedoch etwas unpraktisch, die Vorrats- oder Aufnahmespulen zu laden oder zu entladen.
Das Verdrillen und das Verseilen wird vorzugsweise in einem Tandem-Arbeitsgang durchgeführt, um sicherzustellen, daß die Verdrillung in einer gleichförmigen Weise genau angeordnet bleibt. Die Notwendigkeit des Aufspulens und Abspulens von verdrillten Paaren wird eliminiert, die die Verdrillung in einem Paar stört. Eine Zwischenbearbeitung und zwischenzeitliche Speicherung wird eliminiert. Das Verdrillen und Verseilen in einem Tandem-Arbeitsgang bringt mehrere andere wichtige Vorteile. Bei dem Tandem-Verdrillen und -Verseilen wird die Zahl der Leitrollen stark reduziert,, über die die verdrillten Paare mit entsprechender Beeinträchtigung der Verdrillung laufen.
Vermutlich können einige der genannten Probleme dadurch überwunden werden, daß (1) der erwünschte Betrag an Verdrillung an einem Punkt aufgebracht und (2) in einem Tandem-Arbeitsgang verdrillt und verseilt wird. Wenn selbstverständlich die Verdrillung an einem Punkt, beispielsweise durch Vorwärtsbewegen eines Paares von parallelen Leitern von einer Vorratsspule zu einem Verdrillkopf, aufgebracht würde, würden sich die Leiterpaare vor und nach dem Verdrillkopf verdrillen. Das würde zu einem Bruch der Leiter führen, da die Verdrillungen sich auf der stromaufliegenden Seite des Verdrillkopfes sammeln.
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Um ein Leiterpaar an einem einzigen Punkt zu verdrillen, ist es daher notwendig, dai Leiterpaar in einem "bereits verdrillten Zustand dem Verdrillkopf zuzuführen. Der Verdrillkopf muß dann mit einer Geschwindigkeit laufen, die zweimal so groß wie die Geschwindigkeit des Flügelbogens ist, der zum Aufbringen der anfänglichen Verdrillung auf das Leiterpaar verwendet wird, so daß der Leiter erst aufgedrillt wird, bevor er erneut verdrillt wird.
In einer bekanntan. Vorrichtung arbeitet eine Verdrill-Einstellvorrichtung auf diesem allgemeinen Prinzip. Mit einigen Leitern wird der Draht aus solch einem Material hergestellt, daß bei · einer Beaufschlagung mit einer Verdrillung der Draht die Neigung hat, sich aufzudrehen. Daher wurde ein verdrilltes Paar um eine drehbar gelagerte Bolle geführt, die um die Achse des sich vorwärtsbewegenden Leiters in Umlauf versetzt wird, worauf der Leiter von der Rolle durch eine Haspel abgezogen wurde. Je nach dem Verhältnis von Faktoren, wie Lineargeschwindigkeit und Umlaufgeschwindigkeit der Rolle kann die ursprüngliche Verdrillung vollständig aufgelöst und dann erneut eingestellt werden, so daß das verdrillte Paar zum Einstellen der Verdrillung bearbeitet wird. In solchen Vorrichtungen bleiben die Leiter des verdrillten Paares zusammen oder liegen nebeneinander, während das Paar um die Leitrolle und außer Eingriff damit vorwärtsbewegt wird, wobei der einzige Zweck darin liegt, die endgültige Verdrillung in den Leitern einzustellen.
Dieses Prinzip ist beispielsweise in der US-PS 1 671 951 gezeigt. In dieser Vorrichtung ist eine Trommel mit darum gelegnen Windungen eines Stranges drehbar auf einer Achse quer zu der Linearbewegung des Stranges montiert und ist mit ihrer Umfangsflache tangential gegenüber der linearen Achse des Stranges ausgerichtet. Die Trommel ist ferner so montiert, daß sie um eine Umdrehungsachse in Umlauf versetzt werden kann, wobei der Strang oder alle fadenartigen Teile desselben während ihrer gesamten Vorwärtsbewegung als Einheit erhalten bleiben.
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Zum weiter entfernt liegenden Stand der Technik ist auf die US-PS 2 2% 4-36 hinzuweisen. Dort ist eine rohrförmige Spindel zur Aufnahme eines verdrillten Garnes von zwei Haltewalzen gezeigt, um das Garn mit der Spindel durch einen verengten Abschnitt desselben zu tragen, während die Spindel gedreht.wird. Ein zweites Paar von Walzen klemmt das Vorgespinst in der Nähe des Auslasses der Spindel ein. Um zu verhindern, daß die Verdrillungen, die linkshändig und rechtshändig sind, sich gegenseitig aufheben·, wird die Drehbewegung der Spindel periodisch angehalten. Die Dauer dieser Stops wird eingestellt, um eine Länge des Vorgespinstes abzugeben, die gleich dem Abstand zwischen den beiden Walzenpaaren ist, zwischen denen die Spindel montiert ist.
Ferner ist eine Vorrichtung zum Aufbringen einer FaIschverdrillung auf Garn bekannt (US-PS 2 655 781). Das Garn, das zwischen zwei Paaren verdrillt wird, wird durch eine Vorrichtung vorwärts bewegt, die das Garn aufdreht, um eine Zugentlastung für das Garn zu schaffen. Die FaIschverdrillung wird ferner auf Garne aufgebracht, um das Garn während verschiedenen Verarbeitungsschritten Intakt zu halten, um zu verhindern, daß sich das Garn von selbst aufdreht. Im Gegensatz zu Garnen gibt es bei Leiterpaaren nicht die inhärente Tendenz sich aufzudrehen. Jegliches Verdrill-, Aufdreh-Verdrill-Verfahren ist dafür bestimmt, eine gleichförmige Verteilung der Verdrillungen zu erreichen. Ferner wird dafür gesorgt, daß das Verdrillen-Aufdrehen-Verdrillen von Leiterpaaren bei der Herstellung von Nachrichtenkabeln entlang einer Achse auftritt, die bei-den Leitern des Paares gemeinsam ist.
Es gjlbt noch weitere Schwierigkeiten, die überwunden werden müssen, bevor das Verdrillen und Verseilen in einem Tandem-Arbeitsgang realisiert werden kann. Da eine Einfach-Verdrilleinrichtung bereits umfangreich ist und besondere Maßnahmen zur Ausbalancierung erfordert, werden selbstverständlich, wenn eine große Zahl von Paaren gleichzeitig verdrillt und verseilt werden sollen, die Probleme sich haufen, die bei einer einzigen Verdrillmaschine
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auftreten. Die bekannten Hochgeschwindigkeits-Verdrillmaschinen müssen so umgestaltet werden, daß die Masse reduziert wird, wenn, eine Vielzahl von Paaren gleichzeitig verdrillt werden soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Nachrichtenkabel anzugeben, das eine Vielzahl von Leiterpaaren hat, wobei jedes der Leiterpaare mit einer gleichförmig verteilten, genauen Verdrillung verdrillt wird ,und nebeneinanderliegende Leiterpaare verschiedene Verdrill-Längen haben.
Entsprechend bezweckt die Erfindung, ein .Verfahren und eine Vorrichtung zum Verdrillen aufeinanderfolgender Abschnitte eines Leiterpaares und zum aufeinanderfolgenden Vorwärtsbewegen der einzelnen Leiter entlang getrennter Bahnen zu schaffen, während die Verdrillung davon entfernt wird, wonach die einzelnen Leiter zu einem verdrillten Paar mit einer gleichförmig verteilten Verdrillung erneut zusammengeführt werden.
Ein Verfahren, das gewisse Merkmale der Erfindung zeigt, kann darin bestehen, daß aufeinanderfolgende Abschnitte von jeder einer Vielzahl von Litzen entlang einer zugehörigen vorbestimmten Bahn vorwärtsbewegt werden, daß aufeinanderfolgende Abschnitte von Teilen von jeder der Vielzahl der Litzen verdrillt werden, während .jede der Litzen entlang dem zugehörigen, vorbestimmten Weg vorwärtsbewegt wird, daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der verdrillten Abschnitte jeder Litze auseinander geführt werden, während die Verdrillung davon entfernt wird, daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile von. jeder Litze erneut verdrillt werden, und daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Litzen miteinander verseilt werden.
Eine Vorrichtung zum Verdrillen und Verseilen von Kabelpaaren in· einem Tandem-Arbeitsgang, die gewisse Merkmale der Erfindung zeigt, kann Einrichtungen zum Vorwärtsbewegen aufeinanderfolgen-. der Abschnitte von jeder einer Vielzahl von Litzen entlang einem zugehörigen, vorbestimmten Weg, eine Einrichtung zum
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Verdrillen aufeinanderfolgender Abschnitte von Teilen von jeder Litze, während jede der Litzen entlang einem zugehörigen, vorbestimmten Weg vorwärtsbewegt wird, eine Einrichtung, um aufeinanderfolgende Abschnitte der verdrillten Teile jeder Litze auseinanderzuführen und die Verdrillung davon zu entfernen, eine Einrichtung zum erneuten Verdrillen der aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile jeder der Litzen, und eine Einrichtung aufweisen, um die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Litzen miteinander zu verseilen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig.1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die eine Einrichtung aufweist, um eine gleichförmig verteilte Verdrillung auf Leiterpaare aufzubringen und sodann die verdrillten Paare in ein Kabel zu verseilen;
Fig.2 eine Seitenansicht eines Teiles der Verdrilleinrichtungen der gesamten Vorrichtung, die eine Vielzahl von Verdrilleinheiten aufweist, die zwischen unter Abstand angeordneten Flanschen montiert sind, wobei jede der Einheiten einen Rahmen zur Nachlieferung eines zu verdrillenden Leiterpaares aufweist;
Fig.3 eine vergrößerte Detaildarstellung eines Abschnittes der Ladeplattform und der Sicherheitstrittplatte;
Fig.4 eine Draufsicht auf eine der Vielzahl von Verdrilleinheiten einschließlich den zugehörigen Rahmen, der zur Aufnahme der Vorratsspulen zum Verdrillen eines Leiterpaares verwendet wird;
Fig.i? eine Darstellung zum Teil in Draufsicht, zumTeil im Schnitt des Rahmens von Fig.2, wobei eine herkömmliche Einrichtung für das Hochgeschwindigkeits-Verdrillen eines Leiterpaares vorgesehen ist;
Fig.6 eine vergrößerte Teilansicht eines Flügelbogens im Schnitt, der zu jeder der Verdrilleinheiten gehört;
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Pig.7 eine vergrößerte Detaildarstellung entlang der Linie VII-VII von Fig.5, die den Antrieb für die Verdrilleinheiten und die Einrichtungen zum Aufdrehen und erneuten Verdrillen zeigt;
Fig.8 eine perspektivische Darstellung eines anderen Teiles der Vorrichtung, wobei eine Vielzahl von Vorrichtungen zum Aufdrehen und erneuten Verdrillen dargestellt ist, die jeweils einer der Verdrilleinheiten und zugehörigen Nachschubrahmen zugeordnet sind;
Fig.9abis 9 c vergrößerte Detaildarstellungen von verschiedenen Vorrichtungen, die verwendet werden können, um aufeinanderfolgende Abschnitte der Leiter eines verdrillten Paares auseinander zu führen, um eine anfängliche Verdrillung von dem Leiterpaar zu entfernen und um dann eine gleichförmige verteilte Verdrillung auf das Leiterpaar aufzubringen;
Fig.10 eine vergrößerte Detail-Endansicht von einer der in Fig.7 gezeigten Vorrichtung zum Aufdrehen und erneuten verdrillen;
Fig.11 eine vergrößerte Detail-Darstellung des Teiles der Vorrichtung unmittelbar stromab von den Vorrichtungen zum Aufdrehen und erneuten Verdrillen, wobei eine Vielzahl von verdrillten Paaren gezeigt ist, die jeweils eine ver- . schieden lange Verdrillung haben;
Fig.12 eine Seitenansicht einer Bindevorrichtung, die dazu verwendet wird, eine doppelte Bindung an dem verseLLben Kabel anzulegen;
Fig.1J eine Detaildarstellung einer verbesserten Einrichtung, die das verseilte und abgebundene Kabei in eine Fördervorrichtung (capstan) führt;
Fig.14 eine Endansicht zum Teil im Schnitt einer Aufnahmeeinrichbung, um aufeinanderfolgende Abschnitte des Kabeis aufzunehmen;
Fig.I^ eine schematioche Darstellung, die zeigt, wie ein Leiterpaar verdrillt, getrennt und p^htut aufgedreht und erneut verdrillt wird, während das Leiterpaar durch den Verdriil-Vei-ijoil-Tandem-Arbeitsgang geführt wird; und
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BAD ORIGINAL
Pig.16 eine schematische Darstellung der getrennten Bahnen der der Leiter um die Vorrichtung zum aufdrehen und erneuten Verdrillen.
Allgemeine Anordnung
In Fig.1 ist eine Vorrichtung 20 gezeigt, um Ka^l-Leiterpaare in einem Tandemarbeitsgang zu verdrillen und zu verseilen. Die allgemeine Anordnung weist eine Verdrill-Trommel 21, um eine kontinuierliche Verdrillung auf einer Vielzahl von Paaren von Fäden oder Leitern 22-22 in verdrillte Paare 25-25 aufzubringen, eine Vorrichtung 2.LY zum Aufdrehen und erneuten Verdrillen,
einer eine Verseil- und Bindevorrichtung 25 zum Verseilen und Binden
GlTl
Vielzahl von Leiterpaaren in Kabel 26 und eine Aufnahmevorrichtung 27 auf, um das Kabel aufzunehmen. Die Verseil-Vorrichtung 25 weist eine Bindeeinheit 28 zum Zusammenbinden der Leiterpaare 23-23 und eine drehbar montierte Antriebseinrichtung 29 (capstan) auf.
Bei der Beschreibung gewisser Teile der Vorrichtung 20 und deren Arbeitsverfahren werden die Begriffe "stromauf" und "stromab" verwendet. Diese Begrifi'e beziehen sich auf die allgemeine Reihenfolge der Einrichtungen beginnend mit der Verdrilltrommel 21 bis zu der Aufnahmevorrichtung 27 und die allgemeine Flußrichtung des Kabels 26 in der Reihenfolge der Herstellungsarbeitsgänge.
Verdrill-Trommel
Wie aus den Fig.1 und 2 zu ersehen ist, weist der VerdriLlkäfig oder die Verdrill-Trominel 21 zwei unter Abstand angeordnete Flansche 51aind 3'lb auf, die durch VerbindungssLangen 32-32 miteinander verbunden sind, die unter gleichen Abständen am kreisförmigen Außenumfang der Flansche angeordnet sind. Um die Verdrill-Troinmel 21 drehbar zu lagern, ist der !Mansch j'\o, auf unter Abstand angeordneten Rollen 33-3^· gelagert. Je eine der RoLleti 33 und 3'I-» die auf derselben Seite der Trommel 21
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angeordnet sind, ist durch eine Antriebswelle 36 mit einem Antriebsmotor 37 verbunden. Die Rollen 33-33 und 34-34· sind auf Lagern in einer Versenkung 38 gelagert, die sich zu dem Arbeitsboden 39 hin öffnet. Der Rest der Einrichtung, wie sie in Fig.1 gezeigt ist, ist auf dem Arbeitsboden 39 montiert.
Die Verdrill-Trommel 21 ist von einer Drahtnetz-Abdeckung 42 eingeschlossen, um das Betriebspersonal während des Verdrillens zu schützen. Zusätzlich hat die obere Hälfte des Verdrillkäfigs eine feste, transparente Abdeckung 4-3, die beispielsweise aus transparentem Lexan bestehen kann und über dem Drahtnetzgewebe 42 liegt, um einen Schutz gegen kleine Längen von Leitern 22-22 zu gewähren, die unter hohen Geschwindigkeiten zentrifugal aus den Verdrillkäfig nach außen geschleudert werden könnten. Die Abdeckung 43 wirkt auch dahingehend, den Geräuschpegel der Vorrichtung 20 zu reduzieren.
Um die Verdrill-Trommel 21 mit einer Vielzahl von Vorratsspulen 44-44, auf denen die Leiter 22-22 aufgewickelt sind, zu laden, sind bogenförmige Segmente des Drahtnetzgewebes 42 und der dar.'-überliegenden Abdeckung 43 drehbar montiert. Nachdem die Drehung der Trommel aufgehört hat, werden die Segmente des·Netzgewebes 42 und der darüberliegende Deckel 43 bewegt, um das Innere der Trommel freizulegen. Zusätzliche Sicherheit svorkehiningen sind vorgesehen, um während des Einsetzens der Vorratsspulen 44-44 einen Schutz zu schaffen.
Die Montage der Verdrill-Trommel 21 auf den Rollen 33-33 und 34-34 legt einen Spalt zwischen den Verbindungsstangen 32-32 und der Oberfläche 46 einer Ladeplattform 47 frei (Fig.1 und 3)· Um zu verhindern, daß ein Bedienungsmann sich während des Ladens- über die Öffnung streckt, ist eine Bodenplatte 48 an jeder der Verbindungsstangen 32-32' befestigt, die sich über den Spalt spannt und mit der Oberfläche 46 der Ladeplattform 47 fluchtet (Fig.3). Darüber hinaus ist die Platte 48 mit einem nachgiebigem Stift 4-9 federnd vorbelastet. Wenn ein Gegenstand unbeabsichtigt zwischen die Platte 48 und die Plattform gerät und die Trommel 21 im Gegen-
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Uhrzeigersinn (Fig.3) gedreht wird, wird die Platte lediglich im .Uhrzeigersinn zur Trommel hin gedrückt, so daß vermieden wird, daß der Teil des vorstehenden Gegenstandes abgeschert wird. Wenn die Trommel 21 im Uhrzeigersinn (Fig.5) gedreht würde, würde der| überhängende Gegenstand lediglich aufgerichtet.
Verdrilleinheiten
Die Verdrill-Trommel 21 trägt eine Vielzahl von Verdrilleinheiteiji 51-51 (Fig.2, 4 und 5)» die gleichzeitig jedes der Vielzahl von Leiterpaaren 23-23 verdrillt, die später aufgedreht und erneut verdrillt und sodann zu dem Kabel 26 verseilt werden. Jede der Verdrilleinheiten 51-51 weist einen Rahmen 52 mit Einrichtungen zur Aufnahme von zwei der Vorratsspulen 44-44 auf, auf denen die Leiter 22-22 aufgewickelt sind.
Jeder der Rahmen 52-52 weist zwei unter Abstand angeordnete Seitenplatten 53-53 auf, die an ihren Enden durch Endplatten 54-54 miteinander verbunden sind. Um die Spulen 44-44 zu lagern, wenn die Spulen zwischen den Seitenplatten 53-53 angeordnet sind, sind zwei unter Abstand angeordnete Stangen 56-56 und 57-57 (Fig.5) zwischen den Seitenplatten ausgespannt und damit verbunden. Wenn die Spulen 44-44 zwischen die Seitenplatten 53-53 angeordnet werden, werden die Flansche von einer der Spulen auf den Stangen 56-56 getragen, während die Flansche der anderen auf den anderen Stangenpaar 57-57 getragen werden»
Jede der Spulen 44-44 ist drehbar in Jedem der Rahmen 52-52 gelagert. Mit Jedem Stangenpaar 56-56 und 57-57 sind ein fester j Lager-Konusteil 58 und ein beweglicher Lager-Konusteil 59 (Fig.4) fluchtend angeordnet, die zur Aufnahme der Nabenöffnungen der Spulen vorgesehen sind. Die Mittellinien der Konusteile 58 und 59 sind fluchtend und unter Abstand über den Stangen 56-56 und den j Stangen 57-57 angeordnet, so daß, wenn die Spulen 44-44 von den Konusteilen getragen werden, die Flansche geringfügig über den zugehörigen Stangen 56-56 oder 57-57 liegen (Fig.5).
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Um die Spulen 44-44 von den zugehörigen Stangen 56-56 und 57-57 | abzuheben, hat jeder der beweglichen Konusteile 59-59 einen j Handgriff 61, der sich seitlich von seiner Achse erstreckt. Der Handgriff 61 wird gedreht, wobei er einer Nockenbahn 62 folgt, i die in einer Büchse 63 ausgebildet ist, die auf der Außenseite j von einer der Seitenplatten 53-53 montiert ist. Das Drehen des ; Handgriffes 61 bewegt den zugehörigen, beweglichen Konusteil 59 nach innen, um den beweglichen Konusteil in die eine Nabenöffnungj (nicht gezeigt) in dem Plansch der Spule 44 hineinzubewegen, die i neben dem beweglichen Konus liegt. Durch die weitere Bewegung deS1 beweglichen Konus 59 werden die Wände der anderen Nabenöffnung ;
in Anlage mit dem festen Konus 58 gedrückt, bis der feststehende j Konus in der anderen Nabenöffnung aufgenommen und die Spule 44 drehbar zwischen den beweglichen Konus und dem feststehenden Konus gelagert ist.
Vorkehrungen ist ebenfalls getroffen, um die Vorratsspulen 44-44 einzeln anzutreiben. Wie aus den JFig.4 und 5 zu ersehen ist, ist jeder Vorratsspule 44-44 eine Antriebseinrichtung64 zugeordnet. Jede der Vorratsspulen 44-44 ist mit der Antriebseinrichtung 64 durch eine zugeordnete Reibscheibe 66 verbunden, die an dem Flansch der Spule angreifen kann, der neben dem feststehenden Konus 58 liegt.
In den Pig. 4 und 5 sind die Wege der Leiter 22-22 gezeigt, die von den Vorratsspulen 44-44 in einer der Verdrilleinheiten 51-51
abgezogen werden* Der Leiter 22 bzw. 22a von der stromabliegendeii Spule der Spule 44-44 wird über eine Leitrolle 67 und von dort über eine Leitrolle 68 geführt, die unter der Leitrolle 67 liegt.j Die Leitrollen 67 und 68 liegen im allgemeinen in ein« **"Ebenem, die zu der Vertikalen verkantet liegen. Dann wird der Leiter 22a in stromab Richtung um eine Leitrolle 69» die eine im allgemeiner vertikale Achse 71 hat, und sodann in stromauf Richtung durch eine Öffnung 72 in der Endplatte 54 4ββ Rahmens 52 zurückgeführt,
Auf ähnliche Weise wird der andere Leiter 22b von der stromab liegenden Spule der Vorratsspulen 44-44 von der Spule abgezogen und über ein Paar von Leitrollen 73 und 74· geführt, die in einer
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Ebene liegen, die verkantet zu der Vertikalen und unter einem Winkel zu der vorerwähnten Ebene liegt, die die Leitrollen 67 und 68 enthält. Der Leiter 22 b wird dann in .. Stromab-Richtung um eine Leitrolle 76» die eine im allgemeinen vertikale Achse hat, und dann in Stromauf-Richtung durch die öffnung 72 geführt.
Es sind Vorkehrungen getroffen, um die Spannung der Leiter 22-22 zu steuern, die von den Spulen 44-44 abgegeben werden. Wie aus Fig.4 zu ersehen ist, ist jede der Leitrollen 69 und 76 drehbar und für eine bogenförmige Bewegung in einer horizontalen'Ebene auf einem Ende eines Armes 77 montiert. Der Arm 77 ist um einen Zapfen 78 schwenkbar montiert und hat ein Zahnsegment 791 das zwischen der zugehörigen Leitrolle 69 oder 76 und den Zapfen 78 -78 montiert ist. Das Zahnsegment 79 greift in ein Zahnrad 81 ein, das auf einer Welle montiert ist, die von einemRheostaten 82 ausgeht.
Der Rheostat 82 ist durch eine Schaltung (nicht gezeigt) mit der Antriebseinrichtung 64 verbunden, die neben einer der Seitenplatten 53-53 montiert ist. Die Antriebseinrichtung 64, die je einejrder Vorratsspulen 44-44 zugeordnet ist, spricht auf die Änderungen in der Spannung des zugehörigen Leiters 22-22 an, der von den Spulen abgegeben wird, was sich in einer Drehung ausdrückt, die von dem Zahnsegment 79 auf das Zahnrad 81 und von dort auf den Rheostaten 82 übertragen wird. Die Drehung des Rheostaten 82 steuert die elektrische Schaltung (nicht gezeigt), um die Drehzahl der Reibscheibe 66 zu erhöhen oder herabzusetzen und dadurch die Drehzahl der Spulen 44-44 zu erhöhen.
Die Leiter 22-22 werden durch die öffnung 72 und durch einen Durchgang 83 in einer Führungsbüchse 84 vorwärtsbewegt, die drehbar in einem Lager 85 montiert ist. Das Lager 85 ist in einem Halter 86 montiert, d#r mit der Endplatte 54 verbunden ist. Wie aus Fig#5 zu ersehän ist, werden, die Leiter 22-22 um eine Führungsrolle 87 und d|ün um eine führungsrolle 88 vorbe wegt, die zwischen einem Pair von Platten 89-89 einer Endhalterung oder eines Wagens 90 drehbar gelagert sind. Die Platten 89-89 sind auf ihrer stromab liegenden Seite mit der Büchse 84
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verbunden, und die stromaufliegenden Seiten der Platten sind mit einem Achszapfen 91 verbunden.
Jeder der Rahmen 52-52 ist an seinem stromabliegenden Ende in ähnlicher Weise gelagert, wie es vorher für das stromaufliegende Ende beschrieben wurde. Die stromabliegende Platte der Endplatten j 54—54- ist mit einem Halter 92 verbunden, in dem ein Lager 93 montiert ist. Ein Wellenzapfen 94- erstreckt sich in das Lager 93 und ist an einer Querplatte 96 befestigt, die sich zwischen zwei auf Abstand angeordneten -Platten 97-97 einer Halterung 98 erstreckt und damit verbunden ist. Die Platten 97-97 sind an einem stromabliegenden Achszapfen 99 befestigt.
Aus dieser Anordnung einer typischen Ausführung des Hahmens 52-52I ist zu ersehen, daß der Rahmen zwischen den Lagern 85 und 93 ; frei 'beweglich oder freischwimmend gelagert ist. Auf diese Weise i können die Zapfen 91 und 99 zu einer Drehung angetrieben werden, wie noch beschrieben wird, um die Halterungen 90 und 98 um eine Achse 101 zu drehen, ohne daß der Rahmen 52 gedreht wird.
Es sind Maßnahmen getroffen, um aufeinanderfolgende Abschnitte der Leiter 22-22 von der stromaufliegenden Halterung 98 wegzubewegen, während die aufeinanderfolgenden Abschnitte der zugehörigen Leiter 22-22 um die Achse 101 des zugehörigen Rahmens 52 in UmLauf versetzt werden. Insbesondere werden die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Leiter 22-22 von den Leitrollen 87 und 88 in den stromaufliegenden Halter 90 in Anlage und nacheinander um eine Leitrolle 102 und eine Leitrolle 103 bewegt, die drehbar zwischen den Platten 97-97 des Halters 98 montiert sind. Wie aus Pig.5 zu ersehen ist, ist ein Flügelbogen (flier bow) mit einem · Lager 107 verbunden, das drehbar.zwischen den Platten 97 - 97 : des stromabliegenden Halters 98 montiert ist.
Aus Fig.6 ist zu ersehen, daß der Flügelbogen 106 einen bogen- ' förmig geformten Metallstreifen 109 mit einer Vielzahl von j Querwänden 111-111 aufweist, die entlang diesem unter Abstand i angeordnet sind. Jede der Querwände 111-111 ist ein im wesentli- ; chen rechteckiger Block mit zwei an der Peripherie liegenden ! Löchern 112-1"2 und einem mittigen Loch 113, die in durchsetzen. !
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Zwei Drahtseile 114-114- erstrecken sich von dem Lager 107 bis ■zu dem Lager 108, wobei jedes Drahtseil durch die Löcher 112 auf Jeder Seite von jeder Querwand 111-111 durchgefädelt
Dieser Aufbau stellt eine Verbesserung gegenüber bekannten Flügelbogen dar, wie sie in der US-PS 1 684 533 gezeigt sind. Der Flügelbogen 106 weist im Gegensatz zu dem aus dieser Patentschrift bekannten Flügelbogen den Metallstreifen 109 auf. Der Metallstreifen 109 dient dazu, ein Zusammenbrechen des Flügelbogens 106 zu verhindern, nachdem die Drehung desselben um die . Achse 101 unterbrochen worden ist. :
Die Leiter 22-22 werden von der Leitrolle 88 durch einen Durchgang 116 in dem Lager 107, sodann nacheinander durch die miteinander fluchtenden Löcher 113-113 in den jeweiligen nacheinander angeordneten Querwänden 111-111 und durch einen Durchgang 117 in dem Lager 108 in dem stromabliegenden Halter 92 geführt. Dann werden die Leiter 22-22 um die Leitrollen 102 und 103 und durch eine longitudinale Bohrung 118 in dem Zapfen 99 geführt.
Aus den Fig.2 und 5 ist ersichtlich, daß jede der Verdrilleinheiten zwei Flügelbogen 106-106 aufweist. Der eine der Flügelbogen 106-106, der im vorgehenden beschrieben wurde,versetzt aufeinanderfolgende Abschnitte der zugehörigen Leiterpaare um die Achse 101 der Verdrilleinheit5i in Umlauf. Der andere der Flügelbogen 106-106 ist identisch aufgebaut, wird jedoch lediglich dazu verwendet, die Verdrilleinheit 51 auszubalancieren.
Anordnung der Verdrilleinheiten
Das in Fig.1 gezeigte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 20 ist dazu ausgelegt, sieben Paare von Leitern 22-22 einzeln zu verdrillen und die sieben Leiterpaare 29-29 in ein Kabel 26 zu verseilen. Um dies durchzuführen, sind sieben einzelne Verdrilleinheiten 51-51 erforderlich.
Aus Fig.1 ist ersichtlich, daß sechs der sieben Verdrilleinheiten
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51-51, die zur Vereinfachung mit 51fe.-51f bezeichnet sind, und die sechs der sieben Leiterpaare 23-23 des Kabels 26 herstellen, unter gleichen ^Abständen um eine Mittelachse 119 der Verdrilltrommel 21 angeordnet sind. Die Mittelachse 119 steht allgemein senkrecht zu den Flanschen 31a und 31b. Jede der Verdrilleinheiten 51-51 in der Verdfilltrommel 21 ist von danebenliegenden Verdrilleinheiten durch eine Trennplatte 121 getrennt. Die Trenn-platten 121 -121 sind zwischen den Flanschen 31a und 31b befestigt und erstrecken sich radial von der Drehachse 119 nach außen. .
Die sechs Verdrilleinheiten 51-51 in der Trommel 21 sind so angeordnet, daß ihre zugehörigen Achsen 101-101 zu der Achse 119; der Trommel 21 auf einen Punkt stromab von dem Flansch 31 b konvergieren.
Die siebte der Verdrilleinheiten 51-51» die mit 51g bezeichnet ist, ist neben dem stromaufliegenden Flansch 31a der Verdrill-Trommel 21 (Fig.1) angeordnet und so ausgelegt, daß das davon abgezogene verdrillte Paar entlang der Achse 119 der Trommel weitergegeben wird. Die stromaufliegenden und stromabliegenden Halter 90 bzw. 98 der siebten Verdrilleinheit 51g ist auf Ständern 122-122 montiert, die auf dem Arbeitsbo£en 39 abgestützt sind. Die Leiter 22-22, die von der siebten Verdrilleinheit '''55I g verdrillt werden, werden durch den Durchgang 118 in dem stromabliegenden Zapfen 99 und von dort durch ein Rohr 123 (Fig. 7) weitergegeben, das konzentrisch in einer Verbindungsstange 124 und um die Achse 119 angeordnet ist. Die Verbindungsstange 124 erstreckt sich durch ein Lager 126 in einer öffnung 127 in dem Trommelflansch 31a und von dort durch ein Lager 128 in eine öffnung 129 in dem stromabliegenden Trommelflansch 31b.
Ant riebseinri chtuns
In Fig·7 sind Teile der Antriebseinrichtung 130 zum einzelnen Antrieb der Verarilleinheiten51-51 und zum Antreiben weiterer Einrichtungen gezeigt, die noch beschrieben werden und dazu dienen, die Leiter 22-22 aufzudrehen und erneut zu verdrillen. Ein Hauptantriebszahnrad131 ist mit einem Antriebsmo«tor (nicht
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gezeigt) verbunden und in einem Gehäuse 132 auf der stromauf- ! liegenden Seite des Flansches 31a der Verdrilltrommel 21 montiert. Die mittlere der Verbindungsstangen 124-124 erstreckt sich durch eine mittige Öffnung in dem Zahnrad 131 und durch ein Lager in dem Gehäuse 132 (Fig.7)· -
Das Hauptantriebszahnrad 131 greift in ein Zahnrad 133 ein, das auf einer Welle 134 montiert ist. Auf der Welle 134 ist ferner ein Zahnrad 135 montiert, das durch einen Getriebezug angeschlossen ist, dessen Endzahnrad 136 auf einer Welle 137 'angeordnet ist. Die Welle 137 trägt ferner ein Wechselzahnrad 138, das in ein weiteres Wechselzahnrad 139 eingreift.
Aus Fig.7 ist ersichtlich, daß das Wechselzahnrad 139 auf einer Welle 141 montiert ist, auf der ebenfalls ein Ubertragungszahnrad 142 angeordnet ist. Das Zahnrad 142 greift in ein Kegelzahnrad 143 ein, das mit einer Antriebswelle 144 verbunden ist, die sich durch die Flansche 31a und 31b der Verdrilltrommel 21 erstreckt und in den Flanschen in Lagern 146 bzw. 147 gelagert ist. Der Getriebezug (Fig.7)» der von dem Zahnrad 133 bis zu dem Kegelzahnrad 143 geht, wird um die Achse 119 der Verdrilltrommel 21 herum sechsmal wiederholt, und zwar einmal für jede einzelne Verdrilleinheit 51-51· Jeder Satz von Wechselzahnrädern 138 und 139 ist durch eine zugehörige Tür 145 zugänglich, so daß die Drehgeschwindigkeiten von jeder der Verdrilleinheiten 51-51 nach Wunsch verändert werden kann.
Das Zahnrad 131 ist so ausgelegt, daß es gleichzeitig jede der iS30ks Verdrilleinheiten 51-51 antreibt, die um die Verdrilltrommel 21 herum angeordnet sind. An dem stromaufliegenden Ende der Antriebswelle 144 ist die Antriebswelle in einem Lager 148 gelagert, wobei an einem Ende der Antriebswelle eine Treibscheibe 149 angeschlossen ist. Die Antriebswelle 144 ist mit dem stromaufliegenden Zapfen 91 der zugehörigen Verdrilleinheit 51 durch einen Riemen 151 verbunden. Der Riemen 151 ist um die Treibscheibe 149 und um eine Treibscheibe 152 gelegt, die an einer Welle 153 befestigt ist, die von dem zugehörigen Zapfen ausgeht.
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Die Anordnung ermöglicht einen Antrieb des stromaufliegenden ; Endes der Verdrilleinheit und insbesondere des zugehörigen Flü- ;
gelbogens 1OJ. Es könnten sich Probleme ergeben, wenn nur das !
eine Ende des Flügelbogens 106 angetrieben wird. Beispielsweise ;
könnte eine gewisse Torsion auf den Flügelbogen 106 ausgeübt I
werden, was beispielsweise zu einer Beschädigung des Flügel- \
bogens selbst oder zu einer Beeinträchtigung seiner Funktion j
führen könnte. . I
Um diese Probleme zu überwinden, sind Vorkehrungen getroffen, um beide Enden von jedem der Flügelbogen 106^-106 anzutreiben. I Eine Treibscheibe 15^-, die mit dem stromabliegenden Ende der Antriebswelle 144 verbunden ist, trägt einen Eiemen 156, der um sie herum und zu einer Treibscheibe 157 geführt ist, die durch i eine Welle 158 an den stromabliegenden Zapfen 99 der zugehörigen' Verdrilleinheit 51 befestigt ist. Ähnliche Vorkehrungen (nicht gezeigt) sind zum Antrieb beider Enden des Flügelbogens 106 der Verdrilleinheit getroffen, die stromauf von dem Flansch 31a und außerhalb der Verdrilltrommel 21 liegt.
Die oben beschriebene Antriebseinrichtung 130 wird dazu verwendet, nicht nur die Verdrilleinheiten 51-51 sondern auch die Einheiten 24-24 zum Aufdrehen und erneuten Verdrillen anzutreiben, die stromab von der Verdrilltrommel 21 liegen. Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, ist an der Welle 158 ebenfalls eine Treibscheibe 161 befestigt, auf der ein Eiemen 162 liegt, der über eine Eiemenscheibe 163 geführt ist, die drehbar auf einer Lagerwelle 164 montiert ist. An der Lagerwelle 164 ist ferner eine Eiemenscheibe 166 befestigt, die einen Eiemen 167 trägt, der um eine Eiemenscheibe 168 gelegt ist, die mit einem. Endteil eines länglichen, rohrförmigen Führungsteiles 171 verbunden ist. Das verdrillte Paar 29 der Leiter22-22 wird durch den stromabliegenden Zapfen 99 und in den damit fluchtenden, zugeordneten Eohrteil 171-171 (Fig.7) geführt.
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Die Antriebseinrichtung, die durch die Treibscheibe 161 über diel Riemen 162 und 167 bis zu der Riemenscheibe 168 dargestellt wird j ermöglicht den Antrieb des rohrförmigen Führungsteiles 171 mit einer Drehzahl, die· größer als die Drehzahl des zugehörigen Flügelbogens 106 ist. Um ein Aufdrehen und ein nachfolgendes erneutes Verdrillen von Jedem der Leiterpaare 23-23 zu erreichen^ wurde gefunden, daß die Drehzahl von jedem der rohrförmigen Führungsteile 171-171 doppelt so groß wie die Drehzahl des zugehörigen Flügelbogens 106-106 sein muß. Das tatsächliche Aufdrehen und nachfolgende, erneute Verdrilen der Leiter 25-23 wird stromab von der Verdrilltrommel 21 durchgeführt.
Die oben beschriebene Antriebseinrichtung 130 ermöglicht nicht nur eine Änderung der Drehzahl der Antriebswellen 144-144, sondern ermöglicht auch eine Variation der Drehzahlen zwischen verschiedenen Antriebswellen. Daher können die Drehzahlen der Flügelbogen 106-106 voneinander verschieden sein, um die sieben Leiterpaare 23-23 mit verschiedenen Verdrill-Längen zu verdrillen.
auch
Die Antriebseinrichtung 130 weist/eine Kupplung (nicht gezeigt) auf, die die Betätigung von jedem der Flügelbogen 106-106 und der zugehörigen Einrichtungen 24 zum Aufdrehen und erneuten Verdrillen mit den gleichen Drehzahlen ermöglicht, um das Einfädeln der Leiter 22-22 bei dem Start der Vorrichtung 20 zu erleichtern.
Aufdreh-Nachdrill-Einrichtung
Die Verdrillung, die auf die Leiterpaare 23-23 durch die zugehörigen Verdrilleinheiten 51-51 aufgebracht wird, wird davon entfernt und eine neue, genaue gleichförmig verteilte Verdrillung wird durch die Aufdreh-Nachdrill-Einrichtung 24 aufgebracht, nachdem die Leiterpaare von der Trommel 21 stromab bewegt sind. Um diese Arbeitsgänge durchzuführen,sind eine Vielzahl von Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181-181 (Fig.1 und 2) stromab von der Verdrilltrommel 21 angeordnet, wobei je eine der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen einem der rohrförmigen Führungsteile zugeordnet und mit diesem verbunden ißt.
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Gemäß Fig.2 sind die rohrförmigen Teile 171-171 drehbar in Lagern 172 in einer aufrechtstehenden Platte 173» sodann in Lagern 174 in einer Querplatte 176 und in Lagern 177 in einer Querplatte 178 gelagert. Die Querplatte 178 liegt unmittelbar stromauf von den Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181-181.
Wie aus den Fig.8, 9a und 10 zu ersehen ist, weist jede der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181 -181 einen Kopf 182 auf, der aus einem soliden Abschnitt 183 besteht, von dem sich unter Abstand angeordnete Seitenplatten 184 und 186 erstrecken. Eine Rolle 187 mit doppelten Nuten 188 und 189 ist drehbar auf einem Zapfen 190 montiert, der sich von den Seitenplatten 184 erstreckt. Eine Rolle 191 mit Doppelnuten 192 und 193 ist drehbar auf einem Zapfen 194 montiert, der sich von der Seitenplatte 186 erstreckt. Schließlich hat der solide Abschnitt 183 einen Durchgang 196, um die Leiter 22 - 22 des zugehörigen Leiterpaares 23 von dem zugeordneten rohrförmigen Teil 171 zu den Nuten 188-189 und den Nuten 192-193 weiterzugeben.
Jeder der Köpfe 182-182 ist starr mit dem zugeordneten, rohrförmigen Führungsteil 171 -171 verbunden. Auf diese Weise werden die Köpfe 182-182 mit derselben Geschwindigkeit wie die zugeordneten rohrförmigen Führungsteile gedreht, wobei diese Geschwindigkeit 5;doppelt so groß wie die Drehgeschwindigkeit der zugeordneten Flügelbogen 106-106 ist. Es ist ferner zu beachten, daß die Drehung der rohrförmigen Führungsteile 171 und der daran
die
befestigten Köpfe 182-182 in^derselben Richtung wie der zugeordneten Flügelbogen 106-106 erfolgt.
Wie aus den Fig.8 und 9 zu ersehen ist, werden die Leiter 22-22 , jedes Leiterpaares 23-23 stromauf von dem zugehörigen Kopf 182 : getrennt und bis zu einem Punkt stromab von den zugehörigen Köpfen 182-182 nicht wieder zu einem verdrillten Paar zusammengeführt. Dex Punkt der Trennung kann soweit stromauf liegen, , wie die Rolle 103 der zugehörigen Verdrilleinheit 51 in der Ver-j drilltrommel 21. Darüber hinaus wird .jeder der Leiter 22-22 I in einem getrennten Weg durch den zugehörigen Kopf 182 vorwärts- ! bewegt, wobei der Leiter 22a über die Rolle 191 in der Nut 192 j
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und dann über die Rolle 187 in der Nut 188 vorbewegt wird," während der Leiter 22b über die Rolle 187 in der Nut 189 und dann über die Rolle 191" in der Nut 193 geführt ist. .Die Rollen 187 und 191 sind so montiert, daß sie eine Umfangsbewegung um die zugehörige Achse 101 ausführen können. Die Anordnung mit getrennten Wegen für jeden Leiter 22a bzw. 22b ermöglicht ein wirksameres 'Aufdrehen und ein genaueres, gleichförmiger verteiltes, erneutes Verdrillen als es bisher möglich war, wenn das Leiterpaar 23 lediglich um eine umlaufende Rolle transportiert wurde, um es zu verdrillen.
Die tatsächliche, erneute Verdrillung von jedem der Leiterpaare 23-23 wird durch Drehung der Köpfe 182-182 und die damit zusammenhängende Umlaufbewegung der Rollen 187 und 191 in Zusammenwirkung mit einer Vielzahl von kurzen Rohren 206-206 erreicht, die stromab von den Köpfen 182-182 liegen. Jedes der kurzen Rohre 206-206 ist einem der Köpfe 182-182 und dem daran befestigten rohrförmigen .Führungsteil 17I zugeordnet und fluchtet mit diesen. Ferner hat jedes der kurzen Rohre 206-206 einen erheblich größeren Durchmesser als der Durchmesser des verdrillten Paares 23 und ein vergrößertes, stromaufliegendes Ende 207· Die kurzen Rohre 206-206 sind in einer Stirnplatte 208 montiert, die durch mehrere Stangen 209 getragen wird, die von starren Verbindungen mit der Querplatte 178 ausgehen.
Aus Fig.8 ist ferner ersichtlich, daß jedes der Rohre 206-206 um einen unterschiedlichen Abstand stromauf von der Stirnplatte 208 vorsteht, als die jeweils anderen Rohre. Die endgültige Verdrill-Länge, die auf jedes der Leiterpaare 23-23 aufgebracht wird, wird durch die Drehgeschwindigkeiten der Flügelbogen 106-106 und der zugeordneten Aufdreh-Nachrill-Vorrichtungen 181-181 gegenüber der linearen Geschwindigkeit der Paare bestimmt.
Es wurd« gefunden, daß eine variierende Verdrillung auf ein Leiterpaar dadurch aufgebracht werden kann, daß der Abstand zwischen dem vergrößerten Abschnitt 207 des Rohres 206 und dem zugeordneten Kopf 182-182 der zugehörigen aAufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181-181 variiert wird. Folglich liegt es im
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Rahmen der Erfindung, die Rohre 206-206 axial zu den Rohren 171-171 hin-und herbewegbar zu montieren. Auf diese Weise kann die Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) für solch eine Anordnung so programmiert werden, daß die Rohre 206-206 willkürlich hin und herbewegt werden, um eine willkürlich variierende Verdrill-Länge entlang einem Leiterpaar 23 zu erzeugen, damit das Übersprechen zwischen nebeneinanderliegenden Leiterpaaren weiter reduziert wird.
Nachdem die Leiter 22-22 aus den auf der Stirnplatte 207 montierten Rohren 206-206 hervortreten, sind sie wieder in Paare 23-23 miteinander verdrillt, und die aufeinanderfolgenden Abschnitte derselben -.werdens.axial zu den Rohren 171-171 konvergierend inBe- !"ührung mit den Verseileinrichtungen vorbewegt.
Wie oben beschrieben wurde, sieht ein Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens eine Drehung von jedem der rohrförmigen Teile 171-171 und der zugeordneten Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 mit der doppelten Drehgeschwindigkeit des zugehörigen Flügelbogens 106-106, d.h. die doppelte Drehzahl pro Minute,vor. Diese Anordnung liefert beispielsweise eine 100 mm-Verdrillung auf dem Leiterpaar 23 an dem stromaufliegenden Ende des Flügelbogens 106 und 100-mm-Verdrillung an der Stelle, wo das Leiterpaar in den zugehörigen Rohr-Führungsteil 171 eintritt. Eine zweite Verdrillung mit einer Länge von 100 mm, die normalerweise an dem stromabliegenden Ende des Flügelbogens auftreten würde, wird wegen der relativen Drehzahlen des Flügelbogens und des Rohr-Führungsteils verhindert. Nachdem das Leiterpaar 23 in diesem Beispiel durch die zugehörige Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung hindurchgeführt ist, hat das Leiterpaar 23 eine 50-mm Verdrill-Länge.
Sollte die Drehgeschwindigkeit von jeder der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181-181 geringer als zweimal die Geschwindigkeit des zugehörigen Flügelbogens 106 sein, dann wird dieselbe Verdrill-Länge wie die auf dem stromaufliegenden Ende des zugehörigen Flügelbogens 106 in dem Leiterpaar 23 verwirklicht, da das Leiterpaar von der Verdrilleinheit 51 an existiert. In diesem Fall wird jedoch nicht die gesamte Verdrillung durch die
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Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 entfernt,und das Leiterpaar j 23 schert sich aufgrund von Torsionsspannungen auf der stromauf- ! liegenden Seite der zugehörigen Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung ; auseinander. I
ι Wenn andererseits die Drehgeschwindigkeit der Aufdreh-Nachdrill- ' Vorrichtungen 181-181 größer als das doppelte der zugehörigen j Flügelbogen 106-106 ist, d.h. wenn das Verhältnis der Geßchwindiglkeit der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichzbung zu der des zugehörigen j Flügelbogens größer als zwei ist, wird die jatesamtverdrillung j entfernt, die durch den Flügelbogen 106 aufgebracht wird. Unter ' diesen Bedingungen wird nicht „ die gesamte Verdrillung ent- j
fernt, sondern das Leiterpaar 23 stromauf von der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 wird in der entgegengesetzten Richtung er- ; neut verdrillt. Im Laufe der Zeit wenden die Leiterpaare 23 wie bei dem Geschwindigkeitsverhältnis von weniger als zwei auseinanderscheren, jedoch in einer Eichtung, die der Richtung bei einem Geschwindigkeitsverhältnis von weniger als zwei entgegengesetzt ist.
Obwohl die Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen, die in Fig.9 a gezeigt sind, das bevorzugte Ausführungsbeispiel darstellen und im einzelnen beschrieben wurden, können die Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen ebenso verwendet werden, die in den Fig.9b und 9c gezeigt sind. In Fig.9 biist eine Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 210 gezeigt, die einen Kanal 211 mit einer dazwischen angeordneten Platte 212 aufweist. Die Platte 212 steht aufrecht und trennt die Leiter 22-22 «jedes Paares 23· Eine der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen ist je einem Leiterpaar zugeordnet. In Fig.9c ist eine andere Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung gezeigt, die eine drehbar gelagerte Kreiselscheibe 213 mit zwei parallelen, unter Abstand angeordneten Bohrungen 214 aufweist, um die Leiter 22-22 eines Paares 23 zu trennen und zu führen. Die Kreiselscheibe 213 ist drehbar um die Achse 201 des zugehörigen Paares 23 montiert.
Es hat sich gezeigt, daß die Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 281 von Fig.9a offenbar die besten Ergebnisse bezüglich der gleichförmigen Verteilung der Verdrillung geben. Es wurde versucht,
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die Rollen entlang der zugehörigen Achse 101 anzuordnen. Die Ergebnisse wurden jedoch dadurch verbessert, daß die Achsen der Rollen unter Abstand zu jeder Seite der Achse 201 angeordnet wurden, wie dargestellt ist.
In jedem der Ausführungsbeispiele der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181-181 werden die Leiter 22-22 jedes Paares 23 ' ·' ^i-
dadurch getrennt, daß die Leiter in auseinanderlaufende Wege getrennt werden, während die Verdrillung entfernt wird, · die von dem zugehörigen Flügelbogen 106 aufgebracht worden war.
Wenigstens Teile der getrennten Wege jedes Leiterpaares 23 ver-
um
laufen im allgemeinen ungleiche Beträge unter Abstand umfangsmäßig um den vorbestimmten Weg oder die Achse 101 der Verdrilleinheit 51ϊ die sich durch den zugehörigen Rohr-Führungsteil und die zugehörige Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 erstreckt.
Verseilvorrichtung
Die Verseilvorrichtung 25 weist ein Eintrittsrohr 216 mit einem trichterförmigen Ende 217 auf, um das Einbringen der Leiterpaare 23-23 in das Verseilrohr zu erleichtern. Ohne das trichterförmig ausgebildete Ende würden die Leiterpaare 23-23 dazu neigen, in einer unregelmäßigen oder fluktuierenden Weise durch Angriff an dem Umfangsende des Rohres 216 orientiert zu werden, was zu einer Veränderung in der Verdrill-Länge führen würde. Die verdrillten Paare 23 würden dazu neigen, mit einem "Tal" zwischen "Yerdrillknoten" in Anlage mit dem Rohreingang orientiert zu werden. Nachdem ein nachfolgender "Knoten " an dem Eingang vorbeibewegt ist, neigt das Paar 23 zu einer Drehung, um Iüil dem nächsten "Tal" an dem Eingangsrand anzugreifen. Dadurch ergibt sich eine Änderung in der Verdrill-Länge. Dieses Problem wird durch die Verwendung eines trichterförmigen Einganges überwundenj
Das Eintreten der Leiterpaare 23-23 in das trichterförmige Ende | 217 der Verseilvorrichtung 25 ist in Fig.11 gezeigt. Das Rohr j 216 ist in einem Halter 218 montiert. Zusätzlich zeigt Fig.11 ' deutlich die verschiedenen Verdrill-Längen, wie sie zwischen nebenainanderliegenden Leiterpaaren 22-23 vorhergehen·
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Die "Vielzahl von Leiterpaaren 23-23» im vorliegenden Ausführungsbeispiel sieben Leiterpaare, werden durch eine Antriebseinrichtung 29 stromab weiterbewegt. Die Antriebseinrichtung ist eine im Handel erhältliche Einrichtung und ist so ausgelegt, daß sie sich um die Achse .119 der Vorrichtung 20 dreheö^Auf diese Weise zieht die Antriebsvorrichtung nicht nur die Vielzahl der Leiterpaare 23-23 durch die Bindevorrichtung 28, sondern verseilt auch die Paare und bringt einen Kabelschlag auf diese auf.
Die verdrillten Leiterpaare 23-23 werden dann in die Bindevorrichtung 28 der Verseilvorrichtung 25 weiterbewegt. Die Bindevorrichtung 28 weist einen Binder 220 auf. Wie aus Fig.12 zu ersehen ist, werden die Leiterpaare 23-23 durch eine verengte Öffnung 221 in einem Eintrittabschnitt 222 einer Eintragspindel 223 vorwärt sbewegt. Die hohle Eintragsspindel 223 ist drehbar in einem Lager 224 in einem Block 226 gelagert, der in einem Rahmen 227 montiert ist. Der Rahmen 227 ist auf der oberen Fläche 228 eines Ständers (Fig.1 und 12) angeordnet.
Um die Eintragspindel 223 anzutreiben, ist eine Riemenscheibe 232 an einem vergrößerten Ende 233 der Eintragsspindel befestigt. Ein Riemen 234 ist über die Riemenscheibe 233 geführt und mit einer Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) durch eine Kupplung (nicht gezeigt) verbunden.
Die Eintragppindel 2<?3 weist einen Binderkern 236 auf, auf dem eine Einschußspule montiert ist, auf der ein Vorrat-Binddraht oder Bindeband 238 aufgewickelt ist. Der Bindedraht 238 wird von der EinÄiÄgfispule 237 abgegeben und durch eine Öffnung 239 eines Bechers 241 geführt, damit er an aufeinanderfolgende Abschnitte der verseilten Leiterpaare 23-23 angelegt werden kann.
Der Becher 241 ist an einem Gehäuse 242 befestigt, das drehbar auf Lager 243 und 244 montiert ist, die von dem Block 226 getragen werden. Der Becher 241 wird mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit durch einen Riemen (nicht gezeigt) angedreht, der
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mit dem Gehäuse 242 und einem Antriebssystem (nicht gezeigt) ; verbunden ist. ;
Das Antriebssystem (nicht gezeigt), das auch die hohle Eintrag- !
spindel 223 antreibt, hat Vorkehrungen zur Steuerung der Span- | nung des Bindedrahtes 238. Durch Überwachung der vergleichsweisen,
Drehzahlen der Eintragspule 237 und des Bechers 241 kann ein |
automatischer Ausgleich für den Unterschied in der Drehzahl der I
Binder-Eintragspule geschaffen werden, während/ der Bindedraht j
238-abgezogen und der Durchmesser der Spule reduziert wird. Da- '
durch ergibt sich der erwünschte Zustand, daß in dem Bindedraht i
238 eine konstante Spannung aufrechterhalten wird. J
Je größer die Packung des Binderdrahtes 238 auf der Eintrag- : spule 237 ist, desto geringer ist die Spannung in dem Bindedraht.' Folglich ist es unter diesen Bedingungen erwünscht, mehr Zug an · die Eintragpackung anzulegen. Andererseits wächst die Spannung
in dem Bindedraht, wenn die Packung der Eintragspule 237 kleiner
wird, während mehr und mehr Bindedraht 238 abgegeben und an das
Kabel 26 angelegt wird. In diesem lall muß weniger Zug auf die
rotierende Spule 237 durch die hohle Eintragspindel223 aufgebracht werden, um die Spannung zu reduzieren. Der Zug auf der
Eintragspinde1223 muß kontinuierlich reduziert werden, während
der Bindedraht 238 ausgegeben wird, um eine konstante Spannung
in dem Bindedraht aufrecht zu erhalten.
Zwei der gerade beschriebenen Bindevorrichtungen 220-220,wie sie
in Fig.12 gezeigt sind, sind in einer Tandemanordnung vorgesehen, um eine doppelte Abbindung 238 spiralförmig um das Kabel 26 zu : legen. Die DoppeIbindevorrichtungen 220-220 sind identisch,
wobei die stromaufliegende Vorrichtung so angeordnet ist, daß ; sie den Bindedraht 238 vor dem Eintritt des Kabels 26 in die j hohle Eintragsspindel 223 anlegt, und die andere stromab von der j ersten Vorrichtung liegende Vorrichtung ist so angeordnet, daß
sie den Bindedraht anlegt, während das Kabel aus der hohlen
Spindel 223 der zweiten Bindereinheit hervortritt.
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Die gesamte Bindervorrichtung 220 hat zwei Druckrollen 249 an ; dem stromabliegenden Ende der stromabliegenden Bindevorrichtung 220 (Fig.12). Die Druckrollen 249 - 249 sind unter Abstand ange-| ordnet und drehbar montiert, um das Kabel 26 dazwischen zu erfassen, damit verhindert wird, daß unerwünschte Wellungen in dem Kabel aufgrund der Spanne zwischen der Bindevorrichtung 219 j
und der als nächstes folgenden, in der Linie angeordneten Vor- ·
richtung das Abbinden des Kabels beeinträchtigen. Ferner über- :
winden die Druckrollen 249-249 die Bestrebung des Kabels 26 :
sich zu drehen, während der zweite Bindedraht angelegt wird.- - ;
Obwohl die in Fig.12 gezeigte Bindevorrichtung , ."-zwei Bindedrähte 238-238 in derselben Spiralrichtung dadurch anlägt, daß beide BindeVorrichtungen 220-220 eich in derselben Richtung drehen, könnten die Abbindungen auch in entgegengesetzten Spiralrichtungen in einem Korbgeflechtmuster angelegt werden.
Antriebseinrichtung
Nachdem das Kabel 26, an dem zwei Bindedrähte 238-238 angelegt sind, aus der Bindeeinheit 28 herausbewegt ist, wird das Kabel durch die Antriebsvorrichtung 29 (Fig.1) weiter vorwärts bewegt. Die Antriebseinrichtung 29 ist eine an sich bekannte Zug-Antriebseinrichtung mit zwei unter Abstand angeordneten, geschlossenen Bandschleifen 251-251, die das Kabel 26 zwischen sich erfassen. Die Bänder 251-251 sind jeweils auf zwei unter Abstand angeordneten Rollen 252 montiert, die mit einer Antriebseinheit (nicht gezeigt) verbunden sind, um die Bänder anzutreiben. Die Antriebseinrichtung 29 ist drehbar zwischen zwei Ständern 253-253 einer Halterung 254 montiert und durch eine hohle Welle 251 und eine Riemenscheibe 256 über einen Riemen 257 mit einer Antriebseinheit 258 verbunden.
Es sind auch Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, daß das Kabel 26 während bestimmter Perioden des Drehzyklus der Antriebst einrichtung 29 absackt. Wenn die Antriebsbänder 251-251 so angeordnet sind, daß sie im wesentlichen in einer vertikalen Ebene
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liegen, besteht die Gefahr, daß das Kabel 26 wegen dem Abstand zwischen der Antriebseinrichtung und der hohlen Welle 255 absackt (Fig.13)· Um dies zu verhindern, ist ein Rohr 259 mit kleinem Durchmesser in der Welle 255 angeordnet und erstreckt sich bis zu einem Punkt nahe bei den Bj&ern 251-251, um die nichtabgestützte Spanne zu reduzieren.
Die Antriebseinrichtung 29 zieht nicht nur die verdrillten Leiterpaare 23-23 von dem Rohrführungsteil 171-171 durch die Verdrillköpfe 182-182 und von dort durch die Bindervorrichtung 220-220, sondern dreht die Verdrillpaare in einer Drehbewegung, um die Paare auf ein Kabel 26 malles in einem Tandemarbeitsgang zu verseilen. Eine Vielzahl von Kabeln 26-26 kann später · zu einem größeren Kabel verseilt werden. Nach dem Verseilen wird das Kabel 26 von einer Aufnahmeeinrichtung 27 aufgenommen.
Aufnahmeeinrichtung
Wie aus den Fig.1 und14 zu ersehen ist, werden die aufeinander-, folgenden Abschnitte des Kabels 26 auf einer Spule 261 aufgenommen, die drehbar in der Aufnahmeeinrichtung 27 montiert ist. Die Spule 261 ist drehbar zwischen einem feststehenden Konus 262 und einem beweglichen Konus 263 gelagert, die auf der Innenseite eines großen zylindrischen Gehäuses 264 angeordnet sind, das auf dem Boden 33 steht.
Der bewegliche Konus 263 ist auf einem oberen Ende einer Gewinde* stange 266 montiert, die durch eine Antriebseinheit 268 in einen Sockel 267 hinein- oder aus diesem herausgeschraubt werden kann, i um den1 beweglichen Konus 263 anzuheben bzw. abzusenken. Eine andere Antriebseinheit (nicht gezeigt) versetzt die Spule 261 in j eine Drehbewegung, um aufeinanderfolgende Windungen der auf- j einanderfolgenden Abschnitte des Kabels darauf aufzuwickeln.
Die Spule 261 ist in dem Gehäuse 264 so gelagert, daß die Achse der Spule senkrecht steht und die ,Spulenflansche horizontal liegen. Das Gehäuse 264 hat eine Zutrittsöffnung 269, um das Herausnehmen voller Spulen 261-261 und das Einladen leerer Spulen zu
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erleichtern.
Die Zutrittsöffnung 269 ist so angeordnet, daß zwei unter Abstand angeordnete Gabeln 272-272 eines Gabelstaplers275 durch sie eingeführt werden können,um die kabeln unter den untersten Plansch der Spule 261 zu bewegen. Während dieses Manövers umgreifen die Gabeln 272-272 des Gabelstapler 273 den bewegbaren Konus 263· Der Gabelstapler 273 wird gegenüber der Zutrittsöffnung durch zwei unter Abstand angeordnete Führungsschienen 274-274 orientiert, die" an dem Boden 39 befestigt sind.
St euereinrichtung
Obwohl keine elektrische Schaltung besonders angegeben ist, wird eine hochentwickelte elektrische Steuerschaltung verwendet, um die Sicherheitseinrichtungen zusammenzuschließen, die Drahtspannungseinrichtungen und den Anlauf der Vorrichtung 20 zu steuern . Ferner sind entsprechende Endschalter vorgesehen, um die Vorrichtung 20 anzuhalten,wenn ein Leiter bricht oder ausläuft.
Betriebsweise
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Kabels 26 lädt ei,n Bedienungsmann eine Vielzahl von Vorratsspulen 44-44, auf denen jeweils ein einzelner Leiter 22 aufgewickelt ist, in die Verdriiltrommel 21. Der Bedienungsmann bringt zwei Vorratsspulen 44-44 auf die Plattform 47 und steuert die Drehbewegung der Verdrilltrommel 21 durch die elektrische Schaltung (nicht gezeigt )j um eine der Verdrilleinheiten 51-51 neben der Plattform 47 in Position zu bringen. Dann werden die Segmente des Drahtkäfigs 42 und des soliden Lexandeckels nach außen zu der gegenüberliegenden Seite der Verdrilltrommel gerollt, um die Innenseite derselben freizulegen. Dann wird eine der Vorratsspulen 44 in den Rahmen 52 der unmittelbar danebenliegenden Verdrilleinheit 51 geladen. Die eine Vorratsspule 44 wird beispielsweise in der am meisten stromabliegenden Position in dem Rahmen 42 angeordnet, wobei ihre Flansche auf den unter
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Abstand angeordneten Stangen 56-56 ruhen (Fig.4). Dann lädt der j Bedienungsmann die andere der Spulen 44-44 in die stromaufliegen} de Abgabeposition, wobei die Flansche der Spule auf den unter j Abstand angeordneten Stangen 57-57 ruhen. ;
Wenn die Spulen 44-44- von den Stangen 56-56 und den Stangen 57- ! 57 getragen werden, sind die Spulen mit jedem Paar der festen : und beweglichen Konusteile 58 und 59 ausgerichtet. Der Bedienungfcmann bewegt dann nacheinander jeden der Handgriffe 61-61 entlang; der zugehörigen Nockenbahn 62, um den zugehörigen beweglichen Konus 59 in die Nabenöffnung der zugehörigen Spule 44 zu bewegen^ Wenn der bewegliche Konus 59 in die Nabenöffnung vorgeschoben ; wird, greift der bewegliche Konus an den_ Wänden der Nabenöffnung; an, so daß die Spule 44 auf den zugehörigen festen Konus 58 und : nach oben gedruckt wird, bis die Spule 44 auf dem festen und dem' beweglichen Konus gelagert ist. Der Bedienungsmann wiederholt dann den Arbeitsgang mit der zweiten der beiden Vorratsspulen 44-44.
Nach dem Laden der Vorratsspulen 44-44 werden die Leiter 22-22 über die Leitrollen 67, 68 und 69 und der andere Leiter über die Leitrollen 73» 74- und 76 gelegt (Fig.4 und 5)· Dann werden die Leiter 22-22 durch die öffnung 72 indem Rahmen 52 und durch den Durchgang 83 in der Buchse 84 und um die Leitrollen 87 und 88 geführt. Die beiden Leiter 22-22 werden dann durch den Durchgang 116 in dem Lager 107 und dann nacheinander durch jede der öffnungen 113-113 in jeder der Querwände 111 -111 des Flügelbogens 106 geführt. An dem stromabliegenden Ende des Rahmens 52 werden die beiden Leiter 22-22 durch den Durchgang 117 in dem Lager 108, um die Leitrollen 102-103 und dann durch die Bohrung 118 in dem Zapfen 99 und durch den Flansch-31b der Verdrilltrommel geführt. Schließlich werden die beiden Leiter 22-22 von Hand durch den Endteil 169 und den zugehörigen Rohrführungsteil 171 zu der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 gezogen.
Der Bedienungsmann bewegt dann schrittweise die Verdrilltrommel I 21, um nacheinander jede der anderen fünf Verdrilleinheiten 51-51 in der Trommel neben die Ladeplattform 47 in Position zu bringenj
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-pound fährt damit fort, zwei Vorratsspulen 44-44 in jeden der Rahmen 52-52 zu laden, die zu den Verdrilleinheiten gehören. Dann schließt der Bedienungsmann die Trommel 21 mit den beweglichen Segmenten des ;.Tragkäfigs 42 und dem darüberliegenden festen Deckel 43. Zusätzlich lädt der Bedienungsmann zwei •Vorratsspulen 44-44 in der siebten Verdrilleinheit 51g» die außer- i halb und stromauf von der Verdrilltrommel 21 angeordnet ist, und fädelt die Leiter 22-22 durch das mittige Rohr 123» das sich durch die Trommel 21 erstreckt und dann weiter durch den mittleren Rohrteil 171 zu dem zugehörigen Kopf 182. . . \
Wenn das Laden der sieben Verdrilleinheiten 51-51 abgeschlossen ist, betätigt der Bedienungsmann die Antriebseinrichtung 130, um jeden der Flügelbogen 106-106 zu drehen und etwa 6 - 9 m ■ des verdrillten Paares der Leiter 22-22 von jeder Verdrilleinheit 51-51abzuziehen. Es ist zu beachten, daß die Flügelbogen 106-106 während des Einfädeins zwei Verdrillungen pro Längeneinheit auf jedes Leiterpaar 23-23 aufbringen. Die erste der Verdrillungen wird auf jedes Leiterpaar 23-23 aufgebracht, während die Leiter 22-22 desselben um die Leitrolle 87 geführt werden, während die zweite Verdrillung pro Längeneinheit im wesentlichen auf die Leiter aufgebracht wird, während die Leiter um die Leitrolle 103 bewegt werden.
Der Bedienungsmann erfaßt nacheinander jedes der Leiterpaare 23-23 der Leiter 22-22 und dreht die Leiter auf, bis die Verdrillung zwischen der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 24 und der Verdrilltrommel 21 entfernt ist.
Nachdem alle sieben Paare 23-23 der Leiter 22-22 in dieser Weise aufgedreht sind, fädelt der Bedienungsmann die Aufdreh-Nachdrill* Vorrichtung 181 - 181 in der in Fig.16 gezeigten Weise ein. Wie aus Fig.9 zu ersehen ist, wird einer der Leiter 22a unter der Leitrolle 191 in der Nut 192 und dann um die Leitrolle 188 -. in der Nut 189 gelegt und in das zugehörige der kurzen Rohre 206-206 eingeführt. Der andere Leiter 22b der Leiter 22-22 wird zuerst über die Leitrolle 187 in der Nut 189 und dann um die
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Leitrolle 191 in der Nut 193 und in dasselbe der kurzen Rohre 206-206 geführt. Der Leiterpaar 23 wird durch das zugehörige ; kurze Rohr 206 gezogen und zu einem Leiterpaar 23 verspleißt das sich stromab von der Verseileinrichtung 25 erstreckt und zu dem vorher verseilten Kabel 26 gehört. Der Bedienungsmann führt ein ähnliches Verfahren bei den anderen sechs Leiterpaaren 23-23 durch, so daß eine kontinuierliche Verseilung in !Tandem mit einer Verdrillung eingerichtet wird.
Der Bedienungsmann steuert dann den Betrieb der Vorrichtung 20, um den Betrieb der Antriebsvorrichtung 29, der Verdrilltrommel : 21 und der Aufnahmeeinrichtung 27 zu starten. Jig.15 zeigt den Weg von einem der Leiterpaare, wobei die Handhabungsschritte dargestellt sind, die daran durchgeführt werden.
In jeder der Verdrilleinheiten 51-51 werden die Leiter 22-22 von den Vorratsspulen 44-44 abgegeben und durch den zugehörigen Flügelbogen 106-106 gezogen. Es ist zu beachten, daß die Verdrill-Trommel 21 nur während des Ladens der Vorratsspulen 44-44 gedreht wird und daß die Rahmen 52-52 im wesentlichen stationär bleiben, während die Flügelbogen 106-106 darum herum in Umlauf versetzt werden. Wie aus "Fig. 4 zu ersehen ist, werden die Leitrollen 87 und 88 und die Leitrollen 102 und 103, die jedem der Verdrilleinheiten 51-51 zugeordnet sind, in einer Umlaufbewegung; um die Achse 101 der Verdrilleinrichtung51 herumbewegt. ■
Wenn die Spannung in einem oder in beiden Leitem22-22, die von den Vorratsjrollen 44-44 abgegeben werden, erhöht wird, neigen die Arme 77-77 dazu, sich zu dem stromaufliegenden Ende des Rahmens 52 hin zu verschwenken, so daß die Zahnsegmente 79-79 eine Drehung auf die Zahnräder 81-81 übertragen, um die Rheostaten 82-82 zu drehen. Die Rheostaten 82-82 steuern die Antriebssysteme 64-64, um die Drehgeschwindigkeiten der Vorratsrollen 44-44 zu erhöhen, damit die Spannung herabgesetzt wird. Wenn die Spannung herabgesetzt ist, werden die Hebel.Cfederndzu dem stromabliegenden Ende des Rahmens 52 vorgespannt, um die Rheostaten 82-j 82 zurιReduzierung der Abgabegeschwindigkeit zu drehen.
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Wie aus Jig.15 zu ersehen ist, bringt die UmIaufbewegung des Flügelbogens 106 und der zugehörigen Leitrollen 87, 88, 102 und 103 um die Achse 101 eine Verdrillung pro Länge im allgemeinen in der Nachbarschaft der Rolle 87auf und neigt -dazu, eine zweite Verdrillung pro Länge in der Nachbarschaft der Bolle 103 aufzubringen. Die Drehung der zugehörigen Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 in derselben Richtung wie die Drehung des Flügelbogens 106, Jedoch mit der doppelten Winkelgeschwindigkeit wie der Plügelbogen verhindert jedoch, daß eine zweite Verdrillung pro Länge auf dem Leiterpaar 23 aufgebracht wird.
Das Aufdrehen von jedem der sieben Leiterpaare 23-23 kann soweit stromauf wie bei dem Trommelflansch 31b erfolgen. Dann werden die Leiter 22-22 jedes Leiterpaares 23-23 getrennt oder auseinandergeführt, während die Leiter jedes Paares aus den zugehörigen Rohrteilen 171-171 heraus vorwärts und in Anlage mit den zugehörigen Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtungen 181-181 bewegt werden. Die Auseinanderführung oder Trennung der aufeinanderfolgenden Abschnitte jedes Leiterpaares 23-23 ist eine positive Trennung, wobei die aufeinanderfolgenden Abschnitte jedes Paares über getrennte Wege bewegt werden. Dabei ist wenigstens ein Teil der Wege für jedes Paar um die Achse des zugehörigen Rohrteiles 171 umfangsmäßig unter Abstand angeordnet.
Schließlich wird dadurch, daß die Leiter 22-22 um die Nuten 188-189 und die Nuten 192-193 geführt,werden, und daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Leiter um die zugehörige Achse mit einer Winkelgeschwindigkeit, die doppelt so groß wie die des zugehörigen Flügelbogens 106 ist, in Umlauf versetzt werden, eine doppelte Verdrillung pro Länge auf die Leiter aufgebracht. Die doppelte Verdrillung pro Längeneinheit ist genau ausgeführt und gleichförmig entlang der Länge des Leiterpaares 23 verteilt. Die Leiter jedes Paares 23 werden mit den dazugehörigen kurzen Rohren 206-206 konvergent zusammengeführt, wobei die erneute ;Verdrillungeim allgemeinen darin erfolgt.
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Es wird daran erinnert, daß die Drehgeschwindigkeit jedes der Flügelbog,en 106-106 und die zugehörige doppelte Geschwindigkeit der zugeordneten Nachdrill-Aufdreh-Vorrichtung 181 für jede der Verdrilleinheiten 51-51 verschieden von der der anderen Verdrill-t einheiten ist. Auf diese Weise ist die Verdrill-Länge jedes Leiterpaares, das aus dem zugeordneten kurzen Rohr 206 hervortritt, von der der anderen Leiterpaare verschieden.
Diese Anordnung ermöglicht es, daß die abschließende Verdrillung oder der abschließende Kabelschlag auf alle sieben Paare 23-23 der Leiter gleichzeitig und vor dem Aufbringen der Abbinetung 238 aufgebracht wird. Eine genauere und gleichförmiger verteilte Verdrillung wird erreicht als es mit herkömmlichen Ausrüstungen und Verfahren möglich ist.
Die Drehung der Antriebseinrichtung 29 bewirkt, daß die Leiterpaare 23-23 in dem Rohr 216 der Verseilanlage 25 zusammengebracht und in ein Kabel 26 mit einem vorbestimmten Kabelschlag geformt werdfnWährend das Kabel 26 durch die Bindervorrichtung 220 (Fig.12) vorwärtsbewegt wird, werden der Binder 238a und der Binder 238 b von der zugehörigen Eintragspule 237-237 abgegeben und spiralförmig an das Kabel angelegt.
Ferner wird, während der Binder 238a beispielsweise von der stromaufliegenden Eintragspule 237-237 abgegeben wird, die Drehgeschweindigkeit der hohlen Spindel 223 erhöht, während der Becher 241 auf einer konstanten Antriebsgeschwxndxgkeit gehalten wird. Die Geschwindigkeit des Bechers 241 erzeugt ein Signal, das eine Funktion der Geschwindigkeit des Bechers ist. Ein zwei- j tes Signal wird durch eine Schaltung(nicht gezeigt) erzeugt, das eine Funktion der Eintragspindel223 ist. Die beiden Signale ' werden verglichen, wobei die Differenz an das Antriebssystem für die Bindevorrichtung 220-220 angelegt wird, um den Zug zu redu- l zieren, der an die Antragspindel 223 angelegt wird, damit eine konstante Spannung in dem von der Eintragspule 237 abgegebenen Binderdraht 238 aufrechterhalten wird.
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Es ist zu beachten, daß die stromabliegende Bindevorrichtung 220-220 -in identischer Weise arbeitet, wobei der Binder 238b i derselben stromab von der zugeordneten Eintragspindel abgegeben wird.
Die' aufeinanderfolgenden Abschnitte der Leiterpaare 22-22, die in einem Kabel 26 zusammengebunden sind, werden durch die Antriebseinrichtung 29 zwischen den Bändern 251 -25i^aLurchgezogen. Das Rohr 259 mit kleinem Durchmesser führt die aufeinanderfolgenden Abschnitte des Kabels unmittelbar neben den Bändern 251-. 251, um ein Durchsacken des Kabels zu vermeiden. Nachfolgend werden die aufeinanderfolgenden Abschnitte des Kabels 26 auf der Aufnahmeeinrichtung 27 aufgenommen. Nachdem eine volle Spule von dem Kabel 26 auf der Aufnahmespule 261 aufgenommen ist, betätigt der Bedienungsmann die elektrische Schaltung (nicht gezeigt), um den Betrieb der Antriebseinrichtung 130 anzuhalten, wobei die Zutrittsöffnung 269 zu einer Seite der Vorrichtung 20 hinorientiert ist. Dann fährt der Bedienungsmann den Gabelstapler 273 zwischen die Führungsschienen 274-274* um die Gabeln 272-272 unter die Spule 261 zu bewegen, so daß der bewegliche. Konus 273 umfaßt wird. Wenn der Spulenflansch sich in Anlage mit den uGabeln 272-272 befindet, betätigt der Bedienungsmann den Antrieb 278, um den Konus 263 nach unten zu schrauben, bis der Konus von den Gabeln freikommt. Dann bewegt der Bedienungsmann den Gabelstapler 273 nach rechts (Blickrichtung wie in Figil4), um die geladene Spule 261 zu entnehmen. Danach führt der Bedienungsmann den umgekehrten Vorgang durch, um eine leere Spule in die Aufnahmeeinrichtung 28 zu laden, zieht die Gabeln 272-272 von der öffnung 269 ab und startet die Vorrichtung 20 für einen weiteren Betriebszyklus.
Die Vorratsspulen 44-44 sind gegenüber der Aufnahmespule 261-so ausgelegt, daß eine volle Aufnahmespule im allgemeinen mit der Erschöpfung der Leiter 22-22 auf den Vorratsspulen zusammenfällt. Wenn ein Bedienungsmann sieht, daß auf den Vorratsspulen 44-44 nur ein paar Windungen von Leitern 22-22 übrig sind, unterbricht der Bedienungsmann den Betrieb der Vorrichtung, trennt
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j die Leiter an den Vorratsspulen ab und nimmt die nahezu leeren \ Vorratsspulen aus den zugehörigen Rahmen 52-52 heraus. Dann lädt ; der Bedienungsmann eine volle Vorratsspule 44 in jeden der Rahmen! 52-52 und verknotet ein Vorderende von jedem der Leiter 22-22 mit dem hinteren Ende der zugehörigen Leiter, die in der zugehörigen · Verdrilleinheit 51 ausgelegt sind . Der Bedienungsmann startet
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den Betrieb der Vorrichtung erneut, um die verbleibenden aufeinanderfolgenden Abschnitte der Kabelpaare 23-23 von den vorher. · gehenden Vorratsrollen zu verdrillen, aufzudrehen, erneut zu verdrillen, zu verseilen, abzubinden und aufzunehmen, und dann unterbricht er den Betrieb der Vorrichtung, wenn die verknoteten Verbindungsstellen an der i-Aufnahmeeinrichtung 27 erscheinen.
Schließlich trennt der Bedienungsmann das Kabel 26 stromab und stromauf von den verknoteten Verbindungsstellen durch und beendet den Aufnahme-Arbeitsgang mit dem Entfernen der vollen Spule 261 und dem Ersetzen einer leeren Aufnähmespule. Dann wird das vordere Ende des Kabels 26, das aus den Leiterpaaren 23-23 von den neuen Vorrataspulen 44-44 besteht, mit der leeren Aufnahmespule 261 verbunden, und ein weiterer Arbeitszyklus begonnen.
Es ist zu beachten,d-aß die am Ende Vorhände Verdrill-Länge jedes der Leiterpaare 23-23 eine Funktion der linearen Geschwindigkeit der Leiter entlang der zugeordneten Achse 101 und der Drehgeschwindigkeiten des zugehörigen Flügelbogens 106 und der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 ist. Wenn die Vorrichtung 20 so abgewandelt werden soll, daß die kurzen Rohre 206-206 in der Stirnplatte 208 hin-und herbewegt werden, wurden die Verdrill- ; Längen.· der zugehörigen Leiterpaare 23-23 variieren. Die Änderung i in dem Abstand zwischen der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung 181 und dem zugehörigen Rohr 206 während der linear aufeinander zulaufenden Vorwärtsbewegung der Leiter 22-22 ändert die Verdrill· j Länge. i
Wähind jedes der Rohre 2062-206 in Stromabrichtung bewegt wird, läuft eine kürzere Länge des Leiters durch das Rohr pro Umdrehung der zugehörigen Flügelbogen 106-106 als durchlaufen würde, wenn j
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die Rohre ortsfest waren. Dies macht sich als Abzug von der Liniengeschwindigkeit gegenüber der Geschwindigkeit gegenüber der Erde bemerkbar. Dadurch wird eine kürzere Verdrill-Länge auf die Leiterpaare 23-23 aufgebracht.
Wenn andererseits jedes der Rohre 206-206 in einer Stromaufrichtung bewegt wird, wird eine größere Länge von jedem der Leiter 22-22 durch jedes der Rohre pro Umdrehung des zugehörigen Flügelbogens 106 hindurchgegeben. Dadurch ergibt sich eine längere Verdrill-Länge an den zugehörigen Leiterpaaren 23-23·
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Verdrillen und Verseilen nicht festgelegter Längen von Litzen in einem Tandemarbeitsgang, bei dem aufeinanderfolgende Abschnitte jeder der Vielzahl von Litzen entlang einem zugehörigen, vorbestimmten Weg vorwärtsbewegt und eine Verdrillung auf aufeinanderfolgende Abschnitte der Teile dex1 der Vielzahl von Litzen aufgebracht wird, während die Teile jeder Litze entlang dem zugehörigen, vorbestimmten Weg vorwärtsbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der verdrillten Teile von jeder Litzen auseinandergeführt werden, während die Verdrillung davon entfernt wird, daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile von jeder Litze erneut verdrillt werden, und daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Vielzahl von Litzen miteinander verseilt werden.
    Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zum Auseinanderführen und erneuten Verdrillen der Litzen aufeinanderfolgende Abschnitte der Teile von jeder Litze entlang einem getrennten Weg geführt werd®nwobei wenigstens Teile der getrennt en Wege für die Teile von jeder der Litzen im allgemeinen um den zugehörigen, vorbestimmten Weg gleichermaßen umfangsmäßig unter Abstand angeordnet sind, und daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile jeder Litze, die entlang den getrennten Wegen vorwärtsbewegt werden, um den zugeordneten vorbestimmten Weg in Umlauf versetzt werden, um die Verdrillung davon zu entfernen, während die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile jeder Litze in einer Stromabrichtung konvergent zusammengeführt werden, um eine erneute Verdrillung der aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile von jeder der Litzen zu bewirken.
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß jede der Litzen ein Leiterpaar(22a, 22b) aufweist. '■
    Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß zwei ι Vorratsspulen drehbar gelagert werden, wobei um jede der Spulen Windungen eines Leiter gewunden sind, daß die Leiter
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    von den Vorratsspulen in einer ersten Richtung im allgemeinen entgegengesetzt zu der Richtung der Aufnahme abgezogen werden, daß dann die zugehörigen Leiter im wesentlichen in der Rieh- J tung der Aufnahme entlang einem bogenförmigen Weg vowärtsbe- I wegt werden, der um die Spulen herumführt, und daß aufeinan- I derfolgende Abschnitte zügehörigen Leiter jedes Paares in dem bogenförmigen Weg um die Spulen in Umlauf versetzt werd, um eine Verdrillung auf die zwei Leiter im wesentlichen in der Nähe der Richtungsänderung von der der Aufnahme entgegengesäzten Richtung zu der gleichen Richtung wieddie Aufnahme aufgpa brin^iaVird, wobei die Richtung der Umlaufbewegung der auf- ' j einanderfolgenden Abschnitte des verdrillten Paares in derselben UmIaufrichtung erfolgt, wie die Umlaufbewegung der aufeinanderfolgenden Abschnitte der Leiterpaare, die in der Folge i entlang den getrennten Wegen vorwärtsbewegt werden. !
    5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß eine Verdrill-Länge auf jedes der Leiterpaare aufgebracht und dann wieder aufgedreht wird.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 - 5 » dadurch gekennzeichnet, daß das erneute Verdrillen darin besteht, daß zwei Verdrillungen auf derselben Länge auf jedem der Leiterpaare aufgebracht werden.
    7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 3-6, daduicb. gekennzeichnet, daß die' Verdrill-Längen der erneut verdrillten Leiterpaare untereinander verschieden sind.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3-5» dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrillung von jedem Leiterpaar dadurch entfernt wird, daß die getrennten Litzenbestandteile jedes Paares um die zugeordnete Achse mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit des verdrillten Paares um die Paarachse in Umlauf versetzt werden.
    9· Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Abschnitte der getrennten Leiter jedes Paares um die zugeordnete Paarachse mit einer Umlaufgeschwindigkeit in Umlauf versetzt werden, die doppelt so groß wie die der Umlaufbewegung des verdrillten Paares um die zugeordnete
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    Paarachse ist.
    10.Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Punkt des konvergenten Zusammentreffens der Leiter des Paares in einer vorbestimmten Weise variiert wird, um die Verdrill-Länge entlang dem Paar zu variieren.
    11.V-erfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ' Variation unregelmäßig erfolgt.
    12.Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrill-Länge der nachfolgenden Verdrillung halb so lang wie die ursprüngliche Verdrill-Länge ist.
    13·Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-12, die eine Einrichtung zum Vorwärtsbewegen aufeinanderfolgenden Abschnitte 'in jeder einer Vielzahl von Litzen entlang einem zugeordneten, vorbestimmten Weg, und eine Einrichtung aufweist, um eine Verdrillung auf aufeinanderfolgende Abschnitte von Teilen jeder der Vielzahl von Litzen aufzubringen,während jede der Litzen entlang dem. zugeordneten, vorbestimmten Weg vorwärtsbewegt wird, gekennzeichnet durch Aufdreh-Einrichtungen (181), um die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Verdrillten Teile (23) jeder Litze (22a, 22b) auseinanderzuführen und die Verdrillung davon zu entfernen, eine Einrichtung (181), um die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Teile jeder Litze erneut zu verdrillen, und eine Verseil-Vorrichtung (25), um die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Litzen (23) zu verseilen. :
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Aufdreheinrichtung und die Nachdrilleinrichtung zu einer integrierten Einheite (181)zusammengefaßt sind.
    15·Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die j Aufdreh-Bfachdrill-Smnheit (181) drehbar gelagerte Rohrteile (171) aufweist.
    16.Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit (181) weiterhin2wei Rollen (18?, 191) aufweist die in einer Umlaufbewegung um die zugeordnete Achse (101)
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    der Umläufbevregung versetzbar sind.
    17.Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen jeweils mit Doppelnuten (192, 193) ausgestattet sind.
    18.Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit ferner ein Rohr (206) aufweist, das an dem ..stromabliegenden Ende der Einheit (181) angeordnet ist.
    19.Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das stromaufliegende Ende (207) des Rohres (206) einen vergrößerten Durchmesser hat.
    20.Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 - 19» dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Konvergenzwinkel der zugehörigen Teile von jeder Litze zu variieren, um die Verdrill-Länge unregelmäßig zu variieren.
    21.Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13-20zum Verdrillen von jedem einer Vielzahl von Leiterpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Spulenträger-Rahmen (52) vorgesehen ist, die um eine Mittelachse (119) herum angeordnet sind, wobei jeder Rahmen frei-schwimmend ist und eine Achse hat, die zu der Mittelachse (119) auf einen stromabliegenden Punkt derselben geneigt ist, daß die Vielzahl der Achsen der Rahmen an dem genannten Punkt (Fig.2) konvergieren, und daß einer der Spulenträger-Rahmen entlang der Mittelachse (119) angeordnet ist. <
    22.Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flügelbogen (106) jedem Rahmen zugeordnet ist)und daß Einrichtungen (87-88) vorgesehen sind, um die Leiter von den Vorratsspulen wegzuführen und eine vorbestimmte Verdrill-Länge daran aufzubringen.
    23.Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Verdrill-Einrichtungen Leitrollen sind, di* zusammen mit dem Flügelbogen (106) um die Achse (101) des Rahmens (52) in Umlauf versetzbar sind.
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    24.Vorrichtung nach. Anspruch 22 oder 23» gekennzeichnet durch eine Antriebseinrichtung (130) zum Antreiben jedes Flügelbogens (106) mit einer verschiedenen Winkelgeschwindigkeit von der Winkelgeschwindigkeit der anderen Flügelbogen (10(6)·
    25-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 oder 24·, dadurch gekennzeichnet, daß eine konvergent zusammenlaufende Einrichtung in Form einer Vielzahl von Rohren (206) vorgesehen ist, wobei jedes Rohr entlang der Achse (101) des Rahmens (52) unregelmäßig hin- und herbewegbar ist, um am Ende eine vari-
    '\ irende Verdrillung auf das Leiterpaar aufzubringen.
    26.Vorrichtung nach Anspruch 25 dadurch gekennzeichnet, daß die konvergent verlaufende Einrichtung in einem vorbestimmten Abstand stromab von der Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung (181) angeordnet ist.
    27-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13-15 dadurch gekennzeichnet, daß die Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung (181) eine drehbar gelagerte Kreiselscheibe (213) mit zwei durchgehenden Bohrungen (214-) aufweist, wobei die Bohrungen parallel zu einander und an gegenüberliegenden Seiten der Achse unter Abstand an- ! geordnet sind (Fig.9c).
    28.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13-15 dadurch gdennaeichnet, daß die Aufdreh-Nachdrill-Vorrichtung (181)einen Kanal (211) aufweist, der um die Achse (101) drehbar montiert ist und mit seiner Längsachse parallel zu der Achse (101) liegt, und daß in dem Kanal eine aufrechtstehende Platte (212) angeordnet ist, wobei ein Leiter auf jeder Seite der Platte (212) verläuft (Fig.9b).
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    Leerseite
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