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DE1745115A1 - Neue Copolymere,ihre Herstellung und Verwendung - Google Patents

Neue Copolymere,ihre Herstellung und Verwendung

Info

Publication number
DE1745115A1
DE1745115A1 DE1967M0074173 DEM0074173A DE1745115A1 DE 1745115 A1 DE1745115 A1 DE 1745115A1 DE 1967M0074173 DE1967M0074173 DE 1967M0074173 DE M0074173 A DEM0074173 A DE M0074173A DE 1745115 A1 DE1745115 A1 DE 1745115A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
norbornene
ethylene
copolymers
halogen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967M0074173
Other languages
English (en)
Other versions
DE1745115B2 (de
Inventor
Nazzareno Cameli
Giulio Natta
Guido Sartori
Alberto Valvassori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE1745115A1 publication Critical patent/DE1745115A1/de
Publication of DE1745115B2 publication Critical patent/DE1745115B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F210/16Copolymers of ethene with alpha-alkenes, e.g. EP rubbers
    • C08F210/18Copolymers of ethene with alpha-alkenes, e.g. EP rubbers with non-conjugated dienes, e.g. EPT rubbers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F210/04Monomers containing three or four carbon atoms
    • C08F210/06Propene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

  • Neue Copolymere, ihre Herstellung und Verwendung (Zusatz zu Patent.......... (Patentanmeldung P 15 70 945. 2) Die Erfindung betrifft eine besondere Klasse von im wesentlichen linearen, ungesättigten, vulkanisierbaren, hochmolekularen Copolymeren, die unter Verwendung von nach einem anionischen Koordinationsmechanismus wirksamen Katalysatoren hergestellt werden und unter Vulkanisation des erhaltenen Produkts mit schwefelhaltigen Mischungen in Elastomere umgewandelt werden können.
  • Es wurden bereits ungesättigte Copolymere vorgeschlagen, die durch Copolymerisation eines oder mehrerer Olcfinmonomerer, insbesondere von Athylen und höheren α-Olefinen, mit konjugierten, nichtkonjugierten, linearen oder cyclischen Dienen oder Polyenen erhalten werden. Besonders zu erwähnen ist das Verfahren des Hauptpatents....
  • (Patentanmeldung P 15 70 945. 2), das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein oder mehrere Monomere aus der Gruppe der a-Alkenylderivate von Norbornen, in denen die Doppelbindung des Alkenylrestes am Ende des Alkenylrestes vorliegt und eine Vinylidendoppelbindung ist, mit Athylen und einem oder mehreren aliphatiscnen a-Olefinen der allgemeinen Formel R-CH=CH2, in der R ein AJkylrest mit l bis 6 Kohlenstoffatomen ist, in Gegenwart von Katalysatoren, die aus Vanadinverbindungen und metallorganischen Verbindungen oder Hydriden des Aluminiums, Berylliums oder Lithium-Aluminiums hergestellt worden sind, copolymerisiert und das gebildete, im wesentlichen lineare, amcrphe, ungesKttigte Copclymere gegebenenfalls mit schwefelhaltigen Mischungen vulkanisiert. Jede der Monomereinheiten, die aus der Polymerisation des Alkenylnorbornens stammt, behält eine freie ungesättigte Bindung in der Polymerkette der Copolymeren, so daß diese Copolymeren mit Hilfe von Mischungen auf Schwefelbasis, wie sie im allgemeinen fUr die Vulkanisation von ungesättigten Kautschuken verwendet werden, vulkanisierbar sind und somit zu Produkten mit guten elastomeren Eigenschaften verarbeitet werden können.
  • Gemmas der Erfindung wurde nun gefunden, daß ähnliche oder auch bessere Ergebnisse wie beim Verfahren des Hauptpatents erhalten werden können, wenn als Comonomere besondere Alkenylnorbornene verwendet werden können, die eine Doppelbindung enthalten, die am Ende des Alkenylrestes liegt oder direkt an den Norbornenring gebunden ist.
  • Alkylldennorbornene der allgemeinen Formel in der n eine Zahl von 0 bis 6 sein kann, können als Comonomere beim Verfahren gemäß der Erfindung verwendet werden. Beispiele solcher Monomerer sind 5-Athylidennorbornen-2, 5-Butyliden-norbornen-2 und 5-Pentylidennorbornen-2.
  • Diese Monomeren können sehr leicht durch Umsetzung von Cyclopentadien mit Acetylenen und anschließende Behandlung mit einer Lewis-Säure hergestellt werden. Beispielsweise ist Athyliden-norbornen durch Umsetzung von Cyclopentadien mit Dutin-1 und anschließende Behandlung mit p-Toluolsulfonsäure leicht herstellbar.
  • Als Olefine kommen ftir die Herstellung der Copolymeren gemaß der Erfindung Athylen und a-Olevine der allgemeinen Formel R-CH=CH2 in Frage, in der R ein Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen ist, insbesondere Propylen und Buten-1.
  • Beispielswelse wird durch Copolymerisation von Äthylen, Propylen und 5-th-yliden-norbornen-2 unter den erfindungsgemäßen Verfahrensbedingungen, die später genannt werden, ein Terpolymeres erhalten, das Monomereinheiten jedes Monomeren in regelloser Verteilung enthält.
  • Die Untersuchung durch Infrarotspektrographie ergibt die Anwesenheit von ungesättigten Bindungen. Das Terpolymere ist sehr homogen, erkennbar an der Möglichkeit, durch Anwendung der Verfahren, die allgemein fUr die Vulkanisation von ungesättigten Kautschuken, insbesondere von schwach ungesättigten Kautschuken, wie Butylkautschuk, angewendet werden, gute Vulkanisate zu erhalten.
  • Die Doppelbindungen, die in den gemma3 der Erfindung hergestellten Copolymeren enthalten sind, können für die Vulkanisation ausgenutzt werden und können ferner, beispielsweise durch Oxydation mit Ozon, polare Gruppen, wie Carbonylgruppen ergeben, die ihrerseits als reaktionsfähige Gruppen fUr anschließende Reaktionen verwendet und zur Verbesserung der Klebfähigkeit der Copolymeren ausgenutzt werden können. Die Doppelbindungen können ferner fUr Additionsreaktionen mit Metallhydriden, wie LiH, NaBH4 oder A1H (C4H9)2 ausgenutzt werden. Die auf diese Weise gebildeten Metall-Kohlenstoff-Bindungen können ebenfalls für weitere Reaktionen ausgenutzt werden.
  • Die gemäß der Erfindung hergestellten Copolymeren können als Produkte von praktisch linearer Struktur definiert werden, die frei von langen Verzweigungen sind, erkennbar an der Tatsache, daß ihre Eigenschaften, insbesondere ihr Viskositätsverhaiten, praktisch identisch mit den Eigenschaften bekannter linearer Copolymerer, z. B. Athylen-a-Olefin-Copolymerer sind.
  • Das viskosimetrisch bestimmte Molekulargewicht der neuen Copolymeren liegt über 20000. Ihre Grenzviskosität, bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135°C oder in Toluol bei 30°C, liegt über 0, 5.
  • Im Gegensatz zu den Copolymeren als solchen, die in siedendem n-Heptan vollständig löslich sind, sind die Vulkanisate in organischen Lösungsmitteln, insbesondere in aliphatischen Kohlenwasserstoffen, vollständig unlöslich.
  • Durch einige aromatische Lösungsmittel werden sie nur begrenzt angequollen. Die Vulkanisate haben ferner eine sehr hohe mechanische Festigkeit und einen sehr geringen Formänderungsrest beim Bruch. Insbesondere haben sie hohe reversible elastische Dehnungen und, insbesondere bei Verwendung von verstSrkenden Ftlllstoffen, z. B. Ruß, in den Vulkanisationsmischungen, auch hohe Zugfestigkeit. Die Copolymeren als solche, d. h. die unvulkaniserten Copolymeren, haben die Eigenschaften von unvulkanisierten Elastomeren, da sie einen niedrigen Anfangsmodul und sehr hohe Bruchdehnung aufweisen.
  • Die durch Vulkanisation erhaltenen Elastomeren können auf Grund ihrer guten mechanischen Eigenschaften in vorteilhafter Weise auf allen Anwendungsgebieten von Naturkautschuk und Kunstkautschuk verwendet werden, z. B, für die Herstellung von Schläuchen, Autoschläuchen, Reifen, Folien, elastischen Garnen, Dichtungen usw.
  • Die gemäß der Erfindung hergestellten Copolymeren könr. en in an sich bekannter Weise mit Kohlenwasserstoffölen gestreckt oder weichgemacht werden. Vorzugsweise werden paraffinische oder naphthenische Ole verwendet, Jedoch sind auch aromatische Ole geeignet.
  • FUr die Herstellung der Copolymeren gemäß der Erfindung können die gleichen Katalysatorsysteme wie beim Verfahren des Hauptpatents verwendet werden. Diese Katalysatorsysteme sind in den Kohlenwasserstoffen, die als Losungsmittel für die Copolymerisation verwendet werden, z. B. aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen oder deren Cemischen, fein dispergiert oder amorph kolloidal dispergiert oder vollständig gelöst.
  • Sie werden aus metallorganischen Verbindungen oder Hydreden von Aluminium, Beryllium oder Lithiumaluminium und aus Vanadinverbindungen hergestellt.
  • Im einzelnen eignen sich die folgenden Verbindungen für die Herstellung der Katalysatoren : Aluminiumtrialkyle, Lithiumaluminiumtetraalkyle, Aluminiumalkylhydride, Aluminiumhalogenhydride, Lithiumaluminiumhydride, Lithiumaluminiumalkylhydride, Aluminiumdialkylmonohalogenide, Aluminiummonoalkyldihalogenide, Aluminiumalkylsesquihalogenide, Aluminiumalkenyle, Aluminiumalkylene, Aluminiumcycloalkyle, Aluminiumcycloalkylalkyle, Aluminiumaryle, Aluminiumalkylaryle, Aluminiumdialkylalkoxyde, Aluminiumalkylalkoxyhalogenide oder Komplexe der vorstehend genannten aluminiumorganischen Verbindungen mit vorzugsweise schwachen Lewis-Basen, Berylliumdialkyle, Berylliumalkylhalogenide und Berylliumdiaryle.
  • Als Beispiele geeigneter Verbindungen seien genannt : Aluminiumtriäthyl, Aluminiumtriisobutyl, Lithiumaluminiumtetrahexyl, Lithiumaluminiumdibutyldihydrid, Aluminiumdiäthylhydrid, Aluminiummonoäthyldihydrid, Aluminiumchlorhydrid, Aluminiumtrihexyl, Aluminiumdiathyl. monochlorid, Aluminiumdiathylmonojodid, Aluminiumdiäthylmonofluorid, Aluminiumdiisobutylmonochlorid, Aluminiummonoäthyldichlorid, Aluminiumäthylsesquichlorid, Aluminiumbutenyldiäthyl, Aluminiumisohexenyldiäthyl, 2-Methyl-1, 4-di (diisobutylaluminium) butan, Aluminium-tri (cyclopentylmethyl), Aluminiumtri (dimethylcyclopentylmethyl), Aluminimmtriphenyl, Aluminiumtritolyl, Aluminium-di (cyclopentylmethyl) monochlorid, Aluminiumdiphenylmonochlorid, Aluminlumdiisobutylmonochlorid als Komplexverbindung mit Anisol, Aluminiummonochlormonoäthylmonoäthoxyd, Aluminiumdiäthylpropoxyd, Aluminiumdiäthylamyloxyd, Aluminiummonochlormonopropylmonopropoxyd, Aluminiummonochlormonopropylmonoäthoxyd, Berylliumdiäthyl, Berylliummethylchlorid, Berylliumdimethyl, Beryllium-di-npropyl, Berylliumdiisopropyl, Beryllium-di-n-butyl, Beryllium-di-tert-butyl und Berylliumdiphenyl.
  • Wie bereits erwShnt, werden zusammen mit den vorstehend genannten metallorganischen Verbindungen oder Hydriden auch Vanadinverbindungen fUr die Herstellung des Katalysators verwendet. Vorzugsweise werden Vanadinverbindungen verwendet, die in Kohlenwasserstoffen löslich sind, z. B. die Halogenide und Oxyhalogenide, wie VClh, VOCl oder VBr4, und solche Verbindungen, in denen wenigstens eine Metallvalenz durch ein an eine organische Gruppe gebundenes Heteroatom, insbesondere Sauerstoff oder Stickstoff, abgesättigt ist, z. B. Vanadintriacetylacetonat und-tribenzoylacetonat, Vanadyldiacetylacetonat und-halogenacetylacetonat, Vanadyltrialkoxyde und-halogenalkoxyde, Tetrahydrofuranate, Atherate, Aminate, Pyridinate und Chinolate von Vanadln-tri-und-tetrachlorid und von Vanadyltrichlorid. In Kohlenwasserstoffen unlösliche Vanadinverbindungen aus der Gruppe der organischen Salze, z. B. Vanadintriacetat,-tribenzoat und-tristearat, können ebenfalls verwendet werden. In der Praxis muß zur Erzielung bester Ergebnisse in Gegenwart von halogenhaltigen Katalysatorsystemen gearbeitet werden, in denen wenigstens eine Komponente wenigstens ein Halogenatom enthält.
  • Die Copolymerisation kann bei Temperaturen zwischen-80° und +125°C durchgefUhrt werden.
  • Bei Verwendung von Katalysatoren, die aus Vanadintriacetylacetonat, Vanadyldiacetylacetonat, Vanadylhalogenacetylacetonaten oder ganz allgemein aus einer Vanadinverbindung, wie VCl4 oder VOC13 zusätzlich zu den oben genannten, in Gegenwart von Aluminiumalkylhalogeniden hergestellt werden, ist es zur Erzielung hoher Ausbeuten an Copolymeren pro Gewichtseinheit des gebrauchten Katalysators zweckmäßig, sowohl die Katalysatorherstellung als auch die Copolymerisation bei Temperaturen im Bereich zwischen 0° und-80°C, vorzugsweise zwischen-10° und-50°C durchzufuhren. Wenn unter diesen Bedingungen gearbeitet wird, zeigen die Katalysatoren eine viel höhere Aktivität als die gleichen, jedoch bei höheren Temperaturen hergestellten Katalysatorsysteme. Ferner bleibt die AktivitUt des Katalysators mit der Zeit praktisch unverändert, wenn innerhalb des oben genannten Bereichs tiefer Temperaturen gearbeitet wird.
  • Wenn Katalysatoren, hergestellt aus einem Aluminiumalkylhalogenid und Vanadintriacetylacetonat, Vanadyltrialkoxyden oder Vanadylhalogenalkoxyden, bei Temperaturen zwischen 0° und 125°C verwendet werden, ist es zur Erzielung hoher Ausbeuten an Copolymerisaten vorteilhaft, in Gegenwart besonderer Komplexbildner, nämlich von Athern, Thio-Sthern, tertiären Aminen oder trisubstituierten Phosphinen, die wenigstens einen verzweigten Alkylrest oder einen aromatischen Ring enthalten, zu arbeiten. Der Komplexbildner kann ein Ather der Formel RYR'sein, in der Y Sauerstoff oder Schwefel und R und R'einen linearen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen oder einen aromatischen Ring mit 6 bis 14 C-Atomen bedeuten, wobei wenigstens einer der Reste R und R'ein verzweigter Alkylrest oder ein aromatischer Ring ist.
  • Der Komplexbildner kann ein tertiäres Amin der Formel sein, in der R, R'und R"Alkylreste mit 1 bis 14 C-Atomen oder aromatische Ringe mit 6 bis 14 C-Atomen sind und wenigstens einer dieser Reste ein aromatischer Ring ist.
  • Der Komplexbildner kann ferner ein tertiäres Phosphin der Formel sein, in der R, R'und R"Alkylreste mit 1 bis 14 C-Atomen oder aromatische Ringe mit 6 bis 14 C-Atomen sind und wenigstens einer der Reste R ein aromatlscher Ring ist.
  • Die Menge des Komplexbildners beträgt vorzugsweise 0, 05 bis 1 Mol pro Mol Aluminiumalkylhalogenid.
  • Die AktlvltSt der beim Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Katalysatoren Kndert sich mit dem MolverhKltnis zwischen den zur Herstellung des Katalysators verwendeten Verbindungen. Beispielsweise wurde festgestellt, daß es bei Verwendung von Aluminiumtrialkylen und Vanadinhalogeniden oder-oxyhalogeniden zweckmäßig ist, Katalysatoren einzusetzen, in denen das Molverhältnis von Aluminiumtrialkyl zur Vanadinverbindung zwischen 1 und 5, vorzugsweise zwischen 2 und 4 liegt, während bei Verwendung von Alujmlnlumdläthylmonochlorid (Al (C2H5) 2Cl) und Vanadintriacetylacetonat (VAc3) die besten Ergebnisse mit einem Al(C2H5)2Cl/VAc3-Molverhältnis zwischen 2 und 30, vorzugswelse zwischen 4 und 10, erzielt werden.
  • Die Copolymerisation gemäß der Erfindung kann in Gegenwart von aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen als Lösungsmittel, z. B. in Gegenwart von Butan, Pentan, n-Heptan, Toluol, Xylol oder deren Gemischen, durchgefUhrt werden. Auch halogenierte Kohlenwasserstoffe, die gegenUber dem Katalysator inert sind, wie Chlorbenzole, Trlchlorkthylen, Tetrachloräthylen, Chloroform, Methylenchlorid oder Dichloräthan, können als Lösungsmittel verwendet werden.
  • Besonders hohe Copolymerisationsgeschwindigkeiten können erzielt werden, wenn die Copolymerisation in Abwesenheit eines inerten Lösungsmittels unter Verwendung der Monomeren selbst im flüssigen Zustand, d. h. in Gegenwart einer Lösung des Äthylens in dem im flüssigen Zustand gehaltenen Gemisch von a-Olefinen und Alkylidennorbornen, das der Copolymerisation unterworfen werden soll, durchgeführt wird.
  • Auf Grund der Tatsache, daß die Alkyliden-Doppelbindung, die in den Alkylidennorbornenen, die als Comonomere gemäß der Erfindung verwendet werden können, enthalten ist, bei Verwendung der vorstehend beschriebenen Katalysatoren nicht polymerisiert werden kann, sind die Produkte, die bei DurchfUhrung der Polymerisation in Abwesenheit von inerten Lösungsmitteln erhalten werden, frei von VernetzungsbrUkken, die im Gegensatz hierzu gebildet werden, wenn beispielsweise Alkenylnorbornene verwendet werden, die eine Vinylgruppe enthalten.
  • Um Copolymere von sehr homogener Zusammensetzung zu erhalten, muS während der Copolymerisation das Verhältnis zwischen den Konzentrationen der in der reagierenden Flüssigphase vorhandenen, zu polymerisierenden Monomeren konstant oder wenigstens so konstant wie möglich gehalten werden.
  • Zu diesem Zweck kann es vorteilhaft sein, die Copolymerisation kontinuierlich unter kontinuierlicher Zufuhr und Abfuhr eines Monomerengemisches von konstanter Zusammensetzung und bei hoher Raumströmungsgeschwindigkeit durchzuführen. Durch Veränderung der Zusammensetzung des Monomerengemisches kann die Zusammensetzung der Copolymeren innerhalb weiter Grenzen verSndert werden. Wenn amorphe Copolymere von Alkylidennorbornenen mit Xthylen und Propylen gewünscht werden, sollte das Molverhältnin zwischen Xthylen und Propylen unter 1 : 4 oder höchstens bei 1 : 4 in der reagierenden Flüssigphase gehalten werden. Dies entspricht einem Xthylen/Propylen-Molverhältnis in der Gasphase von weniger als 1 : 1 oder höchstens 1 : 1 unter Normalbedingungen. Bevorzugt werden gewöhnlich Molverhältnisse zwischen 1 : 200 und 1 : 4 in der Flüssigphase.
  • Bei Verwendung von Buten-1 an Stelle von Propylen muS das Molverhältnis zwischen Äthylen und Buten-l in der FlUssigphase unter oder höchstens bei 1 : 20 liegen. Dies entspricht einem XthylerButen-1-Molverhältnis in der Gasphase von weniger als 1 : 1, 5 oder höchstens 1 : 1, 5 unter Normalbedingungen. Bevorzugt werden normalerweise Molverhältnisse zwischen 1 : 1000 und 1 : 20 in der Flüssigphase.
  • Wenn unter diesen Bedingungen gearbeitet wird, werden amorphe Terpolymere erhalten, die weniger als etwa 75 Mol-% Xthylen enthalten. Wenn diese Werte überschritten werden, hat das Terpolymere die fUr PolyNthylen typische Kristallini tat.
  • Die untere Grenze des Athylengehaltes ist nicht entscheidend. Bevorzugt werden jedoch Terpolymere, die wenigstens 5 Mol-% Xthylen enthalten. Der a-Olefingehalt der amorphen Terpolymeren kann vorzugsweise zwischen einem Minimum von 5 Mol-% und einem Maximum von 95 Mol-% liegen.
  • Der Polyengehalt der Terpolymeren betrXgt vorzugsweise 0, 1 bis 20 Mol-%. Diese obere Grenze kann Uberschritten werden, Jedoch ist es insbesondere aus wirtschaftlichen GrUnden nicht zweckmäßig, mehr als 20 Mol-% Polyen in das Copolymere einzuführen.
  • Beispiel 1 Die Reaktionsapparatur besteht aus einem 3, 5 1-Glaszylinder von 10 cm Durchmesser, der mit einem RUhrer und Gaseintritts-und-austrittsrohren versehen ist. Das Gasein-SUhrungsrohr ist bis zum Boden des Gefäßes gefUhrt und läuft in eine Frittenplatte von 5 cm Durchmesser aus.
  • In den Reaktor, der bei einer konstanten Temperatur von -20°C gehalten wird, werden 2000 ml wasserfreies n-Heptan, 1, 5 ml 5-0thyliden-norbornen-2 und 0, 125 mMol Zinkdiäthyl eingefUhrt. Durch das GaseinfUhrungsrohr wird ein gasformiges Gemisch von Propylen und Athylen im Molverhältnis von 3 : 1 eingefUhrt und in einer Menge von 1200 Nl/Std. umgewälzt.
  • Der Katalysator wird in Gegenwart der reagierenden Monomeren gebildet, indem eine Lösung von 3,75 mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid in 15 ml n-Heptan und eine Ldsung von 0, 5 mMol Vanadintriacetylacetonat in 15 ml wasserfreiem Toluol getrennt in den Reaktor eingeführt werden. Das Propylen-Athylen-Gemisch wird kontinierlich in einer Menge von 1200 N1/Std. zugeführt und abgePuhrt. Die Reaktion wird 17 Minuten nach der EinfUhrung des Katalysators durch Zusatz von 10 ml Methanol, das 0, 1 g Phenyl-B-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird in einem Scheidetrichter durch mehrmaliges Waschen mit verdUnnter Salzsäure und dann mit Wasser gereinigt und dann in Aceton koaguliert. Nach dem Trocknen unter vermodertem Druck werden 41 g eines festen Produkts erhalten, das rontgeramorph ist, wie ein unvulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist. Die Untersuchung durch Infrarotspektrographie ergibt die Anwesenheit von Mehrfachbindungen (Bande zwischen 6 und 6, 2 cm). Der Propylengehalt betrKgt 55 Gew.-%. Die Mooney-Viskosität ML (1+4) bei 100°C beträgt 96.
  • 100 Gewichtsteile des Terpolymeren werden auf einem Laboratoriumswalzenmischer mit 50 Teilen HAF-RuB, 1 Teil Phenyl-ß-naphthylamln, 2 Teilen Schwefel, 5 Teilen Zinkoxyd, 1 Teil Tetramethylthiuramdisulfid und 0, 5 Teilen Mercaptobenzthiazol gemischt. Die Mischung wird in einer Presse 60 Minuten bei 150°C vulkanisiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten : Zugfestigkeit 205 kg/cm2 Bruchdehnung 440 % Modul bei 200 % Dehnung 63 kg/cm2 Modul bei 300 % Dehnung 117 kg/cm2 Formänderungsrest beim Bruch 10 % Beispiel 2 In die in Beispiel 1 beschriebene, bei einer konstanten Temperatur von-20°C gehaltene Reaktionsapparatur werden 2000 ml wasserfreies n-Heptan, 1, 5 ml 5-Athyliden-norbornen-2 und 0, 125 mMol ZlnkdlAthyl eingeführt. Durch das GaseinfUhrungsrohr wird ein Gemisch von Propylen und Kthylen im Molverhältnis von 3 : 1 eingeführt und in einer Menge von 1200 Nl/Std. umgewälzt.
  • Der Katalysator wird in Gegenwart der Monomeren gebildet, indem eine Lösung von 3, 8 mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid in 15 ml wasserfreiem n-Heptan und eine Lösung von 0, 5 mMol Vanadinoxytrichlorid in 15 ml n-Heptan getrennt in den Reaktor eingefuhrt werden. Das Propylen-thylen-Gemisch wird kontinuierlich in einer Menge von 1200 Nl/Std. eingeführt und abgeführt. Die Reaktion wird 17 Minuten nach der EinfUhrung des Katalysators durch Zusatz von 10 ml Methanol, das 0, l g Phenyl-ß-naphthylamin enthält, abgebrochen. Das Produkt wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise gereinigt und isoliert. Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 20 g eines festen Produkts erhalten, das rdntgenamorph ist. wie ein unvulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist. Die Untersuchung durch Infrarotspektrographie ergibt die Anwesenheit von Mehrfachbindungen (Bande zwischen 6 und 6, 2). Der Propylengehalt beträgt 42 Gew.-%.
  • Die Mooney-Viskosität ML (1+4) bei 100°C beträgt 93.
  • 100 Gewichtsteile des Terpolymeren werden unter Verwendung der gleichen Mischung wie in Beispiel 1 bei unterschiedlicher Dauer vulkanisiert. Die Eigenschaften der Vulkanisate sind in der folgenden Tabelle angegeben.
  • Dauer, Minuten 30 60 90 120 240 Zugfestigkeit, kg/cm2 240 220 205 225 227 Bruchdehnung, % 380 340 290 300 320 Modul bei 200 % Dehnung, 90 95 112 108 107 kg/cm Modul bel 300 % Dehnung, kg/cm 180 190-225 208 Formänderungsrest, % 10 6 6 6 6 Beispiel 3 Als Reaktionsapparatur wird ein 1 l-Glasautoklav verwendet, der mit einem Rührer und Gaseintrittsrohr versehen ist. In den bei-20°C gehaltenen Autoklaven werden 500 ml floussiges Propylen, 5 ml 5-Athyliden-norbornen-2 und 0, 125 mMol Zinkdiäthyl eingeführt. Dann wird Äthylen bis zu einem Druckanstieg von 1 Atmosphäre aufgedrückt. Die Katalysatorkomponenten werden durch zwei getrennte Dosiervorrichtungen getrennt in den Reaktor eingefUhrt, und zwar zuerst eine Lösung von 0, 55 mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid in 1, 5 ml wasserfreiem n-Heptan und dann eine Lösung von 0, 075 mMol Vanadintriacetylacetonat in 1, 5 ml wasserfreiem Toluol. Während der Polymerisation wird die Temperatur bei-20°C gehalten. Der Druck wird durch Ergänzung des aufgenommenen Äthylens konstant gehalten. Die, Reaktion wird nach 45 Minuten abgebrochen. Die Olefine werden abgeblasen, und das Produkt wird in einem Scheidetrichter durch wiederholte Behandlung mit verdtlnnter SalzsSure und dann mit Wasser gereinigt und dann mit Aceton koaguliert.
  • Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 27 g festes Produkt erhalten, das rdntgenamorph ist, wie ein unvulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist. Die Infrarotanalyse ergibt die Anwesenheit von Mehrfachbindungen (Bande zwischen 6 und 6,2 µ). Der Propylengehalt beträgt 43 Gew.-%. Die Mooney-Viskosität ML (1+4) bei 100°C beträgt 109.
  • 100 Gewichtsteile des Terpolymeren werden auf einem Laboratoriums-Walzenmischer mit 50 Teilen HAF-Ruß, 1 Teil Phenyl-B-naphthylamin, 2 Teilen Schwefel, 5 Teilen Zinkoxyd, 1 Teil Tetramethylthiuramdisulfid und 0, 5 Teilen Mercaptobenzthiazol gemischt. Die Mischung wird in einer Presse 60 Minuten bei 150°C vulkanlsiert. Eine vulkanisierte Platte mit folgenden Eigenschaften wird erhalten : Zugfestigkeit 194 kg/cm2 Bruchdehnung 420 % Modul bei 200 % Dehnung 78 kg/cm2 Modul bei 300 % Dehnung 132 kg/cm2 Formänderung 10 % Beispiel4 In die in Beispiel 3 beschriebene, bei-20°C gehaltene Reaktionsapparatur werden 500 ml flüssiges Propylen, 4 ml 5-Athyliden-norbornen-2 und 0, 5 mMol ZinkdiSthyl eingeführt. Dann wird Äthylen bis zu einem Druckanstieg von 1 Atmosphäre aufgedrückt. Die beiden Katalysatorkomponenten werden durch zwei getrennte Dosiervorrichtungen in den Reaktor eingeführt, und zwar zuerst eine Lösung von 0, 225 mMol Vanadinoxytrichlorid in 4, 5 mMol wasserfreiem n-Heptan und dann eine Lösung von 1, 71 mMol Aluminiumdiäthylmonochlorid in 4, 5 ml wasserfreiem n-Heptan. Während der Polymerisation wird die Temperatur bei-20°C gehalten. Der Druck wird durch Ergänzung des aufgenommenen Athylens konstant gehalten. Die Reaktion wird nach 45 Minuten abgebroche. Die Olefine werden abgeblasen und das Produkt auf die in Beispiel 3 beschriebene Weise gereinigt und isoliert. Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck werden 16 g festes Produkt erhalten, das rontgenamorph ist, wie ein unvulkanisiertes Elastomeres aussieht und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist. Die Untersuchung durch Infrarotspektrographie ergibt die Anwesenheit von Mehrfachbindungen (Bande zwischen 6 und 6, Pil), Der Propylengehalt beträgt 36 Gew.-%. Die Mooney-Viskosität ML (1+4) bei 100°C beträgt 123.
  • Das Terpolymere wird mit der gleichen Mischung wie in Beispiel 3 bei 150°C bei unterschiedlicher Dauer vulkanisiert.
  • Die Eigenschaften der Vulkanisate sind in der folgenden Tabelle genannt : Dauer, Minuten-30 60 90 120 240 Zugfestigkeit, kg/em2 225 225 225 225 225 Bruchdehnung, % 400 370 330 330 330 Modul bei 200 % Dehnung, kg/cm"84 108 118 118 126 Modul bei 300 % Dehnung, kg/cm2 154 180 194 200 210 Formänderung, % 16 14 12 12 10

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r U c h e 1) Im wesentlichen lineare, ungesKttlgte, vulkanisierbare, hochmolekulare Copolymere aus fithylen, einem oder mehreren aliphatischen α-Olefinen der allgemeinen Formel R-CH-CH2, in der R ein Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen bedeutet, und ungesEttigten alkenylsubstituierten Norbornen der allgemeinen Formel 2) Copolymere nach Anspruch 1 aus Xthylen, Propylen und/oder Buten-1 sowie 5-Äthyliden-norbornen-2, 5-Butyliden-norbornen-2 und/oder 5-Pentyliden-norbornen-2.
    3) Durch Vulkanisation mit schwefelhaltigen Mischungen erhaltene Elastomere aus den Copolymeren nach Anspruch 1 oder 2.
    4) Verfahren zur Herstellung von Produkten nach Anspruch 1 bis 3 durch Copolymerisation ungesKttlgter alkylsubstituierter Norbornene mit Xthylen und einem oder mehreren aliphatischen α-Olefinen der allgemeinen Formel R-CH=CH2, in der R ein Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen bedeutet in Gegenwart von aus Vanadiumverbindungen und metallorganischen Verbindungen oder Hydriden des Aluminiums, Berylliums oder Lithium-Aluminiums hergestellten halogenhaltigen Katalysatoren und gegebenenfalls anschließender Vulkanisation mit schwefelhaltigen Mischungen nach Patent.....
    (Patentanmeldung P 15 70 945. 2), dadurch gekennzeichnet, da# man als ungesättigte alkenylsubstituierte Norbornene Verbindungen der allgemeinen Formel in der n eine Zahl von 0 bis 6 sein kann, verwendet.
    5) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man Athylen, Propylen und/oder Buten-1 mit 5-Athylidennorbornen-2, 5-Butyliden-norbornen-2 und/oder 5-Pentylidennorbornen-2 copolymerisiert.
    6) Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß man Katalysatoren aus Vanadiumverbindungen und metallorganischen Verbindungen oder Hydriden von Aluminium, Beryllium oder Lithium-Aluminium verwendet.
    7) Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man Katalysatoren verwendet, in denen mindestens eine Komponente ein Halogenatom enthält.
    8) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daB man Katalysatoren aus einer halogenhaltigen Vanadiumverbindung und einer metallorganischen Verbindung oder einem Hydrid von Aluminium, Beryllium oder Lithium-Aluminium verwendet.
    9) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man Katalysatoren aus einer halogenfreien Vanadiumverbindung und einer halogenhaltigen metallorganischen Verbindung oder einem halogenhaltigen Hydrid von Aluminium, Beryllium oder Lithium-Aluminium verwendet.
    10) Verfahren nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Temperaturen zwischen-80° und 125°C arbeitet.
    11) Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, da# man bei Temperaturen zwischen-10° und-50°C arbeitet.
    12) Verfahren nach Anspruch 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man zusätzlich Komplexbildner verwendet.
    13) Verfahren nach Anspruch 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß man das Molverhältnis von Äthylen zu Propylen nicht höher als 1 : 4 und das von Äthylen zu Buten nicht hoher als 1 : 20, Jeweils in der flüssigen Phase wählt.
    14) Formkdrper, insbesondere Schläuche, Reifen, Folien, Garne oder Dichtungen, bestehend aus den oder enthaltend die durch Vulkanisation der Copolymeren gewonnenen Elastomeren nach Anspruch 1 bis 13.
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