DE2103525B2 - Druckvorrichtung - Google Patents
DruckvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung mit er Mehrzahl von nacheinander elektromagnetisch
betätigten Druckhämmern, an denen bei jedem Druckzyklus alle in der zugeordneten Druckspalte
abdruckfähigen Zeichentypen vorbeilaufen, mit zwei Netzwerken zum jeweils abwechselnden Zuführen der
Signale zweier Antriebsschaltungen zu zwei verschiedenen Gruppen der Druckhammer.
Es sind zahlreiche Druckvorrichtungen zum Ausdrucken der codierten elektrischen Ausgangsdaten
von Datenverarbeitungsanlagen entwickelt worden. Allgemein schlagen bei solchen Druckvorrichtungen
ein oder mehrere Druckhammer ein Dokument und ein Farbband gegen Typenzeichen, die hinter dem
Dokument auf einer mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Trommel oder Kette angeordnet sind. Die
Mechanismen zum Aktivieren der Druckhämmer werden üblicherweise elektromagnetisch betätigt und enthalten
Betätigungsspulen. Das Erregen der Hammermechanismen ist bezüglich der sich bewegenden
Trommel oder Kette zeitlich derart abgestimmt, daß die gewünschten Typenzeichen angeschlagen werden.
Die Sleucrschaltungen für diese Druckvorrichtungen enthalten allgemein logische Verknüpfungsglieder
und andere Schaltungen, die mit binären Spannuncssignalen arbeiten, deren Pegel relativ niedrig
sindT Die Ausgangssignale dieser logischen Schaltungen
sind ausreichend, um die Spulen in den elektromagnetisch betätigten Druckhammermechanismen zu
erregen. Deshalb ist eine Antriebsschaltungsanordnung erforderlich, die durch ein Ansteuersignal von
einer der logischen Schaltungen ein Ausgangssignal von ausreichender Stärke erzeugt, um die Hammermechanismen
entsprechend dem Ansteuersignal der logischen Schallung anzutreiben.
In der US-PS 34 43 514 ist eine Druckvorrichtung für Paralleldruck beschrieben, die nur eine einzige
Antriebsschaltung für alle Druckhämmer verwendet. Diese Antriebsschaltung ist mit dem einen Ende der
Elektromagnete aller Druckhämmer fest verbunden, während die anderen Enden der Elektromagnete jeweils
Auswahlschalter mit einem Bezugspotential verbunden sind, die über eine Dekodiereinrichtung angesteuert
werden. Dadurch ist für jeden Druckhammer eine Dekodierschaltung und ein Auswahlschalter notwendig,
der den vollen Strom zum Erregen des Elektromagnets eines Druckhammers leiten muß, so daß
diese bekannte Druckvorrichtung einen hohen Aufwand erfordert.
Eine ähnliche Druckvorrichtung ist aus der US-PS 29 93 437 bekannt, bei der für die Auswahlschalter
Thyratrons verwendet werden, die von einer matrixförmig aufgebauten Decodierschaltung voreingestellt
werden. Auch hier ist für jeden Druckhammer ein Auswahlschalter und für alle Druckhammer eine Antriebsschaltung
für einen entsprechend starken steilen Stromimpuls notwendig.
Aus der US-PS 34 61 796 ist eine Druckvorrichtung bekannt, bei der für jeweils zwei Druckhammer
eine Antriebsschaltung vorgesehen ist. Die Gesamtzahl der Druckhammer ist in zwei Gruppen eingeteilt,
und jede Gruppe ist über einen Schalter mit einem Pol der Speisespannung verbunden. Die jeweils
einer Antriebsschaltung zugeordneten zwei Druckhämmer gehören verschiedenen Gruppen an, so daß durch
abwechselndes Schließen der Gruppenschalter das von einer Antriebsschaltung erzeugte Signal nur einen
von den beiden zugehörigen Druckhämmern betätigt. Auch diese bekannte Druckvorrichtung arbeitet zumindest
gruppenweise im reinen Parallelbetrieb, und
es sind eine Vielzahl von Antriebsschaltungen erforderlich,
die einen sehr hohen Aufwand darstellen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Druckvorrichtung der eingangs genannten Art für einen reinen
Serienbetrieb anzugeben, die einen geringen Aufwand für die Auswahlschaltcr und die Antriebsschaltungen
erfordert. Diese Aufgabe löst die Erfindung durch die im Hauptanspruch angegebenen Maßnahmen. Dadurch
fy'ird bei Anwendung des Seriendruckbetriebs
eine sehr preisgünstige Anordnung erhalten, denn es können relativ langsam arbeitende Schalter, wie beispielsweise
Relais, verwendet werden, da durch die abwechselnde Ansteuerung für den Umschaltvorgang
relativ viel Zeit zur Verfügung steht.
Anordnung zur Ausgabe der Ausgangsdaten von Datenverarbeitungsanlagen mit zwei Sätzen von Leitungen
sind bei Anzeigeeinrichtungen bekannt (Proc. IRE, Aug. 1960, S. 1380 bis 1395, und Electronics,
22. Jan. 1960, S. 49 bis 51). Dabei sind die einzelnen
Anzeigeelcmentc in Form einer Matrix zwischen je
einer Leitung aus beiden Leitungssätzen angeordnet. Die mit den Leitungen verbundenen Schalter
brauchen aber nur sehr geringe Leistungen ohne wesentliche Anforderungen an die zeitliche Genauigkeit
zu schalten, so daß aufwendige Antriebsschaltungen nicht notwendig sind, und die Ansteuerung der Matrixanordnung
von Anzeigeelementen entspricht nicht dem Serienbetrieb nach der Erfindung, sondern läuft
auf die Kombinationsansteuerung mehrerer Anzeigeelemcntc gleichzeitig hinaus.
Um die Zeichen einer Druckzeile in der normalen Reihenfolge nacheinander auszudrucken, ist es zweckmäßig,
daß die eine Gruppe der Druckhammer die geradzahligen und die andere Gruppe die ungeradzahligen
Druckhammer umfaßt und daß die Schalterpaare in den Netzwerken durch eine Ansteuerschaltung
jeweils so betätigt werden, daß in der Folge der Druckzyklen für den Abdruck einer Zeile die
Druckhämmerreihe aufeinanderfolgend betätigt wird. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Information
für eine ganze Druckzeile zwischenzuspeichern, wenn diese Information in der richtigen Reihenfolge mit
höchstens Druckgeschwindigkeit geliefert wird. Dies kann durch die im Anspruch 3 angegebenen Maßnahmen
erreicht werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Druckvorrichtung
mit Steuerschaltung,
F i g. 2 den logischen Aufbau der Steuerschaltung,
Fig. 3 den logischen Aufbau einer der Wählschaltungen,
Fig. 4 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise
der Wählschaltung.
In Fig. 1 ist in schematischer Weise ein Drucker
mit einer konventionellen Drucktrommel 1 dargestellt, die auf ihrem Umfang Typenzeichen trägt. Die Typenzeichen
sind in zur Achse der Trommel parallelen Reihen und in Kolonnen angeordnet, die den in einer
Zeile auf einem Dokument 2 zu druckenden Stellen entsprechen. Jede Kolonne auf der Trommel enthält
einen vollständigen Satz Typenzeichen. Die Trommel wird durch eine nicht dargestellte Antriebseinrichtung
mit konstanter Geschwindigkeit gedreht. Das Dokument 2 wird von einer nicht dargestellten Transporteinrichtung
Zeile um Zeile aus der Zeichnungsebene heraus weiterbewegt.
Eine Reihe von Hammermechanismen 3 ist nahe an der Trommel angeordnet, und das Papier läuft
zwischen ihnen und der Trommel hindurch. Für jede kolonne von Typenzeichen auf der Trommel ist ein
Hammennechanismus vorgesehen, und alle Hammermechanismen in der Reihe werden elektromagnetisch
betätigt. Die Hammermechanismen können irgendeine herkömmliche Ausführungsform haben.
Es sind zwei Hammerwählschaltungen 4 und 5 für das aufeinanderfolgende Auswählen der Hammermechanismen
vorgesehen, die erregt werden, um Zeichen in den ungeradzahligen bzw. den geradzahligen
Kolonnen zu drucken.
Zur jederzeitigen Bestimmung der Reihe von Typenzeichen, die sich den Hammermechanismen
nähert, ist auf der Welle der Drucktrommel eine konventionelle, kreisförmige Codescheibe 6 befestigt, um
sich mit dieser Welle zu drehen. Die Codescheibe 6 befindet sich zwischen einer Lichtquelle 7 und einer
lichtempfindlichen Vorrichtung 8. Die Codescheibe 6 weist, wie dies üblich ist, radiale Reihen codierter
Öffnungen auf. Jede radiale Reihe entspricht einem unterschiedlichen Zeichen auf der Trommel und enthält
eine ausreichende Anzahl öffnungen, welche das Zeichen in einem binären Code darstellen. Das von
der Lichtquelle kommende Licht fällt durch die codierten öffnungen hindurch auf einen Teil Sa der
lichtempfindlichen Vorrichtung 8. Im Ansprechen darauf liefert die lichtempfindliche Vorrichtung ein
eindeutiges binär codiertes Signal, welches die Reihe der Typenzeichen darstellt. Dieser Ausgang der lichtempfindlichen
Vorrichtung wird über ein Kabel 9 geführt, das genügend Adern enthält, um binär codierte
elektrische Signale, welche die Zeichen auf der Trommel darstellen, weiterzuleiten.
Wie es ebenfalls herkömmlich ist, enthält die Codescheibe 6 eine Serie von in radialem Abstand angeordneter
öffnungen, deren jede eine Reihe von Zeichen auf der Trommel entspricht. Licht, das durch
diese Öffnungen hindurch auf einen Teil Sb der lichtempfindlichen
Vorrichtung 8 fällt, veranlaßt diese, eine Serie von Schaltimpulsen S (sprocket pulses) abzugeben.
Jeder Schaltimpuls wird über eine Leitung 10 geführt und zeigt an, wenn eine Reihe von Typenzeichen
die Hammermechanismen passiert.
Sowohl die die Zeichen anzeigenden Ausgangssignale als auch die von der lichtempfindlichen Vorrichtung
8 kommenden Schaltimpulse S werden einer Drucksteuerschaltung 11 zugeführt. Die von dem
Drucker zu drückenden Daten werden zusammen mit einer Serie von Zeitabgabesignalen T von der
Datenquelle ebenfalls der Drucksteuerschaltung 11 zugeleitet. Die Schaltung 11 liefert Ausgangssignale
sowohl an die Schaltung 4 zur Wahl der ungeradzahligen Hammermechanismen als auch an die Schaltung
S zur Wahl der geradzahligen Hammermechanismen.
Vor der Beschreibung der Diagramme gemäß Fig. 2 und 3 soll zunächst die Bedeutung der darin
verwendeten Symbole der logischen Elemente erläutert werden. Die in Fig. 2 und 3 dargestellten logischen
Elemen'e arbeiten in einer konventionellen Weise auf einer binären Spannungspegelbasis, wobei
die Eingänge der Elemente und deren Ausgänge sich stets auf dem einen oder dem anderen von zwei diskreten
Spannungr-pegeln befinden, nämlich dem positiven Spannungspegel oder dem negativen Spannungspegel des Systems.
Ein UND-Slromkreis ist durch einen fj-förmipen
Block dargestellt, der das Symbol »ά« enthält. Die
Eingangsleitungen sind immer an den geraden Teil des Blockes angeschlossen, und die Ausgangsleitung
ist immer an die gekrümmte Seite des Blockes angeschlossen. Die Funktion des UND-Stromkreiscs ist,
eine positive Ausgangsspannung nur dann zu liefern, wenn alle Eingangsleitungen sich auf dem positiven
Pegel befinden.
Ein ODER-Stromkreis ist durch einen pfeilförmigen Block dargestellt, in den das Symbol »O/?« eingezeichnet
ist. Die Eingangsleitungen sind immer an die konkave Seite des Blockes angeschlossen, und die
Ausgangsleitung ist immer an die Spitze des Blockes angeschlossen. Die Funktion des ODER-Stromkreises
ist es, einen positiven Pegel nur dann zu liefern, wenn eine oder mehrere der Eingangsleitungen sich auf dem
positiven Pegel befinden.
Ein Univibrator ist durch einen rechteckigen Block dargestellt, in den das Symbol »SS« eingezeichnet ist.
Die Eingangsleitung zu dem Stromkreis ist immer an die linke oder untere Kante des Blockes angeschlossen,
und die Ausgangsleitung ist immer an die rechte oder obere Kante des Blockes angeschlossen.
Die Funktion dieses Stromkreises ist, einen negativpositiv-negativ verlaufenden Rechteckwellen-Ausgangspuls
von fester Dauer im Ansprechen auf einen negativ-positiv verlaufenden Übergang am Hingang
zu erzeugen.
Ein Verzögerungsstromkreis ist durch einen länglichen ovalen Block mit zwei Streifen nahe seinem
Eingangsende dargestellt. Die Funktion dieses Stromkreises ist, einen Ausgangspegel zu erzeugen, der dem
Eingangspegel folgt, der aber in einer festgelegten Zeitperiode seinen Zustand ändert, nachdem der
Eingang seinen Zustand ändert.
F i g. 2 veranschaulicht die Drucksteucrschaltung 11, die in Fig. 1 als Block dargestellt ist. Die zu
druckenden Daten werden in Serie durch Zeichen und parallel durch Bits zugeführt. Jedes Zeichen wird anfänglich
in einem Einzelzeichenregister 12 gespeichert. Das von der Datenquelle erhaltene Zeitgabesignal
T wird der Drucksteuerschaltung 11 als Eingang zu einem Univibrator 14 zugeführt, dessen Ausgang
das Register 12 konditioniert, um das Zeichen zu speichern. Für jedes Zeichen tritt ein Zeitgabesignal T auf.
Ist das Zeichenregister 12 einmal geladen, werden die Eingangsdaten sowohl einem Vergleicher IS als
auch einem Funktionsdecodierer 16 über Kabel 17 bzw. 18 zugeführt. Jedes dieser Kabel enthalt genügend
Adern, um binär codierte Signale zu übertragen, die das Zeichen darstellen. Ein Vergleicher ist
ein allgemein bekanntes Stromkreiselement, das an seinem Ausgang ein positives Pegelsignal liefert, wenn
die codierten Signale, die seinen Eingängen zugeführt werden, identische Daten darstellen. Der Vergleicher
IS empfängt codierte. Signale über das Kabel 9 von dem Teil 8 a der lichtempfindlichen Vorrichtung 8
(Fig. 1), die ein Ausgangssignal liefert, welches diejenige
Reihe von Typenzeichen auf der rotierenden Trommel anzeigt, die sich den Hammermechanismen
nähert. Wenn die von dem Register 12 und der lichtempfindlichen Vorrichtung 8 erhaltenen codierten Signale
identische Daten darstellen, befindet sich die Trommel in einer solchen Stellung, daß das besondere
Typenzeichen auf der Trommel, welches dem Zeichen im Register 12 entspricht, durch einen Hammer angeschlagen
wird, wenn ein Hammermechanismus zu diesem Zeitpunkt erregt ist. Der Vergleiche 15 liefert
dann über seine Ausgangsleilung 19 ein positives Signal.
Wie bereits oben erwähnt, führt das Einzelzcichen-
registcr 12 die Eingangsdaten aucli dem Funktionsdecodierer
16 zu. Allgemein ist ein Funktionsdecodierer irgendeine Art Stromkreisanordnung, die, wenn
sie wirksam gemacht wird, positive Signale auf einem oder mehreren Ausgängen liefert, falls die ihr zugeführten
codierten Signale von dem Drucker auszuführende Funktionen statt zu druckende Zeichen darstellen,
z. B. Signale, die dem Drucker befehlen, eine neue Druckzeile zu beginnen. Der dargestellte Funklionsdecodiercr
16 hat nur einen eine solche Funktion anzeigenden Ausgang, und dieser liefert ein positives
Signal CR über eine Leitung 20, wenn eine neue Zeile angefangen werden soll. Natürlich könnte der
Funklionsdecodicrer 16 noch weitere Ausgänge haben, die aktiviert werden, um den Drucker zu veranlassen,
andere Funktionen auszuführen.
Der Funktionsdecodierer 16 liefert ein CR-Signal
auf der Leitung 20, wenn er durch den Ausgang eines Univibrators 21 dazu veranlaßt wird. Der Univibrator
21 empfängt vom Ausgang des Univibrators 14 ein Eingangssignal, nachdem dieser durch einen Vcrzögcrungsslromkreis
22 hindurchgegangen ist. Diese Anordnung aus den Univibratoren 14 und 21 und
dem Verzögerungsstromkreis 22 ermöglicht, daß der Funktionsdecodierer 16 ein Ausgangssignal nur dann
liefert, nachdem eine ausreichende Zeit vergangen ist, um die Daten in das Zeichenregister 12 einzuspeichern
und nachfolgend zu dem Funktionsdecodierer 16 zu übertragen.
In dem Fall, daß die dem Funktionsdecodierer 16 zugeleiteten Signale keine Funktion, sondern ein zu
druckendes Zeichen anzeigen, liefert der Funktionsdecodierer 16 ein Signal F über eine Auscancsleitung
23, um ein UND-Tor 24 zu konditionieren. Wie bei dem C/?-Signal, entsteht das F-Signal nur, nachdem
der Funktionsdecodierer durch das Ausgangssignal des Univibrators 21 wirksam gemacht ist. Das UND-Tor
24 empfängt das es wirksam machende Signal vom Ausgang des Univibrators 21 über einen Verzögerungsstromkreis
25, der vorgesehen ist. um das Anlegen des Ausgangssignals des Univibrators 21 an
das ΐ !ND-Tor 24 zu verzögern, bis es zusammen mit einem vom Funktionsdecodierer 16 erhaltenen F-Signal
angelegt werden kann.
Wenn das UND-Tor 24 erregt wird, liefert es da; Triggersignal für einen weiteren Univibrator 26. Da;
Ausgangssignal des Univibrators 26 wird einem Ein gang eines weiteren UND-Tors 27 zugeführt. Diese:
UND-Tor 27 empfängt außerdem als Konditionie rungssignale über die Leitung 19 das Ausgangssigna
des Vergleichers 15 und über die Leitung 10 die voi der lichtempfindlichen Vorrichtung 8 kommendei
Impulse S, die in jedem Augenblick anzeigen, wem eine Reihe von Typenzeichen die Reihe von Harn
mermechanismen passiert. Beim Empfang der Signal von diesen drei Quellen liefert das UND-Tor 27 a
seinem Ausgang einen Auslöseimpuls, einen Hammei mechanismus zu erregen. Der Auslöseimpuls wir
geliefert, da das Erregen eines Hammermechanismu zu diesem Augenblick bewirkt, daß sein Hammer dz
Dokument gegen das Typenzeichen auf der rotiercr den Trommel schlägt, das gedruckt werden soll. Di
Verzögerungsperiode, die zwischen der Zeit, in we eher die lichtempfindliche Vorrichtung 8 Signale al
fühlt, die das zu druckende Zeichen anzeigen, un
der Zeit auftritt, in welcher der Hammer das Zeichen
wirklich anschlägt, wird dadurch kompensiert, daß die Scheibe 6 den Zeichen auf der Trommel um einen
angemessenen Betrag voreilt.
Der Univibrator 26 liefert einen Ausgangsimpuls von einer Dauer, die gleich der Zeit ist, welche erforderlich
ist für eine volle Umdrehung der Trommel Er bestimmt somit den Druckzyklus des Druckers,
indem er das Drucken nur während dieser Umdrehung der Trommel zuläßt, die eintritt, nachdem das UND-Tor
24 aktiviert ist. Das UND-Tor 24 wird durch ein F-Signal und das Ausgangssignal des Univibrators 21
aktiviert, der durch den verzögerten Ausgangsimpuls des Univibrators 14 getriggert wird, welcher seinerseits
im Anspechen auf ein Zcitgabcsignal T aus der Datenquelle entsteht. Somit tritt ein Druckzyklus nur
auf, nachdem ein Zeitgabesignal T dem Drucker zugeführt ist. Da für jedes von der Datenquelle zugeführtc
Zeichen ein Zeitgabesignal nur einmal auftritt, hat jedes Zeichen nur einen Druckzylinder, innerhalb
dem es gedruckt werden kann, und eine unerwünschte Verdoppelung beim Drucken des Zeichens kann nicht
au fti c ten.
Es sind nur zwei Anlricbsstromkreisc 28 und 29 erforderlich. Diejenigen Hainmcrmechanismcn, die
dazu bestimmt sind, Zeichen in den ungcradzahligcn Kolonnen zu drucken, werden durch die Anlricbsschaltungcn
28 erregt, während diejenigen Hammcrmechanismcn, die dazu bestimmt sind. Zeichen in
geradzahligen Kolonnen zu drucken, durch die An-Iriebsschaltung 29 erregt werden. Diese Antriebsschaltungen werden abwechselnd erregt, und deshalb
wird eine Zeile durch abwechselndes Drucken von Zeichen in den ungeradzahligen und den geradzahligen
Kolonnen gedruckt.
Dieser Wechsel wird durch die Verwendung eines Flip-Flops 30 erzielt. Ein Flip-Flop ist eine bistabile
Schaltung, in der (wenn angenommen wird, daß der »O«-Ausgang anfänglich positiv ist) ein Signal vom
positiven Pegel am 7-Eingang bewirkt, daß der »1«- Ausgang ins Positive geht und positiv bleibt, während
der »O«-Ausgang gleichzeitig ins Negative geht und
negativ bleibt. Ein nachfolgendes Signal von positivem Pegel am Γ-Eingang bewirkt, daß der »O«-Ausgang
ins Positive geht und positiv bleibt, während der »1 «-Ausgang gleichzeitig ins Negative geht und
negativ bleibt. Der Flip-Flop 30 empfängt seinen Triggereingang vom Ausgang des Univibrators 21,
der natürlich nur einmal für jedes von der Datenquelle erhaltene Zcitgabesignal T erregt wird. Für
jedes einzelne Zeichen, das gedruckt werden soll, entsteht ein Γ-Signal, und daher werden der »O«-Ausgang
und der »1 «-Ausgang bei aufeinanderfolgenden Zeichen abwechselnd erregt.
Der »O«-Ausgang des Flip-Flops 30 wird über ein
UND-Tor 31 der Antriebsschaltung 28 zugeführt, und der »!«-Ausgang des Flip-Flops wird über ein anderes
UND-Tor 32 der Antriebsschaltung 29 zugeführt. Beide UND-Tore 31 und 32 empfangen vom UND-Tor
27 den Auslöseimpuls als wirksam machende Signale. Die Antriebsschaltung 28 zum Erregen der
ungeradzahligen Hammermechanismen wird aktiviert, wenn das UND-Tor 27 einen Auslöseimpuls gleichlaufend
mit dem »O«-Ausgangssignal des Flip-Flops 30 liefert, das positiv ist. Die andere Antriebsschaltung
29, welche die geradzahligen Hammermechanismen erregt, wird aktiviert, wenn das UND-Tor 27
einen Auslöseimpuls gleichlaufend mit dem »1 «-Ausgangssignal
des Flip-Flops 30 liefert, das positiv ist. Dadurch, daß das UND-Tor 27 jedesmal, wenn ein
Zeichen gedruckt werden soll, einen Auslöscimpuls abgibt und der Flip-Flop 30 bei aufeinanderfolgenden
Zeichen seinen Zustand wechselt, werden die AnlricbsschalUing 28 für die ungeradzahligen Hammcrmcchanismcn
und die Antriebsschaltung 29 für die geradzahligen Hammermechanismen wechselweise
erregt und drucken damil abwechselnd in den ungeradzahligcn
und den geradzahligen Kolonnen. Bei der Erregung liefert die Antriebsschaltung 28 über eine
Leitung 33 einen Auslöseimpuls für die ungeradzahligcn
Mechanismen und die Antriebsschaltung 29 über eine Leitung 34 einen Auslöseimpuls für die
geradzahligen Mechanismen.
In Fig. 3 ist die Ausführung der in Fig. 1 als
Block dargestellten Schaltung 4 zum Auswählen der Hammermechanismen, die in den ungcradzahligen
Kolonnen drucken, schematisch wiedergegeben. Da die in F i g. 1 ebenfalls als Block dargestellte zweite
Schaltung S zum Auswählen der Hammcrmechanismcn, welche in den geradzahligen Kolonnen drucken,
der Schaltung 4 ähnlich ist, braucht nur die erstgenannte Schaltung 4 beschrieben zu werden.
Die Schaltung zur Auswahl der ungeradzahligen Hämmer umfaßt ein Netzwerk 35, das zwei Sätze 36
und 37 von Leitungen aufweist, wobei die Leitungen in den beiden Sätzen 36 und 37 so angeordnet sind,
daß sie einander schneiden und eine Matrix bilden. Aktivicrungsspule.11 39 in den elektromagnetisch betätigten
Hammermechanismen 3, die in den ungeradzahligen Kolonnen drucken, sind jeweils zwischen ein
Leilungspaar der Leitungssätze geschaltet. Die Spulen 39 der Hammermechanismen sind Teile der Hammermechanismen
3 und sind längs der Länge der Trommel 1 angeordnet, wie dies F i g. 1 zeigt. Die Spulen
39 sind jedoch elektrisch innerhalb der Matrix gemäß Fig. 3 angeschlossen. Jede Spule 39 ist über eine
Trenndiode 40 mit einer Leitung der Matrix verbunden. Die Dioden 40 vollziehen die konventionelle
Funktion der Blockierung des Stromflusses in unerwünschten Richtungen innerhalb des Netzwerkes 35
der Matrix.
Wie dargestellt, sind in dem mit 36 bezeichneten Satz fünf Leitungen und in dem mit 37 bezeichneten
Satz acht Leitungen vorgesehen. Es sind vierzig Spulen 39 vorhanden, die mit der Matrix 35 verbunden
sind, und zusammen mit den vierzig gleichartigen Spulen für die Hammermechanismen, die in den
geradzainigcn Kolonnen drucken, hat der Drucker achtzig Hammermechanismen für achtzig Kolonnen.
Es sind zwei Gruppen 41 und 42 von Relais vorhanden. Die Relais in der Gruppe 41 haben Kontakte
41 o, die jeweils an eine Leitung in dem Satz 36 anschließbar sind. Die Relais in der anderen Gruppe
42 haben Kontakte 42 a, die jeweils an eine Leitung in dem Satz 37 anschließbar sind. Die Relais können
von irgendeiner geeigneten konventionellen Ausführung sein. Die Relais in der Gruppe 41 sind gemeinsam
an die Leitung 33 angeschlossen, über welche die Antriebsschaltung 28 bei ihrer Betätigung ihren Auslöseimpuls
für ungeradzahlige Hammer abgibt. Wird der Kontakt eines der Relais in der Gruppe 41 angeschlossen,
dann wird jeder Auslöseimpuls auf der Leitung 33 an eine der Leitungen in dem Satz 36
angelegt. Die Relais in der anderen Gruppe 42 sind gemeinsam an ein negatives Spannungspotential — V
angeschlossen, so daß, wenn der Kontakt eines Relais
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ίο
nungsquelle — V anzuschließen. Ebenso wie die UND-Tore
in der Gruppe 44 haben die UND-Tore in der Gruppe 45 je drei Eingänge. Jeder dieser Eingänge
ist mit einem der Ausgänge der Stufen 1, 2 und 4 niederer Ordnung des binären Zählers 43 verbunden.
Ahnlich wie die Verbindungen zwischen den UND-Toren in der Gruppe 44 und" dem Zähler 43, sind die
Verbindungen zwischen den UND-Toren in der Gruppe 45 und dem Zähler derart, daß jedes Tor
durch eine besondere Kombination von drei Bits niederer Ordnung in der binär codierten Zahl, die
durch das Ausgangssignal des Zählers dargestellt wird, betätigt wird. Mit verschiedenen Kombinationen
dieser drei Bits niederer Ordnung werden ver-
in dieser Gruppe 42 geschlossen wird, das — F-Poten-
tial an eine der Leitungen in dem Satz 37 angelegt
Wenn ein Relais in jeder der Gruppen 41 und 42
geschlossen wird, wird ein leitender Pfad für einen
aus der Antriebsschaltung 28 über die Leitung 33 zugeführten Auslöseimpuls längs einer der Leitungen
in dem Satz 36, über eine bestimmte Trenndiode 40,
über eine bestimmte Spule 39 und längs einer der
Leitungen in dem Satz 37 zu dem negativen Bezugs- io durch eine besondere Kombination \
potential — V geschaffen. Somit wird durch Schließen ni^rWcr OrHnimo in der hinär codier
eines ausgewählten Paares von Relais, nämlich eines
Relais in jeder der Gruppen 41 und 42, ein leitender
Pfad von der Antriebsschaltung über eine bestimmte
Spule 39 eines Hammermechanismus zu dem negati- 15 schiedene UND-Tore betätigt. Durch das Vorrücken
ven Bezugspotential geschaffen. Auf diese Weise wird des Zählers werden die UND-Tore in der Gruppe
durch selektives Schließen der Kontakte eines Paares 45 aufeinanderfolgend betätigt. Durch die aufeinanderfolgende
Betätigung dieser UND-Tore werden die Relais in der Relaisgruppe 42 nacheinander betätigt.
Durch jede Einstellung des Zählers wird ein UND-Tor in einer der Gruppen 44 und 45 betätigt. Beim
Vorrücken des Zählers durch aufeinanderfolgende
von Relais ein ausgewählter Hammcrmechanismus betätigt.
Die Relais (und damit die Hammerspulen 39) werden aufeinanderfolgend durch einen sechsstufigen binären
Zähler 43 und zwei Gruppen 44 und 45 von UND-Toren erregt. Der Zähler 43 ist in F i g. 3 als
Block dargestellt, der in Stufen 1, 2, 4, 8, 16 und 32
befindet. Jedes dieser Paare von UNDTorc
ein Relais in jeder der beiden Gruppen 41 und 42 und stellt einen Strompfad von der Antriebsschaltung 28 über eine ausgewählte Spule 39 zu dem Be-
ein Relais in jeder der beiden Gruppen 41 und 42 und stellt einen Strompfad von der Antriebsschaltung 28 über eine ausgewählte Spule 39 zu dem Be-
Impulse an seinem Vorrück-Aufwärts-Eingang werden ausgewählte Paare der UND-Tore betätigt, von
unTerteTÜist. Da'der Zähler binär ist, hat jede Stufe 25 denen sich je eines in einer unterschiedlichen Gruppe
zwei Ausgänge (von denen jeweils nur einer zu einer befindet. Jedes dieser Paare von UND-Toren schließt
Zeit erregt wird), und die Ausgänge jeder Stufe stellen ein Bit einer binären Zahl dar. Der Zähler hat
zwei Eingänge, nämlich einen Vorrück-Aufwärts-Ein- _ w
gang und einen Rückstell-Eingang. Jedes positive 30 zugspotential her. Auf diese Weise wirken zwei UND-Signal
an dem Vorrück-Aufwärts-Eingang bewirkt, Tore der Gruppen 44 und 45 als ein Paar Decodierdaß
die auf den Ausgangsleitungcn der Stufen darge- einrichtungen, welche die binäre codierten Ausgangsstellte
binäre Zahl um einen Zählwert 1 vorgerückt signale des Zählers 43 verwenden, um die Spulen
wird. Ein positives Signal an dem Rückstell-Eingang aufeinanderfolgend mit der Antriebsschaltung 28
bewirkt, daß die binäre Zahl, die auf den Ausgangs- 35 elektrisch zu verbinden. Wenn der Zähler 43 vofleitunge'n
der Stufen dargestellt ist, auf »0« zurück- rückt, werden die Spulen nacheinander erregt. Mit
geführt wird, d. h. positive Spannung auf allen sechs abwechselnder Erregung der Antriebsschaltungcr. 28
»Οκ-Ausgangslcitungen. und 29 (Fig. 2) werden die Zeichen in einer ganzen
In der mit 44 bezeichneten Gruppe sind fünf UND- Zeile aufeinanderfolgend gedruckt, da die die gerad-Tore
vorhanden. Der Ausgang jedes UND-Tores in 40 zahligen Hämmer auswählende Schaltung 5 (Fig. Π
dieser Gruppe 44 ist mit einem der Relais in der der in F i g. 3 dargestellten, die ungeradzahligen
Relaissruppe 41 verbunden, so daß durch die Betäti- Hämmer auswählenden Schaltung 4 gleichartig ist.
gung eines Tores eine Relaisspule 41 b erregt wird, Jedes der UND-Tore in den Gruppen 44 und 45
um die entsprechenden Kontakte 41 α zu schließen. hat einen ihm zugeordneten Verstärker 56, der ar
Jedes der UND-Tore in der Gruppe 44 hat drei Ein- 45 seinen Ausgang angeschlossen ist (Fig. 3). Diese
gg g (g
Verstärker 56 wirken in üblicher Weise, um der niedrigen Pegel der UND-Tore in eine zur Betätiguni
der Relais ausreichend hohe Spannung umzusetzen Natürlich könnten auch andere Decodicreinrich
pp
gänge, und jeder dieser Eingänge ist mit einem der Ausgänge der Stufen 8, 16\ind 32 hoher Ordnung
des binären Zählers verbunden. Die Verbindungen rwischen diesen UND-Toren und dem Zähler 43 sind
derart, daß jedes Tor durch eine besondere Kombina- 50 tungen an Stelle einer Mehrzahl von UND-Toren ve
tion der drei Bits hoher Ordnung in der binär codier- wendet werden. Beispielsweise könnten zwei Diode
ten Zahl, die von dem Ausgang des Zählers darge- Ddi
stellt wird, betätigt wird. Mit verschiedenen Kombinationen dieser drei Bits hoher Ordnung werden verschiedene UND-Tore betätigt. Durch das Vorrücken 55
der Stufen 8, 16 und 32 des Zählers werden die UND-i D
stellt wird, betätigt wird. Mit verschiedenen Kombinationen dieser drei Bits hoher Ordnung werden verschiedene UND-Tore betätigt. Durch das Vorrücken 55
der Stufen 8, 16 und 32 des Zählers werden die UND-i D
ver en
Decodiermatrizen, von denen jede mit einer Gruppi von Relais verbunden ist, in jeder Hammerauswähl
schaltung verwendet werden.
Der Zähler 43 in der die ungeradzahliger, Harn
mer auswählenden Schaltung 4, die in F i g. 3 darge stellt ist. wird durch aufeinanderfolgende Impulse ai
seinem Vorrück-Aufwärts-Eingang vorgerückt. Dies Impulse werden über eine Leitung 50 zugeführt, di
Tore in der Gruppe 44 nacheinander betätigt. Da
jedes der UND-Tore in dieser Gruppe ein Relais in
der Relaisgruppe 41 schließt, werden durch das Vorrücken des Zählers die Relais in der Gruppe 41 auf- 60 mit dem Ausgang eines UND-Tores 49 (Fig. 2) ver einanderfolgend geschlossen. bunden ist. Das UND-Tor 49 empfängt ein Konditio
jedes der UND-Tore in dieser Gruppe ein Relais in
der Relaisgruppe 41 schließt, werden durch das Vorrücken des Zählers die Relais in der Gruppe 41 auf- 60 mit dem Ausgang eines UND-Tores 49 (Fig. 2) ver einanderfolgend geschlossen. bunden ist. Das UND-Tor 49 empfängt ein Konditio
. . nierungssignal von dem »1«·Ausgang des Flip-Flop
30. Der andere Eingang des UND-Tores 49 ist mi
g g
Die andere Gruppe 45 von UND-Toren besteht aus acht Toren. Der Ausgang jedes UND-Tores in dieser
Gruppe 45 ist mit einem der Relais in der Relais-42 bd dß bei der Betätigung eines
einem Verzögerungsstromkreis 48 verbunden, desse
Grupp gg
gruppe 42 verbunden, so daß bei der Betätigung eines 65 Eingang an den T-Eingang des Flip-Flops 30 ange
UNDT i d Gruppe 45 eine Spule 42 b erregt schlossen ist Daher wid d 1 Ausgang de
grupp
UND-Tores in der Gruppe 45 eine Spule 42 b erregt und der zugehörige Kontakt 42a geschlossen wird,
um eine Leitung des Leitungssatzes 37 an die Span-
schlossen ist. Daher wird, wenn der »1 «-Ausgang de Flip-Flops 30 durch en Signal an dem T-Eingan
des Flip-Flops betätigt wird, das UND-Tor 49 nac
einer durch den Vcrzögcrungsstromkreis 48 bestimmten Dauer erregt. Diese Dauer ist gerade lang genug,
um dem Flip-Flop 30 zu ermöglichen, seinen Zustand zu wechseln und an seinem »1 «-Ausgang ein
festgelegtes gleichmäßiges Signal zu liefern.
Der nicht dargestellte Zähler in der die geradzahligen Hämmer auswählenden Schallung 5 (Fig. 1)
wird in uleichartiger Weise wie sein Gegenstück, d. h.
der in Fig. 3 dargestellte Zähler 43, vorgerückt. Das
Ausgangssignal eines UND-Torcs 47 CF i g. 2) mit lZingangssignalcn vom »0«-Ausgang des Flip-Flops 30
und von dem Verzögerungsstromkreis 48 liefert den Vorrück-Aufw. its-Eingang über eine Leitung 46 an
diesen Zähler. Da die UND-Tore 49 und 47 durch abwechselnde Ausgangssignalc des Flip-Flops 30 über
dessen »1«- und »Ü«-Ausgänge wirksam gemacht werden, werden die Zähler in den die ungcradzahligen
bzw. die geradzahligen Hammer auswählenden Schaltungen 4 und 5 abwechselnd vorgerückt. Wie bereits
oben erwähnt, werden die Antriebsschaltungen 28 und 29 abwechselnd durch die Ausgangssignale des
Flip-Flops in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des UND-Torcs 27 erregt.
Die Antriebsschaltung 28 für die ungeradzahligen Hammer liefert nur dann einen Auslöseimpuls, wenn
der »Ü«-Ausgang des Flip-Flops 30 aktiv ist, und der nicht dargestellte Zähler in der die geradzahligen
Hämnicr auswählenden Schaltung 5 wird vorgerückt, wenn der »0«-Ausgang des Flip-Flops 30 aktiv ist.
Umgekehrt liefert die Antriebsschaltung 29 für die geradzahligen Hammer nur dann einen Auslöseimpuls,
wenn der »1 «-Ausgang des Flip-Flops 30 aktiv ist, und der Zähler 43 in der die ungeradzahligen
Hammer auswählenden Schaltung wird vorgerückt, wenn der »1 ■<-Ausgang des Flip-Flops 30 aktiv
ist. Somit wird der Zähler in jeder Hammcr-Wählschaltung
ungefähr zu der Zeit vorgerückt, in welcher ein Auslöseimpuls der anderen Hammer-Wählschaltung
zugeführt wird. Diese Arbeitsweise gewährleistet für jeden Zähler genügend Zeit, damit er nach dem
Vorrücken stillgesetzt wird und gleichmäßige Signale zum wirksamen Auswählen der Relais in den Gruppen
41 und 42 abgegeben werden, bevor ihnen ein Auslöseimpuls zugeleitet wird.
Da die Hammer-Wählschaltungen abwechselnd erregt werden, steht für die Spulen der Relais in diesen
Schaltungen genügend Zeit zur Verfügung, um sich zu entregen, bevor sie erneut erregt werden. Während
ein Paar Relaisspulen in einer der Hammer-Wähljchaltungen
erregt werden, steht den zuvor erregten Relais in der anderen Hammer-Wählschaltung genügend
Zeit zur Verfugung, um sich zu entregen, bevor der nächste Wählzyklus beginnt. Diese Arbeitsweise
erlaubt die Verwendung von langsam arbeitenden billigen Relais. Da das System zum Betätigen der
Relais nur zu Zeiten arbeitet, in welchen die Relaiskontakte inaktiv (nichtleitend) sind, wird ferner die
Lebensdauer der Relais wesentlich verlängert.
Der Zähler in jeder der beiden Hammer-Wählschaltungen
wird zurückgestellt, wenn eine der beiden Bedingungen vorliegt: das Auftreten eines CR-Signals
aus dem Funktionsdecodierer 16, wodurch dem Drucker befohlen wird, eine neue Zeile zu beginnen,
oder das Drucken eines Zeichens in der letzten Kolonne, die der besonderen Hammer-Wählschaltung
zugeordnet ist.
Nachstehend wird nur das Zurückstellen des Zählers 43 in der in F i g. 3 dargestellten Schaltung 4 zum
Auswählen der ungeradzahligen Hammer beschrieben, da dieser Vorgang in der Schaltung 5 zum Auswählen
der geradzahligen Hammer in gleichartiger Weise abläuft.
Der Zähler 43 wird durch ein von einem ODER-Tor 51 (Fig. 2) über eine Leitung 55 erhaltenes Signal
zurückgesetzt. Das ODER-Tor 51 wird entweder durch ein vom Funktionsdecodierer 16 über eine Leitung
20 kommendes Signal CR aktiviert, welches anzeigt, daß eine neue Zeile zu beginnen ist, oder durch
ein Signal EL, das von einem UND-Tor 53 (Fig. 3)
über Leitung 54 kommt und durch einen Verzögerungsstromkreis 52 verzögert ist.
Das UND-Tor 53 (F i g. 3) hat drei Eingänge: einen Eingang, der mit dem »1 «-Ausgang der Stufe 32 des
Zählers verbunden ist, einen zweiten Eingang, der mit dem »0«-Ausgang der Stufe 16 des Zählers verbunden
ist, und einen dritten Eingang, der mit dem »1 «-Ausgang der Stufe 8 des Zählers verbunden ist.
»ο Somit wird das UND-Tor 53 erregt, wenn der Zähler
43 genügend weit vorgerückt ist, damit seine Ausgangssignale die binäre Zahl »101000« oder »40«
dars'ellen. Deshalb wird das UND-Tor 53 erregt, um das ODER-Tor 51 zu aktivieren und den Zähler 43
»5 durch ein Signal auf einer Leitung 55 zurückzustellen,
nachdem der letzte Hammermechanismus, welcher in einer ungeradzahligen Kolonne druckt, d. h. der vierzigste
ungeradzahlige Hammermechanismus, betätigt worden ist. In ähnlicher Weise wird, wenn der Zähler
in der Schaltung zum Auswählen der geradzahligen Hammer als Ausgangsergebnis binäre Signale hat,
welche die Zahl »40« darstellen, und der letzte Hammermechanismus in der Gruppe derHammermechnismen
zum Drucken in den geradzahligen Kolonnen betätigt worden ist, der Zähler zurückgesetzt.
Nachstehend wird die Arbeitsweise des Druckers unter der Annahme beschrieben, daß eine neue
Druckzeile begonnen werden soll. Binär codierte Signale, die das Zeichen darstellen, das in der ersten
Kolonne der Zeile gedruckt werden soll, werden dem Einzelzeichenregister 12 (Fig. 2) zugeführt und dort
gespeichert, wenn das Register durch den Ausgang des Univibrators 14 konditioniert ist, der durch ein
von der Datenquelle erhaltenes Zeitgabesignal T getriegert ist.
Die lichtempfindliche Vorrichtung8 (Fig. 1) liefert
fortlaufend sowohl die periodischen Schaltimpulse S als auch Signale, welche die Reihen von
Typenzeichen identifizieren, wenn diese sich der Reihe der Hammermechanismen 3 nähern. Die Serie
von Schaltimpulsen S wird dem in F i g. 2 dargestellten UND-Tor 27 zugeführt, während die die Typenzeichen
identifizierenden Signale dem Vergleicher 15 zugeführt werden.
Der Vergleicher 15 empfängt außerdem Signale von dem Einzelzeichenregister 12, die das gespeicherte
erste Zeichen der Zeile darstellen. Wenn die Eingangssignale des Vergleichers übereinstimmen, befindet
sich die Trommel 1 in einer solchen Stellung.
daß das gewünschte Typenzeichen in der ersten Kolonne gedruckt wird, indem der dieser ersten Kolonne
zugeordnete Hammermechanismus erregt wird. Das Ausgangssignal des Vergleichers wird ebensc
wie die Schaltimpulse S dem UND-Tor 27 zugeführt Das UND-Tor 27 empfangt sein drittes Eingangs
signal von dem Univibrator 26, der ein Ausgangssignal für jedes Zeitgabesignal T liefert, wenn dei
Funktionsdecodierer 16 ein F-Signal abgibt. Wem
das UND-Tor 27 wirksam gemacht ist, liefert es einen Auslöseimpuls, der den UND-Toren 31 und 32 zugeführt
wird.
Die Ausgänge des Flip-Flops 30 werden abwechselnd durch aufeinanderfolgende Signale aus dem
Univibrator 21 erregt, der ein Ausgangssignal für jedes Zeitgabesignal T liefert. Da das Zeichen in einer
ungeradzahligen Kolonne gedruckt werden soll, wird der erste, der »O«-Ausgang des Flip-Flops erregt und
sein »1 «-Ausgang entregt, wenn der Flip-Flop sein Eingangssignal empfängt. Das Signal aus dem aktiven
»O«-Ausgang des Flip-Flops wird dem UND-Tor 31 zugeführt, das beim gleichzeitigen Empfang eines
Auslösesignals von dem UND-Tor 27 die Antriebsschaltung 28 für die Hammermechanismen aktiviert,
welche in den ungeradzahligen Kolonnen drucken.
Das Signal am »O«-Ausgang des Flip-Flops 30 wird
außerdem zusammen mit dem verzögerten Ausgangssignal des Univibrators 21 dem UND-Tor 27 zugeführt,
dessen Ausgangssignal den nicht dargestellten Zähler in der Wählschaltung für die geradzahligen
Hämmer veranlaßt, zu diesem Zeitpunkt vorzurükken.
Während die erste Kolonne gedruckt wird, ist der Zähler 43 durch ein von dem ODER-Tor 51 (F i g. 2)
über die Leitung 55 erhaltenes Signal gerade zurückgestellt worden, welches entweder das Ende der zuvor
gedruckten Zeile anzeigt oder einen von der Datenquelle erhaltenen Befehl darstellt, eine neue Zeile
zu beginnen. Nun erscheinen an allen sechs »O«-Ausgangsleitungen des Zählers positive Signale. Die in
Fig. 3 mit 44a und 45a bezeichneten UND-Tore in den Gruppen 44 bzw. 45 werden durch diese Ausgänge
wirksam gemacht, und sie werden aktiv, um die ihnen zugeordneten Relais zu erregen. Dadurch
wird ein leitender Pfad über die mit 39 a bezeichnete Hammerspule hergestellt. Die Spule 39 a befindet
sich in dem Hammermechanismus, der in der Kolonne Nr. 1 druckt. Somit wandert ein von der Antriebsschaltung
28 für die ungeradzahligen Hammer über die Leitung 33 zugeführter Auslöseimpuls längs
dieses leitenden Pfades und erregt die Spule 39 a, um in der ersten Kolonne zu drucken.
Wie bereits oben erwähnt, ist die Wählschaltung 28 der F i g. 2 für die geradzahligen Hammer mit der
in Fig. 1 dargestellten Wählschaltung 4 für die ur.-geradzahligen Hammer identisch. Der von der Antriebsschaltung
29 für geradzahlige Hammer, die identisch ist mit der Wählstellung5 (Fig. 1) gelieferte
Auslöseimpuls wird jedesmal dann zugeführt, wenn das UND-Tor 27 einen Auslöseimpuls gleichzeitig
mit dem »1 «-Ausgang des Flip-Flops 30 liefert, der aktiv ist. Da die abwechselnden Ausgangssignale des
Flip-Flops 30 im Ansprechen auf aufeinanderfolgende Zeitgabesignale T abwechselnd erregt werden
und da jeweils ein Zeitgabesignal für jedes Zeichen auftritt, treten die Auslöseimpulse für die geradzahligen
und die ungeradzahligen Hammer in abwechselnder Folge auf, um ein abwechselndes Drucken ir
den geradzahligen und den ungeradzahligen Kolonnen zu bewirken.
Fig. 4 veranschaulicht die zeillichen Beziehungen
zwischen den Bits, die auf den Ausgangsleitiingen de?
Zählers43 und der UND-Tore 44 und 45 (Fig. 3)
auftreten. Zur Veranschaulichung sind nur einige Stufen des Zählers und einige der UND-Tore herangezogen.
ίο Wie bereits zuvor erwähnt, sind alle »O«-Ausgangssignale
des Zählers 43 positiv und stellen die binäre Zahl 000000 (entsprechend dezimal 0) zum Drucken
in der Kolonne Nr. 1 dar. So zeigt Fig. 4 für die Kolonne
Nr. 1, daß die Ausgangssignale aller Stufen des Zählers »O«-Bits darstellen. Diese Ausgangssignale
machen die UND-Tore 44a und 45a wirksam.
Zum Drucken in der Kolonne Nr. 3 wird an den Ausgängen des Zählers die binäre Zahl 000001 (entsprechend
dezimal 1) dargestellt, d. h. die Ausgangs-
signale aller Stufen außer der Stufe Nr. 1 stellen »Οκ-Bits dar. Dadurch werden die UND-Tore 44 a
und 4Sb aktiviert, um über die Hammerspulc 39Z>
einen leitenden Pfad herzustellen. Die Hammerspule 39 b befindet sich in dem Hammermechanismus, weleher
der Kolonne Nr. 3 zugeordnet ist.
Das Drucken in der Kolonne Nr. 5 erfolgt, wenn der Zähler von 000001 auf 000010 (entsprechend
dezimal 2) vorrückt.
Wie in Fig. 4 veranschaulicht, stellt das Ausgangssignal der Stufe 1 des Zählers ein »O«-Bit und das
Ausgangssignal der Stufe 2 ein »1 «-Bit dar, während
die Ausgangssignale der anderen Stufen »O«-Bits
darstellen. Die UND-Tore 44 a und 45 c werden erregt, um für den ungeradzahligen Auslöseimpuls einen
leitenden Pfad über die Spule 39c herzustellen, die sich in dem Hammermechanismus befindet, welcher
der Kolonne Nr. 5 zugeordnet ist.
In ähnlicher Weise wird für die Kolonne Nr. 7 auf den Ausgangsleitungen des Zählers die binäre Zahl
000011 (entsprechend dezimal 3) dargestellt, und die
UND-Tore 44 α und 45 d werden erregt, um über die Spule 39 α" einen leitenden Pfad für den ungeradzahligen
Auslöseimpuls herzustellen. Die Spule 39 d ist ein Teil des Hammermechanismus, welcher der Kolonne
Nr. 7 zugeordnet ist.
Für die Kolonne Nr. 17 ist der Zähler so weit vorgerückt, daß er die binäre Zahl 001000 (entsprechend
dezimal 8) darstellt. Die Ausgangssignale aller Stufen mit Ausnahme der Stufe 8 stellen »O«-Bits dar. Daher
werden die UND-Tore 44 6 und 45a aktiviert, so daß ein leitender Pfad über die der siebzehnten Kolonne
zugeordneten Hammerspule 39 e hergestellt wird.
Nachdem das Drucken in jeder ungeradzahligen Kolonne erfolgt ist, wird in den geradzahligen Kolonnen
gedruckt. Die Hammerwählschaltung für die geradzahligen Kolonnen wird in einer Weise betätigt,
die der oben mit Bezug auf F i g. 3 erläuterten gleichartig ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Druckvorrichtung mit einer Mehrzahl von nacheinander elektromagnetisch betätigten Druckhämmern,
an denen bei jedem Druckzyklus alle
in der zugeordneten Druckspalte abdruckfähigen ZeJchentypen vorbeilaufen, mit zwei Netzwerken
zum jeweils abwechselnden Zuführen der Signale zweier Antriebsschaltungen zu zwei verschiedenen
Gruppen der Druckhammer, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Netzwerk zwei Sätze von Leitungen (36, 37) enthält und wahlweise jeweils eine Leitung des ersten Satzes über
einen ersten Satz von Schaltern (41 α) mit der dem Neizwerk zugeordneten Antriebsschaltung (28
bzw. 29) verbindbar ist und gleichfalls wahlweise jeweils eine Leitung des zweiten Satzes über einen
zweiten Satz von Schaltern (42a) mit dem Gegenpol (-F) der Antriebsschaltum; verbindbar ist,
daß die Spulen (39) der Druckhammer einer Gruppe jeweils an anderen Leitungspaaren aus
den beiden Leitungssätzen ihres Netzwerkes angeschlossen sind und daß je Druckzyklus über
eine Umschaltvorrichtung (30) abwechselnd jeweils nur eine der beiden Antriebsschaltungen (28,
29) angesteuert wird und innerhalb eines Netzwerkes in jedem der ihm zugeordneten Druckzyklen
für den Abdruck einer Zeile ein anderes Paar von Schaltern durchgeschaltet wird.
2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Gruppe der
Druckhammer die geradzahligen und die andere Gruppe die ungeradzahligen Druckhämmer umfaßt
und daß die Schalterpaare in den Netzwerken durch eine Ansteuerschaltung (43, 44, 45) jeweils
so betätigt werden, daß in der Folge der Druckzyklen für den Abdruck einer Zeile die Druckhämmerreihe
aufeinanderfolgend betätigt wird.
3. Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ansteuerschaltung (43,
44, 45) einen mehrstufigen, durch ein Taktsignal fortlaufend weiterschaltbaren Eiinärzähler (43),
eine erste mit den Ausgängen einer Gruppe von Stufen des Binärzählers (43) verbundene Dekodiereinrichtung
(44) mit einer Mehrzahl von nacheinander erregten Ausgängen zum aufeinanderfolgenden
Ansteuern jeweils eines Schalters (41«,
41 b...) des eisten Satzes und eine zweite mit
den Ausgängen einer anderen Gruppe von Stufen des Binärzählers (43) verbundene Dekodiereinrichtung
(45) mit einer Mehrzahl von nacheinander erregten Ausgängen zum aufeinanderfolgenden
Ansteuern jeweils eines Schalters (42 a,
42 b ...) des zweiten Satzes enthält, so daß durch das Weiterschalten des Binärzählers (43) die Spulen
benachbarter Druckhammer nacheinander abwechselnd das Signal einer der Antriebsschaltungen
(28, 29) erhalten.
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