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DE848913C - Photographische Setzmaschine - Google Patents

Photographische Setzmaschine

Info

Publication number
DE848913C
DE848913C DEH2019A DEH0002019A DE848913C DE 848913 C DE848913 C DE 848913C DE H2019 A DEH2019 A DE H2019A DE H0002019 A DEH0002019 A DE H0002019A DE 848913 C DE848913 C DE 848913C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
machine according
binary
width
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH2019A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene A Higonnet
Louis M Moyroud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE848913C publication Critical patent/DE848913C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B17/00Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
    • B41B17/04Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount
    • B41B17/10Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount with a continuously-movable carrier
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B21/00Common details of photographic composing machines of the kinds covered in groups B41B17/00 and B41B19/00
    • B41B21/16Optical systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types

Landscapes

  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Photographische Setzmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Setzmaschine mit justierten T@-pen, welche photo-;raphische Mittel für den Druck benutzt.
  • Die Erfindung wird zum leichteren Verständnis Element für Element unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. i ist ein Schema der Gesamtanordnung; Fig. 2 stellt die Registrien-orrichtung dar; Fig.3 und 4 zeigen den den Film tragenden Schlitten Fig. 5 bis 9 zeigen die veränderliche Schaltung; Fig. io zeigt die Dechiffriervorrichtung; Fig. ii ist ein Gesamtschema der elektrischen Stromkreise; Fig. 12 und 13 zeigen Stromkreise mit zwei stabilen Stellungen (Flip-Flop) ; Fig. i_+ und i 3 stellen Zählstromkreise dar; Fig. 16 bis 21 zeigen im einzelnen die der F'ig. i i entsprechenden Stromkreise (Fig. 18 zeigt insbesondere die Berichtigungsvorrichtung) ; Fig.22 ist ein Schaubild des Arbeitens der Nocken; Fig. 23 bis 2; zeigen einen mechanischen Zähler; Fig.26 bis 29 zeigen eine Abwandlung der Dechiffriervorrichtung; Fig. 30 bis 32 zeigen Abwandlungen der justiervorrichtungen ; Fig.33 ist ein Schaubild der Zusammensetzung der Fig. 116 bis 21; Fig. 34 bis 317 zeigen eine Abwandlung der pliotographischen Einrichtung.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. i umfaßt die beispielshalber beschriebene Maschine eine Tastatur CL, die einer Schreibmaschine zugeordnet ist, «-elche gleichzeitig eine leicht lesbare Kopie ati= fertigt, auf welcher die Bedienungsperson nachlesen und Berichtigungen vornehmen kann, eine Registriervorrichtung ENR, zwei Zähler CPi und CP2, eine justiervorrichtung JUS, einen einen Film tragenden Schlitten CHA, eine DechiffriervorrichtungDEC undeinephotographischeVorrichtung PH.
  • Die Tastatur CL ist mit Wählerstangen C.11 (auch Kodestangen oder Permutationsstangen genannt) der in Ferndruckern benutzten Art versehen. Wenn eine Taste der Tastatur niedergedrückt wird, werden eine oder mehrere dieser Wählerstangen gemäß einem dem in der B.audottelegraphie verwendeten Kode ähnlichen Kode betätigt. In dem beschriebenen Beispiel wird ein Kode mit sieben Elementen entsprechend sieben Wählerstangen benutzt, was 27, d. 1i. 128 verschiedene Kombinationen ergeben kann, was reichlich genügt.
  • Jede Type ist durch eine Kombination dieses Kodes gekennzeichnet, und die Permutationsstangen übertragen die Kombinationen auf eine vorzugsweise inechanischeRegistriervorrichtung, welche sie nach Maßgabe des Anschlags registiert.
  • Der schreibende Teil der Registriervorrichtung wird durch den Schlitten der Schreibmaschine angetrieben, so daß man im Fall einer Berichtigung wie mit einer gewöhnlichen Schreibmaschine vorgehen kann, denn die Zurückführung der irrtümlichen Type in die Anschlagstellung bringt das Schreibelement und eine Löschvorrichtung an Ort und Stelle, welche betätigt werden kann, um die Registriervorrichtung auf Null zurückzuführen. Die Bedienungsperson schlägt dann die richtige Type an Stelle der gelöschten Type an.
  • 'Die Registriervorrichtung wird gleichzeitig für den Anschlag und die Kontrolle des Drucks mittels einer unabhängigen A,blesevorrichtung benutzt.
  • Zur Justierung der Zeilen, der sogenannten Ausschließung, d. h. zur Vergrößerung des Abstands zwischen den Worten derart, daß der rechte Rand ausgerichtet ist, ist es erforderlich, die Zeilenlänge zu messen und die Zahl der justierbaren Zwischenräume zu zählen. Hierfür wird die Breite der verschiedenen Typen in Abhängigkeit von einer willkürlichen Längeneinheit ausgedrückt, und ein Zähler UP, addiert diese Breiten während des Anschlags. Ein zweiter Zähler CP2 zählt die Zahl der justierbaren Zwischenräume. Diese beiden Zähler sind während des Anschlagens der Tastatur und während eines kurzen Augenblicks für das Ende der Zeile der ,lustiervorrichtung JUS zugeordnet, welche den justierzuwachs bestimmt, der zu jedem Zwischenraum während des Abdrucks hinzuzufügen ist.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung wird die Breite der Typen durch eine gewisse Zahl der Elemente des Registrierungskodes bestimmt, z.13. durch die vier ersten in binärer Numerierung. Vier Elemente gestatten die Kennzeichnung von sechzehn verschiedenen Breiten zwischen o und i 5, was praktisch ausreichend ist.
  • Wenn die Bledienungsperson die Abschrift einer Zeile beendet hat, wird die Ablesevorrichtung der hegistriei-vorriclitung der photographischen Vorrichtung und eisern Breitenübersetzer TL zugeordnet. Die photographische Vorrichtung weist eine Scheibe oder Trommel auf, welche die Typenmatrizen trägt und sich beständig dreht. Eine durch die Registriervorrichtung gesteuerte DechiffriervorrichtungDEC bewirkt im geeigneten Moment die Erzeugung eines äußerst kurzen Lichtblitzes, welcher die auf dem von <lern Schlitten CHA -etragenen Film gewählte Tvlie pliotograpliiert. Der den Film tragende Schlitten rückt dann unter der Kontrolle dies Breitenübersetzers T( tim eine der Breite der Type gleiche Strecke vor.
  • 1)ie Länge der justierbaren Zwischenräume wird durch die Justiervorrichtun;g Jl'S gewählt.
  • Es sei angenommen, daß I die gewünschte Justierung (in der gewählten Längeneinheit) ist. Wenn der Satz beendet ist, ergibt die Addition der einzelnen Breiten der Typen (vermehrt um die Mindestbreite der justierbaren Zwischenräume) einen Mert, der z. B. um 1) kleiner ist als 1, so daß die Zwischenräume vergrößert werden müssen, indem D unter sie aufgeteilt wird, jedoch unter der Bedingung, daß jeder Zwischenraum nur um eine ganze Zahl von. Einheiten vergrößert werden kann (diese Bedingung rüfhrt von der Betriebsweise des F ilmträgerschlittens her, welcher aus mechanischen Gründen nur um eine ganze Zahl von Einheiten vorrücken 'kann). Wenn N die Zahl der Zwischenräume ist, so wird das Verhältnis D : 1N im allgemeinen keine ganze Zahl sein. Die Verteilung der D-Einheiten auf die N-Zwischenräume erfolgt, indem eine gewisse Zahl von Q-Einheiten zu einer ersten Gruppe von Zwischenräumen und Q + i Einheiten einer zweiten Gruppe von Zwischenräumen hinzugefügt werden. Der lustiermechanismus umfaßt den Zähler, in welchem die Länge der nicht justierten Zeile registriert wurde und wozu man eine gewisse Zahl von Malen hintereinander die Zahl der Zwischenräume hinzufügt. Der Zähler registriert so nacheinander folgende Gesamtwerte: J - D (nicht justierte Zeile) I - D + N (erster Zuschlag) I-D + 2:V (zweiter Zuschlag) und so weiter. Diese Zuschläge werden wiederholt, bis die Summe den für die justierte Zeile bestimmten \Vert 1 erreicht oder überschreitet. In diesem Augenblick wird ein Mechanismus betätigt, um die Verteilung der Einheiten atif die Zwischenräume vorzunehmen.
  • Ein Kennzeichen der Erfindung ist die Verwendung des binären Zählsystems. Bekanntlich weist dieses Zählsystem nur zwei Zahlen o und i auf, so daß die aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen durch o, i, 1o, 11, ioo usw. dargestellt werden (entsprechend o, i, 2, 3, ,I usw. in dem Dezimalsvstem). .Das binäre System ist aus einer gewissen Zahl von Gründen vorzuziehen: zunächst erfordert es nur Relais oder Umschalter mit zwei Stellungen, nämlich der angezogenen Stellring und der Ruhestellung, oder einen entweder offenen oder geschlossenen Stromkreis, der nur die Bedingungen ja oder nein oder o oder i darstellt. Ein weiterer
    Vorteil wird (lunch die Tatwache gebildet, claß S,th-
    traktionen leichter als in den anderen Systemen vor-
    gen(tiunieti werden können. Subtraktionen sind für
    slic l@erichtignngen erforderlich und können in dem
    ttin;iren System durch eilt ver1iälttiisillüßig einfaches
    l'tnl<elirverfaliren vorgcnt@mtnen werden.
    Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung bertilit
    in dein photographischen Setzsystem, welches
    stattet, mit sehr grol.ier Genauigkeit auf den Filin
    das Mild eitler eiiic schnelle Bewegung ausfiihrenduii
    Type ztt bringest, wobei diese Genauigkeit unab-
    hängig von den Veränderungen der gegetiseitigett
    Stellti»g, der Typen auf der die Matrizen tragenden
    Schcibelist.
    Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist durch
    ein selbsttätiges Berichtigungssystem gegeben,
    «-elches gestattet, in einer registrierten Zeile eitle
    Type einer gewissen Breite durch eine Type einer
    anderen Breite zu ersetzen, ohne auf die Justierung
    einzuwirken, und gleichzeitig mechanisch an der
    Registriervorrichtung die zu ersetzende oder aus-
    zuscheidende Type auszulöschen.
    Weitere l\-eiulzeiclien und ( iegettstüu<le der E_rlin-
    dung gehen aus dem Text und den Figuren hervor.
    Die auf Fig. 2 und 18 dargestellte Registriervor-
    richtung ist eilte Registriervorrichtting finit
    sieltest l:lemciiteii. l .s sind daher zur 1Zeg@str@e-
    rul)g eitler Zeile so viel Reihen voll sieben
    Stiften erforderlich, wie Typen in einer Zeile vor-
    banden sein können, z.13. 9o. jeder dieser Stifte
    kann zwei Stellungen eiiiiiehinen, nämlich eine vor-
    gesclioltene Stellung oder Ruhestellring und eine
    eingudrüclae Stellung oder Arbeitsstellung. Die
    ltegistriervorrichtmig kann ist drei Teile eingeteilt
    werden: das Stiftfeld EB, die Hammergruppe E111
    und den Abtastschlitten EX. Das Stiftfeld umfaßt
    zwei Gruppen von sieben Reihert. Durch Ver-
    s s chieburig dieses Feldes iii lotrechter Richtung um
    Z,
    die zwei aufeinanderfolgende Reihen von Stiftest
    trennende Strecke ordnet inan eine dieser Gruppen
    von sieben Stiftreihen den Hämmern und die andere
    der Abtastvorrichtung zu. Auf diese Weise kann
    die 13edicnungsperson eitle Zeile registrieren, wäh-
    reilll die vorher getippte Zeile photographiert wird.
    1)a# `tiftfehl I:/' weist zwei durch Verstrebungen
    i 12 (: verbundene Seitenschilder iooE und 110i I'
    auf. Diese Seitenschilder sind mit Öffnungen ver-
    seliell, in welchen die Stifte Bi . . . B7 gleiten
    könnest. Diese Stifte können zwei Stellungen ein-
    nehmen, niinilich eine Ruhestellung I31' und eine
    Arbeitsstellung B1. Der größeren Klarheit wegen
    ist ist der Zeichimng mir eitle ciiizige Stiftreibe
    dargestellt, es sind jedoch tatsächlich so viel Reihen
    von vierzehn Stiften vorhanden, wie Tpen oder
    Zeichen in einer Zeile auftreten können.' Die zwei
    ;iufeinanclerfolgende Stifte in waagerechter Rich-
    tung trennende -1?iitferiiting ist gleich dem Schritt
    der `clircil»nascltine. \-c111 den ist der Zeichnung
    dargestellten vierze?iii Stiftest arbeiten sieben mit
    der Schreibmaschine zusammen, nänilicli B1', B.',
    B3', B1', B5', B6', B7', und sieben (Bi . . . B7) mit
    dem Ahtastschlitten und der Photographierein-
    richtung. Daiik dieser Anordnung ist es möglich.
    eine Zeile zti tippen, während die vorhergehende
    photographiert wird, und zwar mit einer geringsten
    Zahl von Elemetlten.
    Wenn eine Taste der Schreibmaschine nieder-
    gedrückt wird, wird eine gewisse Zahl von Stiften
    entsprechend der diesem Buchstaben zugeteilten
    Kodekombination eingedrückt. In dem Fall der
    Kinn befinden sich die Stifte B2', B4', B5' und B7'
    in ihrer Arlyeitsstellung, d. h. die dem Buchstaben
    entsprechende Kombination ist 1-4-6-j, was in
    dein beschriebenen Beispiel dem Sternchen ent-
    spricht (s. Fig. 1o). Die Stifte werden durch
    zwischen den beiden Seitenschildern rioL, und
    i i i E gleitende Hämmer 1l11 . . . 317 eingedrückt.
    Dicse werden normalerweise durch nicht dar-
    gestellte Federn in ihre Ruhestellung zurück-
    gez@>gcn. I),is diese Hanisneranordtiting tragende
    Seitcnscliild iloE ist an dein Schlitten der Schreib-
    ttiaschine befestigt, damit es zwangsläufig allen
    \-erstelltingen dieses Schlittens folgt. Wenn sich
    der Schlitten der Schreibmaschine verstellt, bringt
    er so nacheinander die Hämmer vor jede der lot-
    rechten Reihen der Stifte. Die Hämmer werden
    durch Klappen RPi . . . RP7 betätigt. Diese Klappen
    schwenken unter der Betätigung durch die der
    'I.'astatur der Schreibmaschine zugeordneten Wähler-
    stangen C._lI (Fig. 18). Wenn eine Taste der Tasta-
    tur niedergedrückt wird, werden die dem Kode des
    gewünschten Zeichens entsprechenden Stangen be-
    i;itigt tuid drücken die Stifte eilt. lii Fig.2 sind
    die Betätigungsklappen RP2, RP4, RP6 und RP7 in
    ihrer :\rlieitsstellung dargestellt. Die Steuerung
    diesrr Klappen kann elektrisch oder mechanisch er-
    folgen. Bei einer elektrischen Steuerung schließen
    die I>etütigten Wählerstangen den Stromkreis von
    Elektrornaglieten RPE1, RPE2 . . . RPE7 (Fig. 18),
    welche die Schwenkung der Klappen RI i ... RI'7
    bewirken.
    Wenn die Bedienungsperson die Zeile zu Ende
    getippt hat, verstellt sie das Stiftfeld in der lot-
    rechten @helic 1,ings der Führungen 113E. Dieses
    Stiftfeld kann zwei Stellungen einnehmen, nämlich
    eilte mit( re und eine obere Stellung. Ist Fig. 2 be-
    findet es sich in der oberen Stellung, d. 1i. die un-
    geraden Stiftreihen (von oben aus b'1 . . . B7 ge-
    recliltet), auf welchen die vorhergehende Zeile
    registriert wurde, sind (-lein Abtastscülitten zu-
    geordtict, während die geraden Stiftreihen
    (B1'...137') den Hämmern zugeordliet sind. In
    Fig. 2 wurden die Stifte B1, B4 und B5 der un-
    gera(Ien heihen während des Schreibens der vor-
    itergclielrdeu Zeile eingedrückt, wobei diese Kombi-
    nation in dein beschriebenen Ausführungsbeispiel
    cIeni Zeichen o (s. Fig. 1o) entspricht. Die zur
    Feststellung der registrierten Kombination be-
    stimmten Organe oder Taster sind bei P1 . . . P8 ,
    d ar,' gestellt. Sie sind um Achsen 103E schwenkbar.
    Diese Achsen werden von an einer Grundplatte
    104i: 1>efestigteti Armen 115E getragen. Diese
    Grundplatte iodE gleitet in Winkeleisen 105E und
    i\ ird durch eine nicht dargestellte Feder nach unten
    gedrückt. Zum Aufsuchen der Kombination wird
    die Platte 1o41: mittels der durch den Elektro-
    magneten PLP (Fig. 18) gesteuerten Schwenkklappe io9E (Fig.2) angehoben. Die Tastorgane werden so nach oben gedrückt, und diejenigen, welche auf ihrem Weg auf eingedrückte Stifte treffen, schwenken im Uhrzei,gersinn und schließen die ihnen zugeordneten Kontakte Cl . . . C8. Dliese Kontakte sind es, welche den Abdruck der entsprechenden Type steuern, wie weiter unten im einzelnen erläutert werden soll. Der AbtastschlittenEX ist mit auf Schienen i o8 E laufenden Rollen 107E und mit einem >Schaltmechanismus der für die Schlitten von Schreibmaschinen gebräuchlichen Art versehen, welcher durch einen Elektromagneten EX P gesteuert wird. Die Stifte werden, nachdem sie so abgetastet sind, durch eine schwenkbare lotrechte, nicht dargestellte Leiste wieder in ihre Ruhestellung zurückgedrückt. Die Stifte werden durch Reibungsfedern in ihrer Stellung gehalten.
  • Obwohl der Abtastschlitten EX (Fig. 18) und die Gesamtanordnung der Hämmer Elll zur Vereinfachung der Figur als gegenüberliegend dargestellt wurden, verstellen sie sich vollkommen unabhängig voneinander. EM wird durch die Tastatur gesteuert, während EX durch die photographische Einrichtung betätigt wird.
  • Der Schlitten und seine Steuerungen. Fig.3 zeigt einen Teilschnitt des Antriebsmechanismus des den lichtempfindlichen Film tragenden Schlittens, und Fig.4 ist eine Seitenansicht des eigentlichen Schlittens.
  • Der lichtempfindliche Film läuft von einem Abgabemagazin zu einem Aufnahmemagazin, welche nicht dargestellt sind und von einem unbeweglichen Organ oder einem beweglichen Schlitten getragen werden, welcher jedoch vorzugsweise nicht mit dem eigentlichen ,dargestellten Schlitten (Fig. 3 und 4) starr verbunden ist. Die Unabhängigkeit zwischen diesen beiden Organen wird durch eine durch den Film gebildete genügend lange lose Schleife gewährleistet. Bei seinem Austritt aus dem Abgabemagazin macht der Film eine Schleife, läuft über die Abgabewalze i F, dann unter die Druckwalze 3 F, dann unter die Ausgabewalze 2 F und kehrt in das Aufnahmemagazin zurück.
  • Die Verstellungen des Schlittens werden durch eine selbstsperrende Schraube verhältnismäßig 'kleiner Ganghöhe 17F bestimmt, deren Drehung durch die weiter unten beschriebene veränderliche Fortschaltung gesteuert wird. Das Rad 37 F (Fig.5 bis 9) der veränderlichen Fortschaltung dreht sich nach jedem Albdruck einer Type um einen durch die Breite dieser Type bestimmten Winkel. .Dieses Rad steht mit einem auskuppelbaren Zahnrad 19F (Fig. 3) im Eingriff, welches seinerseits mit einem Zahnrad 2oF im Eingriff steht, das auf der die Schnecke 17F tragenden Welle 29F versplintet ist. Konische Rollenlager 21 F und 22F verhindern eine Längsbewegung der We11e29F, so daß ihre Drehung dem Schlitten dank einer Mutter E eine Vorschubbewegung in der Richtung des Pfeils F erteilt.
  • Zur Erzielung eines konstanten Abstands zwischen den Typen müssen die Verstellungen des Schlittens mit großer Genauigkeit, von der Größenordnung von o,oi mm, erfolgen. Um diese Genauigkeit zu erhalten, muß der Spielraum ausgeglichen werden, was mit Hilfe von zwei Federn erhalten wird, welche auch dazu benutzt werden, um den Schlitten nach dem Abdruck einer vollständigen Zeile wieder zurückzuziehen. Eine dieser Federn ist die mit einem Federgehäuse versehene Feder 23 F (Fig. 4), welche auf den Schlitten über den Metalldraht 24F einwirkt und diesen Schlitten in der der normalen Verstellungsrichtung entgegengesetzten Richtung zurückzuziehen sucht. Die andere Feder wirkt mittels eines Metalldrahtes 25 F auf die Schnecke 17 F ein und sucht diese in der ihrer normalen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung zu drehen.
  • Jedesinal, wenn eine Type photographiert wurde, verstellt sich der Schlitten in einer verhältnismäßig kurzen Zeit um eine veränderliche Strecke, was bedeutende Trägheitskräfte auslöst. Zur Erzielung der notwendigen Genauigkeit ist es u.nerläßlich, den größten Teil der durch den Stil4setzvorgang des Schlittens bewirkten Stöße abzufangen. Hierfür ist eine elastische Vorrichtung vorgesehen, welche durch einen Ring 26F gebildet wird, der in dem Gestell der Maschine gleiten kann und das konische Rollenlager 22F trägt, wobei dieser Ring durch eine kräftige Feder 27F an Ort und Stelle gehalten wird, deren Spannung durch Einwirkung auf einen in das Gestell geschraubten Teil :z8 F geregelt werden kann.
  • Wenn die veränderliche Fortschaltun.g ihre Bewegung beendet, bleibt also das Rad 3,7 F (Fig. 5 bis 9) plötzlich stehen, und der Schlitten hat infolge seiner Trägheit die Neigung, seine Bewegung fortzusetzen, wodurch eine Verschiebungskraft auf die Schnecke 17 F und die Welle 29F ausgeübt wird. Diese Kraft macht sich an dem Drucklager I22 F durch einen Stoß bemerkbar, der auf dieses Lager durch eine Schulter 3o F der Welle 29 F und hierauf auf den Ring 26F übertragen wird, welcher sich ganz wenig unter Zusammendrückung der Feder 27F verschiebt.
  • Wenn eine Zeile vollständig photographiert ist, wird der Eletktromagnet I_)EB erregt. Trotz der Gegenwirkung der Feder 31 F zieht dieser Elektromagnet seinen mit dem Zahnrad 19F starr verbundenen Tauchkern 32F an, so daß das Zahnrad auf einer an dien Gestell der Maschine befestigten Stange 33 F gleitet; es kommt so von dem Rad 37F frei, bleibt aber mit dem Zahnrad zoF im Eingriff. Sobald das Zahnrad 19F von dem Rad 3',7F freigekommen ist, bewirkt die den Metalldraht a5 F betätigende Feder die Drehung der Schnecke 17F in der der normalen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung, wodurch der Schlitten zurückgezogen wird, um den Abdruck der folgenden Zeile zu gestatten.
  • Im normalen Betrieb wird das Zahnrad 19F mit dem Zahnrad 37 F durch eitle Stange 34 F im Eingriff gehalten, welche frei in einem festen Kern 35 F gleitet und beständig dem Druck einer regelbaren Feder 36F ausgesetzt ist. Die Scheibe MP dient zur genauen Einstelluni; des Schlittens, wie weiter unten dargestellt ist.
  • Es sei jetzt unter Bezugnahme auf Fig. 5 bis 9 ein verbesserter Mechanismus zur veränderlichen Fortschaltung zur Steuerung des Vorschubs des 1' ilniträgerschlittens beschrieben.
  • Diese veränderliche Fortschaltung weist ein Zahnrad 37F auf, «-elches mit dem Zahnrad r91' im Eingriff steht, das die Drehung der Schnecke 17],' für den Vorschob des Schlittens betätigt. Dieses Rad ruckt um eine Zahl von Zähnen vor, welche von der Breite der gerade wiedergegel>eiien Type at>hün gt, und zwar unter der Betätigung durch einen sternförmigen Teil 38F, dessen Verstellung durch Abschläge 4i F begrenzt wird, deren Zahl gleich der Zahl der gewünschten verschiedenen Vorschübe ist. Der Stern 38F ist außerdem mit einem Zahnsektor 39F versehen, der die gleiche Achse wie das Rad 37 F und der Stern 38 F hat und mit einem Zahnrad 4o F in Eingriff kommen kann.
  • Der Breitenübersetzer TL der Maschine stellt zunächst einen Anschlag 41 F auf die geeignete Stelle ein, z. B. mittels eines nicht dargestellten Elektromagneten. Hierauf wird der Hauptelektromagnet 42 F erregt und zieht eine Betätigungsstange 43 F an. Diese Stange ist mit zwei Anschlägen 44F und 45 Fversehen und tritt durch eine öffnung, welche in dem Fortsatz 46F eines Hebels einer Kralle 47J# angebracht ist; dieser Hebel ist um eine Achse 48F schwenkbar. Bei Beginn der Verstellung der Stange 43 F drückt eine Feder 49F auf den Hebel der Kralle 47F derart, daß sie ihn gegen den Anschlag 44 F gedrückt hält, und die Zahne der Kralle greifen in die Zähne des Rades 37 F ein und halten dieses so fest.
  • Die Stange 43F setzt ihre Bewegung fort, und der Anschlag 5o F drückt auf den Fortsatz des Halters 511F des Zahrades 4oF (Fig. 6); dieser Halter schwenkt um seine Achse 52F und befreit <las "Zahnrad 4o F aus dem Zahnrad 37 F. Das Zahnrad 40 F gelangt dann mit den Zähnen eines Anschlags 53F zum Eingriff, welcher es in seiner Stellung festhält.
  • Gleichzeitig wird der Stern 38F, dessen Zahnsektor 39F mit dem Zahnrad 4oF im Eingriff stand, befreit und verstellt sich unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Feder im Grregenuhrzeigersinn, bis einer seiner Schenkel auf den Anschlag 411' (Fig. 71 trifft. In diesem Augenblic k hat die Stange .13 F ihren Hub beendet, und der Anschlag 45 F ,hält die Klaue 47 F fest, welche ihrerseits das Zahnrad 37F festhält. Die Klinke 5.1F. welche normalerweise durch eine Feder 55F in die Zähne des Rades 37F gedrückt wird und während der Drehung dies Sterns angehoben wurde, fällt in einen Zahlt düs IZa(les 37F ein und verhindert jedes Zurückprallen des Sterns.
  • Ein Dämpfer ;6F wird normalerweise durch den Fortsatz 57F des Sterns zurückgedrückt. Wenn dieser Stern sich dreht, schwenkt dieser Dümpfer unter dem Einfluß einer Feder 59F um die Achse 38 F Lind schlägt gegen einen Anschlagteil6oF an. ' Der Mechanismus bleibt in dieser Stelluiit!. bis der Elel;troinagnet 42F (Fig. 5) losläßt. In diesem Augenblick weicht die Stange 43 F unter der Ein-\virkung der Feder 61 F (Fig. 8) zurück. Bei Beflinn dieser Rückwärtsbewegung trifft der Teil 32F des Anschlags 5o F auf den Fortsatz 63;F des Teils 51 F und bringt diesen Teil zum Kippen; das von diesem getragene Zahnrad 4oF greift gleichzeitig in (las Zahnrad 37F und in den Zahnsektor 39F des Sterns ein. ,Der Teil 62F gleitet unter den Fortsatz 63 F und hält so das Zahnrad 4o F im l:ingriff.
  • Bei der Fortsetzung ihrer Rückwärtsbewegung macht die Stange 43F die Klaue 47F frei, deren Zähne aus den Zähnen des Rades 37 F (Fig. 9) heraustreten. In diesem Augenblick dreht sich dieses unter der Einwirkung der nicht dargestellten Hauptfeder des Schlittens stehende Rad im Uhrzeigcrsintiund nimmt den Stern 38F lnit, bis dessen Fortsatz 57 F gegen den Anschlagteil 56F anstößt. Das Zahnrad 3i7 F und der Stern 38F verstellen sich ja in der Tat gleichzeitig, da sie alle beide mit dem Zahnrad yoF im Eingriff stehen. Beim 1%Torbeigang gibt der Fortsatz 5.7,F einen Teil seiner kinetischen Energie an den Dämpfer 56F ab, der infolge des Stoßes die Stellung 56'F einnimmt. Zur Verminderung der Gewalt des Stoßes wird ebenfalls eine ziemlich kräftige Feder in dem Anschlagteil 64F vorgesehen. Diese Dechiffriervorrichtung hat den Zweck, im Augenblick des Durchgangs der ausgewählten Type durch die optische Achse einen verhältnismäßig breiten Impuls zu erzeugen, der auf ein elektronisches Fensterrohr einwirkt und den der Stellung der ausgewählten Type entsprechenden photoelektrischen Impuls durchläßt. Diese Dechiffriervorrichtung wird durch einen Zylinder mit ' sieben Reihen von isolierenden und leitenden Teilen gebildet, auf welchen sieben Bürsten Bal . , . Ba7 (Fig. io) schleifen.
  • Die Kombinationen von isolierenden und leitenden Teilen längs einer Erzeugenden des Zylinders entsprechen den Kodekombinationen der verschiedenen wiederzugebenden Typen, wie es Fig, io zeigt, auf welcher schematisch ein abgewickelter i Diechiffrierzylinder dargestellt ist. jede der Bürsten Ba ist andererseits mit einem Kontakt der Relais Ti bis T7 (Fig. 17) verbunden, welcher unter der Steuerung der Registriervorrichtung gemäß dem Kode der betrachteten Type offen oder geschlossen ist, wie oben ausgeführt, wobei dieser Kode der gleiche ist wie der der Kombinationen der isolierengen und leitenden Teile des Dechiffrierzylinders.
  • Zur Erleichterung des Verständnisses derArbeitsweise der Dechiffriervorrichtung soll diese Arbeitsweise für ein besonderes Beispiel beschrieben werden, wobei angenommen ist, daß der Buchstabe t wiedergegeben werden soll, welcher in der in Fig. io dargestellten Anordnung, in welcher die leitenden Teile schraffiert sind, die Erzeugende 27 des Zylinders einnimmt. Die Figur zeigt, daß die diesem Buchstaben entsprechende Kombination 1=35 ist. d. 1i. daß, wenn die Erzeugende 27 des j Zvlin(1ers, welcher sich in der Richtung S verschiebt, an den Bürsten BA vorbeiläuft, nur die Bürsten Bal, Ba., Bai und Ba. auf leitenden Teilen des Zylinders schleifen.
  • Wenn man annimmt, daß die Kontakte t1, t2,'3 und t. durch Betätigung der entsprechenden Relais geöffnet sind, so zeigt,die Betrachtung der Fig. io, daß, während der Zylinder an den Bürsten von der Stellung o bis zu der Stellung 27 vorbeiläuft, wenigstens eine der Bürsten BA in einem gegebenen Augenblick mit einem leitenden Teil in Berührung steht. Infolgedessen ist der von dem Körperschluß 11! der Dechiffriervorrichtung zu dem gemeinsamen Punkt H (Fig. io) verlaufende Stromkreis stets geschlossen. Dieser Stromkreis wird dagegen geöffnet, wenn die Bürsten auf die Stellung 27 gelangen. In diesem Augenblick ist nämlich die Kombination der offenen Kontakte gerade genau dieselbe wie die der leitenden Teile der Dechiffriervorrichtung. Der Stromkreis bleibt somit während der Dauer des Vorbeigangs der Bürsten an der Reihe 27 offen, und man benutzt diese Unterbrechung, wie weiter unten gezeigt werden wird, um die photoelektrische Betätigung durchzulassen, welche in dem genauen Augenblick des Vorbeigangs des von der Scheibe D getragenen Buchstabens t vor der Photozelle ausgelöst wird; dieser Impuls kann so die Blitzröhre zum Ansprechen bringen und den photographischen Abdruck der gewünschten Type auf dem Film bewirken.
  • blan erkennt, daß für weitere der folgenden Reihen der Dechiffriervorrichtung Kombinationen möglich sind, welche den erwähnten Stromkreis von neuem öffnen; so kann man bei dem gewählten Beispiel feststellen, daß dieser Stromkreis noch beim Durchgang der Erzeugenden 39, 50, 53, 58, 63, 65, 70, 75, 76, 79, 81 und 8,2 unter den Bürsten BA geöffnet wird. Um zu verhindern, daß die diesen Erzeugenden entsprechenden Typen ebenfalls photographiert werden, wenn man den Buchstaben t wünscht, sieht man gemäß einem Kennzeichen der Erfindung eine Vorrichtung vor, welche der Blitzröhre nur gestattet, einmal für eine volle Umdrehung der Dechiffriervorrichtung zu arbeiten, so daß die auf den richtigen Impuls folgendenAuslöseitnpulse ohne `'Virkung bleiben.
  • Zeilenzähler. Die Tasten der Schreibmaschine betätigen die Wählerstangen, welche ihre Kontakte gemäß dem den verschiedenen Zeichen zugeteilten Kode schließen. Es seien hier nur die vier ersten Kontakte betrachtet, welche die Breite der Zeichen kennzeichnen. Diese vier ersten Kontakte sind mit (gen vier Eingängen des binären Zählers verbunden. I?s ist klar, daß diese vier Eingänge gleichzeitig; arbeiten können müssen, da die Kontakte der \@'ä'hlerstangett gleichzeitig erfolgen. Das Ergebtiis der Addition dieser Zahlen in dem Zähler wird auf sog. Speicherrelais oder binären Relais oder auf Kombinationen von Relais registriert. Diese Relais haben zwei stabile Stellungen und gehen von einer Stellung in die andere über, wenn sie unter Strom gesetzt und dann unterbrochen werden, und bleiben in dieser Stellung. Aus diesem Grund nennt tnan sie auch Flip-Flop. Fig. i4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches ein Schrittschältwerk benutzt, wie es in der Telephonie üblich ist. Dieses Schaltwerk weist eine Klinke 44 und ein Klinkenrad 46 auf. Wenn der Elektromagnet 48 erregt wird, zieht der Anker 5o die Klinfke entgegen der Wirkung einer Feder 54 nach hinten zurück, und wenn der Strom unterbrochen wird, läßt das Klinkenrad die Kontaktscheibe 54 um einen Schritt vorrücken. Eine Bürste 56 stellt einen Dauerkontakt mit der Scheibe in der Nähe ihrer Mitte her, während eine andere Bürste 58 eitlen Metallteil in den Stellungen, in welchen der Stromkreis geschlossen ist, berührt und einen Isolierteil für die Stellungen, in welchen der Stromkreis geöffnet ist. Hieraus folgt, daß der Stromkreis bei jeder zweiten Erregung des Elektromagneten 48 geschlossen wird. Eine Hilfswicklung 6o kann zu einem weiter unten erläuterten Zweck vorgesehen sein.
  • Fig. 15 zeigt einen Flip-Flop-Stromkreis, welcher dieselben Ergebnisse liefert, aber normale Telephonrelais an Stelle der teureren Schrittschaltwer'ke benutzt. Wenn auf Fig. 15 die Erdleitung über den Taster S hergestellt wird, fließt der Strom durch das Relais 62 und eine in Reihe geschaltete Wicklung des Relais 64; eine einzige Wicklung von 64 ist jedoch für die Betätigung des Relais 64 zu schwach (der Begriff Betätigung wird hier benutzt, um das Arbeiten des Ankers des Relais zu bezeichnen). Infolgedessen arbeitet das Relais 62 allein. NN'enn die 'haste geöffnet wird, wird die zweite Wicklung von 64 erregt, welche während des Impulses beiderseitig an Erde lag. Diese beiden Wicklungen von 64 und die Wicklung von 62 bleiben erregt, und die beiden Anker werden angezogen. Wenn die Taste ein zweites Mal geschlossen wird, werden die beiden Enden der Wicklung von 62 an Erde gelegt, und es läßt los, aber 64 bleibt durch seine halle Wicklung betätigt (dieses Relais weist die wohlbekannte Bauart der Relais mit Doppelwicklung auf, bei welcher eine einzige Wicklung nicht in der Lage ist, das Relais zu betätigen, al>e r es betätigt halten kamt, wenn es einmal angesprochen hat).
  • Wenn die Taste S geöffnet wird, läßt 64 los, und (las Arbeitsspiel kann sich wiederholen. Die von dem Relais 64 betätigten Kottakte 66 können in eitlem äußeren Stromkreis verwendet werden. Diesz, Kontakte schließen sich bei jeder zweiten Betätigung der Taste S und arbeiten infolgedessen genau so wie die Bürsten 56-5 der hi->. t4.
  • Nenn man jetzt ein binäres Relais einer gegebenen Stufe betrachtet, so ist es klar, daß es arbeiten muß, wenn es einett Impuls erhält, und daß es dies-.#n Impuls an die folgende Stufe -,veitergeben muß, wenn es sich bereits in seiner betätigten Stellung oller Stellung t befindet. und daß es diesen kückhalteittlpuls nicht weitergeben darf, wenn es sich in seiner Stellung o befindet. Wenn jedoch eine Stufe gleichzeitig einen hückhalteimpuls der unteren Stufe und einet ummittelbaren Impuls empfättgt. darf sie nicht arbeiten, sondern mull eine Riickltaltung auf die nächstfolgende Stufe übertragcii, und zwar uiialaliäilgiz; von der Stellung, in w-elchcr -ic sich anfänglich befand.
  • Fig. i= zeigt einen diescii Bedingungen ge-»ücil@lell l@iil<iren kühler. F.r umfaßt ebenso viele Flip-Flop-Stromkreise, wie Stufen vorhanden sind Diese Stromkreise sind bei X1, X2, X3, X4, X5 dargestellt und können die in dem gestrichelten Rahmen der Fig. ii oder i; dargestellte Bauart aufwei#eii. Jeder Flip-Flop-Stromkreis ist mit Kontakten versehen. welche geschlossen sind, wenn sich der FlilrFlop-Stromlcreis in der Stellung t befindet. und offen, wenn er Sich in der Stellung o letln<let. Die Kontakte sind bei 66 dargestellt. Solche einfachen Schließungskontakte an dem Flip-Flol>-Stroml<reis w ä, eli ausreichend, wenn die Eingütige in den verschiedenen Stufen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erfolgen würden.
  • \\ entt ein Flip-Flop-Stroinkreis ein Rückhaltepotetitial von der vorhergehenden Stufe und ein unmittelbares Arbeitspotential von seiner eigenen Stufe empfängt, so ist es wenig praktisch, diesen Fiil)-Flop-Stronii<reis zweimal arbeiten zu lassen. Eine schnellere und praktischere Methode besteht darin, das Arbeiten des Flip-Flop-Stromkreises einer Stufe, in welcher ein doppelter Eingang erfolgt, zu verhindern und ihn ein Rückhaltepotential in die höhere Stufe schicken zu lassen. Der Stromkreis der F ig. 12 erfüllt diese Bedingungen. Alle Stufen sind gleich, mit Ausnahme der ersten, welche natürlich kein kückhaltepotential empfangen kann. ,Jede Stufe ist mit Rückhalterelais R2, R3 usw, versehen. Diese Relais haben zwei entgegengesetzte Wicklungen und arbeiten, wenn eine beliebige ihrer \@"ickltiugell erregt wird, während sie in Ruhe bleiben, w-eltll die beiden \\-icklungen gleichzeitig erregt werden. Der Eingang in die erste Stufe erfolgt durch einen Dralit 67 finit einem Kontakt (der durch die Taste El dargestellt ist), wobei dieser Leiter unmittelbar mit Xi sowie mit einem dtr Kontakte 66 verbunden ist. .1?in Rückhalteleiter 6S gellt von den Kolltakteil 66 \ oll 11 zti einer \Vicklunä voll R2. Der Eingangsdraht 69 der zweiten Stufe gellt durch Kontakt X2 zu der zweiten Wicklung voll R3 und auch durch einen Gleichrichter 7 0 und einen Dralit 7 t zu dein Kontakt 66 (aber nicht zu dem Flip-Flop-Stromkreis X2 selbst). Ein zweiter Gleichrichter ;2 ist zwischen die Drähte 68 und 7 1 eingeschaltet.
  • Die Arbeitskontakte 73 des Relais E2 sind durch eilten Dralit 7.4 mit X.> verbunden, während seine Ruhekontakte ; 3 mit dein Eingangsdraht 69 seiner eigenen Stufe und mit einem Rücklialtedraht 76 verbunden sind, der von dem Kontakt 66 von X2 zu einer \Vicklung von R'3 führt.
  • Die dritte Stufe und die folgenden Stufen sind eine einfache Wiederholung der zweiten Stufe.
  • 1's ;,t zii bemerken, daß der Zähler der Fig. 15 den Vorteil aufweist, daß ein Riickhalteimpuls durch alle Stufen, die in Frage kommen, übertragen wird, ohne das Ansprechen der Relais zu erfordern. Wenn z. B. die drei Flip-Flop-Stromkreise X1, X2, X.t sich in der Stellung i befinden (was iii in dem hinäreil System oder 7 in (lein Dezimalsystem entspricht), schickt die Schließung von KI einen Riickz:alteimpul_ unmittelbar durch 66 von X1, den Gleichrichter 72, den Draht 71, die Kontakte 66 und den Draht 76 der zweiten Stufe und durch genau gleiche Verbindungen der dritten Stufe unmittelbar in die vierte Stufe. Die Flip-Flop-Relais d: r drei ersten Stufen gehen zusammen in die Stcllun'" o über. Das Relais E ist vorgesehen, um den l,!i>)-Flop-Stromkreisen nicht zu gestatten, allbevor die Rückhalterelais ihre richtige Stellung eingenommen haben. Das Endergebnis ist in dein Fall diese Beispiels iooo, nämlich die Summe von i i i und i in dem binären System.
  • Es sei jetzt z. B. die zweite Stufe betrachtet. Bei einem einfachen Eingang, der entweder von der ersten Stufe durch (teil geschlossenen Kontakt Stellung i des Flip-Flop-Stromkreises Xi oder von einem durch die Taste K, angelegten Potential kommt, arbeitet das Relais R2, da nur eine einzige seiner \Vicklungen erregt ist. Durch seinen Arbeitskontakt bewirkt es das Ansprechen des Flip-Flop-Stromkreises X2. \\'etin sich der Flip-Flop-Stroml:reis X2 in der Stellung 1 befindet, wird dieses Arbeitspotential auch auf das Relais R3 der folgenden Stufe übertragen usf.
  • Wenn dagegen zwei gleichzeitige Eingänge erfolgen, nämlich eine Rückhaltung der ersten Stufe, welche von K1 und dem Kontakt 66 des Flip-Flop-Stromkreises X1 (in Stellung i) herrührt, und andererseits ein unmittelbares Potential durch die Taste K, der zweiten Stufe, arbeitet das Relais K2 nicht, da seine beiden Wicklungen erregt werden, und das Potential wird durch den Ruhekontakt des in Ruhe befindlichen Relais 1i2 auf das Relais R3 der folgctiden Stufe übertragen.
  • Fig. 1 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, hei welchem die Wählerstangen die Eingangsrelais Cl, C" C3, C4, C5 betätigen. Bei dieser Ausfiihrungsform hat das Rückhalterelais R2 eine einzige Wicklung. Die anderen Rückhalterelais haben zwei \\-icklungen und sprechen an, wenn die eine oder die andere oder alle beide erregt werden. Die Verbindungen werden nicht im einzelnen beschrieben, da die Arbeitsweise an Hand der obigen Erläuterungen klar aus der Zeichnung hervorgeht. Es sei z. B. angenommen, daß sich der Flip-Flop-Stromkreis X1 in der Stellung i befindet und daß die Relais Cl und C2 durch die Permutationsstangen betätigt werden. Der Stromkreis X1 wird durch Cl betätigt, und das Relais R2 spricht an; das durch den Arbeitskontakt von R2 gegebene Potential wird nicht an das binäre Relais X2 gelegt, sondern wird durch den Wechselkontakt voll C2 auf das Relais R3 übertragen, welches durch seine erste M'icklung anspricht. Durch einen Arbeitskontakt von R2 und den Ruhekontakt des Wechselkontakts von C3, welches sich in der Ruhestellung befindet, wird X3 erregt. Es sind Gleichrichter vorgesehen, um ein unerwünschtes Ansprechen der Relais der unteren Stufen zti verhindern. Man sieht so, daß die Rückhaltereiais auf zwei Weisen betätigt werden können, entweder wenn der vorhergehende Flip-Flop-Stromkreis ein Rückhaltepotential übermittelt oder wenn das vorhergehende Rückhalterelais betätigt wird und gleichzeitig ein unmittelbarer Eingang erfolgt. Das Relais E der Fig. 13 hat dieselbe Aufgabe wie das entsprechende Relais der Fig. 12.
  • `'Fenn man eine Subtraktion vorzunehmen wünscht, z. B. im Fall eines Irrtums, genügt es, die Stellung aller Flip-Flop-Strom'kreise umzukehren, die abzuziehende Zahl hinzuzufügen und alle Flip-Flop-Stromkreise ein zweites Mal umzukehren. Dies kann leicht mit Schrittschaltwerken der in Fig. i, dargestcllten Art erfolgen, decin es genügt. eine zii diesem Zweck vorgeselle.ne I-Iilfswicklung6o zu erregen. Dürch die gleichzeitige Erregung aller dieser Hilfswicklungen wird die Stellung aller Schrittschaltwerke umgedreht. Die Subtraktion in dem Fall von Flip-Flop-Stromkreisen mit einfachen Telephonrelais erfolgt auf ähnliche Weise und soll später im Verlauf der Beschreibung erläutert werden.
  • Gesamtschema der elektrischen Stromkreise. Die Stromkreise werden unter Bezugnahme auf das Gesamtschema der Fig. i i beschrieben. Der durch das Rechteck io links unten in Fig. i i dargestellte Apparat umfaßt eine Schreibmaschine mit einer Tastatur und die durch die Tasten betätigten Wählerstangen sowie die Registriervorrichtung, welche zur Registrierung der den Zeichen entsprechenden Kodekombinationen bestimmt ist. Das System weist vorzugsweise eine Registriervorrichtung auf, bei welcher die bereits registrierte Kodekombination während desTippens der folgenden Zeile auf der Tastatur abgelesen, dechiffriert, auf die Blitzphotographiervorrichtung und auf die veränderliche Fortsehaltvorrichtung des Filmträ-gerschlittens übertragen werden kann. Gemäß einer üblichen Technik werden die Breiten der verschiedenen Typen einer gegebenen Schriftart in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Einheit ausgedrückt. Bei einer typischen Schriftart beträgt z. B. die Breite von i und 1 fünf Einheiten, die von f und j sechs, die von a, g und den Zahlen neun, die von b, h, n und s zehn, die von J, F und L zwölf und die von M, H und W fünfzehn. Ferner wird dem kleinstenZwischenraum zwischen den Worten ein willkürlicher Wert erteilt, der z. B. vier Einheiten betragen kann.
  • Durch Niederdrücken der einem Buchstaben entsprechenden Taste wird die Registriervorrichtung betätigt und registriert den entsprechenden Kode. Gleichzeitig wird bei jedem Anschlag eines Buchstabens seine Breite auf den Zeilenzähler 12 übertragen. Hierfür verbinden vier Leiter das Rechteck ic mit dem Rechteck 12 (Fig. i i). Aus obigem geht hervor, daß zwölf verschiedene Breiten zwischen vier Einheiten (kleinster Abstand) und der Breite des Buchstabens W (fünfzehn Einheiten) im allgemeinen für alle möglichen Schriftarten ausreichend sind. Hierfür sind vier Drähte 1.4 hinreichend, da inan mit vier Drähten 24 = 16 verschiedene Kombinationen erhält, obwohl eine größere Zahl von Drähten verwendet werden könnte, wenn eine größere Zahl von Breitenwerten erwünscht ist. Das Niederdrücken der Abstandstaste .S'1' fügt vier Einheiten bei dem Zeileiizäliler und außerdem eine Einheit bei dem Abstands- oder Zwischenraumzähler C, hinzu, so claß der Zeilenzähler die Zahl der Einheiten seit dem Beginn der Zeile und der Abstandszähler die Zahl der justierbaren Zwischenräume sammelt. Hierfür verbindet eine Verbindung einen durch die Abstandstaste der Schreibmaschine betätigten Kontakt mit dem Zähler C1.
  • Außer den die Wählerstangen mit dem Zeilenzähler verbindenden Drähten 14 wird ein Leiter 20 durch einen sog. Universalkontakt der Schreibmaschine erregt, welcher arbeitet, wenn eine beliebige Taste niedergedrückt wird, und dessen Zweck später klarwerden wird.
  • 1m Ende des Schreibens einer Zeile liest die Bedienungsperson nach und betätigt, wenn sie die Zeile richtig findet, die Sendetaste 22, welche den Anlauf des Justiermechanismus und hierauf den Abdruck selbsttätig bewirkt. Es sei jetzt kurz die Justierung beschrieben.
  • Es sei J die in der gewählten Längeneinheit ausgedrückte gewünschte fustierunt" und I_ die Summe aller Breiten der verschiedenen Typen und des kleinsten justierbaren Zwischenraumes, wie sie in der Registriervorrichtung registriert ist. Das Defizit der Zeile beträgt D, wobei J-L = D. Die Justierung hat den Zweck, das Defizit D auf die justierbaren Zwischenräume so aufzuteilen, daß die Länge der Zeile von L genau auf J gebracht wird.
  • Wenn N die Zahl der iustierbaren Zwischenräume ist, so erhält man folgende Beziehung zwischen N und D: D=NQ+ R, (1) worin Q der ganze Teil .des Quotienten von N und D und R -der Rest ist. Wenn man zu jedem Zwischenraum die Menge hinzufügen würde, wäre es notwendig, daß sich der Schlitten um einen beliebigen Bruchteil der Einheit verschieben könnte. Derartige Vorrichtungen besitzen den Nachteil, daß ihre Regelung heikel ist und daß sich die Fehler addieren. Bei den veränderlichen Schaltvorrichtungen dagegen, welche sich nur um eine ganze Zahl von Einheiten verstellen, addieren sich die Fehler nicht. Um die Vorteile dieser Art der veränderlichen Schaltung für den Filmträgerschlitten auszunutzen, fügt die justiervorrichtung Q Einheiten zu den N-R ersten Zwischenräumen und Q + i Einheiten zu den R letzten hinzu. Die Zahl der so hinzugefügten Einheiten beträgt dann (N - R) Q -i- R (Q -h- 1) = 1' Q -I- R = D . (2) Die Arbeitsweise der Justiervorrichtung soll unter Bezugnahme auf ein Zahlenbeispiel beschrieben werden. Es sei angenommen, daß D gleich 41 ist (d. h. daß die Zeile um einundvierzig Einheiten zu kurz ist) und daß die Zahl der Zwischenräume _N- gleich 12 beträgt (Zeile von dreizehn Worten).
  • Man schickt in den Zähler 1,2 mehrmals hintereinander die Zahl N. lies geschieht durch die fünf Leiter 23, welche den Abstandszähler Cl mit (lern Zeilenzähler 12 verbinden. In dem gewählten Beispiel wird das Defizit D infolgedessen von 41 auf 29, dann auf 17 und auf 5 verringert. Bei der vierten Addition wird die Fassungskraft des Zählers überschritten (um sieben Einheiten in dein gewählten Beispiel). Die Zahl von Malen, die N in (lern Zähler hinzugefügt wurde, um ihn zum Kippen zu bringen, ist gleich Q + 1. Wenn man die allgemeine Gleichung (2) voll neuem hinschreibt und darunter die Werte des Zahlenbeispiels, so erhält man: (N -R)Q+R(Q+i)=NQ+R=D . (7 X 3) + (5 X 4) = 12 x 3 + 5 = 41 Der Restumschalter PR ist mit dem Zähler 12 durch eine Gruppe von fünf Leitern 24 verbunden. Der Zähler gibt, wie bereits erwählit, in diesem :\ttgenlilick 7 all (oder ganz allgemein N-R). Dieser Wert JY-R wird durch die Drähte 24 übertragen, um die Einstellung des Umschalters PR zu steuern.
  • Es ist ferner ein sog. Zonenumschalter SZ vorgesehen, der mit dem Zwischenraumzähler Cl durch einen Leiter 25 verbunden ist. Dieser Zonenumschalter registriert zunächst die Zahl Q, welche zti den _\ - R ersten Zwischenräumen hinzugefügt werden soll. In dein beschriebenen Beispiel wählt der Umschalter .SZ einen Zuschlag von drei Einheiten, welcher zu den sieben ersten Zwischenräumen hinzugefügt werden soll. Ein Leiter 2,6 verbindet den Restumschalter PR mit dem Zonenumschalter .SZ, durch «elchen PR an.S7 einen Impuls weitergibt, -#venn er durch einen Vorschub von !V-R Schritten N-H aufgebraucht hat. Anders ausgedrückt, wenn die Fortschaltung des Schlittens ini :\ugenblick des -\b(irticks arbeitet, rückt der Restumschalter PR für jeden justierba.ren Zwischenraum uni einen Schritt gegen seine Ruhestellung vor. \1-elrlt er in derRuhestellung ankommt, (l. h. wenn die _\--R ersten Zwischenräume tun Q vergriißert -,vurden, läßt der durch PR abgegebene Impuls den Unischalter S'Z von der Zone Q auf Q-1- i vorrücken, wodurch die R restlichen Zwischenräume tini Q+i Einheiten vergrößert werden. (In (lein gewählten Beispiel muß PR sielen Schritte machen, um in seiner lttiltestelltitig anzukommen, und schaltet dann den Zonenumschalter von drei auf vier Einheiten für die fünf restlichen Zwischen-Es sei jetzt wieder auf (las Schema der Fig. i i 1>eztig gellomlllell. 1)as Rechteck 29 stellt den Ilt-eiten@ilxrsetzer, Signalübersetzer und Wiederholer dar. Dieses Rechteck 28 ist mit io durch zwei Gruppen von Drähten verbunden, die durch eine Gruppe 30 voll vier Breitetianzeigeleiteni und eine l;ruppe3a von drei Leitern zur .ltiswalil von Typen in derselben Breite gebildet werden. Diese Leiter werden durch den Ablesemechanismus der Registriervorrichtun.g erregt. Die vier Drähte 3o dienen dazu, die Breite der Type zu wählen und ein richtiges Arbeiten der veränderlichen Fortschaltung zu gewährleisten. Die drei Drähte 32 wählen die gewünschte Type unter denen mit gleicher Bmeite. Die Typen b und h haben z. B. die gleiche Breite, so daß die Drähte 30 für diese beiden gleiche Signale übermitteln. Die Drähte 3,2 senden jedoch verschiedene Impulse. Wenn nicht mehr als acht Typen gleicher Breite vorhanden sind, sind die drei Drähte 32 ausreichend. Tatsächlich sind bei den meisten Schriftarten mehr als acht Typen von jeder Breite vorhanden. Man kann dies durch Vergrößerung der Zahl der Drähte 32 berü ksichtigen. Solche zusätzliche Leiter sind jedoch nicht nötig, denn die Drähte 30 werden nicht vollständig ausgenutzt, und gewisse unausgenutzte Breiten können anderen zugeteilt werden, wie weiter unten ausgeführt wird. Von dem Breitenübersetzer 28 geht ein Kabel mit zwölf Leitern 34 zu der veränderlichen Fortschaltung 36. Diese Impulse der Drähte 30 und 32 werden auch durch einen Signalübersetzer und Wiederholer hindurch durch sieben Drähte auf die photographische Einheit 40 übertragen, in welcher die gewählte Type in dem Augenblick beleuchtet wird, in welchem sie durch die Photographierstellung geht, um ein Bild auf den Film zu werfen.
  • Der Zonenwähler SZ ist durch siebzehn Drähte 42 mit dem Rechteck 36 verbunden. Falls ein Zwischenraumsignal in den Drähten 30 und 32 erscheint, wird der Blitzstromkreis nicht betätigt, sondern ein Signal wird durch den Signalübersetzer durch einen Draht 43 in den Zonenwähler SZ geschickt. Die Breite des Abstands wird durch die Stellung des Zonenwählers bestimmt, und ein Signal wird durch einen der Drähte 42 der veränderlichen Fortschaltung übermittelt. Die Mindestbreite eines justierbaren Zwischenraums beträgt vier Einheiten, und da man ihm praktisch keine Breite über 18 geben kann, sind die Drähte 42 ausreichend. Die Zwischenräume von o, > , 2 und 3 Einheiten werden nicht verwendet, und diese Werte bleiben der Justierung zwischen Typen vorbehalten, wie später ausgeführt wird. In dein gewählten Beispiel gibt der Zonenwähler durch die veränderliche Schaltung den sieben ersten "Zwischenräumen einen Justierzuwachs von drei Einheiten und den fünf letzten einen Zuwachs von vier Einheiten, so daß die Breite der sieben ersten Zwischenräume sieben Einheiten und der fünf letzten acht Einheiten beträgt.
  • Die mathematischen Grundsätze, auf welchen die Justierung beruht, wurden erläutert, als ob die Rechnungen in dem Dezimalsystem stattgefunden hätten. Die wirklichen Rechnungen erfolgen jedoch vorzugsweise in dem binären System. Die verwendeten Organe und die benutzte Rechenweise sollen jetzt im einzelnen beschrieben werden. Da jedoch ein besonderer Zähler ein wichtiges Element des Systems ist, sollen die Grundsätze der Arbeitsweise des Zählers zuerst erläutert werden, worauf die verschiedenen Organe des Systems im einzelnen bechrieben werden sollen.
  • Zählung der Zeilenlänge. Das Arbeiten des "Zeilenzählers soll jetzt im einzelnen unter Bezugnahme auf den in Fig. 16 bis 21 genauer dargestellten Kreis beschrieben werden. Die Schreibmaschine ist links unten in Fig. 18 dargestellt. Wenn die Bedienungsperson eine Taste niederdrückt, betätigt sie eine gewisse Zahl von Permutationsstangen und schließt die zugeordneten Kontakte cd" cd2, Cd., cd4, welche die Breite der Buchstaben kennzeichnen, und die Kontakte cd., cd., cd;, welche die Buchstaben gleicher Breite voneinander unterscheiden und für die Justierung keine Rolle spielen. Da die Kontakte der Permutationsstangen während etwas verschiedener Zeitdauer geschlossen werden können, sind Zwischenrelais R11, R12, R13 und R14 zwischen die Permutationsstangen und den Zähler eingeschaltet. Diese Relais werden durch die Drähte 14 und die Kontakte der Permütationsstangen betätigt und werden durch Haltestromkreise gehalten, welche durch ihre Schließungskontakte vor der Unterbrechung und einen in diesem Augenblick geschlossenen Arbeitskontakt eines besonderen Verzögerungsrelais DR hergestellt werden. Auf diese Weise ist es möglich, diese Relais während einer genügenden Zeit betätigt zu halten, und zwar unabhängig von der Schließungsdauer der Kontakte der Wählerstangen. Wenn die Zwischenrelais betätigt sind, legen sie eine Batterie über ein in der Nullstellung befindliches Umschalterelais cs an die Eingangsdrähte des Zählers. Der Zähler (Fig. i9) umfaßt fünf Stufen mit fünf Rückhalterelais R.2 bis R6 und fünf Kombinationen von binären Relais Al-B1 bis A5-B5 der in Fig. 15 dargestellten Bauart. Der Zähler ist dem der Fig. 15 gleich, und die Kombinationen der Relais AI-B1, A2-B2 sind die gleichen wie X.-X2 usw. der Fig. 15. Vier Stufen genügen für die Breiten der Zeichen; es ist jedoch zweckmäßig, eine fünfte Stufe vorzusehen, um mehr als fünfzehn justierbare Zwischenräume haben zu können, da, wie oben ausgeführt, die Zahl von Zwischenräumen N durch die Drähte 23 in den Zähler geschickt wird. Jedesmal, wenn eine beliebige Taste der Tastatur CL niedergedrückt wird, wird ein Universalkontakt genannter Kontakt u betätigt. Der Kontakt betätigt ein Relais RU, welches sich ebenfalls über einen Ruhekontakt des Relais DR verriegelt. Ein weiteres Relais E wird parallel durch den Arbeitskontakt der Relais RIl bis R14 und RU betätigt. Dieses Relais E hat zum Zweck, die Anlegung der Batterie an die binären Relais zu verzögern und so den Rückhalterelais R2 bis R, Zeit zum Ansprechen und zur Vorbereitung des Stromkreises zu geben.
  • Wenn der binäre Zähler seine Fassungskraft überschreitet, wird ein Impuls auf das Schrittschaltwerk ACS (Speicherschaltwerk) gegeben, welches um einen Schritt vorrückt. Der Umschalter ACS ist ein Schrittschaltwerk (Fig. 18), welches jedesmal um einen Schritt vorrückt, wenn der binäre Zähler 32 zählt. Man kann ihn als einen Zähler mit der Grundzahl 32 ansehen, der eine hinreichende Fassungskraft hat, um die Gesamtzahl der Einheiten der längsten Zeile zu registrieren. Der Impuls wird folgendermaßen übermittelt: Wenn der binäre Zähler kippt, wird ein Stromkreis durch das Rückhalterelais R6 auf die gleiche Weise hergestellt, wie die Rückhaltungen in eitler beliebigen Stufe des Zählers selbst erfolgen, wie unter Bezugnahme in Fig. 15 ausgeführt. Wenn das Relais R6 seine Kontakte schließt, übermittelt es einen Impuls durch den Draht So, einen Kontakt des später beschriebenen Unischalters COS und einen Draht 82 an ACS. Die Erregung der Wicklung und die darauf beim Zurückfallen von R6 erfolgende Unterbrechung läht die Bürsten von ACS um einen Schritt vorrücken.
  • Es war bemerkt worden, daß aas Relais RU verwendet wird, wenn mehr als acht Zeichen einer beptimmten Breite vorhanden sind. So gilt es in einer bestimmten Schriftart zwanzig Zeichen mit neun hreiteneinheiten und vierzehn mit zehn Einheiten. Da die Breiten o, 1, 2 und 3 in einer normalen Schriftart nicht verwendet werden (das schmalste Zeichen ist der kleinste Zwischenraum von vier 1inheiten), können diese nicht verwendeten Werte benutzt werden, um die Zeichenzahl in gewissen Breiten zu vergrößern. Dies wird in befriedigender Weise durch den in Fig. i9 dargestellten Stromkreis erzielt. Das Relais RU, «-elches für alle Zeichen betätigt wird, wird nur wirksam, wenn die binären Werte o, 1, io (zwei) und i i (drei) an den Relais RIi und R12 erscheinen oder, anders ausgedrückt, immer dann, wenn die Relais R! f und/oder R14 nicht betätigt werden. Eine Verbindung geht von der Batterie über den Arücitskontakt von R U, die Ruhekontakte von R14 und R13 und einen Wechselkontakt von R12 zu dein Verbindungspunkt von zwei Gleichrichtern rd3 und rd4, welche mit den Eingangsdrähten des Zählers für die Werte i bzw. 8 (iooo in binärer Zählung) verbunden sind. So wird, wenn kein Relais R! betätigt wird, ein Signal des Wertes 9 durch die beiden Gleichrichter in den Zähler geschickt. Wenn das Relais RIl allein betätigt wird, wird derselbe Wert in den Zähler geschickt, wobei der Gleichrichter rd, durch den Arbeitskontakt von RIl überbrückt ist. Wenn der Zähler R12 allein betätigt wird, wird sein normaler Wert durch den in betätigter Stellung befindlichen und mit dem vierten Eingangsdraht des Zählers verbundenen Wechselkontakt von zwei auf zehn gebracht. Schließlich ist es klar, daß, wenn RIl und R12 alle beide betätigt werden, ein Wert von elf Einheiten in den Zähler geschickt wird.
  • Darstellung der Steuerschalter und Umschalter. Für gewisse Uranschalter, insbesondere ACS und SZ, wurden die Kontakte getrennt dargestellt. Für die anderen wurde jedoch die in der Telephonie übliche Darstellung gewählt. Die verschiedenen Niveaus (Nocken) werden durch große Buchstaben A, B, C usw. bezeichnet. So besitzt der Berichtigungssteuerschalter COS (1# ig. 18) sieben durch die huchstabenA b@@ (i l:rzeichiict@ \ivcatis.
    Die Kontakte dieser vc#r#chie(1(nell Niveaus sind
    bezeichnet durch:
    ................ I14
    (.@ .................. 3
    1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . o
    L .................. 4
    1. ........ ......... 3
    G .................. 2.4
    Il .................. 2.3
    le(le Zahl entspricht einer Stellung, in welcher
    der Knntakt geschlossen ist. Das Zeichen ! he-
    deutet, daß der Kontakt zwischen den beiden
    Stelltlilgen gesclilossett ist, wiihrend der Punkt 1>e-
    deutet, (laß der Kontakt zwischen den beiden
    Stellungen offen ist. So ist (las Niveau .4 in seiner
    IZtillestellung o geiifftiet, aber für alle Stellungen
    ;wischen i und geschhisseu. Das Niveau C ist
    11111- in der Stellung ; geschlossetl, 1) nur in der
    Stellltilg o, E in der Stellung 4, F in der Stellung 3,
    .. i11 2 und 4. aller gc(>ffnet in der Stellung, 3, und
    1I in (lull ltellltllgeli 2 und 3.
    \lizcigc\ ((iri(-lltullgen. Apparate zur Kontrolle
    die 1@e<lienuugsl>ersrnl. i )a
    @I(r Test. >(, :N ic ci- auf der Schreibmaschine
    erschcitlt, keilte brauchbare genaue Angabe über
    (lie wirkliche I_iingc der Zeile geben kann, sind
    Mittel vorgeselicn, utn der 13e(lientitigsperson eine
    \llz(#ie zu ühertnitteln, die liinr°ichen(1 ist, um
    ihr, zu g;-@tatten. die Schreibmaschine für den Satz
    riclitH` zu lle(licnen. Hierfür sind zwei Meß-
    histrumente vorgesehen (Fig.21), von denen das
    eine (las I>chzit der Zeile I) und da: andere den
    i:t@ i@:-11:-tlr attlllzul@ ac!t: I1 \ anzeigt. Die hitiäreil
    kelais P1 bis 1>5 sind finit llntrrbrecliungslcotitalcten
    vcrsellcit. welche die \\'i(leraän(le r1. r." r3, r4
    t@il@l r-: l@ara!Ic! scllalt;:t, wobei diese 1'ar<tllcll;onllli-
    liati(@n durch eincii Leiter ilo mit einem gemein-
    sa1nen \Viderstand J-6 in IZeilie geschaltet wird.
    I@(ler dieser \\'i(lcrst;in(le ist so gewählt, daß er in
    (gen geineirisainen \Viderstand r6 einen Strom
    schickt. (1esseit \Vert in @'lilliatlipere seiner Stellung
    iii (lein hin:iren Svstvni entspricht. Bei eitler Batterie
    von 24 Volt l;auil z. 1i. der \\'iderstand r1 einen
    \Vert von 2-[ooo Mini mit einem Stroh von r Milli-
    allll>ere 11211>eti. der \\"i(lerstatl(1 r_ 12000 Olini, der
    \Viderstand r3 (>ooo Olitn. der Widerstand r4
    3000 ( )IM, und der Widerstand 1t, 150o Ohm. In
    ;iltiiliclier \\'cise schaltet der Schalter ACS@ bei der
    l.rrcichung (1e1- Itistierzotie folgende \Viderstände
    lrtrallcl: an ciii"r Stute von (lern Zeilenende feinen
    \\ 1derstalld Y_ Voll 750 011111, all zwei `ttlfftl einen
    \\.1<ler@tatld rb \-(711 375 Ohtli, r,, Von 250 011m und
    'u1 von ()111n. ltlfolgetlesseu ist der durch den
    \\ i(1(-i-stand rh, welcher einen kleinen \Vert voll
    z. l). to ()hin 11..t. ftie13cn(le Strom proportional zu
    dei- Zalil der titilletiitigteti Stufen in dein Zähler,
    (l. lt. zu (lein Z(@ileli(lefizit. Falls infolge einer Be-
    richtigung (ler Schalt(-t- AC.S einen Schritt zuviel
    1-etnacht hat und der Subtraktionsschalter SUS
    l;;-iifalls einen Schritt Betnacht hat, würden die
    durch AC.S eingeschalteten \\'iderstiinde einen ztt
    l:lci:@cll Sti-()(n cr@el(cn. Zur 1)erichtigung dieser
    Fehlerquelle schaltet der Schaltei- SUS in den Stromkreis Widerstände r11, r12, r13 und r14 ein, welche die Werte 750 bzw. 37.5 bzw. 25o bzw. r87,5 Olim haben. Wenn jedoch der Schalter ACS die Zeilenendstellung f erreicht und überschreitet, würden die durch SUS in den Stromkreis ein-"resclialteten Widerstände eine fehlerhafte Ablesting llex\-irl<en. Infolgedessen schaltet ACS eine zweite lZeilie voll Widerständen r1,, rls, r1;, rls und rls von 73o bzw. 375 bzw. 2,50 bzw. 187,5 bzw. t .@o Olim in den Stromkreis eine: zweiten niedrigen \\@i(1(°rstandes 12o von ebenfalls to Ohin ein. Das 1'(;tclitial zwischen den Klemmen der Widerstiill(le r6 und r-_0 ist somit genau dein Wert des Zeilendefizit 1) proportional, selbst wenn mehrere Berichtigungen gemacht wurden. Das Voltmeter V ergibt infolgedessen eine Ablesung, welche in 13,reiteneinheiten geeicht sein kann. Der Justierzuwachs I)/.\' wird durch ein all dieselben Punkte angeschlossenes Milliamperemeter 9-11 angegeben, in (l.essen Stromkreis jedoch ein Niveau des Schalters C1 eine Reihe von Widerständen einscha@tet, die proportional zu der "Zahl (iet- Z\vischeni-iitime sind. Die Bedienunsperson sieht so, wenn (lir Justierung erreicht ist,' und welcher Zwischenraumzuwachs auftreten würde, wenn sie in diesem Augenblick zu schreiben aufhört.
  • llerichtigung der Fehler. Vor der J3eschreibung des Zählers der justierbaren Zwischenräume und der zugeordneten Organe soll das zur Berichtigung; der Fehler verwendete Verfahren erläutert \verdeu. Wenn die Bedienungsperson merkt, (laß sie einen Fehler gemacht hat, muß sie das falsche Zeichen in der Registriervorrichtung auslöschen und seine Breite von dem Zeilenzähler abziehen, bevor sie es durch das richtige Zeichen ersetzt.
  • Uni von dem Zähler die Breite des falschen Zeichens abzuziehen, ohne dieses noch einmal anschlagen zu müssen, muß man die diesem Zeichen entsprechende Kombination feststellen. hierfür erregt malt, nachdem man den Schlitten der Schreibinaschine zurückgeschaltet hat, damit das zu löschende Zeichen sich in dem Anschlagfenster befindet. auf die später beschriebene Weise den Elektromagneten COC, welcher seinen Anker Y3 anzieht, indem er ihn im Gegenuhrzeigersinn um den Schwenkzapfen Y4 schwenkt. Dieser Anker druckt die Platte OP (Fig. r8) entgegen der Wirkung der Feder I'_, nach ollen, wobei diese Bewegung durch mit Schlitzen von (_I1' zusammenarbeitenden Stiften I'6 geführt wird. Diese Platte OP ist mit vier kleinen Hebeln Y versehen, deren jeder uni eine all OP angebrachte Achse Schwenkbar ist. Die rechten Enden dieser Hebel kommen unter die Reihen von Stiften, auf welchen man die Zeile registriert, während ihre linken Enden mit vier Berichtigungskontakten Y8 zusammenarbeiten. Aus der Figur geht klar hervor, daß, wenn die Platte OP in ihrer oberen Stellung ankommt, die Hebel I' auf die Stifte gestoßen sind, die nicht eingedrückt waren, was sie zwingt, ihren entsprechenden Kontakt zti i>ftlteti. So ist in dem in Fig. i5 dargestellten Beispiel angenommen, (1a13 die Platte OP leicht nach oben gedrückt ist, und man sieht, daß alle Hebel Y, außer dem dritten von oben, auf einen nicht eingedrückten Stift gestoßen sind, so daß nur der dritte Kontakt Y, von oben geschlossen bleibt, was bedeutet, daß nur der Stift Nr. 3 von den vier ersten Stiften eingedrückt war und daß das zu löschende Zeichen eine Breite von vier Einheiten hat. Die beschriebene Vorrichtung gestattet somit, die Kombination eines zu löschenden Zeichens festzustellen, um sie von dem Zähler abzuziehen. Hierauf muß die Kombination des falschen Zeichens an der Registriervorrichtung gelöscht werden, d. h. alle Stifte der Registriervorrichtung, welche sich auf der lotrechten Reihe befinden, auf welcher das zu löschende Zeichen registriert wurde, müssen in die Ruhestellung zurückgeführt werden. Dieses Ergebnis wird durch die Erregung des Elektromagneten EF in der später beschriebenen Weise erhalten. Dieser Elektromagnet zieht die Platte Y., welche auf Stiften Y7 gleiten kann., entgegen der Wirkung der Federn nach links (Fig. 18). Diese Platte trägt Haken CF, welche auf die Nasen BC (Fig. 2) der eingedrückten Stifte treffen und so alle Stifte der lotrechten Reihe der Registriervorrichtung, auf welcher sich das gelöschte "Leichen befand, in die Ruhestellung zurückführen.
  • Die Berichtigung erfolgt selbsttätig. Nachdem die Bedienungsperson das zu löschende Zeichen in die Anschlagstellung zurückgebracht hats drückt sie auf die Berichtigungstaste C OK. Dies betätigt den Berichtigungsumschalter COS, welcher den Ablauf der Berichtigungsvorgänge bestimmt. Die Subtraktion der Breite des Zeichens geschieht durch Umkehrung des binären Zählers (d. h. durch Um-«@andlung aller i in o und aller o in i), durch Hinzufügung der abzuziehenden Zahl und durch eine zweite Umkehrung des binären Zählers. Dies ist das mathematische Verfahren der Subtraktion durch Addition von Komplementen. Um z. B. i i von iooo in dem binären System abzuziehen, kann man iooo umdrehen., was oi 1 i ergibt, i i hinzuzählen, um ioio zu erhalten, und ein zweites 1M.1 umkehren, um das Ergebnis oioi zu erhalten. Dies wird durch C 0S bewirkt, welches, wenn man COK losläßt, abfällt und durch sein Niveau A mit einer Impulsquelle G verbunden wird, welche eineu Nocken Cal (Fig. 16) aufweist, der auf der Nockenwelle der photographischen Anordnung angebracht ist. Der Umschalter COS verstellt sich so um vier Schritte und fällt schließlich in die Stellung 5, «-elche auch seine Ausgangsstellung ist, in welcher er von der Impulsquelle abgeschaltet ist. Während seiner Verstellung bewirkt dieser Umschalter folgende Vorgänge: Zunächst trennt er die Wicklung von ACS von dem Arbeitskontakt von RB durch sein Niveau D o (es ist zu bemerken, daß das Niveau D nur in der Stellung o einen geschlossenen Kontakt ergibt). In der Stellung 2 sendet der Umschalter COS durch sein Niveau G einen Impuls durch den Draht 84 in das Relais INV (Umkehrrelais). Dieses Relais schließt seine Kontakte und schickt einen Impuls durch jeden der Drähte i2o in alle Relais Al bis AS und Bi bis Bä des binären Zählers. Unter Bezugnahme auf die oben angegebene Beschreibung des Zählers sieht man, da$ dies in dem Augenblick des Zurückfallens des Relais INh alle binären Stufen umkehrt, d. h. daß alle Stufen, die sich in der Stellung i befinden, von dieser Stellung in die Stellung o übergehen, und umgekehrt.
  • In der Stellung 3 verbindet das Niveau C von COS den UmschalterSUS(Subtraktionsumschalter) durch die Drähte 8o und 85 mit dem Arbeitskontakt des Relais Re. Anders ausgedrückt, er schaltet ACS von dem Rückhalterelais R6 ab und bringt aus später erläuterten Griinden SUS an seine Stelle. In den Stellungen 2 und 3 bewirkt COS (durch die Drähte 86 und sein Niveau H) das Arbeiten des Abtastmagneten COC, welcher die Stellung der vier ersten Stifte der Registriervorrichtung der Anfangsreihe feststellt, auf welcher das zu löschende Zeichen registriert ist, und so die Breite des zu löschenden Zeichens bestimmt, wie oben ausgeführt.
  • In der Stellung 3t und durch sein _Niveau E schickt COS durch den Draht 87 einen Impuls in die Berichtigungskontakte der Registriervorrichtung. Diese Berichtigungskontakte, welche geschlossen geblieben sind (s. Fig. 18), entsprechen einem eingedrückten Stift der Reg istriervorrichtung. Die Berichtigungskontakte Y, sind mit dem Zähler durch die Drähte CORt . . . COR4 verbunden, in welche Gleichrichter RY eingeschaltet sind, um die gegenseitige Beeinflussung von Stromkreisen zu vermeiden. In dem Fall der Figur bleibt der dritte Kontakt von oben geschlossen, und der durch den Draht 87 ankommende Impuls wird auf das Relais R13 geleitet, wie das im Augenblick des Anschlags des gelöschten Zeichens geschah. In der Stellung 3 wird ebenfalls ein Impuls durch (las Niveau E3 von COS (Draht 88) oder durch ein beliebiges anderes Mittel in den Universaldraht 20 geschickt, um genau dieselben Bedingungen wie beim Anschlag des falschen Zeichens herzustellen.
  • Die Gleichrichter Y9 verhindern das Arbeiten der Ilämmer während der Berichtigung.
  • Wenn eine Rückhaltung zwischen dem Zähler und dem Speicherumschalter während der Berichtigung erfolgt, muß sie voll dem Umschalter ACS abgezogen werden, da dies bedeutet, daß diese Rückhaltung erfolgen würde, wenn man das falsche Zeichen in diesem Augenblick hinzufügen würde, anstatt es abzuziehen, falls es noch nicht registriert worden wäre. Die handelsüblichen Schrittschaltwerke eignen sich im allgemeinen nicht für eine Rückwärtsbewegung, weshalb ein Berichtigungsumschalter SUS vorgesehen ist. Dieser Umschalter empfängt alle von dem Zähler kommenden und während der Berichtigungen erscheinenden Rückhaltungen und verlegt bei jeder Riiekhaltung die Klemme Zeilenende des Umschalters ACS um einen Schritt nach rückwärts. Man sieht in Fig. 18, daß ACS ein Signal gibt, wenn seine Bürste bi auf die Klemme f gelangt, was erfolgt, wenn die Fassungskraft des Zählers erreicht oder überschritten wird. Man sieht jedoch, daß, wenn sich .Sl,'S um einen Schritt verstellt hat, ACS einen Schritt mehr machen muß. In der Stellung 4 schickt COS durch sein Niveau F einen zweiten Impuls in das Relais I N'V, welches von neuem die Stellung aller Stufen (les binären Zählers umkehrt. Die Breite des zu löschenden Zeichens ist so von dem Zeilenzähler abgezogen worden. In der Stellung 4 betätigt der Umschalter COS durch sein Niveau D den Elektroinagneten EF, welcher alle Stifte der Reihe, auf welcher das zu löschende Zeichen registriert worden war, in die Ruhestellung zurückbringt. Am Ende des vierten Impulses fällt der Umschalter COS in die Stellung 3 zurück (welche gleichzeitig die Ruhe-oder Nullstellung ist) und schaltet sich von der Impulsquelle ab. Das falsche Zeichen ist so gleichzeitig in der Registriervorrichtung und in dem Zähler gelö seht worden, und die Bedienungsperson kann es nun durch das richtige Zeichen ersetzen.
  • Zähler der justierbaren Zwischenräume. Während die Länge der Zeile in binären Zahlen in dem "Zeilenzähler registriert wird, registriert der Zähler vier justierbaren Zwischenräume (oder Abstände) CI die Zahl der Zwischenräume (Fig. 2o). Dieser Zähler C1 ist ebenfalls ein Umschalter der Schrittschaltwerkbauart und empfängt jedesmal dann einen Impuls, wenn die Abstandstaste SB von der Bedienungsperson betätigt wird. Er ist mit fünf -Niveaus A bis F. versehen, welche die Abstandszahl in eine binäre Zahl umwandeln, welche bei der Justierungsberechnung benutzt werden soll, und besitzt eine für die Praxis hinreichende Fassungskraft von fünfundzwanzig Punkten.
  • Gemäß der obenerwähnten angenommenen Darstellung stellen die verschiedenen Niveaus von Cl ihre Kontakte wie folgt her: A 1.3.5.7.9.11.13-1-5.17.19.21.23 13 213. 6/7 . 1 0/i i . i4/15 . 18/ig . 22/23 C 4/7. 12/15 .20g_3 1) 8/15 . 23/24 l: i '-'4 Z i.24 (Rückkehr in die Nullstellung). Berechnung der Justierung. Die Arbeitsweise der Justiervorrichtung soll an Hand eines Z_ahlenheispiels beschrieben werden. Es sei z. ß. angenominen, claß die gesetzte Zeile um einundvierzig Einheiten zu kurz ist oder, anders ausgedrückt, daß das Defizit der "Zeile einundvierzig beträgt und daß dreizehn @@-oi-te und infolgedessen zwölf justierbare Zwischenräume vorhanden sind. In diesem Fall befinden sich die binären Relais des Zeilenzählers alle in der Stellung i, mit Ausnahme der Relais A4-B4 (acht Einheiten), und das Speicherschrittschaltwerk ACS befindet sich einen Schritt von seiner. Stellung f (zweiunddreißig Einheiten) entfernt. Vierzig Impulse sind nötig, um alle binären Relaiin die Stellung i und um ACS in die Stellung f zu bringen, wozu ein Impuls kommt, um ein Rückhaltesignal zu geben und alle binären Relais auf o zurückzuführen, wodurch angezeigt wird, daß die Fassungskraft des Zählers überschritten wurde. so daß inan insgesamt einundvierzig Impulse erhält. Die Zahl der Zwischenräume A7 wurde in dem Zähler Cl registriert, welcher unter der Steuerung der Abstandstaste der Schreibmaschine um zwölf Schritte vorgerückt ist. Er befindet sich also in der Stellung 12.
  • Die Niveaus A bis E des Abstandszählers können als ein Umformer zur Umformung der Schrittzahl in binäre Zahlen angesehen werden. So bedeutet ein auf dem Niveau A geschlossener Kontakt: i, auf dem Niveau B: 2, auf C: 4, auf D: 8 und auf E: 16. Man sieht, daß so in dem gewählten Beispiel in der Stellung 21 die Kontakte der Niveaus C und D geschlossen sind, was 4 bzw. 8, d. h. 12 in dem Dezimalsystem entspricht.
  • Die Aufeinanderfolge der durch die Justierung ausgelösten Vorgänge wird durch ein Schrittschaltwerk FLK gesteuert. Dieser Umschalter FLK weist auf seinen verschiedenen Niveaus folgende Kontakte auf:
    A ................... 1
    B ................... 4/5
    C ................... 2
    D ................... 2
    E ................... 3
    F ........ , .......... 5
    G ..................
    H ................... 5
    I ................... 2
    I ................... 0/3 5
    K ................... 2
    Wenn die Bedienungsperson die Sendetaste 22 niederdrückt, wird die Wicklung von FLK erregt, und wenn die Taste losgelassen wird, geht FLK in die Stellung 1, in welcher durch sein Niveau A seine Wicklung durch den Draht go mit einer Impulsquelle G verbunden wird, welche einen z. B. iomal je Sekunde unterbrochenen Strom liefert. FLK geht sofort in die Stellung 2, in welcher es stehenbleibt. In dieser Stellung betätigt es das Umschaltrelais CS, welches die fünf Niveaus A bis E von Cl mit dem Zeilenzähler verbindet, während FLK durch sein Niveau C die Impulse von G zu dem gemeinsamen Punkt 94 der fünf binären Niveaus des Zwischenraumzählers Cl leitet. Wie oben ausgeführt, bewirkt dies die Hinzufügung von zwölf zu dem Zeilenzähler bei jedem Impuls. Das Defizit D wird so nacheinander von 41 auf 29, 17 und 5 gebracht. Beim vierten Impuls wird die Fassungskraft des Zählers überschritten, und das Rückhalterelais Re wird auf die oben beschriebene Weise betätigt. Ein Impuls wird dann durch die Drähte 8o und ioo auf das Niveau D von. ACS übertragen, welches sich in diesem Augenblick auf dem Kontakt f befindet, welcher die Stellung »vollständige Zeile« oder »Zeilenende« darstellt. Es ist zu bemerken. daß, wenn Berichtigungen vorgenommen wurden, welche ein Vorrücken von SUS bewirkten, die vollständige Zeile durch einen Kontakt dargestellt wird, der um eine gleiche Zahl von Schritten rechts von f liegt. Der Impuls pflanzt sich durch einen Kontakt des Niveaus D von SUS, den Draht 102 und das Niveau D von FLR zu der Wicklung FLK fort. Am Ende des Impulses geht FLK in die Stellung 3 und unterbricht durch öffnung der Kontakte seines Niveaus C die Absendung von Impulsen in den Zeilenzähler durch Cl. In diesem Augenblick ist der Zeilenzähler gekippt und registriert den Unterschied zwischen 12 und 5, d. h. 7. Während FLK sich in der Stellung 2 befand, war die Wicklung des Zonenumschalters SZ mit dem gemeinsamen Punkt 94 der Niveaus A bis E von C1 durch den Draht 25 und das Niveau C von FLK verbunden. Der @4`ähler SZ ist also um Q -I- i Schritte vorgerückt, d. h. in dem gewählten Beispiel um vier Schritte, und befindet sich in der Stellung 4.
  • In der Stellung 3, von FLK erfolgen zwei Vorgänge. Zunächst wird Cl in seine Ruhestellung zurückgeführt, da er nicht mehr erforderlich ist, und zwar mit Hilfe seines Rückkehrniveaus Z, welches für alle Stellungen von C1 außer der Mullstellung geschlossen ist, des Kontakts rz von C1, des Drahtes 104. und des Niveaus E von FLK, und zwar auf die wohlbekannte Weise der Fortschaltung durch Selbstunterbrechung.
  • An zweiter Stelle stellt sich die Restregistriervorrichtung unter der Betätigung des Zeilenzählers ein. Es war ausgeführt worden, wie der Zeilenzähler N-R registriert hat, d. h. 7 in dem beschriebenen Zahlenbeispiel. Dies bedeutet, daß sich die binären Relais Al' A2 und A3 in ihrer Stellung i befinden. Diese Relais stellen durch ihre Arbeitskontakte einen Selbstunterbrechungskreis für PR her. Dieser Umschalter PR ist ein Schrittschaltwerk, dessen verschiedene Niveaus folgende Kontakte herstellen: A 2.4.6.8.10.12.14.16.18.20.22.24 B 2i3.6/7. 10/11 . 14/15. 18I19.22!23 C 215. 10/13. 18/21 D 1 . 1O/17 E 1/9 F 24 Z 1/24 (Rückkehr auf Null). Der Selbstunterbrechungsstromkreis von P geht von der Batterie durch das N iveau E von 1# LA (in Stellung 3), den Draht io6, einen normalerweise geschlossenen Kontakt eines Relais NI, welches später beschrieben ist, den Draht io18 zu dem gemeinsamen Punkt der Niveaus A bis E von PR und die Drähte 24 zu den Flip-Flop-Relais des Zeilenzählers. 11«n sieht, daß dieser Stromkreis geschlossen ist, bis PR die Stellung i8 (in (lern gewählten Zahlenbeispiel) erreicht, wo es stehenbleibt, d. 1i. daß es sieben Schritte von seiner neutralen Stellung 25 entfernt stehenbleibt. Während dieser beiden Vorgänge wurde die Wicklung von FLK durch die Gleichrichter i io und 112 erregt gehalten. Wenn Cl und PR beide ihre oben beschriebenen Stellungen erreicht haben, wird die Batterie von FLK abgeschaltet, welches dann in die Stellung 4 fällt, in welcher seine Wicklung durch sein Niveau B von neuem mit der Impulsquelle G verbunden wird, so daß es sofort in die Stellung 6 geht, die auch seine Ruhestellung ist. In Stellung 4 vun FLli sind die binären Relais, deren Batterieleitung durch das 1\iveau J von FLK geht, ai@gciallcn, und in der Stellung 4 bewirkt FLK das .1rl:@:itcn des l\'.clais IR durch sein Niveau (i und den Dralit 114, dessen Rolle später auseinandergesetzt wird.
  • In der Stellung 5 von FLK wird ein Impuls durch das Niveau H von FLK und den Dralit iiö in deit Elektromagneten Elll geschickt, lvelcher die Fortschaltung des Schlittens der Schreibmaschine steuert, so daß dieser der ersten Stiftreibe der Registriervorrichtung gegenüber zu stellen kommt, d. h. in die zur Betätigung des <@iischlags der nächsten Zeile erforderliche Stellung. Bei der in Fig. 2 dargestellten Registriervorrichtung mit zwei Stiftreihen muß ja der Schlitten der Schreibmaschine an einen Punkt gebracht werden, an welchem er von den Stiften der Registriervorrichtung freigekommen ist, damit nian von einer Stiftreihe auf die nächste durch eine lotrechte Verschiebung des Stiftfeldes übergehen kann.
  • Die Justierung ist darin vorbereitet, und die Maschine ist für den pliotugrapliischen Satz der Zeile während der Registrierung einer neuen Zeile bereit.
  • Nicht justierte Zeilen. \i, erni die 1ledie1lutrgsperson eine Zeile nicht zu justiercn wünscht, drückt sie die Taste NJK vor der Betätigung der Sendetaste 22 nieder. Dies bewirkt das Arbeiten des Relais NI und blockiert es an dein Niveau B von FLR. Das Relais NJ bleibt so für die Dauer der Justierberechnung und während der Photographie der Zeile und etwas länger unter denselben Bedingungen wie das Relais SE betätigt. In der Stellung 2 von FLK schickt das Relais NJ einen Impuls in die Wicklung von FLK, so daß dieses nicht auf dieser Stellung stehenbleibt und nur einen Impuls durch Cl schickt. in der- Stellung 3 von FLK öffnet das Relais iVI die Drähte loh und io8 und verhindert so das Ausprcclrun von PR. Ntir Cl arbeitet in dieser Stellung 3 von FLK (durch den Draht 104) und kehrt auf Null zurück. FLK geht iiber die Stellungen 4 und 5, wie vorstehend heschrieben. SZ hat einen einzigen luipuls empfangen und betindet sich infolgedessen in der @tellt:rrg i und wählt den Kolben 4 der veränderlichen Fortschaltung. Alle justierharen Zwischenräume erhalten dieselbe Breite von vier Einheiten.
  • Löschung einer Zeile. \\-enri die bedicnungsperson eine Zeile zu löschen wünscht, betätigt sie vor der Betätigung der Sendetaste 22 die 'faste ELK, welche die Relais 1'J und AL blockiert. Die Justierberechnung findet nicht statt, wie oben erläutert, und das Schlittenrelais CR ist am Ansprechen durch einen Arbeitskontakt des betätigten Relais KL, welcher die Batterie von dem Draht 13,4 trennt, verhindert. Der Wechselkontakt des Relais KL liefert eine Batterieverbindung dem Teil des Drahtes i2o, der zu dem Kontakt w des Übersetztinnsstrornkreises geht, uni die Wirksamkeit des Signals »Zeilenende« zn ermöglichen. Ein lZuhekontakt des in Ruhe befindlichen CR setzt den Stromkreis zur photographischen Aufnahme durch den die Dechiffriervorrichtung knrzschlieliender,
    Draht 136 atll.ler Betriel). Weint die Ablesevorrich-
    tung der 2ugistriervorrichtung auf das Signal
    »zu iienctul:#< trifft, wild eine I>;ittet-ievei-1)itidung
    durch den Zeichenübersetzer an die Wicklung von
    Fl.h durch einen Arl)eitsl;oittakt von KL gelegt.
    I hu \ @@rscltul>")rridltung des Films wird durch
    c irren huhcl;ontakt \-on AU- in der Leitung 138
    außer Betrieb gesetzt. FL R tnacht eine vollständige
    l-iiidrelitnig und li:ilt (las Relais SE der Abtast-
    @-t>rrichtung der Rcgistriervorriclitung genügend
    lange 1)etätigt, tilg die Zeile vollständig aus-
    ztilösc ilctl.
    Mittels eines Wechselkontaktes an dein Relais 1 I
    kann inan ein andere: Niveau von FLR für den
    \'orscliul) tles Films stach einer nicht ittstierten Zeile
    t@-:ihlen, (l. h. selbsttätig den Abstand zwischen
    Zeilen ain Ende eines Paragraphen wechseln.
    I@e@mlun der Justierung. [ustic#rrf#1 ais JJi
    (hig. ig) @N-%Nbereits ini.\'erlauf der Besclirei-
    butig er\\;ilint. Diese: Relais besitzt fünf Kontakt-
    s;itre I I S in l@c'ilte rillt fütlf handbetätigten Tasten
    Jht. I)ie I@;>ntahte l 18 sind mit den Eingängen der
    llil>-11;)p-Str@mihreisc des Zeilenzählers durch die
    Drillte t=o verbunden. Wenn keine der Tasten
    JKt geschlossen ist, bleibt der Zähler bei einer Be-
    t:itigtitig (les Relais IR leer. Wenn irgendeine Taste
    geschlossen ist, wird vor dein Anschlag der Zeile
    ein -\ufangst@-c'rt registriert, wein FLK einen Im-
    puls in iler Stellung 4 sendet. Hierdurch wird die
    \crfiigl)cire Fassungskraft des Zählers uni
    vermindert. Wenn z. B. die Gesamtfassungs-
    l;l-;rt des S_,stems Zur Zeilet)zälllut1g (12 und ACS)
    t= heträgt und «-eng nian nur eine Zeile von
    ,3ort h.:iiigeneinheiten wünscht, schickt man acht in
    clen binären Zähler bei Beginn jeder Zeile, indem
    inan die ciitsprechende Taste JKl geschlossen hält.
    Wenn die Lätige der Zeile um mehr als einund-
    @IrLil.lig I':iillieitei! ge;,>-enül>cr der Fassungskraft des
    Zählers verringert werden soll, verändert man die
    Allfangsstellulig durch Verschiebung einer Schiene
    Gitter Taste Ih., (F ig. 18). welche alle Kontakte
    außer einem des Niveaus der Rückkehr auf Null
    des Sclirittscli;tlt%vc'rlcs ACS schließt.
    l'hc@t@@gral@llisclter- Satz. Wenn die Zeile zum
    1'Iit)to(,ral)hieren bereit ist, wird ein Kontakt bs
    (F 'g. 17) zeitweilig geöffnet, und das Relais RS
    ( F i'. 17), N% elclies sich in der Ruhestellung befand,
    cla die beiden Enden seiner Wicklungen mit der
    Itatterie verbunden Nvaren. arbeitet und blockiert
    sich über den \\'iderstand rl,. Das Relais RS be-
    reitet den .\rl@citsstrc@mkreis (le= Relais CR vor.
    t@ elches ;c Leitet. @@ Glitt der Anlauftrocken Ca- :einen
    h@nitakt all einem gecigtteten Zeitpunkt des Arbeits-
    sl@iels ,cl:liel.lt. I )a< Itel;lis SE, welches das Arbeiten
    clcs .\1>tastsclilittel!s hXl' (ler hegistriervorrichtung
    :t@ t!ert. arl@;itet el@l'lifalls durch denselben sti-miz-
    l;rt'is wie ('R, blockiert sich jedoch über das
    \lce;@@l !; cil!e: i Ill@Chalturs FIJI' (Fig. ?o). dcs@ett
    l,1r,iital:t(' in der Zeichnung dargestellt sind. Dieser
    ebenfalls die @chrittschaltwerkballart auf«-eisendc
    t @l!äritl@ll_'1" #telll'rt l'er>chiedene 11iltsC-orgfange. wie
    z. lt. <eil l@ilnivorscliul). Das Relais CR N-ervoll-
    st;ilt@ligt den Arheitsstronikreis der veränderlichen
    Fortschaltung des Filmträgerschlittens, welcher einen Elektromotor E und achtzehn Solenoide umfaßt, «-elche die Zahl der geschalteten Zähne und infolgedessen den Filmvorschub bestimmen. Gleichzeitig verbindet CR den Draht 119 mit einer Batterie durch einen normalerweise geschlossenen Kontakt eines Relais KZ, welches anläßlich des Löschens einer Zeile beschrieben wurde. Der Draht kommt von dem Kontakt w des Breitenübersetzerkreise:, welcher die Relais T1 bis T7 (Fig. 17) umfaßt. Der Kontakt w ist der erste eines Satzes von Wechselkontakten, welche den fächerförmigen Kreis 121 der Relais T bilden. Durch die Drähte 30 und 32 werden diese Relais durch die Kontakte der Ablese- oder Tastvorrichtung der Registriervorrichtung Cl bis C7, welche schematisch in Fig. 18 dargestellt sind, betätigt. Wenn das Relais SE anspricht, schließt es <leg Stromkreis des Elektroniagii-ten J: XI', welcher die Fortschaltung des Al)-tastschlittens durch die Drähte 122 und den Nocken Ca 8 steuert. Das Relais SE schließt den Stromkreis des Elektromagneten PLP durch die Dr;ilite 124 und den Nocken Cay. Der Elektromagnet YL P drückt die Platte 104E nach ollen, und die Ablesekontakte, welche während des Schreibens der Zeile eingedrückten Stiften entsprechen, werden einen Augenblick geschlossen. Die entsprechenden Relais T sprechen an und blockieren sich über einen Blockierungsstronikreis, der den docken Calo, einen Draht 126 und die Kontakte des Relais CR umfaßt. Diese Relais Z' haben mehrere Aufgaben. Sie wählen zunächst die zu photographierende Type durch ihre Ruhekontakte 128, welche das Arbeiten der Dechiffriervorrichtung 130 und des Blitzstromkreises 40 durch die Drähte 38 steuern, und wählen zweitens durch ihre Wechselkontakte 121 einen Kolben Gier veränderlichen Fortschaltung durch die Drähte 3,4 und bewirken so die Verschiebung des Filinträgerschlittens gemäß der jeder Type zugeteilten Breite. Wenn sich z. B. die Stifte 1, 3, und4 derRegistriervorrichtung in ihrer eingedrückten Stellung befinden, werden die Relais TI, T3 und T4 betätigt, und der gewählte Draht ist der des Haltekolbens 13, da der binäre Wert der Stiftkombination 1-3-4 gleich 1-1-4+8, d. lt. gleich 13 ist. Drittens übersetzen die Relais T schließlich gewisse Signale, wie z. B. »justierbarer Zwischenraum«, »/,etlenetldeu, »Justierung zwischen Buchstal)eti« und »Scliriftart,%-eclisel«, durch die Drähte ji, fl, jc und cf.
  • Wenn die Ablesekontakte in der Registriervorrichtung die Kombination 3 finden, wird nur das Relais Z' ,3 erregt, und das Potential wird durch den I)ra lit 43 zu der l»iirste von SZ geleitet. ivelchc s sich ist dem gewählten Zahlenbeispiel in der Ste llutig 4 befindet. Die Kontakte von S'7 sind finit den Haltekolben der veränderlichen Fortschaltung folgendermaßen verbunden: Kontakte o und t mit Kolhen .4. Kontakt 2 mit Kolben 3. Kontakt 3 mit Kolben (" Kontakt 4 mit Kolben ; tl@f. ltt denl 1>etr;tcliteten Beispiel befindet sich SZ in der Stellttllg + Und wählt den Kolben 7, so daß die veränderliche Fortschaltung um sieben Zähne schaltet und den Filmträgerschlitten für jeden Zwischenraum um sieben Einheiten vorrücken läßt. Gleichzeitig rückt PR ebenfalls um einen Schritt für jeden Zwischenraum vor, da es auch mit dem Draht q.3 verbunden ist. Ein mit 43 verbundener Draht 130 geht durch das Niveau F von PR und einen Ruhekontakt von NI zu dem Draht 25. Wenn PR seine Stellung 2.4 erreicht, sendet es durch sein Niveau F einen Impuls in den Draht 130 nach SZ, welches um einen Schritt vorrückt. Da sich PR um sieben Schritte (allgemein um N-R Schritte) von seiner Stellung 24 entfernt befand, haben die sieben ersten Zwischenräume einen. Wert von sieben Einheiten. Die R oder fünf folgenden Zwischenräume haben einen Wert von acht Einheiten. Dies ergibt einen Gesamtbetrag von sieben Zwischenräumen zu sieben Einheiten, d. h. neunundvierzig, wozu fünf ZNvlschenräume zu acht Einheiten, d. h. vierzig Einheiten kommen, so daß man insgesamt neunundachtzig erhält. Da der Zähler vier Einheiten für jeden Zwischenraum registriert hat, wurde d'ie Länge der Zeile nur um neunundachtzig minus achtundvierzig, d.li. um einundvierzig Einheiten vergrößert. Da dies der `'Wert des Defizits in dem gewählten Beispiel war, ist die Zeile justiert.
  • Am Ende der Zeile finden die Ablesekontakte auf der Registriervorrichtung die Kombination 3-5, welche die Bedienungsperson durch Betätigung der Taste 22 registriert hat. Die Relais T3 und T5 werden betätigt und legen die Batterie an den gemeinsamen Punkt des Widerstandes rb und des Relais RS. Die beiden Enden der Wicklungen der Relais RS und CR liegen dann an der Batterie, so daß die Relais abfallen. Das Relais SE bleibt dagegen während einer gewissen Zeit durch das Niveau B von FLR betätigt, denn der Abtastschlitten muß noch um einige Schritte verstellt werden, um die letzten Stifte der Registriervorrichtung wieder an Ort und Stelle zurückzuführen. Wenn CR losläßt, legt es die Batterie durch einen seiner Ruhekontakte an die Entkupplungsvorrichtung DEB, welche normalerweise die veränderliche Fortschaltung EV mit dem Filmträgerschlitten verbindet. Der Schlitten wird so von der veränderlichen Fortschaltung entkuppelt und kehrt unter der Wirkung seiner Rückholfedern in seine Ruhestellung zurück. Wenn der Schlitten seine Ausgangsstellung erreicht, betätigt er die Kontakte RT. Hierdurch wird die Batterie von der Entkupplungsvorrichtung abgeschaltet, und der Filmträgerschlitten wird wieder mit der veränderlichen Fortschaltung gekuppelt. Ferner wird die Batterie, welche an die Wicklung des Schrittschaltwerks FLR angelegt war, durch das Arbeiten der Kontakte RT abgetrennt, so daß FLR um einen Schritt vorrückt, seine Wicklung ist dann durch sein Niveau A mit der Impulsquelle G verbunden, und es fängt an, sich zu drehen. Bei seiner Schließung hat der Arbeitskontakt von RT den Klotor der veränderlichen Fortschaltung Eh über den Nocken Cag mit der Batterie verbunden und hat den Kolben i der veränderlichen Fortschaltung erregt. Der Filmträgerschlitten, welcher unter dem Einfluß seiner Trägheit seine genaue Ausgangsstellung überschritten hat, rückt schrittweise vor, bis der Stromkreis durch den Nocken 111P unterbrochen wird, welcher eine der genauen Ausgangsstellung entsprechende isolierte Stellung aufweist: Das Schrittschaltwerk FLR, welches das Relais SE betätigt hält, schickt auch Impulse in die Vorschubvorrichtung des Films FF, welche die den Film antreil}ende Abgabevorrichtung betätigt. Die Zahl der gesandten Impulse kann mittels eines Umschalters mit mehreren, Stellungen FFK verändert werden, welcher bei jeder Stellung ein Niveau von FLR wählt, wobei jedes dieser Niveaus eine verschiedene Zahl von Impulsen ergibt.
  • Blitzstromkreis. Der Blitzstromkreis (Fig. 16) arbeitet folgendermaßen: Die photographische Einheit weist eine Scheibe D auf, auf deren. Umfang sich die Typen CY befinden, z. B. durchsichtig auf undurchsichtigem Grund, wobei ein Objektiv O ein Bild dieser Typen auf den empfindlichen Film F wirft. Ferner ist ein Blitzrohr L vorhanden. Die Scheibe dreht sich beständig, und die Typen werden dadurch photographiert, daß ein elektrischer Impuls in das Entladungsrohr geschickt wird, welches für eine äußerst kurze Dauer von einigen millionstel Sekunden aufleuchtet. Trotz der großen linearen Geschwindigkeit der Typen erhält man tadellos scharfe Bilder. Zur Erzielung der richtigen Stellung der Typen auf dem Film muß der Augenblick, an welchem der Blitz erfolgt, mit äußerster Genauigkeit bestimmt werden, die ebenfalls größenordnungsmäßig eine Millionstelsekunde beträgt. Dies wird mittels eines photoelektrischen Impulses erreicht, der durch einen jeder Type zugeordneten Schlitz F' erzeugt wird. Da es möglich ist, einen einer gegebenen Type entsprechenden Schlitz mit einer absoluten Genauigkeit anzuordnen, indem man diese z. B. gleichzeitig in einer Anordnung photographiert, in welcher der Schlitz fest steht und bei welcher die Typen stets in dieselbe Stellung gegenüber diesem Schlitz gebracht werden, hängt die Genauigkeit nicht von der Stellung der Typen auf der Scheibe ab, sondern nur von der gegenseitigen Stellung der Type und des ihr zugeordneten Schlitzes. Der photoelektrische Impuls erfolgt nicht in dem Augenblick, in welchem die Mitte der Type durch die optische Achse des Objektivs geht, sondern in dem Augenblick, in welchem ihr linker Rand diese optische Achse schneidet. Auf diese Weise fällt der linke Rand der Type mit dem rechten Rand der vorhergehenden Type zusammen, da sich ja der Film in der vorhergehenden Phase um die Breite dieser Type verstellt hat. Falls sich der Film vor der Photographie verstellt, erfolgt die Ausrichtung auf die rechte Seite der Type anstatt auf die linke. Der photoelektrische Impuls wird mittels einer Filmablesevorrichtung P der laufend in der Tonfilmtechnik verwendeten Bauart erhalten, welche einen sehr feinen Lichtspalt auf den Weg der Schlitze F' und auf die Photozelle PH projiziert. Die photoelektrischen Impulse, von denen einer für jede Type stattfindet, bleiben wirkungslos, solange die Dechiffriervorrichtung (Fig. io) ihnen keinen Durchgang zur Betätigung der Blitzröhre I_ geöffnet hat.
  • Die Dechiffriervorrichtung 142 (Fig. 16) erzeugt in <lern Augenblick des Durchgangs der Type durch die Photographierstellung einen verhältnismäßig breiten Impuls, welcher auf eine Fensterröhre wirkt und den entsprechenden photoelektrischen Impuls durchläßt. Die von der Photozelle PH herrührenden Impulse werden durch eine Pentode 144 verstärkt und erscheinen mit einer positiven Polarität in dem Anodenstromkreis. Sie werden dann a» (las Steuergitter der Fensterröhre 145 gelegt, welche ebenfalls eine Pentode mit einer geeigneten, von einer Batterie 146 gelieferten Vorspannung ist. Diese Röhre t45 ist normalerweise blockiert, da ihr Schirmgitter über einen Widerstand t47 Körperschluß hat. Andererseits umfaßt der Stromkreis der Dechiffriervorrichtung eine Selbstinduktion 148 und eine Batterie 149. Solange der Stromkreis der Dechiffriervorrichtung geschlossen ist, fließt in dieser Selbstinduktionsspule ein durch den Widerstand i5@o begrenzter Strom von einigen Milliampere. Wenn die Bürsten der Dechiffriervorrichtung in der Decliiffriervorrichtung dieselbe Kombination wie in der Registriervorrichtung vorfinden, wird der Stromkreis, wie unter Bezugnahme in l; ig. io erläutert, geöffnet, und ein Unterbrechungsstrom erscheint an den Klemmen der Selbstinduktionsspule. Die Amplitude und die Form dieses Impulses hängen von dem durch die Spule 148 und den Kondensator 151 gebildeten Resonanzkreis ab. Diese induzierte Spannung positiver Polarität wird an da: Scliirnigitter der Fensterröhre i45 gelegt und macht diese während des Vorl>eigangs der Type vor dem Objektiv leitend und verstärkend. Genau in dem Augenblick, in welchem sich die Type in der Pliotographierstellung befindet, erfolgt der photoelektrische Impuls, geht durch das Rohr i.IS und wird auf das Rohr 152 übertragen, welches seine Polarität umkehrt und seine Amplitude begrenzt. Der resultierende Impuls positiver Polarität wird in die Röhre 153 geschickt, welche vorztigsiveise die handelsübliche Röhre Sylvania l).4_ ist. mid ein Kondensator T54 ecitladet sich durch diese so gezündete Röhre 1,53 in die Selbstinduktionsspule i5;5 der in Zündstromkreisen von Kraftfahrzeugen Benutzten Bauart. Diese Entladung erzeugt einen Impuls von mehreren iooo Volt. der die Entladungsröhre I_ zündet, und der Kondensator 143 entladet sich unter Erzeugung eines Lichtblitzes.
  • Vin <las Entladungsrohr zii verhindern, mehr als einmal je Umdrehung anzusprechen, werden die Kondensatoren 143 und i g.4 bei Beginn des wirksamen -\rl>eitssliiels der Dechiffriervorrichtung durch einen Nocken Ca." von der Potentialquelle abgeschaltet. Diese Kondensatoren laden sich über geeignete Widerstände in dein folgenden Teil des :@rlieitssl»els. welcher der Verstellung des Filmträgerschlittens zugeteilt ist, auf.
  • Zeitl;onti-()ll(,. 1>1e Hic>tographie einer Type umfaßt zwei 1'liasen oder Arbeitsvorgänge, einen pliotcigraphischen, wobei die Type photographiert wird, und einen Vorschub. bei dein sich der Filinträgerschlitten verstellt. Die diese Vorgänge steuernden Nocken sind in Fig. 16 dargestellt und werden durch dieselbe Welle wie die die Matrizen tragende Scheibe angetrieben. Jeder öffnet und schließt einen Kontakt in der Reihenfolge und @@-;@hrend einer Zeit, «-elche auf dein Schaubild der i-' i«g_ 22 dargestellt sind. Die Scheibe trägt die Tvl)enmatrizen auf der Hälfte ihres Umfangs. Die aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgänge tüiden während einer einzigen Umdrehung der Sd;:ibe statt. Es sind zehn Nocken vorhanden. Der Nocken Cal steuert die Rückkehr des Filmträgerschlittens in seine genaue Ausgangsstellung, der Nocken Caz ist ein in der Justierung benutzter Impulserzeuger (Quelle G), der Nocken Ca3 schließt die Dechiffriervorrichtung während des Arbeitsspiels der Vorschübe kurz und verhindert die Erzeugung von Aufnahmeblitzen, der Nocken Ca4 lädt den Kondensator 143 der Entladungsröhre auf und verhindert, daß mehr als ein Blitz je Umdrehung erfolgt, der Nocken Ca., steuert das Arbeiten der Kolben zur `'Fahl des Vorschubs der veränderlichen Fortschaltung, der Nocken Ca. steuert das Arbeiten des Elektromotors der veränderlichen Fortschaltung EV (Fig. i6), der Nocken Ca .7 ist der Anlaßnocken, welcher den Abdruck durch Schließung des Arbeitskreises der Relais CR und SE in dem richtigen Augenblick bewirkt, der Nocken Ca9 betätigt die Kontakte PI P der Abtastvorrichtung (Taster), und, der Nocken Cal, schließt den Blockierungsstromkreis 126 der Relais Ti bis T7, so daß die Kontakte der Registriervorrichtung freigegeben werden, sobald die Relais T für den Rest des Arbeitsspiels blockiert sind.
  • Schriftartwechsel. Mehrere Schriftarten können auf einer Scheibe angebracht werden, z. B. eine auf der ersten Hälfte des Umfangs der Scheibe und eine andere auf der anderen Hälfte. Wie oben ausgeführt, erfolgt die Photographie während der ersten halben Umdrehung, während der Vorschub des Schlittens während, der anderen halben Umdrehung vor sich geht. Der Übergang von einer Schriftart zur anderen erfordert in dem Arbeiten gewisser Nocken eine Verschiebung uni eine halbe Umdrehung. Dies kann z. B. durch das Relais ACF erfolgen. Jeder der Nocken Ca. bis Cal, besitzt zwei Kontaktsätze, die um eine halbe Umdrehung gegeneinander verschoben und mit der mittleren "Lunge der Wechselkontakte des Relais ACF verbunden sind. Wenn dieses Relais anspricht, überträgt es den Stromkreis eines Kontaktes des Nockens auf den anderen. Hieraus ergibt sich, daß der Arbeitsvorgang der photographischen Aufnahme an die Stelle des Arbeitsvorganges der Vorschübe tritt, und umgekehrt.
  • Das Relais ACF wird durch die Registriervorrichtung gesteuert. Wenn die Abtastkontakte die Kombination 3-6 finden, welche in Gier Registriervorrichtung dem Signal für den Wechsel der Schriftart entspricht, wird durch die betätigten Relais T3. T6 ein Potential an die Relais ACF und I?CF (171g. 16 und 17) gelegt. Die Relais ACF und BCF und die Widerstände. rc und rd bilden einen Flip-Flop-Stromkreis. Gleichzeitig wird das Steuerpotential an den Kolben o gelegt, um das Arbeiten der veränderlichen Fortschaltung während des Schriftartwechsels zu verhindern. Wenn der Impuls für den Schriftartwechsel abgelaufen ist, geht der Flip-Flop-Kreis in seine zweite Stellung über und bleibt in dieser, bis die Abtastvorrichtung wieder in der Registriervorrichtung auf die Kombination 3-6 trifft, worauf die Maschine wieder auf die erste Schriftart übergeht.
  • Mechanischer Zähler. Fig. 23, 24 und 25 zeigen ein -Ausführungsbeispiel eines mechanischen binären Zählers, der die oben beschriebenen elektromechanischen Zähler ersetzen kann. Dieser Zähler umfaßt wesentlich Epizykloidengetriebe mit doppeltem Eingang, die untereinander durch Übertragungsorgane verbunden sind, welche eine Elementarverstellung für zwei empfangene Elementarverstellungen übertragen. Der als Beispiel dargestellte Zähler enthält fünf Getriebe, von denen vier mit doppeltem Eingang versehen sind. Den Indizes der Organe des i zählenden Getriebes ist A zugeordnet, den Organen des 2 zählenden Getriebes B, den Organen des q. zählenden Getriebes C usw. Jedes Getriebe besteht aus Planetenrädern i .Il und 2 Iil und den Satellitenrädern 3 All. Die Eingänge erfolgen durch die die Satellitenräder tragenden Arme io M, und die Übertragung der Rückhaltungen erfolgt durch die Planetenräder 8 B. Das Planetenrad 2 M ist mit einer Muffe 7 dl starr verbunden; an welcher das Übertragungsrad 6 B angebracht ist, welches die Rückhaltungen der unteren Stufe empfängt, und zwar die der Einheiten in dem Fall der Figur. Das Planetenrad i 1l ist mit dem Zahnrad 8 J1 starr verbunden und überträgt die Rückhaltungen auf die höhere Stufe. Die Eingänge erfolgen durch die Klinkenräder 5 A ... 5 E, welche auf den Achsen .+A ... .4 L befestigt sind, welche mit den Achsen io M starr verbunden sind, auf welchen alle Satellitenräder 3 J1 angebracht sind. Die Arbeitsweise ist folgende. Es sind drei Fälle zu betrachten: einfache Rückhaltung: eine von der unteren Stufe kommende Rückhaltung wird durch die Übertragungsorgane 9 A, T und 6 B übertragen und bewirkt eine Elementardrehung des Planetenrades 2 iYI, das Übertragungszahnrad 9 B rückt um einen Schritt (i) vor; einfacher Eingang: erfolgt durch Drehung des Klinkenrades 5 B um den Winkel U = w/2, wobei sich das Übertragungszahnrad 9 B ebenfalls um einen Winkel co in derselben Richtung wie in dem vorhergehenden Fall dreht; gleichzeitiger Eingang und Rückhaltung: in diesem Fall dreht sich das Übertragungszahnrad 9 B um zwei Schritte, d. h. um den Winkel 2 co, in derselben Richtung wie in dem vorhergehenden Beispiel. Jedes Epizykloidengetriebe bewirkt eine Umkehrung derDrehrichtung, so daß die Drehrichtung der Klinkenräder 5 A, 5 B. . . von einem Getriebe zum nächsten abwechselt. Die Zahnräderpaare 8 A-9 A und die Übertragungszahnräder T-6 B sind so gewählt, daß die aufeinanderfolgenden Elementarwinkelverstellungen der Planetenräder i 111 nur jedes zweite Mal dem Absolutwert und dem Zeichen nach auf das Rückhalteplanetenrad der höheren Stufe übertragen werden, wobei vorzugsweise ein System mit einem Malteserkreuz od. dgl. benutzt wird, um die Übertragung des Spiels von einer Stufe zur anderen zu vermeiden und jedes Getriebe in der Ruhestellung zu blockieren. In dem in der Figur dargestellten Beispiel besitzen die Klinkenräder 5 A ... 5 T zwanzig Zähne und werden durch eine Klinke und einen Elektromagneten betätigt, die schematisch in F ig. 25 dargestellt sind. Eine Winkelverstellung L-oder 1/2 w entspricht also 1/2o Umdrehung oder i8`. Es war oben erwähnt, daß die Elementarverstellung der Planetenräder plus oder minus 2 U, d. h. 36@', abwechselnd in dem einen und dem anderen Sinn beträgt, so daß die von einer Rückhaltung oder einem Eingang herrührenden Elementarverstellungen sich addieren. Jedes Übertragungselement besteht aus zwei Zahnrädern 8 A und 9 _A und einem Übertragungspaar T-6 B. Die Übersetzung der Zahnräder 8-9 ist so gewählt, daß jede Elementardrehung des Planetenrades 8 A einer Drehung des Zahnrades T um 9ö° entspricht. Dieses Zahnrad weist nur zwei Zähne 27 JA und 28 @11 auf demselben Niveau T6 auf, und seine Form ist im Verein mit dem Profil des Rades 6 A so gewählt, daß dieses letztere durch das ausgesparte Profil 20_Y1 verriegelt wird, bis ein Zahn 27 :11 auf eine Aussparung i9 l1 trifft und dieses Rad 6 A mitnimmt, bis der Zahn aus der Aussparung freikommt, worauf das Rad sofort verriegelt wird. Das Rad 6 A weist zehn Aussparungen der Art i9 A1 auf, und da das Zahnrad T zwei diametral gegenüberliegende Zähne hat und sich bei jedem Schritt uni eine Vierteldrehung dreht, wird das Rad 6 A jedes zweite Mal angetrieben und dreht sich für jede halbe Umdrehung des Zahnrades T um 1; 1o l'mdreliunb, d. h. um 36°. Jedes Zahnrad T kann also die eine oder die andere von zwei Stellungen einnehmen, und zwar die Stellung i, wenn es bei der nächsten Verstellung um 9o° das Rad 6 A antreiben soll, und die Stellung o, wenn es bei der nächsten Elementarverstellung dieses nicht antreiben soll. Da dieses Zahnrad durch Zahnräder mit dem Planetenrad 2 :U verbunden ist, so folgt, daß dieses Planetenrad ebenfalls eine Stellung o oder eine Stellung i einnimmt, wobei die Stellung o der Stellung »nicht zurückgehalten« und die Stellung i der Stellung »zurückgehalten« entspricht. Diese Stellungen werden ebenfalls durch die Finger i i jll der an den Planetenrädern i M befestigten Räder 8 B wiedergegeben, welche die Kontakte 3o A, 30 B ... schließen, wenn sich das Element in der Rückhaltestellung befindet, und öffnen, wenn es sich in der Stellung o befindet.
  • Die Subtraktionen können mit diesem Zähler nach demselben Prinzip wie oben beschrieben vorgenommen werden, indem man die Stellung aller t,'bertragungszahnräder T umkehrt, die abzuziehende Zahl hinzufügt und ein zweites Mal die Stellung aller Organe T umkehrt. Diese Umkehrungen laufen darauf hinaus, alle Organe T, welche sich in der Stellung i befinden, in die Stellung o zii bringen und alle in der Stellung o befindlichen in die Stellung i. In dem beschriebenen Beispiel wird diese Umkehrung durch Betätigung des Umkehrelektromagneten erzielt, welcher mittels der von ihm nach rechts gezogenen Stange 161b1 und der Hebel 17 11, die bei 18 31 an dem Gestell schwenkbar befestigt sind, die Verschiebung der Achsen 12 A-12 C nach oben und der Achsen 12 13 und 12 D nach unten bewirkt, welche die Tragachsen der Übertragungszahnräder T sind, die frei drehbar sind, aber gegen Längsverschiebungen festgehalten werden. Diese Zahnräder besitzen außerdem neben dem normalen Niveau Tb ein unteres Niveau Tc mit zwei diametral gegenüberliegenden Zähnen 23 _1l und 29 M, ähnlich den Zähnen 27 1! und 28 11 des Niveaus Tb, die jedoch gegen die von Tb um 9o° verschoben sind. Das Ansprechen dieses Elektromagneten hat somit schließlich die Wirkung, die Niveaus Tc der Zahnräder in Eingriff mit den Rädern 6 _-1 zu bringen, so daß wegen der Versetzung der Zähne dieser Zahnräder die Stufen, welche sich in der Stellung o befanden, sich verhalten, als ob sie in der Stellung i wären, und umgekehrt, solange der Umkehrmagnet betätigt bleibt-Die Rückkehr in die normale Stellung wird durch die Federn 13 11 bewirkt.
  • Für die Einstellung des Zählers bei Beginn zum Wechsel der Justierung muß die Stellung gewisser Stufen des Zählers ohne Einwirkung auf die folgenden Stufen verändert werden. Fig.25 zeigt, wie dieses Ergebnis erhalten werden kann. Der dargestellte Zähler hat fünf Stufen, welche die Klinkenräder 5 A ... 5 E enthalten, über welche die Eingänge erfolgen, und die für die Eingänge zwischen i und i 6 durch die f?lektroniagneten 25 .-1... 2.1E 1>et:itigt werden. Die Finger i i -i ... 1 z-16 steuern die Stellungen der Wechselkontakte 3o-1, 30-2...30-z6. Eine Reilie von Schaltern 25 A ... 25 E gestattet die Wahl der zu betätigenden Stufen. Die Einstellung wird durch die Betätigung des Einstellelektromagneten erhalten, was die Verschiebung der Stange 1611 nach links, die Abwärtsbewegung der Achsen 12 A-12 C und die Aufwärtsbewegung der Achsen 12 13-i2 E bewirkt. Auf diese Weise verstellen sich die L`bertragungszahnräder T gegenüber den Rädern 6 A, wobei sie diese jedoch verriegelt halten, und die Niveaus Ta ohne Zähne ersetzen die Niveaus Tb, um mit den Rädern 6 A in Berührung zu kommen. und die Rückhaltungen werden nicht mehr übertragen. Die Zahnräder 9 A-9 E sind hinreichend breit, um beständig finit den Rädern 8 A ... 8 E im Eingriff zu bleiben. Die Schalter 25 A ... 25 E können die eine oder die andere von zwei Stellungen einnehmen, wobei die obere Stellung der Figur der Stellung o entspricht. In der Figur ist angenommen, claß sich alle diese Schalter in der Stellung o befinden, d. h. daß man den Zähler auf o zti stellen wünscht. 111 Fig.25 zeigt der Zähler 25, da die Stufen 1, 8 und 16 sich in der Stellung i befinden, wie es die Stellung der Kontakte 3o A, 3o D und 30 E angibt. Die Einstellung des Zählers erfolgt durch Betätigung des Einstellmagneten. durch Niederdrucken derTaste K, welche die Batterie an die Elektroniagiletei1 2.1A, 2.1 D und 21 E anlegt, durch Hochheben der Taste K, was die Fortschaltung dieser Elektromagneten um einen Schritt bewirkt, welche ihre Stufen auf o zurückstellen, und schließlich durch Loslassen des Einstellmagneten.
  • Da der soeben beschriebene mechanische Zähler mit denselben Kontakten versehen ist wie der oben beschriebene elektrische Zähler, kann er diesen ohne Veränderung des Stromkreises ersetzen, und die Beschreibung der Arbeitsweise des Gesamtkreises braucht nicht wiederholt zu werden.
  • Es ist klar, daß dieser Zähler auch für andere Zwecke in anderen Anwendungen benutzt werden kann.
  • Lichtdechiffriervorrichtung. Fig. 26, 27, 28 und 29 zeigen eine Abwandlung der photographischen \"orrichtung. Bei dieser Abwandlung ist der Spalt, welcher die Photographie der Type in dem genauen Augenblick, in welchem sie durch die Photographierstellung geht, mittels einer Photozelle bewirkt, mit der Dechiffriervorrichtung kombiniert. Hierfür ist für jede Type nicht nur ein einziger, mit einer Dechiftriervorrichtung zusammenarbeitender Spalt vorgesehen, sondern ein System von mehreren gemäß einem Kode angeordneten undurchsichtigen Strichen. Eine optische Vorrichtung projiziert an Stelle eines einzigen Lichtspalts eine Kombination von Lichtspalten, welche die Umkehrung der Kombination der dem Kode der zu photographierenden Type entsprechenden undurchsichtigen Striche ist. Wenn die Kombinationen gleich sind, wird kein Licht mehr durchgelassen, und die Photozelle gibt einen das Entladungsrohr auslösenden Impuls. F ig. 26 stellt die Anordnung der Spalte und der entsprechenden Typen auf einem Teil der Scheibe (oder Trommel) dar. Der Grund ist durchsichtig, und jeder Type ist eine Reihe von undurchsichtigen Strichen -LI zugeordnet. Die Typen sind vorzugsweise durchsichtig auf einem schwarzen Grund (s. Fig. 29). Die undurchsichtigen Striche J1 sind in sieben Reihen Ti bis T7 ähnlich wie die in 1, ig. 1o dargestellten isolierten und leitenden Teile der Dechiffriervorrichtung angeordnet. Mit diesen undurchsichtigen Strichen arbeitet ein Lichtspalt .SL zusammen, welcher während der Drehung der Scheibe (nach der rechten Seite der Figur) die undurchsichtigen Striche bestreicht. Dieser Lichtspalt kann teilweise durch sieben Verschlüsse Si ... S7 versperrt werden. Die entsprechende mechanische :\iiordnung ist in Fig.27 dargestellt. 1. ist eine Lampe finit fadenförmigem Glühfaden, Cl ist ein Zylinderkondensor, welcher ein Bild des Glühfadens auf ein längliches Fenster oder einen Spalt FY wirft. Dieser normalerweise beleuchtete Spalt kann teilweise durch Klappen S1, S.,. S3, J'4, S5, .56, S7 abgedeckt werden, welche durch Solenoide oder Elektromagneten ,IISl. . .:11S7 entgegen der Wirkung Gier Rückzugsfeder Sp betätigt werden. Ein Objektiv C, erzeugt ein Bild des Spaltes FY auf der Scheibe D auf der Höhe der undurchsichtigen Striche .1I. PC ist eine Photozelle und FL ein Entladungsleuchtrohr. Es sei z. B. angenommen, daß die Klappen S2, S4 und S7 durch die entsprechenden Elektromagneten vorgezogen sind. -Man kann in Fig. 26 sehen, daß bei der Drehung der Scheibe die erste Stellung, für welche das Licht vollständig abgesperrt ist, dem Zeichen x entspricht, welches die entgegengesetzte Kombination besitzt und das Licht verhindert, zu den Niveaus T1, T3, T5, T, zu gelangen. Da das optische System Licht gerade auf diese N iveaus wirft, liegt vollständige Verdunkelung vor. Weitere Verdunkelungen können für auf x folgende Zeichen auftreten; wie jedoch oben ausgeführt, bleiben sie ohne Wirkung, denn der Stromkreis der Blitzröhre kann nur eine Entladung je Vorbeigang des Alphabets abgeben. Fig. 28 zeigt die Gesamtanordnung der Organe. Außer den bereits erwähnten Organen, welche durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet sind, sieht man in dieser Figur das Aufnahmeobjektiv C3, welches ein Bild des Zeichens auf den empfindlichen Film SF wirft, der von dem Schlitten FC getragen wird, dessen Vorschub unter der Steuerung des Breitenübersetzers TL und eines Nockens Cal durch den Mechanismus zur veränderlichen Förtschaltung Eh bewirkt wird. Die Registriervorrichtung ENR betätigt die Verschlüsse MS1-MS, über den Nocken Cal. Die Steuerschreibmaschine und ihre Wählerstangen sind bei CL und CM und der Speisestromkreis des Entladungsrohres bei PH dargestellt. Ferner trägt, wie in Fig. 29 dargestellt, die Scheibe zwei Alphabete verschiedener Schriftarten FI und F2, deren jedes eine Hälfte des Umfangs der Scheibe einnimmt. Der Übergang von dem einen zu dem anderen erfolgt mittels des Elektromagneten FSE, welcher den einen oder den anderen von zwei mit dem Lichtspalt SL zusammenarbeitenden durchsichtigen Halbkreisen FIT oder F2T abdeckt. Es ist klar, daß, wenn der Halbkreis F.T abgedeckt ist, die Photozelle Licht für die ganze Dauer des Vorbeigangs der dem Halbkreis FIT entsprechenden Zeichen F2 erhält, so da@ß kein Aufnahmelichtblitzfür irgendeinender entsprechenden Buchstaben erfolgen kann. Die dein Halbkreis F2T entsprechenden Buchstaben Fi können dagegen projiziertwerdeil. DieBetätigungdesÜbergangs von einer Schriftart auf die andere erfolgt unter der Steuerung durch ein besonderes Signal der Registriervorrichtung, welches auf den Schriftartwechselmagneten FS einwirkt.
  • Die undurchsichtigen Striche können von einer von dem Matrizenträger unabhängigen, aber mit diesem starr verbundenen Scheibe oder Trommel getragen werden.
  • Erste Abwandlung der Justierung. Fig. 30 und 31 zeigen eine erste Abwandlung der Justiervorrichtung. Bei dieser Ausführungsform steuert der Zähler das Arbeiten von Relais Cl bis C 5 durch die mit den verschiedenen Stufen verbundenen Drähte C.. Wenn die Bedienungsperson den Taster FLC (Fig. 3o) niederdrückt, geht das Schrittschaltwerk in die Stellung i. In dieser Stellung blockieren sich die Relais RC1 bis RCS, welche eine Batteriespannung über die sich in der Stellung o befindenden Stufen des Zählers erhalten, an FLK und geben den Zähler frei. Die Stellung der Relais stellt in binärer Zählung das Zeilendefizit dar (von welchem zur Vereinfachung der Figur angenommen ist, daß es 31 nicht übersteigt, es. kann jedoch durch Vermehrung der Stufenzahl auf jeden beliebigen Wert gebracht werden) und dienen zur Einstellung eines Schrittschaltwerks DS mit zweiunddreißig Stellungen, bei welchem jedes Niveau in bekannter Weise zwei Kontaktkränze umfaßt. Das erste Relais RC1 wählt eine Bürste des Einstellkranzes, während die anderen Relais einen der sechzehn Kontakte in jedem Halbkranz wählen. Je nach der Stellung der Relais RCl-RC5 wird ein Kontakt des Schrittschaltwerks DS an Erde gelegt, dessen Stellung gerade dem Wert des Defizits entspricht. Das Schrittschaltwerk DS beginnt infolge der durch FLK an seine Wicklung über den Widerstand ys, seinen Ruhekontakt und das langsam abfallende Relais RA angelegten Batteriespannung als Selbstunterbrecher zu arbeiten. Wenn die Bürste Bal oder Bat auf den durch die Relais an Erde gelegten Kontakt trifft, bleibt das Schrittschaltwerk stehen, da dann seine Wicklung an beiden Enden mit Erde verbunden ist. Als Beispiel sei angenommen:, daß das Zeilendefizit neunzehn Einheiten beträgt. Die Bürste Bat bleibt also auf dem Kontakt i9 stehen. Während des Arbeitens des Schrittschaltwerks DS wurde FLK durch den Arbeitskontakt des, langsam abfallenden Relais RS, über welchen der Arbeitsstrom von D.1 fließt, eingeschaltet gehalten. Wenn DS stehenbleibt, fällt FLK ab und geht in die Stellung 2. Gleichzeitig hat FLK in der Stellung i eine Batteriespannung an die Bürsten Bbl, Bb2, Bb3 und Bb4 des Schrittschaltwerks CI zur Zählung der Zwischenräume angelegt. Dieses befindet sich in der der Zahl der Zwischenräume entsprechenden Stellung, wobei angenommen ist, daß diese Zahl 8 beträgt. Man sieht, daß diese Batteriespannung auf die Kontakte i, 15 und 23 der der Bürste Ba.3 von DS' entsprechenden Reihe übertragen wird. Kein anderer Kontakt erhält ein Potential. Es läßt sich nachprüfen, daß je nach der Stellung von GI eine Batteriespannung au die Kontakte Nj, 2N1, 3N1 usw. der den Bürsten Bai, Ba4 oder Ba" entsprechenden Niveaus angelegt wird, wobei N die Zahl der Zwischenräume ist. Wenn sich die Bürsten von DS unter der Steuerung der Relais RC1-RC5 von der Stellung o zu der Stellung i9 verstellt haben, ist die Bürste Bai über die Kontakte 7 und 15 gegangen, welche mit der Batterie verbunden waren, und hat die Batteriespannung auf (las Schrittschaltwerk SZ übertragen, welches so um zwei Schritte vorgerückt ist. so (laß es den Kolben des veränderlichen Vorschubs 6 auswählt, d. h. zwei Einheiten mehr als der normale "Zwischenraum von vier Einheiten. In der Stellung 2 von FLK fallen die Relais RCl-RCS ab. Sowie diese Relais arbeiten, ist der Zähler für das Schreiben der folgenden Zeilen freigegeben. Die Justierung erfolgt entsprechend den obigen Ausführungen. Für jeden Zwischenraum wird eine Batteriespannung durch die Übersetzerrelais Ti-T7 (s. Fig. .I bis 9) an die Leitung jass angelegt, und es wird ein Kolben des veränderlichen Schaltwerks durch den Umschalter SZ (I@r;ihte eist) gewählt, wobei gleichzeitig das Schrittsclaltwerk PS jedesmal um einen Schritt fortschreitet. Am Ende des vierten ZwischenraumitilpulseS gelt DS in die Stellung 23, in welcher seine Bürste auf eine durch CI angelegte Batteriespannung trifft, so daß SZ angezogen wird. SZ bleibt daher angezogen, bis DS am Ende des sechsten Impulses in die Stellung 24 gefallen ist. lii diesem Augenblick geht SZ in die Stellung ; , in welcher es den Kolben 7 wählt, d. h. den normalem Zwischenrahm plus drei Einheiten. Die fünf erst(°it Impulse betragen so zwei Einheiten, während die letzten drei Impulse drei Einheiten betragen, so daß sich ein Gesamtbetrag von neunzehn ergibt.
  • Das über den Draht fl ankommende Zeilenendsignal führt FLK in die Stellung 3. In dieser Stellung wird FLK mit der ltnptilsqttelle (i verbutiden und vervollständigt seine Drehung. @,\'ällren(1 dieser Rückkehr auf Null erfüllt es die dem Umschalter FLR in der Beschreibung der Fig. .4 bis <9 zugefalleilen Aufgaben, wie Vorschub des Films, 1 falten des Relais SE, und schickt außerdem die Umschalter PS und CI mittels ihrer bekannten Stromkreise zur Rückführung in Selbstunterbrecherbetriel> in ihre Ruhestellung zurück.
  • Zweite Al>waiidlung der Justierung. Fig.32 zeigt eine zweite Abwandlung der Justiervorrichtung. Bei diesem Beispiel wird das Schrittschaltwerk ES durch die Relais RCl-RCS eingestellt, welche wie bei (lern vorhergehenden Beispiel durch die von (lern Zähler kommenden Drähte Co gesteuert werden. `renn die Bedienungsperson den Taster FLC betätigt, geht der Kombinationsschalter FLK iti die Stellung i, in welcher er an die Relais RCt-RC5 die Blockierungsbatteriespannung legt, wodurch der Zähler für das Schreiben der folgenden Zeile freigegeben wird. Es sei wiederum angenomtnen, daß das Zeilendefizit neunzehn Einheiten beträgt. Das Schrittschaltwerk ES bleibt in der Stellung i9 stehen. In jeder seiner Stellungen schaltet dieser Umschalter zwei Widerstände in einen Stromkreis ein, welcher von der Batterie zur Erde gellt und einen Spannungsteiler bildet, durch welchen ein Potential an den Draht k angelegt wird. Dieses Potential ist der Zahl der Einheiten in dem Zeilendefizit (plus eine) proportional, z. B. i V je Einheit. Bei dein gewählten Beispiel wird somit der Punkt k auf ein Potential von 19 + i = 20 V gebracht.
  • Außerdem befindet sich cler Zwischenraumzähler C I in der der Zahl der Zwischenräume entsprechenden Stelltitig, z. B. B. Mit Hilfe von mit seinen verscaliedenen Kontakten verbundenen Widerständen schickt (fieser Unischalter in einen Widerstandssatz Rf einen solchen Strom, daß in jedem Widerstand Rf der Spannungsabfall genau gleich N V ist, wobei \' die Zahl der Zwischenräume ist. Bei dem gewählten Beispiel beträgt dieser Spannungsabfall 8 V in jedem Widerstand Rf.
  • Sobald ES seine Stellung erreicht hat, iy in dem gewählten Zahlenbeispiel, fällt FLK, welches durch den Arheitskäritakt des langsam abfallenden Relais R.1 eingeschaltet gehalten war, ab und geht itl seine Stellung 2, in welcher es über den Arbeitskontakt des polarisierten Relais Rpl eine Batteriespannung an den Stromkreis für das Arbeiten in Selbstunterbrecherschaltung des Schrittschaltwerks SZ anlegt. Dieses zwischen den Punkt k von 20 V arid die an Erde liegende Bürste hc von Rp, geschaltete Relais spricht in der Tat an. SZ beginnt zu arbeiten, und das Potential der Bürste Bc kommt tittclieitiander auf 8, 16 und 24 V. In diesem Augenblick fällt das Relais Rpl ab, da der Strom seine hichtung umkehrt und das Relais Rp2 arbeitet. Das Schrittschaltwerk SZ bleibt auf seiner dritten Stellung stehen, welche mit dem Kolben 6 verbunden ist, welcher eine Fortschaltung um den normalen Abstand plus zwei Einheiten ergibt. FLK, welches durch den Kontakt von Rpl eingeschaltet gehalten wird, fällt ab und geht in die Stellung 3. in welcher es während des Abdrucks der Zeile bleibt. Das Signal des zu justierenden Zwischenraums kommt durch den Draht Jus an und wird an den Umschalter ES angelegt, welcher jedesmal um einen Schritt vorrückt. Gleichzeitig arbeitet ein Kolben der veränderlichen Schaltung, welcher von dein Umschalter SZ in der oben erläuterten Weise gewählt wurde. Das Schrittschaltwerk E S geht so in die Stellung 2o, hierauf 21, 22 und 23, und das Potential des Punktes K nimmt bei jedem Schritt um i V zu, so daß es 24 V erreicht, wenn ES in die Stellung 23 am Ende des vierten Impulses kommt, worauf das Relais Rp., abfällt, da es sich auf jeder Seite auf demselben Potential (24 V) befindet, und seinen Ruhekontakt schließt. Der fünfte Impuls betätigt somit gleichzeitig SZ und FLK über Rp2 in der Ruhestellung, und SZ geht in die Stellung 4, in welcher es einen zusätzlichen Vorschub von drei Einheiten für die folgenden Zwischenräume wählt. FLK geht in die Stellung 4, in welcher es bleibt. Die folgenden Impulse ergeben somit Intervalle, welche eine Einheit mehr haben, d. h. ingesamt 5mal zwei und 3mal drei, d. h. insgesamt neunzehn Einheiten. Wenn das Zeilenendsignal an FLK über den Draht fl ankommt, geht FLK in die Stellung 5, in welcher es an die Impulsquelle G angelegt ist, so daß es seine Drehung vollendet, während welcher es die Hilfsaufgaben, wie Vorschub des Films usw., erfüllt und den Zähler Cl auf Null zurückführt.
  • Fig. 34 bis 37 stellen eine von Samuel H. C a 1 d -j w e 1 1 herrührende Abwandlung der Photographiervorrichtung dar. Bei dieser Abwandlung steht der photographische Film während des Abdrucks der Zeile fest, anstatt von einem beweglichen Schlitten getragen zu werden, welcher sich nach der Aufnahme eines jeden Zeichens verstellt, und das Bild wird mittels eines optischen Systems verschoben, welches zwischen der Matrizenträgerscheibe und dem lichtempfindlichen Film angeordnet ist, und zwar ohne daß die Abmessungen verändert werden und ohne daß die Schärfe von einem Ende der Zeile zum anderen geändert wird.
  • In Fig. 34 ist die Typenträgerscheibe bei D dar= gestellt und dreht sich beständig in der Pfeilrichtung. Das Blitzrohr L beleuchet die gewählte Type im Augenblick ihres Vorbeigangs vor einer Linse i P mit der Brennweite f l. Diese Linse hat eine Entfernung von der Scheibe, welche gleich ihrer Brennweite ist, und wirkt nach Art eines Kollimators, der ein Bild der Type im Unendlichen ergibt. Auf der optischen Achse dieser Linse 111 befindet sich eine zweite Linse 2 P der Brennweite f2, welche einem Prisma 3P zugeordnet und in einem verschiebbaren Halter 4P angeordnet ist, welcher sich längs der optischen Achse der Linse i P in dem Rohr 5 P verschieben kann. Diese zweite Linse erzeugt ein Bild der Type in ihrem Brennpunkt. Der empfindliche Film FP wird im Brennpunkt dieser Linse 21' angeordnet. Hierfür ist der optische Abstand zwischen dem Film FP und der Linse 2 P unter Berücksichtigung der R-jflektion in dem Prisma 3 P gleich der Brennweite der Linse 2P. Hieraus ergibt sich, daß für alle Stellungen, welche die durch die Linse 2 P und das Prisma 3 P gebildete Anordnung zwischen der äußersten rechten, voll ausgezogen dargestellten Stellung und der gestrichelt dargestellten Ausgangsstellung einnehmen kann, stets ein scharfes Bild auf dem Film entsteht, dessen Abmessungen konstant bleiben und nur von den Brennweiten der beiden Linsen abhängen. Es sei mit D, der als sehr groß angenommene Abstand bezeichnet, in welchem die Linse i P ein Bild der von der Scheibe getragenen Type ergibt. Dieses Bild ist für die Linse il' ein auf der rechten Seite der Figur gelegenes umgekehrtes reelles Bild, wobei die Vergrößerung gleich D,/f, ist. Dieses Bild ist für die Linse 2 P ein in einer ebenfalls sehr großen Entfernung D2 liegender virtueller Gegenstand, von dem sie ein reelles Bild gleicher Richtung in ihrem Brennpunkt mit einer Vergrößerung von f2/D2 entwirft. Wenn sich die von der Scheibe getragene Type genau in dem Brennpunkt der Linse i P befindet, werden die Abstände Dl und D2 unendlich und können infolgedessen als gleich angesehen werden; der Abstand zwischen den Linsen wird demgegenüber vernachlässigbar, und für die resultierende Vergrößerung, welche das Produkt der beiden Vergrößerungen der beiden Linsen ist, ergibt sich infolgedessen ;1.h. sie ist für alle Stellungen der Linse 2P konstant, wenn diese in dem Rohr 5 P gleitet. Infolge der Anwesenheit des Prismas ist das Bild gegenüber der vorstehend beschriebenen Anordnung umgedreht; man kann jedoch den Zeichen die gewünschte Stellung geben, indem man die Matrizen derselben auf der Scheibe in geeigneter Weise anordnet.
  • \laii kann die Vergrößerung und infolgedessen die Größe der Zeichen verändern, indem man die Brennweite der Linse i P oder der Linse 2 P ändert. Um z. B. größere Zeichen zu erhalten, genügt es, die Brennweite f2 der Linse 2P zu vergrößern oder die der Linse i P zu verkleinern. Praktisch scheint die Auswechslung der Linse i P einfacher. Die neue Linse wird so angeordnet, daß die Typen der Scheibe in ihrer Brennebene liegen. Unter diesen Umständen entsteht das Bild weiter auf dem Film FP und behält konstante Abmessungen, unabhängig von der der beweglichen Linse 2P und dem zugeordneten Prisma 3 P in dem Rohr 5 P gegebenen Stellung.
  • Fig. 35 ist eine Profilansicht der schematisch in Fig. 34 dargestellten Vorrichtung. Der lichtempfindliche Film FP kommt von einer Abgabespule 6 P und gelangt auf eine Fortschaltwalze 8 P, welche bei jedem Zeilenende betätigt wird, um den Abstand unter den Zeilen herzustellen, worauf der Film auf der Aufnahmespule 9 P aufgespult wird. Diese Anordnung ist ebenso wie das System mit der beweglichen Linse und dem Prisma auf einem Gestell to P angeordnet, und die Gesamtanordnung ist gegen das Außenlicht durch eine geeignete, nicht dargestellte Vorrichtung geschützt.
  • Fig. 36 und 37 zeigen, wie das soeben beschriebene System an Stelle des in Fig. ,4 dargestellten Filmträgerschlittens angebracht werden kann. Die durch die veränderliche Fortschaltung (Fig. 3 und 4) gesteuerte Schraubenspindel 17 F wird in der unter Bezugnahme in Fig. 3 und I beschriebenen Weise benutzt, um eine Mutter E zu verstellen. Das Prisma 3 P ist in einem Halter i i P angebracht, der mit auf Schienen 13 P laufenden Rollen 12 P versehen ist. Fig. 36 ist ein lotrechter Mittelschnitt des das Prisma tragenden Schlittens.
  • Das soeben beschriebene optische System bietet den Vorteil, die Verwendung einer stillstehenden lichtempfindlichen Oberfläche zu ermöglichen. Die beweglichen Teile sind auf eine Linse und ein Prisma von verhältnismäßig sehrgeringemGewicht beschränkt, welche leichter, schneller und über größere Strecken verschoben werden können als ein Schlitten, welcher ein Filmmagazin trägt, dessen Gewicht notwendigerweise sehr viel größer ist. Bei dieser Vorrichtung wird es ebenfalls möglich, \lagazine vorzusehen, die große Filmmengen enthalten können, und diese mit Zubehörteilen, wie z. B. Messer zur Abschneidung des belichteten Films, Stempel, Verschlußgehäuse usw., zu versehen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist es klar, daß sie keineswegs auf diese Beispiele beschränkt ist, sondern daß man zahlreiche Abwandlungen und Veränderungen der Erfindung vornehmen kann. ohne ihren Rahmen zu verlassen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hiotographische @etziiiasdiine.lie#i x@-elcller die eine Zeile bildenden Typen vor der Photographie registriert werden, während die Typenmatrizen von einer drehbaren Scheibe oder Trommel getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Matrizenträger beständig dreht und daß die Typen auf eine lichtempfindliche Oberfläche mittels eines äußerst kurzen Lichtblitzes photographiert «-erden, dessen Dauer gleich oder kleiner als 30 Mikrosekunden ist und der unter der Kontrolle der Registriervorrichtung (ENR, Fig. 2) in dem Augenblick auftritt, in welchem die zu photographierende Type in die Aufnahmestellung kommt.
  2. 2. Photographische Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der photographische Abdruck in zwei Phasen unterteilt ist, und zwar eine erste Phase, während welcher alle von der Matrizenträgerscheibe oder -trommel (1)) getragenen Buchstaben des Alphabets vor dem Aufnahmeobjektiv (O) mit konstanter Geschwindigkeit vorbeilaufen und der gewählte Buchstabe durch eine Blitzlampe (L) photographiert wird, und eine zweite Phase, während welcher der Film um einen der Breite des soeben photographierten Buchstabens gleichen Betrag vorwärts bewegt wird, während die Matrizenträgerscheibe oder -trommel (D) während dieser Zeit wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, damit das ganze Alphabet für die Photographie des folgenden Buchstabens von neuem vor dem Aufnahmeobjektiv (O) vorbeiläuft.
  3. 3. Photographische Setzmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen drehbaren Typenträger (1), Fig.29), welcher eine Schriftart (F1) auf einem Teil seines Umfangs undeine z«-eite Schriftart (F2) auf einem anderen Teil seines Umfangs trägt, einen Steuerstromkreis für das lllitzrohr undMittel zumWechseln der :Arbeitszeit des Kreises der Blitzlampe gegenüber der Drehung des Typenträgers (1l). derart, daß die Schriftart gewechselt wird.
  4. 4. Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenmatrizen im Augenblick ihres Vorbeigangs vor dem Objektiv (O) durch eine äußerst kurze Leuchtentladung photographiert werden, welche durch die Registriervorrichtung (ENR) möglich gemacht und durch einen photoelektrischen Impuls ausgelöst wird, der durch den Durchgang einer Marke, z. B. eines undurchsichtigen oder durchsichtigen Spalts (F', Fig. 16), der mit dem Typenträger (D) starr verbunden und in einer bestimmten Entfernung von der Type auf (lern Wege eines Lichtbündels angeordnet ist, erzeugt wird. ä. Setzmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeder Type auf dem Matrizenträger (D) zur Erzielung des den Aufnahmelichtblitz auslösenden photoelektrischen Impulses zugeordnete Marke (F') bei der Herstellung des Matrizenträgers (D) durch gleichzeitige Photographie der Marke (F') und der zugeordneten Type, welche einen bestimmten gegenseitigen Abstand voneinander haben, erhalten wird. 6. Setzmaschine nachAnspruch 1, bei welcher die Typen in einem binären Kode registriert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der binäre Kode derRegistriervorrichtung (ENR, Fig. 16) durch eine drehbare 1)ccliiffricrcorriclitung (42) übersetzt wird, welche mit dem Matrizenträger (D) angetrieben wird und die Kombinationen der verschiedenen Typen durch leitende und nichtleitende Teile wiedergibt (Fig. io), wobei diese Decliiitriervorrichtutig während des Durchgangs der ausgewählten Type durch die Aufnahmestellung einen Steuerstromkreis (40, Fig. 16) betätigt und dem photoelektrischen Impuls die Auslösung des Aufnahmeblitzes gestattet. j. Setzmaschine nach Anspruch i, bei welcher die Typen in einen binären Kode übersetzt und in dieser Form in einer Registriervorrichtung registriert werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewisse Zahl von Elementen des binären Kodes zur Kennzeichnung der Breite der Typen in binärer Chiffrierung benutzt wird. Setzmaschine nach Anspruch j, dadurch gekennzeichnet, daß die die Breite der Typen kennzeichnenden Elemente des Registrierungskodes einen binären Zähler (Fig. 12, 13, 14, 15) betätigen, welcher die Länge der Zeile zusammenzählt, und daß die Justierung dadurch erhalten wird, daß man zu der Zeilenlänge die in binäre Zählung umgeformte Zahl der justierbaren Zwischenräume so oft (P-inal) hinzufügt, daß die Kapazität des Zählers erreicht oder überschritten wird, und daß man die Breite der justierbaren Zwischenräume um eine Zahl von Einheiten vergrößert, welche gleich P i Einlieite» für eine Zahl von Zwischenräumen gleich der von dem Zähler angezeigten Zahl nach Erreichung oder Überschreitung seiner Kapazität und P Einheiten für die übrigen Zwischenräume ist. 9. Setzmaschine nach Anspruch i, geketitizeichnet durch eine Tastatur (CL, Fig. i), einen Zeilenzähler (CPi, Fig. 1) zur Registrierung der Werte der Breite der Typen, einen Zwischenraumzähler (CP2, Fig. 1), einen Stromkreis, der von einem von dem Gesamtwert der Zeilenlänge abhängenden Strom durchflossen wird, ein Meßinstrument zur Messung der Stärke dieses Stroms, wobei dieses Meßinstrument so geteilt ist, daß es die Differenz zwischen den Breitenwerten und der Länge der justierten Zeile angibt, einen zweiten Meßapparat (@l:ll), der gleichzeitig auf diesen Strom und auf den Zwischenraumzähler anspricht, um den Wert des gewünschten justierzuwachses anzugeben. io. Setzmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeilenzähler (Fig. 16 bis 21) ein binärer Zähler mit mehreren Stufen ist, wobei ein Widerstand (Cl, Fig. 21) für jede Stufe und ein gemeinsamer Meßkreis, welcher diese \Viderstände parallel schaltet und mit dem Apparat zur Messung des Defizits verbindet, vorgesehen sind. i i. Setzmaschine nach Anspruch i und 8, gekennzeichnet durch ein mit dem binären Zähler (12) verbundenes Schrittschaltwerk (PR, Fig. 20) und Mittel, um die Vorrückung dieses Schrittschaltwerks zu bewirken, wenn der binäre Zähler seine Kapazität überschreitet. 12. Setzmaschine nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Subtraktionsmittel für den binären Zähler (12), Mittel zur Ausführung der Subtraktion an dem Schrittschaltwerk (PR, Fig. 20), ohne dessen Richtung umzukehren, und Mittel mit einem zusätzlichen Schrittschaltwerk (SZ, Fig. 20), welches betätigt werden kann, um die Endstellung des ersten Schrittschaltwerks zu verändern. 13. Setzmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (Fig. 12, 13, 14, 15) so viele binäre Registrierungselemente mit zwei stabilen Stellungen aufweist, wie binäre Stufen zur Kennzeichnung der Breite der Typen vorhanden sind, wobei jedes Registrierungselement durch ein Betätigungs-und Rückhalterelais mit zwei entgegengesetzten Wicklungen betätigt wird, an welches das Steuerpotential der entsprechenden Stufe bzw. das von der vorhergehenden Stufe kommende Rückhaltepotential so angelegt werden, daß im Fall eines gleichzeitig mit einer Rückhaltung erfolgenden Eingangs dieses Betätigungsrelais in Ruhe bleibt, ohne das Registrierungselement zu betätigen, aber durch einen Ruhekontakt das Rückltaltepotential auf die nächste Stufe überträgt. 14. Setzmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (Fig. 12, 13, 14, 15) für jede Stufe Betätigungs- und Rückhalterelais aufweist, welche das Steuerpotential einer Stufe verhindern, das entsprechende binäre Registrierungselement zum Arbeiten zu bringen, wenn gleichzeitig ein Rückhaltepotential von der unteren Stufe übertragen wird, und unabhängig von der Stellung des Registrierungselements der nächsten Stufe ein Rückhaltepotential auf diese übertragen. 15. Setzmaschine nach Anspruch 7 oder 8, bei welcher der Zähler so viele mechanische binäre Registrierungselemente mit zwei stabilen Stellungen aufweist, wie binäre Zählstufen zur Kennzeichnung der Breite der Typen vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierungselemente durch Differentiale betätigt werden (Fig. 23, 24, 25), bei denen ein Eingang durch einen von der vorhergehenden Stufe kommenden Rückhalteimpuls und der andere Eingang durch den Betätigungsimpuls der Stufe, der das Element angehört, betätigt wird, wobei die resultierende Bewegung auf die folgende Stufe durch eine nicht umkehrbare Übertragungsvorrichtung übertragen wird, welche jeden zweiten Impuls überträgt. 16. Setzmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur übertragung (z. B. 9 AT und 6 B, Fig. 23) von einer Stufe zur anderen zwei Organe aufweist, die gegenseitig um eine Teilung verschoben sind und die man durch eine Gleitbewegung ohne Auskupplung zwischen den beiden Stufen zum Eingriff bringen kann, so daß die Rückhaltestellungen umgedreht werden und der Zähler (Fig. 23, 24) in dem einen Fall eine Addition und in dem anderen Fall eine Subtraktion vornimmt. 17. Setzmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur intermittierenden Übertragung (Fig. 23) mit einer Stellung versehen ist, in welcher sie die Rückhaltungen nicht überträgt, aber die Vbertragung der Verstellungen auf die tiefere Stufe verhindert, was gestattet, die Stufen, die angesprochen haben, in die Nullstellung zurückzuführen,ohne daß gegenseitigeBeeinflussungen durch die Vorrichtung zur Übertragung der Rückhaltung auftreten. 18. Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriervorrichtung (ENR, Fig. i und 2) zwei unabhängige Teile aufweist, von denen der eine für die Registrierung und der andere für die Ablesung bestimmt ist, wobei der erstere (EILT) der Tastatur (CL, Fig. i) und dem Schlitten (CM, Fig. 1) einer Schreibmaschine während des Anschlagens zugeordnet ist und eine Zeile durch Eindrücken der in einer Ebene angeordneten gleitenden Stifte (z. B. B1 bis B 7 ) registriert, während der zweite (EX) einer photographischen Einheit zugeordnet ist und die die vorhergehende Zeile kennzeichnenden eingedrückten Stifte feststellt, wobei das Registrierungsstiftfeld (EB) zwei Stiftgruppen (B und B') aufweist, von denen die eine mit dem dem Schlitten der Schreibmaschine zugeordneten Registrierungsteil zusammenarbeitet, während die andere mit der Aufnahmeeinheit zusammenarbeitet. ic). Setzmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Tastatur (CL, Fig. i), eine Registriervorrichtung (ENR, Fig. i) zur Aufspeicherung des jeder betätigtenTypentaste entsprechenden Kodes, einen binären Zähler mit mehreren Stufen zur Aufspeicherung des Wertes der Breite der Typen, eine Berichtigungsvorrichtung zum Abziehen des Wertes der Breite einer falschen Type, wobei die Berichtigungsvorrichtung Mittel zur Umkehrung jeder Stufe des binären Zählers, Mittel zur Hinzufügung des Wertes der Breite der falschen Type und Mittel zur neuerlichen Umkehrung jeder Stufe des Zählers aufweist. 20. Setzmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme- oder Registriervorrichtung (ENR, Fig. 2), deren Verstellung durch den Schlitten (C_11) der Schreibmaschine gesteuert wird, Berichtigungsorgane trägt, mit deren Hilfe die einer gegebenen Type entsprechenden Stifte zunächst festgestellt werden können, um von dem Zähler (Fig. 12, 13, 14, 15) die Breite einer auszulöschenden Type abzuziehen, und hierauf in ihre Ruhestelluttg zurückgeführt werden können, was die Auslöschung der Type sowohl in dem Zähler wie in der Registriervorrichtung (Fig. 2) bewirkt. 21. Setzmaschine nach Anspruch i mit einem einen lichtempfindlichen Film tragenden Schlitten, der proportional zu der Breite der Typen mittels einer veränderlichen Fortschaltung verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderliche Fortschaltung ein Zahnrad (37F) aufweist, welches in der Ruhestellung mit einem mit Armen versehenen drehbaren Zahnsektor (39F) über ein bewegliches Zahnrad (4oF) im Eingriff steht, wobei dieses Rad (37F) zunächst von dem beweglichen Zahnrad (4o F) und infolgedessen von dem Zahnsektor befreit und in seiner Stellung durch eine Klaue (47F) blockiert wird, während sich der Zahnsektor (39F) im entgegengesetzten Sinn des Drehsinns dieses Rades verstellt, bis einer seiner Arme auf ein Anschlagstück (z. B. 41 F, Fig. 7) trifft, dessen Stellung der fortzuschaltenden Zähnezahl entspricht, und an zweiter Stelle durch die Rückkehr der Klaue (47 F) in die Ruhestellung freigegeben und gleichzeitig wieder mit dem Zahnsektor (39F) durch das gleichzeitig mit der Freigabe der Klaue wieder in Stellung gebrachte bewegliche Zahnrad (4o F) zum Eingriff gebracht wird, wodurch das Zahnrad (37F) und der Zahnsektor (39F) zurückgeführt werden, bis der Arm (57F) des Zahnsektors auf seinen festen Ruheanschlag (64F) trifft. 22. Setzmaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (4o F), welches das Zahnrad (37F) mit dem Zahnsektor (39F) verbindet, durch einen Teil (5o F) gesteuert wird, der als Riegel wirkt, wenn er sich in der Eingriffsstellung (Fig.9) befindet, um die Stoßwirkungen aufzunehmen. 23. Setzmaschine nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (38F) des den Zahnsektor (39F) tragenden Teils mit einer Klinke (34 F, Fig. 6) versehen ist, welche in dem Augenblick, in welchem der Arm des Zahnsektors auf einen Anschlag trifft, zurückgestoßen wird und in einen Zahn des Rades (37 F) eingreift, so daß das Zurückprallen des Zahnsektors durch den Stoß verhindert wird. 24. Setzmaschine nach Anspruch i mit einem durch eine veränderliche Fortschaltung angetriebenen, einen Film tragenden Schlitten, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderliche Fortschaltung den Filmträgerschlitten (CHA, Fig. 3 und 4) mittels einer Antriebsschnecke (17 F, Fig.3) antreibt, deren Ganghöhe in der Nähe des Sperrwinkels liegt oder diesen übertrifft, so daß die Rückwirkungen des Anhaltens des Schlittens auf die veränderliche Fort-Schaltung unterdrückt oder verringert und in einen Druck in der Achsrichtung der Antriebsschnecke umgewandelt werden. 25. Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Film (FP, Fig. 3, 4) fest steht und daß die Bilder der Typen mittels eines ersten Objektivs (i P), welches als Kollimator wirkt, und eines zweiten Objektivs (2 P) projiziert werden, welches sich längs der optischen Achse des Kollimators intermittierend entsprechend der Breite der aufeinanderfolgenden Typen verstellen kann, wobei ein Spiegel oder Prisma (3 P) dem zweiten Objektiv zugeordnet ist, um das von diesem gebildete Bild auf den empfindlichen Film (FP) zu werfen, welcher sich von dem zweiten Objektiv (2 P) in einer optischen Entfernung befindet, die gleich der Brennweite dieses Objektivs ist.
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