DE1768832A1 - 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan - Google Patents
2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethanInfo
- Publication number
- DE1768832A1 DE1768832A1 DE19681768832 DE1768832A DE1768832A1 DE 1768832 A1 DE1768832 A1 DE 1768832A1 DE 19681768832 DE19681768832 DE 19681768832 DE 1768832 A DE1768832 A DE 1768832A DE 1768832 A1 DE1768832 A1 DE 1768832A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- diisocyanatodicyclohexylmethane
- mixtures
- organic
- mon
- hydrogen atoms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G18/00—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
- C08G18/06—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
- C08G18/70—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen characterised by the isocyanates or isothiocyanates used
- C08G18/72—Polyisocyanates or polyisothiocyanates
- C08G18/721—Two or more polyisocyanates not provided for in one single group C08G18/73 - C08G18/80
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G18/00—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
- C08G18/06—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
- C08G18/70—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen characterised by the isocyanates or isothiocyanates used
- C08G18/72—Polyisocyanates or polyisothiocyanates
- C08G18/74—Polyisocyanates or polyisothiocyanates cyclic
- C08G18/75—Polyisocyanates or polyisothiocyanates cyclic cycloaliphatic
- C08G18/758—Polyisocyanates or polyisothiocyanates cyclic cycloaliphatic containing two or more cycloaliphatic rings
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Polyurethanes Or Polyureas (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
MOBAY CHFMICAL COMPANY
Penn Lincoln Parkway West . Pittsburgh, Pennsylvania 152O5
Leverkusen, den 3. JuIi 1968
GM/Bn
Z^'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan
A^'-Diisocyanatodicyclohexylmethan ist bekannt. Diese Verbindung
liegt normalerweise bei Raumtemperatur im festen Zustand vor (Schmelzpunkt 830C) und weist relativ schlechte
Löslichkeit und Verträglichkeit mit Polyolen auf, mit denen es z.B. zwecks Herstellung von Polyurethanlacken oder
-Schaumstoffen umgesetzt werden könnte. Wird diese Verbindung durch Zusatz von gewissen Stereoisomeren so modifiziert, daß
es bei Raumtemperatur im flüssigen Zustand vorliegt, so sind seine Eigenschaften indessen trotzdem nicht befriedigend für
die Herstellung von Polyurethankunststoffen. Bei dieser Sachlage war zu erwarten, daß auch ähnliche Isomere ähnliche Eigenschaften
aufweisen würden. Dieses ist indessen nicht der
Fal1· 109847/1742
Mo 964 - 1 -
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist 2,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethan,
welches bei Raumtemperatur im flüssigen Zustand vorliegt und auch bei Temperaturen unterhalb O0C
flüssig bleibt.
So kann z.B. 2,4!-Diisocyanato-dicyclobexylmethan 48 Stunden
bei -180C aufbewahrt werden, wobei der flüssige Zustand erhalten
bleibt. Diese Eigenschaft macht diese Verbindung besonders geeignet zur Umsetzung mit organischen Polyolen
zwecks Herstellung von Polyurethanüberzügen, Elastomeren oder auch Schaumstoffen. 2,4-'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan liefert
darüberhinaus bei der Trimerisierung ein Polyisocyanurat, welches
aufgrund der Anwesenheit von Isocyanatgruppen mit identischer Reaktivität besonders wertvoll ist. Die dem 2,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethan
innewohnenden vorteilhaften Eigenschaften bleiben auch erhalten, wenn es mit bekannten organischen
Polyisocyanaten gemischt wird. Dies gilt speziell, im Hinblick auf ihre Verträgli ihkeit mit Polyolen zwecks Herstellung von
Polyurethankunststoffen.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit auch Gemische des 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethans mit mindestens einem
anderen organischen Polyisocyanat, vorzugsweise solche Gemische,
in denen mindestens 30 Gew.-# 2,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethan
enthalten sind.
Mo 964 - 2 -
109847/1742
Erfindungsgemäß bevorzugt sind aber auch Mischungen aus
30 - 95 Gew.-S^ 2,4l-Dilsocyanato-dicyclohexylmethan und 5-70 Gew.-# 4,4l-Diisocyanato-dicyclohexylmethan, wobei weniger als 50 Gew.-^ der Stereoisomere des 4,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmetbans aus dem trans,trans-Isomeren bestehen.
30 - 95 Gew.-S^ 2,4l-Dilsocyanato-dicyclohexylmethan und 5-70 Gew.-# 4,4l-Diisocyanato-dicyclohexylmethan, wobei weniger als 50 Gew.-^ der Stereoisomere des 4,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmetbans aus dem trans,trans-Isomeren bestehen.
Es hat sich gezeigt, daß mit Hilfe von 2,4'-Diisocyanatodicycloheiylmethan
hergestellte Lackmischungen eine sehr kurze Elebzeit aufweisen und schnell zu einem elastischen
Überzug aushärten. Auch zeigen Folyurethanelastomere auf Basis des erfindungsgemäßen Diisocyanate eine verbesserte
Elastizität. Die verbesserte Verträglichkeit des 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethans
mit den zur Herstellung von
Polyurethankunststoffen verwendeten Komponenten, z.B. mit Polyolm, wird offenbar, wenn dieses Isocyanat bei Raumtemperatur mit den Polyolen gemischt wird. Während z.B. das entsprechende 4,4'-Isomere sich schon vor seiner vollständigen Reaktion mit dem Polycl absetzt, bleibt das 2,4'-Isomere in homogener Löaune während der Umsetzung zum Polyurethan. Dieser Befund ist besonders überraschend im Hinblick auf die verschiedenen Positionen der NCO-Gruppen im Ring aufgrund derer man auch verschiedene Reaktivitäten erwarten konnte. Ein anderes Isomeres ähnlicher Natur, welches theoretisch möglich wäre, ist das 2,2'-Isomere; indessen konnte dieses Diisocyanat bisher noch nicht hergestellt werden, da offenbar bei der Hydrierung des entsprechenden aromatischen Diamins gleichzeitig Zersetzung erfolgt.
Polyurethankunststoffen verwendeten Komponenten, z.B. mit Polyolm, wird offenbar, wenn dieses Isocyanat bei Raumtemperatur mit den Polyolen gemischt wird. Während z.B. das entsprechende 4,4'-Isomere sich schon vor seiner vollständigen Reaktion mit dem Polycl absetzt, bleibt das 2,4'-Isomere in homogener Löaune während der Umsetzung zum Polyurethan. Dieser Befund ist besonders überraschend im Hinblick auf die verschiedenen Positionen der NCO-Gruppen im Ring aufgrund derer man auch verschiedene Reaktivitäten erwarten konnte. Ein anderes Isomeres ähnlicher Natur, welches theoretisch möglich wäre, ist das 2,2'-Isomere; indessen konnte dieses Diisocyanat bisher noch nicht hergestellt werden, da offenbar bei der Hydrierung des entsprechenden aromatischen Diamins gleichzeitig Zersetzung erfolgt.
Mo 964 - 3 -
109847/1742
Die vorliegende Erfindung betrifft somit auch Polyurethankunststoffe aus 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan und
organischen Verbindungen mit mindestens 2 aktiven Wasserstoffatomen sowie auch speziell Lackxnischungen bestehend
aus dem Reaktionsprodukt von 2,4'-DUSOCyBnBtO^iCyClOtIeXyI-methaη und organischen Verbindungen mit mindestens 2 aktiven
Wasserstoffatoeen sowie organischen Lösungsmitteln.
Wie bereits ausgeführt, ist eine besonders vorteilhafte Eigenschaft des 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethans, daß
es bei Raumtemperatur flüssig ist und daß seine Mischungen mit anderen organischen Polyisocyanaten in der Regel auch bei
Raumtemperatur flüssig sind. In diesen Mischungen soll indessen, um den gewünschten Effekt zu erzielen, zu mindestens
30 Gew.-# das 2,4'-DiisocyaneSo-dicyclohexylmethan enthalten
sein, wobei vorzugsweise das andere organische monomere Polyisocyanat ein aliphatisches oder cycloaliphatisches
Polyisocyanat darstellt. Polyurethane auf Basis derartiger Polyisocyanatgemische zeigen z.B. eine gute Lichtstabilität.
Als erfindungsgemäB mitzuverwendende Polyisocyanate kommen
grundsätzlich solche beliebiger Art Infrage, z.B.
Äthylendiisocyanat, Propylen-1,2-diisocyanat, Cyclohexan-1,4-dilsocyanat, 1, 6-Hexamethylendiisocj:anat, vorzugsweise 4,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan, Biuretpolyisocyanate wie
sie z.B. durch Umsetzung von Hexamethylendiisocyanat mit
Wasser gemäß der amerikanischen Patentschrift 3 124 605 hergestellt werden können. Wie bereits angeführt, sind Ge-
Mo 964 - 4 -
109847/1742
1/68832
mischte aus 30 - 95 Gew.-# 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan
uad 5 - 70 Gew.-# 4,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan, in
denen weniger als 50 <jo der Stereoisomere des 4,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethans
trans-Isomere darstellen, besonders bevorzugt.
Das erfindungsgemäße Isocyanat wird vorzugsweise in einem Zweistufenverfahren hergestellt. In erster Stufe wird das
bekannte 2,4'-Diaminodiphenylmethan hydriert und in zweiter ·
Stufe wird das ehaliaae Z^'-MaminodicyclcheaylnBthan vorzugsweise dreh
Reaktion mit Phosgm In das ÜBogenafc übafübrt. Bei der Hydrierungsstufe
kann jeder beliebige Hydrierungskatalysator verwendet werden, gegebenenfalls zusammen mit einem Lösungsmittel, und die
Reaktion wird vorzugsweise unter Druck durchgeführt. Das Hydrierungsverfahren selbst kann indessen beliebig gewählt
werden. Mai kann z.B. nach der Verfahrensweise gemäß der amerikanischen Patentschrift 2 817 644 arbeiten. Als Hydrierungskatalysatoren
seien beispielsweise die folgenden genannt: Platin, Ruthenium, Rhodium, Nickel, Kupfer, Chromlegierungen,
Kobaltkatalysatoren wie sie z.B. im OPB-Report, TB-742 (1941) genannt werden. Vorzugsweise wird ein Rutheniumkatalysator
verwendet, wobei die aktive Katalysatorkomponente entweder elementares Ruthenium, ein Rutheniumoxid, ein
Rutheniumsalz, in dem das Ruthenium entweder als Anion oder als Kation vorliegt, verwendet werden. Genannt seien z.B.
Rutheniumsesquioxid, Rutheniumdioxid und Ruthetiiumtetraoxid.
Ferner Perruthenite wie Bariumperruthenit, Natriumperruthenit, darüberbinaus Ruthenate wie Kalium-, Natrium-, Barium-, Strontium-*
Mo 964 - 5 -
109847/1742
Silberrutbenat und-perruthenat, Ruthenlumbalogealde wie
Rutheniumpentafluorid und Ruthenlumdichlorid, Rutheniumtrichlorid uad -tetrachlorid. Diese Katalysatoren können
auf an sich bekannter Weise aktiviert werden. Der Katalysator kann sich darüberhinaus auch auf Trägertnaterlallen
wie Kohle, Silikagel oder Aluminiumoxid befinden. In Abhängigkeit von der Wahl des Hydrierungskatalysator kann
die Hydrierungstemperatur in einem weiten Bereich schwanken, liegt aber vorzugsweise zwischen 25 und 3>jO°C, wobei Temperaturen zwischen 50 und 250° besonders geeignet sind. Die
Hydrierung kann auch in Gegenwart von Ammonium zwecks Vermeidung von Nebenreaktionen durchgeführt werden. Ea 1st
möglich, entweder drucklos oder unter Druck zu arbeiten.
Wird bei der Hydrierung des 2,4'-Diisocyanato-dlcyclohexylmethans zum entsprechenden gesättigten Amin keine lOOjiige
Umwandlung erzielt, so ist es durchaus möglich, das gesättigte AmIn über dem aromatischen Amin durch fraktionierte Destillation abzutrennen, da z.B. reines 2,4I-Diaminodicyclohexylmethan bei 130°C/1 mm Hg und 2,4'-Diisocyanato-dlcyclohexylmethan bei 188°C/1 mm Hg siedet.
Das resultierende 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan wird
nach an sich bekannten Verfahren in das entsprechende Diisocyanat übergeführt, z.B. durch Phosgenierung des Amins oder
des Aminsalzes. Bevorzugt arbeitet man nach der Kaltphasen-Heißphasen-Phosgenierung, wobei 2,4'-Diaminodicyclohexy line than
Mo 964 - 6 -
109847/1742
. ., Γ/68832
zunächst mit einem organischen Lösungsmittel wie Chlorbenzol,
Dichlorbenzol, Toluol gemischt wird, dann mit COg zwecks
Bildung einer Salzdispersion kombiniert wird und schließlich mit Phosgen anfangs bei -10 - 800C und in zweiter Stufe bei
| 5O0C - | 20O0C | umgesetzt | wird. Das erhaltene | Isocyanat | hat die |
| Formel | |||||
| NCO | |||||
| [JH2 CH ^ | CH CH | ||||
| H2C | CH - CHp - CH | 2 2 | CH-NCO | ||
| \( |
~ττ /tit —
-«Up UUn |
^- 2\ |
/tit ______ ntj *
vllp WIIp |
Erfindungsgemäß ist es nicht notwendig, die reine Verbindung
herzustellen, sondern auch möglich, gleichzeitig ein Gemisch aus 2,4I-Diaminodicyclohexylmethan und 4,4'-Diaminodicyclohexylmethan
zu phosgenieren uad so ein erfindungsgemäß bevorzugtes Gemisch von Polyisocyanat herzustellen. Dabei werden
vorzugsweise solche Reaktionsbedingungen gewählt, daß das trans, trans-Isomere des 4,4t-Diaminodipbenyl-cyclohexylmethans
maximal zu 50 ?t vorliegt. Dieses kann erreicht werden durch
Anwendung eines Rutheniumkatalysators und Temperaturen von über 1500C bei der Hydrierung.
Zur Herstellung von Polyurethankunststoffen auf Basis des Z^'-Dilsocyanato-dicyclohexylmethans können beliebige organische
Verbindungen mit aktiven Wasserstoffatomen zwecks Umsetzung nit diesem Diisocyanat infrage. Dabei kommen als
aktive Wasserstoffatome aufweisende Gruppen z.B. OH-Gruppen,
NHg-Gruppen, NH-Gruppen, COOH-Gruppen und SH-Gruppen infrage.
Mo 964 - 7 -
109847/1742
Γ/68832
Typische Verbindungen mit aktiven Wasserstoffetomen, die für
die Umsetzung mit dem erfindungsgemäßen Diisocyanat infrage kommen, sind z.B. Hydroxylpolyester, mehrwertige Polyalkylenglykoläther,
mehrwertige Polythioäther, Polyacetale, aliphatische Polyole wie Alkane Alken-und Alkindiole, -triole und
-tetrole, aliphatische Thiole wie Alkan, Alken und Alkinthiole
mit 2 oder mehr SH-Gruppen, Polyamine wie aromatische, aliphatische, heterocyclische Diamine, Triamine und Tetramine sowie
Mischungen dieser Verbindungen. Auch Aminoalkohol, Aminothiole, Hydroxymerkaptane und andere Verbindungen mit zwei verschiedenen
funktionellsn Gruppen kommen erfindungsgemäß zwecks Umsetzung
mit dem 2,4t-Diisocyanato-dicyclohexylmethan bzw. Mischungen
dieses Dilsocyanats mit anderen Diisocyanaten infrage.
Das Molekulargewicht der organischen Verbindung mit mindestens zwei aktiven Wasserstoffatomen kann in weiten Bereichen
schwanken, vorzugsweise haben diese Verbindungen indessen ein Molekulargewicht von mindestens 200 und vorzugsweise
zwischen 500 und 5000 und weisen, soweit sie Hydroxylgruppen darstellen, eine Hydroxylzahl im Bereich von 25 - 800 auf
und eine Säurezahl, soweit vorhanden, unter 5. Als obere Grenze für das Molekulargewicht dieser Verbindungen ist im allgemeinen
10 000 anzusehen, indessen kann diese Grenze auch durchaus überschritten werden. Man kann auch so arbeiten, daß man
neben Verbindungen mit mindestens zwei aktiven Wasserstoffatomen von höherem Molekulargewicht Verbindungen des gleichen
Typs mit einem Molekulargewicht unter 750 und vorzugsweise unter 500 mitverwendet. Für diesen Zweck sind aliphatische
Diole und Triole besonders geeignet.
Mo 964 - 8 -
109847/1742
ORIGINAL INSPECTED
f>6Ö832
Als Hydroxylpolyester kommen solche beliebiger und bereits
bekannter Art infrage, wie sie aus Polycarbonsäuren wie z.B.
Bernsteinsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Phthalsäure und Terephthalsäure und mehrwertigen Alkoholen wie Äthylenglykol,
Propylenglykol, Hexandiol-(1,6), Glyzerin, Trimethylolpropan
oder Pentaerythrit hergestellt werden können. Auch erfindungsgemäß zu verwendende mehrwertige Hydroxylgruppen aufweisende
Polyalkylenäther können beliebig gewählt werden und stellen solche der an sich bekannten Art dar. Diese leiten sich E.B.
ab von Alkylenoxiden wie Äthylenoxid, Propylenoxld oder Tetrahydrofuran
unter Mitverwendung eines Initiators wie Wasser, Alkoholen, Aminen, z.B. Äthylenglykol, Glyzerin, Ammoniak,
Triäthanolamin, 4,4'-Diphenylmethandiamin, Propylendiamin.
Auch phosphorhaltige Polyole können als Initiator mitverwendet
werden. Auch zu verwendende mehrwertige Polythioäther sind solche der bekannten Art wie sie z.B. in den amerikanischen
Patentschriften 2 869 972 und 2 900 368 beschrieben werden. Darüberhinaus kommen auch Polyesteramide der an sich bekannten
Art, Polyacetale, die z.B. Reaktionsprodukte von Formaldehyd oder anderen Aldehyden mit mehrwertigen Alkoholen darstellen,
infrage. Als Verbindungen mit reaktionsfähigen Wasserstoffatomen mit niederem Molekulargewicht, die zur Umsetzung mit dem
erfindungsgemäßen. Diisocyanat kommen können, seien beliebige
Polyole, vorzugsweise aliphatischer Natur, Thiole und Polyamine genannt. Erfindungsgemäß bevorzugt ist auch,eine phosphorhaltige
Verbindung bei der Herstellung der Polyurethankunststoffe als Flammschutzmittel mitzuverwenden. Diese Phosphorverbindungen
können solche beliebiger Art darstellen und weisen z.B. die allgemeine Formel
1 0 9 8 A 7 7197 Il orig.nal inspected
1/68832 ο AQ
(RO)2 - P - R» - N - (R1 - OH)2
auf, in der R einen niederen Alkyl- oder Pbenylreat und Rf
einen Alkylenrest, vorzugsweise mit 1-4 C-Atomen ,darstellt. Eine bevorzugte Verbindung dieses Typs ist Dioxyäthylen-N,N-bis-(2-hydroxyätbyl)-aminomethylphosphat. Werden erfindungsgemäß Polyurethanschaumetoffe hergestellt, so ist die Mitvervendung eines Treibmittels wie Wasser und/oder niedrigsiedende
Lösungsmittel erforderlich. Als solche niedrigsiedende Lösungsmittel kommen vor allem Iodkohlenwasserstoffe wie Dichlordifluormethan, Trichlorfluormethan oder Alkane wie Hexan infrage.
Zur Schaumstoffherstellung werden auch in der Regel die hierfür
üblichen Katalysatoren und Stabilisatoren mitverwendet. Als Katalysatoren kommen vor allen Dingen metallorganische Verbindungen wie tertiäre Amine in Betracht, während als Stabilisatoren im allgemeinen solche auf Basis von Polysiloxanen,
z.B. Polyoxyalkylen-Polysiloxan-Blockcopolyoere Anwendung
finden. Beispiele für derartige Verbindungen sind in der amerikanischen Patentschrift 2 834 748 sowie in den kanadischen
Patentschriften 668 478, 668 537 und 670 091 genannt. Bei der Polyurethanschaumetoffherstellung können ferner auch Pigmente,
Farbstoffe und Füllstoffe mitverwendet werden.
Das erfindungsgemäße Polyisocyanat wird sur Herstellung von
Lacküberzügen verwendet. In diesem Fall wird die organische
Verbindung mit mindestens zwei aktiven Wasserstoffatom ei mit
dem Polyisocyanat, vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, umgesetzt, wobei als Lösungsmittel s.B. Ben»öl,
Mo 964 - 10 -
^-1" ORIGINAL INSPECTED
109847/1742
Xylol, Benzin, Dimethylformamid oder Diäthylenglykoldiäthylätber
infrage kommt. Zwecke Herstellung von elastomeren
Polyurethanen kann z.B. die organische Verbindung mit
mindestens zwei aktiven Wasserstoffatomen mit einem Überschuß an erfindungsgemäßem Polyisocyanat in erster Stufe zu einem Isocyanatendgruppeη aufweisenden Yoraddukt umgesetzt werden, welches in zweiter Stufe mit einem Kettenverlängerungsmittel wie Butandiol-(1,4) oder Hydrochinon-bis-ß-hydroxyäthyläther oder Wasser zur Reaktion gebracht wird, wonach das resultierende Reaktionsgemisch in Formen gegossen wird.
Polyurethanen kann z.B. die organische Verbindung mit
mindestens zwei aktiven Wasserstoffatomen mit einem Überschuß an erfindungsgemäßem Polyisocyanat in erster Stufe zu einem Isocyanatendgruppeη aufweisenden Yoraddukt umgesetzt werden, welches in zweiter Stufe mit einem Kettenverlängerungsmittel wie Butandiol-(1,4) oder Hydrochinon-bis-ß-hydroxyäthyläther oder Wasser zur Reaktion gebracht wird, wonach das resultierende Reaktionsgemisch in Formen gegossen wird.
Erfindungsgemäß hergestellte Schaumstoffe können für Polsterungszwecke, Isolierzwecke und als Schalldämmittel verwendet werden,
während man mit den erfindungsgemäßen Lackmischungen z.B. Holz oder Metall überziehen kann. Elastomere auf Basis des erfindungsgemäßen
Polyisocyanats können z.B. zur Herstellung von
Reifen oder Dichtungen dienen.
Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind
Gericht steile, wenn ni'cht anders definiert.
Gericht steile, wenn ni'cht anders definiert.
Mo 964 - 11 -
1098Λ7/17Α2
In ein Druckgefäß werden 100 Teile 2,4'-Diaini aod iphenylme than,
300 ml Dioxan, 4U Teile Ammoniak und 20 Teile eines feinvertellten
Katalysators, bestehend aus 5 $> Ruthenium, auf Siliziumdioxid
gefüllt. Die Temperatur wird auf 20O0C gesteigert
und Wasserstoff wird bis zu einem Druck von 350 kg/cm eilgeleitet.
In dem Maße wie Wasserstoff absorbiert wird, werden weitere Mengen an Wasserstoff eingeleitet, um einen Gesamtdruck
von etwa 350 kg/cm aufrecht zu erhalten. Die Hydrierung ist nach 4 Stunden beendet. Das durchhydrierte Produkt wird aufgearbeitet
und stellt gemäß Analyse 2,4'-Diaminodicyclohexylmethan
mit etwa 2,8 Gew.-fi an niedrigsiedendem Material und 1,9 >
an hochsiedenden Rückständen dar.
100 Teile dieses 2,4'-Diaminodicyclohexylmethans werden in
1100 Teilen o-Dichlorbenzol unter Rübren gelöst und bei 90 95°
mit CO2 gesättigt. Nach vollständiger Absorption des CO2
wird die gesättigte Lösung 6 Stunden bei 95° gerührt. Dann wird das Gemisch auf unter 0° abgekühlt und 360 Teile Phosgen
werden eingeleitet. Während der Phosgenaddition soll die Temperatur nicht über O0C steigen. Die Lösung wird dann
allmählich auf 16O0C erhitzt und Phosgen wird kontinuierlich
eingeleitet bei dieser Temperatur, bis es nicht mehr absorbiert wird. Danach wird überschüssiges Phosgen 30 Minuten mit Stickstoff
ausgeblasen,und nach der Aufarbeitung erhält man praktisch reines 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan.
Mo 964 - 12 -
109847/1742
100 Teile eines mehrwertigen Polyalkylenäthers, der durch
Kondensation von Propylenoxid mit Glyzerin hergestellt worden ist und eine OH-Zahl von 56 aufweist, werden mit 57 Teilen
des 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethans gemäß Beispiel 1
gemischt sowie mit 3 Teilen Wasser, 0,3 Teilen Zinnoctoat, 0,5 Teilen i-Methyl-4-dimethylaminoäthylpiperazin und 1 Teil
eines Silikonöls der Formel
in der (GnHpnO) ein gemischtes Polyoxyäthylen und -oxypropylen-Blockcopolymeres
mit 17 Oxyäthyleneinheiten und 13 Oxypropyleneinheiten
darstellt. Biese Komponenten werden gemäß dem Verfahren des U.S. Reissue patents 25 414 maschinell gemischt
und in eine Form eingetragen, in der sie eine cremeartige Konsistenz annehmen und innerhalb kurzer Zeit einen Polyurethanschaumstoff
liefern.
111 Teile des Hydroxylpolyesters der OH-Zahl 56, der aus Adipinsäure und gleichen molaren Mengen an 1,4-Butandiol
und Äthylenglykol hergestellt worden ist, 20 Teile 1,4-Butandiol
und 0,05 Teile Dlbutylzinndilaurat werden vorgemischt und dann mit 80 Teilen 2,4'-Düsocyanato-dicyclohexylmethan
gemäß Beispiel 1 vermischt. Pas resultierende Reaktionsgemisch wird In eine Form gegossen, in der es in kurzer Zeit zu einem
Mo 964 1098*7/^42
elastischen Polyurethan aushärtet.
Das 2,4l-Diisocyanato-dicyclohexylmethan gemäß Beispiel 1
wird mit einem durch Addition von 3 Mol Propylenoxid an 1 Mol Trimethylolpropan hergestelltes Triol vermischt,
wobei im wesentlichen äquimolare Mengen verwendet werden. Die Komponenten sind sehr gut verträglich miteinander und
reagieren in kurzer Zeit zu einem elastomeren Polyurethan. Wird im Vergleich dazu als Diisocyanat 4,4*-Diisocyanatodicyclohexan verwendet, so erhält man ein inhomogenes
Reaktionsprodukt,und eine große Menge des Diisocyanate setzt
sich ab, ohne reagiert zu haben. Alle Komponenten wurden bei Raumtemperatur vermischt.
phenylmethan und 60 i» 4,4f-Diamlnodlphenylmethan verwendet
wird. Das resultierende Polyisocyanat 1st ein Gemisch aus
40 i» 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan und 60 # 4,4'-
Beispiel 1 wird wiederholt mit dem Unterschied, daß eic Gemisch aus 80 # 2,4'-Diaminodiphenylmethan und 20 £ 4 4'-Diaminodiphenylmethan eingesetzt wird, wobei das entsprechende
Dllsocyanatgemlsch resultiert.
Mo 964 - 14 -
109847/1742
Claims (6)
1. 2,4l-Diisocyanato-dicyclohexylmethan.
2. Mischungen aus mindestens 30 Gew.-# 2,4I-Diisocyanatodicjdohexylmethan
und mindestens einem anderen organischen Polyisocyanat.
3. Mischungen aus mindestens 30 Gew.-i» 2,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethan
und mindestens einem anderen aliphatischen Polyisocyanat.
4. Mischungen aus 30 - 95 Gew.-# 2,4l-Diisocyanato-dicyclohexyloaethan
und 5-70 Gew.-% 4t4'"Diisocyanatodicyclohexylmethan,
wobei weniger als 50 Gew.-# der Stereoisomeren des 4,4'-Diisocyanatodicyclohexylmethans
trans,trans-Isomere darstellt.
5. Polyurethankunststoffe auB 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan
und organischen Verbindungen mit mindestens 2 aktiven Wasserstoffatomen.
6. Lackoischungen enthaltend das Reaktionsprodukt von 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan
mit organischen Verbindungen mit mindestens 2 aktiven Wasserstoffatomen und organische Lösungsmittel.
Mo 964 - 15 -
1098-47/1742
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65498267A | 1967-07-21 | 1967-07-21 | |
| US65498267 | 1967-07-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1768832A1 true DE1768832A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE1768832B2 DE1768832B2 (de) | 1977-02-17 |
| DE1768832C3 DE1768832C3 (de) | 1977-10-13 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104551B1 (de) * | 1982-09-25 | 1985-11-13 | Bayer Ag | Gegebenenfalls Isomerengemische darstellende cycloaliphatische Diisocyanate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie ihre Verwendung als Ausgangsmaterialien bei der Herstellung von Polyurethankunststoffen |
| EP0104531B1 (de) * | 1982-09-22 | 1985-11-21 | Bayer Ag | Gegebenenfalls Isomerengemische darstellende cycloaliphatische Diisocyanate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie ihre Verwendung als Ausgangsmaterialien bei der Herstellung von Polyurethankunststoffen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104531B1 (de) * | 1982-09-22 | 1985-11-21 | Bayer Ag | Gegebenenfalls Isomerengemische darstellende cycloaliphatische Diisocyanate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie ihre Verwendung als Ausgangsmaterialien bei der Herstellung von Polyurethankunststoffen |
| EP0104551B1 (de) * | 1982-09-25 | 1985-11-13 | Bayer Ag | Gegebenenfalls Isomerengemische darstellende cycloaliphatische Diisocyanate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie ihre Verwendung als Ausgangsmaterialien bei der Herstellung von Polyurethankunststoffen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1575021A (de) | 1969-07-18 |
| BE718299A (de) | 1968-12-31 |
| SE355574B (de) | 1973-04-30 |
| DE1768832B2 (de) | 1977-02-17 |
| GB1203150A (en) | 1970-08-26 |
| US3590002A (en) | 1971-06-29 |
| NL6810311A (de) | 1969-01-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2308015A1 (de) | Verfahren zur herstellung von polyisocyanaten mit biuretstruktur | |
| DE69924797T2 (de) | Wässrige polyurethandispersionen und ihr herstellungsprozess | |
| DE1174759B (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyisocyanaten mit Biuretstruktur | |
| DE1277482B (de) | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen auf Polyurethanbasis | |
| DE2904084A1 (de) | Waessrige polyurethandispersionen | |
| DE1932832A1 (de) | Neue Isocyanatverbindung einschliesslich eines neuen Amins und deren Verwendung zur Herstellung von Polyurethanen | |
| DD246763A5 (de) | Verfahren zur herstellung von polyisocyanaten-polyisocyanuraten | |
| DE2645779A1 (de) | Verfahren zur herstellung emulgatorfreier, anionischer polyurethandispersionen | |
| DD236539A5 (de) | Verwendung und herstellung von substituierten p,p'-methylen-bis-anilinen | |
| DE1283422B (de) | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen auf Polyurethanbasis | |
| DE2604657A1 (de) | Haerter fuer polyurethan-reaktionsgemische | |
| DE1122254B (de) | Verfahren zur Herstellung von primaere Amino- und Harnstoffgruppen aufweisenden hoehermolekularen Verbindungen | |
| DE3133865C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer organischen Polyisocyanat-Zusammensetzung sowie deren Verwendung | |
| EP0013923B1 (de) | Suspensionen von Isocyanatoharnstoffen in Isocyanat-Präpolymeren, ein Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung bei der Herstellung von hochmolekularen Polyurethankunststoffen | |
| DE1695520A1 (de) | Isocyanuratgruppen aufweisende Polyisocyanate | |
| DE2436017C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyharnstoffen | |
| DE602005000228T2 (de) | IPDI-PPG Prepolymer mit niedrigem Restmonomergehalt | |
| DE1768832A1 (de) | 2,4'-Diisocyanato-dicyclohexylmethan | |
| DE1936430C3 (de) | 2,4'- und 4,4'Dicyclohexyldiisocyanate | |
| EP0162347B1 (de) | Neue cycloaliphatische Triisocyanate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung bei der Herstellung von Polyurethankunststoffen | |
| DE3347247A1 (de) | Verfahren zur in situ-herstellung von harnstoffgruppen-enthaltenden diisocyanaten in polyolen, dem verfahren entsprechende dispersionen oder loesungen sowie ihre verwendung | |
| DE1768832C3 (de) | methan | |
| EP0406618B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Harnstoff- und Biuretgruppen enthaltendem 1,5 Naphtylendiisocyanat | |
| DE2501987A1 (de) | Vernetzbare thermoplastische polyurethane | |
| DE3437632A1 (de) | Verfahren zur herstellung hoehermolekularer aminoverbindungen mit vermindertem monomeramingehalt, sowie deren verwendung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |