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Photographische Setzmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Setzmaschine mit justierten T@-pen, welche photo-;raphische Mittel für den Druck
benutzt.
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Die Erfindung wird zum leichteren Verständnis Element für Element
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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Fig. i ist ein Schema der Gesamtanordnung; Fig. 2 stellt die Registrien-orrichtung
dar; Fig.3 und 4 zeigen den den Film tragenden Schlitten Fig. 5 bis 9 zeigen die
veränderliche Schaltung; Fig. io zeigt die Dechiffriervorrichtung; Fig. ii ist ein
Gesamtschema der elektrischen Stromkreise; Fig. 12 und 13 zeigen Stromkreise mit
zwei stabilen Stellungen (Flip-Flop) ; Fig. i_+ und i 3 stellen Zählstromkreise
dar; Fig. 16 bis 21 zeigen im einzelnen die der F'ig. i i entsprechenden Stromkreise
(Fig. 18 zeigt insbesondere die Berichtigungsvorrichtung) ; Fig.22 ist ein Schaubild
des Arbeitens der Nocken; Fig. 23 bis 2; zeigen einen mechanischen Zähler; Fig.26
bis 29 zeigen eine Abwandlung der Dechiffriervorrichtung; Fig. 30 bis 32
zeigen Abwandlungen der justiervorrichtungen ; Fig.33 ist ein Schaubild der Zusammensetzung
der Fig. 116 bis 21; Fig. 34 bis 317 zeigen eine Abwandlung der pliotographischen
Einrichtung.
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Unter Bezugnahme auf Fig. i umfaßt die beispielshalber beschriebene
Maschine eine Tastatur CL, die einer Schreibmaschine zugeordnet ist,
«-elche
gleichzeitig eine leicht lesbare Kopie ati= fertigt, auf welcher die Bedienungsperson
nachlesen und Berichtigungen vornehmen kann, eine Registriervorrichtung ENR, zwei
Zähler CPi und CP2, eine justiervorrichtung JUS, einen einen Film tragenden
Schlitten CHA, eine DechiffriervorrichtungDEC undeinephotographischeVorrichtung
PH.
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Die Tastatur CL ist mit Wählerstangen C.11 (auch Kodestangen
oder Permutationsstangen genannt) der in Ferndruckern benutzten Art versehen. Wenn
eine Taste der Tastatur niedergedrückt wird, werden eine oder mehrere dieser Wählerstangen
gemäß einem dem in der B.audottelegraphie verwendeten Kode ähnlichen Kode betätigt.
In dem beschriebenen Beispiel wird ein Kode mit sieben Elementen entsprechend sieben
Wählerstangen benutzt, was 27, d. 1i. 128 verschiedene Kombinationen ergeben
kann, was reichlich genügt.
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Jede Type ist durch eine Kombination dieses Kodes gekennzeichnet,
und die Permutationsstangen übertragen die Kombinationen auf eine vorzugsweise inechanischeRegistriervorrichtung,
welche sie nach Maßgabe des Anschlags registiert.
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Der schreibende Teil der Registriervorrichtung wird durch den Schlitten
der Schreibmaschine angetrieben, so daß man im Fall einer Berichtigung wie mit einer
gewöhnlichen Schreibmaschine vorgehen kann, denn die Zurückführung der irrtümlichen
Type in die Anschlagstellung bringt das Schreibelement und eine Löschvorrichtung
an Ort und Stelle, welche betätigt werden kann, um die Registriervorrichtung auf
Null zurückzuführen. Die Bedienungsperson schlägt dann die richtige Type an Stelle
der gelöschten Type an.
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'Die Registriervorrichtung wird gleichzeitig für den Anschlag und
die Kontrolle des Drucks mittels einer unabhängigen A,blesevorrichtung benutzt.
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Zur Justierung der Zeilen, der sogenannten Ausschließung, d. h. zur
Vergrößerung des Abstands zwischen den Worten derart, daß der rechte Rand ausgerichtet
ist, ist es erforderlich, die Zeilenlänge zu messen und die Zahl der justierbaren
Zwischenräume zu zählen. Hierfür wird die Breite der verschiedenen Typen in Abhängigkeit
von einer willkürlichen Längeneinheit ausgedrückt, und ein Zähler UP, addiert
diese Breiten während des Anschlags. Ein zweiter Zähler CP2 zählt die Zahl der justierbaren
Zwischenräume. Diese beiden Zähler sind während des Anschlagens der Tastatur und
während eines kurzen Augenblicks für das Ende der Zeile der ,lustiervorrichtung
JUS zugeordnet, welche den justierzuwachs bestimmt, der zu jedem Zwischenraum während
des Abdrucks hinzuzufügen ist.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung wird die Breite der Typen durch
eine gewisse Zahl der Elemente des Registrierungskodes bestimmt, z.13. durch die
vier ersten in binärer Numerierung. Vier Elemente gestatten die Kennzeichnung von
sechzehn verschiedenen Breiten zwischen o und i 5, was praktisch ausreichend ist.
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Wenn die Bledienungsperson die Abschrift einer Zeile beendet hat,
wird die Ablesevorrichtung der hegistriei-vorriclitung der photographischen Vorrichtung
und eisern Breitenübersetzer TL zugeordnet. Die photographische Vorrichtung
weist eine Scheibe oder Trommel auf, welche die Typenmatrizen trägt und sich beständig
dreht. Eine durch die Registriervorrichtung gesteuerte DechiffriervorrichtungDEC
bewirkt im geeigneten Moment die Erzeugung eines äußerst kurzen Lichtblitzes, welcher
die auf dem von <lern Schlitten CHA -etragenen Film gewählte Tvlie pliotograpliiert.
Der den Film tragende Schlitten rückt dann unter der Kontrolle dies Breitenübersetzers
T( tim eine der Breite der Type gleiche Strecke vor.
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1)ie Länge der justierbaren Zwischenräume wird durch die Justiervorrichtun;g
Jl'S gewählt.
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Es sei angenommen, daß I die gewünschte Justierung (in der gewählten
Längeneinheit) ist. Wenn der Satz beendet ist, ergibt die Addition der einzelnen
Breiten der Typen (vermehrt um die Mindestbreite der justierbaren Zwischenräume)
einen Mert, der z. B. um 1) kleiner ist als 1, so daß die Zwischenräume vergrößert
werden müssen, indem D unter sie aufgeteilt wird, jedoch unter der Bedingung, daß
jeder Zwischenraum nur um eine ganze Zahl von. Einheiten vergrößert werden kann
(diese Bedingung rüfhrt von der Betriebsweise des F ilmträgerschlittens her, welcher
aus mechanischen Gründen nur um eine ganze Zahl von Einheiten vorrücken 'kann).
Wenn N die Zahl der Zwischenräume ist, so wird das Verhältnis D : 1N im allgemeinen
keine ganze Zahl sein. Die Verteilung der D-Einheiten auf die N-Zwischenräume erfolgt,
indem eine gewisse Zahl von Q-Einheiten zu einer ersten Gruppe von Zwischenräumen
und Q + i Einheiten einer zweiten Gruppe von Zwischenräumen hinzugefügt werden.
Der lustiermechanismus umfaßt den Zähler, in welchem die Länge der nicht justierten
Zeile registriert wurde und wozu man eine gewisse Zahl von Malen hintereinander
die Zahl der Zwischenräume hinzufügt. Der Zähler registriert so nacheinander folgende
Gesamtwerte: J - D (nicht justierte Zeile) I - D + N (erster Zuschlag)
I-D + 2:V (zweiter Zuschlag) und so weiter. Diese Zuschläge werden wiederholt, bis
die Summe den für die justierte Zeile bestimmten \Vert 1 erreicht oder überschreitet.
In diesem Augenblick wird ein Mechanismus betätigt, um die Verteilung der Einheiten
atif die Zwischenräume vorzunehmen.
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Ein Kennzeichen der Erfindung ist die Verwendung des binären Zählsystems.
Bekanntlich weist dieses Zählsystem nur zwei Zahlen o und i auf, so daß die aufeinanderfolgenden
ganzen Zahlen durch o, i, 1o, 11, ioo usw. dargestellt werden (entsprechend o, i,
2, 3, ,I usw. in dem Dezimalsvstem). .Das binäre System ist aus einer gewissen Zahl
von Gründen vorzuziehen: zunächst erfordert es nur Relais oder Umschalter mit zwei
Stellungen, nämlich der angezogenen Stellring und der Ruhestellung, oder einen entweder
offenen oder geschlossenen Stromkreis, der nur die Bedingungen ja oder nein oder
o oder i darstellt. Ein weiterer
| Vorteil wird (lunch die Tatwache gebildet, claß S,th- |
| traktionen leichter als in den anderen Systemen vor- |
| gen(tiunieti werden können. Subtraktionen sind für |
| slic l@erichtignngen erforderlich und können in dem |
| ttin;iren System durch eilt ver1iälttiisillüßig einfaches |
| l'tnl<elirverfaliren vorgcnt@mtnen werden. |
| Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung bertilit |
| in dein photographischen Setzsystem, welches |
| stattet, mit sehr grol.ier Genauigkeit auf den Filin |
| das Mild eitler eiiic schnelle Bewegung ausfiihrenduii |
| Type ztt bringest, wobei diese Genauigkeit unab- |
| hängig von den Veränderungen der gegetiseitigett |
| Stellti»g, der Typen auf der die Matrizen tragenden |
| Schcibelist. |
| Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist durch |
| ein selbsttätiges Berichtigungssystem gegeben, |
| «-elches gestattet, in einer registrierten Zeile eitle |
| Type einer gewissen Breite durch eine Type einer |
| anderen Breite zu ersetzen, ohne auf die Justierung |
| einzuwirken, und gleichzeitig mechanisch an der |
| Registriervorrichtung die zu ersetzende oder aus- |
| zuscheidende Type auszulöschen. |
| Weitere l\-eiulzeiclien und ( iegettstüu<le der E_rlin- |
| dung gehen aus dem Text und den Figuren hervor. |
| Die auf Fig. 2 und 18 dargestellte Registriervor- |
| richtung ist eilte Registriervorrichtting finit |
| sieltest l:lemciiteii. l .s sind daher zur 1Zeg@str@e- |
| rul)g eitler Zeile so viel Reihen voll sieben |
| Stiften erforderlich, wie Typen in einer Zeile vor- |
| banden sein können, z.13. 9o. jeder dieser Stifte |
| kann zwei Stellungen eiiiiiehinen, nämlich eine vor- |
| gesclioltene Stellung oder Ruhestellring und eine |
| eingudrüclae Stellung oder Arbeitsstellung. Die |
| ltegistriervorrichtmig kann ist drei Teile eingeteilt |
| werden: das Stiftfeld EB, die Hammergruppe
E111 |
| und den Abtastschlitten EX. Das Stiftfeld umfaßt |
| zwei Gruppen von sieben Reihert. Durch Ver- |
| s s chieburig dieses Feldes iii lotrechter Richtung
um |
| Z, |
| die zwei aufeinanderfolgende Reihen von Stiftest |
| trennende Strecke ordnet inan eine dieser Gruppen |
| von sieben Stiftreihen den Hämmern und die andere |
| der Abtastvorrichtung zu. Auf diese Weise kann |
| die 13edicnungsperson eitle Zeile registrieren, wäh- |
| reilll die vorher getippte Zeile photographiert wird. |
| 1)a# `tiftfehl I:/' weist zwei durch Verstrebungen |
| i 12 (: verbundene Seitenschilder iooE und 110i I' |
| auf. Diese Seitenschilder sind mit Öffnungen ver- |
| seliell, in welchen die Stifte Bi . . . B7 gleiten |
| könnest. Diese Stifte können zwei Stellungen ein- |
| nehmen, niinilich eine Ruhestellung I31' und eine |
| Arbeitsstellung B1. Der größeren Klarheit wegen |
| ist ist der Zeichimng mir eitle ciiizige Stiftreibe |
| dargestellt, es sind jedoch tatsächlich so viel Reihen |
| von vierzehn Stiften vorhanden, wie Tpen oder |
| Zeichen in einer Zeile auftreten können.' Die zwei |
| ;iufeinanclerfolgende Stifte in waagerechter Rich- |
| tung trennende -1?iitferiiting ist gleich dem Schritt |
| der `clircil»nascltine. \-c111 den ist der Zeichnung |
| dargestellten vierze?iii Stiftest arbeiten sieben mit |
| der Schreibmaschine zusammen, nänilicli B1', B.', |
| B3', B1', B5', B6', B7', und sieben
(Bi . . . B7) mit |
| dem Ahtastschlitten und der Photographierein- |
| richtung. Daiik dieser Anordnung ist es möglich. |
| eine Zeile zti tippen, während die vorhergehende |
| photographiert wird, und zwar mit einer geringsten |
| Zahl von Elemetlten. |
| Wenn eine Taste der Schreibmaschine nieder- |
| gedrückt wird, wird eine gewisse Zahl von Stiften |
| entsprechend der diesem Buchstaben zugeteilten |
| Kodekombination eingedrückt. In dem Fall der |
| Kinn befinden sich die Stifte B2', B4', B5' und B7' |
| in ihrer Arlyeitsstellung, d. h. die dem Buchstaben |
| entsprechende Kombination ist 1-4-6-j, was in |
| dein beschriebenen Beispiel dem Sternchen ent- |
| spricht (s. Fig. 1o). Die Stifte werden durch |
| zwischen den beiden Seitenschildern rioL, und |
| i i i E gleitende Hämmer 1l11 . . . 317 eingedrückt. |
| Dicse werden normalerweise durch nicht dar- |
| gestellte Federn in ihre Ruhestellung zurück- |
| gez@>gcn. I),is diese Hanisneranordtiting tragende |
| Seitcnscliild iloE ist an dein Schlitten der Schreib- |
| ttiaschine befestigt, damit es zwangsläufig allen |
| \-erstelltingen dieses Schlittens folgt. Wenn sich |
| der Schlitten der Schreibmaschine verstellt, bringt |
| er so nacheinander die Hämmer vor jede der lot- |
| rechten Reihen der Stifte. Die Hämmer werden |
| durch Klappen RPi . . . RP7 betätigt. Diese Klappen |
| schwenken unter der Betätigung durch die der |
| 'I.'astatur der Schreibmaschine zugeordneten Wähler- |
| stangen C._lI (Fig. 18). Wenn eine Taste der Tasta- |
| tur niedergedrückt wird, werden die dem Kode des |
| gewünschten Zeichens entsprechenden Stangen be- |
| i;itigt tuid drücken die Stifte eilt. lii Fig.2 sind |
| die Betätigungsklappen RP2, RP4, RP6 und RP7 in |
| ihrer :\rlieitsstellung dargestellt. Die Steuerung |
| diesrr Klappen kann elektrisch oder mechanisch er- |
| folgen. Bei einer elektrischen Steuerung schließen |
| die I>etütigten Wählerstangen den Stromkreis von |
| Elektrornaglieten RPE1, RPE2 . . . RPE7 (Fig. 18), |
| welche die Schwenkung der Klappen RI i ...
RI'7 |
| bewirken. |
| Wenn die Bedienungsperson die Zeile zu Ende |
| getippt hat, verstellt sie das Stiftfeld in der lot- |
| rechten @helic 1,ings der Führungen 113E. Dieses |
| Stiftfeld kann zwei Stellungen einnehmen, nämlich |
| eilte mit( re und eine obere Stellung. Ist Fig. 2 be- |
| findet es sich in der oberen Stellung, d. 1i. die un- |
| geraden Stiftreihen (von oben aus b'1 . . . B7 ge- |
| recliltet), auf welchen die vorhergehende Zeile |
| registriert wurde, sind (-lein Abtastscülitten zu- |
| geordtict, während die geraden Stiftreihen |
| (B1'...137') den Hämmern zugeordliet sind. In |
| Fig. 2 wurden die Stifte B1, B4 und B5 der un- |
| gera(Ien heihen während des Schreibens der vor- |
| itergclielrdeu Zeile eingedrückt, wobei diese Kombi- |
| nation in dein beschriebenen Ausführungsbeispiel |
| cIeni Zeichen o (s. Fig. 1o) entspricht. Die zur |
| Feststellung der registrierten Kombination be- |
| stimmten Organe oder Taster sind bei P1 . . . P8 , |
| d ar,' gestellt. Sie sind um Achsen 103E schwenkbar. |
| Diese Achsen werden von an einer Grundplatte |
| 104i: 1>efestigteti Armen 115E getragen. Diese |
| Grundplatte iodE gleitet in Winkeleisen 105E und |
| i\ ird durch eine nicht dargestellte Feder nach unten |
| gedrückt. Zum Aufsuchen der Kombination wird |
| die Platte 1o41: mittels der durch den Elektro- |
magneten PLP (Fig. 18) gesteuerten Schwenkklappe io9E (Fig.2) angehoben.
Die Tastorgane werden so nach oben gedrückt, und diejenigen, welche auf ihrem Weg
auf eingedrückte Stifte treffen, schwenken im Uhrzei,gersinn und schließen die ihnen
zugeordneten Kontakte Cl . . . C8. Dliese Kontakte sind es, welche den Abdruck der
entsprechenden Type steuern, wie weiter unten im einzelnen erläutert werden soll.
Der AbtastschlittenEX ist mit auf Schienen i o8 E laufenden Rollen
107E
und
mit einem >Schaltmechanismus der für die Schlitten von Schreibmaschinen gebräuchlichen
Art versehen, welcher durch einen Elektromagneten EX P gesteuert wird. Die Stifte
werden, nachdem sie so abgetastet sind, durch eine schwenkbare lotrechte, nicht
dargestellte Leiste wieder in ihre Ruhestellung zurückgedrückt. Die Stifte werden
durch Reibungsfedern in ihrer Stellung gehalten.
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Obwohl der Abtastschlitten EX (Fig. 18) und die Gesamtanordnung
der Hämmer Elll zur Vereinfachung der Figur als gegenüberliegend dargestellt wurden,
verstellen sie sich vollkommen unabhängig voneinander. EM wird durch die Tastatur
gesteuert, während EX durch die photographische Einrichtung betätigt wird.
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Der Schlitten und seine Steuerungen. Fig.3 zeigt einen Teilschnitt
des Antriebsmechanismus des den lichtempfindlichen Film tragenden Schlittens, und
Fig.4 ist eine Seitenansicht des eigentlichen Schlittens.
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Der lichtempfindliche Film läuft von einem Abgabemagazin zu einem
Aufnahmemagazin, welche nicht dargestellt sind und von einem unbeweglichen Organ
oder einem beweglichen Schlitten getragen werden, welcher jedoch vorzugsweise nicht
mit dem eigentlichen ,dargestellten Schlitten (Fig. 3 und 4) starr verbunden ist.
Die Unabhängigkeit zwischen diesen beiden Organen wird durch eine durch den Film
gebildete genügend lange lose Schleife gewährleistet. Bei seinem Austritt aus dem
Abgabemagazin macht der Film eine Schleife, läuft über die Abgabewalze i F, dann
unter die Druckwalze 3 F, dann unter die Ausgabewalze 2 F und kehrt in das Aufnahmemagazin
zurück.
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Die Verstellungen des Schlittens werden durch eine selbstsperrende
Schraube verhältnismäßig 'kleiner Ganghöhe 17F bestimmt, deren Drehung durch die
weiter unten beschriebene veränderliche Fortschaltung gesteuert wird. Das Rad 37
F (Fig.5 bis 9) der veränderlichen Fortschaltung dreht sich nach jedem Albdruck
einer Type um einen durch die Breite dieser Type bestimmten Winkel. .Dieses Rad
steht mit einem auskuppelbaren Zahnrad 19F (Fig. 3) im Eingriff, welches seinerseits
mit einem Zahnrad 2oF im Eingriff steht, das auf der die Schnecke 17F tragenden
Welle 29F versplintet ist. Konische Rollenlager 21 F und 22F verhindern eine Längsbewegung
der We11e29F, so daß ihre Drehung dem Schlitten dank einer Mutter E eine Vorschubbewegung
in der Richtung des Pfeils F erteilt.
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Zur Erzielung eines konstanten Abstands zwischen den Typen müssen
die Verstellungen des Schlittens mit großer Genauigkeit, von der Größenordnung von
o,oi mm, erfolgen. Um diese Genauigkeit zu erhalten, muß der Spielraum ausgeglichen
werden, was mit Hilfe von zwei Federn erhalten wird, welche auch dazu benutzt werden,
um den Schlitten nach dem Abdruck einer vollständigen Zeile wieder zurückzuziehen.
Eine dieser Federn ist die mit einem Federgehäuse versehene Feder 23 F (Fig. 4),
welche auf den Schlitten über den Metalldraht 24F einwirkt und diesen Schlitten
in der der normalen Verstellungsrichtung entgegengesetzten Richtung zurückzuziehen
sucht. Die andere Feder wirkt mittels eines Metalldrahtes 25 F auf die Schnecke
17 F ein und sucht diese in der ihrer normalen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung
zu drehen.
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Jedesinal, wenn eine Type photographiert wurde, verstellt sich der
Schlitten in einer verhältnismäßig kurzen Zeit um eine veränderliche Strecke, was
bedeutende Trägheitskräfte auslöst. Zur Erzielung der notwendigen Genauigkeit ist
es u.nerläßlich, den größten Teil der durch den Stil4setzvorgang des Schlittens
bewirkten Stöße abzufangen. Hierfür ist eine elastische Vorrichtung vorgesehen,
welche durch einen Ring 26F gebildet wird, der in dem Gestell der Maschine gleiten
kann und das konische Rollenlager 22F trägt, wobei dieser Ring durch eine kräftige
Feder 27F an Ort und Stelle gehalten wird, deren Spannung durch Einwirkung auf einen
in das Gestell geschraubten Teil :z8 F geregelt werden kann.
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Wenn die veränderliche Fortschaltun.g ihre Bewegung beendet, bleibt
also das Rad 3,7 F (Fig. 5 bis 9) plötzlich stehen, und der Schlitten hat infolge
seiner Trägheit die Neigung, seine Bewegung fortzusetzen, wodurch eine Verschiebungskraft
auf die Schnecke 17 F und die Welle 29F ausgeübt wird. Diese Kraft macht sich an
dem Drucklager I22 F
durch einen Stoß bemerkbar, der auf dieses Lager durch
eine Schulter 3o F der Welle 29 F und hierauf auf den Ring 26F übertragen wird,
welcher sich ganz wenig unter Zusammendrückung der Feder 27F verschiebt.
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Wenn eine Zeile vollständig photographiert ist, wird der Eletktromagnet
I_)EB erregt. Trotz der Gegenwirkung der Feder 31 F zieht dieser Elektromagnet seinen
mit dem Zahnrad 19F starr verbundenen Tauchkern 32F an, so daß das Zahnrad auf einer
an dien Gestell der Maschine befestigten Stange 33 F gleitet; es kommt so von dem
Rad 37F frei, bleibt aber mit dem Zahnrad zoF im Eingriff. Sobald das Zahnrad 19F
von dem Rad 3',7F freigekommen ist, bewirkt die den Metalldraht a5 F betätigende
Feder die Drehung der Schnecke 17F in der der normalen Drehrichtung entgegengesetzten
Richtung, wodurch der Schlitten zurückgezogen wird, um den Abdruck der folgenden
Zeile zu gestatten.
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Im normalen Betrieb wird das Zahnrad 19F mit dem Zahnrad 37 F durch
eitle Stange 34 F im Eingriff gehalten, welche frei in einem festen Kern 35 F gleitet
und beständig dem Druck einer regelbaren Feder 36F ausgesetzt ist.
Die
Scheibe MP dient zur genauen Einstelluni; des Schlittens, wie weiter unten dargestellt
ist.
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Es sei jetzt unter Bezugnahme auf Fig. 5 bis 9 ein verbesserter
Mechanismus zur veränderlichen Fortschaltung zur Steuerung des Vorschubs des 1'
ilniträgerschlittens beschrieben.
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Diese veränderliche Fortschaltung weist ein Zahnrad 37F auf, «-elches
mit dem Zahnrad r91' im Eingriff steht, das die Drehung der Schnecke 17],' für den
Vorschob des Schlittens betätigt. Dieses Rad ruckt um eine Zahl von Zähnen vor,
welche von der Breite der gerade wiedergegel>eiien Type at>hün gt, und zwar unter
der Betätigung durch einen sternförmigen Teil 38F, dessen Verstellung durch
Abschläge 4i F begrenzt wird, deren Zahl gleich der Zahl der gewünschten verschiedenen
Vorschübe ist. Der Stern 38F ist außerdem mit einem Zahnsektor 39F versehen, der
die gleiche Achse wie das Rad 37 F und der Stern 38 F hat und mit einem Zahnrad
4o F in Eingriff kommen kann.
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Der Breitenübersetzer TL der Maschine stellt zunächst einen
Anschlag 41 F auf die geeignete Stelle ein, z. B. mittels eines nicht dargestellten
Elektromagneten. Hierauf wird der Hauptelektromagnet 42 F erregt und zieht eine
Betätigungsstange 43 F an. Diese Stange ist mit zwei Anschlägen 44F und 45 Fversehen
und tritt durch eine öffnung, welche in dem Fortsatz 46F eines Hebels einer Kralle
47J# angebracht ist; dieser Hebel ist um eine Achse 48F schwenkbar. Bei Beginn der
Verstellung der Stange 43 F drückt eine Feder 49F auf den Hebel der Kralle 47F derart,
daß sie ihn gegen den Anschlag 44 F gedrückt hält, und die Zahne der Kralle greifen
in die Zähne des Rades 37 F ein und halten dieses so fest.
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Die Stange 43F setzt ihre Bewegung fort, und der Anschlag 5o F drückt
auf den Fortsatz des Halters 511F des Zahrades 4oF (Fig. 6); dieser Halter schwenkt
um seine Achse 52F und befreit <las "Zahnrad 4o F aus dem Zahnrad 37 F. Das Zahnrad
40 F gelangt dann mit den Zähnen eines Anschlags 53F zum Eingriff, welcher es in
seiner Stellung festhält.
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Gleichzeitig wird der Stern 38F, dessen Zahnsektor 39F mit dem Zahnrad
4oF im Eingriff stand, befreit und verstellt sich unter der Einwirkung einer nicht
dargestellten Feder im Grregenuhrzeigersinn, bis einer seiner Schenkel auf den Anschlag
411' (Fig. 71 trifft. In diesem Augenblic k hat die Stange .13 F ihren Hub beendet,
und der Anschlag 45 F ,hält die Klaue 47 F fest, welche ihrerseits das Zahnrad 37F
festhält. Die Klinke 5.1F. welche normalerweise durch eine Feder 55F in die Zähne
des Rades 37F gedrückt wird und während der Drehung dies Sterns angehoben wurde,
fällt in einen Zahlt düs IZa(les 37F ein und verhindert jedes Zurückprallen des
Sterns.
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Ein Dämpfer ;6F wird normalerweise durch den Fortsatz 57F des Sterns
zurückgedrückt. Wenn dieser Stern sich dreht, schwenkt dieser Dümpfer unter dem
Einfluß einer Feder 59F um die Achse 38 F Lind schlägt gegen einen Anschlagteil6oF
an. ' Der Mechanismus bleibt in dieser Stelluiit!. bis der Elel;troinagnet 42F (Fig.
5) losläßt. In diesem Augenblick weicht die Stange 43 F unter der Ein-\virkung der
Feder 61 F (Fig. 8) zurück. Bei Beflinn dieser Rückwärtsbewegung trifft der Teil
32F des Anschlags 5o F auf den Fortsatz 63;F des Teils 51 F und bringt diesen Teil
zum Kippen; das von diesem getragene Zahnrad 4oF greift gleichzeitig in (las Zahnrad
37F und in den Zahnsektor 39F des Sterns ein. ,Der Teil 62F gleitet unter den Fortsatz
63 F und hält so das Zahnrad 4o F im l:ingriff.
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Bei der Fortsetzung ihrer Rückwärtsbewegung macht die Stange 43F die
Klaue 47F frei, deren Zähne aus den Zähnen des Rades 37 F (Fig. 9) heraustreten.
In diesem Augenblick dreht sich dieses unter der Einwirkung der nicht dargestellten
Hauptfeder des Schlittens stehende Rad im Uhrzeigcrsintiund nimmt den Stern 38F
lnit, bis dessen Fortsatz 57 F gegen den Anschlagteil 56F anstößt. Das Zahnrad 3i7
F und der Stern 38F verstellen sich ja in der Tat gleichzeitig, da sie alle beide
mit dem Zahnrad yoF im Eingriff stehen. Beim 1%Torbeigang gibt der Fortsatz 5.7,F
einen Teil seiner kinetischen Energie an den Dämpfer 56F ab, der infolge des Stoßes
die Stellung 56'F einnimmt. Zur Verminderung der Gewalt des Stoßes wird ebenfalls
eine ziemlich kräftige Feder in dem Anschlagteil 64F vorgesehen. Diese Dechiffriervorrichtung
hat den Zweck, im Augenblick des Durchgangs der ausgewählten Type durch die optische
Achse einen verhältnismäßig breiten Impuls zu erzeugen, der auf ein elektronisches
Fensterrohr einwirkt und den der Stellung der ausgewählten Type entsprechenden photoelektrischen
Impuls durchläßt. Diese Dechiffriervorrichtung wird durch einen Zylinder mit ' sieben
Reihen von isolierenden und leitenden Teilen gebildet, auf welchen sieben Bürsten
Bal . , . Ba7 (Fig. io) schleifen.
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Die Kombinationen von isolierenden und leitenden Teilen längs einer
Erzeugenden des Zylinders entsprechen den Kodekombinationen der verschiedenen wiederzugebenden
Typen, wie es Fig, io zeigt, auf welcher schematisch ein abgewickelter i Diechiffrierzylinder
dargestellt ist. jede der Bürsten Ba ist andererseits mit einem Kontakt der
Relais Ti bis T7 (Fig. 17) verbunden, welcher unter der Steuerung der Registriervorrichtung
gemäß dem Kode der betrachteten Type offen oder geschlossen ist, wie oben ausgeführt,
wobei dieser Kode der gleiche ist wie der der Kombinationen der isolierengen und
leitenden Teile des Dechiffrierzylinders.
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Zur Erleichterung des Verständnisses derArbeitsweise der Dechiffriervorrichtung
soll diese Arbeitsweise für ein besonderes Beispiel beschrieben werden, wobei angenommen
ist, daß der Buchstabe t wiedergegeben werden soll, welcher in der in Fig. io dargestellten
Anordnung, in welcher die leitenden Teile schraffiert sind, die Erzeugende 27 des
Zylinders einnimmt. Die Figur zeigt, daß die diesem Buchstaben entsprechende Kombination
1=35 ist. d. 1i. daß, wenn die Erzeugende 27 des j Zvlin(1ers, welcher sich in der
Richtung S verschiebt,
an den Bürsten BA vorbeiläuft, nur die Bürsten
Bal, Ba., Bai und Ba. auf leitenden Teilen des Zylinders schleifen.
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Wenn man annimmt, daß die Kontakte t1, t2,'3 und t. durch Betätigung
der entsprechenden Relais geöffnet sind, so zeigt,die Betrachtung der Fig. io, daß,
während der Zylinder an den Bürsten von der Stellung o bis zu der Stellung 27 vorbeiläuft,
wenigstens eine der Bürsten BA in einem gegebenen Augenblick mit einem leitenden
Teil in Berührung steht. Infolgedessen ist der von dem Körperschluß 11! der Dechiffriervorrichtung
zu dem gemeinsamen Punkt H (Fig. io) verlaufende Stromkreis stets geschlossen. Dieser
Stromkreis wird dagegen geöffnet, wenn die Bürsten auf die Stellung 27 gelangen.
In diesem Augenblick ist nämlich die Kombination der offenen Kontakte gerade genau
dieselbe wie die der leitenden Teile der Dechiffriervorrichtung. Der Stromkreis
bleibt somit während der Dauer des Vorbeigangs der Bürsten an der Reihe 27 offen,
und man benutzt diese Unterbrechung, wie weiter unten gezeigt werden wird, um die
photoelektrische Betätigung durchzulassen, welche in dem genauen Augenblick des
Vorbeigangs des von der Scheibe D getragenen Buchstabens t vor der Photozelle ausgelöst
wird; dieser Impuls kann so die Blitzröhre zum Ansprechen bringen und den photographischen
Abdruck der gewünschten Type auf dem Film bewirken.
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blan erkennt, daß für weitere der folgenden Reihen der Dechiffriervorrichtung
Kombinationen möglich sind, welche den erwähnten Stromkreis von neuem öffnen; so
kann man bei dem gewählten Beispiel feststellen, daß dieser Stromkreis noch beim
Durchgang der Erzeugenden 39, 50, 53, 58, 63, 65, 70, 75, 76, 79, 81 und 8,2 unter
den Bürsten BA geöffnet wird. Um zu verhindern, daß die diesen Erzeugenden
entsprechenden Typen ebenfalls photographiert werden, wenn man den Buchstaben t
wünscht, sieht man gemäß einem Kennzeichen der Erfindung eine Vorrichtung vor, welche
der Blitzröhre nur gestattet, einmal für eine volle Umdrehung der Dechiffriervorrichtung
zu arbeiten, so daß die auf den richtigen Impuls folgendenAuslöseitnpulse ohne `'Virkung
bleiben.
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Zeilenzähler. Die Tasten der Schreibmaschine betätigen die Wählerstangen,
welche ihre Kontakte gemäß dem den verschiedenen Zeichen zugeteilten Kode schließen.
Es seien hier nur die vier ersten Kontakte betrachtet, welche die Breite der Zeichen
kennzeichnen. Diese vier ersten Kontakte sind mit (gen vier Eingängen des binären
Zählers verbunden. I?s ist klar, daß diese vier Eingänge gleichzeitig; arbeiten
können müssen, da die Kontakte der \@'ä'hlerstangett gleichzeitig erfolgen. Das
Ergebtiis der Addition dieser Zahlen in dem Zähler wird auf sog. Speicherrelais
oder binären Relais oder auf Kombinationen von Relais registriert. Diese Relais
haben zwei stabile Stellungen und gehen von einer Stellung in die andere über, wenn
sie unter Strom gesetzt und dann unterbrochen werden, und bleiben in dieser Stellung.
Aus diesem Grund nennt tnan sie auch Flip-Flop. Fig. i4 zeigt ein Ausführungsbeispiel,
welches ein Schrittschältwerk benutzt, wie es in der Telephonie üblich ist. Dieses
Schaltwerk weist eine Klinke 44 und ein Klinkenrad 46 auf. Wenn der Elektromagnet
48 erregt wird, zieht der Anker 5o die Klinfke entgegen der Wirkung einer Feder
54 nach hinten zurück, und wenn der Strom unterbrochen wird, läßt das Klinkenrad
die Kontaktscheibe 54 um einen Schritt vorrücken. Eine Bürste 56 stellt einen Dauerkontakt
mit der Scheibe in der Nähe ihrer Mitte her, während eine andere Bürste 58 eitlen
Metallteil in den Stellungen, in welchen der Stromkreis geschlossen ist, berührt
und einen Isolierteil für die Stellungen, in welchen der Stromkreis geöffnet ist.
Hieraus folgt, daß der Stromkreis bei jeder zweiten Erregung des Elektromagneten
48 geschlossen wird. Eine Hilfswicklung 6o kann zu einem weiter unten erläuterten
Zweck vorgesehen sein.
-
Fig. 15 zeigt einen Flip-Flop-Stromkreis, welcher dieselben Ergebnisse
liefert, aber normale Telephonrelais an Stelle der teureren Schrittschaltwer'ke
benutzt. Wenn auf Fig. 15 die Erdleitung über den Taster S hergestellt wird, fließt
der Strom durch das Relais 62 und eine in Reihe geschaltete Wicklung des Relais
64; eine einzige Wicklung von 64 ist jedoch für die Betätigung des Relais 64 zu
schwach (der Begriff Betätigung wird hier benutzt, um das Arbeiten des Ankers des
Relais zu bezeichnen). Infolgedessen arbeitet das Relais 62 allein. NN'enn die 'haste
geöffnet wird, wird die zweite Wicklung von 64 erregt, welche während des Impulses
beiderseitig an Erde lag. Diese beiden Wicklungen von 64 und die Wicklung von 62
bleiben erregt, und die beiden Anker werden angezogen. Wenn die Taste ein zweites
Mal geschlossen wird, werden die beiden Enden der Wicklung von 62 an Erde gelegt,
und es läßt los, aber 64 bleibt durch seine halle Wicklung betätigt (dieses Relais
weist die wohlbekannte Bauart der Relais mit Doppelwicklung auf, bei welcher eine
einzige Wicklung nicht in der Lage ist, das Relais zu betätigen, al>e r es betätigt
halten kamt, wenn es einmal angesprochen hat).
-
Wenn die Taste S geöffnet wird, läßt 64 los, und (las Arbeitsspiel
kann sich wiederholen. Die von dem Relais 64 betätigten Kottakte 66 können in eitlem
äußeren Stromkreis verwendet werden. Diesz, Kontakte schließen sich bei jeder zweiten
Betätigung der Taste S und arbeiten infolgedessen genau so wie die Bürsten 56-5
der hi->. t4.
-
Nenn man jetzt ein binäres Relais einer gegebenen Stufe betrachtet,
so ist es klar, daß es arbeiten muß, wenn es einett Impuls erhält, und daß es dies-.#n
Impuls an die folgende Stufe -,veitergeben muß, wenn es sich bereits in seiner betätigten
Stellung oller Stellung t befindet. und daß es diesen kückhalteittlpuls nicht weitergeben
darf, wenn es sich in seiner Stellung o befindet. Wenn jedoch eine Stufe gleichzeitig
einen hückhalteimpuls der unteren Stufe und einet ummittelbaren Impuls empfättgt.
darf sie nicht arbeiten, sondern mull eine Riickltaltung auf die nächstfolgende
Stufe übertragcii,
und zwar uiialaliäilgiz; von der Stellung, in
w-elchcr -ic sich anfänglich befand.
-
Fig. i= zeigt einen diescii Bedingungen ge-ȟcil@lell l@iil<iren
kühler. F.r umfaßt ebenso viele Flip-Flop-Stromkreise, wie Stufen vorhanden sind
Diese Stromkreise sind bei X1, X2, X3, X4, X5 dargestellt und können die in dem
gestrichelten Rahmen der Fig. ii oder i; dargestellte Bauart aufwei#eii. Jeder Flip-Flop-Stromkreis
ist mit Kontakten versehen. welche geschlossen sind, wenn sich der FlilrFlop-Stromlcreis
in der Stellung t befindet. und offen, wenn er Sich in der Stellung o letln<let.
Die Kontakte sind bei 66 dargestellt. Solche einfachen Schließungskontakte an dem
Flip-Flol>-Stroml<reis w ä, eli ausreichend, wenn die Eingütige in den verschiedenen
Stufen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erfolgen würden.
-
\\ entt ein Flip-Flop-Stroinkreis ein Rückhaltepotetitial von der
vorhergehenden Stufe und ein unmittelbares Arbeitspotential von seiner eigenen Stufe
empfängt, so ist es wenig praktisch, diesen Fiil)-Flop-Stronii<reis zweimal arbeiten
zu lassen. Eine schnellere und praktischere Methode besteht darin, das Arbeiten
des Flip-Flop-Stromkreises einer Stufe, in welcher ein doppelter Eingang erfolgt,
zu verhindern und ihn ein Rückhaltepotential in die höhere Stufe schicken zu lassen.
Der Stromkreis der F ig. 12 erfüllt diese Bedingungen. Alle Stufen sind gleich,
mit Ausnahme der ersten, welche natürlich kein kückhaltepotential empfangen kann.
,Jede Stufe ist mit Rückhalterelais R2, R3 usw, versehen. Diese Relais haben zwei
entgegengesetzte Wicklungen und arbeiten, wenn eine beliebige ihrer \@"ickltiugell
erregt wird, während sie in Ruhe bleiben, w-eltll die beiden \\-icklungen gleichzeitig
erregt werden. Der Eingang in die erste Stufe erfolgt durch einen Dralit 67 finit
einem Kontakt (der durch die Taste El dargestellt ist), wobei dieser Leiter unmittelbar
mit Xi sowie mit einem dtr Kontakte 66 verbunden ist. .1?in Rückhalteleiter 6S gellt
von den Kolltakteil 66 \ oll 11 zti einer \Vicklunä voll R2. Der Eingangsdraht 69
der zweiten Stufe gellt durch Kontakt X2 zu der zweiten Wicklung voll R3 und auch
durch einen Gleichrichter 7 0 und einen Dralit 7 t zu dein Kontakt 66 (aber nicht
zu dem Flip-Flop-Stromkreis X2 selbst). Ein zweiter Gleichrichter ;2 ist zwischen
die Drähte 68 und 7 1 eingeschaltet.
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Die Arbeitskontakte 73 des Relais E2 sind durch eilten Dralit 7.4
mit X.> verbunden, während seine Ruhekontakte ; 3 mit dein Eingangsdraht 69 seiner
eigenen Stufe und mit einem Rücklialtedraht 76 verbunden sind, der von dem Kontakt
66 von X2 zu einer \Vicklung von R'3 führt.
-
Die dritte Stufe und die folgenden Stufen sind eine einfache Wiederholung
der zweiten Stufe.
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1's ;,t zii bemerken, daß der Zähler der Fig. 15 den Vorteil aufweist,
daß ein Riickhalteimpuls durch alle Stufen, die in Frage kommen, übertragen wird,
ohne das Ansprechen der Relais zu erfordern. Wenn z. B. die drei Flip-Flop-Stromkreise
X1, X2, X.t sich in der Stellung i befinden (was iii in dem hinäreil System oder
7 in (lein Dezimalsystem entspricht), schickt die Schließung von KI einen Riickz:alteimpul_
unmittelbar durch 66 von X1, den Gleichrichter 72, den Draht 71, die Kontakte 66
und den Draht 76 der zweiten Stufe und durch genau gleiche Verbindungen der dritten
Stufe unmittelbar in die vierte Stufe. Die Flip-Flop-Relais d: r drei ersten Stufen
gehen zusammen in die Stcllun'" o über. Das Relais E ist vorgesehen, um den l,!i>)-Flop-Stromkreisen
nicht zu gestatten, allbevor die Rückhalterelais ihre richtige Stellung eingenommen
haben. Das Endergebnis ist in dein Fall diese Beispiels iooo, nämlich die Summe
von i i i und i in dem binären System.
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Es sei jetzt z. B. die zweite Stufe betrachtet. Bei einem einfachen
Eingang, der entweder von der ersten Stufe durch (teil geschlossenen Kontakt Stellung
i des Flip-Flop-Stromkreises Xi oder von einem durch die Taste K, angelegten Potential
kommt, arbeitet das Relais R2, da nur eine einzige seiner \Vicklungen erregt ist.
Durch seinen Arbeitskontakt bewirkt es das Ansprechen des Flip-Flop-Stromkreises
X2. \\'etin sich der Flip-Flop-Stroml:reis X2 in der Stellung 1 befindet, wird dieses
Arbeitspotential auch auf das Relais R3 der folgenden Stufe übertragen usf.
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Wenn dagegen zwei gleichzeitige Eingänge erfolgen, nämlich eine Rückhaltung
der ersten Stufe, welche von K1 und dem Kontakt 66 des Flip-Flop-Stromkreises X1
(in Stellung i) herrührt, und andererseits ein unmittelbares Potential durch die
Taste K, der zweiten Stufe, arbeitet das Relais K2 nicht, da seine beiden Wicklungen
erregt werden, und das Potential wird durch den Ruhekontakt des in Ruhe befindlichen
Relais 1i2 auf das Relais R3 der folgctiden Stufe übertragen.
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Fig. 1 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, hei welchem die Wählerstangen
die Eingangsrelais Cl, C" C3, C4, C5 betätigen. Bei dieser Ausfiihrungsform
hat das Rückhalterelais R2 eine einzige Wicklung. Die anderen Rückhalterelais haben
zwei \\-icklungen und sprechen an, wenn die eine oder die andere oder alle beide
erregt werden. Die Verbindungen werden nicht im einzelnen beschrieben, da die Arbeitsweise
an Hand der obigen Erläuterungen klar aus der Zeichnung hervorgeht. Es sei z. B.
angenommen, daß sich der Flip-Flop-Stromkreis X1 in der Stellung i befindet und
daß die Relais Cl und C2 durch die Permutationsstangen betätigt werden. Der Stromkreis
X1 wird durch Cl betätigt, und das Relais R2 spricht an; das durch den Arbeitskontakt
von R2 gegebene Potential wird nicht an das binäre Relais X2 gelegt, sondern wird
durch den Wechselkontakt voll C2 auf das Relais R3 übertragen, welches durch seine
erste M'icklung anspricht. Durch einen Arbeitskontakt von R2 und den Ruhekontakt
des Wechselkontakts von C3, welches sich in der Ruhestellung befindet, wird X3 erregt.
Es sind Gleichrichter vorgesehen, um ein unerwünschtes Ansprechen der Relais der
unteren Stufen zti verhindern. Man sieht so, daß die Rückhaltereiais auf zwei Weisen
betätigt werden können, entweder wenn der vorhergehende Flip-Flop-Stromkreis ein
Rückhaltepotential übermittelt oder wenn
das vorhergehende Rückhalterelais
betätigt wird und gleichzeitig ein unmittelbarer Eingang erfolgt. Das Relais E der
Fig. 13 hat dieselbe Aufgabe wie das entsprechende Relais der Fig. 12.
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`'Fenn man eine Subtraktion vorzunehmen wünscht, z. B. im Fall eines
Irrtums, genügt es, die Stellung aller Flip-Flop-Strom'kreise umzukehren, die abzuziehende
Zahl hinzuzufügen und alle Flip-Flop-Stromkreise ein zweites Mal umzukehren. Dies
kann leicht mit Schrittschaltwerken der in Fig. i, dargestcllten Art erfolgen, decin
es genügt. eine zii diesem Zweck vorgeselle.ne I-Iilfswicklung6o zu erregen. Dürch
die gleichzeitige Erregung aller dieser Hilfswicklungen wird die Stellung aller
Schrittschaltwerke umgedreht. Die Subtraktion in dem Fall von Flip-Flop-Stromkreisen
mit einfachen Telephonrelais erfolgt auf ähnliche Weise und soll später im Verlauf
der Beschreibung erläutert werden.
-
Gesamtschema der elektrischen Stromkreise. Die Stromkreise werden
unter Bezugnahme auf das Gesamtschema der Fig. i i beschrieben. Der durch das Rechteck
io links unten in Fig. i i dargestellte Apparat umfaßt eine Schreibmaschine mit
einer Tastatur und die durch die Tasten betätigten Wählerstangen sowie die Registriervorrichtung,
welche zur Registrierung der den Zeichen entsprechenden Kodekombinationen bestimmt
ist. Das System weist vorzugsweise eine Registriervorrichtung auf, bei welcher die
bereits registrierte Kodekombination während desTippens der folgenden Zeile auf
der Tastatur abgelesen, dechiffriert, auf die Blitzphotographiervorrichtung und
auf die veränderliche Fortsehaltvorrichtung des Filmträ-gerschlittens übertragen
werden kann. Gemäß einer üblichen Technik werden die Breiten der verschiedenen Typen
einer gegebenen Schriftart in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Einheit ausgedrückt.
Bei einer typischen Schriftart beträgt z. B. die Breite von i und 1 fünf Einheiten,
die von f und j sechs, die von a, g und den Zahlen neun, die von b, h, n und s zehn,
die von J, F und L zwölf und die von M, H und W fünfzehn. Ferner wird dem kleinstenZwischenraum
zwischen den Worten ein willkürlicher Wert erteilt, der z. B. vier Einheiten betragen
kann.
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Durch Niederdrücken der einem Buchstaben entsprechenden Taste wird
die Registriervorrichtung betätigt und registriert den entsprechenden Kode. Gleichzeitig
wird bei jedem Anschlag eines Buchstabens seine Breite auf den Zeilenzähler 12 übertragen.
Hierfür verbinden vier Leiter das Rechteck ic mit dem Rechteck 12 (Fig. i i). Aus
obigem geht hervor, daß zwölf verschiedene Breiten zwischen vier Einheiten (kleinster
Abstand) und der Breite des Buchstabens W (fünfzehn Einheiten) im allgemeinen für
alle möglichen Schriftarten ausreichend sind. Hierfür sind vier Drähte 1.4 hinreichend,
da inan mit vier Drähten 24 = 16 verschiedene Kombinationen erhält, obwohl eine
größere Zahl von Drähten verwendet werden könnte, wenn eine größere Zahl
von Breitenwerten erwünscht ist. Das Niederdrücken der Abstandstaste .S'1'
fügt vier Einheiten bei dem Zeileiizäliler und außerdem eine Einheit bei dem Abstands-
oder Zwischenraumzähler C, hinzu, so claß der Zeilenzähler die Zahl der Einheiten
seit dem Beginn der Zeile und der Abstandszähler die Zahl der justierbaren Zwischenräume
sammelt. Hierfür verbindet eine Verbindung einen durch die Abstandstaste der Schreibmaschine
betätigten Kontakt mit dem Zähler C1.
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Außer den die Wählerstangen mit dem Zeilenzähler verbindenden Drähten
14 wird ein Leiter 20 durch einen sog. Universalkontakt der Schreibmaschine erregt,
welcher arbeitet, wenn eine beliebige Taste niedergedrückt wird, und dessen Zweck
später klarwerden wird.
-
1m Ende des Schreibens einer Zeile liest die Bedienungsperson nach
und betätigt, wenn sie die Zeile richtig findet, die Sendetaste 22, welche den Anlauf
des Justiermechanismus und hierauf den Abdruck selbsttätig bewirkt. Es sei jetzt
kurz die Justierung beschrieben.
-
Es sei J die in der gewählten Längeneinheit ausgedrückte gewünschte
fustierunt" und I_ die Summe aller Breiten der verschiedenen Typen und des kleinsten
justierbaren Zwischenraumes, wie sie in der Registriervorrichtung registriert ist.
Das Defizit der Zeile beträgt D, wobei J-L = D.
Die Justierung hat den Zweck,
das Defizit D auf die justierbaren Zwischenräume so aufzuteilen, daß die Länge der
Zeile von L genau auf J gebracht wird.
-
Wenn N die Zahl der iustierbaren Zwischenräume ist, so erhält man
folgende Beziehung zwischen N und D:
D=NQ+ R, (1)
worin
Q der ganze Teil .des Quotienten von N
und D und R -der
Rest ist. Wenn man zu jedem Zwischenraum die Menge
hinzufügen würde, wäre es notwendig, daß sich der Schlitten um einen beliebigen
Bruchteil der Einheit verschieben könnte. Derartige Vorrichtungen besitzen den Nachteil,
daß ihre Regelung heikel ist und daß sich die Fehler addieren. Bei den veränderlichen
Schaltvorrichtungen dagegen, welche sich nur um eine ganze Zahl von Einheiten verstellen,
addieren sich die Fehler nicht. Um die Vorteile dieser Art der veränderlichen Schaltung
für den Filmträgerschlitten auszunutzen, fügt die justiervorrichtung Q Einheiten
zu den N-R ersten Zwischenräumen und Q + i Einheiten zu den R letzten hinzu. Die
Zahl der so hinzugefügten Einheiten beträgt dann (N - R) Q -i-
R (Q -h- 1) = 1' Q -I- R = D . (2)
Die Arbeitsweise der Justiervorrichtung
soll unter Bezugnahme auf ein Zahlenbeispiel beschrieben werden. Es sei angenommen,
daß D gleich 41 ist (d. h. daß die Zeile um einundvierzig
Einheiten
zu kurz ist) und daß die Zahl der Zwischenräume _N- gleich 12 beträgt (Zeile von
dreizehn Worten).
-
Man schickt in den Zähler 1,2 mehrmals hintereinander die Zahl N.
lies geschieht durch die fünf Leiter 23, welche den Abstandszähler Cl mit (lern
Zeilenzähler 12 verbinden. In dem gewählten Beispiel wird das Defizit D infolgedessen
von 41 auf 29, dann auf 17 und auf 5 verringert. Bei der vierten Addition
wird die Fassungskraft des Zählers überschritten (um sieben Einheiten in dein gewählten
Beispiel). Die Zahl von Malen, die N in (lern Zähler hinzugefügt wurde, um ihn zum
Kippen zu bringen, ist gleich Q + 1. Wenn man die allgemeine Gleichung (2) voll
neuem hinschreibt und darunter die Werte des Zahlenbeispiels, so erhält man:
(N -R)Q+R(Q+i)=NQ+R=D . (7 X 3) + (5 X 4) = 12 x 3 + 5 = 41 Der Restumschalter
PR ist mit dem Zähler 12 durch eine Gruppe von fünf Leitern 24 verbunden. Der Zähler
gibt, wie bereits erwählit, in diesem :\ttgenlilick 7 all (oder ganz allgemein N-R).
Dieser Wert JY-R wird durch die Drähte 24 übertragen, um die Einstellung des Umschalters
PR zu steuern.
-
Es ist ferner ein sog. Zonenumschalter SZ vorgesehen, der mit dem
Zwischenraumzähler Cl durch einen Leiter 25 verbunden ist. Dieser Zonenumschalter
registriert zunächst die Zahl Q, welche zti den _\ - R ersten Zwischenräumen hinzugefügt
werden soll. In dein beschriebenen Beispiel wählt der Umschalter .SZ einen Zuschlag
von drei Einheiten, welcher zu den sieben ersten Zwischenräumen hinzugefügt werden
soll. Ein Leiter 2,6 verbindet den Restumschalter PR mit dem Zonenumschalter
.SZ, durch «elchen PR an.S7 einen Impuls weitergibt, -#venn er durch einen Vorschub
von !V-R Schritten N-H aufgebraucht hat. Anders ausgedrückt, wenn die Fortschaltung
des Schlittens ini :\ugenblick des -\b(irticks arbeitet, rückt der Restumschalter
PR für jeden justierba.ren Zwischenraum uni einen Schritt gegen seine Ruhestellung
vor. \1-elrlt er in derRuhestellung ankommt, (l. h. wenn die _\--R ersten Zwischenräume
tun Q vergriißert -,vurden, läßt der durch PR abgegebene Impuls den Unischalter
S'Z von der Zone Q auf Q-1- i vorrücken, wodurch die R restlichen Zwischenräume
tini Q+i Einheiten vergrößert werden. (In (lein gewählten Beispiel muß PR sielen
Schritte machen, um in seiner lttiltestelltitig anzukommen, und schaltet dann den
Zonenumschalter von drei auf vier Einheiten für die fünf restlichen Zwischen-Es
sei jetzt wieder auf (las Schema der Fig. i i 1>eztig gellomlllell. 1)as Rechteck
29 stellt den Ilt-eiten@ilxrsetzer, Signalübersetzer und Wiederholer dar. Dieses
Rechteck 28 ist mit io durch zwei Gruppen von Drähten verbunden, die durch eine
Gruppe 30 voll vier Breitetianzeigeleiteni und eine l;ruppe3a von drei Leitern
zur .ltiswalil von Typen in derselben Breite gebildet werden. Diese Leiter werden
durch den Ablesemechanismus der Registriervorrichtun.g erregt. Die vier Drähte 3o
dienen dazu, die Breite der Type zu wählen und ein richtiges Arbeiten der veränderlichen
Fortschaltung zu gewährleisten. Die drei Drähte 32 wählen die gewünschte Type unter
denen mit gleicher Bmeite. Die Typen b und h haben z. B. die gleiche Breite, so
daß die Drähte 30 für diese beiden gleiche Signale übermitteln. Die Drähte 3,2 senden
jedoch verschiedene Impulse. Wenn nicht mehr als acht Typen gleicher Breite vorhanden
sind, sind die drei Drähte 32 ausreichend. Tatsächlich sind bei den meisten Schriftarten
mehr als acht Typen von jeder Breite vorhanden. Man kann dies durch Vergrößerung
der Zahl der Drähte 32 berü ksichtigen. Solche zusätzliche Leiter sind jedoch nicht
nötig, denn die Drähte 30 werden nicht vollständig ausgenutzt, und gewisse
unausgenutzte Breiten können anderen zugeteilt werden, wie weiter unten ausgeführt
wird. Von dem Breitenübersetzer 28 geht ein Kabel mit zwölf Leitern 34 zu der veränderlichen
Fortschaltung 36. Diese Impulse der Drähte 30 und 32 werden auch durch einen Signalübersetzer
und Wiederholer hindurch durch sieben Drähte auf die photographische Einheit 40
übertragen, in welcher die gewählte Type in dem Augenblick beleuchtet wird, in welchem
sie durch die Photographierstellung geht, um ein Bild auf den Film zu werfen.
-
Der Zonenwähler SZ ist durch siebzehn Drähte 42 mit dem Rechteck 36
verbunden. Falls ein Zwischenraumsignal in den Drähten 30 und 32 erscheint, wird
der Blitzstromkreis nicht betätigt, sondern ein Signal wird durch den Signalübersetzer
durch einen Draht 43 in den Zonenwähler SZ geschickt. Die Breite des Abstands wird
durch die Stellung des Zonenwählers bestimmt, und ein Signal wird durch einen der
Drähte 42 der veränderlichen Fortschaltung übermittelt. Die Mindestbreite eines
justierbaren Zwischenraums beträgt vier Einheiten, und da man ihm praktisch keine
Breite über 18 geben kann, sind die Drähte 42 ausreichend. Die Zwischenräume von
o, > , 2 und 3 Einheiten werden nicht verwendet, und diese Werte bleiben der Justierung
zwischen Typen vorbehalten, wie später ausgeführt wird. In dein gewählten Beispiel
gibt der Zonenwähler durch die veränderliche Schaltung den sieben ersten "Zwischenräumen
einen Justierzuwachs von drei Einheiten und den fünf letzten einen Zuwachs von vier
Einheiten, so daß die Breite der sieben ersten Zwischenräume sieben Einheiten und
der fünf letzten acht Einheiten beträgt.
-
Die mathematischen Grundsätze, auf welchen die Justierung beruht,
wurden erläutert, als ob die Rechnungen in dem Dezimalsystem stattgefunden hätten.
Die wirklichen Rechnungen erfolgen jedoch vorzugsweise in dem binären System. Die
verwendeten Organe und die benutzte Rechenweise sollen jetzt im einzelnen beschrieben
werden. Da jedoch ein besonderer Zähler ein wichtiges Element des Systems ist, sollen
die Grundsätze der Arbeitsweise
des Zählers zuerst erläutert werden,
worauf die verschiedenen Organe des Systems im einzelnen bechrieben werden sollen.
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Zählung der Zeilenlänge. Das Arbeiten des "Zeilenzählers soll jetzt
im einzelnen unter Bezugnahme auf den in Fig. 16 bis 21 genauer dargestellten Kreis
beschrieben werden. Die Schreibmaschine ist links unten in Fig. 18 dargestellt.
Wenn die Bedienungsperson eine Taste niederdrückt, betätigt sie eine gewisse Zahl
von Permutationsstangen und schließt die zugeordneten Kontakte cd" cd2, Cd., cd4,
welche die Breite der Buchstaben kennzeichnen, und die Kontakte cd., cd.,
cd;, welche die Buchstaben gleicher Breite voneinander unterscheiden und für die
Justierung keine Rolle spielen. Da die Kontakte der Permutationsstangen während
etwas verschiedener Zeitdauer geschlossen werden können, sind Zwischenrelais R11,
R12, R13 und R14 zwischen die Permutationsstangen und den Zähler eingeschaltet.
Diese Relais werden durch die Drähte 14 und die Kontakte der Permütationsstangen
betätigt und werden durch Haltestromkreise gehalten, welche durch ihre Schließungskontakte
vor der Unterbrechung und einen in diesem Augenblick geschlossenen Arbeitskontakt
eines besonderen Verzögerungsrelais DR hergestellt werden. Auf diese Weise ist es
möglich, diese Relais während einer genügenden Zeit betätigt zu halten, und zwar
unabhängig von der Schließungsdauer der Kontakte der Wählerstangen. Wenn die Zwischenrelais
betätigt sind, legen sie eine Batterie über ein in der Nullstellung befindliches
Umschalterelais cs an die Eingangsdrähte des Zählers. Der Zähler (Fig. i9) umfaßt
fünf Stufen mit fünf Rückhalterelais R.2 bis R6 und fünf Kombinationen von binären
Relais Al-B1 bis A5-B5 der in Fig. 15 dargestellten Bauart. Der Zähler ist dem der
Fig. 15 gleich, und die Kombinationen der Relais AI-B1, A2-B2 sind die gleichen
wie X.-X2 usw. der Fig. 15. Vier Stufen genügen für die Breiten der Zeichen; es
ist jedoch zweckmäßig, eine fünfte Stufe vorzusehen, um mehr als fünfzehn justierbare
Zwischenräume haben zu können, da, wie oben ausgeführt, die Zahl von Zwischenräumen
N durch die Drähte 23 in den Zähler geschickt wird. Jedesmal, wenn eine beliebige
Taste der Tastatur CL niedergedrückt wird, wird ein Universalkontakt genannter Kontakt
u betätigt. Der Kontakt betätigt ein Relais RU, welches sich ebenfalls über einen
Ruhekontakt des Relais DR verriegelt. Ein weiteres Relais E wird parallel durch
den Arbeitskontakt der Relais RIl bis R14 und RU betätigt. Dieses Relais E hat zum
Zweck, die Anlegung der Batterie an die binären Relais zu verzögern und so den Rückhalterelais
R2 bis R, Zeit zum Ansprechen und zur Vorbereitung des Stromkreises zu geben.
-
Wenn der binäre Zähler seine Fassungskraft überschreitet, wird ein
Impuls auf das Schrittschaltwerk ACS (Speicherschaltwerk) gegeben, welches um einen
Schritt vorrückt. Der Umschalter ACS ist ein Schrittschaltwerk (Fig. 18), welches
jedesmal um einen Schritt vorrückt, wenn der binäre Zähler 32 zählt. Man
kann ihn als einen Zähler mit der Grundzahl 32 ansehen, der eine hinreichende Fassungskraft
hat, um die Gesamtzahl der Einheiten der längsten Zeile zu registrieren. Der Impuls
wird folgendermaßen übermittelt: Wenn der binäre Zähler kippt, wird ein Stromkreis
durch das Rückhalterelais R6 auf die gleiche Weise hergestellt, wie die Rückhaltungen
in eitler beliebigen Stufe des Zählers selbst erfolgen, wie unter Bezugnahme in
Fig. 15 ausgeführt. Wenn das Relais R6 seine Kontakte schließt, übermittelt es einen
Impuls durch den Draht So, einen Kontakt des später beschriebenen Unischalters COS
und einen Draht 82 an ACS. Die Erregung der Wicklung und die darauf beim Zurückfallen
von R6 erfolgende Unterbrechung läht die Bürsten von ACS um einen Schritt vorrücken.
-
Es war bemerkt worden, daß aas Relais RU verwendet wird, wenn mehr
als acht Zeichen einer beptimmten Breite vorhanden sind. So gilt es in einer bestimmten
Schriftart zwanzig Zeichen mit neun hreiteneinheiten und vierzehn mit zehn Einheiten.
Da die Breiten o, 1, 2 und 3 in einer normalen Schriftart nicht verwendet werden
(das schmalste Zeichen ist der kleinste Zwischenraum von vier 1inheiten), können
diese nicht verwendeten Werte benutzt werden, um die Zeichenzahl in gewissen Breiten
zu vergrößern. Dies wird in befriedigender Weise durch den in Fig. i9 dargestellten
Stromkreis erzielt. Das Relais RU, «-elches für alle Zeichen betätigt wird, wird
nur wirksam, wenn die binären Werte o, 1, io (zwei) und i i (drei) an den Relais
RIi und R12 erscheinen oder, anders ausgedrückt, immer dann, wenn die Relais R!
f und/oder R14 nicht betätigt werden. Eine Verbindung geht von der Batterie über
den Arücitskontakt von R U, die Ruhekontakte von R14 und R13 und einen Wechselkontakt
von R12 zu dein Verbindungspunkt von zwei Gleichrichtern rd3 und rd4, welche mit
den Eingangsdrähten des Zählers für die Werte i bzw. 8 (iooo in binärer Zählung)
verbunden sind. So wird, wenn kein Relais R! betätigt wird, ein Signal des Wertes
9 durch die beiden Gleichrichter in den Zähler geschickt. Wenn das Relais RIl allein
betätigt wird, wird derselbe Wert in den Zähler geschickt, wobei der Gleichrichter
rd, durch den Arbeitskontakt von RIl überbrückt ist. Wenn der Zähler R12 allein
betätigt wird, wird sein normaler Wert durch den in betätigter Stellung befindlichen
und mit dem vierten Eingangsdraht des Zählers verbundenen Wechselkontakt von zwei
auf zehn gebracht. Schließlich ist es klar, daß, wenn RIl und R12 alle beide betätigt
werden, ein Wert von elf Einheiten in den Zähler geschickt wird.
-
Darstellung der Steuerschalter und Umschalter. Für gewisse Uranschalter,
insbesondere ACS und SZ, wurden die Kontakte getrennt dargestellt. Für die anderen
wurde jedoch die in der Telephonie übliche Darstellung gewählt. Die verschiedenen
Niveaus (Nocken) werden durch große Buchstaben
A, B, C usw. bezeichnet. So
besitzt der Berichtigungssteuerschalter COS (1# ig. 18) sieben durch die huchstabenA
b@@ (i l:rzeichiict@ \ivcatis.
| Die Kontakte dieser vc#r#chie(1(nell Niveaus sind |
| bezeichnet durch: |
| ................ I14 |
| (.@ .................. 3 |
| 1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . o |
| L .................. 4 |
| 1. ........ ......... 3 |
| G .................. 2.4 |
| Il .................. 2.3 |
| le(le Zahl entspricht einer Stellung, in welcher |
| der Knntakt geschlossen ist. Das Zeichen ! he- |
| deutet, daß der Kontakt zwischen den beiden |
| Stelltlilgen gesclilossett ist, wiihrend der Punkt 1>e- |
| deutet, (laß der Kontakt zwischen den beiden |
| Stellungen offen ist. So ist (las Niveau .4 in seiner |
| IZtillestellung o geiifftiet, aber für alle Stellungen |
| ;wischen i und geschhisseu. Das Niveau C ist |
| 11111- in der Stellung ; geschlossetl, 1) nur in der |
| Stellltilg o, E in der Stellung 4, F in der Stellung 3, |
| .. i11 2 und 4. aller gc(>ffnet in der Stellung, 3,
und |
| 1I in (lull ltellltllgeli 2 und 3. |
| \lizcigc\ ((iri(-lltullgen. Apparate zur Kontrolle |
| die 1@e<lienuugsl>ersrnl. i )a |
| @I(r Test. >(, :N ic ci- auf der Schreibmaschine |
| erschcitlt, keilte brauchbare genaue Angabe über |
| (lie wirkliche I_iingc der Zeile geben kann, sind |
| Mittel vorgeselicn, utn der 13e(lientitigsperson eine |
| \llz(#ie zu ühertnitteln, die liinr°ichen(1 ist, um |
| ihr, zu g;-@tatten. die Schreibmaschine für den Satz |
| riclitH` zu lle(licnen. Hierfür sind zwei Meß- |
| histrumente vorgesehen (Fig.21), von denen das |
| eine (las I>chzit der Zeile I) und da: andere den |
| i:t@ i@:-11:-tlr attlllzul@ ac!t: I1 \ anzeigt. Die
hitiäreil |
| kelais P1 bis 1>5 sind finit llntrrbrecliungslcotitalcten |
| vcrsellcit. welche die \\'i(leraän(le r1. r." r3, r4 |
| t@il@l r-: l@ara!Ic! scllalt;:t, wobei diese 1'ar<tllcll;onllli- |
| liati(@n durch eincii Leiter ilo mit einem gemein- |
| sa1nen \Viderstand J-6 in IZeilie geschaltet wird. |
| I@(ler dieser \\'i(lcrst;in(le ist so gewählt, daß er in |
| (gen geineirisainen \Viderstand r6 einen Strom |
| schickt. (1esseit \Vert in @'lilliatlipere seiner Stellung |
| iii (lein hin:iren Svstvni entspricht. Bei eitler Batterie |
| von 24 Volt l;auil z. 1i. der \\'iderstand r1 einen |
| \Vert von 2-[ooo Mini mit einem Stroh von r Milli- |
| allll>ere 11211>eti. der \\"i(lerstatl(1 r_ 12000 Olini,
der |
| \Viderstand r3 (>ooo Olitn. der Widerstand r4 |
| 3000 ( )IM, und der Widerstand 1t, 150o Ohm. In |
| ;iltiiliclier \\'cise schaltet der Schalter ACS@ bei der |
| l.rrcichung (1e1- Itistierzotie folgende \Viderstände |
| lrtrallcl: an ciii"r Stute von (lern Zeilenende feinen |
| \\ 1derstalld Y_ Voll 750 011111, all zwei `ttlfftl
einen |
| \\.1<ler@tatld rb \-(711 375 Ohtli, r,, Von 250 011m
und |
| 'u1 von ()111n. ltlfolgetlesseu ist der durch den |
| \\ i(1(-i-stand rh, welcher einen kleinen \Vert voll |
| z. l). to ()hin 11..t. ftie13cn(le Strom proportional
zu |
| dei- Zalil der titilletiitigteti Stufen in dein Zähler, |
| (l. lt. zu (lein Z(@ileli(lefizit. Falls infolge einer Be- |
| richtigung (ler Schalt(-t- AC.S einen Schritt zuviel |
| 1-etnacht hat und der Subtraktionsschalter SUS |
| l;;-iifalls einen Schritt Betnacht hat, würden die |
| durch AC.S eingeschalteten \\'iderstiinde einen ztt |
| l:lci:@cll Sti-()(n cr@el(cn. Zur 1)erichtigung dieser |
Fehlerquelle schaltet der Schaltei- SUS in den Stromkreis Widerstände r11, r12,
r13 und r14 ein, welche die Werte
750 bzw. 37.5 bzw. 25o bzw. r87,5 Olim
haben. Wenn jedoch der Schalter ACS die Zeilenendstellung f erreicht und überschreitet,
würden die durch SUS in den Stromkreis ein-"resclialteten Widerstände eine fehlerhafte
Ablesting llex\-irl<en. Infolgedessen schaltet ACS eine zweite lZeilie voll Widerständen
r1,, rls, r1;, rls und rls von 73o bzw.
375 bzw. 2,50 bzw.
187,5 bzw.
t .@o Olim in den Stromkreis eine: zweiten niedrigen \\@i(1(°rstandes 12o von ebenfalls
to Ohin ein. Das 1'(;tclitial zwischen den Klemmen der Widerstiill(le r6 und r-_0
ist somit genau dein Wert des Zeilendefizit 1) proportional, selbst wenn mehrere
Berichtigungen gemacht wurden. Das Voltmeter V ergibt infolgedessen eine Ablesung,
welche in 13,reiteneinheiten geeicht sein kann. Der Justierzuwachs I)/.\' wird durch
ein all dieselben Punkte angeschlossenes Milliamperemeter 9-11 angegeben, in (l.essen
Stromkreis jedoch ein Niveau des Schalters C1 eine Reihe von Widerständen einscha@tet,
die proportional zu der "Zahl (iet- Z\vischeni-iitime sind. Die Bedienunsperson
sieht so, wenn (lir Justierung erreicht ist,' und welcher Zwischenraumzuwachs auftreten
würde, wenn sie in diesem Augenblick zu schreiben aufhört.
-
llerichtigung der Fehler. Vor der J3eschreibung des Zählers der justierbaren
Zwischenräume und der zugeordneten Organe soll das zur Berichtigung; der Fehler
verwendete Verfahren erläutert \verdeu. Wenn die Bedienungsperson merkt, (laß sie
einen Fehler gemacht hat, muß sie das falsche Zeichen in der Registriervorrichtung
auslöschen und seine Breite von dem Zeilenzähler abziehen, bevor sie es durch das
richtige Zeichen ersetzt.
-
Uni von dem Zähler die Breite des falschen Zeichens abzuziehen, ohne
dieses noch einmal anschlagen zu müssen, muß man die diesem Zeichen entsprechende
Kombination feststellen. hierfür erregt malt, nachdem man den Schlitten der Schreibinaschine
zurückgeschaltet hat, damit das zu löschende Zeichen sich in dem Anschlagfenster
befindet. auf die später beschriebene Weise den Elektromagneten COC, welcher seinen
Anker Y3 anzieht, indem er ihn im Gegenuhrzeigersinn um den Schwenkzapfen Y4 schwenkt.
Dieser Anker druckt die Platte OP (Fig. r8) entgegen der Wirkung der Feder I'_,
nach ollen, wobei diese Bewegung durch mit Schlitzen von (_I1' zusammenarbeitenden
Stiften I'6 geführt wird. Diese Platte OP ist mit vier kleinen Hebeln Y versehen,
deren jeder uni eine all OP angebrachte Achse Schwenkbar ist. Die rechten Enden
dieser Hebel kommen unter die Reihen von Stiften, auf welchen man die Zeile registriert,
während ihre linken Enden mit vier Berichtigungskontakten Y8 zusammenarbeiten. Aus
der Figur geht klar hervor, daß, wenn die Platte OP in ihrer oberen Stellung ankommt,
die Hebel I' auf die Stifte gestoßen sind, die nicht eingedrückt waren, was sie
zwingt, ihren entsprechenden Kontakt zti i>ftlteti. So ist in dem in Fig. i5 dargestellten
Beispiel angenommen, (1a13 die Platte OP
leicht nach oben
gedrückt ist, und man sieht, daß alle Hebel Y, außer dem dritten von oben, auf einen
nicht eingedrückten Stift gestoßen sind, so daß nur der dritte Kontakt Y, von oben
geschlossen bleibt, was bedeutet, daß nur der Stift Nr. 3 von den vier ersten Stiften
eingedrückt war und daß das zu löschende Zeichen eine Breite von vier Einheiten
hat. Die beschriebene Vorrichtung gestattet somit, die Kombination eines zu löschenden
Zeichens festzustellen, um sie von dem Zähler abzuziehen. Hierauf muß die Kombination
des falschen Zeichens an der Registriervorrichtung gelöscht werden, d. h. alle Stifte
der Registriervorrichtung, welche sich auf der lotrechten Reihe befinden, auf welcher
das zu löschende Zeichen registriert wurde, müssen in die Ruhestellung zurückgeführt
werden. Dieses Ergebnis wird durch die Erregung des Elektromagneten EF in der später
beschriebenen Weise erhalten. Dieser Elektromagnet zieht die Platte Y., welche auf
Stiften Y7 gleiten kann., entgegen der Wirkung der Federn nach links (Fig. 18).
Diese Platte trägt Haken CF, welche auf die Nasen BC (Fig. 2) der eingedrückten
Stifte treffen und so alle Stifte der lotrechten Reihe der Registriervorrichtung,
auf welcher sich das gelöschte "Leichen befand, in die Ruhestellung zurückführen.
-
Die Berichtigung erfolgt selbsttätig. Nachdem die Bedienungsperson
das zu löschende Zeichen in die Anschlagstellung zurückgebracht hats drückt sie
auf die Berichtigungstaste C OK. Dies betätigt den Berichtigungsumschalter COS,
welcher den Ablauf der Berichtigungsvorgänge bestimmt. Die Subtraktion der Breite
des Zeichens geschieht durch Umkehrung des binären Zählers (d. h. durch Um-«@andlung
aller i in o und aller o in i), durch Hinzufügung der abzuziehenden Zahl und durch
eine zweite Umkehrung des binären Zählers. Dies ist das mathematische Verfahren
der Subtraktion durch Addition von Komplementen. Um z. B. i i von iooo in dem binären
System abzuziehen, kann man iooo umdrehen., was oi 1 i ergibt, i i hinzuzählen,
um ioio zu erhalten, und ein zweites 1M.1 umkehren, um das Ergebnis oioi zu erhalten.
Dies wird durch C 0S bewirkt, welches, wenn man COK losläßt, abfällt und durch sein
Niveau A mit einer Impulsquelle G verbunden wird, welche eineu Nocken Cal (Fig.
16) aufweist, der auf der Nockenwelle der photographischen Anordnung angebracht
ist. Der Umschalter COS verstellt sich so um vier Schritte und fällt schließlich
in die Stellung 5, «-elche auch seine Ausgangsstellung ist, in welcher er von der
Impulsquelle abgeschaltet ist. Während seiner Verstellung bewirkt dieser Umschalter
folgende Vorgänge: Zunächst trennt er die Wicklung von ACS von dem Arbeitskontakt
von RB durch sein Niveau D o (es ist zu bemerken, daß das Niveau D nur in der Stellung
o einen geschlossenen Kontakt ergibt). In der Stellung 2 sendet der Umschalter COS
durch sein Niveau G einen Impuls durch den Draht 84 in das Relais INV (Umkehrrelais).
Dieses Relais schließt seine Kontakte und schickt einen Impuls durch jeden der Drähte
i2o in alle Relais Al bis AS und Bi bis Bä des binären Zählers. Unter Bezugnahme
auf die oben angegebene Beschreibung des Zählers sieht man, da$ dies in dem Augenblick
des Zurückfallens des Relais INh alle binären Stufen umkehrt, d. h. daß alle Stufen,
die sich in der Stellung i befinden, von dieser Stellung in die Stellung o übergehen,
und umgekehrt.
-
In der Stellung 3 verbindet das Niveau C von COS den UmschalterSUS(Subtraktionsumschalter)
durch die Drähte 8o und 85 mit dem Arbeitskontakt des Relais Re. Anders ausgedrückt,
er schaltet ACS von dem Rückhalterelais R6 ab und bringt aus später erläuterten
Griinden SUS an seine Stelle. In den Stellungen 2 und 3 bewirkt COS (durch die Drähte
86 und sein Niveau H) das Arbeiten des Abtastmagneten COC, welcher die Stellung
der vier ersten Stifte der Registriervorrichtung der Anfangsreihe feststellt, auf
welcher das zu löschende Zeichen registriert ist, und so die Breite des zu löschenden
Zeichens bestimmt, wie oben ausgeführt.
-
In der Stellung 3t und durch sein _Niveau E schickt COS durch
den Draht 87 einen Impuls in die Berichtigungskontakte der Registriervorrichtung.
Diese Berichtigungskontakte, welche geschlossen geblieben sind (s. Fig. 18), entsprechen
einem eingedrückten Stift der Reg istriervorrichtung. Die Berichtigungskontakte
Y, sind mit dem Zähler durch die Drähte CORt . . . COR4 verbunden, in welche
Gleichrichter RY eingeschaltet sind, um die gegenseitige Beeinflussung von Stromkreisen
zu vermeiden. In dem Fall der Figur bleibt der dritte Kontakt von oben geschlossen,
und der durch den Draht 87 ankommende Impuls wird auf das Relais R13 geleitet, wie
das im Augenblick des Anschlags des gelöschten Zeichens geschah. In der Stellung
3 wird ebenfalls ein Impuls durch (las Niveau E3 von COS (Draht 88) oder durch ein
beliebiges anderes Mittel in den Universaldraht 20 geschickt, um genau dieselben
Bedingungen wie beim Anschlag des falschen Zeichens herzustellen.
-
Die Gleichrichter Y9 verhindern das Arbeiten der Ilämmer während der
Berichtigung.
-
Wenn eine Rückhaltung zwischen dem Zähler und dem Speicherumschalter
während der Berichtigung erfolgt, muß sie voll dem Umschalter ACS abgezogen werden,
da dies bedeutet, daß diese Rückhaltung erfolgen würde, wenn man das falsche Zeichen
in diesem Augenblick hinzufügen würde, anstatt es abzuziehen, falls es noch nicht
registriert worden wäre. Die handelsüblichen Schrittschaltwerke eignen sich im allgemeinen
nicht für eine Rückwärtsbewegung, weshalb ein Berichtigungsumschalter SUS vorgesehen
ist. Dieser Umschalter empfängt alle von dem Zähler kommenden und während der Berichtigungen
erscheinenden Rückhaltungen und verlegt bei jeder Riiekhaltung die Klemme Zeilenende
des Umschalters ACS um einen Schritt nach rückwärts. Man sieht in Fig. 18, daß ACS
ein Signal gibt, wenn seine Bürste bi auf die Klemme f gelangt, was erfolgt, wenn
die Fassungskraft des Zählers erreicht oder überschritten wird. Man sieht jedoch,
daß, wenn sich .Sl,'S um einen
Schritt verstellt hat, ACS einen
Schritt mehr machen muß. In der Stellung 4 schickt COS durch sein Niveau F einen
zweiten Impuls in das Relais I N'V, welches von neuem die Stellung aller
Stufen (les binären Zählers umkehrt. Die Breite des zu löschenden Zeichens ist so
von dem Zeilenzähler abgezogen worden. In der Stellung 4 betätigt der Umschalter
COS durch sein Niveau D den Elektroinagneten EF, welcher alle Stifte der
Reihe, auf welcher das zu löschende Zeichen registriert worden war, in die Ruhestellung
zurückbringt. Am Ende des vierten Impulses fällt der Umschalter COS in die Stellung
3 zurück (welche gleichzeitig die Ruhe-oder Nullstellung ist) und schaltet sich
von der Impulsquelle ab. Das falsche Zeichen ist so gleichzeitig in der Registriervorrichtung
und in dem Zähler gelö seht worden, und die Bedienungsperson kann es nun durch das
richtige Zeichen ersetzen.
-
Zähler der justierbaren Zwischenräume. Während die Länge der Zeile
in binären Zahlen in dem "Zeilenzähler registriert wird, registriert der Zähler
vier justierbaren Zwischenräume (oder Abstände) CI die Zahl der Zwischenräume (Fig.
2o). Dieser Zähler C1 ist ebenfalls ein Umschalter der Schrittschaltwerkbauart und
empfängt jedesmal dann einen Impuls, wenn die Abstandstaste SB von der Bedienungsperson
betätigt wird. Er ist mit fünf -Niveaus A bis F. versehen, welche die Abstandszahl
in eine binäre Zahl umwandeln, welche bei der Justierungsberechnung benutzt werden
soll, und besitzt eine für die Praxis hinreichende Fassungskraft von fünfundzwanzig
Punkten.
-
Gemäß der obenerwähnten angenommenen Darstellung stellen die verschiedenen
Niveaus von Cl ihre Kontakte wie folgt her: A 1.3.5.7.9.11.13-1-5.17.19.21.23 13
213. 6/7 . 1 0/i i . i4/15 . 18/ig . 22/23 C 4/7. 12/15 .20g_3 1)
8/15 . 23/24 l: i '-'4 Z i.24 (Rückkehr in die Nullstellung). Berechnung der Justierung.
Die Arbeitsweise der Justiervorrichtung soll an Hand eines Z_ahlenheispiels beschrieben
werden. Es sei z. ß. angenominen, claß die gesetzte Zeile um einundvierzig Einheiten
zu kurz ist oder, anders ausgedrückt, daß das Defizit der "Zeile einundvierzig beträgt
und daß dreizehn @@-oi-te und infolgedessen zwölf justierbare Zwischenräume vorhanden
sind. In diesem Fall befinden sich die binären Relais des Zeilenzählers alle in
der Stellung i, mit Ausnahme der Relais A4-B4 (acht Einheiten), und das Speicherschrittschaltwerk
ACS befindet sich einen Schritt von seiner. Stellung f (zweiunddreißig Einheiten)
entfernt. Vierzig Impulse sind nötig, um alle binären Relaiin die Stellung i und
um ACS in die Stellung f zu bringen, wozu ein Impuls kommt, um ein Rückhaltesignal
zu geben und alle binären Relais auf o zurückzuführen, wodurch angezeigt wird, daß
die Fassungskraft des Zählers überschritten wurde. so daß inan insgesamt einundvierzig
Impulse erhält. Die Zahl der Zwischenräume A7 wurde in dem Zähler Cl registriert,
welcher unter der Steuerung der Abstandstaste der Schreibmaschine um zwölf Schritte
vorgerückt ist. Er befindet sich also in der Stellung 12.
-
Die Niveaus A bis E des Abstandszählers können als ein Umformer zur
Umformung der Schrittzahl in binäre Zahlen angesehen werden. So bedeutet ein auf
dem Niveau A geschlossener Kontakt: i, auf dem Niveau B: 2, auf C: 4, auf
D: 8 und auf E: 16. Man sieht, daß so in dem gewählten Beispiel in der Stellung
21 die Kontakte der Niveaus C und D geschlossen sind, was 4 bzw. 8, d. h. 12 in
dem Dezimalsystem entspricht.
-
Die Aufeinanderfolge der durch die Justierung ausgelösten Vorgänge
wird durch ein Schrittschaltwerk FLK gesteuert. Dieser Umschalter FLK weist auf
seinen verschiedenen Niveaus folgende Kontakte auf:
| A ................... 1 |
| B ................... 4/5 |
| C ................... 2 |
| D ................... 2 |
| E ................... 3 |
| F ........ , .......... 5 |
| G .................. |
| H ................... 5 |
| I ................... 2 |
| I ................... 0/3 5 |
| K ................... 2 |
Wenn die Bedienungsperson die Sendetaste 22 niederdrückt, wird die Wicklung von
FLK erregt, und wenn die Taste losgelassen wird, geht FLK in die Stellung 1, in
welcher durch sein Niveau A seine Wicklung durch den Draht go mit einer Impulsquelle
G verbunden wird, welche einen z. B. iomal je Sekunde unterbrochenen Strom liefert.
FLK geht sofort in die Stellung 2, in welcher es stehenbleibt. In dieser Stellung
betätigt es das Umschaltrelais CS, welches die fünf Niveaus
A bis E von Cl
mit dem Zeilenzähler verbindet, während FLK durch sein Niveau C die Impulse von
G zu dem gemeinsamen Punkt 94 der fünf binären Niveaus des Zwischenraumzählers Cl
leitet. Wie oben ausgeführt, bewirkt dies die Hinzufügung von zwölf zu dem Zeilenzähler
bei jedem Impuls. Das Defizit D wird so nacheinander von 41 auf 29, 17 und 5 gebracht.
Beim vierten Impuls wird die Fassungskraft des Zählers überschritten, und das Rückhalterelais
Re wird auf die oben beschriebene Weise betätigt. Ein Impuls wird dann durch die
Drähte 8o und ioo auf das Niveau
D von. ACS übertragen, welches sich in diesem
Augenblick auf dem Kontakt f befindet, welcher die Stellung »vollständige Zeile«
oder »Zeilenende« darstellt. Es ist zu bemerken. daß, wenn Berichtigungen vorgenommen
wurden, welche ein Vorrücken von SUS bewirkten, die vollständige Zeile durch einen
Kontakt dargestellt wird, der um eine gleiche Zahl von Schritten rechts von f liegt.
Der Impuls pflanzt sich durch einen Kontakt des Niveaus
D von SUS, den Draht
102 und das Niveau
D von FLR
zu der
Wicklung FLK
fort. Am Ende des Impulses geht FLK in die Stellung 3 und unterbricht durch öffnung
der Kontakte seines Niveaus C die Absendung von Impulsen in den Zeilenzähler durch
Cl.
In diesem Augenblick ist der Zeilenzähler gekippt und registriert den
Unterschied zwischen 12 und 5, d. h. 7. Während FLK sich in der Stellung 2 befand,
war die Wicklung des Zonenumschalters SZ mit dem gemeinsamen Punkt 94 der Niveaus
A bis E von C1 durch den Draht 25 und das Niveau C von FLK verbunden. Der @4`ähler
SZ ist also um Q -I- i Schritte vorgerückt, d. h. in dem gewählten Beispiel um vier
Schritte, und befindet sich in der Stellung 4.
-
In der Stellung 3, von FLK erfolgen zwei Vorgänge. Zunächst wird Cl
in seine Ruhestellung zurückgeführt, da er nicht mehr erforderlich ist, und zwar
mit Hilfe seines Rückkehrniveaus Z, welches für alle Stellungen von C1 außer der
Mullstellung geschlossen ist, des Kontakts rz von C1, des Drahtes 104. und
des Niveaus E von FLK, und zwar auf die wohlbekannte Weise der Fortschaltung durch
Selbstunterbrechung.
-
An zweiter Stelle stellt sich die Restregistriervorrichtung unter
der Betätigung des Zeilenzählers ein. Es war ausgeführt worden, wie der Zeilenzähler
N-R registriert hat, d. h. 7 in dem beschriebenen Zahlenbeispiel. Dies bedeutet,
daß sich die binären Relais Al' A2 und A3 in ihrer Stellung i befinden. Diese Relais
stellen durch ihre Arbeitskontakte einen Selbstunterbrechungskreis für PR her. Dieser
Umschalter PR ist ein Schrittschaltwerk, dessen verschiedene Niveaus folgende Kontakte
herstellen: A 2.4.6.8.10.12.14.16.18.20.22.24 B 2i3.6/7. 10/11 . 14/15. 18I19.22!23
C 215. 10/13. 18/21 D 1 . 1O/17 E 1/9 F 24 Z 1/24 (Rückkehr auf Null). Der
Selbstunterbrechungsstromkreis von P geht von der Batterie durch das N iveau E von
1# LA (in Stellung 3), den Draht io6, einen normalerweise geschlossenen Kontakt
eines Relais NI, welches später beschrieben ist, den Draht io18 zu dem gemeinsamen
Punkt der Niveaus A bis E von PR und die Drähte 24 zu den Flip-Flop-Relais des Zeilenzählers.
11«n sieht, daß dieser Stromkreis geschlossen ist, bis PR
die Stellung i8
(in (lern gewählten Zahlenbeispiel) erreicht, wo es stehenbleibt, d. 1i. daß es
sieben Schritte von seiner neutralen Stellung 25 entfernt stehenbleibt. Während
dieser beiden Vorgänge wurde die Wicklung von FLK durch die Gleichrichter i io und
112 erregt gehalten. Wenn Cl und PR beide ihre oben beschriebenen Stellungen erreicht
haben, wird die Batterie von FLK abgeschaltet, welches dann in die Stellung 4 fällt,
in welcher seine Wicklung durch sein Niveau B von neuem mit der Impulsquelle G verbunden
wird, so daß es sofort in die Stellung 6 geht, die auch seine Ruhestellung ist.
In Stellung 4 vun FLli sind die binären Relais, deren Batterieleitung durch das
1\iveau J von FLK geht, ai@gciallcn, und in der Stellung 4 bewirkt FLK das .1rl:@:itcn
des l\'.clais IR durch sein Niveau (i und den Dralit 114, dessen Rolle später auseinandergesetzt
wird.
-
In der Stellung 5 von FLK wird ein Impuls durch das Niveau H von FLK
und den Dralit iiö in deit Elektromagneten Elll geschickt, lvelcher die Fortschaltung
des Schlittens der Schreibmaschine steuert, so daß dieser der ersten Stiftreibe
der Registriervorrichtung gegenüber zu stellen kommt, d. h. in die zur Betätigung
des <@iischlags der nächsten Zeile erforderliche Stellung. Bei der in Fig. 2
dargestellten Registriervorrichtung mit zwei Stiftreihen muß ja der Schlitten der
Schreibmaschine an einen Punkt gebracht werden, an welchem er von den Stiften der
Registriervorrichtung freigekommen ist, damit nian von einer Stiftreihe auf die
nächste durch eine lotrechte Verschiebung des Stiftfeldes übergehen kann.
-
Die Justierung ist darin vorbereitet, und die Maschine ist für den
pliotugrapliischen Satz der Zeile während der Registrierung einer neuen Zeile bereit.
-
Nicht justierte Zeilen. \i, erni die 1ledie1lutrgsperson eine Zeile
nicht zu justiercn wünscht, drückt sie die Taste NJK vor der Betätigung der Sendetaste
22 nieder. Dies bewirkt das Arbeiten des Relais NI und blockiert es an dein
Niveau B von FLR. Das Relais NJ bleibt so für die Dauer der Justierberechnung
und während der Photographie der Zeile und etwas länger unter denselben Bedingungen
wie das Relais SE betätigt. In der Stellung 2 von FLK schickt das Relais
NJ einen Impuls in die Wicklung von FLK, so daß dieses nicht auf dieser Stellung
stehenbleibt und nur einen Impuls durch Cl schickt. in der- Stellung 3 von FLK öffnet
das Relais iVI die Drähte loh und io8 und verhindert so das Ausprcclrun von PR.
Ntir Cl arbeitet in dieser Stellung 3 von FLK (durch den Draht 104) und kehrt auf
Null zurück. FLK geht iiber die Stellungen 4 und 5, wie vorstehend heschrieben.
SZ hat einen einzigen luipuls empfangen und betindet sich infolgedessen in der @tellt:rrg
i und wählt den Kolben 4 der veränderlichen Fortschaltung. Alle justierharen Zwischenräume
erhalten dieselbe Breite von vier Einheiten.
-
Löschung einer Zeile. \\-enri die bedicnungsperson eine Zeile zu löschen
wünscht, betätigt sie vor der Betätigung der Sendetaste 22 die 'faste ELK, welche
die Relais 1'J und AL blockiert. Die Justierberechnung findet nicht statt, wie oben
erläutert, und das Schlittenrelais CR ist am Ansprechen durch einen Arbeitskontakt
des betätigten Relais KL, welcher die Batterie von dem Draht 13,4 trennt, verhindert.
Der Wechselkontakt des Relais KL liefert eine Batterieverbindung dem Teil des Drahtes
i2o, der zu dem Kontakt w des Übersetztinnsstrornkreises geht, uni die Wirksamkeit
des Signals »Zeilenende« zn ermöglichen. Ein lZuhekontakt des in Ruhe befindlichen
CR setzt den Stromkreis zur photographischen Aufnahme durch den die Dechiffriervorrichtung
knrzschlieliender,
| Draht 136 atll.ler Betriel). Weint die Ablesevorrich- |
| tung der 2ugistriervorrichtung auf das Signal |
| »zu iienctul:#< trifft, wild eine I>;ittet-ievei-1)itidung |
| durch den Zeichenübersetzer an die Wicklung von |
| Fl.h durch einen Arl)eitsl;oittakt von KL gelegt. |
| I hu \ @@rscltul>")rridltung des Films wird durch |
| c irren huhcl;ontakt \-on AU- in der Leitung 138 |
| außer Betrieb gesetzt. FL R tnacht eine vollständige |
| l-iiidrelitnig und li:ilt (las Relais SE der Abtast- |
| @-t>rrichtung der Rcgistriervorriclitung genügend |
| lange 1)etätigt, tilg die Zeile vollständig aus- |
| ztilösc ilctl. |
| Mittels eines Wechselkontaktes an dein Relais 1 I |
| kann inan ein andere: Niveau von FLR für den |
| \'orscliul) tles Films stach einer nicht ittstierten Zeile |
| t@-:ihlen, (l. h. selbsttätig den Abstand zwischen |
| Zeilen ain Ende eines Paragraphen wechseln. |
| I@e@mlun der Justierung. [ustic#rrf#1 ais JJi |
| (hig. ig) @N-%Nbereits ini.\'erlauf der Besclirei- |
| butig er\\;ilint. Diese: Relais besitzt fünf Kontakt- |
| s;itre I I S in l@c'ilte rillt fütlf handbetätigten Tasten |
| Jht. I)ie I@;>ntahte l 18 sind mit den Eingängen der |
| llil>-11;)p-Str@mihreisc des Zeilenzählers durch die |
| Drillte t=o verbunden. Wenn keine der Tasten |
| JKt geschlossen ist, bleibt der Zähler bei einer Be- |
| t:itigtitig (les Relais IR leer. Wenn irgendeine Taste |
| geschlossen ist, wird vor dein Anschlag der Zeile |
| ein -\ufangst@-c'rt registriert, wein FLK einen Im- |
| puls in iler Stellung 4 sendet. Hierdurch wird die |
| \crfiigl)cire Fassungskraft des Zählers uni |
| vermindert. Wenn z. B. die Gesamtfassungs- |
| l;l-;rt des S_,stems Zur Zeilet)zälllut1g (12 und ACS) |
| t= heträgt und «-eng nian nur eine Zeile von |
| ,3ort h.:iiigeneinheiten wünscht, schickt man acht in |
| clen binären Zähler bei Beginn jeder Zeile, indem |
| inan die ciitsprechende Taste JKl geschlossen hält. |
| Wenn die Lätige der Zeile um mehr als einund- |
| @IrLil.lig I':iillieitei! ge;,>-enül>cr der Fassungskraft des |
| Zählers verringert werden soll, verändert man die |
| Allfangsstellulig durch Verschiebung einer Schiene |
| Gitter Taste Ih., (F ig. 18). welche alle Kontakte |
| außer einem des Niveaus der Rückkehr auf Null |
| des Sclirittscli;tlt%vc'rlcs ACS schließt. |
| l'hc@t@@gral@llisclter- Satz. Wenn die Zeile zum |
| 1'Iit)to(,ral)hieren bereit ist, wird ein Kontakt bs |
| (F 'g. 17) zeitweilig geöffnet, und das Relais RS |
| ( F i'. 17), N% elclies sich in der Ruhestellung
befand, |
| cla die beiden Enden seiner Wicklungen mit der |
| Itatterie verbunden Nvaren. arbeitet und blockiert |
| sich über den \\'iderstand rl,. Das Relais RS be- |
| reitet den .\rl@citsstrc@mkreis (le= Relais CR vor. |
| t@ elches ;c Leitet. @@ Glitt der Anlauftrocken Ca-
:einen |
| h@nitakt all einem gecigtteten Zeitpunkt des Arbeits- |
| sl@iels ,cl:liel.lt. I )a< Itel;lis SE, welches das
Arbeiten |
| clcs .\1>tastsclilittel!s hXl' (ler hegistriervorrichtung |
| :t@ t!ert. arl@;itet el@l'lifalls durch denselben sti-miz- |
| l;rt'is wie ('R, blockiert sich jedoch über das |
| \lce;@@l !; cil!e: i Ill@Chalturs FIJI' (Fig. ?o).
dcs@ett |
| l,1r,iital:t(' in der Zeichnung dargestellt sind. Dieser |
| ebenfalls die @chrittschaltwerkballart auf«-eisendc |
| t @l!äritl@ll_'1" #telll'rt l'er>chiedene 11iltsC-orgfange.
wie |
| z. lt. <eil l@ilnivorscliul). Das Relais CR
N-ervoll- |
| st;ilt@ligt den Arheitsstronikreis der veränderlichen |
Fortschaltung des Filmträgerschlittens, welcher einen Elektromotor E und achtzehn
Solenoide umfaßt, «-elche die Zahl der geschalteten Zähne und infolgedessen den
Filmvorschub bestimmen. Gleichzeitig verbindet CR den Draht 119 mit einer Batterie
durch einen normalerweise geschlossenen Kontakt eines Relais KZ, welches anläßlich
des Löschens einer Zeile beschrieben wurde. Der Draht kommt von dem Kontakt w des
Breitenübersetzerkreise:, welcher die Relais T1 bis T7 (Fig. 17) umfaßt. Der Kontakt
w ist der erste eines Satzes von Wechselkontakten, welche den fächerförmigen Kreis
121 der Relais T bilden. Durch die Drähte 30 und 32 werden diese Relais durch die
Kontakte der Ablese- oder Tastvorrichtung der Registriervorrichtung Cl bis C7, welche
schematisch in Fig. 18 dargestellt sind, betätigt. Wenn das Relais SE anspricht,
schließt es <leg Stromkreis des Elektroniagii-ten J: XI', welcher die Fortschaltung
des Al)-tastschlittens durch die Drähte 122 und den Nocken
Ca 8 steuert.
Das Relais SE schließt den Stromkreis des Elektromagneten PLP durch die Dr;ilite
124 und den Nocken Cay. Der Elektromagnet YL P drückt die Platte 104E nach ollen,
und die Ablesekontakte, welche während des Schreibens der Zeile eingedrückten Stiften
entsprechen, werden einen Augenblick geschlossen. Die entsprechenden Relais T sprechen
an und blockieren sich über einen Blockierungsstronikreis, der den docken Calo,
einen Draht 126 und die Kontakte des Relais CR umfaßt. Diese Relais Z' haben mehrere
Aufgaben. Sie wählen zunächst die zu photographierende Type durch ihre Ruhekontakte
128, welche das Arbeiten der Dechiffriervorrichtung
130 und des Blitzstromkreises
40 durch die Drähte 38 steuern, und wählen zweitens durch ihre Wechselkontakte 121
einen Kolben Gier veränderlichen Fortschaltung durch die Drähte 3,4 und bewirken
so die Verschiebung des Filinträgerschlittens gemäß der jeder Type zugeteilten Breite.
Wenn sich z. B. die Stifte 1, 3, und4 derRegistriervorrichtung in ihrer eingedrückten
Stellung befinden, werden die Relais TI, T3 und T4 betätigt, und der gewählte Draht
ist der des Haltekolbens 13, da der binäre Wert der Stiftkombination 1-3-4 gleich
1-1-4+8, d. lt. gleich 13 ist. Drittens übersetzen die Relais T schließlich gewisse
Signale, wie z. B. »justierbarer Zwischenraum«, »/,etlenetldeu, »Justierung zwischen
Buchstal)eti« und »Scliriftart,%-eclisel«, durch die Drähte ji, fl, jc und cf.
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Wenn die Ablesekontakte in der Registriervorrichtung die Kombination
3 finden, wird nur das Relais Z' ,3 erregt, und das Potential wird durch den I)ra
lit 43 zu der l»iirste von SZ geleitet. ivelchc s sich ist dem gewählten Zahlenbeispiel
in der Ste llutig 4 befindet. Die Kontakte von S'7 sind finit den Haltekolben der
veränderlichen Fortschaltung folgendermaßen verbunden: Kontakte o und t mit Kolhen
.4. Kontakt 2 mit Kolben 3. Kontakt 3 mit Kolben (" Kontakt 4 mit Kolben ; tl@f.
ltt denl 1>etr;tcliteten Beispiel befindet sich SZ in der Stellttllg + Und wählt
den Kolben 7, so daß die veränderliche Fortschaltung um sieben Zähne schaltet
und
den Filmträgerschlitten für jeden Zwischenraum um sieben Einheiten vorrücken läßt.
Gleichzeitig rückt PR ebenfalls um einen Schritt für jeden Zwischenraum vor, da
es auch mit dem Draht q.3 verbunden ist. Ein mit 43 verbundener Draht 130 geht durch
das Niveau F von PR und einen Ruhekontakt von NI zu dem Draht 25.
Wenn PR seine Stellung 2.4 erreicht, sendet es durch sein Niveau F einen Impuls
in den Draht 130 nach SZ, welches um einen Schritt vorrückt. Da sich PR um
sieben Schritte (allgemein um N-R Schritte) von seiner Stellung 24 entfernt befand,
haben die sieben ersten Zwischenräume einen. Wert von sieben Einheiten. Die R oder
fünf folgenden Zwischenräume haben einen Wert von acht Einheiten. Dies ergibt einen
Gesamtbetrag von sieben Zwischenräumen zu sieben Einheiten, d. h. neunundvierzig,
wozu fünf ZNvlschenräume zu acht Einheiten, d. h. vierzig Einheiten kommen, so daß
man insgesamt neunundachtzig erhält. Da der Zähler vier Einheiten für jeden Zwischenraum
registriert hat, wurde d'ie Länge der Zeile nur um neunundachtzig minus achtundvierzig,
d.li. um einundvierzig Einheiten vergrößert. Da dies der `'Wert des Defizits in
dem gewählten Beispiel war, ist die Zeile justiert.
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Am Ende der Zeile finden die Ablesekontakte auf der Registriervorrichtung
die Kombination 3-5, welche die Bedienungsperson durch Betätigung der Taste 22 registriert
hat. Die Relais T3 und T5 werden betätigt und legen die Batterie an den gemeinsamen
Punkt des Widerstandes rb und des Relais RS. Die beiden Enden der Wicklungen der
Relais RS und CR liegen dann an der Batterie, so daß die Relais abfallen. Das Relais
SE bleibt dagegen während einer gewissen Zeit durch das Niveau
B von FLR betätigt, denn der Abtastschlitten muß noch um einige Schritte
verstellt werden, um die letzten Stifte der Registriervorrichtung wieder an Ort
und Stelle zurückzuführen. Wenn CR losläßt, legt es die Batterie durch einen seiner
Ruhekontakte an die Entkupplungsvorrichtung DEB, welche normalerweise die veränderliche
Fortschaltung EV mit dem Filmträgerschlitten verbindet. Der Schlitten wird so von
der veränderlichen Fortschaltung entkuppelt und kehrt unter der Wirkung seiner Rückholfedern
in seine Ruhestellung zurück. Wenn der Schlitten seine Ausgangsstellung erreicht,
betätigt er die Kontakte RT. Hierdurch wird die Batterie von der Entkupplungsvorrichtung
abgeschaltet, und der Filmträgerschlitten wird wieder mit der veränderlichen Fortschaltung
gekuppelt. Ferner wird die Batterie, welche an die Wicklung des Schrittschaltwerks
FLR angelegt war, durch das Arbeiten der Kontakte RT abgetrennt, so daß FLR um einen
Schritt vorrückt, seine Wicklung ist dann durch sein Niveau A mit der Impulsquelle
G verbunden, und es fängt an, sich zu drehen. Bei seiner Schließung hat der Arbeitskontakt
von RT den Klotor der veränderlichen Fortschaltung Eh über den Nocken Cag mit der
Batterie verbunden und hat den Kolben i der veränderlichen Fortschaltung erregt.
Der Filmträgerschlitten, welcher unter dem Einfluß seiner Trägheit seine genaue
Ausgangsstellung überschritten hat, rückt schrittweise vor, bis der Stromkreis durch
den Nocken 111P unterbrochen wird, welcher eine der genauen Ausgangsstellung entsprechende
isolierte Stellung aufweist: Das Schrittschaltwerk FLR, welches das Relais SE betätigt
hält, schickt auch Impulse in die Vorschubvorrichtung des Films FF, welche die den
Film antreil}ende Abgabevorrichtung betätigt. Die Zahl der gesandten Impulse kann
mittels eines Umschalters mit mehreren, Stellungen FFK verändert werden, welcher
bei jeder Stellung ein Niveau von FLR wählt, wobei jedes dieser Niveaus eine verschiedene
Zahl von Impulsen ergibt.
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Blitzstromkreis. Der Blitzstromkreis (Fig. 16) arbeitet folgendermaßen:
Die photographische Einheit weist eine Scheibe D auf, auf deren. Umfang sich die
Typen CY befinden, z. B. durchsichtig auf undurchsichtigem Grund, wobei ein Objektiv
O ein Bild dieser Typen auf den empfindlichen Film F wirft. Ferner ist ein Blitzrohr
L vorhanden. Die Scheibe dreht sich beständig, und die Typen werden dadurch photographiert,
daß ein elektrischer Impuls in das Entladungsrohr geschickt wird, welches für eine
äußerst kurze Dauer von einigen millionstel Sekunden aufleuchtet. Trotz der großen
linearen Geschwindigkeit der Typen erhält man tadellos scharfe Bilder. Zur Erzielung
der richtigen Stellung der Typen auf dem Film muß der Augenblick, an welchem der
Blitz erfolgt, mit äußerster Genauigkeit bestimmt werden, die ebenfalls größenordnungsmäßig
eine Millionstelsekunde beträgt. Dies wird mittels eines photoelektrischen Impulses
erreicht, der durch einen jeder Type zugeordneten Schlitz F' erzeugt wird. Da es
möglich ist, einen einer gegebenen Type entsprechenden Schlitz mit einer absoluten
Genauigkeit anzuordnen, indem man diese z. B. gleichzeitig in einer Anordnung photographiert,
in welcher der Schlitz fest steht und bei welcher die Typen stets in dieselbe Stellung
gegenüber diesem Schlitz gebracht werden, hängt die Genauigkeit nicht von der Stellung
der Typen auf der Scheibe ab, sondern nur von der gegenseitigen Stellung der Type
und des ihr zugeordneten Schlitzes. Der photoelektrische Impuls erfolgt nicht in
dem Augenblick, in welchem die Mitte der Type durch die optische Achse des Objektivs
geht, sondern in dem Augenblick, in welchem ihr linker Rand diese optische Achse
schneidet. Auf diese Weise fällt der linke Rand der Type mit dem rechten Rand der
vorhergehenden Type zusammen, da sich ja der Film in der vorhergehenden Phase um
die Breite dieser Type verstellt hat. Falls sich der Film vor der Photographie verstellt,
erfolgt die Ausrichtung auf die rechte Seite der Type anstatt auf die linke. Der
photoelektrische Impuls wird mittels einer Filmablesevorrichtung P der laufend in
der Tonfilmtechnik verwendeten Bauart erhalten, welche einen sehr feinen Lichtspalt
auf den Weg der Schlitze F' und auf die Photozelle PH projiziert. Die photoelektrischen
Impulse, von denen einer für jede Type stattfindet, bleiben wirkungslos, solange
die Dechiffriervorrichtung (Fig. io) ihnen
keinen Durchgang zur
Betätigung der Blitzröhre I_ geöffnet hat.
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Die Dechiffriervorrichtung 142 (Fig. 16) erzeugt in <lern Augenblick
des Durchgangs der Type durch die Photographierstellung einen verhältnismäßig breiten
Impuls, welcher auf eine Fensterröhre wirkt und den entsprechenden photoelektrischen
Impuls durchläßt. Die von der Photozelle PH herrührenden Impulse werden durch
eine Pentode 144 verstärkt und erscheinen mit einer positiven Polarität in dem Anodenstromkreis.
Sie werden dann a» (las Steuergitter der Fensterröhre 145 gelegt, welche ebenfalls
eine Pentode mit einer geeigneten, von einer Batterie 146 gelieferten Vorspannung
ist. Diese Röhre t45 ist normalerweise blockiert, da ihr Schirmgitter über einen
Widerstand t47 Körperschluß hat. Andererseits umfaßt der Stromkreis der Dechiffriervorrichtung
eine Selbstinduktion 148 und eine Batterie 149. Solange der Stromkreis der Dechiffriervorrichtung
geschlossen ist, fließt in dieser Selbstinduktionsspule ein durch den Widerstand
i5@o begrenzter Strom von einigen Milliampere. Wenn die Bürsten der Dechiffriervorrichtung
in der Decliiffriervorrichtung dieselbe Kombination wie in der Registriervorrichtung
vorfinden, wird der Stromkreis, wie unter Bezugnahme in l; ig. io erläutert, geöffnet,
und ein Unterbrechungsstrom erscheint an den Klemmen der Selbstinduktionsspule.
Die Amplitude und die Form dieses Impulses hängen von dem durch die Spule 148 und
den Kondensator 151 gebildeten Resonanzkreis ab. Diese induzierte Spannung positiver
Polarität wird an da: Scliirnigitter der Fensterröhre i45 gelegt und macht diese
während des Vorl>eigangs der Type vor dem Objektiv leitend und verstärkend. Genau
in dem Augenblick, in welchem sich die Type in der Pliotographierstellung befindet,
erfolgt der photoelektrische Impuls, geht durch das Rohr i.IS und wird auf das Rohr
152 übertragen, welches seine Polarität umkehrt und seine Amplitude begrenzt.
Der resultierende Impuls positiver Polarität wird in die Röhre 153 geschickt,
welche vorztigsiveise die handelsübliche Röhre Sylvania l).4_ ist. mid ein Kondensator
T54 ecitladet sich durch diese so gezündete Röhre 1,53 in die Selbstinduktionsspule
i5;5 der in Zündstromkreisen von Kraftfahrzeugen Benutzten Bauart. Diese Entladung
erzeugt einen Impuls von mehreren iooo Volt. der die Entladungsröhre I_ zündet,
und der Kondensator 143 entladet sich unter Erzeugung eines Lichtblitzes.
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Vin <las Entladungsrohr zii verhindern, mehr als einmal je Umdrehung
anzusprechen, werden die Kondensatoren 143 und i g.4 bei Beginn des wirksamen -\rl>eitssliiels
der Dechiffriervorrichtung durch einen Nocken Ca." von der Potentialquelle abgeschaltet.
Diese Kondensatoren laden sich über geeignete Widerstände in dein folgenden Teil
des :@rlieitssl»els. welcher der Verstellung des Filmträgerschlittens zugeteilt
ist, auf.
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Zeitl;onti-()ll(,. 1>1e Hic>tographie einer Type umfaßt zwei 1'liasen
oder Arbeitsvorgänge, einen pliotcigraphischen, wobei die Type photographiert wird,
und einen Vorschub. bei dein sich der Filinträgerschlitten verstellt. Die diese
Vorgänge steuernden Nocken sind in Fig. 16 dargestellt und werden durch dieselbe
Welle wie die die Matrizen tragende Scheibe angetrieben. Jeder öffnet und schließt
einen Kontakt in der Reihenfolge und @@-;@hrend einer Zeit, «-elche auf dein Schaubild
der i-' i«g_ 22 dargestellt sind. Die Scheibe trägt die Tvl)enmatrizen auf der Hälfte
ihres Umfangs. Die aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgänge tüiden während einer einzigen
Umdrehung der Sd;:ibe statt. Es sind zehn Nocken vorhanden. Der Nocken
Cal steuert die Rückkehr des Filmträgerschlittens in seine genaue Ausgangsstellung,
der Nocken Caz ist ein in der Justierung benutzter Impulserzeuger (Quelle G), der
Nocken Ca3 schließt die Dechiffriervorrichtung während des Arbeitsspiels der Vorschübe
kurz und verhindert die Erzeugung von Aufnahmeblitzen, der Nocken Ca4 lädt den Kondensator
143 der Entladungsröhre auf und verhindert, daß mehr als ein Blitz je Umdrehung
erfolgt, der Nocken Ca., steuert das Arbeiten der Kolben zur `'Fahl des Vorschubs
der veränderlichen Fortschaltung, der Nocken Ca. steuert das Arbeiten des Elektromotors
der veränderlichen Fortschaltung EV (Fig. i6), der Nocken Ca .7 ist der Anlaßnocken,
welcher den Abdruck durch Schließung des Arbeitskreises der Relais CR und SE in
dem richtigen Augenblick bewirkt, der Nocken Ca9 betätigt die Kontakte
PI P der Abtastvorrichtung (Taster), und, der Nocken Cal, schließt den Blockierungsstromkreis
126 der Relais Ti bis T7, so daß die Kontakte der Registriervorrichtung freigegeben
werden, sobald die Relais T für den Rest des Arbeitsspiels blockiert sind.
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Schriftartwechsel. Mehrere Schriftarten können auf einer Scheibe angebracht
werden, z. B. eine auf der ersten Hälfte des Umfangs der Scheibe und eine andere
auf der anderen Hälfte. Wie oben ausgeführt, erfolgt die Photographie während der
ersten halben Umdrehung, während der Vorschub des Schlittens während, der anderen
halben Umdrehung vor sich geht. Der Übergang von einer Schriftart zur anderen erfordert
in dem Arbeiten gewisser Nocken eine Verschiebung uni eine halbe Umdrehung. Dies
kann z. B. durch das Relais ACF erfolgen. Jeder der Nocken Ca. bis
Cal, besitzt zwei Kontaktsätze, die um eine halbe Umdrehung gegeneinander
verschoben und mit der mittleren "Lunge der Wechselkontakte des Relais ACF verbunden
sind. Wenn dieses Relais anspricht, überträgt es den Stromkreis eines Kontaktes
des Nockens auf den anderen. Hieraus ergibt sich, daß der Arbeitsvorgang der photographischen
Aufnahme an die Stelle des Arbeitsvorganges der Vorschübe tritt, und umgekehrt.
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Das Relais ACF wird durch die Registriervorrichtung gesteuert. Wenn
die Abtastkontakte die Kombination 3-6 finden, welche in Gier Registriervorrichtung
dem Signal für den Wechsel der Schriftart entspricht, wird durch die betätigten
Relais T3. T6 ein Potential an die Relais ACF und I?CF (171g. 16 und 17)
gelegt. Die Relais ACF und
BCF und die Widerstände. rc und
rd bilden einen Flip-Flop-Stromkreis. Gleichzeitig wird das Steuerpotential
an den Kolben o gelegt, um das Arbeiten der veränderlichen Fortschaltung während
des Schriftartwechsels zu verhindern. Wenn der Impuls für den Schriftartwechsel
abgelaufen ist, geht der Flip-Flop-Kreis in seine zweite Stellung über und bleibt
in dieser, bis die Abtastvorrichtung wieder in der Registriervorrichtung auf die
Kombination 3-6 trifft, worauf die Maschine wieder auf die erste Schriftart übergeht.
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Mechanischer Zähler. Fig. 23, 24 und 25 zeigen ein -Ausführungsbeispiel
eines mechanischen binären Zählers, der die oben beschriebenen elektromechanischen
Zähler ersetzen kann. Dieser Zähler umfaßt wesentlich Epizykloidengetriebe mit doppeltem
Eingang, die untereinander durch Übertragungsorgane verbunden sind, welche eine
Elementarverstellung für zwei empfangene Elementarverstellungen übertragen. Der
als Beispiel dargestellte Zähler enthält fünf Getriebe, von denen vier mit doppeltem
Eingang versehen sind. Den Indizes der Organe des i zählenden Getriebes ist A zugeordnet,
den Organen des 2 zählenden Getriebes B, den Organen des q. zählenden Getriebes
C usw. Jedes Getriebe besteht aus Planetenrädern i .Il und 2 Iil und den
Satellitenrädern 3 All. Die Eingänge erfolgen durch die die Satellitenräder tragenden
Arme io M, und die Übertragung der Rückhaltungen erfolgt durch die Planetenräder
8 B. Das Planetenrad 2 M ist mit einer Muffe 7 dl starr verbunden; an welcher das
Übertragungsrad 6 B angebracht ist, welches die Rückhaltungen der unteren Stufe
empfängt, und zwar die der Einheiten in dem Fall der Figur. Das Planetenrad i 1l
ist mit dem Zahnrad 8 J1 starr verbunden und überträgt die Rückhaltungen auf die
höhere Stufe. Die Eingänge erfolgen durch die Klinkenräder 5 A ...
5 E, welche auf den Achsen .+A ... .4 L befestigt sind, welche mit den Achsen
io M starr verbunden sind, auf welchen alle Satellitenräder 3 J1 angebracht sind.
Die Arbeitsweise ist folgende. Es sind drei Fälle zu betrachten: einfache Rückhaltung:
eine von der unteren Stufe kommende Rückhaltung wird durch die Übertragungsorgane
9 A, T und 6 B übertragen und bewirkt eine Elementardrehung des Planetenrades
2 iYI, das Übertragungszahnrad 9 B rückt um einen Schritt (i) vor; einfacher Eingang:
erfolgt durch Drehung des Klinkenrades 5 B um den Winkel U = w/2, wobei sich das
Übertragungszahnrad 9 B ebenfalls um einen Winkel co in derselben Richtung wie in
dem vorhergehenden Fall dreht; gleichzeitiger Eingang und Rückhaltung: in diesem
Fall dreht sich das Übertragungszahnrad 9 B um zwei Schritte, d. h. um den Winkel
2 co, in derselben Richtung wie in dem vorhergehenden Beispiel. Jedes Epizykloidengetriebe
bewirkt eine Umkehrung derDrehrichtung, so daß die Drehrichtung der Klinkenräder
5 A, 5 B. . . von einem Getriebe zum nächsten abwechselt. Die Zahnräderpaare 8 A-9
A und die Übertragungszahnräder T-6 B sind so gewählt, daß die aufeinanderfolgenden
Elementarwinkelverstellungen der Planetenräder i 111 nur jedes zweite Mal dem Absolutwert
und dem Zeichen nach auf das Rückhalteplanetenrad der höheren Stufe übertragen werden,
wobei vorzugsweise ein System mit einem Malteserkreuz od. dgl. benutzt wird, um
die Übertragung des Spiels von einer Stufe zur anderen zu vermeiden und jedes Getriebe
in der Ruhestellung zu blockieren. In dem in der Figur dargestellten Beispiel besitzen
die Klinkenräder 5 A ... 5 T zwanzig Zähne und werden durch eine Klinke und
einen Elektromagneten betätigt, die schematisch in F ig. 25 dargestellt sind. Eine
Winkelverstellung L-oder 1/2 w entspricht also 1/2o Umdrehung oder i8`. Es war oben
erwähnt, daß die Elementarverstellung der Planetenräder plus oder minus 2 U, d.
h. 36@', abwechselnd in dem einen und dem anderen Sinn beträgt, so daß die von einer
Rückhaltung oder einem Eingang herrührenden Elementarverstellungen sich addieren.
Jedes Übertragungselement besteht aus zwei Zahnrädern 8 A und 9 _A und einem Übertragungspaar
T-6 B. Die Übersetzung der Zahnräder 8-9 ist so gewählt, daß jede Elementardrehung
des Planetenrades 8 A einer Drehung des Zahnrades T um 9ö° entspricht. Dieses Zahnrad
weist nur zwei Zähne 27 JA und 28 @11 auf demselben Niveau T6 auf, und seine Form
ist im Verein mit dem Profil des Rades 6 A so gewählt, daß dieses letztere durch
das ausgesparte Profil 20_Y1 verriegelt wird, bis ein Zahn 27 :11 auf eine Aussparung
i9 l1 trifft und dieses Rad 6 A mitnimmt, bis der Zahn aus der Aussparung freikommt,
worauf das Rad sofort verriegelt wird. Das Rad 6 A weist zehn Aussparungen der Art
i9 A1 auf, und da das Zahnrad T zwei diametral gegenüberliegende Zähne hat und sich
bei jedem Schritt uni eine Vierteldrehung dreht, wird das Rad 6 A jedes zweite Mal
angetrieben und dreht sich für jede halbe Umdrehung des Zahnrades T um 1; 1o l'mdreliunb,
d. h. um 36°. Jedes Zahnrad T kann also die eine oder die andere von zwei Stellungen
einnehmen, und zwar die Stellung i, wenn es bei der nächsten Verstellung um 9o°
das Rad 6 A antreiben soll, und die Stellung o, wenn es bei der nächsten Elementarverstellung
dieses nicht antreiben soll. Da dieses Zahnrad durch Zahnräder mit dem Planetenrad
2 :U verbunden ist, so folgt, daß dieses Planetenrad ebenfalls eine Stellung o oder
eine Stellung i einnimmt, wobei die Stellung o der Stellung »nicht zurückgehalten«
und die Stellung i der Stellung »zurückgehalten« entspricht. Diese Stellungen werden
ebenfalls durch die Finger i i jll der an den Planetenrädern i M befestigten Räder
8 B wiedergegeben, welche die Kontakte 3o A, 30 B ... schließen,
wenn sich das Element in der Rückhaltestellung befindet, und öffnen, wenn es sich
in der Stellung o befindet.
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Die Subtraktionen können mit diesem Zähler nach demselben Prinzip
wie oben beschrieben vorgenommen werden, indem man die Stellung aller t,'bertragungszahnräder
T umkehrt, die abzuziehende Zahl hinzufügt und ein zweites Mal die Stellung aller
Organe T umkehrt. Diese Umkehrungen laufen darauf hinaus, alle Organe T, welche
sich in der Stellung i befinden, in die
Stellung o zii bringen
und alle in der Stellung o befindlichen in die Stellung i. In dem beschriebenen
Beispiel wird diese Umkehrung durch Betätigung des Umkehrelektromagneten erzielt,
welcher mittels der von ihm nach rechts gezogenen Stange 161b1 und der Hebel 17
11, die bei 18 31 an dem Gestell schwenkbar befestigt sind, die Verschiebung
der Achsen 12 A-12 C nach oben und der Achsen 12 13 und
12 D nach unten bewirkt, welche die Tragachsen der Übertragungszahnräder
T sind, die frei drehbar sind, aber gegen Längsverschiebungen festgehalten werden.
Diese Zahnräder besitzen außerdem neben dem normalen Niveau Tb ein unteres
Niveau Tc mit zwei diametral gegenüberliegenden Zähnen 23 _1l und 29 M, ähnlich
den Zähnen 27 1! und 28 11 des Niveaus Tb, die jedoch gegen die von Tb um
9o° verschoben sind. Das Ansprechen dieses Elektromagneten hat somit schließlich
die Wirkung, die Niveaus Tc der Zahnräder in Eingriff mit den Rädern 6 _-1
zu bringen, so daß wegen der Versetzung der Zähne dieser Zahnräder die Stufen, welche
sich in der Stellung o befanden, sich verhalten, als ob sie in der Stellung i wären,
und umgekehrt, solange der Umkehrmagnet betätigt bleibt-Die Rückkehr in die normale
Stellung wird durch die Federn 13 11 bewirkt.
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Für die Einstellung des Zählers bei Beginn zum Wechsel der Justierung
muß die Stellung gewisser Stufen des Zählers ohne Einwirkung auf die folgenden Stufen
verändert werden. Fig.25 zeigt, wie dieses Ergebnis erhalten werden kann. Der dargestellte
Zähler hat fünf Stufen, welche die Klinkenräder 5 A ...
5 E enthalten, über welche die Eingänge erfolgen, und die für die Eingänge
zwischen i und i 6 durch die f?lektroniagneten 25 .-1... 2.1E 1>et:itigt werden.
Die Finger i i -i ... 1 z-16 steuern die Stellungen der Wechselkontakte 3o-1,
30-2...30-z6. Eine Reilie von Schaltern 25 A ... 25 E gestattet die Wahl
der zu betätigenden Stufen. Die Einstellung wird durch die Betätigung des Einstellelektromagneten
erhalten, was die Verschiebung der Stange 1611 nach links, die Abwärtsbewegung der
Achsen 12 A-12 C und die Aufwärtsbewegung der Achsen 12 13-i2 E bewirkt.
Auf diese Weise verstellen sich die L`bertragungszahnräder T gegenüber den Rädern
6 A, wobei sie diese jedoch verriegelt halten, und die Niveaus Ta ohne Zähne ersetzen
die Niveaus Tb, um mit den Rädern 6 A in Berührung zu kommen. und die Rückhaltungen
werden nicht mehr übertragen. Die Zahnräder 9 A-9 E sind hinreichend breit, um beständig
finit den Rädern 8 A ... 8 E im Eingriff zu bleiben. Die Schalter 25 A
... 25 E können die eine oder die andere von zwei Stellungen einnehmen, wobei
die obere Stellung der Figur der Stellung o entspricht. In der Figur ist angenommen,
claß sich alle diese Schalter in der Stellung o befinden, d. h. daß man den Zähler
auf o zti stellen wünscht. 111 Fig.25 zeigt der Zähler 25, da die Stufen
1, 8 und 16 sich in der Stellung i befinden, wie es die Stellung der Kontakte
3o A, 3o D und 30 E angibt. Die Einstellung des Zählers
erfolgt durch Betätigung des Einstellmagneten. durch Niederdrucken derTaste K, welche
die Batterie an die Elektroniagiletei1 2.1A, 2.1 D und 21 E anlegt, durch Hochheben
der Taste K, was die Fortschaltung dieser Elektromagneten um einen Schritt bewirkt,
welche ihre Stufen auf o zurückstellen, und schließlich durch Loslassen des Einstellmagneten.
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Da der soeben beschriebene mechanische Zähler mit denselben Kontakten
versehen ist wie der oben beschriebene elektrische Zähler, kann er diesen ohne Veränderung
des Stromkreises ersetzen, und die Beschreibung der Arbeitsweise des Gesamtkreises
braucht nicht wiederholt zu werden.
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Es ist klar, daß dieser Zähler auch für andere Zwecke in anderen Anwendungen
benutzt werden kann.
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Lichtdechiffriervorrichtung. Fig. 26, 27, 28 und 29 zeigen eine Abwandlung
der photographischen \"orrichtung. Bei dieser Abwandlung ist der Spalt, welcher
die Photographie der Type in dem genauen Augenblick, in welchem sie durch die Photographierstellung
geht, mittels einer Photozelle bewirkt, mit der Dechiffriervorrichtung kombiniert.
Hierfür ist für jede Type nicht nur ein einziger, mit einer Dechiftriervorrichtung
zusammenarbeitender Spalt vorgesehen, sondern ein System von mehreren gemäß einem
Kode angeordneten undurchsichtigen Strichen. Eine optische Vorrichtung projiziert
an Stelle eines einzigen Lichtspalts eine Kombination von Lichtspalten, welche die
Umkehrung der Kombination der dem Kode der zu photographierenden Type entsprechenden
undurchsichtigen Striche ist. Wenn die Kombinationen gleich sind, wird kein Licht
mehr durchgelassen, und die Photozelle gibt einen das Entladungsrohr auslösenden
Impuls. F ig. 26 stellt die Anordnung der Spalte und der entsprechenden Typen auf
einem Teil der Scheibe (oder Trommel) dar. Der Grund ist durchsichtig, und jeder
Type ist eine Reihe von undurchsichtigen Strichen -LI zugeordnet. Die Typen sind
vorzugsweise durchsichtig auf einem schwarzen Grund (s. Fig. 29). Die undurchsichtigen
Striche J1 sind in sieben Reihen Ti bis T7 ähnlich wie die in 1, ig. 1o dargestellten
isolierten und leitenden Teile der Dechiffriervorrichtung angeordnet. Mit diesen
undurchsichtigen Strichen arbeitet ein Lichtspalt .SL zusammen, welcher während
der Drehung der Scheibe (nach der rechten Seite der Figur) die undurchsichtigen
Striche bestreicht. Dieser Lichtspalt kann teilweise durch sieben Verschlüsse Si
... S7
versperrt werden. Die entsprechende mechanische :\iiordnung
ist in Fig.27 dargestellt. 1. ist eine Lampe finit fadenförmigem Glühfaden, Cl ist
ein Zylinderkondensor, welcher ein Bild des Glühfadens auf ein längliches Fenster
oder einen Spalt FY wirft. Dieser normalerweise beleuchtete Spalt kann teilweise
durch Klappen S1, S.,. S3, J'4, S5, .56, S7 abgedeckt werden, welche durch Solenoide
oder Elektromagneten ,IISl. . .:11S7 entgegen der Wirkung Gier Rückzugsfeder Sp
betätigt werden. Ein Objektiv C, erzeugt ein Bild des Spaltes FY auf der Scheibe
D auf der Höhe der undurchsichtigen Striche .1I. PC ist eine Photozelle und
FL ein Entladungsleuchtrohr. Es sei z. B. angenommen, daß
die Klappen
S2, S4 und S7 durch die entsprechenden Elektromagneten vorgezogen sind. -Man kann
in Fig. 26 sehen, daß bei der Drehung der Scheibe die erste Stellung, für welche
das Licht vollständig abgesperrt ist, dem Zeichen x entspricht, welches die entgegengesetzte
Kombination besitzt und das Licht verhindert, zu den Niveaus T1, T3, T5,
T, zu gelangen. Da das optische System Licht gerade auf diese N iveaus wirft, liegt
vollständige Verdunkelung vor. Weitere Verdunkelungen können für auf x folgende
Zeichen auftreten; wie jedoch oben ausgeführt, bleiben sie ohne Wirkung, denn der
Stromkreis der Blitzröhre kann nur eine Entladung je Vorbeigang des Alphabets abgeben.
Fig. 28 zeigt die Gesamtanordnung der Organe. Außer den bereits erwähnten Organen,
welche durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet sind, sieht man in dieser Figur
das Aufnahmeobjektiv C3, welches ein Bild des Zeichens auf den empfindlichen Film
SF wirft, der von dem Schlitten FC getragen wird, dessen Vorschub unter der Steuerung
des Breitenübersetzers TL und eines Nockens Cal durch den Mechanismus zur
veränderlichen Förtschaltung Eh bewirkt wird. Die Registriervorrichtung ENR betätigt
die Verschlüsse MS1-MS, über den Nocken Cal. Die Steuerschreibmaschine und ihre
Wählerstangen sind bei CL und CM und der Speisestromkreis des Entladungsrohres
bei PH dargestellt. Ferner trägt, wie in Fig. 29 dargestellt, die Scheibe
zwei Alphabete verschiedener Schriftarten FI und F2, deren jedes eine Hälfte des
Umfangs der Scheibe einnimmt. Der Übergang von dem einen zu dem anderen erfolgt
mittels des Elektromagneten FSE, welcher den einen oder den anderen von zwei mit
dem Lichtspalt SL zusammenarbeitenden durchsichtigen Halbkreisen FIT oder
F2T abdeckt. Es ist klar, daß, wenn der Halbkreis F.T abgedeckt ist, die Photozelle
Licht für die ganze Dauer des Vorbeigangs der dem Halbkreis FIT entsprechenden
Zeichen F2 erhält, so da@ß kein Aufnahmelichtblitzfür irgendeinender entsprechenden
Buchstaben erfolgen kann. Die dein Halbkreis F2T entsprechenden Buchstaben Fi können
dagegen projiziertwerdeil. DieBetätigungdesÜbergangs von einer Schriftart auf die
andere erfolgt unter der Steuerung durch ein besonderes Signal der Registriervorrichtung,
welches auf den Schriftartwechselmagneten FS einwirkt.
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Die undurchsichtigen Striche können von einer von dem Matrizenträger
unabhängigen, aber mit diesem starr verbundenen Scheibe oder Trommel getragen werden.
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Erste Abwandlung der Justierung. Fig. 30 und 31 zeigen eine erste
Abwandlung der Justiervorrichtung. Bei dieser Ausführungsform steuert der Zähler
das Arbeiten von Relais Cl bis C 5 durch die mit den verschiedenen Stufen verbundenen
Drähte C.. Wenn die Bedienungsperson den Taster FLC (Fig. 3o) niederdrückt, geht
das Schrittschaltwerk in die Stellung i. In dieser Stellung blockieren sich die
Relais RC1 bis RCS, welche eine Batteriespannung über die sich in der Stellung o
befindenden Stufen des Zählers erhalten, an FLK und geben den Zähler frei. Die Stellung
der Relais stellt in binärer Zählung das Zeilendefizit dar (von welchem zur Vereinfachung
der Figur angenommen ist, daß es 31 nicht übersteigt, es. kann jedoch durch Vermehrung
der Stufenzahl auf jeden beliebigen Wert gebracht werden) und dienen zur Einstellung
eines Schrittschaltwerks DS mit zweiunddreißig Stellungen, bei welchem jedes Niveau
in bekannter Weise zwei Kontaktkränze umfaßt. Das erste Relais RC1 wählt eine Bürste
des Einstellkranzes, während die anderen Relais einen der sechzehn Kontakte in jedem
Halbkranz wählen. Je nach der Stellung der Relais RCl-RC5 wird ein Kontakt des Schrittschaltwerks
DS an Erde gelegt, dessen Stellung gerade dem Wert des Defizits entspricht. Das
Schrittschaltwerk DS beginnt infolge der durch FLK an seine Wicklung über den Widerstand
ys, seinen Ruhekontakt und das langsam abfallende Relais RA angelegten Batteriespannung
als Selbstunterbrecher zu arbeiten. Wenn die Bürste Bal oder Bat auf den
durch die Relais an Erde gelegten Kontakt trifft, bleibt das Schrittschaltwerk stehen,
da dann seine Wicklung an beiden Enden mit Erde verbunden ist. Als Beispiel sei
angenommen:, daß das Zeilendefizit neunzehn Einheiten beträgt. Die Bürste
Bat bleibt also auf dem Kontakt i9 stehen. Während des Arbeitens des Schrittschaltwerks
DS wurde FLK durch den Arbeitskontakt des, langsam abfallenden Relais RS, über welchen
der Arbeitsstrom von D.1 fließt, eingeschaltet gehalten. Wenn DS stehenbleibt, fällt
FLK ab und geht in die Stellung 2. Gleichzeitig hat FLK in der Stellung i eine Batteriespannung
an die Bürsten Bbl, Bb2, Bb3 und Bb4 des Schrittschaltwerks CI zur Zählung der Zwischenräume
angelegt. Dieses befindet sich in der der Zahl der Zwischenräume entsprechenden
Stellung, wobei angenommen ist, daß diese Zahl 8 beträgt. Man sieht, daß diese Batteriespannung
auf die Kontakte i, 15 und 23 der der Bürste Ba.3 von DS' entsprechenden Reihe übertragen
wird. Kein anderer Kontakt erhält ein Potential. Es läßt sich nachprüfen, daß je
nach der Stellung von GI eine Batteriespannung au die Kontakte Nj,
2N1, 3N1 usw. der den Bürsten Bai, Ba4 oder Ba" entsprechenden Niveaus angelegt
wird, wobei N die Zahl der Zwischenräume ist. Wenn sich die Bürsten von DS unter
der Steuerung der Relais RC1-RC5 von der Stellung o zu der Stellung i9 verstellt
haben, ist die Bürste Bai über die Kontakte 7 und 15 gegangen, welche mit der Batterie
verbunden waren, und hat die Batteriespannung auf (las Schrittschaltwerk SZ übertragen,
welches so um zwei Schritte vorgerückt ist. so (laß es den Kolben des veränderlichen
Vorschubs 6 auswählt, d. h. zwei Einheiten mehr als der normale "Zwischenraum von
vier Einheiten. In der Stellung 2 von FLK fallen die Relais RCl-RCS ab. Sowie diese
Relais arbeiten, ist der Zähler für das Schreiben der folgenden Zeilen freigegeben.
Die Justierung erfolgt entsprechend den obigen Ausführungen. Für jeden Zwischenraum
wird eine Batteriespannung durch die Übersetzerrelais Ti-T7 (s. Fig. .I bis 9) an
die Leitung jass angelegt, und es wird ein Kolben des
veränderlichen
Schaltwerks durch den Umschalter SZ (I@r;ihte eist) gewählt, wobei gleichzeitig
das Schrittsclaltwerk PS jedesmal um einen Schritt fortschreitet. Am Ende
des vierten ZwischenraumitilpulseS gelt DS in die Stellung 23, in welcher seine
Bürste auf eine durch CI angelegte Batteriespannung trifft, so daß SZ angezogen
wird. SZ
bleibt daher angezogen, bis DS am Ende des sechsten Impulses in die
Stellung 24 gefallen ist. lii diesem Augenblick geht SZ in die Stellung ; , in welcher
es den Kolben 7 wählt, d. h. den normalem Zwischenrahm plus drei Einheiten. Die
fünf erst(°it Impulse betragen so zwei Einheiten, während die letzten drei Impulse
drei Einheiten betragen, so daß sich ein Gesamtbetrag von neunzehn ergibt.
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Das über den Draht fl ankommende Zeilenendsignal führt FLK in die
Stellung 3. In dieser Stellung wird FLK mit der ltnptilsqttelle (i verbutiden und
vervollständigt seine Drehung. @,\'ällren(1 dieser Rückkehr auf Null erfüllt es
die dem Umschalter FLR in der Beschreibung der Fig. .4 bis <9 zugefalleilen Aufgaben,
wie Vorschub des Films, 1 falten des Relais SE, und schickt außerdem die Umschalter
PS und CI mittels ihrer bekannten Stromkreise zur Rückführung in Selbstunterbrecherbetriel>
in ihre Ruhestellung zurück.
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Zweite Al>waiidlung der Justierung. Fig.32 zeigt eine zweite Abwandlung
der Justiervorrichtung. Bei diesem Beispiel wird das Schrittschaltwerk ES durch
die Relais RCl-RCS eingestellt, welche wie bei (lern vorhergehenden Beispiel durch
die von (lern Zähler kommenden Drähte Co gesteuert werden. `renn die Bedienungsperson
den Taster FLC betätigt, geht der Kombinationsschalter FLK iti die Stellung i, in
welcher er an die Relais RCt-RC5 die Blockierungsbatteriespannung legt, wodurch
der Zähler für das Schreiben der folgenden Zeile freigegeben wird. Es sei wiederum
angenomtnen, daß das Zeilendefizit neunzehn Einheiten beträgt. Das Schrittschaltwerk
ES bleibt in der Stellung i9 stehen. In jeder seiner Stellungen schaltet dieser
Umschalter zwei Widerstände in einen Stromkreis ein, welcher von der Batterie zur
Erde gellt und einen Spannungsteiler bildet, durch welchen ein Potential an den
Draht k angelegt wird. Dieses Potential ist der Zahl der Einheiten in dem Zeilendefizit
(plus eine) proportional, z. B. i V je Einheit. Bei dein gewählten Beispiel wird
somit der Punkt k auf ein Potential von 19 + i = 20 V gebracht.
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Außerdem befindet sich cler Zwischenraumzähler C I in der der Zahl
der Zwischenräume entsprechenden Stelltitig, z. B. B. Mit Hilfe von mit seinen verscaliedenen
Kontakten verbundenen Widerständen schickt (fieser Unischalter in einen Widerstandssatz
Rf einen solchen Strom, daß in jedem Widerstand Rf der Spannungsabfall genau gleich
N V ist, wobei \' die Zahl der Zwischenräume ist. Bei dem gewählten Beispiel beträgt
dieser Spannungsabfall 8 V in jedem Widerstand Rf.
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Sobald ES seine Stellung erreicht hat, iy in dem gewählten Zahlenbeispiel,
fällt FLK, welches durch den Arheitskäritakt des langsam abfallenden Relais R.1
eingeschaltet gehalten war, ab und geht itl seine Stellung 2, in welcher es über
den Arbeitskontakt des polarisierten Relais Rpl eine Batteriespannung an den Stromkreis
für das Arbeiten in Selbstunterbrecherschaltung des Schrittschaltwerks SZ anlegt.
Dieses zwischen den Punkt k von 20 V arid die an Erde liegende Bürste hc
von Rp, geschaltete Relais spricht in der Tat an. SZ beginnt zu arbeiten,
und das Potential der Bürste Bc kommt tittclieitiander auf 8, 16 und 24 V. In diesem
Augenblick fällt das Relais Rpl ab, da der Strom seine hichtung umkehrt und das
Relais Rp2 arbeitet. Das Schrittschaltwerk SZ bleibt auf seiner dritten Stellung
stehen, welche mit dem Kolben 6 verbunden ist, welcher eine Fortschaltung um den
normalen Abstand plus zwei Einheiten ergibt. FLK, welches durch den Kontakt von
Rpl eingeschaltet gehalten wird, fällt ab und geht in die Stellung 3. in welcher
es während des Abdrucks der Zeile bleibt. Das Signal des zu justierenden Zwischenraums
kommt durch den Draht Jus an und wird an den Umschalter ES angelegt, welcher
jedesmal um einen Schritt vorrückt. Gleichzeitig arbeitet ein Kolben der veränderlichen
Schaltung, welcher von dein Umschalter SZ in der oben erläuterten Weise gewählt
wurde. Das Schrittschaltwerk E S geht so in die Stellung 2o, hierauf 21, 22 und
23, und das Potential des Punktes K nimmt bei jedem Schritt um i V zu, so daß es
24 V erreicht, wenn ES in die Stellung 23 am Ende des vierten Impulses kommt, worauf
das Relais Rp., abfällt, da es sich auf jeder Seite auf demselben Potential (24
V) befindet, und seinen Ruhekontakt schließt. Der fünfte Impuls betätigt somit gleichzeitig
SZ und FLK über Rp2 in der Ruhestellung, und SZ geht in die Stellung 4, in welcher
es einen zusätzlichen Vorschub von drei Einheiten für die folgenden Zwischenräume
wählt. FLK geht in die Stellung 4, in welcher es bleibt. Die folgenden Impulse ergeben
somit Intervalle, welche eine Einheit mehr haben, d. h. ingesamt 5mal zwei und 3mal
drei, d. h. insgesamt neunzehn Einheiten. Wenn das Zeilenendsignal an FLK über den
Draht fl ankommt, geht FLK in die Stellung 5, in welcher es an die Impulsquelle
G angelegt ist, so daß es seine Drehung vollendet, während welcher es die Hilfsaufgaben,
wie Vorschub des Films usw., erfüllt und den Zähler Cl auf Null zurückführt.
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Fig. 34 bis 37 stellen eine von Samuel H. C a 1 d -j w e 1 1 herrührende
Abwandlung der Photographiervorrichtung dar. Bei dieser Abwandlung steht der photographische
Film während des Abdrucks der Zeile fest, anstatt von einem beweglichen Schlitten
getragen zu werden, welcher sich nach der Aufnahme eines jeden Zeichens verstellt,
und das Bild wird mittels eines optischen Systems verschoben, welches zwischen der
Matrizenträgerscheibe und dem lichtempfindlichen Film angeordnet ist, und zwar ohne
daß die Abmessungen verändert werden und ohne daß die Schärfe von einem Ende der
Zeile zum anderen geändert wird.
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In Fig. 34 ist die Typenträgerscheibe bei D dar= gestellt und dreht
sich beständig in der Pfeilrichtung.
Das Blitzrohr L beleuchet
die gewählte Type im Augenblick ihres Vorbeigangs vor einer Linse i P mit der Brennweite
f l. Diese Linse hat eine Entfernung von der Scheibe, welche gleich ihrer
Brennweite ist, und wirkt nach Art eines Kollimators, der ein Bild der Type im Unendlichen
ergibt. Auf der optischen Achse dieser Linse 111 befindet sich eine zweite Linse
2 P der Brennweite f2, welche einem Prisma 3P zugeordnet und in einem verschiebbaren
Halter 4P angeordnet ist, welcher sich längs der optischen Achse der Linse i P in
dem Rohr 5 P verschieben kann. Diese zweite Linse erzeugt ein Bild der Type in ihrem
Brennpunkt. Der empfindliche Film FP wird im Brennpunkt dieser Linse 21' angeordnet.
Hierfür ist der optische Abstand zwischen dem Film FP und der Linse 2 P unter Berücksichtigung
der R-jflektion in dem Prisma 3 P gleich der Brennweite der Linse 2P. Hieraus ergibt
sich, daß für alle Stellungen, welche die durch die Linse 2 P und das Prisma 3 P
gebildete Anordnung zwischen der äußersten rechten, voll ausgezogen dargestellten
Stellung und der gestrichelt dargestellten Ausgangsstellung einnehmen kann, stets
ein scharfes Bild auf dem Film entsteht, dessen Abmessungen konstant bleiben und
nur von den Brennweiten der beiden Linsen abhängen. Es sei mit D, der als sehr groß
angenommene Abstand bezeichnet, in welchem die Linse i P ein Bild der von der Scheibe
getragenen Type ergibt. Dieses Bild ist für die Linse il' ein auf der rechten Seite
der Figur gelegenes umgekehrtes reelles Bild, wobei die Vergrößerung gleich D,/f,
ist. Dieses Bild ist für die Linse 2 P ein in einer ebenfalls sehr großen Entfernung
D2 liegender virtueller Gegenstand, von dem sie ein reelles Bild gleicher Richtung
in ihrem Brennpunkt mit einer Vergrößerung von f2/D2 entwirft. Wenn sich die von
der Scheibe getragene Type genau in dem Brennpunkt der Linse i P befindet, werden
die Abstände Dl und D2 unendlich und können infolgedessen als gleich angesehen werden;
der Abstand zwischen den Linsen wird demgegenüber vernachlässigbar, und für die
resultierende Vergrößerung, welche das Produkt der beiden Vergrößerungen der beiden
Linsen ist, ergibt sich infolgedessen
;1.h. sie ist für alle Stellungen der Linse 2P konstant, wenn diese in dem Rohr
5 P gleitet. Infolge der Anwesenheit des Prismas ist das Bild gegenüber der vorstehend
beschriebenen Anordnung umgedreht; man kann jedoch den Zeichen die gewünschte Stellung
geben, indem man die Matrizen derselben auf der Scheibe in geeigneter Weise anordnet.
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\laii kann die Vergrößerung und infolgedessen die Größe der Zeichen
verändern, indem man die Brennweite der Linse i P oder der Linse 2 P ändert. Um
z. B. größere Zeichen zu erhalten, genügt es, die Brennweite f2 der Linse 2P zu
vergrößern oder die der Linse i P zu verkleinern. Praktisch scheint die Auswechslung
der Linse i P einfacher. Die neue Linse wird so angeordnet, daß die Typen der Scheibe
in ihrer Brennebene liegen. Unter diesen Umständen entsteht das Bild weiter auf
dem Film FP und behält konstante Abmessungen, unabhängig von der der beweglichen
Linse 2P und dem zugeordneten Prisma 3 P in dem Rohr 5 P gegebenen Stellung.
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Fig. 35 ist eine Profilansicht der schematisch in Fig. 34 dargestellten
Vorrichtung. Der lichtempfindliche Film FP kommt von einer Abgabespule 6 P und gelangt
auf eine Fortschaltwalze 8 P, welche bei jedem Zeilenende betätigt wird, um den
Abstand unter den Zeilen herzustellen, worauf der Film auf der Aufnahmespule 9 P
aufgespult wird. Diese Anordnung ist ebenso wie das System mit der beweglichen Linse
und dem Prisma auf einem Gestell to P angeordnet, und die Gesamtanordnung ist gegen
das Außenlicht durch eine geeignete, nicht dargestellte Vorrichtung geschützt.
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Fig. 36 und 37 zeigen, wie das soeben beschriebene System an Stelle
des in Fig. ,4 dargestellten Filmträgerschlittens angebracht werden kann. Die durch
die veränderliche Fortschaltung (Fig. 3 und 4) gesteuerte Schraubenspindel 17 F
wird in der unter Bezugnahme in Fig. 3 und I beschriebenen Weise benutzt, um eine
Mutter E zu verstellen. Das Prisma 3 P ist in einem Halter i i P angebracht, der
mit auf Schienen 13 P laufenden Rollen 12 P versehen ist. Fig. 36 ist ein lotrechter
Mittelschnitt des das Prisma tragenden Schlittens.
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Das soeben beschriebene optische System bietet den Vorteil, die Verwendung
einer stillstehenden lichtempfindlichen Oberfläche zu ermöglichen. Die beweglichen
Teile sind auf eine Linse und ein Prisma von verhältnismäßig sehrgeringemGewicht
beschränkt, welche leichter, schneller und über größere Strecken verschoben werden
können als ein Schlitten, welcher ein Filmmagazin trägt, dessen Gewicht notwendigerweise
sehr viel größer ist. Bei dieser Vorrichtung wird es ebenfalls möglich, \lagazine
vorzusehen, die große Filmmengen enthalten können, und diese mit Zubehörteilen,
wie z. B. Messer zur Abschneidung des belichteten Films, Stempel, Verschlußgehäuse
usw., zu versehen.
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Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele
beschrieben wurde, ist es klar, daß sie keineswegs auf diese Beispiele beschränkt
ist, sondern daß man zahlreiche Abwandlungen und Veränderungen der Erfindung vornehmen
kann. ohne ihren Rahmen zu verlassen.