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DE1774051C - Durch elektrische Codesignale ge steuertes Druckwerk - Google Patents

Durch elektrische Codesignale ge steuertes Druckwerk

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Publication number
DE1774051C
DE1774051C DE19681774051 DE1774051A DE1774051C DE 1774051 C DE1774051 C DE 1774051C DE 19681774051 DE19681774051 DE 19681774051 DE 1774051 A DE1774051 A DE 1774051A DE 1774051 C DE1774051 C DE 1774051C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type carrier
signal
printing
stepper motor
character
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681774051
Other languages
English (en)
Other versions
DE1774051A1 (de
DE1774051B2 (de
Inventor
George Santa Ana Cahf Takenaka (V St A )
Original Assignee
Tracor Ine , Austin, Tex (V St A )
Filing date
Publication date
Application filed by Tracor Ine , Austin, Tex (V St A ) filed Critical Tracor Ine , Austin, Tex (V St A )
Priority to DE19681774051 priority Critical patent/DE1774051C/de
Publication of DE1774051A1 publication Critical patent/DE1774051A1/de
Publication of DE1774051B2 publication Critical patent/DE1774051B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1774051C publication Critical patent/DE1774051C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

3 4
die vorgegebene Winkellage erreicht, wo es bis zum und Rückstellung des Typenträgers vorgesehenen
Empfang der nächsten Codesignalkombination Schrittschaltimpulse ermöglichen eine außerordent-
bleibt. Auch wird hier die Druckgeschwindigkeit lieh hohe Druckgeschwindigkeit. Ordnet man die
durch den beim Abdruck eines Schriftzeichens je- am häufigsten auszudruckenden Schriftzeichen in der
wei'ls erforderlichen Vergleichsvorgang sowie die 5 Nähe der einen oder anderen Grundstellung an, dann
jeweils erforderliche volle Umdrehung des Typen- braucht der Typenträger beim Ausdrucken nur eine
rades begrenzt. verhältnismäßig kurze Strecke hin- und zurück-
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 100 07S ist es bewegt zu werden, d. h.. das Ausdrucken kann
weiterhin bereits bekannt, das Typenrad einer Fern- außerordentlich schnell erfolgen,
schreibmaschine auf seinem Umfang mit Schrift- io Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun
zeichenreihen zu versehen, die in zwei Gruppen näher an Hand von Zeichnungen erläutert, in denen
unterteilt sind, welche sich auf gegenüberliegenden zeigt
Halbkreisflächen des Typenrades befinden. Das F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Driick-
Typenrad nimmt normalerweise eine Ruhestellung Werkes nach der Erfindung,
ein. die sich in der Mitte zwischen den beiden Qua- 15 F i g. 2 eine räumliche Ansicht des mechanischen
dranten einer Schriftzeichengruppe befindet, je nach- Aufbaues des Druckwerkes nach Fig. 1,
dem, welche Gruppe (Buchstaben oder Ziffern) ge- F i g. 3 eine Ansicht eines Teils des mechanischen
wählt wurde. Die Umschaltung von Buchstaben auf Systems nach Fig. 2,
Ziffern und umgekehrt erfolgt mit Hilfe eines mecha- Fig. 4 ία Form, eines Blockschaltbildes das im
nischen Umschaltgetriebes, so daß insbesondere bei 20 Drucker von Fig. 1 benu'zte elektrische System und
mechanischen Erschütterungen die Gefahr besteht, Fig. 5 in Form eines ölockschaltbildes einen Teil
daß die jeweilige Ausgangsstellung nicht genau ein- des in Fig. 4 gezeigten Systems, wobei der Aufbau
gehalten wird, so daß der anschließende Abdruck dieses Teiles im einzelnen dargestellt ist.
eines Schriftzeichens mangelhaft oder fehlerhaft ist. Es sei nun auf Fig. 1 Bezug genommen. Ein
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- 25 Drucker 10 befindet sich in einem relativ kleinen gründe, ein Druckwerk der eingangs genannten Art Gehäuse 12 und kann eine Nachricht auf eine Papierzu schaffen, das außerordentlich hohe Druck- bahn 14 drucken. Das Papier 14 wird zeilenweise geschwindigkeiten ermöglicht und trotzdem stets ein aus dem Gehäuse 12 herausgeschoben, und die eineinwandfreies Schriftbild liefert. zelnen Zeichen werden nacheinander gedruckt. Diese
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Druckwerk 3° Zeichen (zusammen mit Steueroperationen) werden der eingangs genannten Art, das dadurch pekenn· mit Hilfe elektrischer Signale abgerufen, welche entzeichnet ist, daß die Rückstellung des Typenträgers weder über eine direkt angeschlossene Leitung, eine unter Steuerung durch einen Schrittzähler erfolgt, in drahtlose Funkverbindung oder auf andere Weise dem die Anzahl der Schrittschaltimpulse gespeichert empfangen werden. Das Gehäuse 12 trägt bestimmte wird, mit denen der Schrittmotor vorher zur Ein- 35 Steuerungseinrichtungen 16 einschließlich eines »Einstellung des Typenträgers in die Druckstellung be- Aus«-Schalters, einer Umschaltsteuerung (Buchaufschlagt worden ist, dem Schrittzähler ein Null- stäben oder Ziffern), einer Schlittenrückstellung detektor zugeordnet ist, der nach Abdruck des ein- u. dgl.
geste'iten Schriftzeichens die Erzeugung einer vom Um die Vorrichtung im einzelnen zu erläutern, sei
Inhalt des Schrittzählers abhängigen Zahl von 40 nun auf Fig. 2 Bezug genommen. Ein zylinder- Schrittschaltimpulsen für die Rückstellung des förmiges Druckorgan 18, das den Zeichenvorrat 20 Typenträgers in die Ausgangsstellung veranlaßt, und in Form von Drucktypen für die einzelnen Zeichen
zur Einstellung der Ausgangsstellung, von der aus trägt, befindet sich in dieser Vorrichtung. Die ein-
die Bewegung des Typenträgers in die nächste Druck- zelnen Zeichen können auf Papier 14 oder ein an-
steüung erfolgt, Koinzidenzkreise vorgesehen sind, 45 deres Medium abgedruckt werden. Zur Ausführung
die von einem dem Typenträger zugeordneten Stel- des Druckvorganges wird das Druckorgan 18 so an-
lungsabtaster und von Einstellsignalen ansteuerbar geordnet, daß ein gewünschtes Zeichen unter dem
sind und von denen über den jeweils angesteuerten Papier 14 vor der Hammerbetätigungseinrichtung 24
Koinzidenzkreis dem Schrittmotor so lange Schritt- liegt. Durch Erregung der Einrichtung 24 wird mit
schaltimpulse zugeführt werden, bis der Typenträger 50 Hilfe eines Hammers 26 ein Farbband 28 kurzzeitig
die durch das anliegende Einstellsignal festgelegte mit dem Papier 14 in Berührung gebracht, wobei
Ausgangsstellung einnimmt. ein Muster auf dem Papier zurückbleibt, welches
Beim Druckwerk nach der Erfindung erfolgt die dem in der Druckposition befindlichen Zeichen 20 Auslenkung des Typenträgers aus der Ausgangs- entspricht. Anders ausgedrückt, das gewünschte Zeistellung in die Druckstellung und die Rückführung 55 chen wird auf das Papier 14 gedruckt. Um das gein die Ausgangsstellung durch von den Codesignalen wünschte Zeichen 20 vor den Hammer zu bringen, hergeleiteten Schrittschaltimpulsen, wobei nach kann es notwendig sein, das Druckorgan 18 vorher jedem Rückstellungsvorgang die Ausgangsstellung, zu drehen und/oder zu verschieben. Die Verschievon der aus die Bewegung des Typenträgers in die bungs- oder Translationsbewegungen werden mit nächste Druckstellung erfolgt, durch Schrittimpulse 60 Hilfe eines Schrittmotors 30, die Kotationsbewegununter Steuerung durch einen dem Typenträger zu- gen durch einen Schrittmotor 32 ausgeführt,
geordneten Stellungsabtaster genauestens eingestellt Das Druckorgan 18 arbeitet von einer bestimmten wird. Da also die jeweilige Ausgangsstellung des Bezugspojition aus und kehrt nach dem Druck-Typenträgers zwischen aufeinanderfolgenden Druck- Vorgang jeweils wieder zu dieser Bezugsposition zuschritten genau kontrolliert und erforderlichenfalls 65 rück. In diesem Zusammenhang kann irgendeine eingestellt wird, erhält man selbst bei auf das Druck- von zwei möglichen Bezugspositionen (in Abhängigwerk einwirkenden mechanischen Erschütterungen keit von der Art der zu druckenden Zeichen) beein einwandfreies Schriftbild. Die zur Einstellung stimmt werden, wodurch sich die Arbeitsgeschwin-
digkcit der Vorrichtung beträchtlich steigern läßt. Das Druckorgan 18 sitzt in einem Bügel oder Schlitten 33, der seinerseits auf einer langgestreckten Keilwelle 34 läuft. Auf diese Weise erstreckt sich die Welle 34 in axialer Richtung durch das Organ 18. Der Körper des Organs 18 kann in der durch den Pfeil 36 angedeuteten Weise bewegt werden. Eine Rotationsbewegung des Organs 18 kann durch Drehen der Welle 34 (verkeilt mit dem Organ 18) herbeigeführt werden. Die Welle 34 ist im Schlitten 33 jedoch frei drehbar. Wird daher die Keilwelle 34 gedreht, so wird das Organ 18 in der durch den Pfeil 38 !ingedeuteten Weise mitgcdrclu.
Is soll nun die Drehung des Organs 18 im einzelnen betrachtet werden. Die Welle 34 endet in Lagerbüchsen 40 und 42, die im Gehäuse 12 (Fig. 1) befestigt sind. Die Welle 34 (Fig. 2) wird durch den Motor 32 über eine Riemenscheibe 44, die mit der Welle 34 fest verbunden und über einen Antriebsriemen 48 mit einer Riemenscheibe 46 gekoppelt ist, in Drehbewegung versetzt. Die Riemenscheibe 46 sitzt auf einer Welle 50, welche gleichzeitig die Motorwclle des Schrittmotors 32 ist. Der Schrittmotor 32 ist daher mit dem Organ 18 über einen Antrieb so verbunden, daß jeder Bewegungsschritt des Motors 32 eine Drehung des Organs 18 um 45 , d. h. um ein Achtel, bewirkt.
Die Welle 34 trägt auch eine achteckige Einstellscheibe 52, die fest damit verbunden ist. Die acht am Umfang der Scheibe 52 verteilten Seiten dienen dazu, einen drehbar befestigten Arm 54, der von einer Blattfeder 56 angedrückt wird, aufzunehmen. Daraus folgt, daß die Scheibe 52 und damit das mit der Welle 34 gekoppelte Organ 18 acht stabile Stellungen einnehmen können, wobei in jeder dieser Stellungen eine Drucktypenreihe 20 auf gleicher Höhe ist mit der Druckposition.
Die Scheibe 52 enthält eine öffnung 58, welche mit zwei photoclektrischen Geräten 60 oder 62 zusammenarbeitet. Die pholoclcktrischen Einrichtungen 60 und 62 arbeiten ihrerseits mit röhrenförmigen Lichtleitern 64 und 66 entsprechend zusammen. Eine Lichtquelle 68 liefert Licht zu den röhrenförmigen Lichtleitern 64, 66 und 70 (in der Technik bekannt), welche dieses Licht zu den entsprechenden photoelektrischen Einrichtungen 62. 60 und 72 weiterleiten.
Die photoelektrischen Einrichtungen 60 und 62 dienen zum Feststellen der Bezugspositionen des Organs 18 bezüglich seiner Drehbewegung, während die photoelektrische Einrichtung 72 die vollständige Rückstellung des Organs 18 an die linke Seite abführt, was unten noch näher erläutert werden soll.
Die axialen Bewegungen oder Translationsbewegungen des Organs 18 werden mit Hilfe des Schrittmotors 30 ausgeführt, der ein Seil oder Band 74 zieht. Das Band 74 ist auf einer Riemenscheibe 78, die am Gehäuse oder einer anderen festen Aufnahme angebracht ist, aufgelegt. Das Band 74 verläuft durch den Schlitten 33 und ist mit diesem fest verbunden. Es verläuft außerdem parallel zur Welle 34. Jeder Einzelschritt des Schrittmotors 30 verschiebt daher das Organ 18 in axialer Richtung um eine Längeneinheit.
Bei einem Bewegungsablauf, der in irgendeiner Weise mit der axialen Bewegung des Druckkörper» 18 im Zusammenhang steht, wird die Anschlaghammereinrichtung 24 durch einen Schrittmotor 80 transportiert. Die Einrichtung 24 enthält einen Magneten, welcher über ein Kabel 82 mit elektrischer Energie versorgt wird. Der Magnet treibt den Hammer 26 gegen die Drucktype 20 auf dem Körper 18, wobei zwischen Hammer und Drucktype das Band 28 und das Papier 14 liegen. Auf diese Weise wird ein Zeichen gedruckt. Die Anschlaghammereinrichtung 24 sitzt auf einer langgestreckten Welle 84, die an ihren Enden fest angebracht ist. Die Einrichtung
ίο 24 ist außerdem mit einem Seil oder Band 86 gekoppelt, welches auf einer Riemenscheibe 88 (vom Motor 80 angetrieben) und einer fest angebrachten Riemenscheibe 90 läuft. Das mit der Einrichtung 24 fest verbundene Band 86 trägt zusätzlich eine Fahne 92, welche mit zwei photoclektrischen Einrichtungen 94 und 96 (am linken und rechten Rand angebracht) und zwei Lichtquellen 98 und 100 zusammenarbeitet. Die Lichtquellen 98 und 100 können röhrenförmige Lichtleiter oder unabhängige
ίο Lichtquellen sein. Das Band 86 verläuft durch Fiihrungsrillcn in den Einrichtungen 94 und 96 hinter den Lichtquellen 98 und 100. Die Farbzu füh rungseinrichtung für das Papier 14 enthält außerdem das Band 28. welches als endlose Schleife ausgeführt und in der Mathematik als »Mocbiussches Band« bekannt ist. Es ist als einzelne oder einseitige Fläche aufgebaut. Das Band 28 wird in der Weise hergestellt, daß man vor dem Verbinden der freien Enden zur Herstellung der endlosen Schleife ein Ende um 180' dreht. Das Band läuft in Führungsrollcn 102, welche es parallel zwischen die Arbeitswcgc der Einrichtung 24 und des Druckkörper*, bringen.
Das Band 28 wird von einer Antriebsrolle 104 (mit dem Antriebsgerät 106 verbunden) und einer mit einer Feder vorbelasteten Führungsrolle 108 (Fig. 3) berührt und gehalten. Die Antriebsrolle 104 dient als Übertragungsrolle, welche eine SaugpolsterrollcllO (ebenfalls an der Antriebseinrichtung 106 befestigt) berührt. Die Saugpolsterrolle 110 überträgt Farbe zur Antriebsrolle 104 und damit auf das Band 28. Da das Band 28 während des Betriebes des Druckes fortgesetzt bewegt wird, schlägt der Hammer 26 während eines vollständigen Bandumlaufe auf den oberen äußeren Teil des Bandes, beim nächsten vollständigen Bandumlauf jedoch auf den inneren unteren Teil. Dies ergibt sich durch den Aufbau als »Moebiussches Band«. Auf diese Weise wird das Band 28 gleichmäßig abgenutzt.
kann langer verwendet werden und kann Farbstoff entsprechend der Druckfläche aufnehmen.
Aus den Zeichnungen ist zu entnehmen, dad die Vorrichtung Zeichen von der durch die Typen 20 auf dem Körper 13 gezeigten Art auf dr<? Papier 14
Ss druckt. Nach Vollendung jeder Druckzeile wird ein Zeilenvorschubmagnet 112 erregt und das Papier um eine Zeile weitertransportiert. Der Magnet 112 ist mit einem Klinkrad 114 durch eine Mechanik 116 verbunden. Das Klinkrad 114 ist mit einer Rolle 117, von der das Papier 14 abgewickelt wird, gekoppelt.
Es soll nun die Arbeitsweise des in Fig.2 gezeigten Systems erläutert werden. Während der einleitenden Erregung der Vorrichtung wird der Drucker 18 unmittelbar in eine von zwei möglichen Bezugspositionen gebracht. In der vorliegenden Ausführungsform werden die Bezugspositionen danach ausgewählt, ob sich die Vorrichteng hn Betriebszustand
für »Buchstaben« oder »Ziffern« befindet. Der Be-Irieoszusland für »Ziflcrn« kann als Wechsclzustand betrachtet werden, wie er in etwa analoger Weise auch bei herkömmlichen Fernschreiben anzutreffen ist. Soll die Vorrichtung einen alphabetischen »Buchstaben« als nächstes Zeichen drucken, wird sie in den Betriebszustand für »Buchstaben« gesetzt und verbleibt in diesem Zustand, solange »Buchstaben« gedruckt werden sollen. Soll jedoch eine Ziffer, eine Zahl oder irgendein Sonderzeichen gedruckt werden, wird die Vorrichtung in den Betriebszustand für »Ziffern« versetzt.
Befindet sich die Vorrichtung in einem ihrer möglichen Betricbszuständc, werden codierte elektrische Signale zu einer Decodicr- und Steuereinrichtung (in Fig.2 nicht gezeigt) geschickt, um Antriebsimpulse zur Betätigung der Schrittmotoren 30 und 32 zu erzeugen. Die Schrittmotoren 30 und 32 transportieren den Druckkörper 18 durch Translations- und Rotationsbewegungen, bis die gewünschte Drucktype 20 unter dem Anschlaphammcr 26 liegt. Dann wird der Hammer vorwärts bewegt und drückt das Farbband 28 gegen das Papier 14, hinter dem das gewünschte Zeichen sich befindet. Dieser beschriebene Vorgang läuft natürlich in sehr kurzer Zeit ab. Die Schrittmotoren 30 und 32 werden danach wieder aktiviert und führen den Druckkörper 18 in seine ursprüngliche Position zurück. Schließlich werden sowohl die Anschlageinrichtung 24 als auch der Druckkörper 18 um eine Position nach rechts versetzt, um das nächste Zeichen, das auf dem Papier 14 abgedruckt werden soll, erfassen /u können.
Zu jedem Zeitpunkt /wischen einzelnen Druckoperationen kann der Bezugszustand der Vorrichtung zwischen dem Zustand für »Buchstaben* und »Ziffern« geändert werden, was nun erläutert werden soll. Ob ein solcher Wechsel durchgeführt wird oder nicht, hängt vom augenblicklichen Zustand und von der Art des folgenden Zeichens ab. Der Wechsel kann von Hand mit Hilfe einer der Stcucrungscinrichtungcn 16 (Fig. 1) oder durch Empfang eines codierten Bcfehlssignals ausgeführt werden. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Zeichen an einer Seite des Druckkörper 18 (Fig. 2) Buchstaben sind, während die Zeichen auf der anderen Seite (nicht sichtbar) Ziffern oder Sonderzeichen sind, was im einzelnen noch beschrieben svird.
Der augenblickliche Bezugszustand der Vorrichtung wird durch die Scheibe 52 in Zusammenarbeit mit einer Steuerschaltung und den zugeordneten photoelektrischen Geräten 60 und 62 aufrechterhalten. Das heißt, das pholoelektrische Gerät 62 stellt den Betriebszustand für »Buchstaben« fest, während das photoelektrische Gerät 60 den Betriebszustand für »Ziffern« abfühlt. Diese Geräte arbeiten mit einer Servoeinrichtung zusammen, welche in einem unmittelbar vor dem Druckvorgang liegenden Zeitintervall in Tätigkeit tritt und den Druckkörper 18 in die richtige Stellung bringt. Daraus folgt, daß unmittelbar vor dem Druckvorgang der Druckkörper mit Hilfe eines Servosystem (unten beschrieben) in eine korrekte Lage gebracht wird, um Fehler zu vermeiden, die sich sonst durch eine Verlagerung des Druckkörpersie infolge von Erschütterungen ergeben könnten. Zusammenfassend kann also festgestellt werden, daß die Position des Druckkörper* vor dem Drucken jedes einzelnen Zeichens genau eingestellt wird, worauf der Druckkörper so verschoben und gedreht wird, daß sich der gewünschte Typ 20 unter dem Hammer 26 befindet. Dann wird die Einrichtung 24 erregt und das Zeichen gedruckt. Danach wird der Druckkörper in seine Bezugsposition zuriickgeführt und zusammen mit der Einrichtung 24 um einen Schritt nach rechts transportiert.
Dieser Ablauf wiederholt sich für das Drucken von Zeichen und/oder Zwischenräumen, bis eine Zeile voll ist.
ίο Nach Vollendung einer Druckzeile wird die »Schlittenrückstcllung« eingeleitet. Sie erfolgt entweder durch Zuführung eines geeigneten codierten elektrischen Signals, selbsttätig, wenn die Zeile voll ist oder von Hand durch Betätigung einer der Steuereinrichtungen 16. Die Schlittcnritckstellung beinhaltet einen Stcuerungsablauf zum Zurückführen des Druckkörpers 18 und der Ansehlaghammcreinrichlung 24 auf die äußerste linke Betriebsposition. Dieses Stcucrungsprogramm wird mit Hilfe eines unten bc-
ao schricbenen elektrischen Systems durchgeführt, welches mit den photoelcktrischcn Geräten 72 und 94 zusammenwirkt. Die derate 72 und 94 stellten den Abschluß der Rückstcilopcration fest.
Die Schlittenrückstellung wird automatisch durchgeführt, falls kein codiertes Befchlssignal oder ein von Hand erzeugter Befehl gegeben werden. Die automatische Rückstellung erfolgt, sobald ein Wortzwischenraum nach lirreichen der 29. Zeichenposition auftritt. Die automatische Rückstellung erfolgt bedingungslos beim Erreichen der 36. Zeichenposition. Dies wird dadurch erreicht, daß die Fahne 92 die piezoelektrische F.inrichtung96 mit der 2(). Zeichenposition erreicht und einen Lichtstrahl vom Beginn der 29. Zeichcnposilioii bis zur 36. Zcichenposition unterbricht. Die Fahne 92 arbeitet daher mit dem photoelcktrischcn Gerät 96 und der Lichtquelle 100 zusammen, so daß ein Signal 29/36 erzeugt wird, welches diese Zeichenpositionen angibt. In ähnlicher Weise liefert die photoclcktrischc F.inrichtung 72 ein Signal CR (F), welches angibt, daß die Tlückstellung dc^ Druckkörpers 18 abgeschlossen ist (die Fahne 22 ist zurückgestellt). Die photoclcktrischc Hinrichtung 94 liefert ein ähnliches Bezugssignal CR (H) für die Anschlaghnmmcrcinrichtung 24.
Die beschriebene Vorrichtung, deren mechanischer Teil in F-" i g. 2 gezeigt ist, beinhaltet mehrere Wesensmerkmale, die eine Verbesserung gegenüber den bisher bekannten Geräten dieser Art darstellen. Zu diesen Merkmalen gehören: Servosteuerung des Druckkörpers 18 zur Vermeidung von Fehlern dui Ί Erschütterung oder Vibration, automatische Randoder Schlittenrückstellstcuerung, zweckmäßiger Farbbandtransport und Farbzuführung usw. Obwohl diese Wesensmerkmale aus der obigen Beschreibung und
S5 den Zeichnungen hervorgehen, soll zum besseren Verständnis dieser Vorrichtung und ihrer Arbeitsweise auf die elektrischen Einrichtungen eingegangen werden, die in den F i g. 4 und 5 gezeigt sind.
Die benutzbaren codierten Signale können in ver-
schiedenster Weise aufgebaut sein. Es werden jedoch in der hier beschriebenen Ausführungsfonn binär codierte Signale in Form von digitalen Impulsen, die in der Technik bekannt sind, benutzt. Das Format oder der Aufbau dieser Signale geht aus der untenstehenden Tabelle hervor. Die Tabelle zeigt außerdem den Zusammenhang zwischen den einzelnen Zeichen und die damit verbundenen Operationen der Vorrichtung.
309633/218
Binärer
Eingangssignalcodc
Ziffern und Sonderzeichen
0 0 0 0 0
0 0 0 0 1
0 0 0 10
0 0 0 1 1
0 0 1 0 0
Buchstaben Anzahl der Drehschritte
ties Druckkörp^rs
CR <)
SP
0 0 1 0 I "fT
0 0 1 1 0 '
0 0 I 1 I
0 1 0 0 0 LF
0 1 0 0 1 )
0 1 0 I 0 4
0 1 0 1 1 8 c
0 1 1 0 0 8
0 I 1 0 1 0
0 1 1 1 0
0 1 1 1 I ;
1 0 0 0 0 3
j (! () 0 I
1 0 0 1 0 %
I 0 0 1 1 ·>
1 0 1 0 0
1 0 I 0 1 ft
I 0 1 I 0 1
1 0 1 1 1
1 1 0 0 0
1 1 0 0 1 2
1 1 0 1 0
I 1 0 1 1 FIG
1 1 1 0 0 7
1 1 1 0 1 1
1 1 1 1 0 (
1 1 1 1 1 LTR
CR
SP
LF
FIG
LTR 0 0 0 0 0 0 0 0
2 2 2
3 3 3 3 3 3 3 3
Richtung und Anzahl dar Translationsschritte
des Druckkörpers (vorausgehendes »/-«
= Links,
vorausgehendes »R« = Rechts)
LO IA Ll L 3 Kl Rl R 3 K4
LO
Ll
Ll
L 3
Kl
Rl
R 3
K 4
LO
Ll
τ *i f ,
L
Rl
Rl
R3
R4
LO
Ll
Ll
L
Rl
Rl
RT1
R4
Aus der obigen Tabelle geht hervor, daß die> ersten Ziffern (die am wenigstens signifikanten) des
dttZttZ STBS
-Bit-C.Kte gib. die Richtung
Anordnung wurden die Druckzeichen auf acht radial am Umfaag verteilten Flächen des Druckkörpers in folgender Weise angeordnet:
Buchstabenteil
(gedruckt beim Betriebszustand »Buchstaben«)
Tin ϊηζ verschieden aufbau, -erden. alXSa- und zweckmäffig gel-Jenen
K Q U A W J
F Y S E Z D
C P I L R
N H *1 T
Ziffern- und Sonderzeichenteil (gedruckt beim Betriebszustand »ZifTem«)
# 8 *f 5 4
0 ) %
J 6 7 3 -
( 1 2
Die Sterne (*) in der obigen Darstellung geben die beiden Bezugspositionen des Druckkörpers 18 an. von denen aus ohne Ausnahme der Druckkörper schrittweise bewegt wird. Ist etwa das nächste /eichen ein Buchstabe, so ist die ßezugsposition des Druckkörpers am oberen Stern *l unter dem Ansehlaghammer 24 (Fig. 2). Ist das nächstfolgende
15 Zeichen jedoch eine Ziffer oder eines «1er angegebenen Sonderzeichen, so befindet sicli die Bezugsposition beim unteren Stern */ unter dem Anschlag 24.
Das in Fig.4 gezeigte elektrische System dient dazu, den Druckkörper in eine Position zu bringen, von der aus entweder ein Buchstabe oder eine Ziffer oder ein Sonderzeichen gedruckt wird. Dies sind die beiden Bezugspositionen.
Das elektrische Eingangssignal, welches ein Zeichen oder eine Steucrungsoperation !'einhaltet, gelangt über eine Leitung 120 (F i g. 4) zu einem Eingangsregister 122. Die FZingangslcilimg kann ein Kabel mit mehreren Leitern (für jedes Binär-Bit eine Leitung) oder eine einzelne Leitung sein, auf der die ein/einen Zeichenbils in serieller Form geliefert werden.
Iu der untenstehenden Tabelle sind einige Signale erläutert. In der folgenden Beschreibung werden alle diese Signale im Zusammenhang noch näher beschrieben.
Signal
29/36
CR (F) CR (H)
CR SP LF FIC
LTR
Binäres
Wort
LESKN TR
Bedeutung
Der Druckkörper befindet sich in der 29. bis 36. Zeichenposition
Der Druckkörper befindet sich in der 1. Zeichenposition
Die Anschlughammcrcinrichtung
befindet sich in der I. Zeichenposition
Befchlssignal zur Schliticnriickstcllung Hi'frhUsignnl für Zwischi-nnuim
Befehlssignal für Zeilenvorschub
Befehlssignal für Betriebszustand
»ZifTem«
Befehlssignal für Betriebszustand
»Buchstaben«
Aus 5 Bit bestehendes, codiertes Eingangswort, welches die verschiedenen Zeichen abruft und die einzelnen Operationen der Vorrichtung auslöst
Löst den Dmckvorgang (extern)
Translationsbewegung des Druckkörpers nach rechts (Signal SE vorhanden)
Signal Bedeutung
TL Translationsbewegung des Druckkör
pers nach links (Signal .SV-" vorhanden]
SL Translationsschritt des Druckkörpers
RFD Rotationsschritt des Druckkörpers
nach unten
RFU Rotationsschritt des Druckkörpers
nach oben
FS Druckkörper ist zum Drucken gesetzt
FR Druckkörper ist in die Bezugsposition
zurückgeführt
CO Beginn des Druckzyklus mit Versetzung
des Druckkörpcrintervalles
CO Rückstellung des Druckkörpers auf da«·
Bczugsintcrvall
SC Druckkörperservointervall
(FIC) Druckkörper befinv,.t sich nicht in dei
»Ziffern«-Position
(LTR) Druckkörper befindet sich nicht in dei
»Buchstaben«-Position
Das Eingangsregister 122 ist mit einer Decodicrniatrixschaltung 124 verbunden, welche gewünschte Ausgangsimpulse für Steucrungsoperationen. so wie dies in der obigen Tabelle erläutert ist, hefen. Im einzelnen liefert die Matrixschaltung die Ausgangssignale SP (Zwischenraum), CA (Schlittenrückstellung), LF (Zeilenvorschub), LTR (Betriebszustand für »Buchstaben«) und FlG (Betriebszustand für »Ziffern). Die Matrixschaltung enthält eine in der Technik bekannte logische Diodenschaltung. Die Matrixschaltung liefert außerdem die codierten Zeichenbefehlssignale über ein Mehrfachgatter 126 zur Schrittmotorsteuerschaltung 128. Die Decodierschaltung schickt codierte Dnickbefehlssignale über das Gatter 126 zur Schrittmotorsteuerungsschaltung 128, wenn am Anschluß 132 ein Aktivierungssignal »LESEN« erscheint. Das Signal »LESEN« ist Teil des zur Vorrichtung übertragenen Eingangssignals und tritt auf, wenn ein codiertes Zeich '!wort im Eingangsregister 122 steht.
Das Gatter 126 kann aus mehreren bc .annter UND-Gattern bestehen. Durch ihre Aktivierung wer den die codierten Wörter in ein in der Schaltung 1?> befindliches Register übertragen. Die Schaltung 12Ϊ wird unten noch näher erläutert. Ihre Aufgabt besteht darin, verschiedene Steuerimpulse um Signale entsprechend der Bewegung des Druckkör pers zu liefern. Enthält das Codewort heispielswei* einen Befehl zu einer axialen Bewegung nach rechts so erscheint ein Ausgangssignal TR. während be einem Befehl zu einer Translationsbcwegung nail links ein Ausgangssignal TL gegeben wird. Ändert Ausgangssignale sind das Signal SF (Translations schritt des Druckkörpers); das Signal RFD (Rota tionsschritt des Druckkörpers nach unten); RFV (Ro tationsschritt des Druckkörpers nach oben); FS (Set
zen des Druckkörpers) und das Signal FR (RUckstcl Ien des Druckkörpers). Die Schrittmotorstcuerschal tung 128 bewirkt die Bewegung des Druckkörpen 18, indem sie entsprechende Steuerimpulse /u der
3387
14
ichritimoioren liefert. Danach erscheint Jas Simia! S und löst den eigentlichen Druckvorgang aus. Anchließend wird der Druckkörper mit Hilfe von Aus- ^■h,-n derartiuen Arbeitszyklen hält die Nornchunv. den Druckkörper in der Bezugsposition und siehe:· diese Position unmittelbar vor dem Beginn
iblf k d
:ans;ssiunalen der Schrittmotorsteuerschaltung 128 Druckvorgangs. Der Arbeitsablauf kann in Uer i. mf\eine Bez.jcsposition zurückgeführt, was durch 5 senden Weise logisch dargestellt werden:
uespo
in Siunal FR an«ezeiui wird. Im Zeitintervall zwi-
Opera''"11
LESEN · Druckkörper 0 -- CO CO ■ Fs · Verzögerung CO
CO FR =■ .VC Druckkörper setzen
Druckkörper rückstellen
Druckkörper — Servooperation
35
Das Zeitintervall, in welchem sich der Druckkörper unter Servosteuerung befindet, wird ausgedehnt, um Intervalle für Vorrichtungssteuerungsoperationen. etwa Schlittenriickstellung usw.. einfügen zu können.
Es sollen nun die verschiedenen Steutrungsoperationen näher betrachtet werden. Ein Ausgangssignal LF auf einer der Leitungen 130 der Decodierschaltung 124 bewirkt einen Zeilenvorschub für das zu bedruckende Papier und Hießt daher zum Zeilenv orschubmagneten 136. welcher das Papier um eine Zeile weitertransportiert. Der Zeilenvorschubmagnet wird außerdem beim Auftreten einer Schlittenrückstellungsoperation automatisch erregt. Bei der Schiittenrückstellung erscheint ein Signal CR auf einer Leitung 138, die mit dem Zeilenvorschubmagnet 136 über ein OOER-Gatter 140 verbunden ist.
Die Schlittenrückstellung kann von drei verschiedenen Befehlsquellen ausgelöst werden. Schließt man einen Schalter 142. so gelangt ein positives Signal zu einem ODER-Gatter 144 und erzeug' auf der Le.-tung 146 ein Signal CR. welches die Schlitt-nrückstellung auslöst. Dieses Signal CR kann auch automatisch erzeugt werden, wenn das Signal .SP (Zwischenraum) gleichzeitig mit dem Signal 29/36 (der Druckkörper hat mirdestens die 29. Position erreicht) erscheint. Treten diese beiden Signale gleichzeitig auf. so wird ein Gatter 148 aktiviert und liefert das positive Signal CR über das Gatter 144 zur Leitung 146. Schließlich kann die Schlittenrückstellung auch durch das Erscheinen des Signals CR am Ausgang der Malrixsehaltung 124 ausgelöst werden.
Befindet sich auf der Leitung 146 das Signal CR, so wird ein Flip-Flop 150 gesetzt und ein Oszillator 152 dazu gebracht, auf einer höheren Frequenz zu arbeiten. Im allgemeinen kann der Oszillator 152 wie irgendein Oszilator für veränderliche Frequenz aufgebaut sein, der normalerweise auf einer niedrigeren Frequenz, arbeitet, jedoch beim Erscheinen des Signals CR aus dem Flip-Flop 150 zu einer höheren stabilen Arbeitsfrequenz übergeht, um die Schlittenclcmunlc (Druckkörper und Aiisclilaghammcr) schneller in die Rückstcllposition zurückführen zu können. Der Oszillator kann etwa einen Kondensator enthalten, der durch das Signal CR geladen wird und die Frequenz dadurch auf eine in der Technik bcbekannle Weise erhöht.
Das Signal CK gelangt auch zu einem UND-Gatter 147. Gleichzeitig erhält das UND-Gatter 147 über einen herkömmlichen Impulsformer 149 Ausgangsimpulse des Oszillators 152. Während der Schlittcnrückslelliing erhalten die SchrillmolorschalUmgen 151 und 153 Impulse mit höherer Folgefrequ.: über ihre Zurücksetzeingänge zugeführt. Die Sehn: motoren 30 und 80 führen daher den Druckkörp. 18 und die Anschlaghammcretnrichlimg 24 auf d linke Seite de-- Druckers zurück. Die vollständig Rückstellung dieser Elemente wird mit Hilfe d. photoelektrischen Einrichtungen 70 und 94 fcgcstellt (oben im Zusammenhang mit Fig. 2_erlaii Ter;) und angezeigt, indem die Schaltungen 155 uü, 157 von Fig.4 die Signale CR(F) und CR(I!) n: sammen mit dem Signal CR liefern. Die Signa CR(F) und CR(H) aktivieren zusammen mit de-Sienal CR (vom Flip-Flop 150) ein UND-Gatter 15-J wodurch das Flip-Flop 150 zurückgesetzt wird im das Signal CR abklingt. Damit wird die vollständig Schlittenrückstellungsoperation angezeigt.
Eine andere Vorrichtungssteucroperation bctrili den »Zwischenraum«, der durch ein Signal SP bewirkt wird. Das Signal SP setzt einen Zeichenzv.ischenraum. Dieser Vorgang beinhaltet einen einzelnen Schritt sowohl für den Motor 30 als auch für den Motor 80. um den Druckkörper 18 und den Anschlaghammer entsprechend weiterzubewegen. Zur Ausführung dieser Schritte wird das Signal .SV über ODER-Gatter den Vorwärtsschaltcingängen der Schrittschaltungcn 151 und 153 zugeführt.
Die verbleibenden Operationssignalc LTR und /-7(7 bestimmten den Wechselzustand der Vorrichtung durch Einstellung eines Flip-Flops 160. Der Zustand des Flip-Flops 160 kann auch von Hand durch Betätigung eines Kippschalters 162 geändert werden. Im einzelnen wird das Flip-Flop beim Auftreten des Signals LTR gesetzt, welches über ein ODER-Galter 166 zugeführt wird. Das Flip-Flop 160 kann auch gesetzt werden (Betriebszustand für »Buchstaben«), indem der Schalter 162 nach links bewegt wird, so daß ein Signal direkt von einer Ouellc positiver Spannung über das Gatter 166 zugeführt wird. In ähnlicher Weise kann das Flip-Flop 160 zurückgesetzt werden (Betriebszustand für »Ziffern«), indem über ein ODER-Gatter 164 das Signal FIG übertragen wird. Auch der Schalter 162 kann zum Zurücksetzen des Flip-Flops 160 über das Gatter 164 in der oben beschriebenen Weise benutzt werden. Das Flip-Flop 160 liefert daher entweder ein Signal LTR oder ein Signal FIG, bis sein Zustand geändert wird. Auf diese Weise sind die Signale LTR und FlG als komplementäre Signale anzusehen.
Zusätzlich zur Steuerung der Rotationsrichtung des Druckkörpers (zum Drucken eines Buchstabens oder einer Ziffer) werden die Signale LTR und /1Vf?
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dazu benutzt, den Druckkörper 18 unmittelbar \oi scheint. Daraufhin wird das Gatter 180 voll aktiviert.
dem Beginn eines Dpxkz\klus in die entsprechende Es setzt das Flip-Flop 170 zurück, so daß das Signal
Bezugsposition zu bringen. In dii_>em Zusammen- .ST verschwindet und hält die Linstellopera'.ion.
hang stellen photoelektrische Einrichtungen 60 und welche einem Zeichendru :kvorgang vorausgeht, an.
62 (Fig. 2), wie oben erläutert, die Position des 5 Das Signal GO vom Gatter 180 wird zu einem FHp-
Druckkörpers 18 fest. Je nachdem, ob der Druck- Flop 184 für den Zeichendruckzyklus geschickt,
körper sich in der Bezugsposition für »Buchstaben« welches ein Signal zur zeitlichen Einteilung des lnler-
oder »Ziffern« befindet, wird dies durch die Signale valles eines Druckzyklus liefert. 1st das Flip-Flop 184
(FlG) und '(LTR) angezeigt. Stallt die Photo- gesetzt, so fährt die Schrittmotorsteuerschaltung 128, zeilenschaltung fest, daß sich der Druckkörper nicht io welche ebenfalls das Signal GO erhält, mit dem in der Position für »Buchstaben« befindet, wird ein Setzen des Druckkörpers in die entsprechende Signal -(LTR) erzeugt. Befindet sich der Druck- Druckposition "für ein gewünschtes Zeichen fort,
körper nicht in der Position für »Ziffern«, wird in Der Motor 30. welcher die Translationsbewegung ähnlicher Weise ein Signal - (FIG) geliefert. Die des Druckkörpers steuert, kann entweder über den automatische Positionierung des Druckkörpers wird 15 Vorwärtsbewegungseingang A der Schaltung 151 oder mit Hilfe von zwei UND-Gattern 168 und 169 aus- über den Rücksetzeingang Jer gleichen Schaltung geführt. Im einzelnen erhält dus Gatter 168 das Si- schrittweise bewegt werden. Eine Vorwärtsbewegung gnal LTR vom Flip-Flop 160 zusammen mit dem des Motors ruh eine Transhnionsbewegung des Signal — (LTR), den Antrvebsimpulsen des Oszilla- Druckkörpers nach rechts hervor, während eine tors 152 und einem Signal SC von einem Flip-Flop 20 Rückwärtsbewegung des Motors zu einer Linksver- 170. Das Signal SC erschei· t während dieses auto- Schiebung des Druckkörpers führt. Das Signal TR matischen Positionieningszyslus. Das UND-Gatter aus der Schaltung 128, welches anzeigt, daß eine 168 bleibt daher während dieses Zeitintervalles Rechtsverschiebung stattfinden soll, wird dazu beaktiviert, bis das Signal -(LTR) verschwindet, was nutzt, zwei UND-Gatter 190 und 192 zu aktivieren, darauf hinweist, daß der Druckkörper sich in der 25 Umgekehrt wird das Signal TL, welches eine Linksrichtigen Lage befindet, wenn das System den Be- bewegung oder Rückwärtsbewegung anzeigt, zur triebszustand für »Buchstaben« einnimmt. Bis dies Aktivierung der UND-Gatter 194 und 196 verwendet, der Fall ist, werden Antriebsimpulse vom UND- Diese Gatter sind mit den entgegengesetzten EinGatter 168 über die ODER-Gatter 176 und 172 zum gangen der Schaltung 151 verbunden. Daraus folgt, Vo-wärtsbewegungseingang der Schaltung 174 gelei- 30 daß bei einer Aktivierung der Gatter 190 und 192 tet und der Motor 32 für die Druckkörperrotation der Motor 30 den Druckkörper nach rechts bewegt, angesteuert. Der Motor dreht den Druckkörper des- vvährend bei einer Aktivierung der Gatter 194 und halb FO lange, bis die gewünschte Bezugsposition für 196 der Druckkörper nach links bewegt wird. Da-Buchstaben erreicht ist. nach wird der Druckkörper in jedem Fall in die je-
In ähnlicher Weise wird das UND-Gatter 169 35 weils entgegengesetzte Richtung geführt,
durch das Signal FIG aus dem Flip-Flop 160 zu- Angenommen, der Drurkkörpermotor 30 bewegt sammen mit dem Signal -(FlG) aus der photoelek- den Druckkörper nach rechts, so ist das Gatter 190 trischen Schaltung 167 und dem Signal SC aus dem zuerst durch das Signal TR und das Signal GO akti-Flip-Flop 170 angesteuert. Das UND-Gatter 169 viert, wobei die Schrittschaltimpulse SF durch das bleibt aktiviert und läßt Schrittschaltimpulse hin- 40 ODER-Gatter 200 zur Schaltung 151 fließen können durch, bis die Bezugsposition für Ziffern vom Druck- und den Motor 30 vorwärts bewegen. Zum Abschluß körper erreicht wird. Diese Schrittschaltimpulse einer Schrittbewegung liefert die Schrittmotorsteuerfließen vom UND-Gatter 169 durch die ODER- schaltung 128 einen Impuls FS, der anzeigt, daß der Gatter 176 und 172 zum Vorwärtsbewegungseingang Druckkörper gesetzt ist. Dieser Impuls betätigt den der Schaltung 174 des Schrittschaltmotors 32. 45 Anschlaghammermagneten 202, fließt dann durch
Es sei darauf hingewiesen, daß der tatsächliche eine Verzögerungsschaltung 204, wodurch der Druck-Druckvorgang nicht begonnen werden kann, solange körper in eine Bezugsposition zurückgestellt wird. Ist diese Einstelloperation nicht abgeschlossen ist, d.h. das Flip-Flop 184 gesetzt, aktiviert das Signal -GO solange der Druckkörper sich nicht in der geeigneten die Gatter 192 und 196, zu dene.' das Zurücksetz-Bezugsposition befindet. Um den Operationsablauf 50 signal geschickt wird, so daß die Impulse SF nun zu vervollständigen ist ein monostabiler Mullivibra- entweder durch ein ODER-Gatter 200 oder 210 zum tor 173 vorgesehen, welcher sowohl Schrittschalt- Zurückschalten des Druckkörper auf die ursprüngimpulse vom Gatter 169 als auch vom Gatter 168 liehe zentrale Bezugsposition fließen können,
empfängt. Der monostabile Multivibrator 178 ver- Bestand die anfängliche Bewegung in einer Verbleibt daher in einem Zustand, in welchem er kein 55 Schiebung nach links, so kehrt sich der Vorgang nun Signal zum Gatter 180 während eines Zeitintervalles in der Weise um, daß die einleitenden Schrittschaltliefert, welches das Zeitintervall der Antriebsimpulse impulse durch das UND-Gatter 194 während des überbrückt. Das Gatter 180 bleibt daher deaktiviert, Zcitintervalls des Signals GO fließen und die bis die Schrittschaltimpulse nicht mehr zum Motor Rückstellschrittc über das UND-Gatter 196 gelangen 32 geschickt werden. Das Gatter 180 ist also gc- 60 und den Druckkörper nach rechts in seine Ausgangssperrt, solange eine Korrektur an der Positionierung position zurückführen. Die oben erläuterten Translades Druckkörpers erfolgt. Danach wird der monosta- tionsbewegungcn des Druckkörpers nach rechts oder bile Multivibrator 178 zurückgesetzt (nach einer links werden natürlich in Übereinstimmung mit dem kurzen Verzögerung) und liefert ein Aktivierungs- oben in Tabellenform erläuterten Code ausgeführt, signal zum UND-Gatter 180, wodurch ein Signal GO 65 Die Arbeitsweise des Systems zur Ausführung von erzeugt wird, vorausgesetzt, das System befindet sich Rotationsbewegungen des Druckkörpers ist mit dem nicht bei der Ausführung einer Schlittenrückstcll- oben beschriebenen Ablauf vergleichbar. Die Drehoperation und vorausgesetzt, ein Signal LESEN er- richtung wird jedoch durch ein »Buehstaben«-
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«Ziffern\-Flip-Flop 160 bestimmt. Da> heißt, wenn das Flip-Flop 160 gesetzt ist und das Sienal LTR liefert, wird der Druckkörper, von vorn gesehen, nach unten gedreht, was mit Vorwärtsschritten de^ hierzu vorgesehenen Motors 32 im Einklang is;. !Der Druckkörper muß im einzelnen entweder vorwärts gedreht werden, je nachdem, ob das zu druckende Zeichen ein Buchstabe oder eine Ziffer oder ein Sonderzeichen ist. lsi das Zeichen ein Buchstabe, enthält das Ausganussiünal RFD (Druckkörpe: nach unten drehen) einen Impuls für jeden nach unten führenden Drehschritt. Ist andererseits das Zeichen eine Ziffer, so enthält das Ausgangssignal RII' Impulse, mit denen der Druckkörper nach oben ge<Jr-:!r. werden kann. Die Impuls RFD fließen durch ein UND-Gatter 220 (aktiviert durch das Signal GO) und ein ODER-Gatter 222 zum ZurückseUeingaug der Schaltung 174 des Motors 32. in diesem Fall wiki der Druckkörper in den Buchstabenbereich gedreht. So' '°r Druckkörper in den Ziffern- und SonderzeiLuenbereI:h gedreht werden, müssen Impulse RFU durch ein UND-Gatter 228 (aktiviert durch das Signal CO) und das ODER-Gatter 172 zum Vorwärtsbewegungseingang der Schaltung 174 fließen. Nach der Ausführung der gewünschten Drehbewegung und der Druckoperation verschwindet das Signal GO, das Signal —GO erscheint, und der Druckkörper wird in die Bezugsposition durch einen Satz von Impulsen RFU oder RFD zurückgesetzt. Der Impulssatz zum Zurückstellen ist dem ersten Impulssatz entgegengesetzt und fließt über eines der UND-Gatter 226 oder 230, die durch aas Signal ~GO aktiviert sine, um den Druckköiper auf seine Ausgangsposition zurückzusetzen.
Es soll nun zum besseren Verständnis der oben beschriebenen Vorrichtung und ihrer Arbeitsweise zusammen mit den F i g. 2 und 4 der Vorgang zum Drucken von Zeichen, die Schlittenrückstellung usw. erläutert werden. Zu diesem Zweck sei angenommen, daß zunächst ein binäres Codewort 11111 als Impulsserie über die Eingangsleitung 120 ankommt and im Eingangsregister 122 festgehalten wird. Die Deeodiermatrixschaltung 124 spricht auf ein derartiges Eingangssignal an und liefert ein Signal LTR an seinem entsprechenden Ausgang 130. Dieses Signal fließt über das ODER-Gatter 166 zum Flip-Flop 160 und setzt dabei das Flip-F'op, so daß dieses das Signal LTR liefert, welches anzeigt, daß das nächste Zeichen ein Buchstabe ist.
Ist das Flip-Flop 160 gesetzt, fließt das Signa! LTR zum Gatter 168, und wenn die Photozellenschaltung 167 das Signal -(LTR) liefert, fließen Anlriebsimpulse vom Oszillator 152 über das UND-Gatter 168, das ODER-Gatter 176 und das ODER-Gatter 172 ium Vorwärtsbewecjungseingang der Schaltung 174 des Motors 32. bis die geeignete Bezugsposition erreicht ist. in dieser Position befindet sich der Anschlaghammcr über dem oberen Stern, der in der oben gezeigten Tabelle angedeutet ist. Wird aus irgendeinem Grund der Druckkörper erschüttert oder auf eine andere Weise bewegt, so daß er sich nicht mehr in der Bezugsposition befindet, erscheint das Signal -(LTR), wodurch eine Wiederherstellung der Bezugsposition eingeleitet wird.
Angenommen, das nächste Codewort 10011 erscheint in Form von Impulsen, auf der Leitung 120 am Eingang des Registers 122. Die Decordiermatrix identifiziert das Codewort als ein Zeichen. Nach emem kurzen Zeitintervall ersche.m das Sign,! Li SEN am Eineang 132 und aktiviert die Gatter 126 so daß das Codewort 10011 zu den Schnttmotor-,.,uerschaltunuen 128 fließen kann Die ersten be,-den Ziffern -10, des Codewortes geben an. daß de; Druckkörper zwei Schrille in den Buchsiabenbere.c;· gedreht werden soll. Die mittlere Ziffer »0 < gibt ar, dai; die Translationsbewegung nach links ausgefuh:: werden muß. Die letzten beiden Zi' ern »II* gen,-an. daß drer Translationsschritte nach links er folge M.iicn Aus der obieen Tabelle geht hervor, daß ei: . denrtiiie Verschiebung des Druckkörpers den Bu.: Maben:oB, unmittelbar unter den Anschlaghamir.
126 brinct. . , ,
Die «ewünschte Verschiebung wird durcn ,: Suirittnunorschaltuns 128 bewirkt, welche ein Sigr TL liefert da. an-zibt. ddi\ die Translationsbeweg,:: nach links ausgeführt werden soll. Ferner lietert c: Schaltung 128 "drei Impulse SF, welche durch üa UND-Gatter 190 und das ODER-Gatter200 fließ,-. und den Motor 30 um drei Schritte nach rechts scha1 ten Es sei darauf hingewiesen, daß das Gatter 19s! durch das Flip-Flop 184 während dieses Zeitintei valls aktiviert ist. welches das Signal GO liefert.
Gleichzeitig mit der oben beschriebenen Operati, liefert die Schrittmotorsteuerichaltung 128 zwei Ir pulse RFD, welche durch das UND-Gatter 220 u· das ODER-Gatter 222 zur Schaltung Π4 fließen u zwei Drehschritte des Druckkörpers bewirken. V diese Weise gelangt der Druckkörper in die wünschte Position.
Danach liefert die Schrittmotorsteuerschaltung s..-. ein Setzsignal FS für den Druckkörper, welches d. zur Anschlaghammereinrichtung202 (Fig. 4) ■■'·, und die Anschlaghammereinrichtung24 (Fig. Z1 tätigt. Der Hammer 26 druckt auf diese Weise ■ Buchstaben »B« auf das Papier.
Der Setzimpuls für de.. Druckkörper fließt .·. durch eine Verzögerungsschaltung204 (Fig. 4) ι ein aktiviertes UND-Gatter 233 zum zurückgesetzt Flip-Flop 184, welches das Signal -GO liefert. IX-durch werden die UND-Gatter 192 und 196 aktiviert su daß der Motor 30 für die Translationsbeweguni: des Druckkörpers in seine Ausgangsposition zurückkehren kann. Diese Operation erfolgt mit Hilfe de; Impulse SF. die an geeigneter Weise mit dem Signal TR von der Schrittmotorsteuerschaltung 128 geliefert werden und den Motor in seine entsprechende zentrale Position zurückstellen. Der Druckkörper wird außerdem in seine Bezugsposition zurückgedreht, und zwar mit Hilfe von Impulsen RFU, die über da-Gatter 230, weiches durch das Signal GO aktivier! ist. fließen. Daraus ergibt sich, daß der Buchstabe »B« gedruckt und das System in seine Be/ugsposiiioii zurückgeführt worden ist.
Befindet sich der Druckkörper wegen der RückstcHimpulse in seiner Bezugs- oder Ruhelage, liefer die Schrittmotorsteuerschaltung ein Signal FR, welches anzeigt, daß der Druckkörper zurückgestell worden ist. Das Signal FR setzt das Flip-Flop 170 Das Flip-Flop 170 dient dazu, ein Zeitintervall zi schaffen, in welchem der Druckkörper automatiscl in die Bezugsposition zurückgestellt wird. Ein neuei Operationszyklus beginnt mit dem Erscheinen de: Signals LESEN, welches das Flip-Flop 170 zurück setzt und das Flip-Flop 184 für den Zeichendruck zyklus setzt.
Aus den obigen Erläuterungen folgt, daß dre
unterschiedliche Arbeitsintervalle vorgesehen sind. Im ersten Intervall wird der Druckkörper zum Drukken des gewünschten Zeichens gesetzt. Im zweiten Intervall wird der Druckkörper in seine Bezugsposition zurückgestellt. Im dritten Intervall wird dci Druckkörper automatisch bis zur Ankunft eines neuen Zeichenbefehls in seine neue Bezugsposition gebracht. Die Vorrichtung druckt fortgesetzt Zeichen oder Zwischenräume, bis entweder ein Schlittenrückstellsignal CR decodiert wird oder bis andererseits eine automatische Schlittenrückstellung erfolgt, wenn ein Zwischenraumsignal SP auftritt und der Schlitten sich wenigstens in der 2l>. Zeichenposition befindet. In diesem Fall wird das Clatter 148 aktiviert, wodurch das Flip-Flop 150 gesetzt wird und das Signal CR /um Oszillator 152 schickt. Der Oszillator erhöht daraufhin seine Frequenz, was zu einer schnellen Rückführung der Schlittenelemente (Druckkörper und Anschlaghamnier) führt. Wie oben erläutert wird die Schlittenrücksiellung beendet, wenn die Signale CR(F) und CR(H) aus den Photozellenschaltungen 155 und 157 erscheinen. Diese Signale zeigen an, daß der Druckkörper 18 und der Anschlaghammer 24 ganz nach links zurückgestellt worden sind. Daraufhin wird das Gatter 154 aktiviert und das Flip-Flop 150 zurückgesetzt.
Die Vorrichtung führt die Schlittenrücksiellung — was einzusehen ist —· entweder auf Befehl oder automatisch aus. Ferner arbeitet die Vorrichtung relativ rasch und genau. Die Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen oder Vibrationen ist beträchtlich erhöht und der Wartungsaufwand vermindert, was auch auf die verbesserte Farbbandanordnung zurückzuführen ist.
Die in F i g. 4 gezeigten Schaltungen sind mit Ausnahme der Schrittmotorsteuerschaltung 128 in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und werden in der Technik häufig benutzt. Der Aufbau der Schrittmotorsteuerschaltung 128 ist in F i g. 5 im einzeh..'n dargestellt und soll nun betrachtet werden.
Wie oben erläutert wird das aus fünf Bit bestehende binäre Codewort in der Schrittmotorsteuerschaltung 128 in drei Teile aufgegliedert. Die ersten beiden Bit geben die Drehschritte des Druckkörpers an, das nächste Bit betimmt die Richtung der Translationsbewegung und die restlichen beiden Bit geben die Anzahl der Translationsschritte des Druckkörpers an. In diesem Zusammenhang übt das die Richtung bestimmende Bit bezüglich der Translationsbewegung die gleiche Funktion aus wie die »BuchstHben«-»Zifrem«c-Signale LTR und FlG bezüglich der Drehung des DruckKÖrpers. Das heißt, befindet sich das System im Betriebszustand für »Buchstaben und ist das Signal LTR vorhanden, wird der Druckkörper nach unten gedreht. Der umgekehrte Vorgang läuft ab, wenn das Signal FIG erscheint.
Es sei nun auf Fig. 5 Bezug genommen. Ober die beiden Eingangsleitungen 250 Hießen einzeln die beiden Binarbits aus dem Gatter 126 (Fig. 4), welche die Anzahl der Drehschritte des Druckkörpers angeben. Diese Signale werden in einem Register 252 (F i g. 5) für zwei Ziffern gespeichert, welches selbstlöschend ist, was in der Technik bekannt ist. Das Register 252 ist mit einem Koinzidenzdetektor 254 verbunden. Der Koinzidenzdetektor ist auch mit dem Ausgang eines Schrittzählers 256, der in der einschlägigen Technik bekannt ist, verbunden. Die Verbindung wird dur.'h Kabel 258 und 260 hergestellt. Verschiedene Ausführungstormen von koinzidcnzdetektoren. die in Frage kommen, sind in der lechnik ebenfalls bekannt.Der Detektor 254 liefert ein Augangssignal an die Leitung 202. wenn der Inhalt de-Registers 252 mit dem Inhalt des Zahlers 256 übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, schickt der Detektor ein Signal über die Leitung 264.
Der Zähler 256 ist außerdem mit einem NuIi-Detektor 266 verbunden, und zwar über eh kabel
in 268. Der Null-Detektor 266 liefert ein Ausgang--ii;p.i' zu einer Leitung 270. wenn der Zahler 256 aut Nu! zurückgesetzt ist. Ist das nicht der Fall, er-chei:·: kein Ausgangssigna! auf der Leitung 270.
Nach diesen einleitenden Erläuterungen de- ·; Fig. 5 gezeigien Teilsystems soll nun an I land eine-. .Arbeitszyklus die Vorrichtung naher beschrieben werden, wobei die einzelnen Arbeitsschritte eiei η zeitig mit anderen Elementen des Ί eils\ .-tem- eikliirt weiden. Angenommen, das Register 252 h.i:
über die Leitungen 250 i\i einem Zeitpunkt, in we; ehern der Zähler 256 ge'öscht ist. zwei Ziffern empfangen. Durch das Erscheinen des Signal GO werden Antriebsimpulse durch ein UND-Gatter 272 zum Vorwärtsschalten des Zählers 256 auf den im Register252 registrierten Zählzustanu geliefert. Jeder auf diese Weise gelieferte Impuls fließt auch durch zwei UND-Gatter 274 und 276. Diese Gatter werden durch das Signal auf der Leitung 264, welches angibt daß keine Koinzidenz besteht, und durch die Signale LTR und FIG aktiviert. Das heißt, nur eines der Gatter wird aktiviert, je nachdem in welchem Betriebszustand sich das System befindet. Ist beispielsweise das Signal LTR vorhanden, wird jeder Vorwärtszählschritt des Zählers 256 von einem Impuls durch das Gatter 274 begleitet, der oben als ein Impuls RFD (Drehbewegung des Druckkörpers nach unten) bezeichnet wurde. Es werden daher Impulse geliefert, bis der Zähler 256 den im Register 252 festgehaltenen Wert erreicht. Danach verschwindet das Signal auf der Leitung 264 und deaktiviert die L1ND-Gatter 274 und 276, so daß keine weiteren Steuerimpulse zum Drehen des Druckkörpers mehr hindurchfließen können.
Zur gleichen Zeit, zu der das Signal auf der 1 eitung 264 verschwindet, erscheint ein Signal auf der Leitung 262 und aktiviert ein UND-Gatter 278, welches auch das Signal GO erhält und deshalb ein Signal FS (Druckkörper gesetzt) abgibt. Das Signa! GO verschwindet, während das Signal GO erschein:
Es sei ciarauf hingewiesen, daß dieser Wechsel mn der Schrittmotorsteuerschaltung zwecks Ausführung der Transla'Jonsbewegung des Druckkörpers koordiniert wird.
Wenn das Signal GO erscheint wird ein UND-Gatter 282 aktiviert, so daß durch dieses Gatter Zu rücksetzimpulse fließen können. Diese Zurückset/ impulse fließen auch zu zwei UND-Gattern 284 und 286, i'.-ren Ausgangssignale die Signale RIl und RFD sind. Diese Signale sind aber umgekehrt, um
6c das Rückstellen des Druckkörpers zu bewirken. Die Gatter 284 und 286 bleiben aktiviert, bis der NuIl-Detektor266 feststellt, daß der Zähler 256 gelöscht ist. Daraufhin verschwindet das Signal in der Leitung 288, und die Gatter 284 und 286 werden gesperrt. Hrreicht der Zähler 256 den Zählzustand Null, so wird dies vom Null-Detektor dadurch angezeigt, daß er ein Signal auf die Leitung 270 schickt, welches zusammen mit dem Signal GO das UND-Gatter 290
viert, so daß das Signal FR (Druckkörper zurückeilt) erscheint.
/ie oben erläutert, kann die in F i g. 5 gezeigte altung in ähnlicher Form zur Steuerung der nslalionsbewcgungen des Druckkörpers benutzt
werden, wobei das die Richtung bestimmende Bit zu den Signalen LTR und FlG analog ist. Dies zeigt erneut die vielfältigen Möglichkeiten beim Aufbau dieser Vorrichtung. Die hier beschriebene Ausführungsform ist daher nur als ein Beispiel gedacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

ein Signal liefert, falls sich der Typenträger nicht in der anderen Ausgangsstellung befindet. Patentansprüche: 5- Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß zusätzlich zu dem bchritt-5 motor (32), der den Typenträger in Drehrich-
1. Durch elektrische Codesignale gesteuertes tung verstellt, ein Schrittmotor (30) zur axialen Druckwerk mit einem durch einen Schrittmotor Verstellung des Typenträgers vorgesehen ist und verstellbaren Typenträger, bei dem zum Aus- die Rückstellung des Typenträgers in axialer drucken eines durch elektrische Codesignale Richtung in analoger Weise wie die Rückstellung festgelegten Schriftzeichens der Typenträger io des Typenträger in Drehrichtung eriolgt.
durcli den Schrittmotor aus einer Ausgangsstellung in die durch die Codesignale festgelegte
Druckstellung bewegt, dann das eingestellte
Schriftzeichen ausgedruckt und danach der
Typenträger in die Ausgangslage zurückgestellt -5
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückstellung des Typenträgers (18) unter Steuerung durch einen Schrittzähler (256) erfolgt, in Die Erfindung betrifft ein durch elektrische Codedem die Anzahl der Schrittschaltimpulse gespei- signale gesteuertes Druckwerk mit einem durch einen eher* wird, mit denen der Schrittmotor (3·2) 2o Schrittmotor verstellbaren Typenträger, bei dem voi zur Einstellung des Typenträgers in die zum Ausdrucken eines durch elektrische Codesignale Druckstellun^ beaufschlagt worden ist, dem festgelegten Schriftzeichens der Typenträger durch Schrittzähler ein Nulldetektor (266) zugeordnet den Schrittmotor aus einer Ausgangsstellung in die ist, der nach Abdruck des eingestellten Schrift- durch die Codesignale festgelegte Druckstellung bezeichens die Erzeugung einer vom Inhalt des 25 wegt, dann das eingestellte Schriftzeichen ausSchrittzählers abhängigen Zahl von Schrittschalt- gedruckt und danach der Typenträger in die Ausimpulsen für die Rückstellung des Typenträgers gangslage zurüc!'.gestellt wird.
in die Ausgangsstellung veranlaßt, und zur Ein- Aus der deutschen Auslegeschrift 1 256 930 ist es
stellung der Ausgangsstellung, von der aus die bereits bekannt, den Typenträger eines durch elek-
Bewegung des Typenträgers in die nächste 30 trische Codesignale gesteuerten Druckwerkes unter
Druckstelli,-<g erfolgt, Koinzidenzkreise (168, Verwendung von elektrischen Schrittmotoren in
169) vorgesehen sind, die von einem dem Typen- Drehrichtung und in Längsrichtung zu verstellen,
träger zugeordneten Stellungsabtaster (167) und Die eine bestimmte Druckstellung des Typenträger,
von Einstellsignalen ar.steurrbar sind und von festlegenden Codesignale werden in eine Vergleichs-
denen über den jeweils angesteuerten Koinzidenz- 35 schaltung eingespeichert, und zugleich wird an die
kreis dem Schrittmotor so lange Schrittschalt- Schrittmotoren Spannung angelegt, wodurch der
impulse zugeführt werden, bis der Typenträger Typenträger in Drehrichtung und in Längsrichtung
die durch das anliegende Einstellsignal fest- schrittweise fortgeschaltet wird. An den Typenträger
gelegte Ausgangsstellung einnimmt. sind Codevergleichsscheiben angekoppelt, von denen
2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch ge- 40 der tatsächliche Einstellcode des Typenträgers opkennzeichnet, daß für die wahlweise Einstellung tisch, induktiv oder kapazitiv abtastbar ist. Der abdes Typenträgers (18) in zwei Ausgangsstellun- getastete Einstellcode wird in der Vergleichsschalgen ein Flip-Flop (160) vorgesehen ist, dessen tung mit dem gespeicherten Signalcode verglichen, das eine Einstellsignal (LTR) führender Ausgang und bei Übereinstimmung wird der betreffende mit dem Eingang eines Koinzidenzkreises (168) 45 Schrittmotor in der gerade befindlichen Stellung festverbunden ist, der zusätzlich mit Schrittschalt- gehalten. Nachdem beide Schrittmotoren angehalten impulsen und einem das Nichtvorliegen der einen worden sind, wird der Druckhammer zum AusAusgangsstellung des Typenträgers anzeigenden drucken des eingestellten Schriftzeichens zum An-Ausgangssignal (—LTR) des Stellungsabtasters schlag veranlaßt. Der Druckgeschwindigkeit sind (167) beaufschlagt wird, während der das andere 5° durch den erforderlichen Vergleichsvorgang Grenzen Einstellsignal {FIG) führende Ausgang des Flip- gesetzt, da im Durchschnitt der Typenträger bei Flops mit dem Eingang eines anderen Koinzi- jeder Einstellung eine vollständige Längsverschiedenzkreises (169) verbunden ist, der zusatz- bung und eine volle Umdrehung ausführt.
Hch mit Schrittschaltimpulsen und einem das Aus der deutschen Patentschrift 911 736 ist ferner
Nichtvorliegen der anderen Ausgangsstellung 55 bereits ein Drucktelegraphenempfänger bekannt, bei
des Typenträgers anzeigenden Ausgangssignal dem jeweils nach Empfang einer Codesignalkombi-
(-FIG) beaufschlagt wird. nation ein Typenrad von einer gegebenen Winkel-
3. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch ge- stellung aus in Drehung versetzt wird, wobei die kennzeichnet, daß die beiden Koinzidenzkreise Anzahl der Schriftzeichenstellungen, durch welche (168, 169) durch ein nach Rückstellung des 60 das Typenrad gedreht wird, gezählt werden. Das Typenträgers erzeugtes Signal (5C) aktivierbar Typenrad wird zum Abdruck des durch die empsind. , fangene Codesignalkombination festgelegten Schrift-
4. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch ge- zeichens in einer Lage angehalten, welche bestimmt kennzeichnet, daß der Stellungsabtaster (167) ist durch den Vergleich zwischen der Zahl der gezwei photoelektrische Abtastfühler (60, 62) ent- 65 zählten Schriftzeichenstellungen und der der emphält, von denen der eine ein Signal liefert, falls fangenen Codesignalkombination entsprechenden der Typenträger (18) sich nicht in der einen Zahl. Nach Ausführung des Druckes wird das Typen-Ausgangsstellung befindet, während der andere rad in der gleichen Richtung weitergedreht, bis es
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