DE1770165A1 - Vulkanisierbare Copolymere und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Vulkanisierbare Copolymere und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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Description
Vu.lkanisierfcare Copolymere und. Verfahren zu ihrer- Herstellung
Die Erfindung betrifft eine neue Klasse von im wesentlichen
linearen} amorphen., ungesättigten, vulkanisierbaren,
hochmolekularen Copolymeren sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung-
Von der Antnelderin wurden bereits amorphe, lineare, hochmolekulare Copolymere von Äthylen und «-Olefinenr Instesondere
von Äthylen und Propylen und/oder Buten-1. vorgeschlagen» Diese Copolymeren zeigen sehr gute elastomere
Eigenschaften neben hoher Alterungsbeständigkeit und chemischer Beständigkeit und haben interessante praktische
Anwendungen» Es ist bekannt, daß es möglich ist. die
Vulkanisation dieser Copolymeren zu erleichtern.und sie insbesondere mit Mischungen auf Basis von Schwefel und
Beschleunigern des üblicherweise verwendeten Typs vulkanisierbar
zu machen, indem in die Copolymeren eine gewisse Menge ungesättigter Bindungen eingeführt wird, beispielsweise
durch Durchführung der Copolymerisation von Äthylen und a-Olefinen in Gegenwart eines dritten., mit diesen
Olefinen copolyraerisierbaren Monomeren, das aus linearen oder cyclischen, konjugierten und unkonjugierten Dien- und
Polyenkohlenwasserstoffen ausgewählt ist«
109839/1375
Die Einführung von ungesättigten Bindungen in die Copolymerkette
ermöglicht, wie bereits erwähnt, die Vulkanisation der Copolymeren mit Hilfe von Mischungen auf Basis von
Schwefel und Beschleunigern des übliche rv/eise verwendeten
Typs, wie sie beispielsweise für die Vulkanisation von Butylkautschuk verwendet werden, ohne jedoch die eiastomeren
Eigenschaften der Copolymeren (im Vergleich zu den Eigenschaften der nur aus den Monoolefinen erhaltenen
gesättigten Copolymeren; zu verändern, da diese Eigenschaften bekanntlich nur auf die Anwesenheit von Äthylen
und a-Olefinen in der Copolymerkette zurückzuführen sind,
Insbesonder wurde bereits vorgeschlagen ein Diolefin vom Endomethylentyp als drittes Comonomeres während der
Copolymerisation von Äthylen und a-Olefinen zu verwenden-
Gemäß der Erfindung wurde nun gefunden, daß es möglich
ist, 5-Alkadienyl~2-norbornene der allgemeinen Formel
in der R': ein unkonjugiertes Alkadienyl mit 5-9 Kohlen-...
stoffatomen ist. als drittes Monomeres zu verwenden und
hierdurch eine neue Klasse von ungesättigten Copolymeren zu erhalten, die durch Vulkanisation Elastomere mit sehr
guten mechanischen Eigenschaften ergeben.
Die Verwendung der vorstehend genannten Alkadienylnortornene
als Terraonomere hat besondere Vorteile gegenüber der
Verwendung von Endomethylendiolefinen. insbesondere Methylennorbornen und Alkenylnorbornenen, deren Verwendung
bereits vorgeschlagen wurde ο Eei gleichem Holanteil des Termonorneren im Terpolymeren ist die Menge der eingeführten
ungesättigten Bindungen höher und sind die Eigenschaften der Vulkanisate besser» Dieses Ergebnis war völlig
überraschend, da zu erwarten war, daß durch die Anwesenheit von drei Doppelbindungen im Alkadienylnorbornen
109UMUfS ^ORIGINAL
unerwünschte Nebenreaktionen, ζ,B. Vernetzungen, begünstigt
würden*
Die Copolymeren gemäß der Erfindung können dagegen als
Produkte definiert werden, die eine im wesentlichen lineare Struktur haben, d,h. im wesentlichen frei von
langen Verzweigungen und Vernetzungsbrücken sindc Dies ist
erkennbar an der Tatsache, daß ihre Eigenschaften, Z0B,
ihr 'Viskositätsverhalten, praktisch identisch mit den
Eigenschaften von bekannten linearen Gopolymeren, s,B,
Äthylen-a-Olefin-Copolymeren, sind.
Als Alkadienylnorbornene, die für die Herstellung der Oopolymeren gemäß der Erfindung verv/endet werden können,
eignen sich beispielsweise 5--(5-Methy 1-1.4-pentadienyi)-2-norbornen,
5-(i ,5-Hexadienyl)-2-norborneni 5~(1 ·4-Hexadienyi)-2~norbornen.
5~(3,7-Octadienyl)-2-norbornen, Diese
Monomeren lassen sich leicht durch Umsetzung von Cyclopentadien mit Alkatrienen herstellen
Als a-01efine können für die Herstellung von Copolymeren
mit Äthylen und Alkadienyl-norbornenen aliphatische α-Olefine der allgemeinen Formel R-CH=CHg. in der R ein
Alkylrest mit 1-6 Kohlenstoffatomen ist, insbesondere die cc-ülefine Propylen und Buten-1., verwendet v/erden.
Durch Copolymerisation eines Gemisches dieser Monomeren gemäß der Erfindung wird ein rohes Copolymerisat gebildet,
das aus Makromolekülen besteht, von denen jedes in regelloser Verteilung Monomereinheiten enthält, die aus jedem
der eingesetzten Monomeren stammen.
Die Copolymeren gemäß der Erfindung haben ein viskcsirr.etrisch
bestimmtes Molekulargewicht über 20000, Ihre Grenzviskosität
.bestimmt in Tetralin bei 1350C oder in Toluol
bei 30 C. liegt über 0,5 Die Zusammensetzung der Copolymeren kann als homogen bezeichnet werden, erkennbar daran,
daß gut vulkanisierte Produkte unter Verwendung von Mischungen auf Basis von Schwefel und Beschleunigern erhalten
werden können* Dies läßt auch erkennen, daß die
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ungesättigten Bindungen gleichmäßig längs der Kette verteilt sind»
Die Vulkanisate haben ferner eine sehr hohe mechanische
Festigkeit und geringe Formänderungen nach dem Bruch» Die durch Vulkanisation erhaltenen Elastomeren können auf Grund
ihrer guten mechanischen Eigenschaften auf allen Anwendungsgebieten von Naturkautschuk und Kunstkautschuk verwendet
werden, z.B. zur Herstellung von Reifen, Schläuchen, Innenschläuchen, Gummifaden, Dichtungen usw. Die Copolymeren
gemäß der Erfindung können in an sich bekannter Weise mit Kohlenwasserstoffölen gestreckt oder weichgemacht
werden. Vorzugsweise werden paraffinische oder naphthenische Öle verwendet, jedoch sind auch aromatische
öle geeignet.
Die Katalysatorsysteme, die für die Herstellung der Copolymeren
gemäß der Erfindung verwendet werden können, werden aus metallorganischen Verbindungen oder Hydriden von
Aluminium und Vanadinverbindungen hergestellte
Vorzugsweise werden die folgenden metallorganischen Verbindungen
und Hydride für 'die Herstellung des Katalyaators verwendet: Aluminiumtrialkyle, Aluminiumdialkylmonohalogenide,
Aluminiummonoalkyldihalogenide. Aluminiumalkylsesquihalogenide,
Aluminiumalkenyle, Aluminiumalkylene, Aluminiu.racj-cloalkyle,
Aluminiumcycloalkylalkyle, Aluminiutnaryle.
Aluminiumalkylaryle, Aluminiumhydrid, Aluminiumalkylby3ride,
Aluminiumhalogenhydride, Komplexe der vorstehend genannten metallorganischen Verbindungen des Aluminiums mit vorzugsweise
schwachen Lewis-Basen, Es können auch metallorganische Verbindungen verwendet werden, in denen das Metall
mit Hauptvalenzen nicht nur an Kohlenstoff- und/oder Halogenatome, sondern auch an Sauerstoffatome gebunden ist.
die an eine organische Gruppe gebunden sind. Beispiele hierfür sind Aluminiumdialkylalkoxyde und Aluminiumalkylalkoxyhalogenide,
109839/131S
Als B3ispiele geeigneter metallorganischer Verbindungen
seien genannt: Aluminiuratriäthyl, Alurainiumtriisobutyl.
Aluminiumtrihexyl, Aluminiuradiäthylmonochlorid, Alurainiumdiäthylmonojodid,
Aluminiumdiäthylinonofluoriä., Aluminiumdiisobutylmonochlorid,
Aluminiummonoäthyldichlorid, -Aluminiumathylsesquichlorid,
Alurainiumbutenyldiäthyl. Aluminiusiisohexenyldiäthyl,
Alurainium-tri^imethyl-cyelopentylineth.yl)
Aluminiumtriphenyl. Diphenylaluminiununonociilorid, Aluminiundiisobutylmonochlorid
als Komplexverbindung mit Anisol., Aluminiummonochlorroonoäthylnionoäthoxyd, Alurainiumdiäthylpropoxyd,
Alurainiumdiätliylamyloxyd. Aluminiumnionochlcrnionopr
opylinonopropoxyd.
Für die Herstellung des Katalysators werden voraugsv/eise
Vanadinvertindungen verwendet, die in den als Copolymer!-
sationsmedium verwendeten Kohlenwasserstoffen, z-B- aliphatischen,
cycloaliphatische!! und aromatischen Kohlenwasserstoffen, löslich sind. Daher werden Halogenide und
Oxyhalogenide, ζ,B, VCl^, VOCl,, VBr,, sowie Verbindungen
verwendet, in denen wenigstens eine MetallValens durch ein
an eine organische Gruppe gebundenes Heteroatom (insbesondere Sauerstoff oder Stickstoff) abgesättigt ist, 2,B.
Vanadintriacetylacetonat, Vanadintribenzoylacetonat. Vanadyldiacetylacetonat, Vanadylhalogenacetylacetonate,
-trialkoholate und -halogenalkoholate sowie Setrahydrofuranate, Ätherate, Aminate, Pyridinate und Chinolate von
Vanadin-tri- und -tetrachlorid und von Vanadyltrichlorid In Kohlenwasserstoffen unlösliche Vanadinverbindungen aus
der Gruppe der organischen Salze, zJ, Vanadintriacetat.
-tribenzoat und -tristearat, und anorganische Verbindungen. ZoB5 VO2CI, können ebenfalls verwendet v/erden» In der
Praxis hat sich gezeigt, daß zur Erzielung bester Ei^gec- ·
nisse in Gegenwart von Katalysatorsyatemen gearbeitet
werden sollte, in denen wenigstens ein Bestandteil halogeniert ist,
109839/1376.
Das Copolyraerisationsver.fahren gemäß der Erfindung kann "bei Temperaturen von -8O0C bis +1250C durchgeführt werden -
Bei Verwendung von Katalysatoren, die aus einer Vanadinverbindung
hergestellt worden sind, in Gegenwart von Aluminiumalkylhalogeniden ist es zur Erzielung hoher Ausbeuten
an Copolyraeren pro Gewichtseinheit des gebrauchten Katalysators zweckmäßig, sowohl die Katalysatorherstellung
als auch die Copolymerisation bei Temperaturen im Bereich von 0° bis -8O0C, vorzugsweise von -10° bis -500C durchzuführen.
Wenn unter diesen Bedingungen gearbeitet wird, zeigen die Katalysatoren eine viel höhere Aktivität als
die gleichen, jedoch bei höheren Temperaturen hergestellten
Katalysatorsysteme, Ferner bleibt die Aktivität der Katalysatoren mit der Zeit praktisch unverändert, wenn
innerhalb des oben genannten Bereichs tiefer Temperaturen gearbeitet wird»
Wenn Katalysatoren, die aus Aluminiumalkylhalogeniden und Vanadintriacetylacetonat, Vanadyltrialkoholaten oder
-halogenalkoholaten hergestellt worden sind, bei Temperaturen von 0° bis 125°C verwendet werden, ist es zur Srzielung
hoher Ausbeuten an Copolymeren vorteilhaft, in Gegenwart besonderer Komplexbildner, nämlich von Äthern.
Thioäthern, tertiären Aminen oder trisubstituierten Phosphinen, die wenigstens einen verzweigten Alkylrest oder
einen aromatischen Ring enthalten, zu arbeiten.- Die Menge des Komplexbildners beträgt vorzugsweise 0,05 bis 1 Mol/
Hol Aluminiumalkylhalogeniä.
Die Aktivität der beim Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Katalysatoren ändert sich mit dem Molverhilltnis
zwischen den zur Herstellung des Katalysators verwendeten Verbindungen. Beispielsweise ist es bei Verwendung von
Aluminiumtrialkylen und Vanadinhalogeniden oder -oxyhalogeniden
vorteilhaft, Katalysatoren zu verwenden, in denen das Molverhältnis von Aluminiumtrialkyl zur Vanadinverbindung
zwischen 1 und 5, vorzugsweise zwischen 2 und 4
109831/1 an bad original
liegt. Wenn dagegen Alurainiuradiäthylnionochlorid (Al(OoHc)P0I) und Vanadintriacetylaeetonat (VAc*) verwendet
werden, werden die testen Ergebnisse mit einem / VAc,-Molverhältnis von 2 bis 20, vorzugsweise von 4 Us
erzielt ο
Die Copolymerisation gemäß der Erfindung kann in Gegenwart
von Kohlenwasserstoffen als Lösungsmittel (Alkane, Cycloalkane,
Arene; durchgeführt werden. Geeignet sind beispielsweise Butan, Pentan, n-Heptan, Cyclohexan, Toluol. Xylol
und Gemische dieser Kohlenwasserstoffe» Als Lösungsmittel
eignen sich auch inerte halogenierte Kohlenwasserstoffe, z.Bc Chloroform, Trichlorethylen, Chlorbenzole, Tetrachloräthylen,
MethylenChlorid, Dichloräthan usw.
Besonders hohe Copolymerisationsgeschwindigkeiten können erzielt werden, wenn die Copolymerisation in Abwesenheit
eines inerten Lösungsmittels unter Verwendung der Konomeren selbst im flüssigen Zustand, d.h. in Gegenwart einer
Lösung des Äthylens in dem im flüssigen Zustand gehaltenen Genisch von aliphatischen Olefinen und Alkadienylnorbornenen.
das der Copolymerisation unterworfen werden soll, durchgeführt wird«,
Um Copolymere von sehr homogener Zusammensetzung zu erhalten, muß das Verhältnis zwischen den Konzentrationen
der in der reagierenden Phase vorhandenen, zu polymerisierenden Monomeren konstant oder wenigstens so konstant
wie möglich gehalten werden* Zu diesem Zweck kann es vorteilhaft
sein, die Copolymerisation kontinuierlich unter kontinuierlicher Zufuhr und Abfuhr eines Monomerengemisches
von konstanter Zusammensetzung und bei hoher Eaumströmungsgeschwindigkeit
durchzuführen, Durch Veränderung der Zusammensetzung des Monomerengemisches kann die Zusammensetzung
der Copolymeren innerhalb weiter Grenzen verändert werden*
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Wenn amorphe Copolymere ναι Alkacluenylnorbornenen mit Äthylen
und Propylen gewünscht werden, ist es zweckmäßig. das Molverhältnis von Äthylen zu Propylen in der reagierenden
Flüssigphase unter 1:4 oder höchstens bei 1:4 zu halten» Dies entspricht einem Äthylen/Fropylen-Kolverhältnis
in der Gasphase von weniger als 1:1 oder höchstens 1:1 unter Norraalbedingungenc Bevorzugt werden gewöhnlich
Molverhältnisse zwischen 1:200 und 1:4 in der Flü.TSigphase.
Bei Verwendung von Buten-1 an Stelle von Propylen muß das
Molverhältnis zwischen Äthylen und Buten in der Plüssig- * phase unter oder höchstens bei 1:20 liegen. Dies entspricht
einen Äthylen/Buten-1-Molverhältnis in der Gasphase von
weniger als 1:1,5 oder höchstens 1:1,5 unter Normalbedingungen.
Bevorzugt werden normalerweise Kolverhältnisse zwischen 1:1000 und 1:20 in der Flüsaigphase.
Wenn unter diesen Bedingungen gearbeitet wird, werden amorphe Copolymere erhalten, die weniger als etwa 75 KoI-Jj
Äthylen enthalten. Wenn diese Werte überechirtten werden,
hat das Copolymere die für Polyäthylen typische Kristallinität-.
Die untere Grenze deß Äthylengehaltee ist nicht entscheidend.
Bevorzugt werden jedoch Copolymere, die wenigstens
5 Mol-$6 Äthylen enthalten. Der oc-Olefingehalt kann zwischen
einem Minimum von 5 Mol-96 und einem Maximum von 95 Κοί-',ί
variieren und beträgt vorzugsweise 40 bis 6Ό$* Der Gehalt
an Alkadienylnorbornen im Copolymeren beträgt im allgemeinen 0;1 bis 20 Kol-$, vorzugsweise 1 bis 5 Kol-j'. Die
obere Grenze des Alkadienylborbornengehaltea kann überschritten
werden, jedoch ist es insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen nicht zweckmäßig, in das Copolymere
mehr als 20 Mol~# dieser Monomeren einzuführen«
Obwohl amorphe Copolymere im allgemeinen bevorzugt werden,
können auch Copolymere vorteilhaft verwendet werden, die in geringem Umfange die für Polyäthylen typische Kristal-UnItKt ^e1Y09839nJlJ
Die Reaktionsapparatur Gesteht aus einem 1,1 !-Glaszylinder
von 7,5 cm Durchmesser, der sit einem Rührer und Gaseintritts-
und -austrittsrohren versehen ist und in ein Bad getaucht ist, das "bei einer konstanten Temperatur von
-2O0C gehalten wird, Bas Gaseintrittsrohr ist Ms zum Boden des Zylinders geführt und läuft in eine poröse Platte
von 3,5 cm Durchmesser aas. In den Reaktor v/erden TCO ral
wasserfreies n-Heptan, 1 ml 5-(3-Methyl-l,4-pentadienyl)-2-norbornen
und 0,04 siMol Diäthylzink unter Stickstoff
eingeführt. Durch das Gaseintrittsrohr wird ein gasförmiges Gemisch von Propylen und Äthylen Im Molverhältnis von
3:1 eingeführt und in einer Menge von 800 Hl/Std, umgewälzt
.
Eer Katalysator wird im Reaktionsmedium selbst gebildet,
indem in den Reaktor durch zwei getrennte Zuführungen
1,8 mMol Aluminiumdiäthylmonochlorld und 0.25 mKol Vanadinoxychloridj
beide in je 15 ml wasserfreiem n-IIeptan gelöst,
eingeführt werden»
Das gasförmige Propylen-Äthylen-Gemisch wird kontinuierlich
in einer Menge von 800 Hl/Std. zugeführt. Die Reaktion
wird 30 Minuten nach der Zugabe des Katalysators durch Zusatz von 20 ml Methanol, das 0,1 g Phenyl-ß-naphthylamin
enthält, abgebrochen. Das Produkt wird durch Behandlung mit Salzsäure und Wasser gereinigt und in Aceton
koaguliert. Hierbei werden 7,3 g festes Produkt erhalten. das röntgenamorph und in siedendem n-Heptan vollständig
löslich ist» Die Infrarotanalyse ergibt die Anwesenheit von ungesättigten Bindungen (Bande bei etwa 6 ix) * Das
Äthylen/Propylen-Molverhältnis beträgt 1»
100 Gew.-Teile des ferpolymeren werden auf einem Laboratorluras-Walzenmlscher
mit 50 Teilen HAF-Ruß, 1 Teil Phenyl-ß-naphthylamin, 2 Teilen Schwefel, 5 Teilen Zinkoxyd,
1 Teil Tetramethylthiuramdisulfiü und 0,5 Teilen
Mercaptobenzthiazol gemischt. Die Mischung wird in einer
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- ίο -
Presse 60 Minuten bei 1500C vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten:
Zugfestigkeit 253 kg/cra
Bruchdehnung 460j£
Modul bei 300$ Dehnung 130 kg/cm
Beisj)iel_£
In die gleiche Reaktionsapparatur, die in Beispiel 1 beschrieben
ist. jedoch ein Fassungsvermögen von 3500 nil hat und bei einer konstanten Temperatur von -20 C gehalten
wird, werden 20C0 ml wasserfreies n-Heptan und 5 stl
5-(3-Methyl-1;4-pentadienyl)-2-norbornen und 0.5 mllol Zinkdiäthyl
eingeführt, Durch das Gaseintrittsrohr wird ein gasförmiges Gemisch von Propylen und Äthylen im Kolverhältnis
von 2:1 eingeführt und in einer Menge von 900 Kl/ Stunde umgewälzt
Der Katalysator wird in Gegenwart der reagierenden Konoineren
gebildet, indem eine Lösung von 5 mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid
in 15 ml wasserfreiem n-Heptan und eine lösung von 0,66 mMol Vanadintetrachlorid in 15 ail n-Kepten
getrennt in das Reaktionsgefäß eingeführt werien.
Das gasförmige Propylen-Äthylen-Gemisch wird kontinuierlich
in.einer Menge von 900 Nl/Stunde zugeführt und abgeführt.
Die Reaktion wird 14 Minuten nach der Zugabe des Katalysators durch Zusatz von 20 ml Methanol, das O51 g
Phenyl-ß-naphthylamin enthält, abgebrochen. Da3 Produkt
wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und abgeschieden. Nach dem Trocknen unter vermindertem
Druck werden 41 g festes Produkt erhalten, das röntgenamorph und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist-Die
Infrarotanalyse ergibt die Anwesenheit von trans-Boppel
bindungen (Bande bei 972 cm" ) und von Vinyldoppelbindungen (Banden bei 913 und 922 cm"1). Das Xthylen/Propylen-Kolverhältnis
beträgt etwa 1.
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| 15 | 30 | 60 | 90 | 120 | 240 |
| 240 | 228 | 233 | 233 | 220 | 220 |
| 440 | 380 | 380 | 380 | 360 | 340 |
| 134 | 164 | 166 | 166 | 1"7O | »94 |
Das Terpolymere v/ird in der in Beispiel 1 beschriebenen Mischung bei 1500C unter Anwendung verschiedener Vulkanisationszeiten
vulkanisiert, Vulkanisierte Platten mit folgenden Eigenschaften v/erden erhalten:
Vulkanisationsdauer,Hin, Zugfestigkeit, kg/cm Bruchdehnung; $
3005S-Modul. kg/cm2
Formänderungsrest beim
Bruch, i> 16 12 12 12 12
In die in Beispiel 2 beschriebene und bei einer konstanten Temperatur von -200C gehaltene Reaktionsapparatur
werden 2C00 ml wasfserfreies n-Heptan, 6 ml 5-(3-Hethyl-1,4-pentadienyl)-2-norbornen
und 0.6 mMol Zinkdiäthyi als
Mittel zur Einstellung des Molekulargewichts eingeführt. Durch das Gaseintrittsrohr wird ein Gemisch von Äthylen
und Propylen im Molverhältnis von 3:1 eingeführt und in einer Menge von 1200 Hl/StcL umgewälzt«
Der Katalysator wird in Gegenwart der reagierenden Monomeren gebildet, indem eine Lösung von 'J,5 ffiMol Aluminiumdiäthyliüonochloridin
15 ml wasserfreiem n-Heptan und eine Lösung von 1 mKol VanadinoxytriChlorid in 15 ml n-Heptan
getrennt in den Reaktor eingeführt werden«
Das Äthylen-Propylen-Geraisch wird kontinuierlich in einer
Menge von 12C0 Hl/Std. zugeführt und abgeführt. Die Reaktion
wird 40 Minuten nach der Zugabe des Katalysators durch Zusatz von 20 ml Methanol, das 0,1 g Phenyl-ß-naphthylaniin
enthält, abgebrochene Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert.
Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 46 g festes Produkt erhalten, das röntgenamorph ist, wie ein
unvulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich istc Die Infrarotanalyse
ergibt die Anwesenheit von trans-Doppelbindungen (Bande
t09839/137S
bei 972 cm ') und von Vinyldoppelbindungen (Banden bei 913 und 922 cm"1).
Das Terpolyraere wird in der gleichen Mischung und in der
gleichen Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaf
ten wird erhalten:
ρ Zugfestigkeit 250 kg/cm
Bruchdehnung 360$
Modul bei 300$ Dehnung 194 kg/cm
Formänderungsrest teiir. Bruch : .„: \z<f>
In die in Beispiel 1 beschriebene und bei einer konstanten Temperatur von-2O0C gehaltene Reaktionsapparatur werden
700 ml wasserfreies n-Heptan und 2 ml 5-(i,5-Hexadienyi)-2-norbornen
eingeführt. Durch das Gaseintrittsrohr wird ein gasförmiges Gemisch von Propylen und Äthylen im Molverhältnis
von 4:1 eingeführt und in einer Menge von 500 Ul/ Stunde umgewälzte
Der Katalysator wird in Gegenwart der reagierenden Monomeren gebildet, indem eine lösung von Ί,5 mMol Aluciiniumdiäthylmonochlorid
in 15 ml wasserfreiem n-Heptan und eine lösung von 1 mMol Vanadintriacetylacetonat in 30 ml
wasserfreiem Toluol getrennt in das Reaktionsgefäß eingeführt werden=
Das Äthylen-Propylen-Gemisch wird kontinuierlich in einer Menge von 500 Nl/Std. zugeführt und abgeführt» Die Reaktion
wird 90 Minuten nach der Zugabe des Katalysators durch Zusatz von 10 ml Methanol, das 0,1 g Phenyl-ß-naphthylamin
enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert. Nach dem Trocknen
unter vermindertem Druck werden 7 g eines festen Produkts erhalten, das röntgenamorph ist, wie ein unvulkanisiertes
Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist-
109839/13U
Die Infrarotanalyse ergibt die Anwesenheit von trans-Ioppelbindungen
(Bande "bei 972 cm"1) und von Vinyldoppelbindungen
(Banden bei 913 und 922 cm"1). Das Äthylen/Propylen-Kolverhältnis
"beträgt etwa i „
Das Terpolymere wird unter Verwendung der gleichen Mischung
und unter den gleichen Bedingungen, wie in Beispiel ϊ beschrieben,
vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten:
Zugfestigkeit 124 kg/cm
Bruchdehnung 380/5
2 ' ä
Modul bei 300$ Dehnung 96 kg/cm '
Formänderungsrest beim Bruch 16$
In die in Beispiel 2 beschriebene und unter Stickstoff und bei einer konstanten Temperatur von -20 C gehaltene
Reaktionsapparatur werden 2000 ml wasserfreies. 3 ml 5-(i,4-Hexadienyl)-2~norbornen und 0,6 mMol Zinkdiathyi
eingeführt= Durch das Gaseintrittsrohr wird ein gasförmiges Geraisch von Propylen und Äthylen im Molverhältnis
von 3:1 eingeführt und in einer Menge von 1200 Hl/Std.
umgewälzt»
Der Katalysator wird im gleichen Reaktionsmedium in Gegenwart
der reagierenden Monomeren gebildet, indem eine Lösung von 3.8 mMol Alurainiuradiäthylmonochlorid in 15 ml v/asserfreiem
n-Heptan und eine lösung von 0,5 mMol Vanadinoxytrichlorid in 15 ml wasserfreiem n-Heptan getrennt in das
Reaktionsgefäß eingeführt werden,
Das gasförmige Propylen-Äthylen-Gemisch wird kontinuierlich
in einer Menge von 1200 Nl/Stct. zugeführt und abgeführt.
Die Reaktion wird 12 Minuten nach der Katalysatorsugabe durch Zusatz von 20 ml Methanol, das 0,1 g Phenyl-ß-naphthyl~
amin enthält, abgebrochen» Das Produkt v/ird auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert. Nach
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dem Trocknen unter vermindertem Druck v/erden 15 g festes Produkt erhalten, das röntgenamorph und in siedenden
n-Heptan vollständig löslich ist. Die Iiifr&rctara."yse ergibt
die Anwesenheit von trans-Doppelbindangen (Bande "cei
972 cm"')„ Das Äthylen/Propylen-Molverhältnis beträgt
etwa I5
iOO Gew„-Teile des Terpolymeren werden auf einem Laboraxoriums-Walzenmischer
mit 80 Teilen ISAF-Ruß, 55 Teilen eines Öls aus 45$ Paraffin, 46^ Naphthene^ Rest aromatische
Verbindungen ("Flexon", Hersteller Humble Oil Co=y,
1 Teil Stearinsäure, 5 Teilen Zinkoxyd, 1,5 Teilen Tetramethyl thiuramdisulf id. O575 Teilen Mercaptobenzthiazcl
und 1,5 Teilen Schwefel gemischt, Die Mischung wird in einer Presse 60 Minuten bei 150 C vulkanisiert. Eine vulkanisierte
Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten:
Zugfestigkeit 156 kg/cm
Bruchdehnung 360$
Modul bei 300$ Dehnung 134 kg/cm2
Formänderungsrest beim Bruch 22$
Als Reaktionsapparatur wird ein 1 1-Glasautoklav verwendet,
der mit einem Rührer und einem Gaseinführungsrohr versehen ist. In den bei einer konstanten Temperatur von
-20 G gehaltenen Autoklaven werden 500 ral flüssiges Prcpylen,
3 ml 5-(1,4-Hexadienyl)-2-norbornen und ϋ,.25 ml-Iol
Zinkdiäthyl eingeführt, Dann wird Äthylen aufgedrückt, bis
der Druck um 0,7 Atmosphären gestiegen ist.
Durch zwei getrennte Dosiervorrichtungen werden die Komponenten
des Katalysators eingeführt, und zwar zuerst eine Lösung von 1,5 mMol Diäthylalurainiummonochlorid j η \ ni ■
wasserfreiem n-Heptan und dann eine Lösung von 0.2 ίπΓΓοΙ
Vanadinoxytrichlorid in 4 ml wasserfreiem n-Heptan, Während der Polymerisation v/ird der Druck durch Nachdrücken
1,09839/1375 bad original
von Äthylen entsprechend dem verbrauchten Äthylen konstant gehaltene
Die Reaktion wird nach 37 Minuten abgebrochen= Die Olefine
werden entfernt und das feste Produkt in Cyclohexan gelöst, in einem Scheideirichter durch mehrmalige Behandlung
mit verdünnter Salzsäure und dann mit Wasser gereinigt und abschließend in Aceton koaguliert, Nach dem Trocknen unter
vermindertem Druck werden 37 g festes Produkt erhalten, das röntgenamorph ist und wie ein anvulkanisiertes Elastomeres
aussieht„ Die Infrarotanalyse ergibt die Anwesenheit
von trans-Doppelbindungen (Bande bei 972 cm"1). Das Äthylen/
Fropylen-I'Iolverhältnis beträgt etwa 1. "
Das Terpolymere wird in der gleichen Mischung und unter den
gleichen Bedingungen, wie in Beispiel 5 beschrieben, vulkanisiert.
Sine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften
wird erhalten:
ρ Zugfestigkeit 216 kg/cm
Bruchdehnung · 350$
Modul bei 3CC$ Dehnung 170 kg,, cm
Formänderungsrest beim Bruch 12$
In die in Beispiel 2 beschriebene Reaktionsapparatur, die
in ein konstant bei -200C gehaltenes Bad getaucht ist, werden 2000 ml wasserfreies n-Keptan. 5 ml 5-(3,7-Octadienyly-2-norbornen
und 0,3 mMol Zinkdiäthyl eingeführt Durch das Gaseintrittsrohr wird ein gasförmiges Gemisch
von Äthylen und Propylen im Molverhältnis von 3:1 eingeführt und in"einer Menge von 600 Kl/Stdo umgewälzte
Der Katalysator wird im Reaktionsmedium selbst in Gegenwart der reagierenden Monomeren gebildet, indem eine
Lösung von 5 mKol Diäthylaluminiummonochlorid in 10 ml
109839/1376
wasserfreiem n-Heptan und eine Lösung von 0,66 mMol Vanadinoxytrichlorid
in 10 ml wasserfreiem n-Heptan getrennt in den Reaktor eingeführt werden.
Das gasförmige Propylen-Äthylen-Geraisch wird kontinuierlich in einer Menge von 600 Nl/Stunde zugeführt und abgeführt.
Die Reaktion wird 60 Minuten nach der Zugabe des Katalysators durch Zusatz von 20 ml Methanol, das 0,1 g Phenyl-ßnaphthylamin
enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereihigt und isoliert.
Hierbei werden 18 g festes Produkt erhalten, das röntgenamorph und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist.
Die Infrarotanalyse ergibt die Anwesenheit von transDoppelbindungen (Bande bei 972 cm" ) und von Vinyldoppelbindungen
(Banden bei 913 und 922 cm ).
Das Polymere wird unter Verwendung der gleichen Mischung
und unter.den gleichen Bedingungen, wie in Beispiel 1 beschrieben,
vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten:
ο Zugfestigkeit 218 kg/cm
Bruchdehnung 43OjS
Modul bei 300# Dehnung 138 kg/cm2
Formänderungsrest beim Bruch
10911t/1ITl
J,) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß,
man Vanadinhalogenide,, -oxyhalogenide und/oder Vanadiumverbindungen,
in denen mindestens eine Valenz des Metalles mit einem mit einer organischen Gruppe verbundenen Heteroatom
abgesättigt ist., verwendet.
8.) Verfahren nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß
man kohlenwasserstoffunlösliche Vanadiumverbindungen verwendet,
9.^ Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ,
man organische Salze verwendet.
10.) Verfahren nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man Katalysatoren verwendet, in denen mindestens eine Komponente mindestens ein Halcgenatcm enthält.
11.) Verfahren nach Anspruch 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man· im Temperaturbereich von -80° bis -Kl25°C arbeitet.
12.) Verfahren nach Anspruch 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß man in Gegenwart von Komplexbildnern arbeitet.
13.) Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet., daß
man 0,C5 bis 1 Mol Komplexbildner/Mol Alkylaluminiumhalcgenid
verwendet.
lh.) Verfahren nach Anspruch 5 bis Γ5, dadurch gekennzeichnet,
daß man in Gegenwart eines vorzugsweise halogenierten
Kohlenwasserstoffes arbeitet.
15.I Verfahren nach Anspruch 5 bis lh, dadurch gekennzeichnet,
daß man in der flüssigen Reaktionsphase ein Äthylen/Fropylen-Molverhäitnis
von weniger als oder höchstens 1:4 aufrechterhält.
1098397137« BAD
Claims (6)
1.) Vulkanisierbare, im wesentlichen lineare, amorphe,
ungesättigte, hochmolekulare Copolymere eines cder mehrerer 5-Alkadienyl-2-r.crbornene der allgemeinen
Formel
in der R: ein nichtkcnjugiertes Alkadieny.'. mit 5 bis
9 C-Atomen ist, mit Äthylen und einem cder mehreren α-Olefinen der allgemeinen Formel R-CH=CHp, in der R
ein Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen ist.
2.) Copolymere nach Anspruch 1 mit Propylen und/cder
Buten-1 als α-Olefine.
3.) Copolymere nach Anspruch 1 oder 2 mit 5-(3-Methyl-l,4-pentadienyl)~2-ncrbornen,
5-(-"Lj5-Hexadieriy!)-2-ncrbcrnen,
5-'l^-Hexadienyl)-2-nor'bornen und/oder 5-(J3,7-Octadieriyl)-2-norbornen.
4.) Copclj-mere nach Anspruch 1 bis 3 mit 0,1 bis 20 tfcl-#
5-Alkadienyl-2-norbornenen.
5·) Verfahren zur Herstellung von Copolymeren nach Anspruch
1 bis h} dadurch gekennzeichnet, daß man die Monomeren
in Gegenwart eines Katalysators aus Vanadium-Verbindungen und aluminiumcrganischen Verbindungen oder Aluminiumhj-driden
polymerisiert.
6.) Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man kohlenwasserstofflösliche Vanadiumverbindungen verwendet,
BAD ORIGINAL
109839/1376
..6.) Verfahren nach Anspruch 5 bis ±lh dadurch gekennzeichnet.,
daß iran in der flüssigen Reakticr.sphase eir. Ätfcyler./Buten-.l-MolverhHltnis
von weniger als cder höchstens 1:20 aufrechterhält.
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