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DE1772720A1 - Photographisches Schnellentwicklungsverfahren - Google Patents

Photographisches Schnellentwicklungsverfahren

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Publication number
DE1772720A1
DE1772720A1 DE19681772720 DE1772720A DE1772720A1 DE 1772720 A1 DE1772720 A1 DE 1772720A1 DE 19681772720 DE19681772720 DE 19681772720 DE 1772720 A DE1772720 A DE 1772720A DE 1772720 A1 DE1772720 A1 DE 1772720A1
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DE
Germany
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recording material
photographic
gelatin
acrylic copolymer
copolymer
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19681772720
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DE1772720B2 (de
Inventor
Gaber Robert Carleton
Russell William Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1772720A1 publication Critical patent/DE1772720A1/de
Publication of DE1772720B2 publication Critical patent/DE1772720B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/04Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with macromolecular additives; with layer-forming substances
    • G03C1/053Polymers obtained by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. vinyl polymers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
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    • G03C1/08Sensitivity-increasing substances
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
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Description

PATENTANWÄLTE R/25/65 12. Juni 1968 DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS.. thierschstrasse 8
DR. BRANDES, DR.-ING. HELD 177 27 2Q telefon= pn) 293297
Rep.Nr. 121 363
Eastman Kodak Company, Rochester, 343 State Street, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Photographisches Schnei!entwicklungsverfahren
Die Erfindung betrifft ein photopraphisches Schnellentwicklungsverfahren, bei dem ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht sowie gegebenenfalls Zwischen- und/oder Deckschichten, belichtet und bei Temperaturen von über 270C in einer automatischen Schnellentwicklungsvorrichtung, in der das zu entwickelnde Aufzeichnungsmaterial nacheinander kontinuierlich durch eine Eintwicklungs-, Fixier- und Waschlösung und danach durch eine Trockenkammer geführt wird, entwickelt wird.
Die bei Anwendung der in jüngster Zeit bekannt gewordenen Schnei!entwicklungsverfahren erforderlichen Verfahrensbedingungen, insbesondere die hohen Temperaturen, üben bekannt·
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lieh einen nachteiligen Einfluß auf die photographischen Eigenschaften des entwickelten Filmmaterials, z. B, auf die Abriebfestigkeit, den Kontrast, die maximale Dichte und die photographische Empfindlichkeit, aus und führen ferner zu entwickelten photographischen Filmen mit starker Opaleszenz und hohem Schleier. Besonders stark beeinträchtigt werden bei der Schnellentwicklung die photographischen Eigenschaften von photographischen Aufzeichnungsmaterialien mit Silberhalogenidemulsionsschichten mit niedrigem GeIatinegehalt, insbesondere von solchen, die auf beiden Seiten des Trägers Silberhalogenidemulsionsschichten mit niedrigem Gelatinegehalt aufweisen.
Ls ist bekannt, daß die photographischen Eigenschaften von hochempfindlichen photographischen Aufzeichnungsmaterialien dadurch verbessert werden können, daß man den Emulsionsschichten synthetische Polymere, z, B. Poly-N-vinyllactame, einverleibt. Photographische Aufzeichnungsmaterialien mit Poly-N-vinyllactame enthaltenden Emulsionsschichten haben jedoch auch den Nachteil, daß sie nach der Entwicklung oftmals einen hohen Schleier und/oder eine starke Opaleszenz aufweisen. Aus der USA-Patentschrift 3 058 826 sind ferner bereits photographische Aufzeichnungsmaterialien mit CeIatinedeckschichten bekannt, die bei normaler Entwicklung Filme mit geringem Schleier ergeben. Werden derartige photographische Aufzeichnungsmaterialien, die Gelatine in der
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Silberhalogenidemulsionsschicht als Bindemittel und/oder in einer Deckschicht enthalten, jedoch bei hoher Temperatur in einer automatischen Schnellentwicklungsvorrichtunp entwickelt, so ergeben sie entwickelte Filme mit relativ starkem Schleier,
Aufgabe der Erfindung ist es, ein photographisches Schnellentwicklungsverfahren anzugeben, das auch bei relativ hohen Temperaturen ohne Erhöhung des Schleiers und ohne Verschlech- ™ terung der photographischen, insbesondere der sensitometrischen Eigenschaften des Aufzeichnungsmaterials, in einer automatischen Schnei!entwicklungsvorrichtung durchgeführt werden kann.
Unter einer automatischen Schnellentwicklungsvorrichtung ist somit eine Vorrichtung zu verstehen, in der das zu entwickelnde Ai Fzeichnungsmaterial mit Hilfe eines Rollentransportsystems nacheinander durch eine Entwicklungs-, Fixier- i und Waschlösung, schließlich durch eine Trockenkammer geführt wird, Derartige Vorrichtungen sind insbesondere zur Entwicklung von Röntgenfilmen bekannt und können als sog. "Linweg"-Entwicklungsvorrichtungen (unidirectional processing machine) bezeichnet werden, da in ihnen das zu entwickelnde Aufzeichnungsmaterial nur in einer Richtung transportiert wird und nicht, wie z. B. bei der Entwicklung von Hand, in eine Badlösung eingetaucht und in entgegengesetzter Richtung aus dom Iiad wieder entnommen wird,
BAD ORIGINAL .... .,0D9837/1722
Gegenstand der Erfindung ist ein photographisches Schnellentwicklungsverfahren, bei dem ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht sowie gegebenenfalls Zwischen- und/oder Deckschichten, belichtet und bei Temperaturen von über 270C in einer automatischen Schnellentwicklungsvorrichtung, in der das zu entwickelnde Aufzeichnungsmaterial nacheinander kontinuierlich durch eine Entwicklung-, Fixier- und Waschlösung und danach durch eine Trockenkammer geführt wird, entwickelt
• das ist
wird, /dadurch gekennzeichnet/ daß man ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, das in mindestens einer Schicht ein mit Gelatine verträgliches und eine Glasübergangstemperatur von unter etwa 2O0C aufweisendes Acrylmischpolymer enthält, verwendet.
Das in einer der Schichten des verwendeten photographischen Aufzeichnungsmaterials vorhandene Acrylmischpolymer bewirkt, daß das Aufzeichnungsmaterial bei hohem Temperaturen schnell mit den bei der Entwicklung verwendeten Badlösungen reagiert und schnell trocknet, so daß eine automatische und kontinuierliche Schnellentwicklunp in einer sog. Einweg-F.ntwicklungs Vorrichtung möglich ist, ohne daß der Schleier und/oder die Opaleszenz des entwickelten Materials erhöht oder dessen Abriebfestigkeit erniedrigt werden.
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Das Verfahren der Erfindung unterscheidet sich somit eindeutig von dem aus der belgischen Patentschrift 700 301 bekannten Verfahren zur Schnellentwicklung bei erhöhter Temperatur in einer sog. Einweg-Schnel!entwicklungsvorrichtung, bei dem ein ein Gelatinehärtungsmittel enthaltendes photographisches Aufzeichnungsmaterial verwendet wird.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführunpsform des Verfahrens der Erfindung wird ein photographisches Aufzeichnungsmaterial verwendet, das außer dem Acrylmischpolymer ein aus einem Nitroazol, einem Mercaptoazol oder einer Anthrachinon-2-sulfonsäure bestehendes Entwicklungsmodifiziermittel enthält.
Bei Verwendung eines solchen Aufzeichnungsmaterials lassen sich besonders vorteilhafte Ergebnisse erhalten, d, h, es werden entwickelte Aufzeichnungsmaterialien mit besonders geringer Opaleszenz, geringem Schleier, hohem Kontrast, hohem Y-Wert, hoher maximaler Dichte und besonders guter Abriebfestigkeit erhalten,
Heterocyclische Verbindungen wurden zwar bereits Silberhalogenidemulsionsschichten photographischer Aufzeichnungsmaterialien zugesetzt, doch war bisher nur deren Verwendung als Antischleiermittel, nicht jedoch deren Verwendung als Entwicklungsmodifiziermittel zur Erhöhung des γ-Wertes und der Verbesserung der sensitometrischen I igenschaften bekannt, 009837/1722 BADOR1G1NAL
Acrylmischpolymere, die den beim Verfahren der Erfindung verwendeten photographischen Aufzeichnunpsmaterialien einverleibt werden können, können durch Mischpolymerisation von polymerisierbaren Acrylmonomeren, die die charakteristi-
^ 0 sehe Acrylgruppierung .C=C-C- aufweisen, mit in ihrer
chemischen Struktur verschiedenen anderen Acrylmonomeren oder mit anderen polymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Monomeren, die mit den Acrylmonomeren polymerisierbar sind, hergestellt werden. Die erforderliche Glasübergangstemperatur (Tg) von weniger als 2O0C kann durch thermische Differenzialanalyse berechnet werden, wie z. B. in "Techniques and Methods of Polymer Evaluation", Band 1, Marcel Dekker Inc., New York, 1966, beschrieben wird.
Typische geeignete Mischpolymerisate enthalten als Acrylateinheiten Alkylacrylate, z. B. Methylacrylat, Äthylacrylat, Propylacrylat und Butylacrylate, z, B, η-Butyl- oder t-Butyl· acrylate, ferner Amylacrylate oder Hexylacrylate. Besonders geeignet sind Acrylmischpolymere, die Acrylsäure- oder SuI-foesteracylateinheiten enthalten. Typische geeignete derartige Mischpolymerisate sind z. B. Copoly(Butylacrylat-Acrylsäure), Copoly(Methylacrylat-Acrylsäure), Copoly(Äthylacrylat-Acrylsäure) und CopolyCButylacrylat-Sulfoprppylacrylat),
In besonders vorteilhafter Weise enthält das verwendete Mischpolymerisat bis zu etwa 30 Mol-t Acrylsäure- oiler SuI-
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BAD
foesteracrylatreste. Besonders geeignet sind Latices aus Alkylacrylatmischpolymerisaten mit bis zu 20 Gew.-% Acrylsäure- oder Sulfoesteracrylatresten, Ein hoher Gehalt an die Löslichkeit fördernden Gruppen, z. B. an Acrylsäure- oder Sulfoesterrresten, führt zu in Wasser leichter löslichen Polymerisaten. Erfindungsgemäß können auch Gemische aus leichter löslichen Polymerisaten und Polymerlatices verwendet werden, um Emulsionen mit den gewünschten Löslichkeitseigenschaften zu erhalten-.
Das Acrylmischpolymer soll mindestens 10 Gew.-I, zweckmäßig 10 bis etwa 99 Gew.-I, vorzugsweise xaox etwa 25 bis 75 Gew,-%, des Bindemittels der Emulsionsschicht des photographischen Aufzeichnunpsmaterials ausmachen, Der Rest besteht vorzugsweise aus Gelatine, Vorzugsweise enthält die Emulsionsschicht weniger als 100 g, vorzugsweise weniger als 75 g, Gelatine pro Mol Silberhalogenid, um die Trocknungszeit des entwickelten ph-otographischen Aufzeichnungsmaterials zu verkürzen.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungs form der Erfindung enthält das verwendete photographische Aufzeichnungsmaterial ein Mischpolymerisat, das außer aus Resten der
nenannten Monomeren nus Resten eines dritten Monomeren aufist
rebaut X&1ÜX3. Besonders geeignet sind synthetische Polymerisate ans 1, Λ 1 kyl ac τ " I ni cn , 2. A' π ]ί:'ίιικ oder ί'υ 1 f nest er-
; ,q ; ! ;> ; BAD ORiGINAL
acrylaten und 3. einem Acrylmonomeren mit aktiven Methylengruppen in den Seitenketten, z. B. Malonesterresten, Acetoessigesterresten, Cyanoessigesterresten oder 1,3-Diketonresten, wie sie z. B. in der argentinischen Patentschrift 156 690 beschrieben werden. Vorteilhafte derartige Mischpolymerisate sind z. B. Copoly(Äthylacrylat-Acrylsäure-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat), Copoly(Butyl-acrylat-Natriumacryloxypropansulfonat-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat), Copoly(Methylacrylat-Natriumacryloyloxypropansulfonat-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat), Copoly(Butylacrylat-Acrylsäure-2-Cyanoacetoxyäthylmethacrylat) sowie deren Gemische. Zur Herstellung von aus 3 Monomeren aufgebauten Mischpolymerisaten können auch 1, Alkylacrylate, 2, Acrylsäure oder Sulfoester und 3. Sulfobetaine, N-Methacryloyl-N'-glycylhydrazinhydrochloride oder 2-/"2-Methacryloyloxyäthyl_7-isothiouroniummethansulfonate verwendet werden. Ein typisches geeignetes derartiges Mischpolymerisat mit Sulfobetainresten ist z. B. CopoIy(Butylacrylat-Acrylsäure-4,4,9-trimethy1-8-oxo-7-oxa-4-azonia-9-decen-1-sulfonat),
Die Silberhalogenidemulsionsschichten der photographischen Materialien nach der Erfindung können die üblichen bekannten Silberhalogenide enthalten, z. B. Silberbromid, Silberbromjodid, Silberchlorbromid oder Silberchlorbromjodid, In besonders vorteilhafter Weise besteht das Halogenid des SiI-berhalogenids überwiegend oder mindestens zu 50 Mol-t aus
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Bromid. Vorzugsweise besteht das Silberhalogenid zu mindestens 80 % aus Silberbromid.
Die beim Verfahren der Erfindung verwendeten photographischen Aufzeichnungsmaterialien enthalten vorzugsweise hochempfindliche Emulsionsschichten, wie sie insbesondere in hochempfindlichen Negativfilmen, Umkehrfilmen, medizinischen Röntgenfilmen und dergl. vorliegen. Die Emulsionsschichten können dabei in üblicher bekannter Weise sensibilisiert sein, z. B, durch Reifung mit von Natur aus aktiver Gelatine oder mit verschiedenen schwefel-, selen- oder tellurhaltigen Verbindungen und/oder Goldverbindungen, Die Emulsionsschichten können ferner mit Salzen der Edelmetalle der Gruppe VIII des Periodensystems mit einem Atomgewicht über 100 sensibilisiert sein.
Die lichtempfindlichen, die Acrylmischpolymeren arthaltenden Emulsionsschichten können auf den verschiedensten üblichen bekannten Trägern aufgebracht sein. Sie können dabei auf eine oder auf beide Seiten eines vorzugsweise transparenten und/oder flexiblen Trägers aufgebracht sein. Typische geeignete Träger bestehen z, B, aus Folien aus Cellulose- nitraten, Cellu^oseacetaten, Polyvinylacetalen, Polystyrolen, Polyäthylenterephthalaten und anderen Polyestern, ferner aus Glas, Papier, Metall oder Holz, Träger,wie Papier, können mit e-Olefinpolymerisaten beschichtet sein, insbesondere mit
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Polymerisaten aus α-Olefinen, die 2 oder mehr Kohlenstoffatome enthalten, z. B. mit Polyäthylen, Polypropylen oder Äthylenbutenmischpolymerisaten. Besonders geeignet sind Trägerfolien aus Polyäthylenterephthalat*
In vorteilhafter Weise werden Aufzeichnungsmaterialien verwendet, die auf beiden Seiten des Trägers lichtempfindliche Emulsionsschichten aufweisen. Mit solchen Aufzeichnungsmaterialien lassen sich selbst bei geringer Röntgenbestrahlung oder Fluoreszenzschirmbelichtung Bilder hoher Dichte erzeugen.
Die Acrylmischpolymeren können außer in den Silberhalogenidemulsionsschichten auch in zusätzlichen Zwischen- und/oder Deckschichten vorliegen. So können sie z. B. in zu den SiI-berhalogenidemulsionsschichten benachbarten Schichten untergebracht sein.
Hydrophile Kolloide enthaltende Schichten des Aufzeichnungsmaterials können mit üblichen bekannten Härtungsmitteln gehärtet sein, z, B, mit Chromalaun, Aldehydhärtungsmitteln, z, B. Formaldehyd und Mucochlorsäure, Aziridinhärtunpsmitteln, Härtungsmitteln, die sich vom Dioxan ableiten, Oxypolysacchariden, z. B. mit oxydierter Stärke oder oxydierten Pflanzengummis. Die Emulsionsschichten weisen zweckmäßig einen Ilärtewert von über etwa 910C auf, wobei dieser Härtewert die Schmelzpunktstemperatur der Emulsionsschicht in Wasser bedeutet, Ungehärtete Gelatineemulsionen besitzen
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demgegenüber einen Schmelzpunkt von etwa nur 29,5 bis 320C,
Die in den photographischen Aufzeichnungsmaterialien vorhandenen Schichten, einschließlich der Silberhalopenidemulsionsschicht, können ferner die üblichen bekannten Zusätze enthalten, z. B. WEichmacher, Gleitmittel, z. B. langkettige Fettsäuren, Siliconharze, N-Alkyl-ß-aminopropionate oder Palmitylpalmitat. Die Silberhalogenidemulsionsschichten können ferner spektral sensibilisierende Farbstoffe enthalten. Typische geeignete derartige spektral sensibilisierende Farbstoffe sind z» B, Cyanine, Merocyanine, komplexe trinucleare Cyanine, komplexe trinucleare Merocyanine, Styryle und Hemicyanine, In die Silberhalogenidemulsionsschichten können des weiteren Entwicklerverbindunpen eingearbeitet sein, z, B, Polyhydroxybenzole, Aminophenole oder 3-Pyn-olidone.
Wie z. B. in der USA-fttentschrift 3 142 568 beschrieben wird, ist es bisweilen vorteilhaft, bei der Herstellung von Vinyl- oder Additionspolymeren und/oder beim Aufbringen von derartige Polymere enthaltenden Beschichtungsmassen auf Träger oberflächenaktive Mittel oder verträgliche Gemische solcher Mittel zu verwenden. Hierfür geeignet sind nicht-ionogene, ionogene und amphotere Netzmittel, z, B, Polyoxyalkylenderivate, amphotere Aminosäure-Dispergiermittel, z. B. Sulfobetaine und dergl. Geeignete Netzmittel
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werden ζ. B. in den USA-Patentschriften 2 600 831, 2 271 622, 2 271 623, 2 275 727, 2 787 604, 2 816 920 und 2 739 891 und in der britischen Patentschrift 1 022 878 beschrieben.
Die Emulsionsschichten können ferner Stabilisatoren oder Antischleiermittel, insbesondere Edelmetallverbindungen, wie sie z. B. in den USA-Patentschriften 2 566 245, 2 566 263 und 2 597 856 beschrieben werden, substituierte Triazaindolizine, wie sie z. B. in den USA-Patentschriften 2 444 605 und 2 444 607 beschrieben werden, sowie empfindlichkeitssteigernde Verbindungen, absorbierende Farbstoffe und dergl. enthalten. Besonders geeignete Sensibilisatoren sind z. B, die Alkylenoxydpolymerisate, die allein oder in Konbination mit anderen Verbindungen, z, B. quaternären Ammoniumsalzen, wie sie z. B, in der USA-Patentschrift 2 886 437 beschrieben werden, oder mit Quecksilberverbindungen und stickstoffhaltigen Verbindungen, wie sie z. B. in der USA-Patentschrift 2 751 299 beschrieben werden, verwendet werden können.
Die photographischen Aufzeichnungsmaterialien können, wie bereits erwähnt, in besonders vorteilhafter Weise als sog. iintwicklungsmodifiziermittel Nitroazole und Mercaptoazole, in denen Stickstoff als einziges Heteroatom vorliegt, sowie Anthrachinon-2-sulfonsä/uren und deren Alkalimetallsalze enthalten. Besonders geeignet sind Nitroazole und Mercaptoazole mit 5- oder 6~gliedrigen heterocyclischen Rin-
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gen, die mindest ns ein Stickstoffatom enthalten, z. B. die nitrosubstituierten Indazole und die mercaptosubstituierten Tetrazole,
Besonders geeignete Nitroazole sind die Nitrobenzodiazole, z, B. die 5-Nitrobenzodiazole, die bisweilen wegen der verschiedenen Stellung der beiden Stickstoffatome im heterocyclischen Ring auch als 6-Nitrobenzodiazole bezeichnet werden, beispielsweise 5-Nitroindazol und 5-Nitrobenzimidazol, wie sie z. B. in der USA-Patentschrift 2 214 446 beschrieben werden, Die 5-Nitrobenzodiazole können in verschiedenen Konzentrationen vorliegen, z. B. in Konzentrationen von etwa 0,1 bis 50 Millimol, vorzugsweise etwa 1 bis 15 Millimol pro Mol Silberhalogenid,
Geeignete mercaptosubstituierte Tetrazole sind z, B, die 5-Mercaptotetrazole der folgenden allgemeinen Formel:
N N-R
SX
in der R ein gegeberenfalls substituierter aliphatischer oder aromatischer Kohlenwasserstoffrest oder Nicht-Kohlenwasserstoff rest mit bis zu 30 Kohlenstoff atomer/ und SX einen
Mercaptorest bedeutet. Der Mercaptorest kann in Form der 009837/1722 ßAD
freien Mercaptogruppe (SH) oder in Form eines Salzes vorliegen. X kann demzufolge ein Kation bedeuten, z. B. ein Wasserstoffatom, ein Alkalimetallatom, z. B. ein Natriumoder Kaliumatom, oder einen Ammoniumrest oder den Rest eines organischen Amins, z. B. von Triäthylamin, Triäthanolamin oder Morpholin.
Bedeutet X ein Wasserstoffatom, so kann die mercaptosubstituierte heterocyclische stickstoffhaltige Verbindung in der tautomeren Form, z. B. in der Thionform, vorliegen, d. h., daß das labile Wasserstoffatom der Mercaptofunktion an das benachbarte Stickstoffatom wandern und die =C-SX-Gruppe in
eine Thiocarbonylgruppe C=S überführt werden kann. Der
hier verwendete Ausdruck 5-Mercaptotetrazol soll beide tautomeren Formen umfassen.
R kann beispielsweise sein ein Alkyl- oder Arylrest, der die folgenden Substituenten aufweisen kann: einen Alkoxy- oder Phenoxyrest oder ein Halogenati, ι oder einen Cyano-, Nitro-, gegebenenfalls substituierten Amino-, Sulfo-, gegebenenfalls substituierten Sulfamyl-, Sulfonylaryl-, z. B. Sulfonylphenyl-, Sulfonylalkyl-, Sulfonamidoaryl-, z. B. Sulfonamidophenyl-, Sulfonamidoalkyl-, Carboxy-, Carboxylat-, Carboxyaryl-, z. B. Carboxyphenyl-, Acetamidoaryl-, z. B. Acetamidophenyl-, Carbamyl-, Carbamylaryl-, z. B. Carbamylphenyl-, Carbamylalkyl-, Carbonylalkyl- oder Carbonylaryl-, z. B. Carbonylphenylrest.
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Typische geeignete 5-Mercaptotetrazole sind z. B. 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol, 1-Äthyl-S-mercaptotetrazol, 1-a-Naphthyl-5-mercaptotetrazol, 1-Cyclohexyl-S-mercaptotetrazol oder 1-(3,5-Dicarboxyphenyl)-5-mercaptotetrazol, wie sie z, B. in den USA-Patentschriften 2 403 927, 2 271 229 und 3 266 897 beschrieben werden. Die Mercaptoazole können in verschiedenen Konzentrationen vorliegen, z. B, in Konzentrationen von etwa 0,1 bis 50 Millimol, vorzugsweise von etwa 1 bis Miilimol,pro Mol Silberhalogenid,
Die erfindungsgemäß verwendeten Anthrachinon-2-sulfonsäuren können in Form der freien Säure (SO3H) oder in Salzform (SO-M) vorliegen, M kann beispielsweise sein ein Kation, z, B, ein Alkalimetallkation, z, B, ein Natrium- oder Kaliumion, oder ein Ammoniumrest oder der Rest eines organischen Amins, ζ. B, von Triäthylamin, Triäthanolamin oder Morpholin.
Typische geeignete Anthrachinon-2-sulfonsäureverbindunfren sind z, B, Anthrachinon-2-sulfonsäure, Anthrachinon-2,6-disulfonsäure, Anthrachinon-2,7-disulfonsäure, Anthrachinon-1,2-disulfonsäure sowie deren Salze, insbesondere deren Alkalimetallsalze, wie sie z, B, in der USA-Patentschrift 2 504 593 beschrieben werden. Die Anthrachinon-2-sulfonsäurederivate können in verschiedenen Konzentrationen vorliegen, z. B, in Konzentrationen von etwa 0,1 bis 50 Millimol, vorzugsweise von etwa 1 bis 15 Millimol pro Mol Silberhalogenid.
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Eine oder mehrere Schichten des photofraphischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung können ferner inerte wasserunlösliche feste Teilchen enthalten, die die Oberflächeneigenschaften des photographischen Materials beeinflussen, z, B. die statische Entladung steuern oder die Aufnahmefähigkeit für Entvicklerverbindungen verbessern. Die mittlere Teilchengröße derartiger TEilchen kann sehr verschieden sein. Vorzugsweise beträgt der Durchmesser der Teilchen etwa 5 Millimikron bis 15 Mikron.
Geeignet sind wasserunlösliche Teilchen von sowohl organischen als auch anorganischen Verbindungen, z. B, von Stärke, Bariumsulfat, Calciumcarbonate Celluloseestern, z. B. Celluloseacetatpropionat, Celluloseethern, z. B. Äthylcellulose, synthetischen Harzen, z. B. polymeren Estern der Acryl- und Methacrylsäure, beispielsweise Polymethylmethacrylat, Polyvinylharzen, z. B. Polyvinylacetat, Polycarbonaten, Homo- und Mischpolymerisaten von Styrol, anorganischen Oxyden, z, B. Zinkoxyd, Siliciumdioxyd, Glas, Titandioxyd, Magnesiumoxyd und Aluminiumoxyd, ferner von gehärteten Gelatinekörnern und von Bariumcarbonat, Als besonders vorteilhaft haben sich Siliciumdioxydteilchen mit einer Teilchengröße von unter 50 mv erwiesen, wie sie z. B, in den USA-Patentsrhriften 3 053 662 und 2 892 797 beschrieben werden.
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Derartige inerte Teilchen können, wie bereits· erwähnt, einer oder mehreren auf der Emulsionsseite des Trägers befindlichen Schichten des photographischen Aufzeichnungsmaterials einverleibt werden, beispielsweise sowohl der Silberhalogen idemulsionsschicht als auch einer dieser benachbarten Schicht, z. B, einer auf der Emulsionsschicht aufgebrachten Gelatinedeckschicht.
Die festen inerten Teilchen können den Schichten in üblicher bekannter Weise einverleibt werden, sofern für eine gleichmäßige Dispergierung in den Schichten gesorgt wird. Die inerten Teilchen können z. B, drekt in der photographischen Silberhalogenidbeschichtungsmasse dispergiert werden oder sie können in einer wäßrigen Lösung oder Dispersion des Silberhalogenidbindemittels dispergiert werden, worauf diese Lösung oder Dispersion mit der photographischen Silberhalogenidemulsion vermischt und die erhaltene Beschichtungsmasse auf einen Träger aufgebracht werden kann, Die inerten festen Teilchen können in dem photographischen Aufzeichnungsmaterial in verschiedener Menge vorliegen, z. B, in Konzentrationen von etwa 0,215 bis 1,6, vorzugsweise etwa 0,32 bis 1,07 g/m2 Trägerfläche.
Beim Verfahren der Erfindung können die photographischen Aufzeichnungsmtterialien in weniger als 2 Minuten, vorzugsweise in nur 30 Sekunden, entwickelt werden. In der angege-
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benen Entwicklungszeit ist die Zeit, die der Transport zwischen den einzelnen Badlösungen und der Trockenkammer erfordert, nicht eingerechnet. In der Regel beträgt die Entwicklungszeit vom Einsetzen des belichteten Films in das Transportband bis zur Entnahme des getrockneten Films 60 bis 120 Sekunden,
Zur Entwicklung von Röntgenfilmen wird der pH-Wert der Entwicklerlösung zweckmäßig auf etwa 9,5 bis 10,5 eingestellt, beispielsweise mit Hilfe von Alkalilauge oder Alkalimetallcarbonat, um ein kontrastreiches Röntgenbild hoher Dichte zu erzeugen.
Die Temperatur der Badlösungen beträgt zweckmäßig etwa 27 bis 490C, Unter diesen Bedingungen beträgt die tatsächliche, zur Erzeugung eines kontrastreichen Bildes hoher Dichte erforderliche Entwicklungszeit etwa 25 Sekunden in einer mit Rollentransportsystem ausgestatteten Schnellentwicklungsvorrichtung, wie sie z, B, in der beiliegenden Zeichnung im Schema dargestellt ist, wobei die gesamte Entwicklungszeit einschließlich Entwickeln, Fixieren, Waschen und Trocknen, etwa 60 Sekunden beträgt bzw, etwa 90 Sekunden ausmacht, wenn die Zeit für den Transport zwischen den einzelnen Badlösungen und der Trockenkammer hinzugerechnet wird.
So kann z, B, ein belichtetes photographisches Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung, das als Mischpolymer
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Copo 1 y (Butyl acryl a t-Natriumacryloyloxyprop ans u If onat.) enthält, bei Temperaturen von etwa 38 bis 490C in weniger als 2 Minuten zu einem FiImmaterial mit niedrigerem Schleier und geringerer Opaleszenz als ein vergleichbares photographisches Material, das Gelatine als einziges Bindemittel enthält, entwickelt werden.
Als Fixierlösungen können die üblichen bekannten, ein SiI-berhalogenidlösungsmittel, z. B. Alkalimetall- oder Ammoniumthiosulfat enthaltenden Fixierlösungen verwendet werden. Um mit so kurzen Entwicklungszeiten wie etwa 30 Sekunden auszukommen, wird jedoch zweckmäßig eine Fixierlösung mit höherer Konzentration an Silberhalogenidlösungsmittel verwendet und die Temperatur der Fixierlösung auf etwa 27 bis 49 C eingestellt. Unter diesen Bedingungen beträgt die zum Fixieren benötigte Zeit nur etwa 12 Sekunden bei einer Gesamtentwickiungszeit von etwa 60 Sekunden.
Zweckmäßig wird das mit Fixierlösung behandelte Filmmaterial dann bei etwa 27 bis 490C mit Kasser gewaschen, bis praktisch das gesamte lösliche Silbersalz aus dem photographischen Material entfernt ist. Die zum Waschen benötigte Zeit beträgt bei 490C etwa 20 Sekunden bei einer Gesamtentwicklungszeit von 60 Sekunden.
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Nach dem Waschen wird das photographische Aufzeichnungsmaterial zur Entfernung von überschüssigem Wasser vorzugsweise zunächst abgequetscht und anschließend bei etwa 49 bis 930C getrocknet, indem ein heißer Luftstrom auf die Emulsionsoberfläche geleitet wird. Bei einer Gesamtentwicklungszeit von 60 Sekunden ist ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, dessen Emulsionsschicht etwa 4,85 g Gelatine pro
2
m Trägerfläche enthält, in der Regel in etwa 20 Sekunden oder in noch kürzerer Zeit getrocknet, wenn zum Trocknen ein Luftstrom mit etwa 50 i relativer Feuchtigkeit verwendet wird.
Möglichst kurze Entwicklungszeiten können am besten dadurch erzielt werden, daß photographische Aufzeichnungsmaterialien mit Emulsionsschichten, die eine möglichst geringe Menge an kolloidalem Bindemittel enthalten, verwendet werden und daß derartige photographische Materialien bei höheren Temperaturen und mit Entwicklerlösungen mit einem relativ hohen pH-Wert entwickelt sowie mit konzentrierten Fixierlösungen fixiert werden.
In der beigefügten Zeichnung wird eine Entwicklungsvorrichtung im Schema dargestellt, wie sie z. B, in der USA-Patentschrift 3 025 779 beschrieben wird. Das belichtete Aufzeichnungsmaterial, z. B, ein belichteter Röntgenfilm, der auf beiden Seiten des Trflgers eine Silberhalogenid-
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η,:ί 's
emulsionsschicht aufweisen kann, wird dabei in das aus gegeneinander versetzten Rollen bestehende Transportsystem eingeführt und nacheinander durch das Entwicklungs-, Fixier- und Waschbad und danach durch eine Trockenkammer geführt. In einer derartigen Vorrichtung beträgt die tatsächliche Entwicklungszeit 30 bis 90 Sekunden. Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung sind ferner auch ädere mit Rollen- M transportsystemen ausgestattete Vorrichtungen geeignet, bei denen z. B, das belichtete Filmmaterial durch verschiedene Kammern geführt und bei höheren Temperaturen mit der Entwicklungs-, Fixier- und Waschlösung besprüht wird.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.
Beispiel 1
Es wurde eine 68 g Gelatine pro Mol Ag enthaltende grobkör nige Silberbromjodidemulsion des Typs, wie er zur Herstellung von photographischen Röntgenschirmmaterialien verwendet wird, in der Weise auf beide Seiten eines Polyäthylenterephthilatträgers aufgebracht, daß auf jeder Seite der Polyesterfolie pro η Trägerfläche 5,1 g Ag und 3,2 g Gelatine entfielen, Das erhaltene photographische Material diente als Vergleichsprobe.
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In entsprechender Weise wurde eine Emulsion hergestellt, die 68 g Gelatine und 68 g Copoly(Butylacrylat-Natriumacryloyloxypropansul£onat-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) (Tg * weniger als 10 C) pro Mol Ag enthielt. Diese Emulsion wurde wie beschrieben auf beide Seiten eines Polyesterträgers in der Weise aufgebracht, daß pro m Trägerfläche jeweils 5,1 g Ag und 6,4 g Bindemittel entfielen.
Die erhaltenen photographischen Aufzeichnungsmaterialien wurden belichtet und bei 490C 20 Sekunden lang in einer in einem Trog befindlichen, 1-Phenyl-3-pyrazolidon-Hydrochinon enthaltenden Entwicklerlösung entwickelt, durch einen Satz von mit einem Motor angetriebenen, im Drucktersteilbaren Kautschukrollen geführt und anschließend fixiert, gewaschen und getrocknet.
Der schleier der entwickelten Filmproben wurde folgendermaßen bewertet:
0 - starker Schleier
1 - mäßig starker Schleier
2 - noch deutlich wahrnehmbarer Schleier
3 ■ sehr geringer Schleier
4 ■ mit dem Auge praktisch nicht wahrnahm
barer Schleier,
Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
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Probe Schleier Naß abriebfest ig·
gesamtes Bindemittel sehr gering
Gelatine (Vergleichsprobe) 1- ΧϊΚΙίίΚΧ
Bindemittel Gelatine + hoch
Mischpolymer 4
Entsprechend vorteilhafte Ergebnisse wurden erhalten, wenn als Acrylmischpolymere CopolyCMethylacrylat-Sulfopropylacrylat), Copoly(Methylacrylat-Sulfopropylacrylat-2-AcetoacetoxyäthylmethacTylat) und CopolyCMethylacrylat-S-Acryloyloxy-1-methylpropan-1-sulfonsäurenatriumsalz), die alle einen Tg-Wert von weniger als 1O0C aufwiesen, verwendet wurden.
Demgegenüber wies ein unter vergleichbaren Bedingungen entwickeltes photographisches Material, dessen Emulsionsschicht Poly(N-vin/1lactam) enthielt, einen starken Schleier und eine relativ schlechte Naßabriebfestigkeit auf.
Beispiel 2
Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurde eine Emulsion hergestellt, die 6R g Gelatine und 68 g Copoly-(Äthylacrylat-Acrylsäure-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) pro Mol Ap enthielt. Wie in Beispiel 1 beschrieben, wurde die erhaltene Emulsion auf einen TrHper aufgebracht und das
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erhaltene photographische Material getestet. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Probe
Schleier
Naßabriebfe-
ςΐιakeit
gesamtes Bindemittel Gelatine (Vergleichsprobe)
Bindemittel Gelatine + Mischpolymer
1-
sehr gering hoch
Beispiel 3
Wie in Beispiel 1 beschrieben, wurde eine Emulsion hergestellt, die pro Mol Silber 55 g Gelatine, 15 g Latex aus Copoly(Butylacrylat-Natriumacryloyloxypropansulfonat-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) (Tg β weniger als 1O0C) und 40 g eines leichter löslichen Copoly(Äthylacrylat-Acrylsäure-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) (Tg ■ weniger als 100C), das aus einem 24 Gew.-t Acrylsäure enthaltenden Monomeren gemisch hergestellt worden war, enthielt.
Ferner enthielt die Emulsion pro Mol Silber 650 mg 5-Nitroindazol und 20 mg 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol. Diese Emulsion wurde auf beide Seiten eines Polyäthylenterephthalatträgers in der Weise aufgebracht, daß pro m Trägerfläche 5»1 P Ag und 6,4 g kolloidales Bindemittel entfielen.
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Zu Vergleichszwecken wurde ein Aufzeichnungsmaterial hergestellt, dessen Emulsionsschicht nur Gelatine als Bindemittel und keine Entwicklungsmodifiziermittel enthielt.
Die Filmproben wurden, wie in Beispiel 1 beschrieben, belichtet, entwickelt und getestet. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Probe Schleier Naßabriebfestig-
gesamtes Bindemittel sehr gering
Gelatine (Vergleichsprobe) 1- ΪΧΚΧΚΧΚΪ Bindemittel Gelatine + hoch Mischpolymer 3+ Beispiel 4
Es wurde eine grobkörnige 68 g Gelatine und 68 g Copoly-(Butylacrylat-Natriumacryloyloxypropansulfonat-Z-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) enthaltende Silberbromjodidemul· sion des Typs, wie er für Röntgenschirmphotomaterialien benutzt wird, hergestellt. Ein Teil der erhaltenen Emulsion wurde mit 0,6 g 5-Nitreindazol pro Mol Ag versetzt. Die ümulsionsproben wurden auf beide Seiten eines PoIyäthylenterephthalatträgers in der Weise aufgebracht, daß •uf jeder Seite der Folie pro m Trägerfläche 5,1 g Ag und 6,4 g Bindemittel entfielen.
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- Zu -
Die erhaltenen Filmproben wurden 1/50 Sekunde lang einer simulierten Schirmbelichtung exponiert und danach in einer Einweg-Schnel!entwicklungsvorrichtung (Kodak X-Omat Processor) bei einer Gesamtentwicklungszeit von 90 Sekunden in folgender Weise entwickelt:
Entwickeln: 20 Sekunden lang bei 40,50C in einem
1-Phenyl-S-pyrazolidon-Hydrochinon-Entwickler.
Fixieren: 12 Sekunden lang bei 40,50C in einer
Ammoniumthiosulfat-Essigsäure-Fixierlösung.
Waschen: 8 Sekunden lang bei 4O,5°C.
Trocknen: 20 Sekunden lang bei 40,50C.
Die restlichen 30 Sekunden wurden zum Transport des Films von einer Kammer in die andere gebracht. Es|wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Probe γ-Wert Schleier D
Vergleichsprobe 1,45 0,27 3,34 Probe mit 5-Nitro-
indazol 2,55 0,05 3,70
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Entsprechend vorteilhafte Ergebnisse wurden erhalten, wenn die Emulsionsschichten der Filmproben pro Mol Ag 0,5 g 5-Chlorbenzotriazol, 0,1 oder 0,5 g 5-Methyl-1,2,3-benzotriazol, 0,1 g 3-Mercaptobenzothiazol, 1,0 oder 2,5 g 5-Carbäthoxy-3-(3-carbäthoxypropyl)-4-methyl-4-thiazolin-2-thion, 3-Mercapto-1,2,4-triazol oder Natriumanthrachinonsulfonat enthielten.
Beispiel 5
Es wurde eine grobkörnige, 68 g Gelatine und 68 g Copoly-(Äthyl acryl at-Acrylsäure ^-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) enthaltende Silberbromjodidemulsion des Typs, wie er für Röntgenschirmphotomaterialien benutzt wird, hergestellt.
Ein Teil 'er Emulsion wurde mit 50 mg 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol pro Mol Ag versetzt, Wie in Beispiel 3 beschrieben, wurden die Emulsionsproben auf Schichtträger aufgebracht und die erhaltenen Aufzeichnungsmaterialien belichtet, entwickelt und getestet. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Probe γ-Wert Sch leier max ,65
Vergleichsprobe 0,89 0 ,33 1
Probe mit 1-Phenyl- ,09
5~mercaptotetra£ol 1,17 0 ,15 1
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Entsprechend vorteilhafte Ergebnisse wurden erhalten, wenn die Filmproben neben 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol noch die folgenden Acrylmischpolymere enthielten: Copoly(Methylacrylat-Sulfopropylacrylat), CopdyCMethylacrylat-Sulfopropylacrylat-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) oder Copoly-(Butylacrylat-Acrylsäure-2-Cyanoacetoxyäthylmethacrylat),
In Vergleichsversuchen konnte gezeigt werden, daß sich bei weitem nicht alle Verbindungen, die als schleierverhütende Zusätze für photographische Materialien bekannt sind, erfindungsgemäß als Entwicklungsmodifiziermittel eignen.
Dazu wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, eine grobkörnige Silberbromjodidemulsion mit 68 g CopolyCButylacrylat-Natriumacryloyloxypropansulfonat-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) pro Mol Silber hergestellt, Proben dieser Emulsion wurden mit den in der folgenden Tabelle angegebenen Zusätzen vermischt. Die erhaltenen Emulsionsproben wurden dann auf beide Seiten eines Polyäthylenterephthalatträgers in der Weise aufgebracht, daß auf jeder Seite der Folie pro m Trägerfläche 5,1 g Ag und 6,4 g Bindemittel entfielen.
Die erhaltenen Filmproben wurden, wie in Beispiel 4 beschrieben, belichtet und entwickelt. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten.
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- 29 Zusätze g Zusatz/Mol Ag γ-Wert Schleier
Vergleichsprobe - 0,88 0,21
4-Hydroxy-6-methyl-
1,3,3a,7-tetrazainden 2 0,86 0,21
Methyl-D-arabonat 10 0,80 0,21
1,10-Bis(piperidino)-
1,10-dioxo-2,5,6,9-
tetrathiadecan 0,06 0,90 0,20
Die Ergebnisse zeigen, daß die untersuchten üblichen und bekannten Antischleiermittel praktisch keinen oder einen nachteiligen Einfluß auf die sensitometrischen Eigenschaften der damit versetzten Filmproben haben.
Beispiel 6
Als ganz besonders vorteilhafte Entwicklungsmodifiziermittel haben sich carboxysubstituierte 1-Phenyl-5-mercaptotetrazole erwiesen, die den Schleier in den entwickelten Aufzeichnungsmaterialien niedrig zu halten vermögen, ohne dabei gleichzeitig eine Desensibilisierung des photographischen Materials herbeizuführen.
Es wurde eine grobkörnige, 120 g Gelatine pro Mol Ag enthaltende Silberbromjodidemulsion des Typs, wie er Für Röntgen sch irmpho tomate rial.I en benutzt wird, herpestellt und auf
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einen Polyäthylenterephthalatträger in der Weise aufgebracht, daß pro m Trägerfläche 5,2 g Ag und 5,8 g Gelatine entfielen. Das erhaltene photographische Material diente bei den Vergleichsversuchen als Vergleichsprobe.
Sodann wurde eine der angegebenen Emulsion entsprechende Emulsion hergestellt, die pro Mol Silber 55 g Gelatine und 55 g Copoly(Äthylacrylat-Acrylsäure-2-Acetoacetoxyäthylmethacrylat) enthielt. Proben dieser Emulsion wurden pro Mol Silber mit je 50 mg bzw. 100 mg 1-(3,5-Dicarboxyphenyl)· 5-mercaptotetrazol (Proben A) und mit 25 mg Phenylmercaptotetrazol (Proben B) versetzt. Die erhaltenen Emulsionen wurden, ggf. nach einer bestimmten Wartezeit, auf einen Polyesterträger in der Weise aufgebracht, daß pro m Trägerfläche 5,2 g Ag und 5,8 g Bindemittel entfielen.
Die erhaltenen Filmproben wurden einer simulierten Schirmbelichtung exponiert und 3 Minuten lang in einem N-Methylp-aminophenolsulfat-Hydrochinon-Entwickler entwickelt, fixiert, gewaschen und getrocknet. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten.
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Emulsions- Zusätze Wartezeit Relative γ-Wert Schleier Bindemittel (mg/Mol Ag vor dem Empfindlich-
Beschichten keit
Qiatine - keine 100 1,63 0,06
Gelatine-
Mischpolymer
- keine 100 1,67 0,05
Gelatine-
Mischpolymer
(50) 4 Std. 67 1,32 0,18
Gelatine-Misch
polymer A
(100) 4 Std. 91 1,98 0,10
Gelatine-Misch
polymer A
(25) 4 STd. 95 1,68 0,04
Gelatine-Misch
polymer B
4 Std. 16 1,77 0,04
Die Ergebnisse zeigen, daß die carboxysubstituierten 1-Phenyl-5-mercaptotetrazole einen besonders günstigen Einfluß auf die Empfindlichkeit und den γ-Wert der entwickelten Filmproben ausüben und gleichzeitig 'den Schleier sehr niedrig halten.
Π09Β37/ 1722

Claims (1)

  1. - 32 -Patentansprüche
    1, Photographisches Schnei!entwicklungsverfahren, bei dem ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer lichtempfindlichen SiI-berhalogenidemulsionsschicht sowie gegebenenfalls Zwischen- und/oder Deckschichten, belichtet und bei Temperaturen von über 270C in einer automatischen Schnei!entwicklungsvorrichtung, in der das zu entwickelnde Aufzeichnungsmaterial nacheinander kontinuierlich durch eine Entwicklungs-, Fixier· und Wasch lösung und danach durch eine Trockenkammer geführt wird, entwickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, das in mindestens einer Schicht ein mit Gelatine verträgliches und eine Glasübergangstemperatur von unter etwa 200C aufweisendes Acrylmischpolymer enthält, verwendet.
    2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, das zusätzlich noch ein Nitroazol, ein Mercaptoazol oder eine Anthrachinone 2-sulfonsäure enthält, verwendet,
    3, Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial ein Acrylmischpolymer mit Alkylacrylateinheiten enthält.
    009837/1722
    4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das als lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht eine Gelatine-Silbe rb romj odi demuIs i ons s ch i cht enthä11,
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man
    ein Aufzeichnungsmaterial mit einer Silberhalogenidemulsions- ™
    schicht verwendet, deren Silberhalogenid zu mindestens 80 Mol-% aus Silberbromid besteht,
    6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das auf beiden Seiten eines transparenten Tibers eine Acrylmischpolymer enthaltende Gelatine-Silberbromidemulsionsschicht aufweist,
    7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß man ein Aufzeichnungsm8terial verwendet, dessen SiI-berhalogenidemulsionsschicht oder -schichten weniger als
    etwa 100 g Gelatine pro Mol Silber enthalten,
    8. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, dessen Acryl-Mischpolymer unter Verwendung eines aktive Methylengruppen aufweisenden Acry!monomeren erhalten worden ist.
    009837/172 2
    ■.■ /as
    9. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das als Acrylmischpolymer ein Latex-Mischpolymer enthält,
    10, Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das als Acrylmischpolymer ein Gemisch aus einem Latex-Mischpolymer und einem wasserlöslichen Mischpolymer enthält,
    11, Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das als Acrylmischpolymer ein 2-AcetoaaEtoxyäthylmethacrylat- oder 2-Cyanoacetoxyäthylmethacrylateinheiten enthaltendes Mischpolymer enthält,
    12, Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das ein Nitroazol oder Mercaptoazol mit einen 5- oder 6-gliedrigen, ein Stickstoffatom enthaltenden, heterocyclischen Ring enthält.
    13, Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das ein Nitroindaxol oder Mercaptotetrazol enthält.
    009837/1722
    14, Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das ein carboxysubstituiertes 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol enthält,
    15, Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das 1-(3,5-Dicarboxyphenyl)-5-mercaptotetrazol enthält, ä
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    3t
    Leerseite
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